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Erschienen in Ausgabe: No 51 (5/2010) Letzte Änderung: 28.04.10

Benedikt XVI. – eine notwendige positive Provokation!

Zum heutigen 83. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. gratuliert Martin Lohmann (CDU), Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken (AEK), im Namen des AEK sehr herzlich:

von Martin Lohmann

„Mit großer Freude gratulieren wir heute unserem Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. zum 83. Geburtstag und wünschen ihm Gottes reichen Segen. Zugleich nehmen wir den bevorstehenden fünften Jahrestag der Wahl zum Petrusnachfolger am kommenden 19. April zum Anlass, ihm unseren Dank für seinen wegweisenden und klugen Dienst als Bischof der Weltkirche zum Ausdruck zu bringen. Wir sind froh, diesen Papst in dieser Zeit zu haben. Es ist gut, dass Benedikt XVI. den Menschen Großes und Wahres verkündet und ihnen das lebendige Antlitz und die Gegenwart Gottes in Jesus Christus verkündet. Er traut den Menschen buchstäblich ein Maximum zu. Gerade seine Enzykliken über Glaube, Hoffnung und Liebe sind in klarer, offener Sprache eine Einladung an alle, sich auf die Größe und Güte Gottes einzulassen. Denn, wie er vor fünf Jahren sagte, „erst wo Gott gesehen wird, beginnt das Leben richtig. Erst wo wir dem lebendigen Gott in Christus begegnen, lernen wir, was Leben ist.“
Mehr und mehr hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, wie richtig die vorausschauende Warnung des Kardinals Ratzinger vor einer intoleranten Diktatur des Relativismus war – und wie wichtig sie bleibt. Sowohl in der Gesellschaft wie auch in der Kirche selbst ist zu beobachten, welche schmerzlichen Irrwege beschritten werden können, wenn die Gültigkeit der Wahrheit geleugnet und missachtet wird. Der bischöfliche Wahlspruch des Papstes „Wir sind Mitarbeiter der Wahrheit“ formuliert daher eine bleibend aktuelle Einladung, sich dem Diktat der Beliebigkeit zu widersetzen und für ein wahrhaftig an Gottes Geboten ausgerichtetes Leben zu werben. Dazu gehört vor allem die Unantastbarkeit und Achtung der Würde jedes Menschen und sein nicht relativierbares volles Recht auf Leben von Anfang bis zum natürlichen Ende. Nicht zuletzt als engagierte Christen in der Politik wissen wir uns gestärkt und herausgefordert durch die eindeutige Glaubensbotschaft und das Zeugnis dieses Papstes. Dieser weitsichtige und kluge Papst ist eine notwendige positive Provokation für eine in der Beliebigkeit verfangene Moderne. Mit seinen Fragen und Weisungen löst er nicht zuletzt deshalb immer wieder erkenntnisreiche Kontroversen aus.
Wir wünschen ihm weiterhin Gottes reichen Segen, Kraft und Gesundheit. Uns wünschen wir, dass uns dieser Pontifex noch lange als Apostel der Wahrheit erhalten bleibt und die Frohe Botschaft getreu dem Auftrag verkündet: Sei es gelegen oder nicht. Gerne unterstützen wir den Papst in seinem Bemühen, Glaube und Vernunft miteinander zu versöhnen und christliche Werte und Überzeugungen unmissverständlich in Politik und Gesellschaft gerade in dieser Krisenzeit einzubringen. Wir bedauern, dass Papst Benedikt nicht zuletzt aus seinem deutschen Heimatland häufig missverstanden und verkannt wird. Die Mitglieder und Freunde des AEK versichern Papst Benedikt ihrer selbstverständlichen katholischen Treue.“

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Wiederkehrende Formeln einer Laudatio?

diego48 20.10.2010 14:07

Was wäre, wenn sich herausstellen würde, dass "ethisch" nicht automatisch "christlich" bedeutet - und umgekehrt? Was wäre, wenn man sehr glaubhaft zeigen kann, dass alle Religionen ohne Ausnahme schlicht auf eine Fiktion zurückzuführen sind, die durch genetisch verankertes unbewusstes Grundverhalten zurückzuführen ist, als sich das Bewusstsein auf ein hinreichendes Niveau entwickelte? Was wäre, wenn man glaubhaft zeigen kann, dass die mutmaßliche Geisteshaltung eines ewigen, allmächtigen, allwissenden, ominpäsenten und unendlich gerechten Gottes, der das gesamte Universum mit wahrscheinlich Millionen ähnlicher Planeten wie die Erde schuf, unmöglich das alles zulassen kann, was die Religionen, alle, von ihm behaupten? Was wäre, wenn man ohne Hinzunahme von Religionen eine wirkliches, überkulturelles Ethisches Grundgesetz aus einem unbewussten archaischen ableiten kann, in dem man Egozentrik einerseits und Altruismus andererseits gegenseitig ausbalanciert? Was wäre, wenn das alles so zutreffen sollte? Es würde soviel entlarven. Und genau das ist der Fall: www.gesellschaftsevolution.de diego48

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