| Rubrik: Feuilleton | Letzte Änderung: 17. November '10 |
von Stefan Groß
Daß der Ruhm ihm nicht unwichtig gewesen war, daraus hat Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (Foto), geboren am 9. September 1828, nie einen Hehl gemacht. Und ruhmreich war sein Leben, von den Anfängen im Krimkrieg bis hin zu den erfüllten Tagen auf seinem Gut Jasnaja Poljana. Bereits mit seinen literarischen Skizzen, den „Sewastopoler Erzählungen“ öffnete sich für ihn die Tür zum Erfolg. Von Moskau bis ins tiefe Sibirien hinein laß man seine Schriften fortan, vergötterte ihn, den Adligen mit sozialistischen Anschauungen und zuhöchst menschlichen Gefühlen, ihn, der dem Denken Rousseaus sich zutiefst gegenüber verpflichtet wußte, der aus dem Geist der wahren Pädagogik heraus seine Bauern und ihre Kinder zu würdigen Bürgern formen und frommen wollte.
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