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Rubrik: Politik Letzte Änderung: 26.04.11

Kein Ende im Streit
um Thilo Sarrazin

von Stefan Groß

Auch nach dem überraschenden Ende des Parteiausschlußverfahrens gegen Bestsellerautor Thilo Sarrazin herrscht weiterhin Unruhe in der SPD. Der Vorsitzende des SPD-Arbeitskreises Migration, Kenan Kolat, hat nun seiner Partei vorgeworfen, daß sie eingeknickt sei. "Aufgrund einer mickrigen Erklärung alle Anträge zurückzuziehen", ist für ihn keineswegs akzeptabel. Auch der Landeschef von Baden-Württemberg kritisierte die SPD-Spitze scharf dafür, daß sie sich auf die Erklärung Sarrazins eingelassen hatte. "Sein biologistisches Geschwätz war der Kern unseres Vorwurfs, er verhalte sich parteischädigend. Davon hat er sich nicht distanziert". "Unsere mühselig aufgebaute Verankerung in der Einwanderer-Community droht Schaden zu nehmen." Thilo Sarrazin, geboren 1945 in Gera, bleibt Mitglied der SPD.

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