Die aktuelle Mai-Ausgabe 2013 ist da!

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07. Mai '13

Redewendungen
aus der Antike

Fast täglich und nahezu selbstverständlich nutzen wir solche Formulierungen, ohne uns auch nur im geringsten darüber Gedanken zu machen. Redensarten und Redewendungen sind und bleiben unverzichtbarer Bestandteil unserer Sprache. Sie bringen eine Sache kurz und knapp auf den Punkt und ersparen umständliche und wortreiche Umschreibungen. Menschen aller Bildungsstufen bedienen sich ihrer. Herkunft und ursprüngliche Bedeutung hingegen vermag kaum jemand zu benennen, denn vielfach liegt ihr Ursprung schon einige "Jährchen" zurück.

> Zustände wie im alten Rom
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01. Mai '13

John von Düffel:
Goethe ruft an

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Der erste Satz eines Buches ist der Türöffner. Er bittet den Leser hinein, der sich dann umschauend entscheidet, ob er auch die anderen Räume noch sehen möchte. Er gibt den Ton vor, "er lässt ihn anklingen, ja in einem ersten Satz klingt alles an, was der Roman in seinem Lauf vor uns entfaltet, eine Ahnung der Dinge, die da kommen werden, eine Art Vorausecho der ganzen Geschichte (...) der erste Satz ist wie eine Stimmgabel, wenn sie angeschlagen wird, schwingt darin die ganze Sinfonie...", weiß auch der "Dämon des Feuilletons", Literaturkritiker Schwamm, in John von Düffels Roman.

> Heute schon Leichtgeschrieben? oder: Immer fällt mir, wenn ich an Goethe denke, China ein!
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28. April '13

Reinhard Haller:
Die Narzissmusfalle

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Wissen Sie eigentlich, wie viel Sie wert sind? Was für eine Frage! Als ob man ein Menschenleben mit Geld aufwiegen könnte, werden Sie entrüstet ausrufen. Doch der abscheulich-absurde materielle Wert, der wahrlich tagtäglich durch Rentenversicherungsanstalten, Krankenkassen oder der Börse "ermittelt" wird, soll nicht Gegenstand der Betrachtung sein. Lenken Sie Ihre Überlegungen also eher auf den ideellen und den inneren Wert. Allerdings lässt sich auch da keine spontane Antwort aus dem Ärmel schütteln, unterliegt dieser doch einer äußerst individuellen Einschätzung.

> "Ich, Icher, am Ichsten"
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15. April '13

Fahrradfreunde -
ein Lesebuch

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"Das Velo ist die sinnvollste Erfindung der letzten 100 Jahre. Es frisst kein Heu. Es glänzt. Du kannst auf ihm durch die Stadt und über Land fahren. Du kannst ziemlich viel Bier trinken und dich auf dem Heimweg am Velo anlehnen. Parkprobleme gibt es keine. Du kannst es überall abstellen. Das Velo macht keinen Lärm und stinkt nicht. Wenn du auf ihm durch die Stadt fährst, kannst du laut pfeifen oder singen. Das macht nicht nur dich fröhlich, das steckt auch die anderen Menschen an." So beginnt Hansjörg Schneider sein "Lob des Velos". Und da nun endlich der Frühling in Deutschland Einzug gehalten hat,

> Radlers Seligkeit oder: Radfahren bleibt Radfahren
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11. April '13

Kindermann
Anatevka

Kinder brauchen Erfahrungen und Erlebnisse im Umgang mit Traditionen. Dies gibt ihnen in verschiedensten Lebenslagen Gefühle der Sicherheit und Geborgenheit. Erleben sie doch immer wieder, dass das, was eben noch da war, sich morgen schon verändert hat. Trotzdem müssen sie sich natürlich auch in unserer heutigen Welt zurechtfinden, auch wenn die Vergangenheit mit ihren tradierten Überlieferungen erhalten bleiben und nicht durch jeden neuzeitlichen Trend verdrängt werden sollte. Dabei gilt es ein harmonisches Gleichgewicht zu finden, denn unbestritten stecken in Traditionen auch Gefahren.

> "Wenn ich einmal reich wär'... deidel, didel, deidel, ... digge, digge, deidel, didel, dum
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07. Februar '13

Schlesien aus
linker Sicht

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Peter Pragal, der sich selbst als linken Journalisten betrachtet, hat ein Buchüber Schlesien geschrieben, das jeder Diskussion wert ist! Anders als in seinem ersten Buch „Der geduldete Klassenfeind“ (2008), das seinen Ostberliner Jahren als DDR-Korrespondent für die „Süddeutsche Zeitung“ in München 1974/79und für die Hamburger Illustrierte „Stern“ 1984/90 gewidmet war, geht er in seinem zweiten Buch autobiografisch noch einige Jahre zurück und versucht, nach einem langen, erfahrungsreichen Berufsleben als Journalist, sein Verhältnis zu seiner Geburtsstadt Breslau, zur Heimatprovinz Schlesien und zu den 1945 verlorenen Ostgebieten Deutschlands überhaupt zu klären.

> Peter Pragals bemerkenswertes Buch über eine ostdeutsche Provinz
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07. Februar '13

V. S. Ramachandran: Die
Frau, die Töne sehen konnte

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"Wie ich sehr wohl weiß, mein lieber Watson", stellt Sherlock Holmes fest, "teilen Sie meine Liebe zu allem, was seltsam ist und außerhalb der Konventionen und langweiligen Routine des Alltags liegt." Bestes Alltagsbeispiel ist die universelle Grußgeste des Menschen: unser Lächeln. Nun werden Sie sich fragen, was an unserem Lächeln seltsam, unkonventionell und langweilig sei. Vorab nur soviel: Seien sie gewappnet, lächelnde Menschen entblößen in Wahrheit ihre Eckzähne halb und offenbaren auf diese Weise ihre wilden Ursprünge.

> Sind wir bloß Schimpansen mit einem Software-Upgrade?
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01. Januar '13

Ein Riesenpuzzle
aus der Wüste

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Mit mehr als 2,1 Milliarden Gläubigen ist das Christentum die größte Religionsgemeinschaft. Für Christen ist Jesus Christus, der "Sohn Gottes", der Heilsbringer, der Messias, der im Alten Testament von den Propheten angekündigt worden ist. Viel wird über ihn erzählt, vielleicht genauso viel ist hinzugedichtet. Aber unbestritten bleibt eine faszinierende Wahrheit, die für Christen genauso gilt wie für Andersgläubige oder Atheisten: "Es gab ihn wirklich, den historischen Jesus aus dem Dorf Nazareth, einen Handwerkersohn, der die Welt veränderte", der in Galiläa und Judäa lebte, als Wanderprediger einen Kreis von Anhängern um sich scharte und mit Anfang 30 in Jerusalem am Kreuz starb.

> Die Trümmer von Galiläa
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22. Oktober '12

Anna Enquist
Die Betäubung

Im Frühjahr 2010 wurde die niederländische Schriftstellerin, klassisch ausgebildete Pianistin und Psychoanalytikerin Anna Enquist gefragt, ob sie an einem Projekt des Klinikums der Freien Universität Amsterdam mitarbeiten würde, das sich "Literatur und Heilkunde: Schriftsteller auf der Abteilung" nennt. Eine Zeitlang dürfe sie die Arbeit einer Abteilung ihrer Wahl begleiten, um hernach ein Buch darüber zu schreiben. Enquist entschied sich spontan für die Anästhesiologie.

> Fühlen oder Verdrängen
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11. Oktober '12

Michelangelo
und Raffael

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"Gemeinsam ist Michelangelo und Raffael etwas Großes gelungen: Sie wollten beide lieber den Rivalen und alle Künstler und Kenner der Nachwelt beeindrucken als ihre Arbeitgeber. Die trieben die Maler in Wettkämpfe, wollten teilen und herrschen - und erreichten doch nur, dass die beiden Renaissance-Meister bei allen Intrigen ein gemeinsames Ziel durchsetzten: eine Kunst des Übermuts, die Vorgaben nur scheinbar erfüllt und sich ihnen dann immer wieder entzieht."

> Bilderschöpfer oder Das Spiel mit Kontrasten
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09. Oktober '12

Es bleibt
in der Familie ...

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Wenige Tiere ziehen uns so in ihren Bann. Ihre Mimik und ihre Verhaltensweisen erscheinen uns vertraut. Ein Blick in ihre Augen erinnert uns an unsere gemeinsame Vergangenheit. Sie lachen und trauern. Sie lügen und morden. Sie kämpfen und lieben. Sie sind wie wir. Im Tierreich sind sie unsere nächsten Verwandten. Die Rede ist von Menschenaffen. Eine erste den gesamten afrikanischen Kontinent übergreifende Studie belegt, dass die Lebensräume dieser Tiere in den letzten Jahren dramatisch geschrumpft sind.

> Es bleibt in der Familie...
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08. Oktober '12

Die Macht der Gewohnheit
Warum wir tun was wir tun

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"Schwimmen zwei junge Fische daher und treffen auf einen älteren Fisch, der in die andere Richtung schwimmt, ihnen zunickt und sagt: 'Morgen, Jungs. Wie ist das Wasser?' Und die beiden jungen Fische schwimmen noch ein bisschen, bis der eine schließlich zum andern herübersieht und sagt: 'Was zum Teufel ist Wasser'?" (David Foster Wallace) "Unser ganzes Leben setzt sich, soweit es eine bestimmte Form hat, aus einer Anzahl von Gewohnheiten zusammen", schrieb 1892 der US-amerikanische Psychologe und Philosoph William James

> Was zum Teufel ist Wasser?
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28. September '12

Effektives Arbeiten
durch gezieltes Nichtstun

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"Die Natur hat den Menschen mit Vernunft begabt. Von anderen Lebewesen unterscheiden wir uns - so wird behauptet - durch unsere Fähigkeit, logisch zu denken. Eigentlich müssten wir also wahnsinnig vernünftig sein, unser ganzes Handeln auf reifliche Überlegung gründen und stets das Bestmögliche tun." So beginnt der 1943 in Lincoln geborene Philosophieprofessor John Perry sein kleines Buch vom effektiven Arbeiten durch gezieltes Nichtstun. Und zweifelt gleich im Weiteren diese Aussage von Platon, Aristoteles und weiteren Gelehrten der Antike an.

> Aufschieben mit Plan: "Verschiebe nie auf morgen, was du noch übermorgen besorgen kannst."
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27. September '12

Norwegen
Das andere Land

Norwegen, das faszinierende Land der Trolle, Fjorde und der Mittsommernacht. Das Land der begeisternden Gletscher, Gipfel und Hochebenen, der Elche und Polarlichter. Reine Luft, sauberes Wasser und unendlich viel Natur. Aber das skandinavische Königreich wartet auch im künstlerischen Kreativbereich mit allerlei "Schmeckerlis" auf. Egal ob in Kunst, Literatur oder Musik - made in Norway steht meist als Garant für individuelle Extraklasse. Doch die Natur und das raue Klima beeinflussen auch die Mentalität seiner Bewohner.

> Für was ist Bescheidenheit gut, wenn der Maßstab für sie man selbst ist?"
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27. September '12

Wolfgang Korn: Von
Der Lust am Eigensinn

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"Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit ... Ich will kein Heiliger sein, lieber noch ein Hanswurst." Diese treffend gewählten Worte von Friedrich Nietzsche aus seinem "Ecce Homo" stehen dem in weißes Leinen gebundenen Buch voran. Nietzsche, selbst ein eigensinniger Querdenker, wenn auch vielleicht nicht wirklich ein Unbequemer nach Wolfgang Korns Klassifizierung, bringt darin das Thema des kleinen, auch optisch gelungenen Kompendiums, vortrefflich zur Sprache. "

> "Ich kenne keine Verfassung, ich kenne nur, was ich will!" (Kaiser Wilhelm der II.)
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26. September '12

Richard Hughes
In Bedrängnis

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Die Archimedes ist ein modernes Handels-Dampfschiff in einem vorbildlichen Zustand. Im Herbst 1929 lädt sie in verschiedenen Häfen an der östlichen Atlantikküste Stückgut für den Fernen Osten. Mit seiner seltsamen Ladung, das Schiff enthält einige Tonnen alten Zeitungspapiers und Tabak minderer Qualität, schickt sich das Schiff an, in Norfolk (Virginia)seine Reise über den Panamakanal anzutreten. Es dauerte allerdings nicht lange, da dreht sich das Wetter.

> Die folgenschwere Dynamik einer naturgewaltigen Depression
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12. September '12

Mark Changizi:
Die Revolution des Sehens

Telepathie, Röntgenblick, Hellsehen und Gedankenlesen - um nichts Spektakuläreres geht es in dem Sachbuch von Mark Changizi. Das klingt zugegebenermaßen ein bisschen nach Spider Man und Scharlatanerie. Doch Entwarnung. Der amerikanische Evolutionsneurobiologe, der in der Grundlagenforschung arbeitet und Direktor des Instituts Human Cognition in Boise, Idaho ist, nimmt den Leser auf eine spannende und interessante Reise unter die Oberfläche unseres wahrnehmbaren Bewusstseins mit, um die dort verborgenen Superkräfte unseres Sehapparats zu analysieren und zu präsentieren.

> Heike Geilen: Keine Revolution ohne Evolution
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11. September '12

Stephan Thome
Fliehkräfte

"Ein katholischer Priester, ein protestantischer Pfarrer und ein jüdischer Rabbi diskutieren die Frage, wann menschliches Leben beginnt. Der katholische Priester zögert keine Sekunde und sagt: Mit der Zeugung. Menschliches Leben beginnt mit der Zeugung. Der Protestant überlegt einen Augenblick, dann kommt er zu dem Schluss: Nein, menschliches Leben beginnt erst mit der Geburt. Schließlich schauen beide den Rabbi an, der ziemlich lange überlegt und den Kopf hin und her bewegt, bevor er antwortet. Menschliches Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind."

> "Ich will nur sichergehen, dass wir es sind, die unser Leben bestimmen. Nicht die Umstände
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10. September '12

Jenny Erpenbeck
Aller Tage Abend

Wie fühlt es sich an, "wenn das Hörbare und das Unhörbare, das Ferne und das Nahe, das Innere und das Äußere, das Tote und das Lebendige gleichzeitig da wären, keines wäre über dem anderen, und dieser Augenblick, in dem alles gleichzeitig da wäre, würde ewig dauern." Dann wäre wahrscheinlich "Aller Tage Abend", so wie es der Titel von Jenny Erpenbecks neuem Roman verkündet. Die Berliner Autorin hat nach ihrem 2009 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Roman "Heimsuchung" erneut ein literarisches Achtungszeichen gesetzt.

> Heike Geilen: Grenzüberschreitungen oder Die Zeit und die Ewigkeit
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29. August '12

Japanese
Dream

... ja, ich werde euch von vielen Inseln erzählen, die, wo wir momentan sind, im Ozean und im Land der aufgehenden Sonne zu finden sind." schrieb Marco Polo 1298/99 in "Il Milione. Die Wunder der Welt". Japan - auch heute noch ein Land der Gegensätze. Nirgendwo sonst führen unterschiedlichste moderne und traditionelle Elemente in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu einem so fruchtbaren Wechselverhältnis wie hier. Und immer noch schwankt es zwischen einem aggressiven Ausbreitungsdrang wie in der imperialen Kolonialpolitik zu Beginn des 20. Jahrhundert und der Selbstisolierung der Tokugawa-Ära.

> Wenn einer eine Reise tut...
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21. August '12

China lächelt anders

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Das Reich der Mitte gibt der westlichen Welt viele Fragen auf. Selbst wer meint, er habe Land und Nation verstanden, stößt bei genauerem Hinsehen auf immer neue Rätsel. Faszinierend und gleichzeitig fremd: China ist einfach anders. Soll man dieses Anderssein konkret benennen, fallen meist nur Stereotype ein. Karin Hasselblatt, die zeitgenössische chinesische Literatur übersetzt und als freie Lektorin arbeitet sowie Sprachtrainerin Sonja Wagenbrenner vermitteln Kindern ab zehn Jahren auf unterhaltsame, witzige, aber auch ernste und kritische Art und Weise viel Wissenswertes aus dem aufstrebenden Land.

> China lächelt anders oder Das Stehaufmännchen ist ein Nicht-Umfall-Mann
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15. August '12

Weitergedachter Marx

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Ich habe hier ein glänzendes Buch. Und auf der Straße laufen zwei Jugendliche vorbei. Erster: „Gestern habe ich einen tollen Film angesehen, der war nur so… unrealistisch“. Zweiter: „Also modern“. Das Buch heißt „In der Wahrheit leben“. Es ist ein Lebensmotiv. Es geht um die glänzende Textsammlung einer Persönlichkeit ersten Ranges. Und sie gehört unserer immer unrealis­tischer werdenden jüngeren Geschichte an. Für heutige Schulklässler ist diese Zeit so lange her wie Dinosaurier. Gut. Es geht um Ludwig Mehlhorn. Schauen wir uns die Eckdaten des Dinos an. 1950-2011.

> Axel Reitel: Weitergedachter Marx
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13. August '12

Eva-Maria Polsters Buch
"Mein Leben so tot"

Die ehemalige DDR-Juristin Eva-Maria Poster, 1947 in Sachsen geboren und 1977 aus Leipzig nach Westdeutschland ausgebürgert, hat ein Buch über ihre Erfahrungen im sozialistischen Justizwesen geschrieben, das viele Fragen offen lässt. Es ist weder ein Roman noch eine Erzählung, sondern besteht aus einer Aneinanderreihung von Textblöcken, aus denen sich der Leser Tatvorwurf und Handlungsablauf herausfiltern muss. Vor allem die Vorgeschichte des Dramas, das zu Verhaftung und Abschiebung führte, wird kaum einmal erwähnt. Fast beiläufig erfährt man, dass die politische Verfolgung der Heldin „Lena“, die sich geweigert hatte, ...

> Was stimmt an dieser schlimmen Geschichte? Eva-Maria Posters Buch „Mein Leben so tot“
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31. Juli '12

Carl Nixon:
Rocking Horse Road

Mit fünfzehn hat man zumeist noch keine Vorstellung von Augenblicken, die das eigene Leben mitunter in ein "Davor" und ein "Danach" einteilen können, "Ereignisse, auf die Menschen zurücksahen als Tor zu etwas Neuem, einem neuen Leben, neuen Lebensabschnitten, manchmal besser, aber oft auch schlechter.", wie in Carl Nixons Debütroman zu lesen ist. Um eine derart nachhaltige Begebenheit dreht sich der Plot des neuseeländischen Autors, der im Genre der Shortstory bereits viele Preise gewann.

> Meilensteine - Wendepunkte oder Die Unfähigkeit, trauern zu können
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19. Juni '12

Gerhardt Roth
Portraits

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Siebzig Jahre wird er am 24. Juni 2012. Die Rede ist von Gerhard Roth, diesem äußerst munteren und agilen Kopfgänger. Sechzehn "Wanderungen" wurden anlässlich seines Geburtstages in diesem Band versammelt, die den Leser auffordern, den Österreicher zu begleiten. Stock und Hut kann er allerdings getrost zu Hause lassen. Nicht einmal sein Zimmer muss er dazu verlassen. Sondern einfach eintauchen in dieses essayistische Kleinod. Denn Roth hat die Gabe, seinen Gegenüber wie von allein durch seine (Buch)Grenzen dringen zu lassen. Der bahnt sich hernach seinen eigenen Weg, der unweigerlich durch den Kopf des Lesenden führt.

> Auf der Suche nach dem Innersten des Inneren
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12. Juli '12

Ilija Trojanow:
Die Versuchungen der Fremde

Der Hinduismus kennt eine Vielzahl von Göttern und Göttinnen und genauso viele Legenden gibt es über das Liebespaar Shiva und Parvati. Einige hat Ilia Trojanow in seinen Text eingeflochten. Zudem übernimmt er die Rolle Parvatis und erzählt die Welt - zumindest einen Teil davon. Nach Afrika, Indien und Mekka begleiten ihn seine Leser, um den "Versuchungen der Fremde" zu erliegen. Dabei sollte man weniger Reisereportagen im engeren Sinne erwarten, sondern viel eher "Zustandsbeschreibungen, Schilderungen, Reisebilder, Augenzeugenberichte, Suchmeldungen.", wie Roger Willemsen treffend in seinem Vorwort vermerkt.

> Heimatwerdung in der Fremde
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19. Juli '12

Naturschutz ist kein
unnötiger Luxus

Feinkörnig-weiße, von Palmen beschattete Sandstrände, farbenprächtige Unterwasserlandschaften, märchenhafte Inseln mitten im Ozean... Viele Menschen suchen zur Erholung Sonne, Strand und eine unberührte (Unterwasser)Natur. Es gibt sie noch, diese Paradiese auf Erden, mit ihren zahlreichen Naturwundern unter wie über Wasser. In Thailand zum Beispiel, auf den Kanarischen Inseln, den Malediven oder den Seychellen, aber auch auf den Balearen, in Ägypten oder den griechischen Inseln.

> Naturschutz ist kein unnötiger Luxus
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24. Juli '12

Das Eigenleben
unseres Gehirns

"Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste und sollte ihn vielleicht ganz allein interessieren.", ist in Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" zu lesen. Seit der Antike beschäftigt homo sapiens sapiens sein eigenes Ich. Dazu wurde er philosophisch analysiert und "auf Herz und Nieren" untersucht. Man hat ihn verdrahtet, geröntgt, in Computertomografen geschoben und seziert. Jüngstes Ergebnis: die Entzifferung unserer eigenen Programmiersprache.

> Erkenne dich selbst oder "There's someone in my head, but it's not me."
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13. Juli '12

Erri de Luca
Montedidio

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Herrscher der Lüfte - das wollten die Menschen immer gern sein. Wie ein Vogel fliegen, die Welt von oben sehen, schnell und bequem in ferne Länder reisen. Diesen alten Traum können wir uns heute leicht erfüllen. Doch das war nicht immer so. Und schon gar nicht bei einem 13-jährigen neapolitanischen Jungen aus bescheidenen Verhältnissen Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Doch jener entfliegt über den Dächern Neapels imaginär dem Kokon der eigenen Kindheit und dem Armeleuteviertel aus kleinen Gassen, das Montedidio heißt und in dem man kaum einen freien Fleck zwischen den Füßen findet, wenn man "auf die Erde spucken will".

> Flügel aus Holz
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05. Juli '12

Wie viel Tier
steckt in dir?

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Jahrhundertelang saß der Mensch ganz bequem auf seinem Thron und sonnte sich in seiner Überlegenheit. Denn auf dem Mond landete bis dato weder Schimpanse, Delfin noch Elefant. Auch in Konzertsälen tummeln sich keine Löwen oder Bienen. Und den wenigsten Ochsen gelingt es, mit einem Schraubenzieher umzugehen. Durch all seine großen Errungenschaften wie Landwirtschaft und Sprache, Alphabet und kleines Einmaleins kann er sich also nicht zu Unrecht haushoch über allen anderen Lebewesen überlegen fühlen. Dachte man zumindest.

> Roland Knauer & Kerstin Viering: Wie viel Tier steckt in dir?
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02. Juli '12

Alice Schwarzer
auf Reisen

Da, wo der Pfeffer wächst ist ein Ort, von dem zwar jeder spricht, aber dann doch niemand weiß, wo er eigentlich liegt. Wenn man jemanden also dahin schicken möchte, spielt man ganz einfach auf diese "Ferne" an, in die man einen ungeliebten Zeitgenossen manchmal wünscht. Pfeffer wird nämlich hauptsächlich in Indien, Brasilien, Indonesien und Malaysia angebaut. Seine Wildform allerdings, so deutet es sich zumindest an, stammt offensichtlich aus einem Land, in dem auch heute noch in jedem Garten Pfeffer für den Eigenbedarf angebaut wird: Burma, dem heutigen Myanmar.

> Das Land, wo der Pfeffer wächst
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20. Juni '12

Einstein für Quanten-
Dilettanten 2013

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Bald geht es wieder los! Nein, ich meine nicht die Weihnachtsdekoration in den Einkaufsmärkten ab Anfang September. Ich dachte eher an die Fülle angebotener Kalender für das kommende Jahr. Allerdings: Sollte sich 2013 und folgende nicht sowieso mit dem 21.12.12 erledigt haben? Meine persönliche Vorliebe für naturwissenschaftliche Themen ließ mich allen Unkenrufen zum Trotz zum Tagesabreißkalender "Einstein für Quanten-Dilettanten" greifen.

> Du bist, was Mama isst und Shopping verlängert das Leben
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20. Juni '12

Hunde haben Herrchen
Katzen haben Diener

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"Simons Katze" des im britischen Bedfordshire lebenden Simon Tofield wurde durch YouTube weltweit berühmt. Über 150 Millionen Fans schauen sich regelmäßig die witzigen Animationsfilme des gewieften "Kätzchens" und seines "Dosenöffners" an. Dabei verwendet der Autor weder spezielle Zeichentechniken, noch Farbe. Eine einfache, schnörkellose Strichführung und wenige Gesten des Katers mit den großen Augen genügen, um Gedankengänge und Logik des kleinen "Monsters" zu durchschauen.

> Heike Geilen: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Diener
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20. Juni '12

Armin Petras inszeniert
Ibsens „John Gabriel Borkman“

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Ex-Bankdirektor John Gabriel Borkman: Unmensch, Machtphantast, Narziss. Ein Ausbeuter, der tief gefallen ist. Grund genug für Armin Petras, ihn in seiner Inszenierung in den Münchner Kammerspielen kurzer Hand unter Tage zu verfrachten. Das grandiose Bühnenbild Olaf Altmanns zeigt das Wohnhaus der Borkmans als Bergwerkstollengewirr. Im architektonischen Zickzackkurs von oben nach unten. Nur zwei kleine Kammern lassen Bewegungsfreiheit. Die Beklemmung ist spürbar. Ja, sogar aggressiv machend.

> Liane Bednarz: Familiendrama unter Tage
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14. Juni '12

Piers Bizony: 1001
Weltwunder des Weltalls

Stephen Hawking packte einmal das ganze Universum in eine Nussschale. Wer mühelos mit Schwarzen Löchern jongliert, dem gelingen solcherlei Kunststückchen wohl einfach. Piers Bizony setzt dem allerdings noch eins auf. Ihm gelingt (beinahe) die "Quadratur des Kreises". Dazu benötigt er nur knapp 400 bedruckte Buchseiten im Format 23,4 x 23,2 cm. Der Autor, ein international bekannter englischer Wissenschaftsjournalist, der auch als Produzent für Spezialeffekte beim Film arbeitet, durchstreift auf seiner Expedition die unvorstellbare Weite von sagenhaften 13,4 Milliarden Lichtjahren.

> Flieg mit mir zu den Sternen oder Verloren in der Zeit
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14. Juni '12

Warum ist der
Himmel blau?

Nicht mehr lange, so möchte man befürchten. Denn wie heißt es doch so schön, wenn jemand nicht ganz die Wahrheit erzählt: er lügt das Blaue vom Himmel herunter. Irgendwann, so könnte man denken, muss die Farbe aufgebraucht sein. Die Menschheit hat sich in Bezug auf angebliche "Wahrheiten" schon zu oft dem Azur über uns bedient. Dann fungiert es vielleicht nur noch als "blaues Wunder" in den Geschichten unserer Enkel. Obwohl... "Blaues Wunder"? Ist das nicht eine Brücke, die in Dresden die Elbe überspannt? Aber das ist eine andere Geschichte.

> Warum ist der Himmel blau?
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08. Juni '12

Tim Cooke: Wie
man die Welt verändert

Mit Geschichte ist das so eine Sache. Sie stellt unsere Vergangenheit dar, bestimmt unsere Gegenwart und wirkt zugleich als Wegweiser für die Zukunft. Und trotzdem haftet ihr aus dem eigenen Schulunterricht der Nimbus des Langweiligen, Trockenen und Verstaubten an. Chronologisch wurden den Schülern damals Daten und Fakten von Kriegen oder "großen Männern" eingebläut. Derweil kommt Geschichte alles andere als fad und geordnet daher, sondern war zuweilen sogar ziemlich chaotisch. Tim Cooke, Autor zahlreicher Sachbücher für Erwachsene und Kinder zu historischen Themen, versucht in das gigantische Durcheinander der Ereignisse der Vergangenheit etwas Ordnung zu bringen.

> Errichte eine Zivilisation aus Matsch
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08. Juni '12

Richard David Precht:
Ein Ausflug in die Philosophie

"Warum gibt es alles und nicht nichts?" oder "Warum ist das alles überhaupt da?" Um Antworten zu der wohl ältesten und aller Wahrscheinlichkeit nach auch am meisten gestellten Frage der Philosophie war die Menschheit bisher nicht verlegen. In allerlei Büchern und Geschichten wurde versucht, den Anfang von Allem zu erklären. Aber irgendwie nicht befriedigend für Oscar, den Sohn von Richard David Precht, dem all die "komischen Götter" irgendwie nicht suspekt sind. Vielleicht, so denken sich die beiden, versuchen sie es genau wie viele berühmte Philosophen, denen die besten Ideen beim Spazierengehen kamen. Precht und Precht machen sich auf den Weg und fangen ihr philosophisches Gespräch erst einmal im Kleinen an.

> Wer ist Ich? und Bin ich wirklich ich?
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25. Mai '12

... Physik ist das,
was nie gelingt

...Physik ist das, was nie gelingt. So haben wir früher als Schüler getönt und mit dieser Erwartung kommen wahrscheinlich auch heute noch die meisten in die erste Chemiestunde. Dabei knallt es in der Physik oft viel lauter und Biologie stinkt manchmal ganz gewaltig zum Himmel. Aus der "Schwarzen Kunst" oder Alchemie früherer Jahrhunderte hat sich eine exakte Wissenschaft entwickelt, die unser tägliches Leben ganz entscheidend mitbestimmt. Morgens geht es schon los mit Shampoo, Zahnpasta und Klamotten, tagsüber dann weiter mit Tinte, Radierer, Handy, MP3-Player, E-Gitarre oder Tischtennisball. Abends dann TV oder Lesen unter der Bettdecke. Ohne Chemie gäbe es vieles, was uns selbstverständlich ist, überhaupt nicht.

> Chemie ist, wenn es knallt und stinkt...
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24. Mai '12

Schnittstelle zum Himmel
und Zugang zur Unterwelt

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Spätestens seit dem Frühjahr 2010, als der isländische Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull mehrere Wochen lang Asche spie und den Flugverkehr über Europa und Nordamerika beeinträchtigte, haben sich uns Mitteleuropäern diese weit entfernten, als Phänomene geltenden Feuerberge wieder ins Gedächtnis gerufen. Denn wenn überhaupt, "dann nehmen wir sie nur wahr, wenn in den Medien über katastrophale Eruptionen berichtet wird", schreibt der Geologe Marc Szeglat, der gemeinsam mit Martin Rietze diesen großartigen Bildband über den "Wohnsitz der Götter" herausgebracht hat.

> Schnittstelle zum Himmel und Zugang zur Unterwelt
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24. Mai '12

Erkenne dein Selbst!

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"Man kann die Welt weder von einem beliebigen noch von gar keinem Standort aus betrachten, sondern nur aus der eigenen, besonderen Position heraus." Die von Sudhir Kakar ist die eines indischen Psychoanalytikers und Schriftstellers am Anfang des 21. Jahrhunderts, "der in Indien lebt, im Verlauf seines Lebens aber einige Erfahrungen mit Menschen und Gesellschaften des Westens sammeln konnte." Genau unter diesem Gesichtspunkt hat Kakar die Kulturpsychologie kritisch betrachtet. Denn allzu schnell wird der "Mittelklasse-Europäer" als die Norm angesehen, von der Menschen nicht-westlicher Kulturen abweichen.

> Atamanam vidhi - Erkenne dein Selbst von Heike Geilen
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21. Mai '12

Brian Greene
Die verborgene Wirklichkeit

Zwischen 0 und 0,0000000000000000000001 besteht, so könnte man meinen, kein großer Unterschied. (...) Und doch mehren sich die Anzeichen, dass dieser winzige Unterschied die Ursache für einen radikalen Wandel unserer Sichtweise auf die Realitäts-Landschaft sein könnte.", meint Brian Greene. Immer mehr Indizien deuten darauf hin, dass es sich bei dieser winzig kleinen Zahl von 10-123 um Einsteins kosmologische Konstante handelt, die er bereits 1917 in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie postulierte, aber 1929 wieder revidierte und als seine größte Eselei bezeichnet haben soll. Genau dieser Wert ungleich Null scheint ein entscheidendes Indiz zu sein, dass wir mal wieder nicht allein sind. Will heißen: Wir leben in einem von vielen Universen.

> Sind wir vielleicht nur eine Blase "in einem gewaltigen Stück kosmischen Käses"?
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21. Mai '12

Wer bin denn
eigentlich ich?

"Was Sie da machen, ist der Pilgerweg des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Phantastisch! Genau solche Geschichten wollen die Leute hören." Diese Worte bekommt Harold Fry, ein frisch pensionierter 65er auf seinem langen Pilgerweg zu hören, als sein Unterfangen medienpublik wird. Ein knapper Brief von Queenie Hennessy, einer seit 20 Jahren aus den Augen verlorenen Kollegin, die im Sterben liegt, lässt ihn aus der Eintönig- und Wortlosigkeit seiner Ehe ausbrechen und etwas Unglaubliches tun. Aus einem flüchtig hingeworfenen "Tschüss dann, Maureen", das er seiner Frau zuruft, um eigentlich nur seine Antwortzeilen an Queenie in den Briefkasten zu bringen, wird ein 87 Tage dauernder und 1000 km langer Pilgerweg quer durch England. Seine Motivation: "Ich werde laufen, und sie muss weiterleben."

> Wer bin denn eigentlich ich?
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21. Mai '12

Bitte niemals
pünktlich sein!

Wenn man jemanden lobt, hebt man den Daumen. Beim Verneinen schüttelt man den Kopf. Und hebt man Daumen und Zeigefinger bekommt man prompt zwei Bier. Was in Deutschland problemlos klappt, kann im Ausland zur kleinen Katastrophe werden. Manchmal ist ein- und derselbe Fingerzeig in einem Land noch völlig harmlos, in einem anderen jedoch eine äußerst vulgäre Beleidigung. Scheinbar harmlose Gesten oder Worte gelten in anderen Kulturkreisen unter Umständen als schlimmer Fauxpas. Es ist daher nicht von Nachteil, sich vor einer geplanten Reise über die Bräuche und Gepflogenheiten in seinem Reiseland zu erkundigen.

> Heike Geilen: Auf welchen Trinkspruch sollte man in Rumänien unbedingt verzichten?
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12. Mai '12

Ein Überfall auf
die Leserschaft

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Literatur und Laute für besinnliche Stunden offerieren die aktuellen Zeilen von Matthias Zschokke nicht. Dafür passt der Text des in Berlin lebenden Schweizer Autors einfach zu wenig in ein zur Muse animierendes literarisches Genre. "Lieber Niels" ist die Veröffentlichung des E-Mail-Wechsels zweier exzessiver Kommunikatoren und Lebensfreunde. Hinter dem titelgebenden Namen verbirgt sich übrigens der Dramaturg, Kritiker und Publizist Niels Höpfner.

> Ein Überfall auf die Leserschaft
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19. April '12

Ich weiß nicht, was
ich wollen soll

Der moderne Mensch gilt als relativ unabhängig, frei und wohlhabend. Er nagt nicht am Hungertuch, hat ein Dach über dem Kopf und ist im globalen wie auch historischen Vergleich nicht arm dran. Aber: Genau dieser Mensch ist zunehmend gestresst und sein Glücksfaktor auf einer absteigenden Kurve. Warum entwickeln wir inmitten steigenden Reichtums diesen Hang zur Unzufriedenheit?

> Warum wir uns so schwer entscheiden können und wo das Glück zu finden ist
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18. April '12

Péter Nádas
Parallelgeschichten

"Es ist mir das Gleiche, woher ich ausgehe; denn dort werde ich auch ankommen." Dieses, dem Roman vorangestellte Zitat des griechischen Philosophen Parmenides, drückt in einem Satz den Duktus des epochalen Opus Maximus von Péter Nádas aus. Der ungarische Autor hat sich in seinen "Parallelgeschichten" wirkungsvoll der Denkweisen dieses Vorsokratikers bedient.

> Péter Nádas: Parallelgeschichten
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14. April '12

Liebe und nichts
als Liebe

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Aus der Weltgeschichte sind berühmte Paare nicht wegzudenken. Sorgten im Altertum Cleopatra und Marcus Antonius für Schlagzeilen, so kannte die Frühe Neuzeit Katharina von Bora und den Reformator Martin Luther (Foto). Im 19. Jahrhundert wiederum wurde das Auffällige in der Beziehung zwischen George Sand und Chopin diskutiert, deren Rollen vertauscht zu sein schienen.

> Christoph Nettersheim: Berühmte Paare der Weltgeschichte
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14. April '12

Ein Labyrinth aus
bedrucktem Papier

"Der Anfang eines Textes ist eine Wurzel, die in die Zukunft wächst.", stellte Ilija Trojanow in seiner Antrittsvorlesung zur Heiner-Müller-Gastprofessur in der Berliner Freien Universität fest. Der erste Satz seines jüngsten Werkes "Stadt der Bücher" lautet: "College Street ist keine Straße, es ist kein Viertel und keine Hochschule; College Street ist das Versprechen, jedes Buch zu finden, das man begehrt."

> Heike Geilen: Ilija Trojanow, Anja Bohnhof: Stadt der Bücher
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21. Februar '12

Antonio Damasio
Selbst ist der Mensch

"Meine Seele ist ein verborgenes Orchester; ich weiß nicht, welche Instrumente, Geigen und Harfen, Pauken und Trommeln, es in mir spielen und dröhnen lässt. Ich kenne mich nur als Symphonie." Diese Worte schrieb der große portugiesische Melancholiker Fernando Pessoa in seinem "Buch der Unruhe". Wohl nicht allein, weil die genetischen Wurzeln Antonio Damasios in Portugal liegen, hat ihn der amerikanische Professor für Neurowissenschaften, Psychologie und Neurologie seinem Werk vorangestellt, sondern weil dieser Satz so überaus zutreffend das ganze von ihm behandelte Thema erfasst.

> Bewusstsein = Geist mit einem zusätzlichen Dreh
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02. April '12

Gelassene
Schönheiten

"Der Gewinn eines langen Aufenthaltes außerhalb unseres Landes liegt vielleicht weniger in dem, was wir über fremde Länder erfahren, sondern in dem, was wir dabei über uns selbst lernen." Diese Worte prägte der französische Schriftsteller und Politiker Roger Peyrefitte. Sie stehen treffend für den vermittelten Inhalt dieses Buches. Denn die insgesamt 40 sehr persönlichen Reportagen von 37 Reiseautoren passen nicht zum Stil eines herkömmlichen Tourismusführers. Sie sprechen ganz individuelle Einladungen zu Entdeckungsreisen aus, "mit viel Platz für Freiräume und Fantasien, mit Akzentuierungen und Anregungen", wie es Jochen Müssig in seinem Vorwort treffend formuliert.

> Gelassene Schönheiten
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11. Maerz '12

"Hinterm Horizont
gehts weiter!"

Schon Udo Lindenberg war der Meinung: "Hinterm Horizont geht's weiter!" Nun ist der Begriff Horizont ein weites Feld. Den zuweilen beschränkten menschlichen hat wohl jeder schon einmal erlebt. Ein Beobachter, der sich auf der Erde unter freiem Himmel befindet, sieht den Horizont als Berandungslinie von Erde und Himmel. In der Relativitätstheorie wiederum trennt er Ereignisse (Weltpunkte) von einem Außenbeobachter (Ereignishorizont). Wenn es um die Sichtbarkeit von Gestirnen geht, spielt der Horizont gleichfalls eine Rolle.

> Gequantelte Energieänderungen oder Spring, Merkur, spring!
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21. Februar '12

Javier Marias
Die sterblich Verliebten

"Ich bin nicht mehr die, die ich war. Der Haken ist nur, auch wenn ich es nicht mehr bin, kann ich oft nicht vergessen, was ich war, und dann ist mir schlichtweg mein Name zuwider, und ich wünschte, ich wäre nicht ich." So hätte der neue Roman von Javier Marías beginnen können. Aber der wohl bekannteste zeitgenössische Autor Spaniens lässt seine in der Ich-Form erzählende Protagonistin María, eine Verlagsangestellte Mitte dreißig, diesen beklemmenden Satz erst gegen Ende seiner Erzählung äußern, nachdem sie in einen Strudel von diffusen Erlebnissen gerät, die ihr weiteres Leben stark beeinflussen sollen.

> Ohne Zeugen meiner Gedanken
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09. Januar '12

Tobias Hürter - Was
zwischen Träumen geschieht!

"Was ist das? Der Mensch wünscht es sich herbei, und wenn er es endlich hat, lernt er es nicht kennen." Mit diesem Rätsel brachte bereits Leonardo da Vinci das Paradoxe und Geheimnisvolle dieser menschlichen Notwendigkeit auf den Punkt. Der Schlaf ist ein faszinierendes Phänomen. Man meint, ohne Schlaf nicht leben zu können. Für Körper, Geist und Seele scheint er unentbehrlich. Aber niemand weiß, was er tut, wenn er schläft, und warum er es tut. "Wir verbringen den ganzen Tag bei klarem Bewusstsein, dann legen wir uns ins Bett, knipsen das Licht aus und – was?

> Wenn der Wächter schläft, sind die Gedanken frei
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15. Januar '12

Jeffrey Eugenides
"Die Liebeshandlung"

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Es gibt Leute, die sich nie verliebt hätten, wenn sie nicht von der Liebe hätten sprechen hören." Diesen Satz von François de La Rochefoucauld (Foto) stellt Jeffrey Eugenides seinem lang erwarteten neuen Roman voran. Doch gleich im Anschluss hinterfragt er mit einem Auszug des Songtextes "Once in a lifetime" von Talking Head die Liebe und deren zuweilen zu Tage tretende Schmerzen:

> Heike Geilen: Die Ahnung von Unglück oder Sprachvielfalt der Liebe
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01. Januar '12

Thomas Wolfe
Die Party bei den Jacks

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Nur noch wenige Monate trennen die Handlung dieses Buches von einem der folgenreichsten Börsencrashs der Geschichte: dem allgemein als "Schwarzen Donnerstag" bezeichneten 24. Oktober 1929, der in Folge als Auslöser der "Great Depression" in den USA und einer weltweiten Wirtschaftskrise gilt. Der zuvor jahrelang stark gestiegene Dow-Jones-Index verzeichnete auf einmal einen deutlichen Rückgang und löste bei den Anlegern Panik aus.

> "Macht. Macht. Macht." oder Drittklassige Spielarten der Dekadenz
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22. November '11

Neues zu
Kafkas "Process"

Der emeritierte Philosophieprofessor Wiebrecht Ries hat ein Buch veröffentlicht, das sich um einen Schlüssel-Roman der Moderne dreht: Franz Kafkas „Der Process“. Vom Elfenbein Verlag wurde dem Werk eine schöne Form gegeben und es ist auf der letzten Frankfurter Buchmesse vorgestellt worden. Der Band kommt schlank und klar daher, mit seinen 184 Seiten und in dezent modernistischem Design. Wieder einmal hat der kleine feine Berliner Elfenbein Verlag (www.elfenbein-verlag.de) Stilbewusstsein bewiesen.

> „Siehst Du denn nicht zwei Schritte weit?“
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11. Oktober '11

Karl-Markus Gauß
Im Wald der Metropolen

"Soafa, Soif, Soefm,Säffn, Sääf" - dies alles bedeutet "Seife" und dies alles wird in Bayern gesprochen. Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Nicht nur jedes Bundesland, sondern auch jede Region innerhalb eines Bundeslandes ist geprägt von seiner „eigenen Sprache“. Allerdings gehen auf Grund der allgemeinen Schulpflicht, Radio und Fernsehen, wo meist Hochdeutsch zu hören ist, immer mehr kleinere, lokale Dialekte verloren. So sprachen zum Beispiel die Schlonsaken, die in Schlesien beheimatet waren, einen Mischmasch aus gleich mehreren Sprachen: Polnisch, Tschechisch, Slowakisch und Deutsch.

> "Von denen Europa nichts weiß..." - Karl-Markus Gauß, Im Wald der Metropolen
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02. September '11

Staatlich organisierter
Kinderraub in der DDR

Dieses Buch musste geschrieben werden! Es ist der erste Bericht einer Betroffenen über Zwangsadoptionen von DDR-Kindern, die ihren Müttern aus politischen Gründen weggenommen und, unter Auslöschung der Vorgeschichte, fremden Familien übereignet wurden, die als staatstreu und SED-nah galten. Als das Nachrichten-Magazin „Spiegel“ im Dezember1975 in zwei Beiträgen darüber berichtete, wurde der Ostberliner Korrespondent Jörg Mettke wegen „grober Verleumdung“ am 16. Dezember 1975 ausgewiesen, ein untrügliches Indiz dafür, dass dieses Verfahren staatlich organisierten Kinderraubs tatsächlich praktiziert wurde, nachdem es von Margot Honecker, der „Ministerin für Volksbildung“ 1963/89, per Gesetz sanktioniert worden war.

> Staatlich organisierter Kinderraub - Katrin Behrs Buch über DDR-Zwangsadoptionen
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22. August '11

„Jáchymow“ - Josef
Haslingers neuer Roman

Der Schriftsteller Josef Haslinger, geboren 1955 im niederösterreichischen Zwettl, wurde 1995 mit seinem in Wien spielenden Roman „Opernball“ bekannt. Seit 1996 lebt er in Leipzig, wo er am 1955 gegründeten Literaturinstitut unterrichtet. Sein neuer Roman, der am 12. August erschienen ist, trägt den schlichten Titel „Jáchymow“, was der tschechische Name der nordböhmischen Stadt Joachimsthal ist. Sie wurde 1516 von Deutschen gegründet, die im 16.Jahrhundert durch den Abbau reicher Silbervorkommen im Erzgebirge zu Wohlstand und Ansehen gelangten.

> Jörg Bernhard Bilke: „Jáchymow“ - Josef Haslingers neuer Roman
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09. Juli '11

Thomas Morus: Die
Geschichte der Utopie

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Thomas Morus schuf mit seiner fiktiven Erzählung von der Insel „Utopia“ aus dem Jahre 1516 den Begriff des utopischen Romans, an dem sich viele andere Entwürfe orientiert haben. In der 2010 abgegebenen Dissertation beschäftigt sich Thomas Schölderle mit der Bedeutung von Morus’ Werk für die Geschichte der Utopie und die Auseinandersetzung um die begriffliche Fassung des Phänomens Utopie. Schölderle rekonstruiert dabei die wichtigsten Streitfragen und entwickelt ein Analyseraster, das zwischen Utopie und Nicht-Utopie unterscheidet.

> Michael Lausberg: Thomas Schölderle: Utopia und Utopie
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05. Juli '11

Robert Menasse
Ich kann jeder sagen

Wer erinnert sich noch an y2k? y2k! Es handelte sich um den weltweit Panik verbreitenden, so genannten "Millenium-Bug" - ein Computerproblem, das durch die interne Behandlung von Jahreszahlen als zweistellige Angabe entstand und angesichts des Jahreswechsels 1999/2000 einen globalen Ausfall von vielen Computersystemen vermuten ließ, die dann nicht mehr "wissen" konnten, ob sie denn im Jahr 2000 weiterrechnen oder halt ins Nirwana des Jahres 1900 zurückfallen sollten.

> Heike Geilen: Mahlsteine oder Pah! Geschichte!
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06. Juni '11

Michael Schikowskis
Geschichte des Sachbuchs

„Sachbücher?“ ächzte ein Freund einmal als er bei einem Umzug einen von mir beschrifteten Karton „Sachbücher Geschichte“ zu stemmen hatte. „Was soll das denn sein? Da muss ich an ‚Lach- und Sachgeschichten‘ denken…“Ja, was ist eigentlich ein Sachbuch? Oft fristete das Sachbuch ein Schattendasein in der Bücherfamilie: auf der einen Seite im Schatten der strengen ernsthaften Schwester, dem seriösen wissenschaftlichen Werk, von der anderen Seite beschattet durch den großen Bruder Belletristik, der mit überlegener Breitenwirkung und Auflagenhöhe schon das Mädchen Massenpublikum küssen durfte.

> Rezension von Michael Schikowskis Geschichte des Sachbuchs
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06. Juni '11

Mosebach, Keyserling und
die Stimmung der Welt

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Zu Eduard von Keyserling kam ich so: Eines sehr heißen Sommers war‘s, als der Roman „Wellen“ mich fand. Er lugte hervor, im kommoden Urlaubsumfang von 160 Seiten, aus der Bibliothek eines Schiffes, das die Donau unter sich spürte. „Wellen“ auf den Wellen, das passte formidabel. Dann aber waren die Keyserling’schen Bewegungen zu Ende, noch ehe der Urlaub sein nämliches gefunden hatte. Ich geriet in allergrößte Verlegenheit. Was sollte nun noch kommen? Die „Wellen“ sind jene am Ufer des Baltikums, die in der verschatteten, da unschicklichen Liebe der Gräfin Doralice Köjne-Jasky zu dem Maler Hans Grill den Hauptpart übernehmen – neben dem Meer und dem Himmel, in jenem sich spiegelnd.

> Alexander Kissler: Mosebach, Keyserling und die Stimmung der Welt
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24. Mai '11

Elias Canetti
"Die Blendung"

"Ich bin in einer Irrenanstalt!" Diese Worte spricht Peter Kien, vierzigjähriger Hauptprotagonist in Elias Canettis monströsem und befremdlichen, einzigen Roman gegen Ende des ersten Teils aus. Und zu diesem Urteil ist mittlerweile auch der Leser gekommen, allerdings in einem umfassenderen Sinn, als es der Stoßseufzer des Geblendeten, Privatgelehrter von Beruf und "der größte Sinologe seiner Zeit", ausdrückt. Der lebt in seiner riesigen Bibliothek wie in einer Muschel, aller Welt entfremdet, wortlos und einsam. Sein abstraktes Denken macht es ihm unmöglich, die Realität zu begreifen: "Man näherte sich der Wahrheit, indem man sich von den Menschen abschloss. Der Alltag war ein oberflächliches Gewirr von Lügen."

> Eine menschliche Irrenanstalt oder die gesammelten Dummheiten der Menschen
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24. Mai '11

Thomas Bernhard
"Der Untergeher"

"Wir sagen ein Wort und vernichten einen Menschen, ohne dass dieser von uns vernichtete Mensch in dem Augenblick, in welchem wir das ihn vernichtende Wort aussprechen, von dieser tödlichen Tatsache Kenntnis hat, dachte ich. Noch ahnt ein solcher mit einem solchen tödlichen Wort als tödlicher Begriff Konfrontierter von der tödlichen Wirkung dieses Wortes und seines Begriffs nichts, dachte ich." Niemand anderer als der weltberühmte kanadische Pianist Glenn Gould spricht das vernichtende Wort aus. Und zwar zu einem Freund, zu seinem Mitstudenten Wertheimer, der gemeinsam mit ihm und dem Ich-Erzähler einen Sommerkurs bei Horowitz im Mozarteum in Salzburg belegt.

> Familien- und Weltstumpfsinn: Ein Verkümmerungsprozess
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03. Mai '11

Advocatus Diaboli?

Da steht er nun in einer Reihe mit den entmachteten Vertretern der DDR-Nomenklatura: mit MfS-Generaloberst Markus Wolf, mit Hermann Kant, dem Präsidenten des Schriftstellerverbands 1978/90, mit den parteitreuen Schreibern Eva Strittmatter und Erik Neutsch, mit SED-Politbüromitglied Hans Modrow, dem letzten Ministerpräsidenten einer nichtgewählten DDR-Regierung! Der Interview-Band mit Friedrich Schorlemmer ist der achte innerhalb dieser Buchreihe, die von Markus Wolf 2007 programmatisch eröffnet wurde und die im DDR-Nostalgie-Verlag „Das Neue Berlin“ erscheint.

> Jörg Bernhard Bilke: Befragung Friedrich Schorlemmers durch Hans-Dieter Schütt
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22. April '11

Adorno redivivus? Martin
Seels philosophische Aphoristik

Martin Seel ist Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt, gleichsam im ‚Hause Adorno’ (Foto). Dieser Berufung wird Seel in besonderer Weise gerecht: Er wechselt, wie der Patron, mit Lust und Überzeugung die Seiten, von der wissenschaftlich verstandenen, methodisch reglementiert­en Philosophie zum Essai, zur Zeitungskolumne – und wieder zurück. Längst liegt ein Band mit Dutzenden der ZEIT entnommener Seelscher Kolumnen vor: Vom Handwerk der Philosophie (München 2002). Nun folgt ein Band mit Aphorismen, mehr als 500 an der Zahl: Theorien.

> Daniel Krause: Adorno redivivus? - Martin Seels philosophische Aphoristik.
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22. April '11

Der Riskante -
Carl Schmitt

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Unter den deutschen Intellektuellen ersten Ranges, die wenigstens zeitweilig mit dem Nationalsozialismus verbunden waren, ragt Carl Schmitt in mehrerlei Hinsicht heraus. Anders als Heidegger und Benn kam Schmitt, ohne ‚Führer des Führers’ zu sein, wie auch er es erträumte, dem Zentrum der Macht mindestens phasenweise recht nahe. Anders als Furtwängler oder Jannings war Schmitt kein bloßes kulturpolitisches Aushängeschild, gewiss auch kein Hofnarr wie Gründgens es war – gemäß dem Bild, dass Klaus Mann und István Szabo von „Mephisto“ gezeichnet haben.

> Daniel Krause: Der Riskante - Reinhard Mehring über Carl Schmitt
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24. Maerz '11

Werner Stillers
zweites Buch

Als Werner Stiller, Oberleutnant unter Markus Wolf (1923-2006, Foto) im Ostberliner „Ministerium für Staatssicherheit“, am 18. Januar 1979 die Fronten gewechselt hatte und zum „Klassenfeind“ nach Westberlin übergelaufen war, soll Minister Erich Mielke (1907-2000) mehrere Wutanfälle erlitten haben. Schließlich war die Verhaftung des um Haaresbreite Entkommenen schon für den 20. Januar angesetzt gewesen, wie er Jahrzehnte später in den Akten lesen konnte. Der abtrünnige Nachrichtenoffizier [...] tat gut daran, mit CIA-Hilfe 1981 in die Vereinigten Staaten überzusiedeln und dort unter falschem Namen ein Wirtschaftsstudium zu absolvieren.

> Wie der „Schakal“ gejagt wurde - Werner Stillers zweites Buch
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24. Maerz '11

Marko Martins
"Schlafende Hunde"

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Quelle: Eichborn-Verlag

Kürzlich wurden wir ein weiteres Mal Zeugen einer medialen Erregung, die der Textmasse einer jungen Autorin galt. Die Verbal-Orgie gab sich aber nicht nur obszön, sie rahmte sich auch progressiv. Wie beim Tontaubenschießen flog ihr Buch allerdings in genau jenem Moment in zahlreiche Plagiats-Trümmer auseinander, als es auf dem Scheitelpunkt der Aufwärtsbewegung stand, wohin ihm fast alle Augenpaare des bundesdeutschen Literaturbetriebs wie in einem Pawlowschen Reflex gefolgt waren - und so mitten hinein in ein totales Glaubwürdigkeits-Desaster.

> Geschichten aus dem Wirbel der Geschichte
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21. Februar '11

Philip Roths "Nemesis"

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Nicht weniger als der griechischen Mythologie hat sich Philip Roth in seinem neuen Roman bedient und mit Nemesis deren Rachegöttin in sein jüngstes Werk implementiert. Der Legende nach agierte Nemesis als die starke Macht, die das Universum im Gleichgewicht hielt; ein gerechtes, aber unerbittlich Verzweiflung verbreitendes Wesen oder besser, ein moralischer Sinn, sollte man die Götter mit Hybris beleidigen. Roths Protagonist Bucky Cantor fungiert dabei als Mittler dieser Gottheit. Vielleicht wird an ihm gar ein Exempel statuiert. Auf jeden Fall stellt er das Bindeglied zwischen der göttlichen Gerechtigkeit und der Menschheit dar, wenngleich er den Sinn, der im Sommer 1944 erteilten "Strafe" nicht zu deuten vermag.

> Heike Geilen: Das Göttliche als Feind unserer Existenz
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21. Februar '11

Bravingers unversöhnliches Herz

Bruderhass ist eines der ältesten Motive in der Literatur. Die biblische Erzählung von Kain und Abel offenbart dabei wohl den bekanntesten Konflikt. Romulus und Remus, die Zwillinge der römischen Mythologie, stehen dem kaum nach. Nun hat sich der Schwede Håkan Bravinger diesem Sujet angenommen. Aber keine okkulten Personen sind Gegenstand seines Romandebüts, sondern ganz reale Männer: Poul (1876-1964) und Andreas (1879-1925) Bjerre. Der Ältere Arzt, berühmter Psychoanalytiker, Schriftsteller, Freudianer und Anhänger Nietzsches, der Jüngere, ein brillanter Kriminologe, erster Professor für Strafrecht an der estnischen nationalen Universität Tartu, Kierkegaard zugewandt und Erforscher menschlicher Abgründe.

> Schuld oder Das eisige Schweigen
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21. Februar '11

Markus Preiter und die
Logik des Verrücktseins

Unser Gehirn ist ein erstaunliches Organ. Es vollbringt permanent Höchstleistungen. So steuert es nicht nur die gesamten lebensnotwendigen Funktionen des Körpers, sondern vergleicht gleichzeitig sämtliche Bilder, die von außen kommen, mit den Informationen, die bereits gespeichert sind, mit Objekten und Gefühlseindrücken, die wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben. Aus all diesen Daten lässt es dann in Sekundenbruchteilen die Eindrücke entstehen, die wir wahrnehmen. Und es ermöglicht den Menschen auch als einziges Lebewesen über seine Vergangenheit und seine Zukunft nachzudenken und sich die Fragen zu stellen: Was bin ich und was ist nicht ich.

> Das fehlerfreundliche Gehirn - ein absturzgefährdeter Akrobat
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08. Februar '11

Die Mathematik - eine
belletristische Wissenschaft?

Woran erkennt man, dass der Mann ein Mathematiker ist? * Er überlegt lange. * Seine Antwort ist wahr. * Seine Aussage ist zu nichts zu gebrauchen. „Ein Mathematiker ist ein Mensch, der lieber eine halbe Stunde nachdenkt, als fünf Minuten zu arbeiten.“ Jede Menge Witze kursieren über diese Wissenschaft. Die Erinnerungen an das Schulfach Mathematik zählen allerdings bei den meisten nicht zu den besten: zu trocken, zu abstrakt, zu unverständlich. Ihre stark normierte, karge Darreichungsform hat etwas Hermetisches und Unzugängliches.

> Mathematik - eine belletristische Wissenschaft?!> Thomas Rießinger: Wahrheit oder Spiel - Philosophische Probleme der Mathematik
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08. Februar '11

Gibt es einen
freien Willen?

Gibt es einen freien Willen? Können wir wirklich tun, was wir wollen oder entscheidet sich das Gehirn an unserem Bewusstsein vorbei? Theologen und Philosophen streiten darüber schon lange. Für die einen - zum Beispiel materialistische Philosophen der Aufklärungszeit - sind alle Ereignisse seit Anbeginn der Zeiten vorherbestimmt und Freiheit nur eine Illusion. Andere - zum Beispiel Existentialisten wie Jean-Paul Sartre - meinen, wir haben selbst unter Extrembedingungen (Gefangenschaft, Folter) die freie Wahl der Entscheidung, unser Schicksal anzunehmen oder uns ihm zu widersetzen. Neurobiologische Untersuchungen bestätigten jüngst die erste Vermutung.

> Unfrei und gesteuert?
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04. Februar '11

Henryk M. Broder: Bombenleger
beim Happy-Holocaust

Ressentiments begleiten unseren Alltag. Unser Leben wird von ihnen geleitet. Jeder hat sie - man selbst natürlich nicht - und sie sind fast unmöglich aus dem Bewusstsein zu löschen. Eng mit einem positiven Selbstbild, mit Eigennutz und Gruppenkonflikten verbunden, bleibt ihr Wahrheitsgehalt allerdings höchst strittig. Vielleicht alles nur eine evolutionsbiologische Einrichtung unserer „grauen Masse“? „Der Mensch ist ein kognitiver Geizkragen“, sagt der Psychologe Lars-Eric Petersen, „er versucht, mit so wenig Denkarbeit wie möglich durch das Leben zu kommen.“ Vorurteile können allerdings auch schnell den harmlosen und witzigen Weg verlassen, verletzend werden und negative Auswirkungen haben.

> Zinswucherer und Bombenleger beim Happy-Holocaust
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15. Dezember '10

Der Ruf nach Entschleunigung

Wir hetzen durchs Leben und Ungeduld und Rastlosigkeit sind unsere ständigen Begleiter. Die zunehmende Beschleunigung des Alltags, von Robert Musil in seinem „Mann ohne Eigenschaften“ Akzelerismus genannt, galt immer mehr als chic und modern. Tempo war Ausdruck des städtischen Lebensgefühls. Heute werden wir ihr kaum noch Herr. „Das Leben ist der Narr der Zeit - ja, und es hat sein eigenes langsames Vorankommen, das des Wachsens. Muße war das vornehmste Gut des Menschen, ihm als Einziges mit auf den Weg gegeben. Von diesem Gut haben wir nichts mehr, wir haben dafür Waren - und eben keine Zeit.“

> Der Experte für Zwischenzeiten
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15. Dezember '10

Das Wunder des Lesens

„In diesem Moment vollbringt Ihr Gehirn, ohne dass es Ihnen bewusst würde, eine bemerkenswerte Leistung - es liest. Die Augen eilen mit kleinen präzisen Bewegungen über die Zeilen. Vier oder fünf Mal pro Sekunde verharrt Ihr Blick dabei auf einem Wort, gerade lange genug, dass Sie es erkennen können. Nur der Klang und die Wortbedeutung erreichen dabei unser Bewusstsein. Aber wie können diese wenigen schwarzen Zeichen (...), die auf die Retina projiziert werden, ein ganzes Universum heraufbeschwören...“. Mit diesen Sätzen beginnt Stanislas Dehaene sein Sachbuch, das sich ganz dieser großen Erfindung der Menschheit widmet.

> Das Wunder des Lesens
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10. Oktober '10

Goethe - der Lähmer,
Montaigne - der Lenker

Als den „Großen Österreichischen Staatsbeschimpfer“, ja den „großen Allesbeschimpfer“ hat die FAZ ihn bezeichnet. „Eine Wanze, die man vertilgen müsse“, formulierte eine Wiener Zeitung am Tag nach der Preisverleihung zum „Kleinen Österreichischen Staatspreis“ und den eklatanten „Dankesworten“ des Geehrten. Sein „Heldenplatz“ gilt als Attacke an „sechs Millionen debile Österreicher“ und avancierte zum Theaterskandal schlechthin. Thomas Bernhard war zu Lebzeiten der bestgehasste, tiefstverabscheute, meistverunglimpfte Schriftsteller seines Heimatlandes. Der am 12. Februar 1989 verstorbene Dichter selbst verordnete testamentarisch ein Aufführungsverbot seiner Stücke in Österreich, um sich „gegen jede Einmischung“ und „gegen jede Annäherung dieses österreichischen Staates“ seine Person und sein Werk betreffend zu verwahren.

> Goethe - der Lähmer, Montaigne - der Lenker
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06. Oktober '10

Legners Künstler im Mittelalter

Was für ein Mensch mag die Nonne Guda wohl gewesen sein? Sie selbst beschreibt sich auf dem kunstvoll in die Initiale D eingezeichneten Schriftband als „peccatrix mulier“, als sündiges Weib. Doch wer sie betrachtet, wird das kaum glauben wollen. Selbstbewusst mutet die Körperhaltung der frommen Frau an, die aus dem Buchstaben herausblickt und den Betrachtern auf dem lateinisch gefassten Schriftzug innerhalb der Initiale mitteilt, dass sie dieses Buch gemalt und geschrieben hat.

> Von der Anonymität zur Persönlichkeit
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04. Oktober '10

Wider den Materialismus:
Die Natur fühlt doch

Während beispielsweise noch für den Jenaer Philosophen Fichte die Natur nichts weiter als ein Anti-Ich war, das genichtet werden mußte, und das damit zum bloßen Anhängsel eines sich setzenden Ich wurde, hatte sich bereits der junge Schelling gegenüber dieser Form von Transzendentalphilosophie, die auf einen bloßen Solipsismus hinauslief, rigoros verweigert, stellte ihr schließlich seine Naturphilosophie und sein Identitätssystem gegenüber. Bereits der frühe Schelling (Foto) war ein leidenschaftlicher Naturenthusiast, an allen Phänomenen der lebendigen Natur interessiert, hatte die damals neuesten Forschungen auf den Gebieten der Chemie, der Psychologie und der Medizin tief verinnerlicht.

> Wider den Starsinn der naturwissenschaftlichen Entzauberung der Welt
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04. Oktober '10

Fritz J. Raddatz:
Nizza, mon amour

Es ist eine Liebe, eine große Liebe, zwischen dem Schriftsteller, dem geistversprühenden Hommes de lettres, Fritz J. Raddatz, und seiner Stadt, ja, seiner Welt, die sich mit ihrer Kultur als „Freilichtmuseum“ wie ein Fächer Malarmés ausspannt. Es ist darüber hinaus eine bekennende Liebe, und die Art und Weise, wie sie sich offenbart, ist wie in einer alten Ehe ambivalent, mal intensiv, mal zugeneigt und bekennend, mal überreizt und voneinander abstoßend. Raddatz und sein Nizza, die spröde Stadt am Mittelmeer, sein Winter-Refugium, um den düsteren Tagen in Deutschland zu entfliehen, sie bleiben zwei Unzertrennliche, die sich anziehen und die sich momentweise auch einander verweigern und dennoch miteinander harmonieren.

> Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Raddatz – Nizza, mon amour
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27. September '10

Max Frisch - Eine Biografie

Peter Suhrkamp hatte von seiner ersten Begegnung mit Max Frisch im Jahr 1950 folgenden Eindruck: „unbedingt ein Dichter - was daraus werden mag, muss sich zeigen.“ Nicht nur einen Schriftsteller sah der deutsche Verleger in dem damals 39-jährigen Schweizer, sondern einen Dichter! Ingeborg Gleichauf, die u. a. bereits über Simone de Beauvoir und Hannah Ahrendt zwei wundervolle Biografien geschrieben hat, ergänzt: „der mit den Augen schreibt, dessen Beschreibungen so sinnlich sind, dass einem beim Lesen die Augen aufgehen, dass man das Gefühl bekommt, nicht selbst sehen zu müssen, um eine Vorstellung zu bekommen. Die Sprache macht sichtbar.“ Schreibt sie wirklich über Max Frisch?

> Vom schreibenden Architekten zum schriftstellerischen Wühltier
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27. September '10

Jonathan Franzens Freiheit

Freiheit - ein großes Wort voll positiver Ausdruckskraft. Man assoziiert es u. a. mit freier Meinungsäußerung, keinen Handlungseinschränkungen, unbeschränkten Möglichkeiten zur Bildung oder Willensfreiheit. In der deutschen Nationalhymne ist sie verankert, genauso wie in der amerikanischen Verfassung. Jonathan Franzen, einer der großen amerikanischen Romanciers der Neuzeit, hat ihn geradezu grotesk ironisch als Titel auf seinem neuen Werk plaziert, im Hintergrund ein desolates, zersplittertes Ei. Die Begriffsauslegung scheint weit gefasst. Ich glaube, sie haben bis heute nicht begriffen, wie man lebt.“, lässt der Autor eine Protagonistin aussprechen.

> „Nutze deine Freiheit wohl!“
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27. September '10

Mircea Cărtărescus "Travestie"

Der 1956 in Bukarest geborene Mircea Cărtărescu zählt in Rumänien zu den bekanntesten zeitgenössischen Schriftstellern. Im Alter von 22 Jahren begann er zu schreiben, verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Rumänischlehrer, war Redakteur beim Magazin Caiete Critice (Literarische Hefte) und arbeitete als Dozent an der Universität in Amsterdam. Seit 1991 lehrt er rumänische Literatur an der Universität in Bukarest. Mit seinem Prosaband "Nostalgia", in dem er sich im prächtig heruntergekommenen Bukarest der siebziger und achtziger Jahre bewegt, wurde der Schriftsteller vor zehn Jahren auch in Deutschland bekannt. 2007 schlug dann hierzulande sein überbordender Roman „Die Wissenden“ ein und reizte die Kritiker zu wahren Begeisterungsstürmen.

> Ein mumifizierter Zwilling oder Verschwinde!
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25. September '10

Die Causa Sarrazin

Thilo Sarrazin ist ja beileibe mehr kein Unbekannter im politischen Diskurs. Seine zynische Äußerung, Hartz-IV-Empfänger könnten sich für weniger als vier Euro pro Tag ernähren, führte zu heftiger Kritik auch innerhalb der Berliner SPD.In einem Interview in der Kulturzeitschrift „Lettre International“, das am 30.9.2009 veröffentlicht wurde, machte Sarrazin rassistische Äußerungen über die Wirtschafts- und Migrationspolitik der Stadt Berlin. In seinem Buch Deutschland schafft sich ab geht es um „Gefährdungen und Fäulnisprozesse im Inneren der Gesellschaft“ und deren Überwindung.

> Die Causa Sarrazin
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07. August '10

Fritz Langs Metropolis

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Quelle: Belleville-Verlag

1900 g - Gewaltig wie das Meisterwerk von Fritz Lang aus dem Jahre 1927 kommt auch der Prachtband “Fritz Langs Metropolis” aus dem Belleville Verlag daher. Herausgegeben von der Deutschen Kinemathek mit Unterstützung der Murnau-Stiftung anlässlich der Welturaufführung der 2009 erweiterten, restaurierten Fassung auf der diesjährigen Berlinale, beeindruckt er mit 400 Seiten und über 600 Abbildungen.

> Christoph Kaether: Metropolis
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27. Juli '10

Adenauer für Kinder

„Mach ihn nicht wach“, mahnt die Mutter ihren Sohn August, als er an der Wiege seines Bruders Konrad steht. Viele Kinder werden solch eine sanfte Ermahnung sicherlich aus eigenem Erleben nachempfinden können. Manch ungläubiges Staunen wird sich wohl einstellen, wenn die jungen Leser ein paar Seiten später erfahren, dass Konrad als Student seine Füße in eine Schüssel kaltes Wasser eintauchte, um nicht müde zu werden.

> Erstmals beschäftigt sich ein Kinderbuch mit Konrad Adenauer
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04. Juli '10

Leonardo Boffs neues Buch

„Zivilisatorische Krise“ und „Planetarische Phase“, zwischen diesen beiden Stichworten spannt sich die neue Tugendlehre von Leonardo Boff, 1985 wegen Fehlverhaltens vom Vatikan gerügt und mit einem längeren Rede- und Lehrverbot belegt, aus. Boff, gemäßigter Vertreter der Befreiungstheologie, plädiert in seinem neuen Buch „Tugenden für eine bessere Welt“ für eine globale Ethik.

> Auf dem Weg in eine bessere Welt
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20. Juni '10

Die Schönheit der Sinnlichkeit

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Rechte: francke-Verlag

Wie bereits in seinem Montaigne-Buch, wo sich Hans Peter Balmer dezidiert mit dem Thema des Gesunden Menschenverstandes auseinandersetzte, steht auch im neuesten Werk Philosophische Ästhetik. Eine Einladung wiederum eine Philosophie des Gesunden Menschenverstandes, diesmal aber eine Phänomenologie des sinnlichen Erlebens und einer damit einhergehenden Ästhetik im Mittelpunkt.

> Die Schönheit der Sinnlichkeit
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"Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste." (Heinrich Heine)

(Heike Geilen)

"Lesen ist ein stilles Vergnügen, ein Kind des Alleinseins und der Vertiefung, eine Amme der Tagräume und Grübeleien, die Geliebte aller Leidenschaften und ein Anstifter zu Abenteuer und Wandel. Lesen kann ein Leben ...

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Mit dem Beutel fing an, was heute die Handtasche ist

(Hans Gärtner)

„Taschen“ im Bayerischen Nationalmuseum – ein Ausstellungs-Traum

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"Ich, Icher, am Ichsten" oder: "Ich weiß nicht immer, wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich recht habe"

(Heike Geilen)

Wissen Sie eigentlich, wie viel Sie wert sind? Was für eine Frage! Als ob man ein Menschenleben mit Geld aufwiegen könnte, werden Sie entrüstet ausrufen. Doch der abscheulich-absurde materielle Wert, der wahrlich tagtäglich durch Rentenversicherungsanstalten, ...

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Radlers Seligkeit oder: Radfahren bleibt Radfahren

(Heike Geilen)

"Das Velo ist die sinnvollste Erfindung der letzten 100 Jahre. Es frisst kein Heu. Es glänzt. Du kannst auf ihm durch die Stadt und über Land fahren. Du kannst ziemlich viel Bier trinken ...

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Aus der Zeit gefallen oder: "Die Welt ist alles, was der Fall ist."

(Heike Geilen)

"Was für eine außerordentliche Veränderung stattfindet ..., wenn erstmals die Tatsache ins Bewusstsein dringt, dass alles davon abhängt, wie eine Sache das erste Mal gedacht wird, wenn, in der Folge, Denken in seiner ...

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Es heißt, alle Wege führen nach Rom...

(Heike Geilen)

...aber manche auch nach Paris. Die Stadt der Liebe zu Fuß zu erkunden, ist immer noch die beste und schönste Art der Fortbewegung. Nun gibt es Reiseführer en mass auf dem Markt und ...

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"Wenn ich einmal reich wär'... deidel, didel, deidel, ... digge, digge, deidel, didel, dum!"

(Heike Geilen)

Kinder brauchen Erfahrungen und Erlebnisse im Umgang mit Traditionen. Dies gibt ihnen in verschiedensten Lebenslagen Gefühle der Sicherheit und Geborgenheit. Erleben sie doch immer wieder, dass das, was eben noch da war, sich ...

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Oh, du lieber Augustin, alles ist hin...

(Heike Geilen)

Fast wie aus einem utopischen Roman von H. G. Wells muten die Albträume eines August Biehlolawek an, die dem Psychoanalytiker Dr. Anton Wohlleben in seiner Privatpraxis in bester Wiener Lage ...

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"Es ist niemals ein Dokument der Kultur, ohne zugleich ein solches der Barbarei zu sein" (W. Benjamin)

(Heike Geilen)

Wenn man einen Blick in die so überaus geschichtsträchtige Region zwischen Euphrat und Tigris wirft, von denen die Bibel erzählt, sie würden im Paradies entspringen, so wird diese vor allem ...

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Von Gleiwitz über Potsdam nach Workuta
Buch aus dem Nachlass Horst Bieneks

(Jörg Bernhard Bilke)

Den Schriftsteller Horst Bienek (1930-1990) aus Gleiwitz in Oberschlesien traf ich im Spätsommer 1966 in München. Sein Schicksal war mir damals schon bekannt. Er hatte Gedichtbände veröffentlicht und arbeitete als Lektor im Deutschen ...

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Sind wir nur eine Luftnummer im Universum?

(Heike Geilen)

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Das Fieber vom Vergessen und Erinnern

(Heike Geilen)

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"Der Polizist ist der Leser, der vergeblich versucht, Ordnung in diesen vermaledeiten Roman zu bringen." (R. Bolaño)

(Heike Geilen)

"Wenn Sie einen Schriftsteller lesen, der keine Nachtseite hat, so handelt es sich um leichte Kost." Diesen Satz prägte der italienische Autor Giorgio Manganelli und fast scheint es, dass er damit den ...

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Paris wird grün(er)!

(Heike Geilen)

Am linken Flussufer in Richtung Eiffelturm spazieren, an einem Bistro am Wasser einen Café Crème schlürfen, auf einer Liegewiese die Boote vorbeifahren sehen - dies ist der Traum des Pariser Bürgermeisters Bertrand ...

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"Es gab kein Entkommen, ich hatte eine Riesenverantwortung, das Rad musste weitergedreht werden" oder: Macht entscheidet

(Heike Geilen)

Der Begriff des Scheiterns hat Konjunktur. Auch wenn uns die Moderne mit deren verkörpertem Glücksversprechen das Gegenteil souffliert. Denn dieses verheißt uns schließlich die Lösung aller Probleme, wenn man nur mit den ...

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Ist Vergessen wirklich nur ein Minuszeichen vor der Erinnerung?

(Heike Geilen)

Wissen Sie was Kryptomnesie ist? Seit dem unrühmlichen Abgang unseres ehemaligen Bundesverteidigungsministers mit dem adligen Namenszusatz sollte man sich dieses Substantiv merken, denn die Kette der in der Öffentlichkeit bekanntgewordenen Fälle aberkannter Doktortitel ...

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Die Zweige geben Kunde von der Wurzel (Arabisches Sprichwort)

(Heike Geilen)

"Wie kam es zu der Aufteilung der Menschen in Mann und Frau? Warum sind sie nicht wie die Schnecken, die sich erst in der Hochzeitsnacht entscheiden, wer die Kinder zeugt und wer ...

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Tief "Thomas" über Norditalien ist Schuld...

(Heike Geilen)

...Schuld an den neuerlichen Schneefällen dieses Wochenendes, vor allem im Osten Deutschlands. Zwar lenkt es in weitem Bogen mildere Mittelmeerluft zu uns, will uns einen Hauch Frühling vorbeipusten, doch ihm fehlt ganz ...

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Sieh, ohne zu sehen!

(Heike Geilen)

"Aber Großmutter, was hast du nur für große Augen!" Auch im Zeitalter von Smartphones und Wii-Konsole hat beinahe jedes Kind bei diesem Satz das Bild des kleinen Mädchens im Kopf, ...

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Schlesien aus linker Sicht

(Jörg Bernhard Bilke)

Peter Pragals bemerkenswertes Buch über eine ostdeutsche Provinz

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"Die Welle beugt sich jedem Winde gern." (Goethe, Faust II)

(Heike Geilen)

"Der Wirtschaft bläst ein scharfer Wind ins Gesicht." "Ab jetzt weht hier ein anderer Wind." "Wer Wind sät, wird Sturm ernten." "Irgendwie bin ich heute ein wenig durch den Wind." ...

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"Macht ist überall und kommt von überall." (Michel Foucault)

(Heike Geilen)

Das englische Wort "power" steht für Leistung, Kraft, Strom oder Energie. Es kann aber auch Macht und Gewalt bedeuten. "Power" war das Thema des 4. Prix Pictet, eines Preises für Fotografie und Nachhaltigkeit, ...

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Teilnehmende Beobachtungen oder Die Fülle der Zeit

(Heike Geilen)

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"Liebe hemmungslos, und aller Schmerz steht dir offen" oder Ein verwundender Zweifel

(Heike Geilen)

"Er tanzte nicht gern. Er spielte nicht gern. Er trank nicht einmal gern. Eifersucht war seine einzige Leidenschaft. Er freute sich an ihr, er lebte von ihr." Joseph Roth schrieb diese Worte in ...

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Die Faszination der Symmetrie oder Dopplereffekt

(Heike Geilen)

Zwillinge faszinieren. In der Menschheitsgeschichte spielte die Idee des Individuums im Doppelpack schon immer eine große Rolle. In manchen Kulturkreisen galten sie als göttliche Wesen, in anderen wurden sie verteufelt. So zeugt zum ...

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Frühling auf Knopfdruck

(Heike Geilen)

Sonntag morgen, die Sonne scheint durchs Fenster. Der fröhliche Gesang der Vögel weckt Sie. Ein untrügliches Zeichen für den Frühling. Denn dieser ist unlösbar mit der Jahreszeit verknüpft, in der er vorgetragen ...

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Kommt ein Vogel geflogen... und ich weiß nicht wie er heißt!

(Heike Geilen)

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"Der Mensch existiert nicht, solange er sich nicht im Spiegel gesehen hat."

(Heike Geilen)

Von Abbé Prévosts unzähligen Schriften hat sich über die Jahrhunderte nur eine etablieren können: der Roman "Manon Lescaut". Er erzählt von einer Femme fatale, die einen tugendhaften adligen Klosterschüler all ...

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Bilderschöpfer oder Das Spiel mit Kontrasten

(Heike Geilen)

"Gemeinsam ist Michelangelo und Raffael etwas Großes gelungen: Sie wollten beide lieber den Rivalen und alle Künstler und Kenner der Nachwelt beeindrucken als ihre Arbeitgeber. Die trieben die Maler in ...

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"Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen..."

(Heike Geilen)

... so lautete ein früheres Propaganda-Motto der seligen "Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft" aus dem Jahr 1951 der DDR, das von der Bevölkerung halb ernsthaft und halb ironisch aufgegriffen wurde. Die ...

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Allee der Erinnerungen

(Heike Geilen)

"Hänschen klein. Ging allein. In die weite Welt hinein. Stock und Hut steht ihm gut, ist gar wohlgemut..." So beginnt ein allseits bekanntes Kinderlied des Dresdner Lehrers Franz Wiedemann (1821-1882). ...

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"Eine furchtbare Kraft ist in uns, die Freiheit." (Cesare Pavese)

(Heike Geilen)

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"Gehen wir nach Amerika, die Sonne putzen."

(Heike Geilen)

Amerika - der Inbegriff des freien Lebens und das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dies mag einerseits am dortigen unbeschwerten Lebensstil liegen, andererseits aber auch, weil die USA für jeden das ...

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Es bleibt in der Familie...

(Heike Geilen)

Wenige Tiere ziehen uns so in ihren Bann. Ihre Mimik und ihre Verhaltensweisen erscheinen uns vertraut. Ein Blick in ihre Augen erinnert uns an unsere gemeinsame Vergangenheit. Sie lachen und ...

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Für was ist Bescheidenheit gut, wenn der Maßstab für sie man selbst ist?"

(Heike Geilen)

Norwegen, das faszinierende Land der Trolle, Fjorde und der Mittsommernacht. Das Land der begeisternden Gletscher, Gipfel und Hochebenen, der Elche und Polarlichter. Reine Luft, sauberes Wasser und unendlich viel Natur. ...

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"Ich kenne keine Verfassung, ich kenne nur, was ich will!" (Kaiser Wilhelm der II.)

(Heike Geilen)

"Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit ... Ich will kein Heiliger sein, lieber noch ein Hanswurst." Diese treffend gewählten Worte von Friedrich Nietzsche aus seinem "Ecce Homo" stehen dem in weißes Leinen ...

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„Todessache Rudi Arnstadt“

(Jörg Bernhard Bilke)

Die hektischen Vorgänge um den jähen Tod eines NVA-Offiziers im Sommer 1962 an der innerdeutschen Grenze muten den heutigen Betrachter, nach Mauerfall, Wiedervereinigung und Aufdeckung unglaublicher DDR-Verbrechen, wie Nachrichten aus ...

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"Beim Philosophieren muss man ins alte Chaos hinabsteigen und sich dort wohlfühlen." (L. Wittgenstein)

(Heike Geilen)

Über Ludwig Wittgenstein wird viel erzählt: dass er als Person ziemlich unerträglich gewesen sein muss und ständig seine Umgebung belästigte - bis sie ihm selbst lästig wurde. Dann hat er ...

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Fotospaziergänge der Superlative

(Heike Geilen)

Die Fotografie (der Begriff wurde übrigens erstmals - noch vor englischen oder französischen Veröffentlichungen - am 25. Februar 1839 vom Astronomen Johann Heinrich von Mädler in der Vossischen Zeitung - eine überregional angesehene Berliner ...

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Auf den Spuren der Nostalgie -
Die 60er Jahre in München

(Anna Zanco-Prestel)

Mit einer „Künstlerischen Intervention“ von 40 jungen Akteuren in – ganz in Anlehnung an André Courrèges Olympiade-Outfits -gelben, hellblauen oder orangefarbigen Overalls ließ die Landeshauptstadt München Anfang September den Geist der „Siebziger Jahre“ ...

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Keine Revolution ohne Evolution

(Heike Geilen)

Telepathie, Röntgenblick, Hellsehen und Gedankenlesen - um nichts Spektakuläreres geht es in dem Sachbuch von Mark Changizi. Das klingt zugegebenermaßen ein bisschen nach Spider Man und Scharlatanerie. Doch Entwarnung. Der ...

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Ästhetische Reflexionen

(Heike Geilen)

Die Substanz und das Subjekt Liegen müßig hingestreckt. Die Substanz kaut an der Prosa Eines Benedikt Spinosa. Das Subjekt liest nur noch Hegel Und benimmt sich wie ein Flegel. Jeder hofft ...

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Der Baseball-Messias oder Zu leben heißt zu kämpfen

(Heike Geilen)

"Was für ein langweiliges Spiel! Ein Spieler warf einen Ball, ein anderer fing ihn, ein dritter hielt einen Schläger in der Hand. Der Rest stand in der Gegend herum." Baseball, ...

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Weitergedachter Marx

(Axel Reitel)

Ich habe hier ein glänzendes Buch. Und auf der Straße laufen zwei Jugendliche vorbei. Erster: „Gestern habe ich einen tollen Film angesehen, der war nur so… unrealistisch“. Zweiter: „Also modern“. Das ...

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Was stimmt an dieser schlimmen Geschichte?
Eva-Maria Posters Buch „Mein Leben so tot“

(Jörg Bernhard Bilke)

Die ehemalige DDR-Juristin Eva-Maria Poster, 1947 in Sachsen geboren und 1977 aus Leipzig nach Westdeutschland ausgebürgert, hat ein Buch über ihre Erfahrungen im sozialistischen Justizwesen geschrieben, das viele Fragen offen ...

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Meilensteine - Wendepunkte oder Die Unfähigkeit, trauern zu können

(Heike Geilen)

Mit fünfzehn hat man zumeist noch keine Vorstellung von Augenblicken, die das eigene Leben mitunter in ein "Davor" und ein "Danach" einteilen können, "Ereignisse, auf die Menschen zurücksahen als Tor ...

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Ein Buch voller Geheimnisse

(Heike Geilen)

Kann ein Buch ausschließlich aus Fragen bestehen? Und müssen wir unbedingt immer eine Antwort darauf haben? Sein Bestseller "Sofies Welt" - übersetzt in über 40 Sprachen und allein in ...

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Erkenne dich selbst oder "There's someone in my head, but it's not me." (Pink Floyd)

(Heike Geilen)

"Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste und sollte ihn vielleicht ganz allein interessieren.", ist in Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" zu lesen. Seit der Antike beschäftigt homo sapiens sapiens sein ...

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Naturschutz ist kein unnötiger Luxus

(Heike Geilen)

Feinkörnig-weiße, von Palmen beschattete Sandstrände, farbenprächtige Unterwasserlandschaften, märchenhafte Inseln mitten im Ozean... Viele Menschen suchen zur Erholung Sonne, Strand und eine unberührte (Unterwasser)Natur. Es gibt sie noch, diese Paradiese auf ...

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Flügel aus Holz

(Heike Geilen)

Herrscher der Lüfte - das wollten die Menschen immer gern sein. Wie ein Vogel fliegen, die Welt von oben sehen, schnell und bequem in ferne Länder reisen. Diesen alten Traum ...

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Heimatwerdung in der Fremde

(Heike Geilen)

"Du bist die Schöpferin von allem, sagte Shiva, die Mutter aller Mütter. Nichts kann ohne dich existieren. Das stimmte Parvati traurig. Was bleibt mir dann noch zu tun? ...

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"Mit dir, aber ohne Dich!" - Innigste Ergänzungen

(Heike Geilen)

"Wir müssen die Dinge, die uns zuinnerst betreffen, uns als Aufgabe stellen, sie im Wort zu gestalten." Dies schreibt der 54-jährige Heinz Hilpert, einer der großen Theaterregisseure der 1920er und ...

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Douglas „Ordnungsgemäße Überführung“

(Jörg Bernhard Bilke)

Der irisch-amerikanische Historiker R.M. Douglas (48), der an der Colgate University in Hamilton bei New York lehrt, hat ein einzigartiges Werk über Flucht und Vertreibung der Deutschen 1944/47 geschrieben. Einzigartig ...

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Das Land, wo der Pfeffer wächst

(Heike Geilen)

Da, wo der Pfeffer wächst ist ein Ort, von dem zwar jeder spricht, aber dann doch niemand weiß, wo er eigentlich liegt. Wenn man jemanden also dahin schicken möchte, spielt ...

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Wer bist du?

(Heike Geilen)

"Hinab, hinab, hinab. Wollte das denn nie ein Ende nehmen? 'Wie viele Meilen ich wohl schon gefallen bin?', sagte sie laut. 'Weit kann es nicht mehr sein bis zum Erdmittelpunkt. ...

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Nützlichkeit, Festigkeit und Harmonie

(Heike Geilen)

Vor knapp 2100 Jahren wurde der Begriff Architektur das erste Mal definiert. Der römische Architekt Vitruv (Marcus Vitruvius Pollio) erklärt ihn in seinen "Zehn Büchern über Architektur" als das Zusammenspiel ...

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Das Haus der schlafenden Vernunft

(Heike Geilen)

Im Herbst das reiht der Feenwind da sich im Schnee die Mähnen treffen Amseln pfeifen heer im Wind und fressen. Alexander alias Ernst Herbeck Dass der 1920 ...

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"Zeit ist, Zeit war, aber Zeit wird nicht mehr sein."

(Heike Geilen)

"Ich war ein anderer damals. (...) Ich meine (...), dass ich nicht ich war, wie ich jetzt ich bin, wie ich werden musste.", erklärt Stephen Dedalus am Ende des Romans ...

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Schiller, Goethe, Heine und Co. machen Kinder tatsächlich froh

(Heike Geilen)

Nein, diese Headline ist keineswegs ironisch gemeint, selbst wenn unsere "Reimeschmiede" bei jungen Menschen meist langgezogene Gesichter und Desinteresse erzeugen. Klassiker gelten als trocken, sie zu lesen als mühsam. Und ...

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Was für ein "Bibeli"!

(Heike Geilen)

Eine Zeit lang schien es, als würden Dialekte und Mundarten aus der deutschen Sprache immer mehr verschwinden. Wer Dialekte sprach galt als provinziell und altmodisch. Doch aktuell zeichnet sich eine ...

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Familiendrama unter Tage - Armin Petras inszeniert Ibsens „John Gabriel Borkman“ in den Münchner Kammerspielen

(Liane Bednarz)

Ex-Bankdirektor John Gabriel Borkman: Unmensch, Machtphantast, Narziss. Ein Ausbeuter, der tief gefallen ist. Grund genug für Armin Petras, ihn in seiner Inszenierung in den Münchner Kammerspielen kurzer Hand unter Tage zu verfrachten. Das ...

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Sind Sie eine Links- oder eine Rechtsnase?

(Heike Geilen)

Die Geschichte vom mörderischen Duftgenie Jean-Baptiste Grenouille zog weltweit Millionen Leser und schließlich auch Kinozuschauer in ihren Bann. Dank seiner Supernase konnte er Ulmen- von Birnbaumholz unterscheiden oder wusste nach ...

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Hunde haben Herrchen, Katzen haben Diener

(Heike Geilen)

"Simons Katze" des im britischen Bedfordshire lebenden Simon Tofield wurde durch YouTube weltweit berühmt. Über 150 Millionen Fans schauen sich regelmäßig die witzigen Animationsfilme des gewieften "Kätzchens" und seines "Dosenöffners" ...

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Du bist, was Mama isst und Shopping verlängert das Leben

(Heike Geilen)

Bald geht es wieder los! Nein, ich meine nicht die Weihnachtsdekoration in den Einkaufsmärkten ab Anfang September. Ich dachte eher an die Fülle angebotener Kalender für das kommende Jahr. Allerdings: ...

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Auf der Suche nach dem Innersten des Inneren

(Heike Geilen)

Siebzig Jahre wird er am 24. Juni 2012. Die Rede ist von Gerhard Roth, diesem äußerst munteren und agilen Kopfgänger. Sechzehn "Wanderungen" wurden anlässlich seines Geburtstages in diesem Band versammelt, ...

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Warum ist der Himmel blau?

(Heike Geilen)

Nicht mehr lange, so möchte man befürchten. Denn wie heißt es doch so schön, wenn jemand nicht ganz die Wahrheit erzählt: er lügt das Blaue vom Himmel herunter. Irgendwann, so ...

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Flieg mit mir zu den Sternen oder Verloren in der Zeit

(Heike Geilen)

Stephen Hawking packte einmal das ganze Universum in eine Nussschale. Wer mühelos mit Schwarzen Löchern jongliert, dem gelingen solcherlei Kunststückchen wohl einfach. Piers Bizony setzt dem allerdings noch eins auf. ...

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"Es muss also ordentlich rumsen in der Sonne!" oder Unser Sonnensystem ist ein chaotisches System!

(Heike Geilen)

Geht am 21. Dezember 2012 wirklich die Welt unter? Diese Frage stellen sich tausende Menschen und keiner weiß so recht die Antwort. Wenn man dem Maya-Kalender und Nostradamus Glauben schenkt, ...

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Errichte eine Zivilisation aus Matsch

(Heike Geilen)

Mit Geschichte ist das so eine Sache. Sie stellt unsere Vergangenheit dar, bestimmt unsere Gegenwart und wirkt zugleich als Wegweiser für die Zukunft. Und trotzdem haftet ihr aus dem eigenen ...

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"Verwunderlich ist, dass wir diese Bäume ansehen und uns nicht mehr wundern."

(Heike Geilen)

Der Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson äußerste dieses Befremden über den Umgang oder die Wahrnehmung dieser faszinierenden "Geschöpfe". Denn ohne sie gäbe es uns aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Ein ...

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"Perfektion langweilt mich." (Richard Koci Hernandez)

(Heike Geilen)

Nun hat es das iPhone geschafft. Es ist die meistgenutzte Kamera vor all den Nikons und Canons bei "flickr", einer großen Fotosharing-Website. Warum? Flexibilität in jeglicher Richtung ist wohl das ...

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Wer ist Ich? und Bin ich wirklich ich?

(Heike Geilen)

"Warum gibt es alles und nicht nichts?" oder "Warum ist das alles überhaupt da?" Um Antworten zu der wohl ältesten und aller Wahrscheinlichkeit nach auch am meisten gestellten Frage der ...

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"Der Mensch im Garten, um es klar zu sagen, nervt." (J. Augstein)

(Heike Geilen)

Warum, so fragt man sich ob dieser Äußerung, befassen sich Menschen trotz alledem und immer wieder voller Inbrunst mit einem solchen? Vielleicht oder gerade um dem Menschen zu entkommen. Sie ...

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Wer schrieb die kürzeste Science-Fiction-Geschichte?

(Heike Geilen)

Das war wohl der US-amerikanische Krimi- und Science-Fiction-Autor Fredric Brown (*1906, †2011), ein Meister der kurzen Form und ein Witzbold. Nur zwei Sätze lang ist seine kleine "Horrorgeschichte" mit dem ...

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Weltsicht im privaten Erleben

(Heike Geilen)

Das Gedächtnis, so meinte Oliver Storz, ein vielfach ausgezeichneter Filmregisseur, der im Juli 2011 starb, komme im Alter in Lawinen - die Lawine will lange nicht kommen, aber dann nimmt ...

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"Es ist gar nicht leicht, so schön zu sein, wie man aussieht." (Sharon Stone)

(Heike Geilen)

Bereits auf Seite 6 bleibt der Blick an einem faszinierenden Gemälde hängen. Die Abbildung zeigt eine sitzende junge Frau, die ein Zeichenbrett hält und dabei ist, mit einer Feder auf ...

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Wissen Sie was Kelpwälder sind?

(Heike Geilen)

Kelpwälder? Zugegeben, mir war dieser Begriff bis dato nicht geläufig. Wenn man dann liest, dass es sich um Seetang handelt, assoziiert man sofort mit dem angespülten, schleimigen Kraut am Meer, ...

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Auf welchen Trinkspruch sollte man in Rumänien unbedingt verzichten?

(Heike Geilen)

Wenn man jemanden lobt, hebt man den Daumen. Beim Verneinen schüttelt man den Kopf. Und hebt man Daumen und Zeigefinger bekommt man prompt zwei Bier. Was in Deutschland problemlos klappt, ...

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Wer bin denn eigentlich ich?

(Heike Geilen)

"Was Sie da machen, ist der Pilgerweg des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Phantastisch! Genau solche Geschichten wollen die Leute hören." Diese Worte bekommt Harold Fry, ein frisch pensionierter 65er auf seinem langen ...

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Sind wir vielleicht nur eine Blase "in einem gewaltigen Stück kosmischen Käses"?

(Heike Geilen)

"Zwischen 0 und 0,0000000000000000000001 besteht, so könnte man meinen, kein großer Unterschied. (...) Und doch mehren sich die Anzeichen, dass dieser winzige Unterschied die Ursache für einen radikalen Wandel unserer ...

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Atamanam vidhi - Erkenne dein Selbst

(Heike Geilen)

"Man kann die Welt weder von einem beliebigen noch von gar keinem Standort aus betrachten, sondern nur aus der eigenen, besonderen Position heraus." Die von Sudhir Kakar ist die eines ...

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Chemie ist, wenn es knallt und stinkt...

(Heike Geilen)

...Physik ist das, was nie gelingt. So haben wir früher als Schüler getönt und mit dieser Erwartung kommen wahrscheinlich auch heute noch die meisten in die erste Chemiestunde. Dabei knallt ...

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Schnittstelle zum Himmel und Zugang zur Unterwelt

(Heike Geilen)

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Ein Überfall auf die Leserschaft

(Heike Geilen)

Literatur und Laute für besinnliche Stunden offerieren die aktuellen Zeilen von Matthias Zschokke nicht. Dafür passt der Text des in Berlin lebenden Schweizer Autors einfach zu wenig in ein zur Muse animierendes literarisches ...

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Maler des Glücks...

(Heike Geilen)

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Tritt ein!

(Heike Geilen)

"Wie alles haben auch die Wörter ihr Was, Wie und Warum. Manche sind feierlich, sprechen uns mit pompösem Gehabe an, tun sich wichtig, als wären sie für Großes bestimmt, und dann stellt ...

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Péter Nádas
Parallelgeschichten

(Heike Geilen)

Die Unverhülltheit menschlicher Gefühle oder Auf der Suche der wahren Welt hinter dem Schein "Es ist mir das Gleiche, woher ich ausgehe; denn dort werde ich auch ankommen." ...

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Warum wir uns so schwer entscheiden können und wo das Glück zu finden ist

(Heike Geilen)

Der moderne Mensch gilt als relativ unabhängig, frei und wohlhabend. Er nagt nicht am Hungertuch, hat ein Dach über dem Kopf und ist im globalen wie auch historischen Vergleich nicht arm dran. Aber: ...

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Ilija Trojanow, Anja Bohnhof:
Stadt der Bücher

(Heike Geilen)

Ein Labyrinth aus bedrucktem Papier "Der Anfang eines Textes ist eine Wurzel, die in die Zukunft wächst.", stellte Ilija Trojanow in seiner Antrittsvorlesung zur Heiner-Müller-Gastprofessur in der Berliner Freien Universität fest. ...

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Christoph Nettersheim
Berühmte Paare der Weltgeschichte

(Heike Geilen)

Liebe und nichts als Liebe Aus der Weltgeschichte sind berühmte Paare nicht wegzudenken. Sorgten im Altertum Cleopatra und Marcus Antonius für Schlagzeilen, so kannte die Frühe Neuzeit Katharina von Bora und den ...

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Gelassene Schönheiten

(Heike Geilen)

"Der Gewinn eines langen Aufenthaltes außerhalb unseres Landes liegt vielleicht weniger in dem, was wir über fremde Länder erfahren, sondern in dem, was wir dabei über uns selbst lernen." Diese ...

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Gequantelte Energieänderungen oder Spring, Merkur, spring!

(Heike Geilen)

Schon Udo Lindenberg war der Meinung: "Hinterm Horizont geht's weiter!" Nun ist der Begriff Horizont ein weites Feld. Den zuweilen beschränkten menschlichen hat wohl jeder schon einmal erlebt. Ein Beobachter, ...

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Lou Andreas-Salomé - Die Weiterdenkerin

(Heike Geilen)

Lou Andreas-Salomé - ein Name der unwillkürlich Assoziationen weckt: Muse, Geliebte, Femme fatale. Was hatte diese Frau an sich, die sich im Dunstkreis berühmter Männer ihrer Zeit bewegte und die ...

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Nur Narr! Nur Dichter!

(Heike Geilen)

Der Name Friedrich Nietzsches steht in erster Linie für den Philosophen. Als großer Zweifler, Provozierer, Prophet und radikaler Kritiker des Christentums wird er assoziiert. Aber Nietzsche war auch Philologe und ...

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Bewusstsein = Geist mit einem zusätzlichen Dreh

(Heike Geilen)

"Meine Seele ist ein verborgenes Orchester; ich weiß nicht, welche Instrumente, Geigen und Harfen, Pauken und Trommeln, es in mir spielen und dröhnen lässt. Ich kenne mich nur als Symphonie." Diese Worte schrieb ...

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Ohne Zeugen meiner Gedanken

(Heike Geilen)

"Ich bin nicht mehr die, die ich war. Der Haken ist nur, auch wenn ich es nicht mehr bin, kann ich oft nicht vergessen, was ich war, und dann ist mir schlichtweg ...

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Die Ahnung von Unglück oder Sprachvielfalt der Liebe

(Heike Geilen)

"Es gibt Leute, die sich nie verliebt hätten, wenn sie nicht von der Liebe hätten sprechen hören." Diesen Satz von François de La Rochefoucauld stellt Jeffrey Eugenides seinem lang erwarteten ...

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Wenn der Wächter schläft, sind die Gedanken frei

(Heike Geilen)

"Was ist das? Der Mensch wünscht es sich herbei, und wenn er es endlich hat, lernt er es nicht kennen." Mit diesem Rätsel brachte bereits Leonardo da Vinci das Paradoxe und Geheimnisvolle ...

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"Macht. Macht. Macht." oder Drittklassige Spielarten der Dekadenz

(Heike Geilen)

Nur noch wenige Monate trennen die Handlung dieses Buches von einem der folgenreichsten Börsencrashs der Geschichte: dem allgemein als "Schwarzen Donnerstag" bezeichneten 24. Oktober 1929, der in Folge als Auslöser der "Great Depression" in ...

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Das Verborgene im Alltäglichen oder Die Wege der Welle

(Heike Geilen)

Wenn man an Wellen denkt, assoziiert man unmerklich mit Strand, Sonne und Meer. Denn dort treten sie offenkundig zutage, als rollende Brecher, die Gischtwolken aufwerfen oder als stete Folge von Wellenkämmen, die eine ...

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„Siehst Du denn nicht zwei Schritte weit?“
Ein neuer, besonderer Band zu Kafkas „Process“

(Bernd Villhauer)

Der emeritierte Philosophieprofessor Wiebrecht Ries hat ein Buch veröffentlicht, das sich um einen Schlüssel-Roman der Moderne dreht: Franz Kafkas „Der Process“. Vom Elfenbein Verlag wurde dem Werk eine schöne Form gegeben und es ...

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Zerstörte Jugend - Thomas Raufeisens DDR-Bericht

(Jörg Bernhard Bilke)

Es gibt weit über 100 Erlebnisberichte aus DDR-Zuchthäusern! Der erste stammte von Eva Müthel, die sechs Jahre eingesperrt war, und trug den Titel „Für dich blüht kein Baum“ (1957), der ...

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"Von denen Europa nichts weiß..." - Karl-Markus Gauß, Im Wald der Metropolen

(Heike Geilen)

"Soafa, Soif, Soefm,Säffn, Sääf" - dies alles bedeutet "Seife" und dies alles wird in Bayern gesprochen. Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Nicht nur jedes Bundesland, sondern auch jede Region innerhalb eines Bundeslandes ist geprägt ...

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Einführung in die Philosophie

(Stefan Lorenz Sorgner)

Tina-Louise Eissas Einführung in die Philosophie »Frage und erkenne« steht in der philosophischen Tradition, die von einigen Vorsokratikern über Platon, Nietzsche, Sartre bis hin zu Jostein Gaarder reicht. Es handelt ...

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Joachim Wagner- Richter ohne Gesetz: Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat

(Nathan Warszawski)

Fernsehjournalist Wagner warnt vor islamischer Paralleljustiz. Er sieht den deutschen Rechtsstaat durch eine islamische Paralleljustiz gefährdet.

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Staatlich organisierter Kinderraub - Katrin Behrs Buch über DDR-Zwangsadoptionen

(Jörg Bernhard Bilke)

Dieses Buch musste geschrieben werden! Es ist der erste Bericht einer Betroffenen über Zwangsadoptionen von DDR-Kindern, die ihren Müttern aus politischen Gründen weggenommen und, unter Auslöschung der Vorgeschichte, fremden Familien übereignet wurden, die ...

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„Jáchymow“ - Josef Haslingers neuer Roman

(Jörg Bernhard Bilke)

Der Schriftsteller Josef Haslinger, geboren 1955 im niederösterreichischen Zwettl, wurde 1995 mit seinem in Wien spielenden Roman „Opernball“ bekannt. Seit 1996 lebt er in Leipzig, wo er am 1955 gegründeten ...

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Geschichten sind Lebewesen
Michail Schischkins "Venushaar"

(Heike Geilen)

"Frage: Ich schreibe, damit etwas von Ihnen bleibt. Antwort: Sie meinen, was Sie da aufschreiben ist das, was von mir bleibt, wenn ich weg bin? Frage: Jawohl. Antwort: Wogegen das, was Sie nicht aufschreiben, mit ...

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Thomas Schölderle: Utopia und Utopie

(Michael Lausberg)

Rezension von Thomas Schölderle: Utopia und Utopie. Thomas Morus, die Geschichte der Utopie und die Kontroverse um ihren Begriff, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2011, 540 Seiten, ISBN 978-3-8329-5840-4

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Vollendete Zukunft

(Heike Geilen)

Érik Orsenna, seit 1998 Mitglied der Académie Française und bereits mit diversen Preisen ausgezeichnet (unter anderem mit dem Prix Goncourt), ist ein unglaublich vielseitiger Schriftsteller. Sein Oeuvre offenbart sich so breitgefächert wie wohl kaum ...

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Mahlsteine oder Pah! Geschichte!

(Heike Geilen)

Wer erinnert sich noch an y2k? y2k! Es handelte sich um den weltweit Panik verbreitenden, so genannten "Millenium-Bug" - ein Computerproblem, das durch die interne Behandlung von Jahreszahlen als zweistellige Angabe entstand und ...

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Der auf ewig Abhandengekommene

(Heike Geilen)

Sich Nietzsche zu nähern ist nicht frei von Ressentiments und Vorurteilen. Zu sehr polarisiert und polemisiert der große Denker, zu oft werden in ihm der Radikalaufklärer und der radikale Gegenaufklärer ...

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Karneval des Lebens

(Heike Geilen)

„Es gibt sieben Todsünden, und die schwerste von ihnen ist die Trägheit. Unter vielen Namen wird sie sich vor dir verbergen; meist wird sie als Trübsinn oder Melancholie erscheinen. Gib dich der ...

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Verdrängter Klassenkampf auf dem Land?

(Benjamin Griebe)

Die Fernsehsendung „Bauer sucht Frau“ ist sicherlich manchem bekannt. Darin präsentiert sich auch der ein oder andere ostdeutsche Bauer immer wieder gern – zur (Schaden-)Freude eines Millionenpublikums. Weit weniger vertraut dürfte aber vielen sein, ...

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Barocke Gärten der Literatur, Eine europäische Anthologie.

(Stefan Groß)

Viele Garteninteressierte wird es freuen: Nun endlich liegt eine kleine Literatur zur Gartenkunst des Barocks vor. Zwar sind barockes Gartenideal, geometrische Ordnung und die großen Anlagen von Versailles oder Wien in aller Munde, ...

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Mosebach, Keyserling und die Stimmung der Welt

(Alexander Kissler)

Zu Eduard von Keyserling kam ich so: Eines sehr heißen Sommers war‘s, als der Roman „Wellen“ mich fand. Er lugte hervor, im kommoden Urlaubsumfang von 160 Seiten, aus der Bibliothek ...

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„Zur Sache bitte!“- Rezension von Michael Schikowskis Geschichte des Sachbuchs

(Bernd Villhauer)

„Sachbücher?“ ächzte ein Freund einmal als er bei einem Umzug einen von mir beschrifteten Karton „Sachbücher Geschichte“ zu stemmen hatte. „Was soll das denn sein? Da muss ich an ‚Lach- und Sachgeschichten‘ denken…“Ja, ...

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Eine menschliche Irrenanstalt oder die gesammelten Dummheiten der Menschen

(Heike Geilen)

"Ich bin in einer Irrenanstalt!" Diese Worte spricht Peter Kien, vierzigjähriger Hauptprotagonist in Elias Canettis monströsem und befremdlichen, einzigen Roman gegen Ende des ersten Teils aus. Und zu diesem Urteil ist mittlerweile auch der ...

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Familien- und Weltstumpfsinn: Ein Verkümmerungsprozess

(Heike Geilen)

"Wir sagen ein Wort und vernichten einen Menschen, ohne dass dieser von uns vernichtete Mensch in dem Augenblick, in welchem wir das ihn vernichtende Wort aussprechen, von dieser tödlichen Tatsache Kenntnis hat, dachte ...

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"Ich passe mich nicht unter die Menschen." (H. v. Kleist)

(Heike Geilen)

"Wer das Leben Heinrich von Kleists verfolgt, findet im Wesentlichen zwei Geschichten", beginnt der in Landshut geborene Journalist, Theaterkritiker und Buchautor Peter Michalzik seine Biografie über den deutschen Dramatiker, Erzähler, ...

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Advocatus Diaboli? - Befragung Friedrich Schorlemmers durch Hans-Dieter Schütt

(Jörg Bernhard Bilke)

Da steht er nun in einer Reihe mit den entmachteten Vertretern der DDR-Nomenklatura: mit MfS-Generaloberst Markus Wolf, mit Hermann Kant, dem Präsidenten des Schriftstellerverbands 1978/90, mit den parteitreuen Schreibern Eva Strittmatter und Erik ...

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Adorno redivivus? - Martin Seels philosophische Aphoristik.

(Daniel Krause)

Martin Seel: Theorien. Frankfurt am Main (S. Fischer): 2009. 255 S. Euro (D) 19,95. ISBN: 978-3100710109 Martin Seel ist Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt, gleichsam im ...

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Der Riskante - Reinhard Mehring über Carl Schmitt

(Daniel Krause)

Reinhard Mehring: Carl Schmitt. Aufstieg und Fall. Eine Biographie. München (C. H. Beck): 2009. 749 Seiten. Euro (D) 29,90. ISBN: 978-3-406-59224-9. Unter den deutschen Intellektuellen ersten Ranges, die wenigstens ...

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Wie der „Schakal“ gejagt wurde - Werner Stillers zweites Buch

(Jörg Bernhard Bilke)

Als Werner Stiller, Oberleutnant unter Markus Wolf (1923-2006) im Ostberliner „Ministerium für Staatssicherheit“, am 18. Januar 1979 die Fronten gewechselt hatte und zum „Klassenfeind“ nach Westberlin übergelaufen war, soll Minister Erich Mielke (1907-2000) mehrere ...

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Geschichten aus dem Wirbel der Geschichte

(Ulrich Schacht)

Marko Martins freiheitstrunkene Prosa „Schlafende Hunde“

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Bekenntnisse eines philanthropischen Antinatalisten

(Karim Akerma)

Obschon der Titel seines Buches dies verheißen mag: Jim Crawford ist kein Misanthrop. Der Leser hat es mit einem philanthropischen Antinatalisten zu tun. Einem Freund der Menschen, der dennoch und scheinbar paradoxerweise dafür ...

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Das fehlerfreundliche Gehirn - ein absturzgefährdeter Akrobat

(Heike Geilen)

"Innere Vorgänge, die niemand sieht, sind das einzig Interessante. (...) Das, was niemand sieht, das macht Sinn, aufzuschreiben." (Thomas Bernhard) Unser Gehirn ist ein erstaunliches Organ. Es vollbringt permanent Höchstleistungen. So steuert es ...

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Das Göttliche als Feind unserer Existenz

(Heike Geilen)

Nicht weniger als der griechischen Mythologie hat sich Philip Roth in seinem neuen Roman bedient und mit Nemesis deren Rachegöttin in sein jüngstes Werk implementiert. Der Legende nach agierte Nemesis als die ...

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Die rechte Gefahr aus Osteuropa

(Michael Lausberg)

Mayer, G./Odehnal, B.: Aufmarsch. Die rechte Gefahr aus Osteuropa, Residenz Verlag, St. Pölten/Salzburg 2010, ISBN 9783701731756

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Intelligenter Wüstling und Leidender am Gesamtzustand der individuellen Unerträglichkeit

(Heike Geilen)

"Hallo da draußen, geht es noch? Ich glaube, wer mir regelmäßig zuhört, kann selber nicht ganz richtig im Kopf sein. Wenn es jemanden gibt, der hier am Ball bleibt, würde ich ihn ...

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Schuld oder Das eisige Schweigen

(Heike Geilen)

Bruderhass ist eines der ältesten Motive in der Literatur. Die biblische Erzählung von Kain und Abel offenbart dabei wohl den bekanntesten Konflikt. Romulus und Remus, die Zwillinge der römischen Mythologie, stehen dem ...

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Denken in Sprache oder Die Ruinen unseres Lebens

(Heike Geilen)

„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“ (Albert Einstein) An schönen Sommertagen, rund um einen Teich, kann man Zeitzeuge dieser Aussage werden. Ein geheimnisvolles Schweben und Knistern umgibt die Wasserfläche, ...

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Unfrei und gesteuert?

(Heike Geilen)

Gibt es einen freien Willen? Können wir wirklich tun, was wir wollen oder entscheidet sich das Gehirn an unserem Bewusstsein vorbei? Theologen und Philosophen streiten darüber schon lange. Für die einen - ...

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"Schokoladenmousse" bis ins Allerkleinste oder Die beunruhigenden Folgen des Raumzeitkontinuums der Quantenfeldtheorie

(Heike Geilen)

"Nur ein ganz ungewöhnlicher Mutant oder ein Mensch, der in einer extrem merkwürdigen Familie aufgewachsen ist, könnte von Natur aus die Verdrahtung besitzen, um die Quantenmechanik zu verstehen." (Leonard Susskind) Schwarze Löcher ...

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Mathematik - eine belletristische Wissenschaft?!

(Heike Geilen)

Woran erkennt man, dass der Mann ein Mathematiker ist? * Er überlegt lange. * Seine Antwort ist wahr. * Seine Aussage ist zu nichts zu gebrauchen. „Ein Mathematiker ist ...

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Zinswucherer und Bombenleger beim Happy-Holocaust

(Heike Geilen)

„Gewisse Vorurteile hat jeder Mensch.“ Davon war Sir Peter Ustinov überzeugt, denn „sonst könnte er nicht einmal seine Koffer packen.“ Ressentiments begleiten unseren Alltag. Unser Leben wird von ihnen ...

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Ein sehr persönlicher Fichte

(Stefan Groß)

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Der Experte für Zwischenzeiten

(Heike Geilen)

„Das Leben ist der Narr der Zeit, und Zeit muss enden“, so steht es bei Shakespeare. „Doch bis es so weit ist, dass sie endet und mit ihr unser Leben, haben wir ...

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Das Wunder des Lesens

(Heike Geilen)

„Wir sind auf absurde Weise an das Wunder geschriebener Zeichen gewöhnt, denen die Fähigkeit innewohnt, unsterbliche Vorstellungen zu beherbergen, Gedankenverwicklungen, neue Welten mit lebendigen Menschen, welche sprechen, weinen, lachen. Und wenn wir eines ...

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Oinis kai aletheia - Wein und Wahrheit

(Heike Geilen)

Es waren die Griechen, denen wir das Sprichwort „Oinis kai aletheia“verdanken. „In vino veritas“ machten die Römer daraus. Wein und Wahrheit gehen schon immer eine enge Symbiose ein. „Der Wein sollte auf ...

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Durch Tränen lächeln

(Heike Geilen)

„Ich weiß, dass ich am Scheideweg stehe. Egal, welchen Weg ich einschlage, es wird komplizierter werden.“ Große Worte in Ketil Bjørnstads neuem Roman, die auch gern wirksam medial eingesetzt werden, um „schon immer ...

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Täglicher Totalitarismus

(Ulrich Schacht)

Politische Verfolgung Jenaer Studenten unter Ulbricht und Honecker

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Anti-Nostalgietour ins Zeitalter der Extreme

(Ulrich Schacht)

H. J. Schädlichs Roman „Kokoschkins Reise“ und seine provokante Botschaft

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Schicksalsgemeinschaft oder Diese Welt gibt es nicht mehr

(Heike Geilen)

Rezension zu Haruki Murakamis "1Q84"

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Miriam Meckel: "Briefe an mein Leben"

Miriam Meckel: Briefe an mein Leben: Erfahrungen mit einem Burnout, Rowohlt Verlag

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Achtzehn Millionen plus versus vierzehn Millionen minus

(Heike Geilen)

„Eines Tages muss ich das alles mal auseinanderfieseln (...) dann schreibe ich diese Geschichte auf. Als ich das zu ihm sage, zum jungen Kermeur, ich erinnere mich daran, als wäre es gestern ...

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Goethe - der Lähmer, Montaigne - der Lenker

(Heike Geilen)

„Den Menschen ist nicht zu helfen in unserer Welt, die schon Jahrhunderte voller Heuchelei ist. Der Welt ist wie den Menschen nicht zu helfen, weil beide durch und durch Heuchelei sind.“ (Thomas ...

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Dem Leben auf der Spur

(Stefan Groß)

Jürgen Große, Lebensphilosophie, Grundwissen Philosophie, Reclam, Stuttgart 2010, ISBN: 978-3-15-020331-6, Preis: 9,90 Euro

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Wider den Starsinn der naturwissenschaftlichen Entzauberung der Welt

(Stefan Groß)

Während beispielsweise noch für den Jenaer Philosophen Fichte die Natur nichts weiter als ein Anti-Ich war, das genichtet werden mußte, und das damit zum bloßen Anhängsel eines sich setzenden Ich wurde, hatte sich ...

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„Nutze deine Freiheit wohl!“

(Heike Geilen)

Freiheit - ein großes Wort voll positiver Ausdruckskraft. Man assoziiert es u. a. mit freier Meinungsäußerung, keinen Handlungseinschränkungen, unbeschränkten Möglichkeiten zur Bildung oder Willensfreiheit. In der deutschen Nationalhymne ist sie verankert, genauso wie in ...

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Vom schreibenden Architekten zum schriftstellerischen Wühltier

(Heike Geilen)

Peter Suhrkamp hatte von seiner ersten Begegnung mit Max Frisch im Jahr 1950 folgenden Eindruck: „unbedingt ein Dichter - was daraus werden mag, muss sich zeigen.“ Nicht nur einen Schriftsteller sah der deutsche Verleger ...

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Keine Freiheit den Feinden der Freiheit

(Nathan Warszawski)

Walter Laqueur: Faschismus, Gestern, Heute, Morgen. Ullstein Taschenbuchverlag, Frankfurt/M. 2000.

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Ein mumifizierter Zwilling oder Verschwinde!

(Heike Geilen)

Der 1956 in Bukarest geborene Mircea Cărtărescu zählt in Rumänien zu den bekanntesten zeitgenössischen Schriftstellern. Im Alter von 22 Jahren begann er zu schreiben, verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Rumänischlehrer, war Redakteur beim Magazin ...

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Der Denkweg Joseph Ratzingers

(Stefan Groß)

Hansjürgen Verweyen, Joseph Ratzinger – Benedikt XVI., Die Entwicklung seines Denkens, Darmstadt 2007, ISBN: 978-3-89678-587-9.

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Norbert Bolz, Das Wissen der Religion, Betrachtungen eines religiös Unmusikalischen, Wilhelm Fink Verlag, München 2008, 12, 90 Euro

(Stefan Groß)

Wie klingt es, wenn sich ein bekennender religiös Unmusikalischer dem Thema Religion annähert? Norbert Bolz, Medientheoretiker und Philosoph, philosophiert gern mit dem „Hammer“, immer wieder steht er in der Kritik, wird aufgrund seiner ...

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Augustus - Der zartfühlendste „der römischen Ärzte“

(Heike Geilen)

Die Römische Republik war beeindruckend. Sie hat im politischen Denken der nachfolgenden Jahrhunderte sehr viel direkter und stärker nachgewirkt als Athens Polisdemokratie. Das lag auch an der Faszination, die der Aufstieg Roms, die Eroberung ...

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Wenn der große Sehnsuchtsklotz zerbricht

(Heike Geilen)

Schmetterlinge im Bauch, schwebend auf Wolke sieben, Händchenhalten, Liebesbriefe, der erste Kuss und womöglich das „erste Mal“. Die Rede ist von der ersten Liebe. Wer erinnert sich nicht gern daran zurück? Sie ist ...

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Ist die Erinnerung besänftigend?

(Heike Geilen)

Der Weg ist gar so einsam, Es reist ja niemand mit; Die Wolken nur am Himmel Halten gleichen Schritt. (Theodor Storm, „Weiße Rosen“) Einige verloren wir „unterwegs“, manche begleiten uns bereits ...

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Sonne, Licht und berstende Fenster oder Das Glück wenden

(Heike Geilen)

„Alles Geschriebene ist Schweinerei. Die Leute, die das Unbestimmte verlassen, um zu versuchen, irgend etwas von dem, was in ihrem Geist vorgeht, zu präzisieren, sind Schweine. Das ganze Literatenvolk ist schweinisch, und besonders dasjenige ...

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Auf der Suche nach Nerudas letztem großen Gedicht

(Heike Geilen)

Der Sohn eines chilenischen Eisenbahnarbeiters sah sich als Erneuerer der Dichtung seiner Heimat und zugleich als Sprachrohr des kleinen Mannes. Durch seine Liebesgedichte und Erzählungen stieg er zum anerkannten Dichter und Diplomaten nicht nur ...

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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Raddatz – Nizza, mon amour

(Stefan Groß)

Es ist eine Liebe, eine große Liebe, zwischen dem Schriftsteller, dem geistversprühenden Hommes de lettres, Fritz J. Raddatz, und seiner Stadt, ja, seiner Welt, die sich mit ihrer Kultur als „Freilichtmuseum“ wie ein ...

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Die große Einsamkeit des Rainer Maria Rilke

(Stefan Groß)

Fritz J. Raddatz, Rilke, Überzähliges Dasein, Eine Biographie, Arche Literatur Verlag AG, Zürich, Hamburg 2009, ISBN: 978-3-7160-2606-9, 224 Seiten, Preis: 22,- Euro.

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Leiden und Erlösung andernorts - Christa Wolf: „Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“

(Sylvia Hüggelmeier)

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen“, konstatierte Christa Wolf bereits 1995 in ihrem Essay „Begegnungen Third Street“, der ihre Erfahrungen, Erinnerungen und Gedanken während ihres Stipendiaten-Aufenthaltes der Getty-Stftung in Los Angeles 1992/93 wiedergibt. Und ...

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Licht und Schatten oder der verwandelte Elefant

(Heike Geilen)

„Die Welt, in der wir leben, ist nicht die erste, und sie wird auch nicht die letzte sein. Immer wenn eine Welt zugrunde geht, zieht sich Vishnu, der Erhalter der Schöpfung, auf den ...

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Gefühlsanästhesie oder Das Fenster zur Vergangenheit

(Heike Geilen)

„Niemand wird mir die Erinnerung nehmen können an alles, was uns, unsichtbar für die anderen, zu einem Paar gemacht hat, vielleicht zu keinem Ehepaar nach dem bürgerlichen Gesetzbuch, zu keinem Liebespaar im Sinn ...

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„Quantenphysik? Was soll denn das für ein Berufsbild sein?“ (Rob Evans, Sänger und Liedermacher)

(Heike Geilen)

Warum ist der Tisch fest und weshalb versinken wir nicht im Erdboden? Weil die Elektronen nicht einfach alle aufeinanderhocken können, erklärte Physiknobelpreisträger Richard Feynman einmal salopp. Auch für die frappanteste Charakteristika der Welt ...

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Die Schlange beißt sich in den Schwanz

(Heike Geilen)

"Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen." (Matthias Claudius [1740-1815]). Viele Schriftsteller - so auch Johann Wolfgang ...

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Nietzsche – Zwischen Hedonismus und Pessimismus

(Stefan Groß)

Lisz Hirn, Friedrich Nietzsche – Die menschliche Existenz zwischen Hedonismus und Pessimismus, Verlagshaus Hernals, Wien 2009, ISBN: 978-3-9502577-9-3

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Zweite Begehung - Franz Walters Baustelle Deutschland

(Daniel Krause)

Franz Walter: Baustelle Deutschland. Politik ohne Lagerbindung. Frankfurt (edition suhrkamp): 2008. 256 Seiten. Euro (D) 10,00. ISBN: 978-3518125557.

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Die Mona Lisa - nur der Einbildungskraft da Vinicis entsprungen?

(Heike Geilen)

Um nur wenige Meisterwerke der Kunstgeschichte rankt sich so viel Unerklärliches und Mysteriöses. Das Lächeln der Mona Lisa gilt als Inbegriff des Weiblich-Rätselhaften, ihr Porträt als Symbol des Geheimnisvoll-Distanzierten. Die einen behaupten, es stelle ...

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Ein Leben für die Kunst - das Leben als Kunstwerk oder Il terribile, der Schreckliche?

(Heike Geilen)

Steht man vor seinem imposanten David, seiner bedrückend schönen Pietà oder dem ausdrucksstarken Moses so wird man augenblicklich in den Bann gezogen. Nie hat man Marmor mit solch technischer Vollendung, geschweige den Ausdruckskraft bearbeitet ...

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Wissenschaftliches Denken - Eine außerkörperliche Erfahrung oder Sisyphos und der Spaß

(Heike Geilen)

„Wissenschaftsbegeisterung ist etwas für die Jungen, die Ruhelosen, die Ritalinkonsumenten. Es ist der Spaß in der Warteschleife, während Ihre Keimdrüsen eifrig reifen; der Tag, an dem die Pariser Vergleichsausstellung von Matisse und Picasso ...

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Theologische Verwandtschaft – Neues aus der Benediktforschung

(Stefan Groß)

Dem philosophischen Diskurs der Moderne, wie er sich exemplarisch im Gespräch des damaligen Präfekten der Glaubenskongregation mit Jürgen Habermas 2004 zeigte, stand der derzeitige Papst Benedikt XVI. immer aufgeschlossen gegenüber. Nicht nur in ...

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Kartoffeln klassisch - Oder: Steffen Möllers zweiter Streich

(Daniel Krause)

Steffen Möller: Vita Classica.Bekenntnisse eines Andershörenden. Scherz (Frankfurt am Main): 2009. 478 Seiten. Euro (D) 14,95. ISBN: 978-3-502-15168-5.

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Der Staub des Meeres der Stille

(Heike Geilen)

Antonio Muñoz Molina, der im deutschsprachigen Raum leider viel zu wenig Beachtung findet, gehört in seinem Heimatland zweifellos zu einem der herausragendsten Autoren. Mit seiner virtuosen Prosa hat er seit den achtziger Jahren ...

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Carpe Diem

(Heike Geilen)

„,Ich glaube, das Wichtigste ist, irgendwas zu verändern‘, sagte sie. ,Du weißt schon, wirklich zu verbessern. (...) Nicht gleich die ganze Welt. Nur das kleine Stück um dich rum.‘“ Mit diesen Worten beginnt ...

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Zitronen? Limonade. Julia Friedrichs’ Sittengemälde deutscher Eliten

(Daniel Krause)

Julia Friedrichs: Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen. München (Heyne): 2009. 256 Seiten. EURO (D) 7,95. ISBN: 3453601122.

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Es dürfte keine Fehler geben

(Heike Geilen)

„Ich verstehe vieles - sehr oft - fast immer -, vor allem die Geschichten. Sie sind wie ich es mir wünsche. Sie sind eine Willensübung: In ihnen kann alles so sein, wie ich ...

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Die „apollinische Ratte“

(Heike Geilen)

„Wenn Sie einen Schriftsteller lesen, der keine Nachtseite hat, so handelt es sich um leichte Kost.“ Diesen Satz prägte der italienische Autor Giorgio Manganelli und fast scheint es, dass er damit den in ...

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Metropolis

(Christoph Kaether)

1900 g - Gewaltig wie das Meisterwerk von Fritz Lang aus dem Jahre 1927 kommt auch der Prachtband “Fritz Langs Metropolis” aus dem Belleville Verlag daher. Herausgegeben von der Deutschen Kinemathek mit Unterstützung ...

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Von der Anonymität zur Persönlichkeit

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Prachtvoll und Weg weisend: Anton Legner über die Künstler im Mittelalter

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Landgewinnung und verbrannte Erde - David Blackbourn erzählt Deutschlands Geschichte aus dessen Landschaft.

(Daniel Krause)

David Blackbourn: Die Eroberung der Natur – Eine Geschichte der deutschen Landschaft. Aus dem Englischen von Udo Rennert. München (Pantheon): 2008. 592 Seiten. EURO (D) 16,95. ISBN: 978-3570550632.

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„Quel peuple!“ - Fritz Sterns Erinnerungen an Deutschland

(Daniel Krause)

„Wie man erzählt, soll er [de Gaulle] in den Ruinen von Stalingrad gegen­über einem Begleiter geäußert haben: „Quel peuple!“ Der Dolmetscher er­kund­igte sich: „Meinen Sie die Russen?“ „Nein“, sagte de Gaulle, „die Deutschen.“ ...

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Ganz hier und ganz im Nirgendwo

(Heike Geilen)

„Sie ist eine Weltenerfinderin, eine Weltenschöpferin, eine Eigenweltenbewohnerin, auch - darin liegen ihr Glück und ihre Tragik zugleich - eine Eigenweltinhaftierte. Für jeden Anderen mögen diese Worte zu groß sein, für Else Lasker-Schüler ...

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Wir Menschen sind eigentlich Schimpansen, die nie erwachsen geworden sind

(Heike Geilen)

Richard Dawkins Geschichten vom Ursprung des Lebens. Eine Zeitreise auf Darwins Spuren Aus dem Englischen von Sebastian Vogel Titel der Originalausgabe: The Ancestor's Tale Ullstein Buchverlag, Berlin (Oktober 2008) 928 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3550087489 ISBN-13: 978-3550087486 Preis: 29,95 EURO

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Kohl. Jünger. Krise. Zum gesellschaftlichen Ort Ernst Jüngers - und seiner Biographen

(Daniel Krause)

Helmuth Kiesel: Ernst Jünger – Die Biographie. München (Siedler): 2007. 720 Seiten. EURO (D) 24,95. ISBN: 3886808521. [Gebundene Ausgabe.]; Helmuth Kiesel: Ernst Jünger – Die Biographie. München (Pantheon) 2009. 720 Seiten. EURO (D) 16,95. ISBN: 3570550834. [Taschenbuch.]; Heimo Schwilk: Ernst Jünger – Ein Jahrhundertleben. München (Piper) 2007. 560 Seiten. EURO (D) . 24,90. ISBN: 3492040160.

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Nelly Motroschilowa / Norbert Hinske (Hg.), Kant im Spiegel der russischen Kantforschung heute, Forschungen und Materialien zur deutschen Aufklärung (FMDA), hg. v. Norbert Hinske, Lothar Kreimen­dahl und Clemens Schwaiger, Bd. 20. Stuttgart-Bad Cannstatt 2008. 208 Seiten. ISBN: 978-3-7728-2448-7.

(Stefan Groß)

Die Facetten der Kantinterpretation sind vielgestaltig, die Sekundärliteratur mittlerweile unüberschaubar. Kant, dem zentralen Gestirn der deutschen Aufklärung und des kritischen Idealismus – ihm widmet sich ein Sammelband mit Vorträgen, die auf dem Internationalen Kantkongreß 2004 ...

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Ein Roman wie eine Naturgewalt

(Bernd Rebe)

Zur zeitlosen Aktualität von Franz Werfels >Die vierzig Tage des Musa Dagh<

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Jean-Luc Nancy / René Schérer, Ouvertüren, Texte zu Gilles Deleuze, Zusammengestellt und übersetzt von Christoph Dittrich, diaphanes, Zürich, Berlin 2008, ISBN: 978-3-03734-033-2, 95 Seiten, Preis 14,90 Euro.

(Stefan Groß)

Die empiristische Philosophie von Gilles Deleuze ist in Deutschland bislang wenig rezipiert worden. Immer wieder wurde diesem postmetaphysischen Denker Obskurantismus und platter Nihilismus seitens seiner Kritiker vorgeworfen. Deleuze setze alle begrifflichen Regeln außer Kraft, stelle ...

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Freddy Derwahl, Benedikt XVI. und Hans Küng, Geschichte einer Freundschaft, Knaur-Verlag, München 2008, 331 Seiten, 8, 95 Euro.

(Stefan Groß)

2006 legte der belgische Journalist Freddy Derwahl eine Doppelbiographie vor, die 2008 unter dem Titel Benedikt XVI. und Hans Küng, Geschichte einer Freundschaft erneut bei Knaur erschienen ist. Derwahl geht es nicht bloß um ...

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Christian Danz, Die Deutung der Religion in der Kultur, Aufgaben und Probleme der Theologie im Zeitalter des religiösen Pluralismus, Neukirchener-Verlag, Neukirchen-Vluyn 2008, ISBN 978-3-7887-2300-2, 24,90 Euro

(Stefan Groß)

Das Phänomen des Religiösen erobert sich seine Domänen zurück, nicht anders lassen sich die derzeit geführten Diskussionen über dieses Thema interpretieren. Die Frage nach den Aufgaben, nach dem Stellenwert und den Problemen in und ...

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Wilhelm Schmid, Glück, Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist. Frankfurt/Main 2007. 80 Seiten. ISBN: 978-3-458-17373-1. Preis 7.00 Euro.

(Stefan Groß)

Unermüdlich publiziert Wilhelm Schmid, der eine außerplanmäßige Professur an der Universität Erfurt innehat, eine Vielzahl von Büchern, die um die Thematik Leben, Lebenskunst, gesunder Menschenverstand und um den stoischen Selbstverzicht kreisen. Schmids kleines ...

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Richard David Precht, Wer bin ich und wenn ja, wie viele? München 2007. 397 Seiten. ISBN: 978-3-442-31143-9. Preis: 14,95 Euro

(Stefan Groß)

Das oft dunkle Raunen der Philosophie im Gewand der akademischen Tradition beklagen viele, die sich für die Kunst des Denkens interessieren, die also genuine Freunde der Weisheit sind, Freunde, die den Dialog mit ...

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Susanne Müller-Wolff, Ein Landschaftsgarten im Ilmtal, Die Geschichte des herzoglichen Parks in Weimar, Böhlau Verlag, Weimar, Wien 2007, 384 Seiten, Preis 49,90 Euro, ISBN: 978-3-412-20057-2.

(Stefan Groß)

Daß Gärten, insbesondere englische Landschaftsgärten, nicht aus der Mode gekommen sind, wie Goethe einst noch kritisch in einem Gespräch mit Carl August Varnhagen von Ense bemerkte, zeigt nun eine Ausstellung in Wien, die sich ...

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Wolfram Weimer, Credo, Warum die Rückkehr der Religionen gut ist. München 2006. 79 Seiten. ISBN: 978-3-421-04244-6. Preis 9.90 Euro.

(Stefan Groß)

Der ehemalige Welt-Chefredakteur und derzeitige Herausgeber des Berliner politischen Magazins Cicero hat 2006 in der Deutschen Verlags-Anstalt einen bemerkenswerten philosophischen Essay geschrieben, in dem er einem Diskurs beitritt, der nicht nur in Cicero mit renommierten Autoren wie ...

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Zeitlosigkeit oder Aus-der-Zeit-gefallen-Sein

(Heike Geilen)

„Was macht die Zeit mit uns, und was machen wir mit der Zeit, die uns durchdringt?“, fragt sich Edison Frimm in Norbert Zähringers für den Deutschen Buchpreis 2009 nominierten Roman „Einer von Vielen“. ...

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Verschwinden der Realität im Rausch der Bilder

(Heike Geilen)

"Auf der Suche nach einer möglichen Sensation sind den Medien heute oft alle Mittel Recht. Ein selbstkritischer Zugang ist immer seltener vorhanden", stellt Peter Vitouch, Medienpsychologe und Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft ...

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Der Vulkan der Auvergne - Ein Mythos

(Heike Geilen)

"Ich habe versucht, von mir zu sprechen, ohne an mich zu denken. Denn jeder, der an sich denkt, ist bereits tot. Aber da man genauso tot ist, wenn die anderen nicht mehr an ...

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Unsere Vorstellungen von der Wirklichkeit oder Wissen ist besser als schätzen

(Heike Geilen)

"Der Wunsch ist ein Begehren oder Verlangen nach einer Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines Zieles für sich selbst oder ...

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Nicht nachtarocken - Norbert Freis gründlich-gelassene Bilanz der Studentenbewegung

(Daniel Krause)

Norbert Frei: 1968. Jugendrevolte und globaler Protest. München (Deutscher Taschenbuch Verlag): 2008. 286 Seiten. EURO (D) 15,00. ISBN: 3423246537.

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Das "Blödchen vom Dienst"

(Heike Geilen)

Emmanuelle Pagano, Die Haarschublade, Titel der Originalausgabe: Le tiroir à cheveux, Aus dem Französischen von Nathalie Mälzer-Semlinger, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin (August 2009), 144 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 380313224X, ISBN-13: 978-3803132246, Preis: 16,90 EURO

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Am Rande - Eine Biographie über ‚den’ isländischen Dichter

(Daniel Krause)

Halldór Gudmundsson: Halldór Laxness. Eine Biographie. Aus dem Isländischen von Helmut Lugmayr. München (btb): 2009. 859 Seiten. EURO (D) 18,00. ISBN: 3442739187.

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Finis Austriae - Fritz Muliars Erinnerungen

(Daniel Krause)

Fritz Muliar: Denk ich an Österreich. Eine Bilanz. Aufgezeichnet von Helmuth A. Niederle. Residenz Verlag (Salzburg): 2009. 268 Seiten. EURO (D) 21,90. ISBN: 978-3-7017-3142-8.

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Europas Ikarus - Christopher Clark über Preußen

(Daniel Krause)

Christopher Clark: Preußen – Aufstieg und Niedergang 1600 – 1947. München (Deutsche Verlags-Anstalt): 2007. 896 Seiten. EURO (D) 39.90. ISBN: 3421053928. [Gebundene Ausgabe]. Und: Christopher Clark: Preußen – Aufstieg und Niedergang 1600 – 1947 München (Pantheon): 2008. 896 Seiten. EURO (D) 18,95 ISBN: 3570550605. [Taschenbuch].

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Denker auf Abwegen. Martin Seels Versuch einer Verschmelzung von Weltzugängen scheitert grandios

(Robert Lembke)

Martin Seel: Theorien, Frankfurt/M.: S. Fischer 2009; gebunden mit Schutzumschlag, 255 Seiten, 19,90 €, ISBN:978-3-10-071010-9

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ALLEIN und NIEMAND

(Heike Geilen)

Thomas Glavinic, Die Arbeit der Nacht, Carl Hanser Verlag, München (August2006), 395 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3446207627, ISBN-13: 978-3446207622, Preis: 21,50 EURO

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"Züchtigt ihn!" oder Sein und Machen

(Heike Geilen)

Michael Köhlmeier, Die Musterschüler, DTV, München (Oktober 2009), 608 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 3423138009, ISBN-13: 978- 3423138000, Preis: 11,90 EURO

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Totentanz oder Auf der Suche nach der "verlorenen" Zeit

(Heike Geilen)

Wallace Stegner, Zeit der Geborgenheit, Titel der Originalausgabe: Crossing To Safety Aus dem Amerikanischen von Chris Hirte, DTV, München (Juli 2008), 144 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 3423246618, ISBN-13: 978- 3423246613, Preis: 14,90 EURO

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Möglichkeiten, das Leben zu lieben

(Heike Geilen)

Mirko Bonné, Wie wir verschwinden, Schöffling & Co., Frankfurt am Main (Februar 2009), 344 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3895614033, ISBN-13: 978-3895614033, Preis: 19,90 EURO

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Fichte: Der Siegszug der Transzendentalen Logik

(Stefan Groß)

Johann Gottlieb Fichte, Gesamtausgabe der bayerischen Akademie der Wissenschaften, hg. von Reinhard Lauth, Hans Gliwitzky, Erich Fuchs und Peter K. Schneider, Johann Gottlieb Fichte, Kollegnachschriften, Reihe IV, Band 5: Kollegnachschriften 1812, Herausgegeben von Erich Fuchs, Hans Georg von Manz, Ives Radrizzani, Peter K. Schneider, Martin Siegel und Günter Zöller unter Mitwirkung von Matteo d’ Alfonso, 12/2008, X, 566 Seiten, 9. Abb. Leinen, Stuttgart-Bad Cannstatt (frommann-holzboog Verlag e. K.), ISBN: 978-3-7728-2175-2, Preis: 291,00 Euro

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"Leben" - Ein neues Buch von Andreas Brenner

(Karim Akerma)

Andreas Brenner, Leben, Erschienen in der Reihe Grundwissen Philosophie, Philipp Reclam jun. Stuttgart 2009, 113 S., ISBN 978-3-15-020328-6

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Rezension Kinderbuch „Emma und Pferd Beere“

(Constantin Graf von Hoensbroech)

„So ein Pferd ist wie ein Mensch, aber schöner. Wenn ein Pferd vor der Tür steht, fragt man nicht lange, wo es herkommt und was es wohl will“, erklärt die kleine Emma ...

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Kein Königinnenherz für den Kölner Dom

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Das neue "Kölner Domblatt" ist erschienen

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Quantenkönige versus Physikpäpste

(Heike Geilen)

Manjit Kumar, Quanten. Einstein, Bohr und die große Debatte über das Wesen der Wirklichkeit, Titel der Originalausgabe: Quantum, Aus dem Englischen von Hainer Kober, Berlin Verlag (August 2009), 540 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3827004969, ISBN-13: 978- 3827004963, Preis: 24,00 EURO

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Erstmals beschäftigt sich ein Kinderbuch mit Konrad Adenauer

(Constantin Graf von Hoensbroech)

Alexandra Fischer-Hunold / Philipp von Ketteler: „Konrad, der Kanzler. Konrad Adenauer, sein Leben für Kinder erzählt“, Aschendorff-Verlag 2009, 47 Seiten, 12,80 Euro, ISBN: 978-3-402-12809-1

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Der faszinierende Tyrann

(Heike Geilen)

Anne Wiazemsky, Jeune fille, Titel der Originalausgabe: Jeune fille, Aus dem Französischen von Judith Klein, Verlag C.H. Beck, München (Juli 2009), 206 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 340658389X, ISBN-13: 978- 3406583896, Preis: 18,90 EURO

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Der Wolf im Schafspelz

(Heike Geilen)

Philippe Claudel, Brodecks Bericht, Titel der Originalausgabe: Le rapport de Brodeck, Aus dem Französischen von Christiane Seiler, Kindler Verlag, Reinbek bei Hamburg (Juli 2009), 336 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3463405555, ISBN-13: 978-3463405551, Preis: 19,90 EURO

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Zwischen den Horizonten

(Heike Geilen)

Corinna Hesse, Antje Hinz, Israel hören. Das heilige Land, Sprecher: Rolf Becker, Silberfuchs-Verlag (Mai 2008), 1 CD, ca. 80 Minuten, ISBN-10: 3940665002, ISBN-13: 978-3940665003, Preis: 24,00 EURO

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Die Schönheit der Sinnlichkeit

(Stefan Groß)

Hans Peter Balmer, Philosophische Ästhetik, Eine Einladung, Narr Francke Verlag, Tübingen 2009, 165 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-3-7720-8315-0, Preis 19,90 Euro

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Ich bin ein Nichts

(Heike Geilen)

Tiziano Scarpa, Stabat mater, Titel der Originalausgabe: Stabat Mater, Aus dem Italienischen von Olaf Matthias Roth, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin (August 2009), 144 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3803132258, ISBN-13: 978- 3803132253, Preis: 16,90 EURO

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Krause, die Idee vom Menschheitsbund und die Freimaurerei

(Stefan Groß)

Karl Christian Friedrich Krause, Ausgewählte Schriften, Band II, Philosophisch-freimaurerische Schriften 1808-1832, herausgegeben und eingeleitet von Johannes Seidel, Enrique M. Ureña, Erich Fuchs und Pedro Álvarez Lázaro, Stuttgart-Bad Cannstatt 2009, ISBN 978-3-7728-2342-8, Preis: 197 Euro

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Staunen, Erschrecken und Deuten

(Heike Geilen)

Arnold Benz, Das geschenkte Universum, Astrophysik und Schöpfung, Patmos Verlag, Düsseldorf (Juli 2009, 174 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3491725445, ISBN-13: 978-3491725447, Preis: 18,00 EURO

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Kunst und Wahn

(Heike Geilen)

Willi Achten, Die florentinische Krankheit, Edition Köln (September 2008), 416 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3936791570, ISBN-13: 978- 3936791570, Preis: 19,95 EURO

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Liebe - ein Vollbad der lustvollen Selbstinventur

(Heike Geilen)

Richard David Precht, Liebe. Ein unordentliches Gefühl, Goldmann Verlag, München (März 2009), 397 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3442311845, ISBN-13: 978-3442311842, Preis: 19,95 EURO

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Kafka und die Jahre der Erkenntnis

(Daniel Krause)

Reiner Stach: Kafka. Die Jahre der Erkenntnis. Frankfurt (S. Fischer): 2008. 727 Seiten. EURO (D) 29,90. ISBN: 3100751191.

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Wir und die Wölfe

(Daniel Krause)

Mark Rowlands: Der Philosoph und der Wolf. Was ein wildes Tier uns lehrt. Berlin (Rogner & Bernhard): 2009. 285 Seiten. EURO (D) 19,90. ISBN: 3807710469.

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Sind Sie schon Regisseur Ihrer Lebensimpulse?

(Heike Geilen)

Richard David Precht, Wer bin ich und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise, Goldmann Verlag, München (September 2007), 398 Seiten, Broschiert, ISBN-10: 3442311438, ISBN-13: 978-3442311439, Preis: 14,95 EURO

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Das Jerusalem-Syndrom oder Die Wahrheit über Jesus, der sich nie Christus nannte

(Heike Geilen)

Peter Henisch, Der verirrte Messias, Deuticke, Wien (Juli 2009), 400 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3552061169, ISBN-13: 978- 3552061163, Preis: 24,90 EURO

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Die Absurdität einer Mutter

(Heike Geilen)

Péter Esterházy, Keine Kunst, Titel der Originalausgabe: Semmi müvészet, Aus dem Ungarischen Terézia Mora, Berlin Verlag, Berlin (März 2009), 253 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3827008158, ISBN-13: 978-3827008152, Preis: 22,00 EURO

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Der non-konforme Katholik

(Stefan Groß)

Hans-Rüdiger Schwab (Hg.), Eigensinn und Bindung, Katholische deutsche Intellektuelle im 20. Jahrhundert, 39 Porträts, Butzon & Bercker, Kevelaer 2009, ISBN 978-3-7666-1315-6, Preis, 59,90 Euro

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Die Waffen des Westens - Jan Roß über die Zukunft der westlichen Staaten

(Daniel Krause)

Jan Roß: Was bleibt von uns? Das Ende der westlichen Weltherrschaft. Berlin (Rowohlt) 2008. 221 Seiten. ISBN: 9783871345968. 17,90 Euro.

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Was bleibt vom C in der CDU?

(Thomas Mertz)

Martin Lohmann, Das Kreuz mit dem C, Wie christlich ist die Union?, Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer 2009, 202 Seiten, ISBN: 978-3-7666-1242-7, Preis: 14.90 Euro

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Docere, movere, delectare - Lehren, bewegen, erfreuen

(Heike Geilen)

Martin Geck, Wenn der Buckelwal in die Oper geht. 33 Variationen über die Wunder klassischer Musik, Siedler Verlag, München (Februar 2009), 224 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3886808963, ISBN-13: 978-3886808960, Preis: 19,95 EURO

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Der Papst und die Pius-Brüderschaft

(Stefan Groß)

Alois Schifferle, Die Pius-Brüderschaft, Informationen – Positionen – Perspektiven, Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer 2009, ISBN: 978-3-7666-1281-6, Preis: 29.90 Euro - Eckhard Nordhofen (Hg.), Tridentinische Messe – ein Streitfall, Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer 2009, 2. Auflage, ISBN: 978-3-7666-1305-9, Preis: 14,90 Euro

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Wie christlich ist die Union?

(Stefan Groß)

Martin Lohmann, Das Kreuz mit dem C, Wie christlich ist die Union?, Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer 2009, 202 Seiten, ISBN: 978-3-7666-1242-7, Preis: 14.90 Euro

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Zur Darstellungskunst in Hölderlins Poetik

(Daniel Krause)

Marion Hiller (2008): ‚Harmonisch entgegengesetzt’. Zur Darstellung und Darstellungskunst in Hölderlins Poetik um 1800. Tübingen (Niemeyer) 2008. 294 S. EUR (D) 64,00. ISBN: 3484151188.

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John Rawls und die Theorie der Gerechtigkeit

(Michael Lausberg)

Jürgen Carsten: Gerecht ist … Die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls – eine kritische Würdigung. Marburg (Tectum): 2008. 104 Seiten. EUR (D) 24,90. ISBN: 3828897754.

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Der Kosmopolit

(Michael Lausberg)

Kwame Anthony Appiah: Der Kosmopolit. Philosophie des Welt­bürgertums. München (C.H. Beck): 2006. 222 Seiten. EUR (D) 12,95. ISBN: 3406584888.

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"Der Jäger mit dem Tierblick"

(Heike Geilen)

Knut Hamsun, Pan, Titel der Originalausgabe: Pan. Af Løjtnant Thomas Glahns Papirer, Aus dem Norwegischen von Ingeborg und Aldo Keel, Manesse Bibliothek der Weltliteratur, München (März 2009), 256 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3717521705, ISBN-13: 978-3717521709, Preis: 17,90 EURO

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Gleichgültigkeit versus Langeweile oder Widerwillen gegen die Wirklichkeit

(Heike Geilen)

Alberto Moravia, La Noia, Titel der Originalausgabe: La Noia, Aus dem Italienischen von Percy Eckstein und Wendla Lipsius, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin (April 2009), 336 Seiten, Kartoniert, ISBN-10: 3803126126,ISBN-13: 978-3803126122, Preis: 12,90 EURO

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Eins in ihrer Zweisamkeit

(Heike Geilen)

Manfred Geier, Die Brüder Humboldt. Eine Biograhie, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg (Januar 2009), 350 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3498025112, ISBN-13: 978-3498025113, Preis: 19,90 EURO

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Ein Halbrelief der Erinnerungen

(Heike Geilen)

Ralf Rothmann, Feuer brennt nicht, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main (März 2009), 304 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3518420631, ISBN-13: 978-3518420638, Preis: 19,80 EURO

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Im Schlaraffenland des Lesens

(Heike Geilen)

Hanns-Josef Ortheil, Lesehunger. Ein Bücher-Menü in 12 Gängen, Luchterhand Literaturverlag, München (März 2009, 240 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 3630621538, ISBN-13: 978-3630621531, Preis: 8,00 EURO

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"Ich werde da sein, wenn du stirbst"

Marie-Sophie Lobkowicz, Ich werde da sein, wenn du stirbst, Eine Liebesgeschichte, Pattloch Verlag, München 2008, ISBN 978-3-629-02174-8

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Montaigne und der gesunde Menschenverstand

(Stefan Groß)

Hans Peter Balmer, Montaigne und die Kunst der Frage, Grundzüge der Essais, Narr Francke Attempto Verlag Tübingen, Tübingen 2008, ISBN: 978-3-7720-8261-0

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"Wie wir uns vom Unsinn befreien"

(Egidius Schwarz)

Rebekka Reinhard, „Die Sinn-Diät, Warum wir schon alles haben, was wir brauchen – Philosophische Rezepte für ein erfülltes Leben“, Ludwig Verlag München, München 2009, ISBN: 978-3-453-28008-3

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Roman zweier Schicksalsbeladener

(Karim Akerma)

Boualem Sansal, Das Dorf des Deutschen oder Das Tagebuch der Brüder Schiller,Roman, Aus dem Französischen übertragen von Ulrich Zieger, Merlin Verlag, Gifkenkorn 2009, ISBN 978-3-87536-270-1, EUR 22,90

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Im Schlaraffenland des Lesens

(Heike Geilen)

Hanns-Josef Ortheil, Lesehunger. Ein Bücher-Menü in 12 Gängen, Luchterhand Literaturverlag, München (März 2009, 240 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 3630621538, ISBN-13: 978-3630621531, Preis: 8,00 EURO

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Homines maxime homines

(Heike Geilen)

Christian Meier, Kultur, um der Freiheit Willen, Griechische Anfänge - Anfang Europas? Siedler Verlag, München (Januar 2009),368 Seiten, Gebunden,ISBN-10: 3886809234, ISBN-13: 978-3886809233, Preis: 22,95 EURO

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"Realität ist eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige." (Albert Einstein) oder Die "Alice-im-Wunderland-Welt der Atome"

(Heike Geilen)

Marcus Chown, Das Universum und das ewige Leben. Neue Antworten auf elementare Fragen, Titel der Originalausgabe: The Never-Ending Days of Being Dead, Aus dem Englischen von Friedrich Griese, Deutscher Taschenbuch Verlag, München (März 2009), 319 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 3423247126, ISBN-13: 978-3423247122, Preis: 14,90 EURO

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Was Sie immer über die Liebe wissen wollten, und dennoch nicht erfahren

Richard David Precht, Liebe, Ein unordentliches Gefühl, Goldmann-Verlag, München 2009, 397 Seiten, ISBN: 978-3-442-31184-2

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"Dass ich erkenne, was die Welt / Im Innersten zusammenhält" (Faust I)

(Heike Geilen)

Guillermo Martínez Roderers Eröffnung Aus dem Spanischen von Angelica Ammar Titel der Originalausgabe: Acerca de Roderer Eichborn Berlin (Februar 2009) 118 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3821857870 ISBN-13: 978-3821857879.

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Annäherungen und Erkundungen

(Heike Geilen)

José Saramago Kleine Erinnerungen Aus dem Portugiesischen von Marianne Gareis Titel der Originalausgabe: As pequenas memorias Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg (Februar 2009) 160 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3498063995 ISBN-13: 978-3498063993 Preis: 16,90 EURO.

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Der "Newtonsche Mozart" der Biologie

(Heike Geilen)

Ulrich Kutschera Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen konnte DTV, Stuttgart (Januar 2009) 320 Seiten, Taschenbuch ISBN-10: 342324707X ISBN-13: 978-3423247078 Preis: 14,90 EURO

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Ein dunkler Rausch der Sinne

(Heike Geilen)

Jenny Kau Angstfänger Eine Sammlung dramatischer Geschichten Books on Demand GmbH (Februar 2009) 132 Seiten, Taschenbuch ISBN-10: 3837078078 ISBN-13: 978-3837078077 Preis: 6,90 EURO

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"PaläoPower" im modernen Alltag

(Heike Geilen)

Thomas Junker, Sabine Paul Der Darwin Code. Die Evolution erklärt unser Leben C.H. Beck, München (Januar 2009) 224 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3406584896 ISBN-13: 978-3406584893 Preis: 19,90 EURO

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"Das Über-sich-hinaus-Sein" im Anderen

(Heike Geilen)

Rainer M. Holm-Hadulla Leidenschaft Goethes Weg zur Kreativität. Eine Psychobiografie Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen (September 2008) 266 Seiten, Taschenbuch ISBN-10: 3525404093 ISBN-13: 978-3525404096 Preis: 19,90 EURO

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"Das Weltall: Du lebst darin - entdecke es!"

(Heike Geilen)

Thomas Bührke, Roland Wengenmayr (Hrsg.) Geheimnisvoller Kosmos Astrophysik und Kosmologie im 21. Jahrhundert WILEY-VCH Verlag, Weinheim (November 2008) 302 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3527408991 ISBN-13: 978-3527408993 Preis: 29,00 EURO

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"Die Geschwister traumhaft und verwirrt!" oder Der schwarze Engel

(Heike Geilen)

Martin Beyer Alle Wasser laufen ins Meer Klett-Cotta, Stuttgart (März 2009) 240 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3608936092 ISBN-13: 978-3608936094 Preis: 18,90 EURO

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Die kümmerlichen Regungen des Lebens

(Heike Geilen)

Olivier Adam Nichts was uns schützt Aus dem Französischen von Oliver Ilan Schulz Titel der Originalausgabe: À l'abri de rien Klett-Cotta, Stuttgart (März 2009) 208 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3608936068 ISBN-13: 978-3608936063 Preis: 19,90 EURO

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Der Getriebene, Ruhelose

(Heike Geilen)

Klaus Funke Der Teufel in Dresden. Ein Paganini-Roman dtv, München (Januar 2009) 139 Seiten, Taschenbuch ISBN-10: 3423137312 ISBN-13: 978-3423137317 Preis: 7,90 EURO

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Otfried Höffe, Aristoteles, Die Hauptwerke, Ein Lesebuch

(Stefan Groß)

Narr Francke Attempto Verlag GmbH Tübingen, Tübingen 2009, ISBN: 978-3-7720-83143-3, Preis: 19.90 Euro, 536 Seiten.

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Rezension zu Wolfram Weimer, Freiheit, Brüderlichkeit, Bürgerlichkeit, Warum die Krise uns konservativ macht, Gütersloher Verlagshaus, München 2009.

(Franz Xaver Schmidt)

Wolfram Weimer, der vor drei Jahren seinen kleinen, eindrucksvollen Essay über die neu erwachte Religiosität vorlegte, veröffentliche nunmehr im Gütersloher Verlagshaus ein Buch mit dem Titel „Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit“, eine überarbeitete Sammlung seiner ...

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Tatiana De Rosnay: Sarahs Schlüssel, Roman, Berliner Taschenbuch Verlag, 2007, ISBN: 978-3-8333-0548-1, Euro 9,90.

Zwei Frauen, zwei grundverschiedene Leben, die sich trotzdem, wenn auch nicht persönlich, begegnen. In dem Buch „Sarahs Schlüssel“ beschreibt die Autorin Tatiana De Rosnay zwei fesselnde Geschichten, die eine fiktiv, die andere auf ...

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Vom Schaden des Existenzbeginns

(Karim Akerma)

David Benatar, BETTER NEVER TO HAVE BEEN. THE HARM OF COMING INTO EXISTENCE, Oxford University Press 2006, ISBN 0-19-929642-1, 237 Seiten

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Ein Füllhorn von Geschichten

(Heike Geilen)

Konstanze von Schulthess Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg. Ein Porträt Pendo Verlag (April 2008) 240 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3858426520 ISBN-13: 978-3866121591 Preis: 19,90 EURO

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Der Tod ist nicht das Gegenteil vom Leben - Das Ende einer Kindheit auf der "sozialen Müllkippe" Argentiniens der 1980er

(Heike Geilen)

Pablo Ramos Der Ursprung der Traurigkeit Aus dem Spanischen von Susanna Mende Titel der Originalausgabe: El origen de la tristeza. Suhrkamp Verlag (September 2007) 178 Seiten, Taschenbuch ISBN-10: 3518459112 ISBN-13: 978-3518459119 Preis: 7,50 EURO

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"Er hat mir sein Licht gegeben, indem er mir die Dunkelheit gezeigt hat."

(Heike Geilen)

Clemens Meyer Die Nacht, die Lichter. Stories S. Fischer Verlag, (Februar 2008) 272 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3100486013 ISBN-13: 978-3-100-48601-1 Preis: 18,90 EURO

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Musikalische Lava con passione disperata (mit verzweifelter Leidenschaft)

(Heike Geilen)

Michael Klonovsky Der Schmerz der Schönheit Über Giacomo Puccini Berlin Verlag (Oktober 2008) 302 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3827007712 ISBN-13: 978-3827007711 Preis: 18,00 EURO

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Das Schweigen der Hammersteins

(Heike Geilen)

Hans Magnus Enzensberger Hammerstein oder Der Eigensinn: Eine deutsche Geschichte Dhv der Hörverlag, München (August 2008) 3 CDs, ca. 224 Minuten ISBN-10: 3867172765 ISBN-13: 978-3867172769 Preis: 24,95 EURO

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Das Leben und den Geist ernst nehmen - Paul Davies entwirft die Version eines "partizipatorischen Universums"

(Heike Geilen)

Paul Davies Der kosmische Volltreffer Warum wir hier sind und das Universum wie für uns geschaffen ist Orginaltitel: The Goldilocks enigma: why ist he universe just right for life? Aus dem Englischen von Carl Freytag Campus Verlag, Frankfurt am Main (März 2008) 370 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3593385406 ISBN-13: 978-3593385402 Preis: 24,90 EURO

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Fenster zum Weltraum

(Heike Geilen)

Lars Lindberg Christensen, Robert Fosbury, Robert Hurt Verborgenes Universum Übersetzung: Sybille Otterstein WILEY-VCH Verlag, Weinheim (2008) 145 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3527408681 ISBN-13: 978-3527408689 Preis: 24,90 EURO

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Die Kunst der Deutung

(Heike Geilen)

C. W. Ceram Götter, Gräber und Gelehrte. Roman der Archäologie. Rowohlt Verlag, Hamburg (März 2008) 466 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3498009354 ISBN-13: 978-3498009359 Preis: 15,00 EURO

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Christiane Hegel, eine Frau, die "ihre Unabhängigkeit hat leben wollen"

(Heike Geilen)

Alexandra Birkert Hegels Schwester Auf den Spuren einer ungewöhnlichen Frau um 1800 Thorbecke Verlag, Stuttgart (September 2008) 352 Seiten, Gebunden ISBN-10: 3799501967 ISBN-13: 978-3799501965 Preis: 24,90 EURO

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"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (Immanuel Kant)

(Heike Geilen)

Gabriele Münnix, Anderwelten, Eine fabelhafte Einführung ins Philosophieren dtv Reihe Hanser, München (Februar 2009), 302 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 3423623853 ISBN-13: 978-3423623858, Preis: 8,95 EURO

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Traum und Wirklichkeit oder Verdoppeltes Leben

(Heike Geilen)

Daniel Kehlmann, Ruhm, Ein Roman in neun Geschichten, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg (Januar 2009, 203 Seiten, Gebunden, ISBN-10: 3498035436, ISBN-13: 978-3498035433, Preis: 18,90 EURO

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Demenz: Der lange Abschied von Walter Jens und das Resümee seines Sohnes Tilman

(Stefan Groß)

Tilman Jens, Demenz, Abschied von meinem Vater, Gütersloher Verlagshaus, München 2009.

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Der einsame Goethe

(Stefan Groß)

Mittlerweile sind sie zu geflügelten Worte geworden, die Begriffe Einsamkeit und Entsagung bei Goethe, nicht zuletzt und dank der umfangreichen Forschungen des Berliner Literaturprofessors Ernst Osterkamp, der mit seiner Habilitationsschrift, Im Buchstabenbilde, Studien zum ...

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Can we get there from here? Ein Manifest für das 21. Jahrhundert

(Robert Lembke)

(Rezension zu: Peter Barnes, Kapitalismus 3.0. Ein Leitfaden zur Wiederaneignung der Gemeinschaftsgüter, a.d. Amerik. v. Veit Friemert, hrsg. v. d. Heinrich-Böll-Stiftung, Hamburg: VSA Verlag 2008)

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Christian Danz (Hg.), Kanon der Theologie, 45 Schlüsseltexte im Portrait

(Stefan Groß)

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, 320 S., ISBN: 987-3-534-20789-3, Preis: 39.90 Euro.

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Barocke Gärten der Literatur, Eine europäische Anthologie.

(Stefan Groß)

Hrsg. und übersetzt von Werner von Koppenfels. Dieterich'sche Verlagsbuchhandlung, Mainz 2007. 206 S., 24 Euro

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Literatur: sozial, demokratisch

(Daniel Krause)

Edmund Nierlich: Literarische Gemeinschaftshandlungen. Konstruktion einer empirisch-literaturwissenschaftlichen Erklärungstheorie. Frankfurt (Peter Lang): 2008. 183 S. Kart. EUR (D) 36.90. ISBN – 978-3-631-56419-6.

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Stefano Bacin, Fichte in Schulpforta (1774-1780), in: Spekulation und Erfahrung, Texte und Untersuchungen zum Deutschen Idealismus, Abteilung II: Untersuchungen, Band 42, Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 2007, 425 Seiten (ISBN 978-3-7728-2422-7).

(Stefan Groß)

Johann Gottlieb Fichte wurde lange als Kantnachfolger gehandelt, bevor er seine Wissenschaftslehren veröffentlichte, die mit dem Dualismus der Kantischen Vernunftkritik radikal aufräumten. Gerade in den Wissenschaftslehren, von ihren Anfängen bis in die späten Berliner Jahre ...

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Altkanzler Helmut Schmidt wurde 90

(Stefan Groß)

In Krisenzeiten wünscht man sich Krisenmanager. Helmut Schmidt, der am 23. Dezember seinen 90. Geburtstag feierte, war und ist dies in aller erster Linie gewesen – einer, der standhält, der sich gegen den Mainstram ...

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Reinhard Marx, Das Kapital, Ein Plädoyer für den Menschen, Pattloch-Verlag, München 2008, ISBN: 978-3-629-02155-7, 320 Seiten, Preis 19, 95 Euro

(Stefan Groß)

Spätestens mit dem Fall der Mauer ist auch die Existenz und Bedeutung des aus Trier stammenden Soziologen, Philosophen und Ökonomen Karl Marx im Gedächtnis vieler Ost-Deutscher erloschen. War eine bürgerliche Weltanschauung ohne Marx respektive ...

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Benedikt XVI., Die Kirchenväter – frühe Lehrer der Christenheit, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2008, 232 Seiten, Preis: 16,90 Euro. Und: Benedikt XVI., Kirchenväter und Glaubenslehrer, Die Großen der frühen Kirche, Sankt Ulrich Verlag, Augsburg 2008, 207 Seiten, Preis: 16, 90 Euro

(Stefan Groß)

Mit gleich zwei Neuerscheinungen wartet das Oberhaupt der katholischen Kirche, Benedikt XVI., im Buchherbst 2008 auf. Nach seinem Weltbestseller Jesus von Nazareth, der heftig in die Kritik geriet, weil für viele Theologen die historisch-kritische Bibelauslegung zugunsten ...

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Vom Essen, vom lieben Gott und von der solaren Erotik

(Stefan Groß)

Michel Onfray, Die reine Freude am Sein, Wie man ohne Gott glücklich wird, Piper-Verlag, München 2008, 270 Seiten, Preis: 17,60 Euro

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