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Erschienen in Ausgabe: No 116 (10/2015) Letzte Änderung: 07.10.15

Deutschlandweit einzigartig - Außergewöhnliche Präsentation der Baukonstruktion des Altöttinger „Panoramas“

von Hans Gärtner

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Die „Stiftung Panorama Altötting“ nimmt den diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“, der unter dem Motto „Handwerk – Technik – Industrie“ steht, zum Anlass einer außergewöhnlichen Präsentation der Baukonstruktion des 112 Jahre alten „Jerusalem Panoramas Kreuzigung Christi“. Die Besucher werden auf eine Zeitreise an den Ursprung des Christentums mitgenommen. Das teilt der Vorstand Marketing & Öffentlichkeitsarbeit Stiftung Panorama Altötting, Herbert Bauer, mit. In der Zeit zwischen 11 Uhr und 16 Uhr sind am Sonntag, 13. September 2015 von Architektin Andrea Moser vom Pfaffenhofener Architektur-Büro Dr. Bergmann „überaus interessante Details zur baulichen Konstruktion des Altöttinger Panoramas“ bei einer persönlichen Experten-Führung zu erfahren.
Auf einen im Kulissenraum des Panoramas aufgebauten Monitor wird den Besuchern eine Reihe beeindruckender Bilder gezeigt, die eine mobile, von Walter Häring/ATV-Studio Altötting im Dachbereich angebrachte Kamera liefert. Bereits ab 10 Uhr (bis 17 Uhr) ist das Museum Jerusalem Panorama Altötting am „Tag des offenen Denkmals“ 2015 zugänglich. Für Jugendliche findet im Rahmen des Altöttinger Ferienpass-Programms 2015 am Donnerstag, 10. September zwischen 14 Uhr und 15.30 Uhr die von Beate Heigl geleitete Aktion „Entdecke das Panorama“ mit Verlosung attraktiver Preise statt. Hierzu wird um Anmeldung im Ferienpass-Büro der Stadt Altötting gebeten (Telefon 08671 – 13165 oder – 6934, Museumskasse). Der Marketing-Leiter ist per E-Mail unter herbert.bauer@kabelmail.de zu erreichen.
Das „Jerusalem-Panorama Kreuzigung Christi“, nahe dem Altöttinger Kultur+ Kongress Forum gelegen, steht unter dem Denkmal- und Kulturschutz des Landes Bayern und der UNESCO. Es ist das einzige klassische Monumental-Rundgemälde Deutschlands. Es wurde 1902/03 von dem bekannten Historienmaler Gebhard Fugel (1863 Ravensburg bis München 1939) unter Mitarbeit von Josef Krieger, Heinrich Ellenberger und Karl Nadler geschaffen. Das Gebäude entwarf der Architekt Georg Völkl. Beim Altöttinger Panorama handelt es sich um einen Pantheon-artigen Zentralbau auf zwölfseitigem Grundriss in Einmast-Zeltkonstruktion in Fachwerk-Bauweise. Der Hauptlastträger ist ein Rundholzkern. Auf einer 95 Meter langen, zwölf Meter hohen, rund 4.000 kg schweren Leinwand ist, in freier künstlerischer Gestaltung, das Kreuzigungs-Geschehen Jesu Christi bibelgetreu in Öl gemalt. Das grandiose Rundgemälde fasziniert jeden Betrachter, ob gläubig oder nicht.
Fotos Hans Gärtner


(Legenden unter den Fotos)

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