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Die aktuelle Juli-Ausgabe 2016 ist da!

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Erschienen in Ausgabe: Ohne Ausgabe Letzte Änderung: 14.07.14

THE GOOD CAUSE: ARCHITECTURE OF PEACE – DIVIDED CITIES
Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

von Tine Nehler

Eröffnung:16.07.2014, 19.00 Ausstellungsdauer:17.07.2014–19.10.2014
Die Ausstellung beruht auf der jahrelangen Projektarbeit eines Netzwerkes von Architekten, Stadtplanern und Wissenschaftlern der internationalen Plattform »Archis Interventions«, die in Kriegsgebieten auf die spezifischen Postkonfliktsituationen reagieren und die Städte mit aktiven Interventionen beim Wiederaufbau als friedenssichernde Maßnahme unterstützen.
Kriege und Konflikte hat es zu allen Zeiten gegeben. Als Antwort auf diese Realität wurden Friedensmissionen, Wiederaufbaumaßnahmen und internationale Gesetze als Instrumente der Stabilisierung und Friedenssicherung nach Konflikten geschaffen. Dies ist sehr wichtig, doch der Weg zu einem dauerhaften Frieden ist mühsam und beschwerlich.
Darüber hinaus können Wiederaufbau- und Städteplanungsstrategien alte Konflikte neu entfachen. Die Ausstellung »The Good Cause« ist in zwei Bereiche geteilt. Der erste zeigt unter dem Titel »Architecture of Peace« anhand inspirierender Fallstudien aus Afghanistan, dem Kosovo, Südafrika, Ruanda, Israel und Palästina, wie Wiederaufbau aussehen kann, wenn er mit einem Blick für lokale Strukturen entworfen wird. Dies erfordert eine spezifische Einstellung und strategische Mittel, wie z.B.
Bescheidenheit, Kontextsensitivität, Vertrauen und das Augenmerk auf Kontinuität. Diese ‚Erfolgsfaktoren’ werden bei jeder Fallstudie untersucht.
Von der breiten Öffentlichkeit in Westeuropa werden die Friedensmissionen häufig als entfernte Angelegenheit, weit weg vom täglichen Leben, wahrgenommen. Dagegen ist Deutschland als Nation in vielen bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt vertreten. Die Präsenz von deutschen Truppen in Friedensmissionen und die Auswirkungen von Flüchtlingsmigration auf Deutschland und im Besonderen auf München stellen einen direkten Bezug zu unserem täglichen Leben dar.
Der zweite Teil der Ausstellung, »Divided Cities«, ist der Realität von geteilten Städten in Europa gewidmet, die als Konsequenz von ethno-nationalen, gewaltsamen Konflikten entstanden sind. Ausgewählte Beispiele zeigen, wie ungelösten Konflikten mit gewaltlosen Mitteln entgegengewirkt werden kann, die zu einer Beendigung der Teilung beitragen. Die Ausstellung stellt Planungs- und Architekturprojekte als Teil unterschiedlicher Ansätze, als Bestandteil von Planungsstrategien in Belfast (Nordirland) und Nikosia (Zypern) vor, die auf die Überwindung der Teilung zielen oder die Schaffung gemeinsam genutzter Räume für alle Gemeinschaften wie beispielsweise in Mostar (Bosnien-Herzegowina) und Mitrovica (Kosovo).
Andere Strategien zur Überwindung der Teilung beinhalten die Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Geschichte, die bewahrt werden kann, oder die Schaffung von Projekten für eine gemeinsame Zukunft als einer künftigen Entwicklung, die alle Bürger einbezieht. Nicht zuletzt schaffen Aktivisten, Künstler und Architekten sogenannte ‚thirdspaces’ dritte Räume , virtuelle und reale Orte, die nicht als konfliktbezogen wahrgenommen werden.
Zur Ausstellung erscheint bei Archis im Juli 2014 Volume #40 »Architecture of Peace Reloaded« mit einem Insert »The Good Cause«.

»Architecture of Peace« (www.architectureofpeace.org) ist ein langfristiges internationales Forschungsprojekt, initiiert von der internationalen Architekturplattform Archis (www.archis.org) in Zusammenarbeit mit vielen Partnern. Die Ausstellung wird von Lilet Breddels, Arjen Oosterman und Kai Vöckler kuratiert und vom Architekturmuseum der TU München koproduziert. Die Kuratoren werden bei der Pressekonferenz anwesend sein.

Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulates des Königreichs der Niederlande, München und PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.

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Moralische Teilung Jerusalems

Warszawski 18.07.2014 23:10

Wenn es der Weltgemeinschaft gelingt, aus moralischen Günden Jerusalem erneut zu teilen, dann haben die Friedensarchitekten noch mehr Arbeit.

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