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Die aktuelle Juli-Ausgabe 2016 ist da!

Gesellschaft 07.11.16 Artikel lesen

Der Beste und der Schlechteste - Zwei Mal Heinz Kunze

Es scheint ein musikalisches Genie zu geben namens Heinz Kunze, der in der deutschsprachigen Popmusik seinesgleichen sucht. Ebenso gibt es einen untalentierten Sowi-Lehrer aus der Provinz mit Namen Rudolf Kunze, der schuhriegelt, besser weiß und vollkommen untalentiert ist. Die beiden sind beste Freunde und stehen regelmäßig zusammen auf der Bühne in Form einer Person.

> Hans-Martin Esser: Der Beste und der Schlechteste - Zwei Mal Heinz Kunze
 
Gesellschaft 26.10.16 Artikel lesen

Hat Carolin Emcke den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verdient?

Carolin Emcke und der Preis wurde nicht für hohe Literatur oder Publizistik verliehen, sondern für Goodwill. Claus Kleber sowie die Stimme aus dem Off im heute journal betonten, es sei die richtige Frau, die in dieser Zeit für reine Toleranz predige. Schließlich sei sie ja als Lesbe Zeugin für Intoleranz und Opfer von Ausgrenzung.

> Hans-Martin Esser: Hat Carolin Emcke den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verdient?
 
Gesellschaft 25.10.16 Artikel lesen

Das Narrativ und der Tod

Narrative sind Meinungen, die in Geschichten eingebunden sind und als Fakten gehandelt werden. Narrative, die nicht auf Fakten basieren, sind postfaktische subjektive Betrachtungen und entziehen sich somit der objektiven Beurteilung und der Wahrheit.

> Nathan Warszawski: Das Narrativ und der Tod
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Gesellschaft 24.10.16 Artikel lesen

Lassen sich alle gesellschaftlichen Konflikte gewaltfrei lösen?

Einem linken Kulturzentrum in Sachsen misslingt der Versuch, Willkommenskultur und den Schutz vor sexistischen Übergriffen zu vereinbaren.

> Nathan Warszawski: Lassen sich alle gesellschaftlichen Konflikte gewaltfrei lösen?
 
Gesellschaft 08.10.16 Artikel lesen

Immer wieder wird Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht

Vertreter der Europäischen Union, wie Österreichs Außenminister Sebastian Kurz, fordern die weitere radikale Abwehr von Flüchtlingen. Kurz erklärte Ende Juni: „Wenn sich jemand illegal auf den Weg nach Europa macht, muss er an der EU-Außengrenze gestoppt und am besten in das Transit- oder Herkunftsland zurückgebracht werden.“

> Michael Lausberg: Immer wieder wird Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht
 
Gesellschaft 08.10.16 Artikel lesen

ARD und ZDF - Wir müssen das Fernsehen revolutionieren

Ein Blick in die „Programmvielfalt“ der beiden Sender belegt klar, Programmvielfalt war gestern. Eine differenzierte Sicht auf die Welt findet sich kaum. Orwellscher Neusprech und ein politisches Auf-Kurs-Halten und -Kurs-Bringen zieht sich wie ein Roter Faden durch das Programm.

> Stefan Groß: ARD und ZDF - Wir müssen das Fernsehen revolutionieren
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Gesellschaft 08.10.16 Artikel lesen

Heranwachsende verschiedener Kulturen brauchen gemeinsame Positiverfahrungen

Immer mehr Europäer vermissen das Gefühl von Sicherheit und Stabilität, und Heranwachsende sind mit gesellschaftlichen Erregungszuständen konfrontiert, die auf gefährliche Weise Xenophobie befördern. In dieser Situation brauchen Deutschland und Europa pädagogische Modelle, die das gute Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen erlebbar machen.

> Bernd Westermeyer: Heranwachsende verschiedener Kulturen brauchen gemeinsame Positiverfahrungen
 
Gesellschaft 29.09.16 Artikel lesen

„Adolf Hitler in liebender Verehrung und unwandelbarer Treue“

Die Ausbreitung nationalsozialistischer und völkischer Literatur seit 1933 gehört mit zu den schwärzesten Kapiteln der Germanistik. Am 10. Mai 1933 fanden in fast allen deutschen Universitätsstädten von der Deutschen Studentenschaft organisierte Bücherverbrennungen unliebsamer Autoren statt.

> Michael Lausberg: Völkische und rassistische Werke im Nationalsozialismus
 
Gesellschaft 29.09.16 Artikel lesen

Liebet die Flüchtlinge, insbesondere eure Glaubensbrüder!

Diese Aufforderung stammt aus dem 5. Jahrhundert von Augustinus von Hippo, der bis heute im katholischen Köln ein anerkannter Kirchenlehrer ist. Augustinus schreibt so in „Ordo amoris“ (Die Rangordnung der Liebe). Nicht nur Bundeskanzlerin Merkel, auch Kirchenlehrer Agustin hat über Flüchtlinge und ihr Schicksal nachgedacht!

> Nathan Warszawski: Liebet die Flüchtlinge, insbesondere eure Glaubensbrüder!
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Gesellschaft 29.09.16 Artikel lesen

Die Kanzlerin übernimmt Verantwortung?


Der Auftritt von Kanzlerin Merkel, bei dem sie zu dem Wahldebakel in Berlin Stellung nahm, wurde von den ihr immer noch treu ergebenen Medien als Fehlereingeständnis verkauft. Wie bei der vorgezogenen Sommerpressekonferenz gab es wieder keine kritischen Fragen. Dabei wären die angebracht gewesen.

> Vera Lengsfeld: Die Kanzlerin übernimmt Verantwortung? Nein, sie tut nur so!
 
Gesellschaft 29.09.16 Artikel lesen

Nicht alle Muslime sind Terroristen, die meisten Terroristen jedoch Muslime

Das kardinale Mißverständnis von Angst und Furcht zeigt, wie weit sich die abgeschirmten politisch-klerikalen Eliten inzwischen von den Gefühlen und Gedanken der „einfachen Leute“ verabschiedet haben.

> Wolfgang Ockenfels: Nicht alle Muslime sind Terroristen, die meisten Terroristen jedoch Muslime
 
Gesellschaft 29.09.16 Artikel lesen

Ankara erlaubt Sex mit Minderjährigen – In der Türkei fällt der Kinderschutz weg

Kaum zu glauben, aber wahr! Bislang war in der Türkei Geschlechtsverkehr mit Kindern unter 15 Jahren gesetzlich verboten. Doch nun hat das Verfassungsgericht diese Bestimmung gekippt. Doppelt fatal: Sex-Verbrechen werden nicht mehr speziell geahndet.

> Stefan Groß: Ankara erlaubt Sex mit Minderjährigen – In der Türkei fällt der Kinderschutz weg
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Gesellschaft 19.09.16 Artikel lesen

„Ich habe von meinem Recht Gebrauch gemacht, meine Frau zu töten.“ - Stolpersteine der Integration

Der 32-jährige Iraker Jumaah K. erwürgte am 15. November 2015 im oberpfälzischen Laaber seine Ehefrau. Mit ihr und ihren gemeinsamen drei Kindern zwischen drei und acht Jahren kam er im Februar 2015 nach Deutschland und stellte einen Asylantrag.

> Herbert Csef: „Ich habe von meinem Recht Gebrauch gemacht, meine Frau zu töten.“ - Stolpersteine der Integration
 
Gesellschaft 18.09.16 Artikel lesen

Das seltsame Integrationsverständnis einer Vorzeige-Muslima

„Mein Vater ist ein frommer Muslim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch schreiben, ist aber integrierter als viele Funktionäre der AfD, die unsere Verfassung in Frage stellen.“

> Das seltsame Integrationsverständnis einer Vorzeige-Muslima
 
Gesellschaft 17.09.16 Artikel lesen

Franz-Werfel-Preis für Freya Klier

Die in Berlin lebende Schriftstellerin und Filmregisseurin Freya Klier ist vom „Zentrum gegen Vertreibungen“ mit dem „Franz-Werfel-Menschenrechtspreis“ 2016 ausgezeichnet worden. Der Preis wird jedes zweite Jahr verliehen und ist mit 10 000 Euro dotiert.
Die in Berlin lebende Schriftstellerin und Filmregisseurin Freya Klier ist vom „Zentrum gegen Vertreibungen“ mit dem „Franz-Werfel-Menschenrechtspreis“ 2016 ausgezeichnet worden. Der Preis wird jedes zweite Jahr verliehen und ist mit 10 000 Euro dotiert.

> Franz-Werfel-Preis für Freya Klier
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Gesellschaft 15.09.16 Artikel lesen

In Brasilien gibt es auch bei den Olympischen Spielen dunkle Seiten

Rio de Janeiro lockt und fasziniert alljährlich Millionen Besucher. Die zweitgrößte Stadt Brasiliens (6,3 Millionen Einwohner, Großraum 12,2 Millionen) ist nun auch Gastgeber für das größte Sportereignis der Welt: die Olympischen Sommerspiele.

> Die Schattenseiten der Olympischen Spiele in Rio
 
Gesellschaft 15.09.16 Artikel lesen

Leserbrief zu: „Wie Berlin auf Erdogan reagiert“

Wer historische Vergleiche sucht, wird sie finden: In der Nacht vom 30. Juni zum 1. Juli 1934 veranstaltete die SS die „Nacht der langen Messer“, mit der die SA-Führung unter Ernst Röhm (1887-1934), die zu mächtig geworden war, ausgelöscht wurde.

> Leserbrief zu: „Wie Berlin auf Erdogan reagiert“
 
Gesellschaft 15.09.16 Artikel lesen

Beeinflusst ein altes Rollenbild junge Frauen beim Kinderkriegen?

Im Allgemeinen könnte man glauben, es hätte sich in den letzten Jahrzehnten vieles für die deutschen und österreichischen Frauen zum Positiven verändert. Beruf und Familie sind angeblich besser zu vereinbaren. Mutterschaft ist flexibler geworden. Wenn das stimmt, warum bleiben beide Länder in der Gebärstatistik im EU-Vergleich zurück?

> Beeinflusst ein altes Rollenbild junge Frauen beim Kinderkriegen?
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Gesellschaft 15.09.16 Artikel lesen

Ein Jahr nach „wir schaffen das“: In Europa isoliert, Kontrollverlust, ungewisse Kosten

Wären die vergangenen zwölf Monate anders verlaufen, wenn Angela Merkel am 31. August vergangenen Jahrs angesichts der Flüchtlingskrise nicht optimistisch verkündet hätte „Wir schaffen das“?

> Ein Jahr nach „wir schaffen das“: In Europa isoliert, Kontrollverlust, ungewisse Kosten
 
Gesellschaft 29.07.16 Artikel lesen

Gewinn(en) um jeden Preis

Wer sich nicht länger über den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, den neuen politischen Kurs der Türkei oder die Verstärkung der Einschüchterungsversuche von Terroristen durch sensationsheischenden "soziale" und andere Medien aufregen möchte, wendet sich zur Ablenkung vielleicht hoffnungsvoll der Sportberichterstattung zu.

> Gewinn(en) um jeden Preis
 
Gesellschaft 29.07.16 Artikel lesen

Von der linken Jugend

Eine Reihe von Beiträgen in „ZEIT Campus“ zeigt: Linkssein zählt in der Jugend immer noch zum guten Ton. Doch manchmal ist es an der Zeit, erwachsen zu werden.

> Von der linken Jugend
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Gesellschaft 29.07.16 Artikel lesen

Faires Leder – Trugschluss oder Zukunftsperspektive?

Leder ist in einer Zeit, in welcher der Vegetarismus und Veganismus einen großen Hype erfahren, äußerst umstritten. Doch selbst Fleischliebhaber stehen dem natürlichen Material skeptisch gegenüber. Der Grund ist kein geringer: Die unhaltbaren Bedingungen, unter welchen Lederwaren hergestellt werden.

> Faires Leder – Trugschluss oder Zukunftsperspektive?
 
Gesellschaft 29.07.16 Artikel lesen

Sexus, Delikte, Indizien und die Fahrkarte in eine Heimat

Das Justiz-Ministerium ist eine smarte Behörde. Der Minister für justizielle Angelegenheiten, Heiko Maas, ist ein smarter Typ. Sein Ministerium hat ein erhebliches Wählerpotential ausfindig gemacht.

> Sexus, Delikte, Indizien und die Fahrkarte in eine Heimat
 
Gesellschaft 28.07.16 Artikel lesen

„MPE-SINGLE-CONNECT." - Der exklusive Single-Event für Singles ab 30 bis Ende 60

Monika Freifrau von Pölnitz v. u. zu Egloffstein (44) blickt mit ihren in der Geschäftsweltbeliebten MPE-EVENTS.auf 20 Jahre Erfahrung zurück und wartet mit einem neuen Format auf, dem „MPE-SINGLE-CONNECT.“

> „MPE-SINGLE-CONNECT." - Der exklusive Single-Event für Singles ab 30 bis Ende 60
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Gesellschaft 25.07.16 Artikel lesen

Welches Europa wollen wir - welches Europa brauchen wir?

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Die Weltlage 2016 ist gekennzeichnet durch wirtschaftliche und politische Instabilitäten, durch islamistisch begründeten Terrorismus, gigantische Flüchtlingsströme, neue Rivalitäten zwischen China, Russland und USA und nicht zuletzt durch einen wachsenden Egoismus und Nationalismus in vielen Staaten dieser Erde.

> Welches Europa wollen wir - welches Europa brauchen wir?
 
Gesellschaft 02.07.16 Artikel lesen

Die neuen Herausforderungen des Brexit für Schule und Gesellschaft

Das vor Monaten verharmlosend-salopp "Brexit" getaufte Ausscheiden der Briten aus der Europäischen Union entwickelte sich unerwartet zur sich langsam verstetigenden Katastrophe.

> Bernd Westermeyer: Die neuen Herausforderungen des Brexit für Schule und Gesellschaft
 
Gesellschaft 27.06.16 Artikel lesen

Auf den Dächern von Tel Aviv

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Towers aus dem imposanten Skyline oder Türme in denunterschiedlichsten Formen und Stilrichtungen als Thema und Variationen einer Symphonie, die – fast wie eine Liebeserklärung - einer einzigartigen Stadt gewidmet ist: Tel Aviv. Kirchentürme oder Minarette, hier und da auch Bäume oder Vögel, Papagaien, Hähne in ähnlicher, vertikaler Stellung.

> Auf den Dächern von Tel Aviv
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Gesellschaft 27.06.16 Artikel lesen

Der Göttinger Professor Heinrich Grellmann und sein rassistisches Bild von „Zigeunern“

Heinrich Grellmann gilt als der Begründer des rassistischen Antiziganismus, der in der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten kulminierte. Vor dem Hintergrund der aufkommenden Nationalstaaten und der Herausbildung des bürgerlich lebenden Menschen wurden „die Zigeuner“ in der Aufklärung zum Gegenentwurf des zivilisierten Bürgers stilisiert.

> Der Göttinger Professor Heinrich Grellmann und sein rassistisches Bild von „Zigeunern“
 
Gesellschaft 27.06.16 Artikel lesen

Auschwitz als Symbol

Ein 94-jähriger KZ-Wachmann und gleichzeitiger SS-Mann wird 71 Jahre nach dem Untergang des NS-Staates zu 5 Jahren Haft verurteilt.

> Auschwitz als Symbol
 
Gesellschaft 27.06.16 Artikel lesen

Waterloo remettre …

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Auf die List der Vernunft scheint doch Verlaß! Jedenfalls wäre der englische 24. Juni 2016 ein privilegierter Kandidat dafür, das zu explizieren.

> Waterloo remettre …
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Gesellschaft 20.06.16 Artikel lesen

Mario Draghi und Theo Waigel besprechen die Zinswende auf dem Signs-Award in München 2016

EZB-Präsident Mario Draghi beschwört den Zusammenhalt Europas / Theo Waigel fordert eine Zinswende für 2017 / Kommt das Ende der Nullzinspolitik in Sicht? / Brisante Debatte auf dem SignsAward-Gipfel, einer Veranstaltung von der WEIMER MEDIA GROUP, von Sabine Heimbach Communications Counsel und vom Journal International in München.

> Mario Draghi und Theo Waigel besprechen die Zinswende auf dem Signs-Award in München 2016
 
Gesellschaft

19.06.16

Signs Award 2016 München: Der Preis in der Kategorie Nachhaltigkeit ging an den C evolution E-Scooter von BMW Motorrad

Quelle: You Tube

Dagi Bee, Markus Lanz und Silbermond erhalten den Signs Award 2016. Interviews beim Signs Award in der HFF München zu Nachhaltigkeit und urbaner Mobilität. Kamera: Alexander Schroth

 
Gesellschaft

19.06.16

Dagi Bee, Markus Lanz, Silbermond beim Signs Award 2016 in München

Dagi Bee, Markus Lanz und Silbermond erhalten den Signs Award 2016. Interviews beim Signs Award in der HFF München zu Nachhaltigkeit und urbaner Mobilität.

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Gesellschaft

19.06.16

Markus Lanz über Elektromobilität beim Signs Award 2016 in München

Quelle: You Tube

Markus Lanz über Elektromobilität, BMW und die urbane Mobilität der Zukunft / Signs Award – Zeichensetzer des Jahres

 
Gesellschaft

04.05.16

Die gespaltene Nation - Augstein und Sarrazin

Quelle: You Tube: Unter den Linden

Werden die Volksparteien nun gezwungen, verloren gegangene Wählerstimmen an den Rändern zurückzugewinnen? Ist die derzeitige Flüchtlingskrise die größte politische und gesellschaftliche Herausforderung der deutschen Nachkriegsgeschichte, spaltet sie gar die Nation? Und gefährdet sie den Zusammenhalt in Europa? Alfred Schier diskutiert mit seinen Gästen: Thilo Sarrazin (Auto) und Jakob Augstein (Publizist)

> Mehr dazu finden Sie hier
 
Gesellschaft 13.02.15 Artikel lesen

„Krankheiten sind einsame Abenteuer.“ Albert Camus‘ Überlebenskampf gegen seine Tuberkulose

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Mehr als die Hälfte seines Lebens litt Albert Camus unter dem Damoklesschwert der Todesdrohung durch seine schwere Tuberkulose. Vom 17. Lebensjahr an war sie seine dunkle Begleiterin, mal als dunkler Schatten, dann wieder als fiebriger Überlebenskampf. Es kam zu Zeiten der Besserung und der erneuten Verschlechterungen. Da damals eine effektive Behandlung mit Antibiotika noch nicht zur Verfügung stand, waren die Rückfälle immer lebensbedrohlich.

> „Krankheiten sind einsame Abenteuer.“ Albert Camus‘ Überlebenskampf gegen seine Tuberkulose
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Gesellschaft 26.04.16 Artikel lesen

Gegründet von Kurfürst August dem Starken - Das Zuchthaus Waldheim wird 300 Jahre alt

Im Juni 1850 hielt im Morgengrauen auf einer Anhöhe vor Waldheim in Sachsen eine mit Pferden bespannte Kutsche, in der der Revolutionär August Röckel (1814-1876) saß.

> Gegründet von Kurfürst August dem Starken - Das Zuchthaus Waldheim wird 300 Jahre alt
 
Gesellschaft 09.06.16 Artikel lesen

Manfred Lütz in der Eifel

Manfred Lütz ist im links-rheinischen Bonn geboren, worüber er sehr glücklich ist. Links-rheinisch ist die Kultur zu Hause: Das Römisch Reich, die Eifel und wichtigen Teile Kölns.

> Manfred Lütz in der Eifel
 
Gesellschaft 29.04.16 Artikel lesen

Flucht und Umsiedlung nach 1945

Bis Mitte 1941 wurde der Konflikt von der deutschen Wehrmacht in Europa vorwiegend als Eroberungskrieg geführt. Nach Polen wurden in kurzen, konzentriert geführten Feldzügen Dänemark, Norwegen, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, der Großteil Frankreichs, Jugoslawien und Griechenland erobert und besetzt.

> Flucht und Umsiedlung nach 1945
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Gesellschaft 08.05.16 Artikel lesen

NOT UND FLUCHT - Über das Fundament einer europäischen Tradition

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Wenn wir an Europa denken oder das Wort aussprechen, werden nicht nur geographische Assoziationen hervorgerufen, sondern zweifellos auch kulturelle.

> NOT UND FLUCHT - Über das Fundament einer europäischen Tradition
 
Gesellschaft 24.05.16 Artikel lesen

„Antifaschistischer Schutzwall“: Der Bau der Mauer und die Ereignisse danach in der DDR

Die Ministerpräsidenten der westdeutschen Länder vereinbarten im Sommer 1948 die Einberufung eines Parlamentarischen Rates, der den Entwurf eines Grundgesetzes ausarbeiten sollte. Nachdem alle Landtage mit Ausnahme des bayrischen zugestimmt hatten, konnte das Grundgesetz am 23.05.1949 in Bonn verkündet werden.

> Michael Lausberg: „Antifaschistischer Schutzwall“: Der Bau der Mauer und die Ereignisse danach in der DDR
 
Gesellschaft 24.05.16 Artikel lesen

Vergewaltigungen durch die „Rote Armee“ - Waren die Opfer selbst schuld?

Vergewaltigungen durch die „Rote Armee“? Von russischen Historikern wird das noch heute, 71 Jahre nach Kriegsende, heftig bestritten. Die Sowjetarmee wäre auf ihrem Vormarsch 1945 einem strengen Ehrenkodex verpflichtet gewesen, Übertretungen wären scharf geahndet worden.

> Vergewaltigungen durch die „Rote Armee“ - Waren die Opfer selbst schuld?
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Gesellschaft 08.06.16 Artikel lesen

Die Mitverantwortung des Patienten und das Fehlverhalten von Ärzten

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Es dürfte sich um eine Binsenweisheit handeln, dass es sich bei der Medizin um ein zutiefst kommunikatives Fach handelt. Offensichtlich bedarf es aber in der heutigen Zeit eine ständige Wiederholung entsprechender Weisheiten um deren Gültigkeit wieder ins Gedächtnis rufen zu lassen.

> Die Mitverantwortung des Patienten und das Fehlverhalten von Ärzten
 
Gesellschaft 17.06.16 Artikel lesen

Warum Rechtspopulisten nicht vom Himmel fallen

„Ein Gespenst geht um in Europa.“ Aber anders als 1848 von Karl Marx beschworen ist es zurzeit nicht der Kommunismus, der den einen Hoffnung geben und die anderen in Angst und Schrecken versetzen soll. Nein, 168 Jahre später ist es der Rechtspopulismus, der den etablierten christlich-demokratischen, konservativen und sozialdemokratischen Parteien den Angstschweiß auf die Stirn treibt, sie Stimmen kostet und manchen zu panischen Reaktionen verleitet.

> Warum Rechtspopulisten nicht vom Himmel fallen
 
Gesellschaft 11.06.16 Artikel lesen

Ein Bamberger Gericht erlaubt die Kinderehe nach islamischen Recht

Im Juni hat das Oberlandesgericht der Stadt Bamberg eine Ehe zwischen einem erwachsenen Mann und einem 14-jährigen Mädchen für rechtsgültig erklärt.

> Ein Bamberger Gericht erlaubt die Kinderehe nach islamischen Recht
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Gesellschaft 09.06.16 Artikel lesen

Sexodus: Wer oder was ist der Mann?

Viele wundern sich darüber, warum sich Männer heute weniger auf langfristige Beziehungen oder gar auf eine Ehe einlassen wollen, als früher. Dem Statistischen Bundesamt zufolge lag das durchschnittliche Heiratsalter von Männern in Deutschland im Jahr 2014 bei 33,7 Jahren. Im Jahr 2000 hingegen lag es noch bei 31,2, und im Jahr 1990 bei 28,5 Jahren.

> Sexodus: Wer oder was ist der Mann?
 
Gesellschaft 01.06.16 Artikel lesen

Vom Feminismus bis hin zu Gender

In Gesellschaft, Politik und Schule toben verschiedenste Kämpfe um Gleichberechtigung und Emanzipation. Es wird suggeriert: Die Frau kommt zu kurz und wird immer noch unterdrückt.

> Von Feminismus bis Gender
 
Gesellschaft 29.05.16 Artikel lesen

Bis April kamen mehr Flüchtlinge als im ganzen Jahr 2014

Wir haben alles im Griff, verkündet die Bundesregierung seit Wochen. Flüchtlingskrise? Das war angeblich einmal. Es kommt angeblich ja kaum noch jemand. Was Regierungssprecher Steffen Seibert regelmäßig als großen Erfolg verkauft, wird von Lautsprechern wie CDU-Generalsekretär Peter Tauber zusätzlich verbreitet: Leute entspannt euch. Die Kanzlerin hat’s geregelt – mal wieder.

> Bis April kamen mehr Flüchtlinge als im ganzen Jahr 2014
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Gesellschaft 29.05.16 Artikel lesen

Der Islam gehört zu Deutschland

Nicht „der Islam“ stellt eine Gefahr für die Gesellschaft dar, sondern die Ausgrenzung von mehr als vier Millionen Muslimen, die in den letzten Jahren verstärkt Opfer von rassistischen Attacken wurden und deren Moscheen eine Zielscheibe von Brandanschlägen darstellten.

> Michael Lausberg: Der Islam gehört zu Deutschland
 
Gesellschaft 29.05.16 Artikel lesen

Warum Deutschland vom islamistischen Terror verschont bleibt

Die von Merkel initiierte Willkommenskultur den arabischen, meist muslimischen Flüchtlingen gegenüber, kann nicht angeschuldigt werden, Deutschland vom islamischen Terror zu bewahren. Eher ist es das Unvermögen, Terroristen und Schläfer zu verfolgen.

> Warum Deutschland vom islamistischen Terror verschont bleibt
 
Gesellschaft 19.05.16 Artikel lesen

Teufelszeug oder gesünderer Ersatz für die Tabakzigarette: Die Diskussion um die E-Zigarette

Seit ihrer Markteinführung im Jahre 2005 werden die Wirkung und die Gesundheitsgefährdung der E-Zigarette kontrovers diskutiert. In der Presse wird immer wieder davon berichtet, dass es so gut wie keine wissenschaftlichen Studien über die Wirkung und potentielle Gesundheitsgefährdung der E-Zigarette gibt.

> Teufelszeug oder gesünderer Ersatz für die Tabakzigarette: Die Diskussion um die E-Zigarette
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Gesellschaft 11.05.16 Artikel lesen

Anleitung zum Unglücklichsein - Warum uns soziale Netzwerke unglücklich machen

Was ist ein gutes Leben, was ist das Glück? Von der Tugendethik bis hin zum Pragmatismus und Utilitarismus reichen die Antworten. Was für ein Mensch man sei, entscheidet darüber, welche Philosophie man wähle, hatte der deutsche Idealist Johann Gottlieb Fichte einmal betont. Dies gilt um so mehr auch für das Glück. Doch im Zeitalter von Virtualität und sozialer Netzwerke wird die Glückssuche nicht einfacher, sondern schwieriger.

> Stefan Groß: Anleitung zum Unglücklichsein - Warum uns soziale Netzwerke unglücklich machen
 
Gesellschaft 11.05.16 Artikel lesen

Vorworte und Vorwürfe zur aktellen politischen Lage

Diesen Text schreibe ich ohne äußeren Auftrag und ohne Längenmaß. Aber ich muss mich schreibend wehren gegen den schreienden Unsinn dieser Zeit. Ich schreibe den Text in erster Linie für mich selber, zur Wahrung meines Charakters, um mir und meinen Nachfahren zu dokumentieren ...

> Vorworte und Vorwürfe
 
Gesellschaft 10.05.16 Artikel lesen

Legenden und Fakten zur Diskussion um die E-Zigarette

Seit ihrer Markteinführung im Jahre 2005 wird die Wirkung und die Gesundheitsgefährdung der E-Zigarette kontrovers diskutiert. In der Presse wird immer wieder davon berichtet, dass es so gut wie keine wissenschaftlichen Studien über die Wirkung und potentielle Gesundheitsgefährdung der E-Zigarette gibt.

> Legenden und Fakten zur Diskussion um die E-Zigarette
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Gesellschaft 03.05.16 Artikel lesen

Soll die Jugend doch zahlen!

Die Rentenpolitik der Großen Koalition stolziert in Spendierhosen übers Land. Die Jungen werden ausgeplündert. Dabei hat Schäuble Recht: Es wäre nur fair, dass wir länger arbeiten und flexibel in den Ruhestand wechseln.

> Soll die Jugend doch zahlen!
 
Gesellschaft 02.05.16 Artikel lesen

Einmaliger Ausflug in die Welt des Biers - Ministerpräsident Seehofer eröffnete die Bayerische Landesausstellung 2016

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„Leut`, versaufts net `s ganze Geld, kaufts euch lieber a Bier dafür“. Diesen herrlich „abgedrehten“ Rat fand der Schreiber der Eröffnungsrede des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zur diesjährigen Bayerischen Landesausstellung „Bier in Bayern“ im Aldersbach bei Karl Valentin.

> Einmaliger Ausflug in die Welt des Biers Ministerpräsident Seehofer eröffnete die Bayerische Landesausstellung 2016
 
Gesellschaft 29.04.16 Artikel lesen

2,5 years 35 (m)m² bar & lounge + Vernissage 'Bar meets Art' presents Nina by Nina Angerer - Akt-Fotografie-Ausstellung

Unter dem Titel ‚Bar meets Art’ präsentiert die '35 (m)m² bar & lounge', im ersten Stock des Mathäser Filmpalastes, nun schon zum dritten Mal eine Kunst-Ausstellung.

> 2,5 years 35 (m)m² bar & lounge + Vernissage 'Bar meets Art' presents Nina by Nina Angerer - Akt-Fotografie-Ausstellung
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Gesellschaft 26.04.16 Artikel lesen

Ökumenischer Preis an Frank-Walter Steinmeier

Die Katholische Akademie Bayern zeichnet Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier mit dem Ökumenischen Preis 2016 aus

> Ökumenischer Preis an Frank-Walter Steinmeier
 
Gesellschaft 11.04.16 Artikel lesen

Flankenhilfe für Böhmermann - Auch Altbarde Dieter Hallervorden greift Erdoğan an

Im Fall Böhmermann gerät auch die Kanzlerin zunehmend unter Druck - man spricht schon von einer Staatsaffäre. Merkel steht vor dem Dilemma: Gibt sie den türkischen Forderungen nach und leitet ein Strafverfahren gegen Jan Böhmermann ein oder nicht? Ihre einzige Chance die Pressefreiheit zu retten, ist der öffentliche Schulterschluss mit dem ZDF-Moderator aus Deutschland.

> Flankenhilfe für Böhmermann - Auch Altbarde Dieter Hallervorden greift Erdoğan an
 
Gesellschaft 09.04.16 Artikel lesen

Cannabis für alle?

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In Deutschland kämpft Rot-Grün für eine Legalisierung der Droge Cannabis, die Union ist da anderer Meinung. Allein bei Schwerkranken sollte es eine Ausnahme geben, wie ein Urteil in Leipzig jetzt entschied.

> Gibt es ein Recht auf Drogen?
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Gesellschaft 09.04.16 Artikel lesen

ZDF-Moderator Jan Böhmernann erschien nicht zum Grimme-Preis. Nach Merkels Rüge ist das Entsetzen groß, auch bei Merkelianern

Es wird ernst für Jan Böhmermann, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Böhmermann ist durch die Kritik aus Berlin bis in Mark erschüttert. Satire heißt auch Leiden, wenn der Staat in die Pressefreiheit eingreift. Dem Satiriker droht jetzt möglicherweise sogar eine Haftstrafe. Den Grimme-Preis hat er vorsichtshalber nicht persönlich entgegengenommen. Er fühlt sich, wie er am 8. April 2016 auf Facebook mitteilte, „erschüttert in allem, an das ich je geglaubt habe. Mein Team von der Bildundtonfabrik und ich bitten um Verständnis, dass wir heute Abend nicht in Marl feiern können.“

> Da sind selbst Merkelianer entsetzt
 
Gesellschaft 05.04.16 Artikel lesen

Die neue Basta-Republik – Der unmündige Bürger

Ob der Maulkorb für Jan Böhmermanns Satire an Erdoğan oder die ewigen Fingerzeige auf politische Gegner. Mit den Maßregelungen der Politik an ihren Bürgern treiben wir sicher in einen Bevormundungsstaat. Der Bürger wird zum Untertan und reglementiert.

> Die neue Basta-Republik – Der unmündige Bürger
 
Gesellschaft 04.04.16 Artikel lesen

Die Frage nach dem bundesrepublikanischen Gesellschaftsmodell

Wie in der aktuellen Flüchtlingspolitik zu sehen, gibt es eine starke Tendenz innerhalb der bundesrepublikanischen Gesellschaft zur generellen Abwehr von Zuwanderung. Die „Das Boot ist voll“-Rhetorik und reaktionäre Begriffe wie „nationale Identität“ und „Recht auf Heimat“ ist in allen demokratischen Parteien – mal mehr, mal weniger – vorhanden.

> Interkulturalität oder völkischer Nationalismus nach Vorbild des Ethnopluralismus?
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Gesellschaft 04.04.16 Artikel lesen

Geistige Vorbereiter des Holocaust

Die klare Trennung von Christen und Juden teilte den Juden einen in jeder Beziehung anderen Status zu.Das IV. Laterankonzil 1215 macht den Juden deutlich Kleidervorschriften, aus denen dann der obligatorische Gelbe Fleck entwickelt wird.

> GeistAntisemitismus im deutschen Bildungsbürgertum vor 1933ige Vorbereiter des Holocaust
 
Gesellschaft 01.04.16 Artikel lesen

Baal

Baal wird über Jahrtausende als oberster Gott rund ums Mittelmeer in Asien und in Afrika, ja sogar kurzzeitig in Rom verehrt. Es heißt, dass er böse und blutrünstig ist und nach Menschenopfer verlangt. Aus dem Alten Israel lässt sich Baal nicht vollkommen verbannen. Der Prophet Elijahu kämpft im 9. Jahrhundert v.Z. gegen dessen Priester. Noch heute finden Archäologen in ganz Israel kleine Statuen, die den Götzen Baal darstellen.

> Baal
 
Gesellschaft 25.03.16 Artikel lesen

Terror: Deutschland hatte bislang Glück - dank Merkel

Deutschland wurde bislang verschont, warum? Das sicherste Friedensschild für Deutschland heißt derzeit noch Angela Merkel. Die Kanzlerin der freien Welt, die Friedenskanzlerin, hat nicht für die Schließung der Grenzen plädiert.

> Der Europa-Terrorismus – Der Islamismus wird zum mörderischen Kumpan
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Gesellschaft 24.03.16 Artikel lesen

Brüssel: Zielscheibe Europa - Der Terror kommt zurück

Eine kleine Analyse des Terrors zeigt: er verortet sich jenseits der Vernunft, er ist universal und folgt keiner Logik. Das traditionelle Freund-Feind-Schema ist obsolet und entpersonalisiert die Opfer.

> Zielscheibe Europa - Der Terror kommt zurück
 
Gesellschaft 22.03.16 Artikel lesen

Die griechische Tragödie

Seit sich vor ungefähr zwei Wochen durch heftige Regenfälle ein Großteil der inoffiziellen und einiger offizieller Flüchtlings-Camps im Norden Griechenlands in Sumpflandschaften verwandelt hatten, bin ich dort mit meiner griechischen Lebensgefährtin als freiwilliger Helfer tätig.

> Die griechische Tragödie
 
Gesellschaft 02.03.16 Artikel lesen

Säkulamaismus. Als Habermas fromm und der Dalai Lama gottlos wurde

Invertierte Welt: 2005 tritt ein geradezu fromm gewordener Jürgen Habermas mit einem Sammelband namens „Zwischen Naturalismus und Religion“ hervor, worin er die Unverzichtbarkeit des Religiösen konstatiert.

> Säkulamaismus. Als Habermas fromm und der Dalai Lama gottlos wurde
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Gesellschaft 26.02.16 Artikel lesen

Das Ende der EU – ein Glücksfall?

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In einem Interview wird Manfred Gerstenfeld gefragt, ob ein Ende der EU für Israel günstig wäre. Manfred Gerstenfeld ist ein Wiener Israeli und Antisemitismus-Experte.

> Das Ende der EU – ein Glücksfall?
 
Gesellschaft

26.02.16

Europa: Zu hohe Erwartungen?

Quelle: http://www.fes.de/de/fes-landesbuero-in-mecklenburg-vorpommern/

 
Gesellschaft 16.02.16 Artikel lesen

EU-Kommissar Oettinger kritisiert AfD-Chefin Frauke Petry

Der ehemalige Ministerpräsident und derzeitige EU-Kommissar Günther Oettinger greift im Wahlkampf die AfD an. Im Blick deren Frontfrau Frauke Petry.

> "Wenn die komische Petry meine Frau wäre, würde ich mich heute Nacht noch erschießen."
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Gesellschaft 16.02.16 Artikel lesen

"Das 21. Jahrhundert wird religiös sein, oder es wird nicht sein“

André Malraux meinte: „Das 21. Jahrhundert wird religiös sein, oder es wird nicht sein“. Klassisch wird das Religiöse unter anderem deshalb als „rechts“ bezeichnet, weil es „irrationale“ metaphysische Voraussetzungen annimmt, die durch die Aufklärung

> „Das 21. Jahrhundert wird religiös sein, oder es wird nicht sein“
 
Gesellschaft 16.02.16 Artikel lesen

Interview mit Michael Kerkloh, Vorsitzender des Flughafens München

Im Interview mit Dr. Michael Kerkloh, spricht Stefan Groß über die dritte Start- und Landebahn und welche Vorteile diese der Region bringt. Seit 2002 ist Dr. Kerkloh Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Flughafen München GmbH.

> Interview mit Dr. Michael Kerkloh - "Wir wollen aber an vorderster Front dabei sein!"
 
Gesellschaft 11.02.16 Artikel lesen

Warum hassen Deutsche muslimische Flüchtlinge?

Flüchtlinge christlichen Glaubens sind in Deutschland unbeliebt. Doch spätestens seit der Silvesternacht 2015/2016 wird weltweit bekannt, dass auch muslimische Flüchtlinge in Deutschland und in Europa nicht gerne gesehen sind.

> Warum hassen Deutsche muslimische Flüchtlinge?
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Gesellschaft

08.02.16

Roger Willemsen bei "Sternstunde Philosophie"

Quelle: http://srf.ch/kultur

Roger Willemsen bei "Sternstunde Philosophie"

> Mehr dazu
 
Gesellschaft 08.02.16 Artikel lesen

Roger Willemsen ist tot

Roger Willemsen ist tot. Der Bestsellerautor und frühere Fernsehmoderator ist im Alter von 60 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung in seinem Haus in Wentorf bei Hamburg gestorben. In den 90er-Jahren machte er sich mit der ZDF-Talksendung „Willemsens Woche“ einen Namen; für das Schweizer Fernsehen moderierte er den „Literaturclub“. Willemsen wurde durch seine essayistischen Reisebücher („Die Enden der Welt“) bekannt. Mit dem Buch „Das Hohe Haus“ (2014) landete er zuletzt einen Bestseller. Willemsen verfolgte über ein Jahr das Geschehen im Deutschen Bundestag von der Tribüne als Zuhörer aus.

 
Gesellschaft 07.02.16 Artikel lesen

Die Eichmann Show - BBC-Dokufilm als erstes globales Medienereignis der TV-Geschichte

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Pünktlich zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ “, der seit 2006 am 27. Januar - Tag der Befreiung vom KZ-Auschwitz durch russische Truppen – weltweit begangen wird, -...

> Die Eichmann Show- BBC-Dokufilm als erstes globales Medienereignis der TV-Geschichte
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Gesellschaft 07.02.16 Artikel lesen

Anwalt mit Feindberührung - Zum Tode Dr. Wolfgang Schnurs

Er starb, fast vergessen, am Samstag, 16. Januar, in einem Wiener Krankenhaus, völlig verarmt und fern von seinen Wirkungsstätten in Rostock und Berlin.

> Anwalt mit Feindberührung - Zum Tode Dr. Wolfgang Schnurs
 
Gesellschaft 02.02.16 Artikel lesen

„Unter Druck! Medien und Politik“ - Ausstellung im Bonner Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

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„...dann können wir entscheiden, wie wir den Krieg führen...“ Gleich mehrfach spricht Christian Wulf vom Krieg, schließlich war ja für ihn und seine Frau der „Rubikon überschritten“.

> „Unter Druck! Medien und Politik“ - Ausstellung im Bonner Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
 
Gesellschaft 28.01.16 Artikel lesen

Ausbrüche aus eingemauertem Denken

Der Leipziger Thomas „Knorri“ Renker gab ein Buch heraus, in dem sich Jazz-, Blues- und Rockmusiker, aber auch Liedermacher und Schriftsteller an Jahre und Episoden in der DDR erinnern.

> Ausbrüche aus eingemauertem Denken
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Gesellschaft 28.01.16 Artikel lesen

Acht Diplomaten, die Widerstandskämpfer gegen Hitler waren

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„Ulrich v. Hassell war eine der markantesten Persön­lichkeiten des deut­schen diplomatischen Dienstes in den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

> Acht Diplomaten, die Widerstandskämpfer gegen Hitler waren
 
Gesellschaft 28.01.16 Artikel lesen

Der Schrei nach Erlösung

Der jüdische Staat Israel ist nach seiner Gründung arm, sehr arm. Hunderttausende jüdische Flüchtlinge aus Europa und der arabischen Welt müssen integriert werden.

> Der Schrei nach Erlösung
 
Gesellschaft 27.01.16 Artikel lesen

Europa in der Zange

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1976 kaufte mich die Bundesrepublik Deutschland frei, nachdem mich Amnesty international als "Gefangenen des Monats" ausgerufen hatte, weil ich im Zuchthaus Cottbus meinen Widerstand gegen das SED-Regime noch gesteigert hatte.

> Europa in der Zange
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Gesellschaft 21.01.16 Artikel lesen

Ein Nietzscheanischer Transhumanismus

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Habermas hat bereits in seinem Essay zur liberalen Eugenik aus dem Jahr 2001 auf den Transhumanismus verwiesen. Hier hat er von einer „Hand voll ausgeflippter Intellektueller“ gesprochen, denen noch die „breitenwirksame Ansteckungskraft“ fehle.

> Wird so die „gefährlichste Idee der Welt“ (Fukuyama) noch gefährlicher?
 
Gesellschaft 21.01.16 Artikel lesen

Ökogesellschaft oder Hochtechnologiezivilisation: Wie sieht unsere Zukunft aus?

Der Mensch ist die Erfolgsgeschichte der Natur. Die Intelligenz ermöglichte unserer Spezies einen beispiellosen Aufstieg. Die Nutzbarmachung neuer Energiequellen beseitigte den ewigen Mangel an Energie und Nahrung, der bisher die Entwicklung aller Lebewesen begrenzte. Aber Kohle, Erdgas und Erdöl werden irgendwann zur Neige gehen. Droht dann ein Rückfall in eine Energiemangelgesellschaft, in der der Freiraum der Bürger wieder durch unzählige Zwänge eingeschränkt wird?

> Ökogesellschaft oder Hochtechnologiezivilisation: Wie sieht unsere Zukunft aus?
 
Gesellschaft 20.01.16 Artikel lesen

Das Prinzip Nachhaltigkeit: Interview mit Philipp Freiherr von und zu Guttenberg

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Groß: Nachhaltigkeit ist derzeit in allen Medien ein Schlagwort! Sie unterscheiden zwischen falscher Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeit, können Sie dies erklären? Von Guttenberg: Dieser vielzitierte Ansatz der Nachhaltigkeit ist nicht neu: Hans-Carl von Carlowitz verwendete in einer Publikation aus dem Jahre 1713 den Begriff der „nachhaltigen Nutzung“ der Wälder nachweislich zum ersten Mal.

> Das Prinzip Nachhaltigkeit: Interview mit Philipp Freiherr von und zu Guttenberg
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Gesellschaft 12.01.16 Artikel lesen

Merkels Rechtsbruch - Hans-Jürgen Papier warnt vor einer Bedrohung der staatlichen Integrität

Die politische Lage in Deutschland ist gekippt, „rechtsfreie Räume“ werden immer größer, Gewalt und Gegengewalt bestimmen den traurigen Alltag der Bundesrepublik. Das Land radikalisiert und spaltet sich immer mehr in rechts und links. Schuld an diesem Dilemma ist der Rechtsbruch der Kanzlerin, die mit ihrer Politik der offenen Türen ein „eklatantes Rechtsversagen“ initiiert hat.

> Merkels Rechtsbruch - Hans-Jürgen Papier warnt vor einer Bedrohung der staatlichen Integrität
 
Gesellschaft 14.12.15 Artikel lesen

Frank Ulrich Montgomery: Keine Medizin zweiter Klasse für Flüchtlinge

Deutschland steht im Herbst 2015 ganz im Zeichen der Flüchtlingskrise. Experten des Bundes rechnen bis Jahresende mit mehr als einer Million Menschen, die in Deutschland Asyl begehren könnten.

> Keine Medizin zweiter Klasse für Flüchtlinge
 
Gesellschaft 16.12.15 Artikel lesen

„Werde, der du bist“ oder warum Europa nicht untergeht

Die Flüchtlinge sind da. Aber man sieht sie kaum. Es gibt Meldungen, die sich widersprechen. Von begeisterter Hilfe und Anteilnahme in München, ausgerechnet München! Von brennenden Flüchtlingsunterkünften, von Lagern und Menschenmassen, die Zäune niederreißen, irgendwo auf der „Balkanroute“, mitten im neuen und alten Europa. Was bedeutet das alles?

> „Werde, der du bist“ oder warum Europa nicht untergeht
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Gesellschaft 29.11.15 Artikel lesen

Der Völkermord an den Herero und die peinliche Debatte um Anerkennung

In der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika kam es während des Herero-Aufstandes zu einem Völkermord durch deutsche Truppen. Der erst vor kurzem erfolgten Anerkennung dieses Genozids ging eine jahrzehntelang peinliche politische Posse in der Bundesrepublik voraus. Entschädigungszahlungen stehen allerdings noch aus.

> Der Völkermord an den Herero und die peinliche Debatte um Anerkennung
 
Gesellschaft 16.12.15 Artikel lesen

Ratio gegen Herz: Von Zahlen, die Angst machen, und Schicksalen, die bewegen

Der Schreck war groß, als Bundesinnenminister de Maizière im August die neue Prognose über die zu erwartenden Asylanträge in Deutschland für dieses Jahr bekannt gab: 800.000 sollten es nach diesen Schätzungen sein, statt der noch im Frühjahr angenommenen 300.000. Inzwischen geht man längst von über einer Million aus.

> Ratio gegen Herz: Von Zahlen, die Angst machen, und Schicksalen, die bewegen
 
Gesellschaft 10.12.15 Artikel lesen

Islam in Mali

Mali ist das größte Land Westafrikas mit etwa 90 Prozent Menschen muslimischen Glaubens. Die Mehrheit der Muslime in Mali sind Sunniten.

> Islam in Mali
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Gesellschaft 29.11.15 Artikel lesen

70 Jahre Potsdamer Abkommen – ein Rückblick

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Der Zweite Weltkrieg von 1939 bis 1945 war der zweite global geführte Krieg sämtlicher Großmächte des 20.Jahrhunderts und stellt den bislang größten militärischen Konflikt in der Geschichte der Menschheit dar.

> 70 Jahre Potsdamer Abkommen – ein Rückblick
 
Gesellschaft 01.12.15 Artikel lesen

Von Altersweisheit keine Spur - Interview mit Margot Honecker in Chile

Alle Jahre wieder taucht die abgetakelte SED-Kommunistin Margot Honecker, die am17. April 2016 ihren 89. Geburtstag feiert, aus der politischen Versenkung in Santiago de Chile auf, wohin sie vor ihrer Verhaftung 1990 aus dem wiedervereinigten Deutschland geflohen ist, ...

> Von Altersweisheit keine Spur - Interview mit Margot Honecker in Chile
 
Gesellschaft 11.12.15 Artikel lesen

Kunst und Theater in der DDR

Die 1949 gegründete DDR wollte eine völlig neue gesamtdeutsche Gesellschaftsordnung auf antifaschistischer Grundlage konzipieren.

> Kunst und Theater in der DDR
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Gesellschaft 07.01.16 Artikel lesen

Warum der Osten anders tickt! Einspruch: Fünf Thesen, warum Jan Fleischhauer mit seinem Vorschlag, dass die Wiedervereinigung ein „Riesenfehler“ war, falsch liegt.

Während die einen die grenzenlose Welt verkünden, Grenzen als Überbleibsel nationalistischen Denkens brandmarken und im Zeitgeist die Globalisierung frenetisch feiern, sind andere wieder für neue Grenzziehungen, ja gar für die Wiedereinführung der innerdeutschen Grenze.

> Warum der Osten anders tickt! Einspruch: Fünf Thesen, warum Jan Fleischhauer mit seinem Vorschlag, dass die Wiedervereinigung ein „Riesenfehler“ war, falsch liegt.
 
Gesellschaft 07.01.16 Artikel lesen

Henriette Rekers verkehrte Welt und Houellebecqs „Unterwerfung“

„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht …“, hatte Heinrich Heine einst in seinem „Wintermärchen“ gedichtet. Nun ist Deutschland weit davon entfernt ein Wintermärchen zu sein. Geblieben ist, was Heine seinerzeit kritisierte, die Zensur.

> Henriette Rekers verkehrte Welt und Houellebecqs „Unterwerfung“
 
Gesellschaft 04.01.16 Artikel lesen

Networking pur

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Ende Mai 2015 haben einige Zuschauer Dr. habil Erich Lejeunes Personality Talk mit seinem Gast Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein im TV mitverfolgen können. Die Sendung ging über 40 Minuten und war durch beide – Lejeune und Pölnitz-Egloffstein – voller Power.

> Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein verbindet seit über 20 Jahren persönlich und zielbewusst Menschen miteinander
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Gesellschaft 04.01.16 Artikel lesen

Afrikanisch-bayerische Modekunst

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In Bonn Bad Godesberg geboren, die Kindheit größtenteils in Ghana verbracht, ist die Tochter eines ghanaischen Arztes und einer deutschen Ärztin heute eine erfolgreiche Unternehmerin und Modedesignerin.

> Die deutsch-afrikanische Modekünstlerin Tali Amoo und ihre Beziehung zur bayerischen Modekultur und die Liebe zu ihrem Vaterland Ghana
 
Gesellschaft 23.12.15 Artikel lesen

Die Cura PlacidaChildren's Cancer Research Foundation

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Hermine Prinzessin zu Salm-Salm

Die Stiftung fördert die Entwicklung von neuen schonenden biotechnologischen Heilverfahren bei kindlichem Krebs.

> Die Cura Placida – Children's Cancer Research Foundation
 
Gesellschaft 23.12.15 Artikel lesen

Elizabeth Herzogin in Bayern – seit über drei Jahren mit viel Herz Schirmherrin der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bayern

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Elizabeth Herzogin in Bayern

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) ist eine der ältesten Hilfsorganisationen für Menschen mit Multipler Sklerose in Deutschland.

> Elizabeth Herzogin in Bayern – seit über drei Jahren mit viel Herz Schirmherrin der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bayern
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Gesellschaft 08.12.15 Artikel lesen

Alois Glück - Warum die Familie kein Auslaufmodell ist

Alois Glück plädiert für die Familie als Erfolgsmodell der Zukunft. Es gilt, so die Forderung, die Familie wieder in das Zentrum der Gesellschaftspolitik zu stellen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Frage: Was sind unsere Maßstäbe für die Beurteilung und Bewertung familienpolitischer Leistungen?

> Alois Glück - Warum die Familie kein Auslaufmodell ist
 
Gesellschaft 07.12.15 Artikel lesen

Zieht Deutschland in den Krieg?

Nach mehreren islamistischen Anschlägen in Paris innerhalb eines Jahres springt der französische Präsident Hollande über seinen pazifistischen Schatten und verkündet den Krieg...

> Zieht Deutschland in den Krieg?
 
Gesellschaft 29.11.15 Artikel lesen

Big Family

Anlässlich der Pariser Ereignisse entschlüpfen dem Munde der Bundeskanzlerin die Worte „gottlose Terroristen“. Die deutschen Atheisten sind erbost. Stehen Atheisten nun unter dem Generalverdacht, Terroristen zu sein?

> Big Family
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Gesellschaft 03.11.15 Artikel lesen

Die Bundesbürger und die innere Grenze – Ein Blick auf 25 Jahre Deutsche Einheit

Angela Merkel fordert eine neue, eine universelle Grenzenlosigkeit. Dabei zeigt ein Blick in die Geschichte der Bundesrepublik der vergangenen fünfundzwanzig Jahre, dass das Land oft noch gespalten ist. Die Hürden sind die inneren Grenzen.

> Die Bundesbürger und die innere Grenze – Ein Blick auf 25 Jahre Deutsche Einheit
 
Gesellschaft 27.10.15 Artikel lesen

Jan Fleischhauer über 10 Jahre Angela Merkel

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Der "Spiegel-Redakteur und SPON-Kolumnist Jan Fleischhauer zieht im Interview mit Stefan Groß nach zehn Jahren Merkel Bilanz.

> Im Interview Jan Fleischhauer - 10 Jahre Merkel
 
Gesellschaft 24.10.15 Artikel lesen

Merkels türkische Reise

Bei der Unterstützung in der Flüchtlingskrise setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Hilfe aus der Türkei. Doch der türkische Präsident Erdogan ist kein Garant für Merkels neue Strategie. Die Bundeskanzlerin hat sich ein neues Paradox geschaffen, das nun das gesamte Europa herausfordert. Selbst ein EU-Beitritt der Türkei wird nicht mehr ausgeschlossen.

> Der Verrat der europäischen Werte – Merkels Ausverkauf am Bosporus
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Gesellschaft 14.10.15 Artikel lesen

'Bar meets Art' presents Nina by Nina Angerer - Vernissage - 35 (m)m² bar & lounge - Mathäser Filmpalast

Unter dem Titel ‚Bar meets Art’ wird die '35 (m)m² bar & lounge', im ersten Stock des Mathäser Filmpalastes, künftig regelmässig temporäre Ausstellungen präsentieren. Gestern Abend luden die Betreiber des Restaurants ‚35 mm’, Zdenko Anusic und Torsten Schubert, knapp 200 Kunstinteressiertezur Vernissage der Fotografin Nina by Nina Angerer in ihre Szene-Bar.

> 'Bar meets Art' presents Nina by Nina Angerer - Vernissage - 35 (m)m² bar & lounge - Mathäser Filmpalast
 
Gesellschaft 06.10.15 Artikel lesen

Krise am Kanzleramt: Bundeskanzlerin Merkel erklärt Flüchtlingsthema zur Chefsache

Angela Merkel bündelt die Zuständigkeiten in der Flüchtlingsfrage: Peter Altmeier soll nun die Gesamtkoordination im Kanzleramt übernehmen.

> Merkel im Ausnahmezustand> Krise am Kanzleramt: Bundeskanzlerin Merkel erklärt Flüchtlingsthema zur Chefsache> Die Weltbürgerin: Merkels Traum vom ewigen Frieden
 
Gesellschaft 03.10.15 Artikel lesen

Bundespräsident Joachim Gauck: Festakt zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit

Der Tag der Deutschen Einheit. Das ist für unser Land seit 25 Jahren ein Datum der starken Erinnerungen, ein Anlass für dankbaren Rückblick auf mutige Menschen. Auf Menschen, deren Freiheitswille Diktaturen ins Wanken brachte, in Danzig, Prag und Budapest.

> Bundespräsident Joachim Gauck: Festakt zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit
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Gesellschaft 03.10.15 Artikel lesen

"Für mich ist der wichtigste Begriff das Wort Verantwortung" - Im interview mit Prof. Dr. Thomas Bauer

Im Interview spricht der Unternehmer Thomas Bauer über die Risiken der Erbschaftsreform und fordert Nachbesserungen im Gesetzesentwurf. Er plädiert für den ehrbaren Kaufmann, die Tugend der Verantwortung und setzt beim Thema Fachkräftemangel auf Zuwanderung.

> Für mich ist der wichtigste Begriff das Wort Verantwortung
 
Gesellschaft 03.10.15 Artikel lesen

"Dieses Mindestlohngesetz war und ist so überflüssig wie ein Kropf" - Im Gespräch mit Hans Michelbach

Frage Groß: Multikonzerne wie beispielsweise Google – die Arbeitswelt verändert sich rasant. Was bedeutet dies für den Mittelstand? Antwort Michelbach: Erst einmal bedeutet das einen stark verzerrten Wettbewerb. Der Mittelstand zahlt in Deutschland ordentlich seine Steuern; Konzerne wie Google dagegen schieben Gewinne und Verluste solange hin und her, bis praktisch kaum noch eine Steuerlast übrig bleibt.

> "Dieses Mindestlohngesetz war und ist so überflüssig wie ein Kropf" - Im Gespräch mit Hans Michelbach
 
Gesellschaft 03.10.15 Artikel lesen

Bei BMW Motorrad heißt die Zukunft Elektromobilität

BWM Motorrad konnte in den letzten Jahren deutsch seine Umsätze steigern, nie gab es mehr Motorräder aus Bayern weltweit.

> Bei BMW Motorrad heißt die Zukunft Elektromobilität
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Gesellschaft 02.10.15 Artikel lesen

"Wir werden noch einige große Umbrüche erleben" – ein Gespräch mit dem ersten und letzten Ministerpräsidenten der DDR Lothar de Maizière

Wir stehen als Deutschland in Europa, auch in internationaler Verantwortung. Deutschland ist erwachsen geworden, außenpolitisch souverän, es hat eine wichtige Rolle bei der Ost-Erweiterung der europäischen Union gespielt, da waren die anderen westeuropäischen Länder anfangs gar nicht davon begeistert.

> "Wir werden noch einige große Umbrüche erleben" – ein Gespräch mit dem ersten und letzten Ministerpräsidenten der DDR Lothar de Maizière
 
Gesellschaft 22.09.15 Artikel lesen

Franz Joseph Strauß und sein Jude

Mit zahlreichen Veranstaltungen an vielerlei Orten wird derzeit auf ganz unterschiedliche Weise in Bayern und in ganz Deutschland an den 100-jährigen Geburtstag von Franz-Josef Strauß am 6.September 2015 erinnert.

> Godel Rosenbergs Erinnerungsbuch an FJS
 
Gesellschaft 22.09.15 Artikel lesen

Warum werden syrische Flüchtlinge in Deutschland willkommen geheißen, aber keine Roma?

Deutschland wird von der Welt wegen seiner Willkommenskultur beneidet. Selbst die Briten, die „unüberwindbare“ Stacheldrahtzäune in Frankreich bezahlen, sind von unserer Kanzlerin Merkel begeistert.

> Warum werden syrische Flüchtlinge in Deutschland willkommen geheißen, aber keine Roma?
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Gesellschaft 22.09.15 Artikel lesen

Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE)

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In der letzten Phase des 2. Weltkrieges machten sich im östlichen Mitteleuropa sowohl aus Überzeugung als auch aus Angst vor der Rache für die deutschen Verbrechen in Osteuropa Teile der deutschen Zivilbevölkerung auf den Weg Richtung Westen.

> Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE)
 
Gesellschaft 21.09.15 Artikel lesen

BERLIN ART WEEK - Highlights zum Start der Berliner Ausstellungssaison

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Art Alarm ist in Stuttgart eine Woche später. Die Berliner Kunstwelt muss nicht erweckt werden. Ihre ARTWEEK ist eher eine rasante Beschleunigung im Vernissagekalender, um Kunstinteressierte auf Berlin zu konzentrieren. Wofür auch der namhafte Galerist Johann König gleichzeitig auf der Expo Chicago wirbt.

> BERLIN ART WEEK - Highlights zum Start der Berliner Ausstellungssaison
 
Gesellschaft 21.09.15 Artikel lesen

»Weimar Dialog«: Eberhard Diepgen, Hans-Dietrich Genscher und Vera Lengsfeld diskutieren am 27. September über die Wiedervereinigung

»Weimar Dialog«: Eberhard Diepgen, Hans-Dietrich Genscher und Vera Lengsfeld diskutieren am 27. September über die Wiedervereinigung Am Sonntag, 27. September, um 17 Uhr laden die Klassik Stiftung Weimar, die kulturdienst: GmbH und die Thüringische Landeszeitung zu einem weiteren Gesprächsabend in der Reihe »Weimar-Dialog« in den Festsaal des Stadtschlosses Weimar ein.

> »Weimar Dialog«: Eberhard Diepgen, Hans-Dietrich Genscher und Vera Lengsfeld diskutieren am 27. September über die Wiedervereinigung
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Gesellschaft 20.08.15 Artikel lesen

Über den Medienstandort Bayern: Im Interview mit Bayerns Wirtschafts- und Medienministerin Ilse Aigner

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Bayerische Staatsministerin Ilse Aigner: Foto: Stefan Groß

Über den Filmstandort Bayern, den Medienführerschein, über die Monopolmacht der Netzanbieter und das Urheberrecht sprach Stefan Groß mit der Bayerischen Staatsministerin Aigner, die auch die Medienministerin im Freistaat ist.

> Über den Medienstandort Bayern: Im Interview mit Bayerns Wirtschafts- und Medienministerin Ilse Aigner
 
Gesellschaft 07.09.15 Artikel lesen

Im Gespräch: Dietmar Müller-Elmau

Ich bin glücklicherweise nicht im Geist einer politischen Theologie, sondern der offenen Gesellschaft groß geworden, in der Fragen des Politischen pragmatisch verhandelt und nicht mit Argumenten des Glaubens, der Moral oder der Herkunft beantwortet werden, die per se nicht verhandelbar sind.

> „Ich bin glücklicherweise nicht im Geist einer politischen Theologie, sondern der offenen Gesellschaft groß geworden …“
 
Gesellschaft 01.09.15 Artikel lesen

„Wie türkischer Humor ausschaut, kann ich gar nicht so genau beurteilen“ - Im Interview Django Asül

Als „niederbayerische Türke aus Hengersberg“ hat er Karriere gemacht. Seit über 20 Jahren ist er im Geschäft. Doch ans Aufhören denkt er nicht – Django Asül. Was ihn interessiert und wieso die Bühne sein Leben bedeutet, haben wir ihn gefragt.

> „Wie türkischer Humor ausschaut, kann ich gar nicht so genau beurteilen“ Im Interview Django Asül
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Gesellschaft 14.08.15 Artikel lesen

Im Interview Monika Hohlmeier über ihren Vater Franz Josef Strauß

In einem sehr persönlichen Interview gibt die Tochter und Europa-Abgeordnete Monika Hohlmeier tiefere Einblicke in ihre Jugend und das Leben an der Seite ihres berühmten Vaters Franz Josef Strauß.

> Im Interview Monika Hohlmeier über ihren Vater Franz Josef Strauß
 
Gesellschaft 29.07.15 Artikel lesen

Was lernen wir von Snyder wirklich über den Bolschewismus?

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Mit Bloodlands ist, anders als der Buchtitel vermuten lässt, nicht Europa zwischen der Hitler- und Stalinzeit gemeint, sondern bloß Mittelosteuropa zwischen der Weichsel und dem Don. Warum nur dieses Gebiet?

> Was lernen wir von Snyder wirklich über den Bolschewismus?
 
Gesellschaft 18.07.15 Artikel lesen

Charun und Chimäre: Wie die Etrusker in München historisch salonfähig werden

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Charun heißt der Kerl, der dich mit stechendem Blick ansieht. An seiner Hakennase hängt ein roter Schmuckstein. Ringe auch an jedem tätowierten Ohr. Dicke Augenbrauen.

> Charun und Chimäre: Wie die Etrusker in München historisch salonfähig werden
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Gesellschaft 18.07.15 Artikel lesen

„Näher, mein Gott, zu Dir“ - An Bord der Titanic waren auch ein deutscher Benediktiner und ein englischer Priester

Es sollte eine Überraschung werden und endete in einer Tragödie. Pater Joseph Peruschitz war von amerikanischen Ordensbrüdern gebeten worden, beim Aufbau einer Abtei im US-Bundesstaat Minnesota zu helfen. Möglicherweise waren es die vielen geistigen Qualitäten, die den Benediktiner aus dem bayerischen Kloster Scheyern für diese Aufgabe auszeichneten.

> „Näher, mein Gott, zu Dir“ - An Bord der Titanic waren auch ein deutscher Benediktiner und ein englischer Priester
 
Gesellschaft 14.07.15 Artikel lesen

Rilke Projekt live - „Dir zur Feier“ - zum 140. Geburtstag von Rainer Maria Rilke

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Rainer Maria Rilke ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter der literarischen Moderne. Herausragend dabei seine Lyrik.

> Rilke Projekt live - „Dir zur Feier“ - zum 140. Geburtstag von Rainer Maria Rilke> Stefan Groß: Die große Einsamkeit des Rainer Maria Rilke> Stefan Groß: Vor achtzig Jahren starb Rainer Maria Rilke - Eine Erinnerung
 
Gesellschaft 10.07.15 Artikel lesen

Deutsche Reichspartei (DRP) - Eine kritische Befundaufnahme

Die Deutsche Reichspartei ging am 21./22.01.1950 in Kassel aus einer Vereinigung der niedersächsischen Deutschen Rechtspartei, einem Landesverband der Deutschen Konservativen Partei – Deutsche Rechtspartei (DKP-DRP) mit der hessischen Nationaldemokratischen Partei (NDP) hervor.

> Deutsche Reichspartei (DRP)
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Gesellschaft 10.07.15 Artikel lesen

Vergilbte Blätter - Die DDR-Dokumentation „Unrecht als System“

Seit den Koalitionsverhandlungen in Thüringen vom Herbst 2014 wird verstärkt in den fünf Ländern Mitteldeutschlands und im ehemaligen Ostberlin über das Thema diskutiert, ob die DDR ein Unrechtsstaat war oder nicht.

> Vergilbte Blätter - Die DDR-Dokumentation „Unrecht als System“
 
Gesellschaft 17.06.15 Artikel lesen

FC Bayern München - Größter Fußball-Club der Welt

Beim FC-Bayern läuft alles rund. Zum dritten Mal in Folge Meister und das zum 25 Mal. Aber noch stolzer sind die Münchner darauf, endlich der größte Sportverein der Welt zu sein.

> FC Bayern München - Größter Fußball-Club der Welt
 
Gesellschaft 16.06.15 Artikel lesen

Die stärkste Wirtschaftsregion Deutschlands ist Pfaffenhofen an der Ilm

Nur 50 km von München entfernt, eingerahmt von grünen Wiesen und Hopfenpflanzen, die sich an meterhohen Holzgerüsten emporheben, liegt die stärkste Wirtschaftsregion Deutschlands und das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt.

> Die stärkste Wirtschaftsregion Deutschlands ist Pfaffenhofen an der Ilm
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Gesellschaft 18.06.15 Artikel lesen

Brennerbasistunnel: Der längste Eisenbahntunnel der Welt

Von München nach Bologna in drei Stunden – mit dem längsten Eisenbahntunnel der Welt kein Problem. Italienreisende begrüßen schon jetzt das Megaprojekt, das unter dem Brennerpass entsteht.

> Brennerbasistunnel: Der längste Eisenbahntunnel der Welt
 
Gesellschaft 15.06.15 Artikel lesen

Django Asül hat ihn fest im Blick – den G7-Gipfel in Elmau

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Unlängst fand in Elmau der G7-Gipfel statt. Quasi an einem schönen Fleck im schönsten Bundesland schlechthin. Da weder Putin noch Tsipras anwesend waren, war schon mal klar, dass es weder vorder- noch hintergründig um das Feilschen um praktikable Lösungen in den unendlichen Fragen um Schuld und Schulden geht.

> Django Asül hat ihn fest im Blick – den G7-Gipfel in Elmau
 
Gesellschaft 04.06.15 Artikel lesen

Das neu gebaute NS-Dokumentationszentrum am Münchner Königsplatz

Nüchtern, ganz in Weiß hebt sich der strenge Kubus ab von seiner historisierenden Umgebung am Münchner Königsplatz. Das ist gewollt. Das NS-Dokumentationszentrum, das am 30. April 2015 mit einem Festakt eröffnet wurde, 70 Jahre nachdem die Amerikaner die „Hauptstadt der Bewegung“ übernahmen, ist als Kontrast konzipiert.

> Denkmal und Name -י ד ו ש ם
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Gesellschaft 18.06.15 Artikel lesen

Das Wunder von Erl - Jedes Jahr pilgern mehr als 30.000 Kulturfreunde ins Ferienland Kufstein

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Schon lange gilt die 1200 Seelen-Gemeinde Erl vor den Toren Kufsteins nicht mehr als bloßer Geheimtipp unter Musikliebhabern. Neben einem prall gefüllten Konzert- und Eventkalender entwickelte sich hier ein Kleinod europäischer Opernkultur.

> Ihr Ziel: Die „Tiroler Festspiele Erl“ – im Sommer 2015 vom 9. Juli bis 2. August
 
Gesellschaft 15.06.15 Artikel lesen

Todesflug über den Alpen - Germanwings-Flug 9525 - Datenschutz contra Leben

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Der Germanwings Kopilot Andreas Lubitz aus Limburg ist ein Selbstmörder. Er hat sich und 149 weitere Menschen bei seinem geglückten Selbstmord in den Tod gerissen.

> Todesflug über den Alpen - Germanwings-Flug 9525 - Datenschutz contra Leben
 
Gesellschaft 16.06.15 Artikel lesen

Bayern ist das Herz Europas

Wer glaubt, im Landkreis Aschaffenburg, in Unterfranken, sei nichts los, muss eine herbe Enttäuschung hinnehmen. Zwischen Wiesen und Viehweiden, inmitten der ländlichsten Idylle liegt er, der geographische Mittelpunkt der Europäischen Union.

> Bayern ist das Herz Europas
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Gesellschaft 16.06.15 Artikel lesen

Der gefährlichste Mann der Welt - Kim Jong-un

Nordkoreas „Oberste Führer“, der Enkel von Staatsgründer Kim Il-sung und Sohn des 2011 verstorbenen Diktators Kim Jong-il weiß wie man sich ins Bild setzt, er liebt die Inszenierung, verkörpert sie selbst – er ist das Bild, ikonografisch in Szene gesetzt wie einst nur Könige und Kirchenfürsten

> Der gefährlichste Mann der Welt - Kim Jong-un
 
Gesellschaft 15.06.15 Artikel lesen

Die Entwicklung von neuen sanften Behandlungsverfahren bei kindlichen Krebserkrankungen

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Walid N. ist in München geboren und aufgewachsen und heute 19 Jahre alt (siehe Bild). Er bekam im Alter von acht Jahren (Schwarz-Weiß-Foto) Krebs, und hat seitdem immer wieder mit dieser schlimmen Erkrankung zu kämpfen.

> Die Entwicklung von neuen sanften Behandlungsverfahren bei kindlichen Krebserkrankungen
 
Gesellschaft 28.05.15 Artikel lesen

Rückblick - Chancen des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA (TTIP)

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Unter dem Motto Chancen des Freihandelsabkommens mit den USA (TTIP) veranstaltete die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. am 19. Mai 2015 eine Diskussionsrunde, um die kontroverse Debatte aufzugreifen, die um die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der EU und den USA (TTIP) entbrannt ist.

> Rückblick - Chancen des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA (TTIP)
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Gesellschaft 13.05.15 Artikel lesen

Ein Oberschlesier aus Franken: Thomas Gottschalk zum 65. Geburtstag

Dass Thomas Gottschalk, der Entertainer und Talkmaster aus Franken, schlesische Wurzeln hat, auf die er bei seinen öffentlichen Auftritten gelegentlich verweist, ist seit Jahrzehnten bekannt. Nun steht sein 65. Geburtstag am 18. Mai bevor, und seine Autobiografie „Herbstblond“ (368 Seiten) ist jetzt in München erschienen.

> Ein Oberschlesier aus Franken: Thomas Gottschalk zum 65. Geburtstag
 
Gesellschaft 26.07.11 Artikel lesen

Volkskrankheit Depression
und ihre möglichen Ursachen

Niemand dürfte heutzutage ernsthaft bestreiten, dass der Unternehmenskultur und den Elementen des Führungsstils eine erhebliche Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens beizumessen ist. Deshalb ist es als erstaunlich zu bezeichnen, dass die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass diesen Erfolgsfaktoren offensichtlich immer weniger Bedeutung beigemessen wird. Die festzustellende, ständige Erosion, der Unternehmenskulturen in den Unternehmen ist deshalb auch bemerkenswert, da in allen Managerlehrgängen und ähnlichen Veranstaltungen sehr deutlich auf die Notwendigkeit einer entsprechenden Kultur, welche diese Bezeichnung verdient, hingewiesen wird. Dass diese sich dann im Führungsstil niederzuschlagen hat, dürfte als selbstverständlich anzusehen sein.

> Unternehmenskultur, Führungsstil und Ethik> Warum eine narzisstische Gesellschaft seelische Gewalt fördert> Arbeitslosigkeit – hoffen, bangen, resignieren
 
Gesellschaft 27.05.11 Artikel lesen

Das Drama mit
der Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit gehört zu den größten gesellschaftlichen Problemen in Deutschland. Einmal im Monat werden Arbeitslosenzahlen präsentiert. Derzeit liegt die Zahl der Arbeitslosen bei 3,08 Millionen und die Arbeitslosenquote bei durchschnittlich 7,3 Prozent. Die latente Zahl der Arbeitssuchenden dürfte um einiges höher sein. Mit der Hartz-IV Reform vom 1. Januar 2005 gelten rechtlich gesehen nach SGB III § 16 Personen als arbeitslos, „die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und dabei den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen und sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet haben“.

> Philipp Legrand: Arbeitslosigkeit – hoffen, bangen, resignieren
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Gesellschaft 02.06.15 Artikel lesen

FIFA: Sepp Blatter tritt zurück

Sensation bei der FIFA: Völlig unerwartet ist der langjährige FIFA-Chef, der Schweizer, Sepp (Joseph S.) Blatter vier Tage nach seiner Wiederwahl im Amt zurückgetreten. Nach heftiger Kritik und Korruptionsvorwürfen wird Blatter sein Amt für einen neuen Kandidaten zur Verfügung stellen.

 
Gesellschaft 02.06.15 Artikel lesen

3. SECRET FASHION SHOW in München

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Zum dritten Mal fand in München die SECRET FASHION SHOW statt. Alle diejenigen, die sich von völlig neuen Schnitten, Kombinationen und einer guten Show begeistern lassen wollten, zog es am 20. Mai 2015 in die restlos ausverkaufte TonHalle.

> 3. SECRET FASHION SHOW in München
 
Gesellschaft 02.06.15 Artikel lesen

Buchenwald, Häftlingsfreikauf und die Witwe Körner

Neulich erhielt ich, vom Dreilindenverlag in Berlin zugeschickt, das Erinnerungsbuch des Pariser Germanisten Jean-Pierre Hammer (1927) „Es war einmal die DDR…Bericht eines Augenzeugen aus Frankreich“.

> Buchenwald, Häftlingsfreikauf und die Witwe Körner
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Gesellschaft 29.05.15 Artikel lesen

27. Bayerische Fernsehpreis „Der Blaue Panther” im Prinzregententheater in München verliehen

Am 22. Mai 2015 wurde der 27. Bayerische Fernsehpreis „Der Blaue Panther” im Prinzregententheater in München verliehen. Der Preis, der seit 1989 von der Bayerischen Staats­regierung für herausragende Leistungen im deutschen Fernsehen vergeben wird, ging diesmal u. a. an Helene Fischer und an den ARD-Journalisten Jörg Armbruster.

> 27. Bayerische Fernsehpreis „Der Blaue Panther” im Prinzregententheater in München verliehen
 
Gesellschaft 28.04.15 Artikel lesen

Das Mare-Nostrum-Dilemma

Erst als die Römer lückenlos alle Gebiete um das Mittelmeer beherrschen, nennen sie ihr Binnenmeer „Mare Nostrum“. Jahrhunderte später ersinnt Mussolini diesen Namen erneut, um dem deutschen „Lebensraum“ ein italienisches Gegenstück gegenüber zu stellen. Jahrzehnte später beschließt die EU, das Europäische Meer abzusichern, wofür die italienische Marine die Operation „Mare Nostrum“ startet und alleine finanziell aufkommt.

> Das Mare-Nostrum-Dilemma
 
Gesellschaft 11.04.15 Artikel lesen

Reinhard Minkewitz` Gemälde „Aufrecht stehen“ - Festakt in der Leipziger Universität

Für den Schriftsteller Erich Loest (1926-2013) wäre dieser Festakt am 30. März in der Leipziger Universität ein Augenblick des Triumphes gewesen: er hatte nach jahrelangen Querelen um das Bild des DDR-Staatsmalers Werner Tübke (1929-2004) „Arbeiterklasse und Intelligenz“ (1973) , 2006 dem Leipziger Maler Reinhard Minkewitz, geboren 1957 in Magdeburg, den Auftrag erteilt, einen Gegenentwurf mit dem Titel „Aufrecht stehen“ zu schaffen.

> Reinhard Minkewitz` Gemälde „Aufrecht stehen“ - Festakt in der Leipziger Universität
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Gesellschaft 27.05.15 Artikel lesen

Bayerns „buch-stäbliche“ Freundschaft mit Israel - Die neue Ausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek: „Von Sulzbach bis Tel Aviv“

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Seine besten Jahre, im noch jugendlichen Alter zwischen 20 und 30, verbrachte Stefan Jakob Wimmer, Kurator der neuen Ausstellung in der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) „Von Sulzbach bis Tel Aviv“ in Jerusalem.

> Bayerns „buch-stäbliche“ Freundschaft mit Israel - Die neue Ausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek: „Von Sulzbach bis Tel Aviv“
 
Gesellschaft 19.05.15 Artikel lesen

Was geschah am 8. Mai 1945: Das Kriegsende und die Folgen

Die Rede, die der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker (1920-2015) am 8. Mai 1985 zum 40. Jahrestag des Kriegsende 1945 im Deutschen Bundestag gehalten hat, ist nach wie vor im INTERNET verfügbar und kann jederzeit nachgelesen werden.

> Was geschah am 8. Mai 1945: Das Kriegsende und die Folgen
 
Gesellschaft 25.04.15 Artikel lesen

Im Interview: Regine Sixt

Die Tabula Rasa sprach mit Regine Sixt über ihre Kinderstiftung "Tränchen Trocknen", über Stiftungsziele und das weltweite Engagement der Stifterin. Regine Sixt leitet gemeinsam mit ihrem Mann Erich Sixt den größten Autovermieter Deutschlands. Die couragierte Markenboterschafterin der Firma und Unternehmerin weiß sehr genau, worauf Sie den Schwerpunkt ihrer Charity-Arbeit legen muss.

> „Tränchen Trocknen“ – die Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung - Interview mit Regine Sixt
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Gesellschaft 08.04.15 Artikel lesen

Norbert Bolz: Der Mensch als Haustier

Manchmal kann man ein Problem einfach dadurch lösen, dass man ein Buch liest. Wer unser Problem des allumfassenden Wohlfahrtsstaats lösen will, sollte «Public Opinion» lesen – ein Buch, das der US-amerikanische Publizist Walter Lippmann schon vor fast hundert Jahren geschrieben hat. Lippmann geht davon aus, dass die Welt zu komplex geworden sei, um sie den ganz normalen Bürgern zu überlassen.

> Norbert Bolz: Der Mensch als Haustier
 
Gesellschaft 30.04.15 Artikel lesen

Stellungnahmen für den G7-Gipfel an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben

Beim heutigen Dialogforum der nationalen Wissenschaftsakademien der G7-Staaten in Berlin erhielt Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel aus den Händen von Prof. Jörg Hacker, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, drei Stellungnahmen zur späteren Beratung beim G7-Gipfeltreffen in Schloss Elmau Anfang Juni 2015.

> Nationalakademie Leopoldina empfiehlt Maßnahmen zur Zukunft der Meere, zu Tropenkrankheiten und zu Antibiotikaresistenzen
 
Gesellschaft 12.05.15 Artikel lesen

Ludwig Erhard Gespräche / Aigner: Umdenken in der Wirtschaftspolitik/ EEG mittelfristig abschaffen / Teilnahme Friedrich Merz / Joe Kaeser

Zum Start der Ludwig-Erhard-Gespräche von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat diese eine Rückbesinnung auf die Grundsätze Erhards gefordert. Aigner: "Wir müssen uns wieder daran erinnern, was die Wirtschaftspolitik stark gemacht hat."

> Ludwig Erhard Gespräche / Aigner: Umdenken in der Wirtschaftspolitik/ EEG mittelfristig abschaffen / Teilnahme Friedrich Merz / Joe Kaeser
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Gesellschaft 12.05.15 Artikel lesen

Mit pädagogischer Absicht: Ein ungewöhnliches Buch: Kinder haben mitgeschrieben

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Ein „kleines“ Lexikon? Damit kann nicht das Format gemeint sein; denn das ist ungewöhnlich groß. „Klein“ kann höchstens die Auswahl betreffen.

> Mit pädagogischer Absicht Ein ungewöhnliches Buch: Kinder haben mitgeschrieben
 
Gesellschaft 01.05.15 Artikel lesen

München - Weltstadt mit Herz stellt sich ihrer „zerlumpten“ NS-Geschichte

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Feierliche Eröffnung des NS-DOKUMENTATIONSZENTRUMS am Ort des Geschehens. Der engagierteArchitekturhistoriker Prof. Winfried Nerdinger (Bild) – Gründungsdirektor -hat jahrelangfür sein Entstehen gerungen! Ab heute für das Publikum geöffnet. Freier Eintritt für alleMünchner, Zugereisten und Touristen aus der ganzen Welt bis zum 1. Juli 2015.

> Weltstadt mit Herz stellt sich ihrer „zerlumpten“ NS-Geschichte
 
Gesellschaft 30.04.15 Artikel lesen

KRFD Bayern - Hanns-Seidel-Stiftung "Kinderglück!?"

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„Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Mit diesen Worten Albert Schweitzers beginnt Rocco Thiede, Vater von sechs Kindern, das Vorwort seines Buches „Kinderglück“. Verdoppelt, ja vervielfacht sich das Glück also mit jedem Kind? Schließlich hören wir ja fast täglich, dass Kinder unser kostbarstes Gut sind. Unentbehrlich für unsere Gemeinschaft, die Wirtschaft, die Zukunft unseres Landes – kurz: ein wahrer Segen. Doch warum dann das Fragezeichen in unserem Veranstaltungstitel „Kinderglück!? – Wie willkommen sind Kinder in unserer Gesellschaft?“ Gemeinsam mit Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, dem Autor Rocco Thiede und weiteren Gästen gehen wir dieser Frage nach. Wir freuen uns auf Ihr Kommen, intensiven Erfahrungsaustausch und rege Diskussionen. Wir laden Sie herzlich zu dieser Tagung ein!

> Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier
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Gesellschaft 30.04.15 Artikel lesen

1,5 Jahre '35 (m)m² bar & lounge' & Ausstellung von Frank Christopher Schroeder - Mathäser Filmpalast

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Genau eineinhalb Jahre ist es her, dass die '35 (m)m² bar & lounge' im ersten Stock des Mathäser Filmpalastes eröffnete. Zum Jubiläum, das von einer Ausstellung des Künstlers Frank Christopher Schroeder belgeitet wurde, luden die Betreiber des Restaurants ‚35 (m)m’, Zdenko Anusic und Torsten Schubert, gestern Abend knapp 200 Nachtschwärmer zu einer ausgelassenen Party in ihre Bar.

> 1,5 Jahre '35 (m)m² bar & lounge' & Ausstellung von Frank Christopher Schroeder - Mathäser Filmpalast
 
Gesellschaft 24.02.15 Artikel lesen

Houellebecqs Unterwerfung

Der israelische Ministerpräsident lädt französische Bürger jüdischen Glaubens nachdrücklich zur Emigration nach Israel ein und Houellebecq ist sein Prophet. Für alles findet sich im Roman „Unterwerfung“ nach den Wahlen zur französischen Nationalversammlung im Jahr 2022 eine Lösung.

> Houellebecqs Unterwerfung: Der Eintritt des Menschen in die selbstgewählte Unmündigkeit
 
Gesellschaft 22.05.13 Artikel lesen

Ist Multiple
Sklerose
heilbar?

Bei der Frage nach der Behinderung in einer Tätigkeit stellt sich immer das Problem, inwieweit ist jemand dauerhaft und unter Stressbelastung leistungsfähig, und inwiefern muss man Behinderte oder auch chronisch Kranke unter diesem Aspekt sehen. Eine chronische Krankheit wie die MS ist kein Defekt in dem Sinne, wie sie beispielsweise Minister Schäuble hat. Im Gegensatz hierzu, zu einem Zustand, bei dem sich nichts mehr ändert,ist der Verlauf der MS offen, im Zustand der Entwicklung und Veränderung. Im Unterschied zur Behinderung als Folge eines ...

> Ist Multiple Sklerose heilbar? – Im Interview mit Nicolaus König
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Gesellschaft 03.11.14 Artikel lesen

Im Interview: Der Maueröffner Günter Schabowski

Wie prekär die Lage war, erfuhren wir erst nach der Abset­zung Honeckers. Der Planungschef Gerhard Schürer teilte im Politbüro mit, dass die DDR im Frühjahr 1990 zahlungs­unfähig sein würde, weil sie die Zinsen für die ausländischen Kredite nicht mehr begleichen konnte. Bis dahin war dieser heikle Umstand nur Thema zwischen Schürer und dem Ge­neralsekretär gewesen.

> Günter Schabowski: Zwieback im Politbüro, Die profitfreie Planwirtschaft
 
Gesellschaft 25.04.15 Artikel lesen

Bundespräsident Joachim Gauck: Worte des Gedenkens beim ökumenischen Gottesdienst

Zuerst ein Wort des Dankes an Sie, meine Herren, die Sie für Ihre Kirchen Verantwortung tragen, dass Sie diesen Gottesdienst in der Mitte der Stadt Berlin veranstaltet haben und dass sie uns dazu eingeladen haben. Meine Anwesenheit hier bezeugt, dass in diesem Deutschland der Staat und die politisch Verantwortlichen sich immer verpflichtet wissen, die Vergangenheit ehrlich, angemessen und selbstkritisch aufzuarbeiten.

> Bundespräsident Joachim Gauck: Worte des Gedenkens beim ökumenischen Gottesdienst
 
Gesellschaft 14.04.15 Artikel lesen

Norbert Scheuer: Die Sprache der Vögel

Henry David Thoreau war 28 Jahre alt, als er 1845 beschloss, eine kleine Hütte an einem See zu bauen, um sich dort für eine Weile dem Tumult der Zivilisation zu entziehen. Der See hieß Walden, und so hieß auch das Buch, das er später darüber schrieb. Es ist eines der berühmtesten und der bedeutendsten Werke der amerikanischen Literatur geworden.

> Norbert Scheuer: Die Sprache der Vögel
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Gesellschaft 08.04.15 Artikel lesen

Seit 30 Jahren gibt es die Zeitschrift „Literatur in Bayern“

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Das Münchner Neue Rathaus widmet ihr ab 11. Oktober eine zweimonatige Herbst-Ausstellung, in der dortigen Juristischen Bibliothek stellt sich (angeblich Mitte April) die mit Spannung erwartete Jubiläumsausgabe vor: „Literatur in Bayern“, eine 1985 ins Leben gerufene, von Insidern begehrte Zeitschrift mit turbulenter Vergangenheit, feiert so ihr 30-jähriges Bestehen.

> Am liebsten saufrech, witzig und gut drauf
 
Gesellschaft 25.03.15 Artikel lesen

Eheromane im 21. Jahrhundert – ein Vergleich mit den klassischen Ehedramen des 19. Jahrhunderts

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Große Dichter verfügen in ihren Romanen über eine besondere Ausdruckskraft, mit der sie Auskunft darüber geben können, wie Ehepaare im Verlauf der Jahre ihre Liebe erleben und was sie als Paar trennt oder zusammenhält. In Eheromanen oder Liebesgedichten kann ihre Sprache und Aussagekraft treffend und umfassend beschreiben, um was es bei Ehe, Liebe und Partnerschaft geht.

> Eheromane im 21. Jahrhundert – ein Vergleich mit den klassischen Ehedramen des 19. Jahrhunderts
 
Gesellschaft 25.03.15 Artikel lesen

In den Schlagzeilen: die Brüder Schlagintweit - Faszinierende Expeditions-Schätze im Alpinen Museum München

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Sie stammten aus München und errangen alpinistischen Weltruhm: drei der Söhne des bedeutenden Münchner Augenarztes Joseph Schlagintweit: Herman (1826 - 1882), Adolph (1829 - 1857) und Robert (1833 - 1885). Ob ihr ägyptophiler Hauslehrer in den Buben schon das Feuer für nahe Berg-Erkundungen (Zugspitze, Wildspitze, Großglockner) und ferne hochgelegene Frühkulturen entfachte?

> In den Schlagzeilen: die Brüder Schlagintweit - Faszinierende Expeditions-Schätze im Alpinen Museum München
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Gesellschaft 23.03.15 Artikel lesen

Keine Sonne, kein Mond, aber viel Licht …
… und viel Applaus für Alexander Liebreichs 9. Münchner Aids-Konzert

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Es war nicht einmal die fabulöse Violinistin Arabella Steinbacher, auch nicht der Ausnahme-Tenor Mark Padmore, schon gar nicht der ambitionierte junge Martin Stadtfeld am Flügel – nein, es war der unglaublich konzentriert und einschmeichelnd singende Chor des Bayerischen Rundfunks, der dem 9. Münchner Aids-Konzert den bleibenden Stempel höchster Kunstfertigkeit aufdrückte.

> Keine Sonne, kein Mond, aber viel Licht … … und viel Applaus für Alexander Liebreichs 9. Münchner Aids-Konzert
 
Gesellschaft 23.03.15 Artikel lesen

50 Jahre Diplomatische Beziehungen Deutschland - Israel

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Zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der BRD und Israel zeigt die Pasinger Fabrik ein hochkarätiges Multi-Media-Ausstellungsprojekt in ihren Galerien 1-2-3. „I live in the East but my Heart is in the West“ lautet der Titel der Schau, an der 20 israelische Künstler aus drei Generationen beteiligt sind.

> Kulturfestival mit Ausstellung - „Ich lebe im Osten aber mein Herz ist im Westen“ - Pasinger Fabrik - 26.03.- 12.05.2015
 
Gesellschaft 23.03.15 Artikel lesen

Ein Hort des Entzückens - Deutscher Kolumnist schreibt den Fußball in die hohe Literatur

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Das Vorwort schon stimmt hoch ein. Und Vorwort-Autor Markus Hesselmann behält auch recht. Die ersten Seiten bereits machen klar, warum diese Texte so hammermäßig gelobt werden. „Die Fußballkunst wird vom interessierten Volk in allen möglichen Formen goutiert“, bekennt der Autor, wem er bei seinen Reportagen aufs Maul schaut, in Kolumne 11 - der die Überschrift auch entnommen ist.

> Ein Hort des Entzückens - Deutscher Kolumnist schreibt den Fußball in die hohe Literatur
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Gesellschaft 10.03.15 Artikel lesen

Eifersucht – unvermeidlich und unnötig

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Eifersucht ist typisch für alle engen Beziehungen, gehört zur Grundsozialisation in der Familie und findet sich in jeder Gesellschaft, bei jeder Person. Besonders heftig äußert sie sich in Liebesbeziehungen, vor allem in sexuellen Angelegenheiten. Warum ist das so? Was sind die Grundcharakteristiken der Eifersucht, die es so schwer machen, sie loszuwerden? Wie kann man mit ihr leben lernen?

> Eifersucht – unvermeidlich und unnötig
 
Gesellschaft 17.03.15 Artikel lesen

Thomas Wendrich: Eine Rose für Putin

Am 28. Dezember 1984, einem nasskalten Freitag, wird vor dem CENTRUM-Warenhaus in Dresden der fünf Monate alte, schlafende Felix aus dem davor abgestellten Kinderwagen entführt. Wenige Tage später findet man in den Mittagsstunden des 6. Januar 1985 in einem Hausflur der heutigen Königsstraße ein männliches Kleinkind.

> Ein Erklärungsversuch
 
Gesellschaft 17.03.15 Artikel lesen

Flossenbürg war die letzte Station - Zum Tod Dietrich Bonhoeffers am 9. April 1945

Im Jahr 1954, als ich 17 Jahre alt und Mitglied der „Evangelischen Jugend“ in meiner Heimatstadt Rodach bei Coburg war, schenkte mir Pfarrer Heinz Prengel, der aus Breslau stammte, das Buch „Widerstand und Ergebung“ (1951) seines schlesischen Landsmanns Dietrich Bonhoeffer (1906-1945).

> Flossenbürg war die letzte Station - Zum Tod Dietrich Bonhoeffers am 9. April 1945
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Gesellschaft 23.12.11 Artikel lesen

Helmut Schmidt:
Demografie heute

In Deutschland leben 82 Millionen Menschen, davon sind 40 Millionen erwerbstätig. Sie arbeiten Voll- oder Teilzeit, einige sind selbständig. Weitaus die meisten sind Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Die übrigen 42 Millionen Einwohner leben von dem Sozialprodukt, welches die kleinere Hälfte der Einwohner hervorbringt (und von unentgeltlichen Leistungen innerhalb der eigenen Familie oder Nachbarschaft).

> Helmut Schmidt: Überalterung und Schrumpfung zwingen zum Umbau
 
Gesellschaft 18.11.11 Artikel lesen

Deutsches Schulsystem -
Mythos Chancengleichheit

Im vergangenen Jahrhundert hat sich die Bildungsbeteiligung signifikant erhöht. Trotzdem weisen Bildungsforscher immer daraufhin, dass nicht allen Kindern der Zugang zu Schulformen gleichermaßen offen steht. Durch die Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse (PISA: Programme for International Student Assessment) gewann das Thema soziale Disparitäten in der Bildungsbeteiligung und dem Kompetenzerwerb signifikant an Bedeutung in der bildungssoziologischen und -politischen Debatte.

> Die Reproduktion sozialer Ungleichheiten im deutschen Schulsystem
 
Gesellschaft 26.05.11 Artikel lesen

Ausversehen konservativ!
Interview mit Jan Fleischhauer

Die westdeutschen Linken haben einen Vorteil auf Deutschlands politischem Parkett - sie haben einfach immer recht, wissen, was das Gute ist und setzen es tatkräftig um - ohne zur Seite zu schauen, und schon gar nicht nach rechts. Daß sie mit ihrer linken Blickweise ziemlich fanatisch sind, dogmatisch argumentieren und irgendwie angespannter und verklemmter durchs Leben gehen, hat Spiegel-Autor Jan Fleischhauer erkannt, der eben nicht aus Versehen links geworden ist, auch wenn sein Bestseller diesen Titel trägt, sondern weil ihn das Linke Geute störte, das ewige Recht-haben-Wollen, die Meinungsdiktatur und einen Anspruch in der Wahrheitsfrage, die selbst das Oberhaupt der Katholiken blaß daneben erscheinen läßt?

> Interview mit Bestseller-Autor und Spiegel-Redakteur Jan Fleischhauer
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Gesellschaft 11.11.11 Artikel lesen

Die Kehren der
Gerechtigkeit

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Die Gerechtigkeit ist niemals ein Zustand, sondern nichts als ein Ziel. Und wie es scheint: ein bewegliches, voller Dynamik. Sie ist bestenfalls für einen Moment zu erhalten. Aber schon im nächsten entwichen. Auf Dauer scheint sie nirgends zu weilen, nirgends zuhause. Sie erweistsich ohnehin als flüchtiger Gast. Kaum ist ihr Platz gemacht und sie eingezogen, da sucht sie das Weite. Dabei ist sie keineswegs leicht zu beeindrucken. Nicht ein einziges Wort vermag das zu erreichen. Es bedarf überhaupt keines, damit sie kommt oder geht, ein- oder auszieht. Davon hängt sie nicht ab. Ob gut oder böse, es spielt keine Rolle - gegen Worte ist sie immun. Das macht gerade ihr Wesen aus: darauf nichts zu geben.

> Die Kehren der Gerechtigkeit - Spuren einer haltlosen Tugend.
 
Gesellschaft 07.11.11 Artikel lesen

Bestimmen Katastrophen
unseren Alltag?

Die Medien sind tagtäglich von den unterschiedlichsten Hiobsbotschaften aus aller Welt gefüllt und verbreiten sie bis ans Ende der Welt. Unsere gesamte Wahrnehmung ist von bevorstehenden, aktuellen und möglichen Katastrophen beherrscht, die uns zumeist in Form von Bildern der Ereignisse zugeführt werden. Wenn es stimmt, dass unsere Wahrnehmung durch diese Ereignisse geprägt werden und unsere Sinne durch solcherlei Informationen geprägt werden, dass muss man sich der Frage stellen, inwiefern Katastrophen unser Leben „beherrschen“ beziehungsweise ob Katastrophen unser Leben bestimmen und in welchem Ausmaß.

> Bestimmen Katastrophen unser Leben?
 
Gesellschaft 10.03.15 Artikel lesen

Der Kulturkampf der ISIS

Aus Mossul im Norden des Irak erreicht die übrige Welt ein entsetzlicher Film. Fünf Minuten lang ist zu sehen, wie streng nach islamischer Sitte gekleidete Männer im Museum der Stadt Mossul Kunstwerke zerstören.

> Der Kulturkampf der ISIS
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Gesellschaft 03.03.15 Artikel lesen

Franz Böhm – wie einer der Väter der sozialen Marktwirtschaft der Gestapo entkam

„Wir mögen die regulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.“ Das sagt der Unternehmer und Investor Warren Buffett über das heuti­ge Deutschland. Dafür, daß er so urteilen kann, ist ein heutzutage weit­hin in Vergessenheit geratener Mann mitverantwortlich: Franz Böhm.

> Franz Böhm – wie einer der Väter der sozialen Marktwirtschaft der Gestapo entkam
 
Gesellschaft 09.07.14 Artikel lesen

Wie funktioniert die Welt? Die führenden Wissenschaftler unserer Zeit stellen die brillantesten Theorien vor

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Hamlets Ermahnung stellt vielleicht ein Sinnbild der Verwirrung und Unsicherheit des Universums dar, die auf uns einstürzt. Und das passiert sehr oft. Immer wieder führen unsere Schulweisheiten zu Anomalien. Und mit jeder Tür, die wir in die unendliche Weite und Größe der Natur aufstoßen, rücken plötzlich viele weitere in den Blick, "und jede davon hat ihr eigenes, undurchschaubares Kombinationsschloss.", wie es der Schauspieler und Regisseur Alan Alda so treffend bezeichnet.

> "Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio" (Hamlet, W. Shakespeare)
 
Gesellschaft 13.10.14 Artikel lesen

Interview mit Erich Zuri, General Manager des Marriott Hotel München

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Seit Januar 2014 freut sich das Marriott Hotel in München über seinen neuen General Manager - Erich Zuri. Zuri gilt als ausgezeichneter Kenner des internationalen Gastgewerbes. Seit Jahren arbeitet der aus Österreich stammende Manager in Nordamerika und Europa und wurde für seine Tätigkeiten bereits als „Hotelier of the Year“ ausgezeichnet. Zuri ist ebenso im Bereich Corporate Social Responsibility aktiv und unterstützt beispielsweise die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München und SOS Kinderdorf.

> Interview mit Erich Zuri, General Manager des Marriott Hotel München, über Stars, Glamour und Social Responsibility in der Hotelbranche
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Gesellschaft 24.02.15 Artikel lesen

Falsche Subsidiarität / Bürokratische Selbst-Entlarvung

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Wohlfahrt soll kein Schuldverhältnis sein. Der Stellenwert von Bürokratie (Herrschaft aus den Amtsstuben) wird natürlich fraglich. Und erklärt sich nicht allein aus der Tatsache, dass überhaupt Staatlichkeit sei, sondern ist vielmehr von Hintergrund-Konzepten wie Wohlfahrt selbst abhängig.

> Falsche Subsidiarität / Bürokratische Selbst-Entlarvung
 
Gesellschaft 24.02.15 Artikel lesen

Eduard von Hartmann und die Kommunikation mit Außerirdischen

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Wenn intelligente Bewohner ferner Planeten ähnlich geartet sind wie wir Menschen, dann ist es vielleicht besser, wenn sie uns nicht zu nahe kommen. Denn war es nicht häufig so, dass kriegstechnisch überlegene Zivilisationen über schwächere herfielen, sie versklavten und ihre Rohstoffe raubten?

> Eduard von Hartmann und die Kommunikation mit Außerirdischen
 
Gesellschaft 31.08.11 Artikel lesen

Spenglers Schatten

Vielleicht hatte Spengler doch recht mit seiner markigen These vom „Untergang des Abendlandes“. Statt Abendland sprechen wir, obwohl es geographisch kaum mehr Sinn macht, inzwischen von „dem Westen“. Desgleichen weckt das Wort Untergang irreführende Assoziationen,es klingt nach plötzlichem Verschwinden, z.B. einer Stadt wie Atlantis oder Pompeji. Gemeint aber hatte es Spengler anders, nämlich als langsamen und schmerzhaften Niedergang, als Martyrium des kulturellen Verfalls im großen Maßstab.

> Robert Lembke: Spenglers Schatten - Implodiert der Westen?
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Gesellschaft 26.01.11 Artikel lesen

Bernhard Vogel im Gespräch

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KAS

Von 1992 bis 2003 war er der Landesvater der Thüringer und hält auch noch im Alter von 78 Jahren intensiven Kontakt zu seinen Bürgern. Die Tabula Rasa traf den Ministerpräsidenten a. D., Prof. Dr. Bernhard Vogel, und sprach mit ihm über 20 Jahre Deutsche Einheit, über die Entwicklung in den neuen Bundesländern, über Politikverdrossenheit, über Hartz IV, über ein mögliches Ost-Gen und über die "Sehnsucht" der Ostdeutschen nach der Mauer. Für die Tabula Rasa zog Bernhard Vogel Bilanz - reflektierte über das Wählermilieu und nicht zuletzt über seine Partei, die CDU. Und entgegen vieler düsterer Prognosen spricht er von einer guten Zukunft für das geeinte Deutschland. Zuletzt erschien, gemeinsam mit seinem Bruder, Hans-Jochen Vogel, das Buch: Deutschland aus der Vogelperspektive. Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik. Herr Vogel ist seit 2009 Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.

> Stefan Groß im Gespräch mit Bernhard Vogel
 
Gesellschaft 04.11.14 Artikel lesen

Im Interview - der letzte Ministerpräsident der DDR Lothar de Maizière

Groß: Ist die heutige Bundesrepublik, das Land von dem Sie als DDR-Bürger träumten? De Maizière: Ich habe als DDR-Bürger nicht von einem anderen Land geträumt, sondern ich wollte, daß mein Land, Brandenburg-Berlin, die ostdeutschen Länder, in Demokratie und Freiheit leben können – das hat sich erfüllt.

> Lothar de Maizière im Gespräch mit der Tabula Rasa
 
Gesellschaft 13.02.15 Artikel lesen

Bürgerlichkeit ist die neue Lebensform

Hinter uns liegen Jahrzehnte der Antibürgerlichkeit, die zunächst im kollektivistischen Nationalsozialismus und dreissig Jahre später dann in der Studentenbewegung ihre gespenstischen Höhepunkte fanden. Auch wenn heute gerne Vorträge über die «Zivilgesellschaft» gehalten werden, so ist doch sehr zweifelhaft, ob wir unsere Gesellschaft noch als bürgerliche beschreiben können. Aber die Idee der Bürgerlichkeit lebt!

> Norbert Bolz: Bürgerlichkeit ist die neue Lebensform
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Gesellschaft 13.02.15 Artikel lesen

"Weichenstellungen Europas für die Zukunft"

Das Ende der Ost-West-Konfrontation vor einem Vierteljahrhundert hatte die Chance eröffnet, das Modell der westeuropäischen Integration und damit den Friedensauftrag der Europäischen Einigungsbewegung auf den gesamten Kontinent auszudehnen. Heute ist das erfolgreiche Projekt der Währungs-, Wirtschafts- und Politischen Union jedoch durch die Rückkehr der Machtpolitik an den Grenzen der Union herausgefordert.

> "Weichenstellungen Europas für die Zukunft" in der Hanns-Seidel Stiftung
 
Gesellschaft 12.02.15 Artikel lesen

Ausstellung "Weltatlas" von Stephan Huber in der ERES Stiftung München

Im Rahmen der Ausstellung "Weltatlas" von Stephan Huber in der ERES Stiftung München findet am Donnerstag, 19. Februar 2015, 19 Uhr Symposium : »Vermessene Welten - Kartografie in Kunst und Wissenschaft« statt. Auf dem Podium diskutieren: Prof. Dr. Stephan Berg, Intendant des Kunstmuseums Bonn Prof. Dr. Georg Gartner, Leiter der Research Group Cartography, Technische Universität Wien und Präsident der International Cartographic Association (ICA) Prof. Stephan Huber, Künstler Prof. Dr. Verena Krieger, Lehrstuhl für Kunstgeschichte, Friedrich-Schiller-Universität Jena ERES Stiftung, Römerstr, 15, 80801 München Der Eintritt ist frei.

> Eres Stiftung
 
Gesellschaft 10.02.15 Artikel lesen

Wolfram Weimer wird Mitherausgeber der Tabula Rasa

Der Münchner Verleger der BÖRSE am Sonntag sowie des WirtschaftsKuriers und vieler anderer Publikationen und ehemalige Chefredakteur der "Die Welt", des "Focus" und Gründer des renommierten Magazins "Cicero, Magazin für politische Kultur", Dr. Wolfram Weimer, wird Mitherausgeber der Tabula Rasa., Zeitschrift für Gesellschaft und Kultur.

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Gesellschaft 10.02.15 Artikel lesen

Gott wollte es so

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Ein tief gläubiger Elektriker aus Wien wird Feldwebel der Wehrmacht und rettet in Vilna hunderten von Juden das Leben. Die Nazis richten ihn hin. Nun wird die bewegende Geschichte von Anton Schmidt erstmals umfassend erzählt. Im Fischer-Verlag erscheint die Forschungsarbeit des Historikers Wolfram Wette über einen stillen Helden der deutschen Geschichte.

> Alois Weimer: Gott wollte es so
 
Gesellschaft 04.02.15 Artikel lesen

Zwischen Kampf und Agonie die Wohlfahrt - REALPOLITIK kann Verzweiflung bedeuten

Natürlich vermutlich auch Erfüllung und Lebensaufgabe. Für diejenigen, die ein schönes Mandat hatten, kann es sich jedenfalls auch nach Verlust dessen noch auszahlen. Und mit etwas Geschick eignet man sich Renommee an. So weit, so gut. Die erworbenen Dinge sind welche, die man wieder in Gemeinschaft investieren kann, wie man auch WISSEN einbringen kann. So weit, noch besser.

> Zwischen Kampf und Agonie die Wohlfahrt - REALPOLITIK kann Verzweiflung bedeuten
 
Gesellschaft 04.02.15 Artikel lesen

Soll man Organe verkaufen dürfen? Antwort auf einen Artikel im „Stern“

Im aktuellen „Stern“ fordert der Münchner Transplantationschirurg und ärztliche Direktor des Klinikums Großhadern Karl-Walter Jauch, der auch lange Zeit Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie war, eine "offene und ehrliche Diskussion über finanzielle Anreize für Organspender".

> Soll man Organe verkaufen dürfen? Antwort auf einen Artikel im „Stern“
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Gesellschaft 03.02.15 Artikel lesen

Workshop mit Elyas M`Barek

Am 27. Januar 2015 traf sich unser Botschafter Elyas M´Barek im Rahmen des Projektes NO LIMITS mit insgesamt rund 50 Münchner Mittelschülerinnen und -schülern im Filmcasino am Odeonsplatz zum intensiven Austausch zum Thema Ausbildung und Beruf sowie Chancen und Motivation. Durch den Nachmittag führte Schauspielerin und Moderatorin Sophie Adell.

> Workshop mit Elyas M`Barek
 
Gesellschaft 07.03.13 Artikel lesen

Die Manipulation der
öffentlichen Meinung

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Bevor man sich mit diesem Thema befasst, dürfte es zum Vorteil gereichen, sich mit dem Begriff „öffentliche Meinung“ zu befassen. Dieser Begriff tauchte wohl erstmalig bei Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) auf, in dem Sinne, dass die öffentliche Meinung eine Urteilsinstanz ist, vor dessen Missbilligung man sich hüten soll. Bezogen auf die heutige Zeit, sollte man von einer vorherrschenden öffentlichen Meinung sprechen, da nicht davon auszugehen ist, dass die öffentliche Meinung in allen Punkten einheitlich ist.

> Rainer Westphal: Die Manipulation der öffentlichen Meinung
 
Gesellschaft 31.01.15 Artikel lesen

Richard von Weizsäcker ist tot

Im Alter von 94 Jahren ist der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker am Samstag gestorben. Von 1984 bis 1994 war Weizsäcker Bundespräsident, davor u. a. Regierender Bürgermeister von Berlin.

> Rede von Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei der Gedenkveranstaltung im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa> Ansprache von Bundespräsident Richard von Weizsäcker beim Staatsakt zum "Tag der deutschen Einheit"
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Gesellschaft 30.01.15 Artikel lesen

Bürger moslemischen Glaubens, Koran und Islam: Wer gehört zu Deutschland?

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Einst gehörte der Islam zu Spanien. Vielleicht sollte man besser sagen: Von der Eroberung durch moslemische Heere vom Jahr 711 an bis zum Ende der Reconquista im Jahr 1492 gehörte Spanien zum Islam. Gestatten wir uns die rhetorische Frage, ob Deutschland zum Islam gehört. Offenkundig ist dies nicht der Fall. Weder wurde Deutschland jemals von islamischen Truppen erobert, noch gibt es derzeit in Deutschland eine hinreichend große oder historisch verwurzelte moslemische Bevölkerung oder Herrschaftsverhältnisse, die eine solche Behauptung auch nur ansatzweise rechtfertigen würden.

> Bürger moslemischen Glaubens, Koran und Islam: Wer gehört zu Deutschland?
 
Gesellschaft 27.01.15 Artikel lesen

Zur Versuchsanordnung im Politik-Labor Thüringen

Strategie und Taktik“, so die abgeklärt knappe Reaktion einiger Zeitgenossen, bei denen der Rezensent für die Lektüre des Buchs „Die Linke: Partei neuen Typs?“ aus der Feder Benjamin-Immanuel Hoffs warb, des neuen Chefs der Thüringer Staatskanzlei. Dass an Lenin geschulte Kommunisten politisch zu fast jedem Winkelzug bereit sind, wisse man doch noch aus dem Staatsbürgerkundeunterricht oder Grundlagenstudium des Marxismus-Leninismus.

> Zur Versuchsanordnung im Politik-Labor Thüringen
 
Gesellschaft 27.01.15 Artikel lesen

Liebes- und Haßdelikte

Vor 25 Jahren ging die DDR ihrem wohlverdienten Ende entgegen. Als Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit dieser DDR, am 13. November 1989 vor die Volkskammer trat, beteuerte er: „Ich liebe - ich liebe doch alle - alle Menschen - na ich liebe doch - Ich setzte mich doch dafür ein!“ Auf diese politische Liebeserklärung erntete der meistgehaßte SED Funktionär nur noch höhnisches Gelächter seiner SED-Genossen, die ihn so lange ertrugen. Er wurde 1993 wegen Mordes zu sechs Jahren Haft verurteilt und 1995 auf Bewährung freigelassen. Er starb im Alter von 93 Jahren in einem Pflegeheim; er ruhe in Frieden.

> Liebes- und Haßdelikte
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Gesellschaft

26.01.15

Presseclub mit Wolfram Weimer: Draghis Geldschwemme und die Wahl in Griechenland - vom 26.01.2015

Quelle: Standard-YouTube-Lizenz

"Draghis Geldschwemme und die Wahl in Griechenland – Rettung oder Ruin für Europa?" Darüber diskutiert Volker Herres mit folgenden Gästen: - Ulrike Herrmann (taz.die tageszeitung) - Marina Kormbaki (Redaktionsnetzwerk Deutschland) - Gregor Peter Schmitz (Der Spiegel) - Wolfram Weimer (Publizist)

> Mehr dazu hier!
 
Gesellschaft 20.01.15 Artikel lesen

Das ist ein Magier!

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Diese Geschichte erzählte mir Gabriel Glikman selbst kurz vor seinem Tod. Meine Erzählung geht weit zurück in der Zeit. Man schrieb das Jahr 1939: Leningrad. Ilja Ginzburg, der herausragende Bildhauer, Mitglied der Akademie, wurde zu Grabe getragen.

> "Der jüdische Schneider" von Gabriel Glikman
 
Gesellschaft 20.01.15 Artikel lesen

"Das Geschäft mit der Angst"

Seit den Attentaten von radikalen Islamisten in Paris existiert in Westeuropa und auch in der BRD ein Bedrohungsszenario. Muslime werden undifferenziert als homogenisierende bedrohliche Masse wahrgenommen; die Islamfeindlichkeit innerhalb der Gesellschaft schreitet immer weiter voran.

> Islamfeindlichkeit in der BRD nach den Anschlägen in Frankreich
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Gesellschaft 19.01.15 Artikel lesen

NEVER AGAIN!

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Am 27 . Januar 2015 jährt sich zum 70. Mal die Befreiung des Vernichtungslagers durch die Sowjetarmee. Einige Tage davor wird in der Galerie Cornelia Walter unter dem Titel Nie Wieder eine tief bewegende Fotoschau eröffnet, in deren Fokus die Frage steht: „Warum hat Er sein auserwähltes Volk nicht geschützt?“.

> NEVER AGAIN! - AUSSTELLUNG zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Vernichtungslager Auschwitz.
 
Gesellschaft 19.01.15 Artikel lesen

SED-Rentner verklären die Vergangenheit

Es gibt schon einige Merkwürdigkeiten in der postkommunistischen Geschichte Ostberlins! Da gibt „alle Jahre wieder“ der 1973, noch zu Lebzeiten des Namensgebers also, gegründete „Ernst-Busch-Chor“ ein „Weihnachtssingen“ und verkündet „frohe Botschaften“.

> Heilsbotschaft und Klassenkampf
 
Gesellschaft 17.01.15 Artikel lesen

Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2014

Am 16. Januar 2015 hat Bayerns Medien- und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner den 36. Bayerischen Filmpreis vor zahlreichen Filmschaffenden aus Bayern und Deutschland im Prinzregententheater verliehen. Der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten ging in diesem Jahr an den Kameramann und Regisseur Gernot Roll,der für seine herausragenden Leistungen für den bayerischen und deutschen Film geehrt wird.

> Ilse Aigner: ,,Die deutsche Filmbranche leistet großartige Arbeit”
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Gesellschaft 12.01.15 Artikel lesen

Zeit – aus naturwissenschaftlicher Sicht

Mit der Frage, was denn eigentlich die Zeit sei, haben sich seit Aristoteles schon viele große Denker befasst. Doch ohne naturwissenschaftliche Kenntnisse bleibt auch dem größten Philosophen das Wesen der Zeit verschlossen. Wie schnell die Zeit vergeht, ist vorgegeben. Darauf haben wir keinen Einfluss. Aber wie lange eine Aktion dauert, wie schnell ein Auto fährt oder wie schnell ein technischer Prozess abläuft, das können wir beeinflussen. Wie nehmen wir den Lauf der Zeit wahr? Woher kommt unser Zeitempfinden? Können wir uns von der Zeit entkoppeln? Was bestimmt die Geschwindigkeit der Evolution und die unseres Lebens?

> Zeit – aus naturwissenschaftlicher Sicht
 
Gesellschaft 12.01.15 Artikel lesen

"Vil besleg und auch perlein und edelgestein ..."

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Wie sie doch alle hießen, die bayrischen Ludwigs des frühen und hohen Mittelalters: „der Kelheimer“, „der Strenge“, „der Gebartete“, „der Bucklige“, „der Reiche“.

> In Landshut-Heiliggeist prunkt der Reichtum der bayrischen Herzöge des 15. Jahrhunderts
 
Gesellschaft 09.12.14 Artikel lesen

„Kommet, ihr Hirten …!“

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Sie ist nicht nur die imposanteste, sondern wohl auch eine der seltensten Exemplare einer figürlich-landschaftlichen Weihnachtskrippe aus dem Alpengebiet, jedenfalls eine der größten im Salzkammergut und die größte, die das Salzburg Museum seit 1973 besitzt

> Das Salzburg Museum imponiert mit der 500-teiligen Jagaweh-Krippe aus dem Salzkammergut
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Gesellschaft 16.12.14 Artikel lesen

Jüdische Kulturtage 2014

Für ihr „vehementes Eintreten gegen Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus“ ist Landtagspräsidentin Frau Barbara Stamm am 18. November 2014 im Kaisersaal der Münchner Residenz mit dem Simon-Snopkowski-Ehrenpreis geehrt worden, der im Andenken an den Gründer der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition alle zwei Jahre verliehen wird. Motiviertwurde die Wahl mit Frau Stamms persönlichen Engagement auf dem Gebiet der Integration, der humanitären Hilfe so wieder Erinnerungskultur an den Holocaust.

> Landtagspräsidentin Barbara Stamm mit dem diesjähriger Simon-Snopkowski-Ehrenpreis geehrt
 
Gesellschaft 28.11.14 Artikel lesen

61. Dieselmedaille u.a. an WirtschaftsKurier

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München: In einer Feierstunde am 28. November 2014 wurden vor über 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien vom Deutschen Institut für Erfindungswesen bedeutende Institutionen der deutschen Innovationsszene mit der Dieselmedaille ausgezeichnet. Laudator Dr. Edmund Stoiber, ...

> 61. Dieselmedaille u.a. an WirtschaftsKurier
 
Gesellschaft 26.11.14 Artikel lesen

Porträtenthüllung Richard Strauss

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Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel, Intendant Mark Mast, Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle, Dr. Christian Strauss und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter auf der Jubiläumsfeier.

> Feierstunde der Bayerischen Philharmonie für Richard Strauss zum 150. Geburtstag
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Gesellschaft 24.11.14 Artikel lesen

12. Fachsymposium "Freiheit in Gefahr? Die Macht der Meinung" - Wie digitale Medien die Meinungsfreiheit verändern

Meinungsfreiheit und Meinungsmacht im Zeitalter der digitalen Medien – um dieses facettenreiche Spannungsverhältnis ging es beim 12. Fachsymposium des Roman Herzog Instituts am 18. November 2014.

> 12. Fachsymposium "Freiheit in Gefahr? Die Macht der Meinung" - Wie digitale Medien die Meinungsfreiheit verändern
 
Gesellschaft 11.11.14 Artikel lesen

Meinungsfreiheit und Parlamentshoheit

Neulich im Bundestag bekamen wir einen Eindruck von der Spannung, die zwischen beiden Prinzipien unserer politischen Kultur aufkommen kann. – Der Liedermacher Wolf Biermann wurde aus Anlaß des fünfundzwanzigsten Jahrestages des Mauerfalls eingeladen, diese glückliche Stunde in der Festversammlung mit seinen Liedern zu bleibender Erinnerung zu bringen.

> Meinungsfreiheit und Parlamentshoheit
 
Gesellschaft 11.11.14 Artikel lesen

Schäuble, der eiserne Sparer

Der Bundesfinanzminister kämpft um solide Haushalte. Doch mit der schwächelnden Konjunktur wollen viele den Geldhahn wieder aufdrehen. Damit steht Wolfgang Schäuble plötzlich im Feuer.

> Schäuble, der eiserne Sparer
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Gesellschaft 03.11.14 Artikel lesen

Wie weiter mit der DDR?

Jeder, der die DDR erlebt hat, glaubt etwas von ihr zu verstehen. Aber weiß er auch genügend über sie? Wollte und will er überhaupt etwas über politische Strukturen und ökonomische Hintergründe wissen?

> Wie weiter mit der DDR?
 
Gesellschaft 03.11.14 Artikel lesen

Die DDR als Dauerwitz

Ein Blick zurück: Zu den Büchern, die einst gelesen wurden, gehört Thomas Brussigs Roman "Helden wie wir". Der "heißersehnte Wenderoman", wie Christoph Dickmann bescheinigt. Anfang September erschienen, liegt im Oktober bereits die zweite Auflage vor. Von den wichtigsten Tages- und Wochenzeitungen besprochen, sitzt der Dramaturgiestudent Brussig in Talkshows und wird durch Buchverkäuferinnen gekannt. Ich habe ihn schon einmal persönlich bedient, er ist sehr nett, sagt die Frau in meiner Buchhandlung.

> Die DDR als Dauerwitz
 
Gesellschaft 15.09.14 Artikel lesen

Morbus DDR oder: "Welch Glück, dass wir das hinter uns haben." (G. de Bruyn an S. Berg)

Unsere inneren Einstellungen, diese tief im Unterbewusstsein verwurzelten Bewertungen von Menschen, Situationen, Ideen etc., prägen unser Denken und Fühlen. Sie dienen der schnellen Orientierung im "Chaos" des alltäglichen Lebens und steuern das Verhalten (mehr oder weniger bewusst).

> Morbus DDR oder: "Welch Glück, dass wir das hinter uns haben." (G. de Bruyn an S. Berg)
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Gesellschaft 21.10.14 Artikel lesen

Die zweite Secret Fashion Show war ein voller Erfolg!

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Im restlos ausgebuchten ars24 Studio in München zeigten gestern Abend 12 Designer ihre neuesten Kreationen. Kein Wunder, dass auch viele prominente Gäste sich den Abend nicht entgingen liessen.

> Die zweite Secret Fashion Show war ein voller Erfolg!
 
Gesellschaft 16.10.14 Artikel lesen

Im Interview – der Geschäftsführer von ASTRA Deutschland, Wolfgang Elsäßer

Um zu Hause überhaupt Fernsehen zu können bedarf es ja nicht nur der Programmacher und der Sendeanstalten, die für den Content verantwortlich sind, sondern auch jemand, der für die Übertragung verantwortlich ist. Dafür sorgt Astra mit seinen Satelliten.

> Im Interview – der Geschäftsführer von ASTRA Deutschland, Wolfgang Elsäßer
 
Gesellschaft 15.10.14 Artikel lesen

"Dem braven Kind“ - Ein neues Buch für Grafikliebhaber, Lehrer, Kinder und für viele andere

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Bis zum 26. Oktober 2014 findet im Amtshaus des Klosterdorfes Windberg bei Bogen an der Donau eine sehenswerte Ausstellung statt. Das Thema „Ohne Fleiß kein Preis“ mit dem Untertitel „Fleißbildchen mach(t)en Freude“ wurde von Frater Raphael Sperber entworfen und widmet sich einer fast vergessenen schulischen Tradition, Fleiß und gutes Betragen der Kinder mit kleinen Bildern zu belohnen.

> Dem braven Kind“ - Ein neues Buch für Grafikliebhaber, Lehrer, Kinder und für viele andere
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Gesellschaft 13.10.14 Artikel lesen

Helmut Kohl - großer Mann, kleine Tragödie

Ein peinliches Buch bringt den Altkanzler in Bedrängnis. Helmut Kohl ist so krank, dass er sich kaum wehren kann. Sein privater Lebensabend ist eine Tragödie.

> Helmut Kohl - großer Mann, kleine Tragödie
 
Gesellschaft 08.10.14 Artikel lesen

Hommage an Leonard Cohen: Zum 80.Geburtstag

Ein Highlight im Rahmen der Jüdischen Kulturtage war die literarisch-musikalische Hommage an eine der Ikonen der 60/70er Jahre, den kanadischen Lyriker, Songschreiber und Sänger Leonard Cohen. Gefeiert wurde er von einem begeisterten Publikum im Burda-Saal der IKG exakt an seinem 80. Geburtstag am 21. September.

> Hommage an Leonard Cohen: Zum 80.Geburtstag
 
Gesellschaft 08.10.14 Artikel lesen

Was heißt Liebe?

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Trotz aller soziologischen Aufklärung gilt dem landläufigen Verständnis Liebe weiterhin als Gefühl, und das nicht ganz zu Unrecht, schließlich empfindet, fühlt man Liebe: Man sehnt sich nach dem (personalen oder sonstigen) Liebesobjekt, will ihm nahe sein, oder, sofern es sich um eine Tätigkeit handelt, sie immer wieder vollziehen.

> Was heißt Liebe?
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Gesellschaft 19.09.14 Artikel lesen

Klavierkonzerte für die linke Hand – Klavier für Linkshänder?

Im 4. Philharmonischen Konzert Reihe C der Jenaer Philharmonie wurde am 18. Januar 2013 unter der Leitung von Marc Tardue das Konzert für Klavier und Orchester D-Dur für die linke Hand von Maurice Ravel von der Pianistin Ragna Schirmer vorgetragen.

> Klavierkonzerte für die linke Hand – Klavier für Linkshänder?
 
Gesellschaft 19.09.14 Artikel lesen

Erste Dirndleria® by Tali Amoo Boutique in der historischen Rosenstraße im bayerischen Tegernsee

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Im Frühjahr und Sommer zeigt sich die historische Rosenstraße im bayerischen Tegernsee in ihrer ganzen Pracht. Unzählige Rosensträucher tauchen die Straße der am Tegernsee gelegenen gleichnamigen Ortschaft in ein prachtvolles Meer von duftenden Rosenblüten.

> Erste Dirndleria® by Tali Amoo Boutique in der historischen Rosenstraße im bayerischen Tegernsee
 
Gesellschaft 18.09.14 Artikel lesen

Georg Baselitz in München

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> Georg Baselitz — Damals, dazwischen und heute
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Gesellschaft 15.09.14 Artikel lesen

Die Zeit läuft rückwärts

Am 09. September 2014 hat der multitalentierte Journalist und Autor Florian Illies sein Buch „1913: Der Sommer des Jahrhunderts“ in Daun vorgestellt, in einem Städtchen, welches tief in der Eifel und Dank fehlender Autobahnanbindung, abgelegen von der Hektik der modernen Welt, seinen alten Charme nicht verloren hat.

> Die Zeit läuft rückwärts
 
Gesellschaft 15.09.14 Artikel lesen

Daniel Schreiber: Nüchtern - Über das Trinken und das Glück

"Selbstbetrug ist eine geradezu kosmische Kraft. Wir verleugnen bestimmte Seiten an uns, die wir nicht mögen, verschließen die Augen vor Problemen, die uns unlösbar scheinen, erzählen uns Geschichten über uns selbst. Wenn man nur stark genug an etwas glaubt, schafft man es erstaunlich lange, dieses Selbstbild auch anderen zu vermitteln. Selbstbetrug schafft kleine dysfunktionale Welten. Als Trinker ist man da ein unbestrittener Experte."

> Daniel Schreiber: Nüchtern - Über das Trinken und das Glück
 
Gesellschaft 27.08.14 Artikel lesen

Inklusion - Schließen wir alles mit ein?

Ein neuer Stern ist am Himmel erschienen und weist der dunklen Welt den Weg zur Erleuchtung. Der glänzende Star trägt den klang vollen Namen „Inklusion“, eine magische Beschwörungsformel, die inzwischen die Massenmedien und Universitäten, die politischen Parteien und Kirchen verzaubert.

> Inklusion - Schließen wir alles mit ein?
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Gesellschaft 02.09.14 Artikel lesen

Die Ökonomisierung der Medizin oder die Mutation dieser zum Gewerbe

Bereits in seinen Ausführungen „Bonifikationen für Chefärzte zwecks Erreichung wirtschaftlicher Ziele“ hat der Verfasser auf die negativen Folgen der Fallpauschalen und den verstärkten Zwang zur Profitabilität der Krankenhäuser hingewiesen.

> Die Ökonomisierung der Medizin oder die Mutation dieser zum Gewerbe
 
Gesellschaft 07.09.14 Artikel lesen

Danzig – Donezk?!

Neulich wurde, aus Anlaß des 75. Jahrestages des Überfalls Deutschlands auf Polen, in Erinnerung an die damals virulente Streitfrage nach dem Status des (von Versailles konstituierten) Freistaats Danzig, eine Assoziation zum staatsrechtlichen Status des ostukrainischen Donezk geknüpft.

> Danzig – Donezk?!
 
Gesellschaft 05.09.14 Artikel lesen

Norbert Bolz - Opfer der Frauenquote sind die Frauen

Intelligente Frauen haben es heute besonders schwer, weil alle Welt es gut mit ihnen meint. Politisch korrekte Männer bescheinigen den Frauen spezielle, vor allem kommunikative Fähigkeiten, die sie sich selbst absprechen.

> Norbert Bolz - Opfer der Frauenquote sind die Frauen
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Gesellschaft 22.08.14 Artikel lesen

Liebe – ein zeitloses Phänomen, auch noch im 21.Jahrhundert?

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Um das Phänomen Liebe zunächst verstehen zu wollen, gibt es keine bessere Definition als in dem heiligen Buch der Bibel im ersten Brief des Paulus an die Korinther im „Das Hohelied der Liebe“; 13.Kapitel, Vers 4-7:

> Liebe – ein zeitloses Phänomen, auch noch im 21.Jahrhundert?
 
Gesellschaft 16.08.14 Artikel lesen

Peter Scholl-Latour stirbt mit 90 Jahren

Er galt als einer der berühmtesten Kriegsreporter, Peter Scholl-Latour, der nun am Samstag mit 90 Jahren gestorben ist. Immer wieder erklärte der den Deutschen die Welt und erhellte das Bild von der arabischen Region,von Russland, von Asien und von Afrika.

> Chronist aus Leidenschaft - Peter Scholl-Latour
 
Gesellschaft 13.08.14 Artikel lesen

Der Jason-Wu-Effekt

Der neue Stardesigner für die Boss Womenswear erfüllt die Erwartungen. Die Vorstellung der Herbstkollektion war ein voller Erfolg. Die Grundlage für weiteres Wachstum ist damit gelegt – und mit einer neuen E-Commerce-Strategie, mit der Boss die Wände zwischen online und offline einreißen will.

> Der Jason-Wu-Effekt
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Gesellschaft 13.08.14 Artikel lesen

Die Urkatastrophe des Ersten Weltkriegs als Denkanstoß einer weiteren Aufklärung

Der Erste Weltkrieg wird als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Wie konnte es dazu kommen, wie kann so etwas verhindert werden? In unserem gängigen Selbst- und Weltverständnis wird diese Frage immer noch auf die moralische, pauschal eindimensionale und darin oberflächliche Art und Weise der Religion beantwortet, auch wenn die Menschen dabei gar nicht mehr so richtig an einen Gott glauben:

> Die Urkatastrophe des Ersten Weltkriegs als Denkanstoß einer weiteren Aufklärung
 
Gesellschaft 07.08.14 Artikel lesen

OSTWIND ist zurück! Katja von Garnier dreht Fortsetzung des preisgekrönten Kinoerfolgs

Großes Wiedersehen auf Gut Kaltenbach: Anfang Juli fiel die erste Klappe zu den Dreharbeiten von OSTWIND 2. Katja von Garnier inszeniert das Pferdeabenteuer für die Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke Smeaton. Constantin Film bringt die Fortsetzung am 14. Mai 2015 in die deutschen Kinos.

> OSTWIND ist zurück! Katja von Garnier dreht Fortsetzung des preisgekrönten Kinoerfolgs
 
Gesellschaft 07.08.14 Artikel lesen

Bettina Reitz: Eine Brücke zur Heimat

Fernsehanbieter stehen vor spannenden Zeiten. Auf der einen Seite lieben vor allem junge Menschen amerikanische Serien. Auf der anderen Seite sind viele Zuschauer stark regional geprägt. Dazu kommt noch die Herausforderung der Trimedialität. Was das ist, erläutert Bettina Reitz, Fernsehdirektorin beim Bayerischen Rundfunk.

> Eine Brücke zur Heimat
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Gesellschaft 25.07.14 Artikel lesen

Franz Fühmanns Erzählung "Böhmen am Meer"

Der DDR-Schriftsteller Franz Fühmann (1922-1984), dessen 30. Todestags am 8. Juli zu gedenken ist, ist am 15. Januar 1922 in Rochlitz am Riesengebirge geboren und 1984 an Magenkrebs in einem Ostberliner Krankenhaus gestorben.

> Hohn und Spott auf die Sudetendeutschen - Franz Fühmanns Erzählung „Böhmen am Meer“
 
Gesellschaft 25.07.14 Artikel lesen

Exilautoren am Nordseestrand - Volker Weidermanns Buch "Ostende"

Dieses Buch über ein Treffen deutscher Exilschriftsteller im belgischen Seebad Ostende im Sommer 1936, drei Jahre vor Kriegsbeginn, liest man mit gemischten Gefühlen. Der Autor Volker Weidermann, 1969 in Darmstadt geboren und als Literaturredakteur ihn Berlin lebend, musste beim Schreiben dieser 150 Seiten zwei Gefahren ausweichen:

> Exilautoren am Nordseestrand - Volker Weidermanns Buch „Ostende“
 
Gesellschaft 04.08.14 Artikel lesen

Im Interview – Dr. Gerhard Brandl von Cura Placida – Children's Cancer Research Foundation

Sanfte Heilung, lateinisch cura placida – die Förderung der Entwicklung von sanften und schonenden Heilverfahren bei kindlichem Krebs ist das Hauptziel der Stiftung Cura Placida – Children's Cancer Research Foundation.

> Im Interview – Dr. Gerhard Brandl von Cura Placida – Children's Cancer Research Foundation
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Gesellschaft 10.06.14 Artikel lesen

Wolfgang Ockenfels:
Das Kreuz mit Europa

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Die Qual der Europa-Wahl, die wir am 25. Mai 2014 hinter uns gebracht haben, wuchs und wächst mit der Last der Sorgen und der Zahl der Parteien. Zudem fehlt es dem Europäischen Parlament an Problemlösungskompetenz und Legitimation.

> Wolfgang Ockenfels: Das Kreuz mit Europa
 
Gesellschaft 21.07.14 Artikel lesen

Wie der Kronprinz 1914 erschossen wurde

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Ludwig Winder, Sohn jüdischer Eltern, wurde am 7. Februar 1889 in Schaffa, einem Ort bei Znaim in Südmähren, geboren und veröffentlichte 1907 seinen ersten Gedichtband. Nach dem Abitur wurde er Journalist, gehörte dem „Prager Kreis“ deutschsprachiger Schriftsteller an und schrieb zwischen 1915 und 1938 über 2500 Beiträge für die deutschsprachige Tageszeitung „Bohemia“.

> Ludwig Winders Roman über Franz Ferdinand
 
Gesellschaft 02.08.14 Artikel lesen

Marcus Schenkenberg und
der neue Citroën in München

Schon Roland Gérard Barthes wußte in seinen „Mythologies“ von 1957 über den Citroën DS zu sagen: „Ich glaube, dass das Auto heute das genaue Äquivalent der großen gotischen Kathedralen ist. Ich meine damit: Eine große Schöpfung der Epoche, die mit Leidenschaft von unbekannten Künstlern erdacht wurde und die in ihrem Bild, wenn nicht überhaupt im Gebrauch von einem ganzen Volk benutzt wird, das sich in ihr ein magisches Objekt zurüstet und aneignet. Der neue Citroën fällt ganz offenkundig insofern vom Himmel, als er sich zunächst als ein superlativisches Objekt darbietet.“ Citroën hat nun seinen Cactus C 4 in München vor-präsentiert. Unter den Gästen im Leonardo Royal Hotel auch das Männermodell Marcus Schenkenberg. Der Event mit zahlreichen Promis wurde von Eric Leder von der Citroën-Niederlassung München ausgerichtet.

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Gesellschaft 31.07.14 Artikel lesen

Ausstellungseröffnung »Krieg der Geister« – Peter Sloterdijk im Gespräch mit Manfred Osten

Am Freitag, 1. August, dem Eröffnungsabend der Jahresausstellung »Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914«, lädt die Klassik Stiftung Weimar um 19.30 Uhr alle Interessierten zu einem Gespräch zwischen dem Philosophen Peter Sloterdijk und dem Schriftsteller Manfred Osten in das Seminargebäude der Weimarhalle ein.

> Ausstellungseröffnung »Krieg der Geister« – Peter Sloterdijk im Gespräch mit Manfred Osten
 
Gesellschaft 24.07.14 Artikel lesen

2. ‚Ladies Dirndl Dinner‘ mit Regine Sixt

Am Dienstag, den 15.07. luden Birgit Fischer-Höper von der Agentur ‚Munich Connexxxions‘ gemeinsam mit Moderatorin Alexandra Polzin die Münchner Society-Damen zum 2. ‚Ladies Dirndl Dinner‘ ins Paulauner am Nockherberg von Wiesn-Wirt Peter Pongratz.

> 2. ‚Ladies Dirndl Dinner‘ mit Regine Sixt
 
Gesellschaft 20.07.14 Artikel lesen

Das Zuchthaus Waldheim damals und heute

Von Coburg aus braucht man drei Stunden auf der Autobahn! Da es seit fast 25 Jahren keine zeitraubenden Grenzkontrollen mehr gibt, mit denen der blühende „Sozialismus“ vor den schädlichen Einflüssen der einreisenden „Kapitalisten“ geschützt werden sollte, erreicht man in einer Stunde das Erfurter Kreuz und in einer weiteren das bei Hermsdorf.

> Besuch in der „Perle des Zschopautals“ Das Zuchthaus Waldheim damals und heute
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Gesellschaft 14.07.14 Artikel lesen

Wir sind Weltmeister - Deutschland siegt über Argentinien - Perspektiven einer Philosophie des Fußballs

Das Problem der deutschen Philosophen sei es, „daß sie, was vor ihren Füßen liegt, in den Wolken suchen.“Die Wahrheit läge dann, folgt man Schopenhauer, wenn nicht auf dem Platz, so doch zumindest am Boden. Interessanterweise liegt die Lösung zum guten Fußballspiel eben nicht gerade da, wo man sie vermutet, nämlich vor den Füßen, sondern – wie ein vielzitiertes Wort sagt – entscheidet sich das Spiel im Kopf.

> Perspektiven einer Philosophie des Fußballs
 
Gesellschaft 09.07.14 Artikel lesen

DDR-Anwälte mit anrüchiger Vergangenheit

In diesen Sommerwochen vor dem 25. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin 1989 wird Bilanz gezogen darüber, was erreicht oder nicht erreicht wurde bei der Demokratisierung der DDR-Gesellschaft nach der Auflösung des SED-Staats. Über manche Äußerungen von DDR-Intellektuellen, wie der „Sozialismus“ doch noch hinübergerettet werden könnte in das wiedervereinigte Deutschland, kann man heute nur noch in brüllendes Gelächter ausbrechen.

> DDR-Anwälte mit anrüchiger Vergangenheit: Wo der Rechtsstaat versagt hat
 
Gesellschaft 25.04.14 Artikel lesen

Norbert Blüm: "Wer das Neue will, trägt die Beweislast

Herr Dr. Blüm, Sie sprechen in Ihrem Buch „Ehrliche Arbeit, Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier“ von der Liturgie der Globalisierung! Die Rede ist aber auch von der Infantilisierung der Gesellschaft, was ist damit gemeint? Groß: Das Herzwort des Neoliberalismus ist das Wort „Mehr“ und immer „Mehr“. Ohne Wachstum ist die neoliberale Welt nicht denkbar. Das ist aber eine kindliche Illusion. Und das Wesen der Erziehung muss es sein, zu lernen, dass die Welt Grenzen sowie das Leben Grenzen hat. Der heutige Finanzkapitalismus ist von der Raffgier erfaßt und hat sich damit von der wirklichen Welt entfernt. Die Finanzmärkte übertreffen bei weitem die Wertschöpfung, sie laufen seit Jahren der Wertschöpfung davon, und dies ist ein kindliches Denken, das gerade zusammenbricht.

> Norbert Blüm: Wer das Neue will, trägt die Beweislast!
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Gesellschaft 27.05.14 Artikel lesen

Irinäus Eibl-Eibesfeldt-Steigbügelhalter für die extreme Rechte?

Irinäus Eibl-Eibesfeldt, Schüler von Konrad Lorenz, ist ein österreichischer Verhaltensforscher, der die Humanethologie als selbständigen Forschungszweig begründete.[1] Eibl-Eibesfeldt betrieb umfangreiche ethologische Forschungen in Afrika, Südamerika und Ostasien, wo er besonders „angeborene“ Verhaltensweisen untersuchte.

> Irinäus Eibl-Eibesfeldt-Steigbügelhalter für die extreme Rechte?
 
Gesellschaft 01.06.14 Artikel lesen

Das Zweite Byzanz

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Byzanz, das spätere Konstantinopel, war nach Rom die bedeutendste Stadt des Imperium Romanum. Rom wurde von den Vandalen zerstört, die sich wie solche aufführten. So wurde Byzanz in Ermangelung des Ersten Roms zum Zweiten Rom. Als das Oströmische Reich 1453 unterging, schwang sich Russland zum Beschützer der orthodoxen Christenheit auf und verstand sich fortan als Nachfolger von Byzanz. So wurde Moskau das Dritte Rom.

> Das Zweite Byzanz
 
Gesellschaft 14.06.14 Artikel lesen

Religion und Demografie - Michael Blume, Religion und Demografie

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In „Religion und Demografie“ präsentiert und integriert der Religionswissenschaftler Michael Blume Befunde einer zehnjährigen Forschungstätigkeit. Der religionsdemografische Kernsatz seines neuen Buches lautet: „Religionen – und nur Religionen! – vermögen Menschen in ausreichender Zahl zu dem Verzicht zu bewegen, den Familien mit mehr als zwei Kindern bedeuten.“

> Warum es ohne Glauben an Kindern mangelt
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Gesellschaft 12.06.14 Artikel lesen

FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher ist tot

Frank Schirrmacher war seit 1994 Mitherausgeber der "FAZ" und dort für die Ressorts Feuilleton und Wissenschaft verantwortlich. Mit Sachbüchern wie "Das Methusalem-Komplott" und "Minimum" wurde der 1959 in Wiesbaden geborene Schirrmacher zum Bestsellerautor. Mit 54 ist der studierte Germanist, der über Kafka und den US-amerikanischen Dekonstruktivismus promoviert wurde, nun völlig unerwartet an einem Herzinfarkt verstorben. 1989 hatte er die Leitung des "FAZ"-Ressorts Literatur übernommen. Die Tabula Rasa hatte einst sein Buch "Payback" rezensiert.

> Die neue Unübersichtlichkeit – Zwischen Seelenheil und emotionaler Verdammun
 
Gesellschaft 10.06.14 Artikel lesen

Helmut Krausser:
Deutschlandreisen

Der allseits bekannte Satz aus dem Gedicht "Urians Reise um die Welt" von Matthias Claudi-us scheint ganz besonders dem "fahrenden Volke" der - so Daniel Kehlmann - "zwar einiger-maßen wahrgenommenen, aber nicht ganz so gut verdienenden Schriftsteller" zu gelten. Kaum jemand kenne Deutschland so gut wie sie, meint Kehlmann.

> "Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen...."
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Gesellschaft 15.05.14 Artikel lesen

Israeltag in München - 66 Israel im Mai

Ein Hauch von Traurigkeit und Lebensfreude zugleich spannte sich durch das einstündige Konzert, das das Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Leipzig und dem Generalkonsulat des Staates Israel für Süddeutschland anläßlich Israels Unabhängigkeitstages (Yom Ha'atsma'ut) einem zahlreich erschienenen Publikum präsentierte.

> 66 Israel im Mai
 
Gesellschaft 22.08.13 Artikel lesen

Die Bürgerrechtlerin Aurelia
Grigoriu
im Interview

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Mit der Bürgerrechtsbeauftragten Aurelia Grigoriu sprach die Tabula Rasa über die politische Lage in der Republik Moldau, über den Demokratisierungsprozeß und über die Menschenrechte. Wie die Bürgerrechtlerin betont, befindet sich das Land auf dem Weg in die Demokratie, aber sowohl im Hinblick auf die demokratischen Institutionen als auch mit Blick auf die Menschenrechtslage ist die Republik noch weit von europäischen Standards entfernt. Für Schlagzeilen sorgte Grigoriu in der übernationalen Presse durch einen Vortrag in Jerewan zum Thema Menschenrechte. Armenische Massenmedien hatten daraufhin öffentlich zur Anwendung von Gewalt gegenüber Bürgeraktivisten, insbesondere gegenüber Frau Grigoriu aufgefordert.

> Interview mit Aurelia Grigoriu, Bürgerrechtsbeauftragte der Republik Moldau
 
Gesellschaft 27.03.14 Artikel lesen

Herr Dr. Nicolaus König: Ist Multiple Sklerose heilbar?

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Foto: Dr. Dr. Stefan Groß

Die Tabula Rasa traf Dr. Nicolaus König zum Interview. König hat sich über viele Jahre um die Multiple Sklerose-Forschung verdient gemacht. Mit dem Experten und ausgewiesenen Experten für MS-Erkrankungen ist und ehemaligem Chefarzt der Marianne-Strauß-Klinik am Starnberger See sprach die Tabula Rasa über das Krankheitsbild, den Verlauf, die genetischen Ursachen, die Behandlungsmöglichkeiten und den neuesten Stand der Forschung.

> Ist Multiple Sklerose heilbar?
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Gesellschaft 05.05.14 Artikel lesen

Das Böse

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Am 26. April 2014 fand in Euskirchen in der Nähe von Köln ein Symposium unter dem Titel „Das Böse denken“ statt. Mit über 150 Zuhörern war der Saal bis zum letzten Platz besetzt. Die Ärztekammer Nordrhein hatte hierzu eingeladen. Nicht nur Ärzte waren erschienen. Die drei Referenten und akademischen Wissenschaftler, der Neurologe Prof. Elger aus Bonn, der Psychiater Prof. Leygraf aus Essen und die Philosophin Prof. Neiman aus Potsdam zählen zu den am besten ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet des „Bösen“.

> Das Böse
 
Gesellschaft 25.04.14 Artikel lesen

Das Gespenst des Karl Marx

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"Marx ist tot, Jesus lebt!" dies sagte der ehemalige Arbeitsminister Norbert Blüm kurz nach der Wende. Und tatsächlich schien er lange Zeit Recht zu behalten. Die allerorts vorhandenen dicken Wälzer von Karl Marx und seinem Freund Friedrich Engels wurden zuhauf in Papiercontainern, auf dem - wie Marx selbst einmal geunkt hatte - "Schutthaufen" der Geschichte, versenkt. Öffentlich über Marx reden? Fehlanzeige! Nur die wenigsten "trauten" es sich noch. Sein opulentes Monument in Chemnitz, dem ehemaligen Karl-Marx-Stadt, der riesige Kopf - von den Einwohnern liebevoll "Nischel" genannt - ist immer noch umstritten. Doch Totgesagte leben offensichtlich länger. Der bärtige Kommunismustheoretiker ist wieder in aller Munde. Seine kritischen Blicke auf den Kapitalismus erscheinen erstaunlich modern. Warum also nicht auch die jüngsten Leser mit seinen Gedanken vertraut machen.

> "Jetzt schaut mich nicht so an, für eure Problem kann ich nichts, das ist nun einmal die Realität des Marktes."> Hier bestellen
 
Gesellschaft 16.04.14 Artikel lesen

Was ist Antinatalismus?

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Der Antinatalismus ist eine humanistische Moraltheorie, die eine von der Philosophie weitgehend verdrängte Frage aufnimmt: die Frage, OB Menschen existieren sollen. Während es zahllose Stellungnahmen zur Frage gibt, WIE die bereits existierenden Menschen leben sollen, haben sich nur wenige Denker mit der Frage beschäftigt, ob es eigentlich moralisch vertretbar ist, neue Menschen zu zeugen. Der Antinatalismus stellt in Frage, was selbstverständlich scheint: dass auch künftig Menschen gezeugt und geboren werden sollen. Auf den ersten Blick könnte diese Moraltheorie damit bedrohlich scheinen. Auf den zweiten Blick aber nimmt sie das folgende POSITIVE ZIEL und das nachstehende GEBOT ernster als andere Moraltheorien:

> Was ist Antinatalismus?
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Gesellschaft 01.04.14 Artikel lesen

Jürgen Petry: Umgestaltung -
die Geschichte eines Rufmords!

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(c) Sachsenbuch

Spaziergänger finden im Frühjahr 1990 etwa 800 Meter Luftlinie hinter dem Chemischen Kombinat Espenhain in Sachsen, abgekippte verlagsneue Bücher auf einer Müllkippe. Nicht einige wenige, sondern zig tausende. „Ausgemerzte“ DDR Literatur, wird es später heißen. Zwei Tage nach dem Fund bringt die Kreisausgabe Borna der Leipziger Volkszeitung eine Achtzeilenmeldung, eine Woche später ist der Skandal zur europaweiten Sensation, zur „größten Büchervernichtung aller Zeiten“ geworden. 26 Fernsehanstalten des In und Auslands bringen, zum Teil zur besten Sendezeitabendfüllende Beiträge, unzählige Zeitungen überschlagen sich in der Berichterstattung.

> UMGESTALTUNG - die Geschichte eines Rufmords!
 
Gesellschaft 13.04.14 Artikel lesen

Das Jahr 1954: Grundlage
für die Pariser Verträge

Die Frage der Zugehörigkeit des Saargebietes stellte ein strittiges Problem der deutsch-französischen Beziehungen dar.Die französisch-saarländischen Konventionen von 1953, die nach dem Text der Präambel die Ausarbeitung eines europäischen Status für die Saar erleichtern sollten, verstärkten die Autonomie der Saarregierung, ohne die Wirtschaftsunion anzutasten. Während die französische Regierung die Anerkennung dieser Regelung als Voraussetzung für die Ratifizierung des EVG-Vertrages erklärte, wies die Bundesregierung darauf hin, dass die freie Meinungsbildung und insbesondere freie Wahlen im Saargebiet nicht gewährleistet seien und dass die Saarfrage eine Frage der deutschen Grenzen sei und deshalb einer friedensvertraglichen Regelung vorbehalten bleiben müsse. Die Saarfrage wuchs sich in der Folgezeit zum europäischen Problem aus.

> Das Jahr 1954: Grundlage für die Pariser Verträge
 
Gesellschaft 12.04.14 Artikel lesen

»Europa und seine Kultur« – Martin Schulz zu Gast in Weimar

Die Klassik Stiftung Weimar, die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und das Deutsche Nationaltheater Weimar laden zu einem Gespräch mit Dr. h. c. mult. Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, am Dienstag, 22. April, um 16 Uhr ein. Im Festsaal des Weimarer Stadtschlosses spricht Martin Schulz über die Vision von einem »Kulturland Europa« gemeinsam mit: Prof. Dr. Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung Weimar, Prof. Dr. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Hasko Weber, Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar. Nach einleitenden Worten von Jakob v. Weizsäcker, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie wird Bernd Hilder, Chefredakteur der Thüringischen Landeszeitung, das Gespräch leiten.

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Gesellschaft 06.04.14 Artikel lesen

Die sittliche Erziehung bei Jean Piaget

Jean Piaget vertrat eine Sichtweise der sittlichen Erziehung, die im Gegensatz zu der Durkheims, bereits im Erziehungsvorgang das Schwergewicht auf Freiwilligkeit, Gegenseitigkeit und Autonomie legt. Diese Sichtweise war von der Hoffnung auf eine verwandelte Neugestaltung menschlichen Zusammenlebens durch kommende Generationen begleitet. Es lassen sich in Durkheims Konzept von moralischer Erziehung eine einseitige Betonung der Momente von Disziplin und Autorität sehen, ohne dass die Erziehung sich die Aufhebung der der Disziplin und Autorität entsprechenden seelischen Dispositionen zum Ziele setzte. Die Möglichkeit einer solchen Interpretation hing damit zusammen, dass Durkheim auf eine eigengesetzliche Lebenssphäre der Kinder keine Rücksicht nimmt, sondern die Lehrer als Vertreter der nichtfamiliären Sphäre des Staates versteht, die die Kinder den Forderungen einer objektiven Erwachsenenwelt unterwirft.

> Die sittliche Erziehung bei Piaget
 
Gesellschaft 28.03.14 Artikel lesen

Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2014 geht an Rüdiger Safranski

Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2014 geht an den Philosophen und Schriftsteller Rüdiger Safranski. Damit würdigt die Stiftung seine "brillanten Biographien, die sich – so die Begründung der Jury – durch Anschaulichkeit und Eleganz auszeichnen."

 
Gesellschaft 18.03.14 Artikel lesen

Norbert Röttgen: Europas Berufung heute

Es gibt keine andere Region auf der Erde, die mit der Ent­stehung von Globalisierung so sehr verbunden und deren geschichtliche Entwicklung wiederum selbst so von ihr geprägt ist wie (West-)Europa. Über mehrere Jahrhunderte der Neuzeit hinweg ist Europa eine der dominanten Mächte auf der Erde gewesen, sie hat den Globus gewissermaßen erschlossen und erstmals mit einem weltumspannenden Netz umwoben. Moderne Wissenschaft und Forschung, die technologische An­wendung von Erkenntnissen, modernes Staats- und Rechtsverständnis, die industrielle Revolution, die zivili­satorische Dimension von Kunst und Kultur, all dies ist in Europa geboren oder hat sich zumindest von hier aus als europäische Art des Lebens, des Wirtschaftens und des Arbeitens weltweit verbreitet.

> Norbert Röttgen: Europas Berufung heute: Die Globalisierung muss europäisch werden
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Gesellschaft 04.04.14 Artikel lesen

Cornelia Corba und Helmut Zöpfl

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München, Osterprogramm bei Karstadt am Bahnhof. Mittwoch 16. und Donnerstag 17. April um 14:00 Uhr. Cornelia Corba und Helmut Zöpfl unterhalten Sie musikalisch humoristisch, in Anwesenheit von Michael Aufhauser und der Tiere von Gut Aiderbichl. Sie hören die schönsten Tierlieder, weltbekannte Hits und Helmut Zöpfl liest aus seinem Buch „Tiere kommen in den Himmel.“

 
Gesellschaft 30.03.14 Artikel lesen

Grenzen sind heilig

In den Wissenschaften gibt es wahre, falsche und sinnlose Aussagen. Wahre Aussagen lassen sich beweisen, falsche Aussagen lassen sich widerlegen, sinnlose Aussagen sind weder falsch, noch wahr. Wissenschaften basieren auf Axiome. Axiome sind notwendige Behauptungen, um die Wissenschaft erst zu ermöglichen. Ein mathematisches Axiom, ohne dem es keine Mathematik gäbe, lautet, dass jeder natürlichen Zahl eine weitere Zahl folgt, die um 1 größer ist. Axiome lassen sich weder beweisen, noch widerlegen. Nach der obigen Definition sind Axiome sinnlos. Je weniger „sinnlose“ Axiome für eine Wissenschaft notwendig sind, desto genauer ist sie. Mathematik und Physik sind Wissenschaften mit den wenigsten Axiomen.

> Grenzen sind heilig
 
Gesellschaft 27.03.14 Artikel lesen

Weg mit der Darmscham!
Her mit den Bauchgefühlen!

"Liebe Leser, es wird Zeit, dass wir uns mit dem Eingemachten beschäftigen. Schnallen Sie Ihre Hosenträger enger, geben Sie der Brille den letzten Stups hoch auf die Nase, und trinken Sie einen gewagten Schluck Tee! Mit sicherem Abstand nähern wir uns einem mysteriösen Häufchen." So leitet Giulia Enders ein besonders "anrüchiges" Kapitel über das Endprodukt einer der drei Schläuche in unserem Körper ein. Zwei davon (Gehirn und Blutkreislauf) stehen im allseits anerkannten Ruf, "Meisterwerke" zu sein. Nummer 3 dagegen winkt ganz zag- und schamhaft aus dem Inneren. Die nötige Anerkennung wird ihm zumeist verweigert. Denn von diesem "Mann ohne Eigenschaften" glauben die meisten, dass er höchstens mal aufs Klo geht, ansonsten offensichtlich nur "lässig im Bauch rumhängt" und nur ab und an durch eher unsittliche Töne sowie müffelnde Ein-... äh... Auswürfe auf sich aufmerksam macht. Die Rede ist von unserem wohl größtenteils stark unterschätzten Darm.

> Weg mit der Darmscham! Her mit den Bauchgefühlen!
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Gesellschaft 17.02.14 Artikel lesen

„Wir alle haben die Sehnsucht nach einem Miteinander und müssen den Mut haben, Utopien zu leben" - Konstantin Wecker im Interview

Im Interview mit der Tabula Rasa spricht der Liedermacher Konstantin Wecker über seine Liebe zu Carl Orff, über seine klassischen Wurzeln und über die Utopien, die ihn sein ganzes Leben lang als politischer Sänger begleitet haben. "Ich meinerseits glaube, wir müssen den Mut haben, Utopien in uns leben zu wollen und auch zu dürfen. Jeder von uns hat diese Sehnsüchte. Es gibt nur ganz wenige gestörte Menschen, die der Meinung sind, auf den anderen einzutreten, wenn dieser am Boden liegt. Aber es ist eine Minderheit, die zwar immer gern hochgehoben wird, wann man sagt, daß der Mensch so sei, doch meiner Meinung nach ist er nicht so", so Wecker.

> Konstantin Wecker im Interview
 
Gesellschaft 14.03.14 Artikel lesen

Buber-Rosenzweig-Freiheit-Vielfalt in Aachen

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Alljährlich und unbemerkt wird die Buber-Rosenzweig-Medaille in Erinnerung an die deutsch-jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit GCJZ verliehen. Nach den Regeln des Deutschen Koordinierungsrat erhalten solche Personen die undotierte schwere Medaille, die sich um Verständigung zwischen Christen und Juden verdient gemacht sowie einen Beitrag für die christlich-jüdische Zusammenarbeit geleistet haben.

> Buber-Rosenzweig-Freiheit-Vielfalt in Aachen
 
Gesellschaft 29.01.14 Artikel lesen

Adam Smith und die
Nationalökonomie

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In Zeiten der Arbeitslosigkeit, Abbau sozialer Leistungen sowie eines neoliberalen Wirtschaftssystems setzen Diskussionen darüber gewisse theoretische Kenntnisse voraus. Es dürfte nachvollziehbar sein, dass für den interessierten Laien diese Kenntnisse in verständlicher Form vermittelt werden sollten. Dieses ist umso wichtiger, da Politiker und selbsternannte Ökonomen mit pseudowissenschaftlichen Methoden wirtschaftliche und politische Interessen bedienen. Um das Werk von Adam Smith entsprechend würdigen zu können, bedarf es der Fähigkeit, sich in die Welt, wie diese sich im 18ten Jahrhundert darstellte, hineinzuversetzen.

> Adam Smith - Ein Engländer (1723-1790) erfand eine neue Wissenschaft: Die Nationalökonomie
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Gesellschaft 11.03.14 Artikel lesen

Das künftige Naturkundemuseum Bayern hat seinen Architekten

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IKH Dr. Auguste von Bayern, Prinzessin zur Lippe und Dr. Ludwig Spaenle: Foto: Dr. Dr. Stefan Groß

Zwei Tage lang haben die Preisrichter intensiv überlegt, diskutiert und ausgewählt. Zwei Tage lang Entwürfe gewälzt. Zwei Tage lang immer und immer wieder entschieden. Aber es geht schließlich um die Zukunft. Für den Förderkreis Naturkundemuseum Bayern e.V. ist nun eine weitere Hürde geschafft. Die Gewinner des im letzten Jahr ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs für den Bau des neuen Naturkundemuseums Bayern stehen fest: „Staab Architekten“ aus Berlin heißt der erste Preisträger, der am 07. März 2014 im Museum Mensch und Natur im Schloss Nymphenburg bekannt gegeben worden ist. Zu den vorangegangenen Tätigkeiten des Teams rund um Architekt Volker Staab gehören unter anderem Projekte wie Erweiterung und Umgestaltung des bayerischen Landtags im Maximilianeum, das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und der mehrmals ausgezeichnete Bau des Museums der Bayerischen Könige in Hohenschwangau.

> Der Realisierung wieder einen Schritt näher: Das künftige Naturkundemuseum Bayern hat seinen Architekten
 
Gesellschaft 11.03.14 Artikel lesen

"Burnout" - Die neue Volkskrankheit der Moderne

Das Thema "Burnout" bewegt sich inzwischen auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Treffer im dreistelligen Millionenbereich landet man beim Googeln. Deutlich über Hundert liegen die Zahlen bei (Selbsthilfe-)Büchern, die dieses Thema beinhalten. Radio und Fernsehen stehen gleichfalls nicht nach. Nun also noch eine weitere Abhandlung über die anwachsende, durch diverse Medien befeuerte öffentliche Diskussion, der sich anscheinend epidemieartig ausbreitenden neuen Volkskrankheit. Schmal ist das Büchlein des ehemaligen ärztlichen Leiters der Fliedner-Klinik Düsseldorf Prof. Theo R. Payk. Kann der Autor, der bereits eine achtbare Anzahl von Fach- und Sachbüchern (u. a. zum Thema Depression) vorgelegt hat, dem interessierten Leser und/oder Betroffenen auf rund 80 DIN-A5 Seiten wirklich etwas Neues vermitteln? Nein, das kann er nicht. Doch bevor der geneigte Leser dieser Rezension enttäuscht abwinkt sei vermerkt, dass dies mit Sicherheit auch nicht Anliegen des 1938 geborenen und mittlerweile in der Aus- und Weiterbildung sowie Hospizarbeit engagierten Psychiaters und Psychotherapeuten ist.

> Die neue Volkskrankheit der Moderne
 
Gesellschaft 07.03.14 Artikel lesen

Der Mut der Krieger – über das Buch „Mauerkrieger“

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(c) Verlag Ch. Links

Im wohl berühmtesten Essay über das Absurde* wird dem Leser die Beantwortung der Frage abverlangt, ob das Leben sich lohnt. Für den Fall der Verneinung bleibt als einzige Konsequenz freilich nur der Selbstmord. Die Selbstmordrate in der DDR war extrem hoch; der Rest (etwa 16 Millionen Bürger) wollte zweifelsfrei ein Leben, das sich lohnt. Und für diesen Willen zum lohnenden Leben hielt der Staat einen strickt zu lobenden wie einzuhaltenden Lebensentwurf parat. Der Lebensentwurf dieser Sozialutopie nach stalinistischem Muster nannte sich die „Diktatur des Proletariats“. Geschäftsführende Partei dieser Diktatur war die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED).

> Der Mut der Krieger – über das Buch „Mauerkrieger“ bei Ch. Links, herausgegeben von Ole Giec und Frank Willmann
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Gesellschaft 06.03.14 Artikel lesen

Wie Bienen kollektiv entscheiden und was wir davon lernen können

Gerade hochaktuell kann man in der heimischen Politik sehen wie wichtig Demokratie ist. Eine übergroße Koalition steht einer verschwindend kleinen Opposition gegenüber. Doch langfristig lebt die Demokratie von der Auseinandersetzung der Gegensätze, von einem produktiven Streit und anschließender Kompromissbildung. Das muss im Umkehrschluss nun nicht etwa bedeuten, dass Bürgerentscheide das non plus Ultra sind. Denn ein Zuviel an Mitbestimmung, Umfragen und diversen Volksbeteiligungen kann Politik auch lähmen. Es kommt also auf ein moderates Mittelmaß an, um zum gesamtheitlichen Wohl der Bewohner eines Staates beizutragen. Es gibt eine Spezies, die dies auf großartige Weise dem Menschen vorlebt: das Volk der Honigbienen.

> Schwarmschlauheit oder: "Eine Entscheidung ohne Abweichler"
 
Gesellschaft 05.03.14 Artikel lesen

Die Kraft der Metadaten: Wie ein Geheimdienst-Chef Opfer seiner Überwachungsdoktrin wurde

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Joachim Jakobs

Um die Nadel zu finden, braucht man den Heuhaufen“, so die angebliche Überzeugung von NSA- (National Security Agency) Direktor Keith Alexander. Ira Hunt, Chef-Techniker der Central Intelligence Agency (CIA) wird konkreter: “Mehr ist immer besser … da man Punkte nicht verknüpfen kann, die man nicht hat, versuchen wir grundsätzlich alles zu sammeln, was wir sammeln können und behalten es für immer. Es liegt in sehr greifbarer Nähe, dass wir in der Lage sind, jede von Menschen verursachte Information zu verarbeiten.“

> Die Kraft der Metadaten: Wie ein Geheimdienst-Chef Opfer seiner Überwachungsdoktrin wurde
 
Gesellschaft 04.03.14 Artikel lesen

Peter Scholl-Latour wird 90

Wenn es klappt, dann wird der vitale Greis auch noch mit über Neunzig Jahren um den Erdball rasen, vor Ort recherchieren und, wieder im heimischen Exil angelangt, unermüdlich die unvermeidliche Katastrophe, den Schlamassel prophezeihen – so, und nur so musste es schließlich wieder kommen: so kam es immer schon. Grimmig und grantig gebärdet sich der Alte dann, und wenn ihm irgendwelche Schönredner dazwischen funken, kann er schon mal richtig böse werden. Man hat einen Heidenspaß, wenn Scholl-Latour in den diversen öffentlichen Gesprächsrunden, von politisch korrekten Nachbetern eingekeilt, langsam die Geduld verliert und endlich Alterszorn vor Milde walten lässt. Dann kocht er über und poltert forsch drauflos. Das neue Jahrtausend bot Anlässe zuhauf. Kostproben gefällig?

> Chronist aus Leidenschaft - Peter Scholl-Latour
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Gesellschaft

25.02.14

Ankunft des Deutschen Olympiateams aus Sotschi: Interview mit Felix Loch, Georg Hackl, Natalie Geisenberger, Tobias Wendl und Tobias Arlt

Felix Loch, Georg Hackl, Natalie Geisenberger, Tobias Arlt und Tobias Wendl im Interview bei der Rückkehr der Deutschen Olympiamannschaft aus Sotschi am Flughafen München 2014.

 
Gesellschaft 24.02.14 Artikel lesen

Ankunft der Deutschen Olympiamannschaft
auf dem Flughafen in München 2014

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Gesellschaft 19.02.14 Artikel lesen

Die Kinder vom
Lager Föhrenwald

Ausdruckstarke S/W Fotos mit Gruppenbildern ernst blickender oder mal auch fröhlicher Kinder vor einer heute schwer identifizierbaren Kulisse. Kinder unterschiedlichen Alters in ihrem Wägelchen sitzend nebst Halbwüchsigen im schulischen Alltag, auf der Straße, beim Bastkeballspiel oder wartend auf eine warme Mahlzeit. Kinder, deren bloße „Existenz eine heroische Tatsache“ war, denn sie– so die Schriftstellerin Lea Fleischmann auf einer der informationsreichen Begleittafel – , den Beweis dafür lieferten, dass „die Nazis ihr Werk nicht vollendet hatten...“

> Die Kinder vom Lager Föhrenwald
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Gesellschaft 16.02.14 Artikel lesen

Ehrung eines Antifaschisten:
Wie Kommunisten mit der Geschichte umgehen

Die letzten Jahre der Weimarer Republik 1930/32 waren erfüllt von Straßenschlachten, politischen Morden und Aufmärschen gegen die verhasste Reichsregierung. Angeführt wurden die republikfeindlichen Kräfte, die den demokratischen Staat mit allen Mitteln bekämpften, von Kommunisten und Nationalsozialisten, die, wenn die Umstände günstig waren, auch Bündnisse miteinander eingingen. So geschah es beim Streik der „Berliner Verkehrsgesellschaft“ vom 2. bis 5. November 1932. Durch diese koordinierte Aktion einer „antirepublikanischen Einheitsfront“ wurde für drei Tage der öffentliche Nahverkehr in Berlin stillgelegt. In der Dissertation „Nähe zum Gegner“ (1994) des Hamburger Ex-Linken Klaus Rainer Röhl, geboren 1928 in Danzig, der einst Chefredakteur der aus Ostberlin finanzierten Politillustrierten „Konkret“ war und heute für konservative Zeitungen schreibt, kann man Einzelheiten nachlesen.

> Ehrung eines Antifaschisten: Wie Kommunisten mit der Geschichte umgehen
 
Gesellschaft 17.01.14 Artikel lesen

Karl Kardinal Lehmann:
Ethik in der Intensivmedizin

Media vita in morte sumus – Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen. Der Tod ist sicheres Los aller Lebenden und allgegenwärtig: In den Nachrichten weltweit, auch in unserem persönlichen Umfeld, wenn nahe Menschen sterben. Wir dürfen froh und dankbar sein für die medizinischen Möglichkeiten, mit denen Leben heute gerettet und Leid gelindert werden kann. Aber manche Fälle haben uns doch auch schockierend vor Augen geführt, welche Gefahren damit zusammenhängen. Allzu leicht können Ärzte, Pfleger, Angehörige oder Richter zu Herren über Leben und Tod werden.

> Ethik in der Intensivmedizin: Möglichkeiten und Grenzen
 
Gesellschaft 10.02.14 Artikel lesen

Outing ist out

Ein bekannter nationaler Fußballspieler hat sich geoutet. Ich muß bekennen, daß er mir vorher nicht bekannt war, und bezweifle auch, daß er durch sein Bekenntnis ein besserer Fußballspieler geworden sei oder die nationale Fußballehre erheblich aufgewertet habe. Die Massenmedien, vor allem ihre journalistischen Akteure, hat dieses Ereignis über Wochen stark erregt. Die sind halt leicht erregbar und immer in der Hoffnung, ein noch aufregungsbedürftigeres Publikum zu finden, das die Auflage steigert.

> Wolfgang Ockenfels: Outing ist out
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Gesellschaft 10.02.14 Artikel lesen

Buschjagt: Was glaubt
der Mensch, wer er ist?

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Seit Platon wissen wir von der Anwesenheit des Bestialischen und der Abwesenheit des Rationalen im Menschen, wenn sich Menschen Tieren gegenüber auf grausame Weise verhalten, und wir kennen die Gründe, warum die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren freundschaftlicher und nicht grausamer Art sein sollten. Seit Platon wissen wir, dass Menschen nur dann glücklich sein können, wenn sie ihre rationalen Fähigkeiten ausbauen und wenn sie die besonderen Fähigkeiten der einzelnen Tierarten zum Ziel ihres gemeinsamen Wohlergehens entdeckten. Seit Platon wissen wir auch, dass die Jagd – als unfairer Kampf – negative Auswirkungen auf die Herausbildung des Charakters hat, so dass die Jagd keine Unterhaltung für gelangweilte Vertreter der (politischen) Elite sein sollte, weil die Art und Weise, wie man sich Tieren gegenüber verhält, zeigt, wer man selbst ist, und weil sie zeigt, wie unwürdig man sich verhält, wenn man Tiere – wie Elefanten – auf unwürdige Weise erlegt.

> Buschjagt: Was glaubt der Mensch, wer er ist?
 
Gesellschaft 04.02.14 Artikel lesen

Emil Lederer (1882 - 1939)

Den meisten Wirtschaftswissenschaftlern dürfte Name und Werk von Emil Lederer nicht mehr gegenwärtig sein. Dabei kann Lederer als herausragende Persönlichkeit des akademischen Lebens als Wirtschafts- und Gesellschaftstheoretikers in der Weimarer Republik bezeichnet werden. Emil Lederer wurde 1882 in Pilsen geboren, studierte in Wien und lehrte vornehmlich dort und in Heidelberg. 1933 musste er emigrieren und war bis zu seinem Tode 1939 als Professor für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der New School of Social Research in New York tätig. Er hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zu Themen der Wirtschaftstheorie, der Wirtschaftspolitik, der Zeitgeschichte und der Gesellschaftstheorie veröffentlicht.

 
Gesellschaft 04.02.14 Artikel lesen

10 Jahre Facebook

Wer kennt nicht die berühmte Strophe “Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt”? Aber wie schaut Freundschaft 2.0 aus beziehungsweise was ist unter dem Terminus “Freundschaft” eigentlich zu verstehen? Freundschaft kennzeichnet eine positive Anziehung und Beziehung zwischen Menschen, die sich durch Vertrauen, Sympathie, Wertschätzung und Verständnis auszeichnet. Es gibt Nutzfreundschaften, Zweckfreundschaften und die “reine” Freundschaft. So weit die Theorie, doch wie schaut die heutige Praxis aus?

> Wer warum heute noch Freunde braucht> Nietzsche on Facebook? - Postmoderne Welten des Philosophierens
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Gesellschaft 29.01.14 Artikel lesen

5. Jüdische Filmtage
in München

Als der 1933 ausgewanderte jüdische Komponist Werner Heymann sich 1957 nach seiner Rückkehr in die BRD um Wiedererlangung der deutschen Staatsangehörigkeit bewarb, wurde er von der Einbürgerungsbehörde in Bayern gefragt, seine Kenntnisse über deutsche Kultur nachzuweisen. Darauf hin stimmte er die Melodie vom Lied „ Das gibt's nur einmal“ an und erreichte prompt sein Ziel. Dabei versäumte er zu erwähnen, dass er, der Remigrant, der eigentliche Autor des populären Liedes war. Diese Anekdote und viele anderen flossen in das Konzert Piano und Film – Eine musikalische Reise von der UFA bis nach Hollywood“ ein, dass am 22. Januar 2014 im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz präsentiert wurde.

> 5. Jüdische Filmtage München im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz
 
Gesellschaft 02.02.14 Artikel lesen

Wenn die moderne Medizin nichts mehr tun kann

"Menschliches Genom entschlüsselt!" Diese Meldung schlug im Jahr 2000 ein wie eine Bombe. Die Berichterstattung beherrschte ein ganzes Jahr lang die Medien. Man sprach vom "Buch des Lebens". Anlässlich dieser sensationellen Bekanntgabe verkündete der damalige US-Präsident Bill Clinton in einer Pressekonferenz das Ereignis der Weltöffentlichkeit mit folgenden Worten: "Mit diesem Tag lernen wir die Sprache, mit der Gott das Leben erschaffen hat". Dies veranlasste Sidney Brenner, einen der Pioniere der Genforschung, zu einer vorlauten Bemerkung: "Und vielleicht ist die Bibel die Sprache, in der der Mensch Gott erschaffen hat".

> "Das Gehirn ist der selbstständige, eigenwillige Apotheker des Körpers" (Kurt Langbein)
 
Gesellschaft 02.02.14 Artikel lesen

Tschechien verkauft sudetendeutsches Dorf: Wie die deutsche Geschichte ausgelöscht wird

Noch heute gibt es, fast 70 Jahre nach Kriegsende, in den Grenzregionen Tschechiens zu Sachsen, Bayern und Österreich Dutzende von verfallenen Dörfern, die von ihren sudetendeutschen Bewohnern bei der Aussiedlung 1945/46 aufgegeben wurden. Die Häuser verfielen, da Tschechen dort nicht einziehen wollten, Mauern, Gartenzäune, Dächer und Hauswände stürzten ein, Gras und Gestrüpp überwucherten die sudetendeutsche Geschichte. Wenn man Glück hat, findet man noch einen verwitterten Dorffriedhof, dessen kaum moch lesbare Grabsteine davon zeugen, dass hier acht Jahrhunderte lang Deutsche lebten.

> Tschechien verkauft sudetendeutsches Dorf: Wie die deutsche Geschichte ausgelöscht wird
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Gesellschaft 24.01.14 Artikel lesen

Mars: Eine Reise durch
"immerwährende Landschaften"

Seit Jahrhunderten schlägt der Mars die Menschen in seinen Bann. In vielen Mythologien hat er seinen festen Platz. Seine rote Farbe am Firmament wirkte befremdlich, war doch Rot das Symbol für Feuer und Blut, für Macht und Aggression: Attribute des römischen Kriegsgottes, der ihm auch seinen Namen gab. Jahrhundertelang bis hinein in unsere Zeit hielt sich das Bild vom schrecklichen Roten Planeten. 1938 versetzte Orson Wells mit seinem Hörspiel 'Krieg der Welten' über einen angeblich gerade stattfindenden Angriff von Marsbewohnern auf die Erde Millionen Amerikaner in Panik. Mittlerweile starteten mehr als 30 Missionen seit Beginn der Raumfahrt in Richtung Mars.

> Heike Geilen: Eine Reise durch "immerwährende Landschaften
 
Gesellschaft 22.01.14 Artikel lesen

Der Moorfrosch und
die Mauertoten

Im ehemaligen Ostberlin, der einstigen DDR-Hauptstadt, gibt es seit Mauerfall und Wiedervereinigung ein rundes Dutzend DDR-Nostalgie-Verlage, in deren Buchveröffentlichungen der 1989/90 untergegangene SED-Staat ausgiebig gefeiert und verklärt wird. Das jüngste Beispiel ist eine reich bebilderte Ideologiefibel von 144 Seiten, die unter dem Titel „Da war ein Land, das du nicht kennst“ im Eulenspiegel-Verlag erschienen ist. Der Titel soll den unbedarften Leser, der die Grausamkeit deutscher Zweistaatlichkeit nicht mehr erlebt hat, darauf aufmerksam machen, dass er etwas versäumt hat, was ...

> Der Moorfrosch und die Mauertoten: Buch über einen untergegangenen Staat
 
Gesellschaft 16.01.14 Artikel lesen

Das Outing von Thomas
Hitzlsperger
und Homophobie

Vor einigen Tagen hat sich der ehemalige Bundesligaprofi und Nationalspieler Thomas Hitzlsperger in einem Interview mit der ZEIT als homosexuell geoutet. Er wolle „die Diskussion über Homosexualität unter Profisportlern voranbringen." und jungen Profifußballern Mut machen, da sie an „meinem Beispiel sehen“ können, „dass man sowohl homosexuell als auch erfolgreicher Profifußballer sein kann.“ Erst nach dem Ende seiner Karriere sei für ihn „der richtige Zeitpunkt“ des Outings gekommen. Damit wolle er auch einen Monat vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi ein Zeichen setzen, wo „homosexuelle Propaganda“ ein Straftatbestand darstellt.

> Das Outing von Thomas Hitzlsperger und Homophobie im männlichen Profifußball
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Gesellschaft 27.10.13 Artikel lesen

Bedarf die Religion
der Philosophie?

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“Die philosophische Religion, wie sie von uns gefordert ist, existiert nicht.“ (XI 255; Zitate aus Schelling werden nach der von K.F.A. Schelling veranstalteten Ausgabe der Werke Schellings durch Angabe des Bandes und der Seitenzahl verifiziert) Mit dieser Forderung beginnt das späteste, aus seinem Nachlaß herausgegebene Werk Schellings, die so genannte ‘Philosophische Einleitung in die Philosophie der Mythologie oder Darstellung der reinrationalen Philosophie‘. Seltsam wie der Titel des Werkes, ist auch die Forderung nach einer philosophischen Religion. Mutet Schelling hier seinen Lesern eine Transformierung der Philosophie in Religion zu? Oder soll gar die Religion in Philosophie aufgehoben werden?

> Christian Danz: Bedarf die Religion der Philosophie?
 
Gesellschaft 26.08.13 Artikel lesen

Die Würde des
Menschen ist unantastbar

„Die Entrüstung über begangene Grausamkeiten wird um so geringer, je unähnlicher die Betroffenen den normalen Lesern sind, je brunetter, „schmutziger“, dagohafter. Das besagt über die Greuel selbst nicht weniger als über die Betrachter. Vielleicht ist der gesellschaftliche Schematismus der Wahrnehmung bei den Antisemiten so geartet, daß sie die Juden überhaupt nicht als Menschen sehen. Die stets wieder begegnende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner gleichen Tieren, etwa Affen, enthält bereits den Schlüssel zum Pogrom.“ (Theodor W. Adorno, Minima Moralia, 1985, S. 133f)

> Mordaufrufe gegen Zuwander_innen aus Südosteuropa: Die Würde des Menschen ist unantastbar
 
Gesellschaft 01.04.13 Artikel lesen

Im Interview:
Norbert Lammert

Stefan Groß: Herr Bundestagspräsident, geht es mit der deutschen Sprache bergab? Prof. Dr. Lammert: Dies wäre mindestens zu pauschal, aber richtig ist, dass sich der Stellenwert der deutschen Sprache sowohl mit Blick auf den allgemeinen Sprachgebrauch der Weltgemeinschaft als auch im Blick auf den Stellenwert von Deutsch als Wissenschaftssprache in den letzten Jahren verändert hat, und dass er heute zweifellos nicht mehr die Bedeutung hat, wie es früher, insbesondere im Wissenschaftsbereich, jahrzehntelang der Fall war.

> Hat die deutsche Sprache eine Perspektive in Europa? Bundestagspräsident Norbert Lammert
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Gesellschaft 28.01.13 Artikel lesen

Demenz ein
unabwendbares Schicksal?

Eine versierte Lektorin korrigierte zu Recht in einem Manuskript das Erwähnen von Demenzen. Das Wort Demenz leitet sich – wie so vieles in der Medizin - von dem lateinische Wort dementia (ohne Geist) ab und bedeutet in unserem Sprachgebrauch ein Defizit an geistiger, emotionaler und sozialer Leistungsfähigkeit. Es wird also die Summe von vielgestaltigen Zeichen (Symptomkomplex) einer mangelnden Funktion unseres Gehirns so bezeichnet. Dass in Publikationen dennoch der nicht zulässige Plural gebildet, wird liegt daran, dass die Medizin tatsächlich verschiedene Formen eines solchen Bildes unterscheidet

> Demenz – ein unabwendbares Schicksal oder doch nicht?
 
Gesellschaft 10.04.13 Artikel lesen

Das Dilemma des Chefs
in neoliberalen Zeiten

Motivationskurse und -schulungen sind en vogue. Manager in Leitungspositionen werden in Trainingscamps geschickt. "Im Grunde geht es da immer um drei größere Themen: Führung, Motivation, Persönlichkeits-entwicklung", sagt Linde-Personalchef Werner Boekels. Um Menschen für eine Sache zu begeistern, muss man sie motivieren, heißt es. Das ist aber nur teilweise richtig. Motivieren muss man nur die Mittelmäßigen. Das ist keineswegs negativ gemeint, handelt es sich hierbei doch um die große Mehrheit der Menschen.

> Adorján F. Kovács: Das Dilemma des Chefs in neoliberalen Zeiten
 
Gesellschaft 20.11.11 Artikel lesen

Der ganzheitliche Ansatz
der Palliativmedizin

Nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist die Palliativmedizin „die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt“, die über eine rein palliative Therapie hinausgeht. Nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung.

> Der "ganzheitliche Ansatz" der Palliativmedizin
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Gesellschaft 22.02.11 Artikel lesen

Facebook und die
neuen "Freunde"


Wer kennt nicht die berühmte Strophe “Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt”? Aber wie schaut Freundschaft 2.0 aus beziehungsweise was ist unter dem Terminus “Freundschaft” eigentlich zu verstehen? Freundschaft kennzeichnet eine positive Anziehung und Beziehung zwischen Menschen, die sich durch Vertrauen, Sympathie, Wertschätzung und Verständnis auszeichnet. Es gibt Nutzfreundschaften, Zweckfreundschaften und die “reine” Freundschaft. So weit die Theorie, doch wie schaut die heutige Praxis aus?

> Lisz Hirn: Wer warum heute noch Freunde braucht
 
Gesellschaft 04.11.13 Artikel lesen

Arbeitslosigkeit: hoffen,
bangen, resignieren

Arbeitslosigkeit gehört zu den größten gesellschaftlichen Problemen in Deutschland. Einmal im Monat werden Arbeitslosenzahlen präsentiert. Derzeit liegt die Zahl der Arbeitslosen bei 3,08 Millionen und die Arbeitslosenquote bei durchschnittlich 7,3 Prozent. Die latente Zahl der Arbeitssuchenden dürfte um einiges höher sein. Mit der Hartz-IV Reform vom 1. Januar 2005 gelten rechtlich gesehen nach SGB III § 16 Personen als arbeitslos, „die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und dabei den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen und sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet haben“.

> Arbeitslosigkeit – hoffen, bangen, resignieren
 
Gesellschaft 13.12.13 Artikel lesen

Interview mit dem Verleger und
Medienunternehmer
Eduard Kastner

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Im Interview mit dem Verleger und Medienunternehmer Eduard Kastner vom Verlagshaus „Kastner AG“ sprach die Tabula Rasa über die Zukunft der Printmedien. Ist die Buchkunst überholt und was wird aus der „Weltmacht Papier“? Haben sich unsere Lesegewohnheiten verändert? Wie sieht das Druckhaus der Zukunft aus? Welche Potentiale hat der digitale Buchdruck und wie rüstet sich ein erfolgreiches Verlagshaus für die Zukunft? Eduard Kastner leitet in der vierten Generation eines der renommiertesten Medienhäuser mit Sitz in Wolnzach.

> Im Interview Eduard Kastner
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Gesellschaft 22.11.13 Artikel lesen

Im Gespräch mit Dr. Auguste
von Bayern
, Prinzessin zur Lippe

Groß: Die Life Sciences, die Biowissenschaften, die Biomedizin, die Humanbiologie, die Geo- und Umweltwissenschaften sind auf der Überholspur, nirgendwo gibt es derzeit mehr neue Entdeckungen, der alltägliche Wissenszuwachs ist gigantisch. Ist unsere Gesellschaft über diese Themen genügend informiert, eine Frage an die Wissenschaftlerin? Prinzessin zur Lippe: Selbst als Biologin und Forscherin ist es unmöglich immer auf dem neuesten Stand, auch nur in einem Teil der Disziplinen zu bleiben. Das Wissen in den Biowissenschaften explodiert gerade. Alle zwei Jahre verdoppelt es sich! Wenn man sich überlegt, was allein in den letzten Jahren in den Biowissenschaften an Erkenntnissen und Anwendungsmöglichkeiten ...

> Das neue „Naturkundemuseum Bayern“ – eine Investition in die Zukunft
 
Gesellschaft 21.02.12 Artikel lesen

Joachim Gauck und der
Kampf gegen das Vergessen

Das Jahr 1989 war das Jahr der friedlichen Revolution in Deutschland, und er war einer der entscheidenden Revolutionäre: Joachim Gauck, der am 24. Januar sein 70. Lebensjahr vollendet. Bis heute ist das Leben und Wirken des gebürtigen Rostockers von diesem entscheidenden Datum der deutschen, europäischen und globalen Geschichte geprägt. „Alles was ich tue, ist von diesem Geist der Revolution bestimmt“, sagt der überzeugte und parteilose Demokrat. Heute setzt er sich als Vorsitzender des in Berlin ansässigen Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ unermüdlich für die Überzeugung ein, das Erinnern und Wissen um die Ursprünge sowie die eigene Geschichte einen essentiellen Bestandteil für eine demokratische Kultur, deren Halt und Selbstbewusstsein in Freiheit als Verantwortung ausmachen.

> „Wahrheit macht versöhnungsbereit“
 
Gesellschaft 24.10.13 Artikel lesen

Schmutzige Verarbeitung
personenbezogener Daten

Entgegen der landläufigen Meinung gibt es nicht nur eine schmutzige Uran-Bombe, sondern auch eine schmutzige Verarbeitung personenbezogener Daten,kurz: schmutzige Personaldatenverarbeitung genannt. Diese Art von Personaldatenverarbeitung in extremer Form finden wir bei der Datenspeicherung der Bundesagentur für Arbeit vor und wird erweitert durch das „Elena“ - Verfahren. Auf die einzelnen Datenfelder wie Fehlzeiten, Krankentagegeld, Kirchensteuer, Abmahnungen und Kündigungsgründe wird in diesem Zusammenhang nicht eingegangen, sondern auf die Tatsache, dass es ein freies Datenblatt bei „Elena“ und bei der BA gibt, über den die Bundesagentur selbst, und über Elena die Arbeitgeber, sonstige Daten speichern lassen können.

> Schmutzige Verarbeitung personenbezogener Daten
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Gesellschaft 06.08.13 Artikel lesen

Kindstötungen in
DDR-Kliniken

Wenn man vor einem Vierteljahrhundert, als die Mauer noch stand und „die beiden Städte Berlin“ (Uwe Johnson) voneinander getrennt waren, mit DDR-Bürgern sprach, die zu Besuch bei der Westverwandtschaft eingereist waren und man sie aufzuklären suchte über den Staat, in dem sie lebten, erntete man oft Misstrauen und ungläubiges Staunen. Das, was wir DDR-Häftlinge an Schrecklichem erfahren hatten, passte nicht in das von DDR-Zeitungen verklärte Bild der „sozialistischen Menschengemeinschaft“ (Walter Ulbricht)!

> Die blutige Spur des „realen Sozialismus“ - Kindstötungen in DDR-Kliniken
 
Gesellschaft 29.11.13 Artikel lesen

Kleiner Knigge der
internationalen Benimmirrtümer

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Wenn man jemanden lobt, hebt man den Daumen. Beim Verneinen schüttelt man den Kopf. Und hebt man Daumen und Zeigefinger bekommt man prompt zwei Bier. Was in Deutschland problemlos klappt, kann im Ausland zur kleinen Katastrophe werden. Manchmal ist ein- und derselbe Fingerzeig in einem Land noch völlig harmlos, in einem anderen jedoch eine äußerst vulgäre Beleidigung. Scheinbar harmlose Gesten oder Worte gelten in anderen Kulturkreisen unter Umständen als schlimmer Fauxpas. Es ist daher nicht von Nachteil, sich vor einer geplanten Reise über die Bräuche und Gepflogenheiten in seinem Reiseland zu erkundigen.

> Auf welchen Trinkspruch sollte man in Rumänien unbedingt verzichten?
 
Gesellschaft 17.12.13 Artikel lesen

Das Wunder
des Lesens

„In diesem Moment vollbringt Ihr Gehirn, ohne dass es Ihnen bewusst würde, eine bemerkenswerte Leistung - es liest. Die Augen eilen mit kleinen präzisen Bewegungen über die Zeilen. Vier oder fünf Mal pro Sekunde verharrt Ihr Blick dabei auf einem Wort, gerade lange genug, dass Sie es erkennen können. Nur der Klang und die Wortbedeutung erreichen dabei unser Bewusstsein. Aber wie können diese wenigen schwarzen Zeichen (...), die auf die Retina projiziert werden, ein ganzes Universum heraufbeschwören...“. Mit diesen Sätzen beginnt Stanislas Dehaene sein Sachbuch, das sich ganz dieser großen Erfindung der Menschheit widmet. Der französische Kognitionswissenschaftler ...

> Heike Geilen: Das Wunder des Lesens
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Gesellschaft 18.12.13 Artikel lesen

Gandhis
Gangart

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Gandhi (1869–1948) gilt als geistiger und praktischer Vater des modernen Indien, der bislang einzigen Milliardendemokratie der Welt. Doch denken viele der mit Multifunktionstelefon und eigenem Auto ausgerüsteten Mittelstandsinder der Gegenwart mit gemischten Gefühlen an ihn zurück. Denn er leistete nicht nur den britischen Kolonialherren Widerstand: Der magere Mann mit dem Spinnrad rief auch zum Widerstand gegen eine Vereinnahmung spiritueller menschlicher Belange durch westliche Technik auf. So sprach er sich 1940 nicht nur gegen Methoden künstlicher Befruchtung aus – der aus seiner damaligen Sicht nur Idioten oder Monster entspringen könnten–, sondern insgesamt gegen ein Zeitalter, das er heraufziehen ...

> Karim Akerma: Gandhis Gangart
 
Gesellschaft 18.12.13 Artikel lesen

Willy Brandt
100. Geburtstag

Zu Willy Brandts 100stem Geburtstag liefert Wurster eine eher weniger bekannte Episode. Wir befinden uns im Berlin des Jahres 1936, kurz nach den Olympischen Spielen. Der 22jährige Willy Brandt ist mit falschem Namen und falschem Pass (überzeugend im Von-innen.nach-außen spielen Lorris Andre Blazejewsk) über Paris aus Norwegen eingereist. Als norwegischer Tourist namens Gunar Gaasland getarnt, soll er im Auftrag der von Paris aus operierenden SAP den Widerstand der Deutschen gegen den NS-Staat einleiten. Der Schlachtruf lautet: „Hitler muß weg. Und dann kommt Europa!“ Gaasland-Brandt wird für drei nicht ganz ungefährliche Monate in der Reichshauptstadt bleiben.

> „Die Wahrheit will keiner mehr hören.“
 
Gesellschaft 12.12.13 Artikel lesen

Vertrauensbeweis in eine
jüdische Zukunft in Deutschland

„Die Kirche sucht den Dialog und die Freundschaft mit dem jüdischen Volk“, betont der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff und erinnert in diesem Zusammenhang an die vielen Ebenen freundschaftlicher Beziehungen, die in den vergangenen Jahrzehnten zwischen Juden und Christen entstanden sind. Der stellvertretende Vorsitzende der Unterkommiussion für die religiösen Beziehungen zum Judentum der Deutschen Bischofskonferenz betonte vor einigen Wochen beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Orthodoxen Rabbinerkonferent Deutschlands (ORD): „Man kann nicht den Gott Israels verehren und gleichzeitig das Volk Israel verachten.

> Interview mit Avichai Apel, Vorstandsmitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz
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Gesellschaft 24.12.13 Artikel lesen

Prinz Charles und das
orientalische Christentum

In einer Adventsrede 2013 verweist der britische Thronerbe auf die Gefahr, das Christentum könne nach 2000 Jahren in seinen Ursprungsländern aussterben. Schuld daran sei eine Welle organisierter Verfolgungen, die über den Nahen Osten hinweg rolle. Der Prinz fordert Christen, Muslime und Juden dazu auf, sich dieser Verfolgung mit Entschlossenheit zu widersetzen, da die Auslöschung des Christentums in großen Teilen der Region, in der es entstand, ein schwerer Schlag für den Frieden im Nahen Osten wäre.

> Prinz Charles über das Verschwinden der orientalischen Christen
 
Gesellschaft 24.12.13 Artikel lesen

Correctness. Über Moral
als Mittel der Meinungskontrolle

„Correctness“ gilt im englisch angereicherten Neudeutsch als Neologismus für die uns angesonnene Beachtung moralisch qualifizierter Verhaltensregeln von öffentlicher Relevanz. In dieser Bedeutung wäre Correctness ein altvertrauter Stand gemeinen Lebens. Die Menge der anlasshalber dann und wann in Erinnerung gerufenen Correctnessregeln – das ist die herrschende Moral. Über die herrschende Moral belehrt uns die herrschende öffentliche Meinung über Moral. Moralverstösse mögen häufig sein.

> Hermann Lübbe: „Die Herrschaft von Correctness - Regeln fixiert partielle Realitätsverlust
 
Gesellschaft 02.12.13 Artikel lesen

Lothar de Maizière:
Petersburger Dialog

Derzeit herrscht Eiszeit zwischen Deutschland, der EU und Rußland. Während 2012 die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen noch florierten, nähern sich die politischen Beziehungen der Bundesregierung zu Rußland einem Tiefpunkt an. Das Verhältnis zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Wladimir Putin ist getrübt, und beim EU-Gipfel in Vilnius ist ein Kampf zwischen Putin und den Europäern um die ehemaligen Sowjetrepubliken entbrannt. Der letzte frei gewählte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière, fordert mehr gegenseitigen Respekt auf dem „Petersburger Dialog“.

> Lothar de Maizière im Gespräch mit der Tabula Rasa
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Gesellschaft 22.11.13 Artikel lesen

Naturkundemuseum Bayern -
Architekturwettwerb läuft

Der erste Meilenstein für das zukünftige Museum für Life Sciences (Bio-, Geo- und Umweltwissenschaften) konnte bereits im Dezember 2012 genommen werden. Der Förderkreis Naturkundemuseum Bayern e.V., unter dem Vorsitz von Dr. Auguste von Bayern, Prinzessin zur Lippe, hatte die erforderliche Anschubfinanzierung von einer Million von 14 Gründungsmäzenen und einer großen Zahl weiterer engagierter Bürgerinnen und Bürgern erfolgreich eingeworben. Daraufhin hat der Freistaat im Doppelhaushalt 2013/14 die rund 2,6 Millionen Euro für die Planungs- und Vorbereitungsphase des Projekts ausgewiesen. I

> Naturkundemuseum Bayern – Architektenwettbewerb läuft
 
Gesellschaft 14.11.13 Artikel lesen

Wo sind die Toten
von Hoheneck?

Ellen Thiemann ist eine von uns! Als ehemalige Insassin des berüchtigten Frauenzuchthauses Hoheneck im erzgebirgischen Stollberg weiß sie nur zu gut, wovon sie schreibt, wenn sie unerbittlich über DDR-Verhältnisse aufklärt. Sie wurde 1937 in der sächsischen Hauptstadt Dresden geboren und heiratete 1960 den damaligen Fußballspieler des „Sportclubs Dynamo Berlin“ (Stasi-Verein) und späteren Sportjournalisten Klaus Thiemann. Als am 29. Dezember 1972 ihre geplante Flucht nach Westberlin scheiterte, nahm sie alle Schuld auf sich, um die Familie zu schützen, und wurde am 22 Mai 1973 wegen „Republikflucht“ zu drei Jahren und fünf Monaten Zuchthaus verurteilt.

> Ellen Thiemann „Wo sind die Toten von Hoheneck?“
 
Gesellschaft 11.11.13 Artikel lesen

Der Medienkritiker
Sören Kierkegaard

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Ist Kierkegaard ein toter Hund, dem man nichts mehr für die Gegenwart abgewinnen kann, einer jener Philosophen und christlichen Denker, die ihr Pathos verspielt haben? Ein toter Hund ist der Däne auf keinen Fall. Ganz im Gegenteil: Kierkegaard ist aktueller denn je. Und die Antwort, warum gerade ein Existentialist, der sich gegen das Gros, die Menge und die Massenmedien wendet, immer noch zeitgemäß ist, bleibt sein Individualismus und Subjektivismus. Der Einzelne ist unvertretbar, und die Masse bloßes Surrogat durch die sich jede Individualität in einen blassen und konturlosen Kollektivismus verschiebt.

> Stefan Groß: Der Medienkritiker Sören Kierkegaard
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Gesellschaft 06.11.13 Artikel lesen

Opening '35 (m)m² bar &
lounge'
- Mathäser Filmpalast

Anlässlich der Eröffnung der '35 (m)m² bar & lounge' luden Zdenko Anusic und Torsten Schubert, die Betreiber des Restaurants ‚35 (m)m’, gestern Abend rund 200 Nachtschwärmer zur Eröffnung ihrer neuen Bar im Mathäser Filmpalast. Seit knapp fünf Jahren betreiben die Münchener Gastronomen Zdenko Anusic und Torsten Schubert nun erfolgreich das Restaurant ‚35 (m)m’ im Mathäser Filmpalast. Jetzt haben sie auch die Bar im ersten Stock übernommen und nach aufwendiger Renovierung gestern Abend zur offiziellen Eröffnung ihrer '35 (m)m² bar & lounge' geladen. Der Einladung in die coole Lounge, die mit dem Restaurant über eine Treppe verbunden ist, folgten gut 200 geladene Gäste aus der Film- und Musikbranche sowie Wirtschaft und Medien.

> Opening '35 (m)m² bar & lounge' - Mathäser Filmpalast
 
Gesellschaft 04.06.13 Artikel lesen

Freiheit und
Gemeinschaft

Ein deutliches Zeichen für die zunehmende Infantilisierung der deutschen Gesellschaft ist die überall zu beobachtende Tatsache, dass ein völlig falscher, nämlich infantiler Freiheitsbegriff immer weiter um sich greift. Eine willkürliche Auswahl: Beim Abbiegen nicht zu blinken oder bei Rot über die Ampel zu gehen, ist Freiheit, brüllende Säuglinge in Cafés mitzunehmen, ist Freiheit, keine Steuern zu zahlen, ist Freiheit, überhaupt alle, auch sinnvolle Regelungen und Rücksichtnahmen, die nicht umgehend sanktioniert werden, zu umgehen, ist Freiheit.

> Adorján F. Kovács: Freiheit und Gemeinschaft
 
Gesellschaft 12.08.13 Artikel lesen

Entstalinisierung in Polen:
Chruschtschow in Warschau

An diesem Morgen sollte das 8. Plenum des Zentralkomitees der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei (PVAP) eröffnet und Władysław Gomułka, der erst kurz zuvor wieder in die Partei aufgenommen worden war, zu ihrem Ersten Sekretär gewählt werden. Doch Chruschtschow drängte auf eine sofortige Unterredung. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die in Polen stationierten sowjetischen Truppen bereits auf ihrem Vormarsch in Richtung Warschau. Noch am Abend des 19. Oktobers flogen Chruschtschow und seine Leute wieder zurück nach Moskau.

> Entstalinisierung in Polen - Der Besuch Chruschtschows am 19. Oktober 1956 in Warschau
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Gesellschaft 26.09.13 Artikel lesen

Steuervereinfachung, Energiewende,
Bürokratieabbau“

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v.l. Werner Küsters, Hermann Sturm, Bundeskanzlerin Merkel, Dr. Ingo Friedrich

Mittelstandspolitisches Forderungs-papier an Bundeskanzlerin Merkel überreicht. Am 12. September überreichte das Präsidium der Union Mittelständischer Unternehmen e.V. – UMU – Wir Eigentümerunternehmer Bundeskanzlerin Angela Merkel in Neuss das mittelstandspolitisches Forderungspapier der UMU „Schwerpunkte einer zukunftsorientierten Mittelstandspolitik“. Das UMU-Präsidium wies dabei besonders auf die Sorgen des Mittelstandes bzgl. der Kosten und Folgen der Energiewende für die kleinen und mittleren Unternehmen hin und betonte die hohe Dringlichkeit des Bürokratieabbaus, insbesondere durch eine grundlegende Steuervereinfachung, die auf die Agenda in der nächsten Legislaturperiode müsse.

> Die Forderungen der Wir Eigentümerunternehmer an die Politik finden Sie unter:
 
Gesellschaft 22.09.13 Artikel lesen

Théophile de Giraud: L’art
de guillotiner les procréateurs

Mit dem zunächst einschüchternden Titel „L’art de guillotiner les procréateurs“ (Die Kunst, die Erzeuger zu guillotinieren) legt der belgische Philosoph Théophile de Giraud (*1968) ein gleichwohl humanistisches Werk vor: ein für die Beendigung menschlicher Misere und deswegen für die Einstellung menschlicher Fortpflanzung argumentierendes Manifest. Worin sollte eine „Kunst, die Erzeuger zu guillotinieren“ bestehen? Nun, de Girauds Werk, sein auf den Leser zugehender, geschmeidiger und neologismenreicher Stil ist diese Kunst:

> Théophile de Giraud: L’art de guillotiner les procréateurs
 
Gesellschaft 02.07.13 Artikel lesen

Steht oder fällt Europa?

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Der Autor Henning Mankell schreibt Bestseller und weiß genau darüber Bescheid, wie und wo man sich gekonnt in Szene setzt, um auf recht unverbindliche Art und Weise zu punkten. Der Zeitgeist gibt hier stets die gängige Richtung vor. Geht es etwa gegen den Staat Israel, dem Mankell wie selbstverständlich das territoriale Existenzrecht abstreitet, dann geht, wie´s scheint, fast alles. Dann darf man im Schlepptau zwielichter Erscheinungen als human gesinnter Blockadebrecher brillieren und anschließend gegen fettes Honorar armselige Räuberpistolen verfassen, die man dem Publikum als echte Tatsachenberichte verkauft.

> Ein Kontinent vor der Zerreißprobe - Steht oder fällt Europa?
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Gesellschaft 06.08.13 Artikel lesen

Konferenzen am
Genfer See

Vor 75 Jahren hat die Konferenz von Evian am Genfer See in Frankreich stattgefunden. Vier Monate vor der Reichspogromnacht und ein Jahr vor dem Zweiten Weltkrieg versuchen 32 Staaten, den Juden bei der Auswanderung aus Deutschland und Österreich zu helfen, um ihnen das Leben zu retten. Der Versuch scheitert. 75 Jahre später, nach mehr als 100.000 Toten und zwei Millionen Flüchtlingen in Syrien, kommt eine weitere Konferenz am Genfer See mit dem unheilvollen Namen „Genf-2“ nicht zustande. Auch hier hätte darüber gesprochen werden sollen, Menschen bei ihrer Flucht zu helfen, um Leben zu retten. Der Genfer See bringt Flüchtlingen kein Glück.

> Konferenzen am Genfer See
 
Gesellschaft 02.08.13 Artikel lesen

Oswald Spengler und der
Untergang des Abendlandes

Vielleicht hatte Spengler doch recht mit seiner markigen These vom „Untergang des Abendlandes“. Statt Abendland sprechen wir, obwohl es geographisch kaum mehr Sinn macht, inzwischen von „dem Westen“. Desgleichen weckt das Wort Untergang irreführende Assoziationen, es klingt nach plötzlichem Verschwinden, z.B. einer Stadt wie Atlantis oder Pompeji. Gemeint aber hatte es Spengler anders, nämlich als langsamen und schmerzhaften Niedergang, als Martyrium des kulturellen Verfalls im großen Maßstab.

> Implodiert der Westen? Zum drohenden finanziellen Bankrott kommt der geistige
 
Gesellschaft 28.06.13 Artikel lesen

Der Einfluss der Religionen
auf die Kulturen

Der Einfluss der Religion auf die Gesellschaft wird nicht weniger, er nimmt zu. Trotz neuen und alten Kriegen, Unruhen und Attentaten berichten alle Medien über ein international bedeutendes religiöses Thema, welches auf den ersten Blick nicht als solches erkannt wird: Die Ehe zwischen Gleichgeschlechtlichen. Die Bibel verbietet den Beischlaf zwischen zwei Männern, ahndet ihn mit der Todesstrafe, weil der männliche Samen nicht seinen von Gott bestimmten Zweck erfüllt. Der Beischlaf zwischen zwei Frauen findet wegen fehlender Onanie keine Erwähnung. Die Religionen der Bibel verstehen unter einer Ehe (noch) die Verbindung zwischen zwei Menschen verschiedenen Geschlechts. Warum wollen Homosexuelle heiraten?

> Der Einfluss der Religionen auf die Kulturen
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Gesellschaft 25.06.13 Artikel lesen

Erich Fromm: Ist das
Lieben eine Kunst?

Erich Fromm wird um 1900 in Frankfurt am Main geboren. Sein Interesse gilt schon früh der Psychologie und der Philosophie, insbesondere der praktischen Philosophie. In diesem Sinne schlägt er den Weg der Frankfurter Schule ein, die unter der Schirmherrschaft der berühmten Philosophen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer steht und sich mit der Innovation des marxistischen Gedankenguts auseinandersetzt. Wahrscheinlich wurde Erich Fromm in diesem Kreis zu seinen sozial-philosophischen Konzepten inspiriert.

> Ist Lieben eine Kunst? Nachgefragt bei Erich Fromm
 
Gesellschaft 05.07.13 Artikel lesen

Bayerischer Sportpreis 2013
u.a. an FC Bayern München

Der Bayerische Sportpreis 2013 in der Kategorie „Persönliche Preisträger des Bayerischen Ministerpräsidenten“ geht in diesem Jahr an den FC Bayern München und an die Basketballerinnen des TSV Wasserburg. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer verleiht den Bayerischen Sportpreis im Rahmen einer großen TV-Gala am Samstag, 6. Juli 2013, ab 19.00 Uhr, in der BMW Welt in München. „Persönliche Preisträger des Bayerischen Ministerpräsidenten“/ Große TV-Gala in der BMW Welt mit Moderator Markus Othmer und prominenten Laudatoren wie Marc Girardelli, Anni Friesinger-Postma, Magdalena Neuner und Natalie Geisenberger.

> Bayerischer Sportpreis 2013 - Im Interview Horst Seehofer und Karl Heinz Rummenigge
 
Gesellschaft 24.05.13 Artikel lesen

Interview: Alfred Grosser:
Was stiftet der Moralpädagoge?

Groß: Was bleibt, aber stiftet der Dichter, sagt Hölderlin, was stiftet der Moralpädagoge? Sie sprechen von unserer Zeit als einer, in der die Zeiten des Glücks etwas weniger geworden sind! Was können wir dagegen tun und wo sehen Sie die Ursachen? Grosser: Unter anderem, indem ich versuche das ständige „Was wird das Ausland sagen?“ zu bekämpfen sowie die Art, sich von Israel ständig erpressen zu lassen, wie ich das in meinem Buch „Von Auschwitz nach Jerusalem. Über Deutschland und Israel“ dargestellt habe. Heute muss aber vor einem neuen deutschen Hochmut gewarnt werden, mit seinen dummen antieuropäischen Konsequenzen.

> Interview mit Prof. Dr. Alfred Grosser: Was bleibt aber stiftet der Moralpädagoge
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Gesellschaft

01.07.13

Eröffnungsgala Filmfest München 2013 Im Bayerischen Hof — Exit Marrakech Premiere

Quelle: Star Struck Sophie

 
Gesellschaft 30.06.13 Artikel lesen

Der post-moderne
Heinrich von Kleist

Von den Idealen der klassischen Dichtung und der philosophischen Aufklärung schon frühzeitig begeistert, hat ihm ausgerechnet der Königsberger Philosoph Immanuel Kant die Euphorie einer an der Vernunft orientierten Lebensführung zerstört. Schon als 24-Jähriger schrieb Kleist resigniert an seine Halbschwester Ulrike, daß das Leben ein schweres Spiel ist, „weil man beständig und immer von neuem eine Karte ziehen soll und doch nicht weiß, was Trumpf ist“. Diese Resignation, die sich in seiner „Kant-Krise“ verdichtet – ausgerechnet durch die Lektüre der „Kritik der Urteilskraft“ erwachsen –, wird für sein weiteres künstlerisches Schaffen prägend.

> Der post-moderne Heinrich von Kleist
 
Gesellschaft 30.06.13 Artikel lesen

Eine Reise
zu uns selbst

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"Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen." Diese wohl allseits bekannten Worte prägte Matthias Claudius (1740-1815), Schriftsteller und Herausgeber des "Wandsbecker Boten", dessen Gedichte von Franz Schubert bereits im 18. Jahrhundert vertont wurden. 1926 greift auch Kurt Tucholsky diese Zeilen auf. Im Jahre 1905 kam zuweilen schon ein anderes Fortbewegungsmittel als "Schusters Rappen" in Frage.

> Gespenster und Schönheiten der Straße oder: Eine Reise zu uns selbst
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Gesellschaft 26.06.13 Artikel lesen

Im Interview
Christian Lindner

Die Tabula Rasa sprach mit dem charismatischen FDP-Politiker Christian Lindner über die Grundpfeiler seiner politischen Botschaft, über die Generation 1994, über den Begriff der Gerechtigkeit und die Wertegesellschaft und was die FDP den ärmeren Bevölkerungschichten als Alternative bieten kann. Wie Lindner hervorhebt, kann man die "Identität der FDP mit drei Begriffen zusammenfassen: Marktwirtschaft, Rechtsstaat, Toleranz. Das findet man im Paket nur bei uns. Zum Beispiel sind auch die Grünen für gesellschaftspolitische Liberalität, aber eben nicht für Freiheit in der Wirtschaft."

> Im Interview Christian Lindner
 
Gesellschaft 25.06.13 Artikel lesen

Zwei Lösungen für
das Klimaproblem

Die deutsche Energiewende ist ein Jahrhundertprojekt, das für die Bürger und die Industrie noch große Anstrengungen und Opfer mit sich bringen wird. Ein solches Großprojekt sollte nur dann in Angriff genommen werden, wenn sichergestellt ist, dass der Nutzen den Aufwand rechtfertigt. Im Folgenden werden daher die Ziele der Energiewende genau umrissen und eine Kostenschätzung durchgeführt. Das Ergebnis ist, dass die Kosten sehr hoch sein werden. Umso wichtiger ist die Beantwortung der Frage, ob die Ziele der Energiewende tatsächlich erreicht werden können.

> Gerd Ganteför: Zwei Lösungen für das Klimaproblem: Ein Vergleich
 
Gesellschaft 25.06.13 Artikel lesen

Vollendet die
Reformation

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Am 31. Oktober 1517, mittags gegen 12 Uhr, soll Luther nach der protestantischen Überlieferung seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben, in Latein, denn der Verfasser wollte eine Disputation mit Gelehrten über die erlangten Gewissheiten seiner privaten Theologie anstoßen. 2017 wird man die 500jährige Wiederkehr dieses Ereignisses begehen, das - von einem bibelgelehrten Mönch in unschuldiger Innerlichkeit >angezettelt< - ein geistig- geistliches und ein politisch-soziales Erdbeben ausgelöst hatte.

> Vollendet die Reformation!
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Gesellschaft 12.06.13 Artikel lesen

Freya Kliers Film „Wir
wollen freie Menschen sein!“

Um die Mittagszeit des 17. Juni 1953 fuhr der 15jährige Schlosserlehrling Paul Ochsenbauer auf seinem Fahrrad in die Leipziger Innenstadt, um sich die Demonstrationen der Arbeiter gegen die SED-Herrschaft anzusehen. Am Abend, nach Ausrufung des Ausnahmezustands durch die Besatzungsmacht, wurde er festgenommen, weil er ein Plakat abgerissen hatte, und an unbekanntem Ort erschossen. Sein Schicksal und das des Schülers Peter Schmidt und des Arbeiters Dieter Teich bilden die Kernhandlung des Films „Wir wollen freie Menschen sein! Volksaufstand 1953“ ...

> Der 17. Juni 1953 in Leipzig: Freya Kliers Film „Wir wollen freie Menschen sein!“
 
Gesellschaft 25.06.13 Artikel lesen

Sommerfest
von Electrola

Anlässlich der Umbenennung des Labels Koch Universal Music in Electrola lud Jörg Hellwig am 20. Juni zu einem Sommerfest mit Live-Acts. Der Einladung zu einem Sommerfest, anlässlich der Umbenennung von Koch Universal Music – a Division of Universal Music GmbH in Electrola – a Division of Universal Music GmbH, folgten am 20. Juni gut 200 geladene Gäste aus der Musikindustrie, Wirtschaft, Politik und Medien. Begrüßt wurden die Gäste in den neuen Geschäftsräumen der Electrola in der Ganghoferstraße, ...

> Sommerfest von Electrola
 
Gesellschaft 25.06.13 Artikel lesen

Dieter Forte: Das
Labyrinth der Welt

Eine der wichtigsten Figuren der brasilianischen Literatur, der große, heute für die meisten Europäer vergessene Joaquim Maria Machado de Assis, äußerte einmal: "Doch der Größere bei diesem Buch bist du, mein Leser. Du willst schnell vorwärtskommen, aber dieses Buch ist langsam. Du liebst die gradlinige, pralle Erzählung, aber dieses Buch macht Umwege, schaut nach rechts und links, überlegt, denkt nach und lacht darüber." Sind seine Worte, gesetzt an den Beginn des Buches von Dieter Forte, als persönliche Widmung nach der Lektüre zu verstehen? Nein, natürlich nicht. Denn der Sohn eines Portugiesen und einer Afrikanerin starb 1908.

> Ein erzähltes Universum und eine Geschichte vom Wunder des Erzählens
Nach Oben
 
Gesellschaft 25.06.13 Artikel lesen

Chronist aus Leidenschaft:
Peter Scholl-Latour

Wenn es klappt, dann wird der vitale Greis auch noch mit über Neunzig Jahren um den Erdball rasen, vor Ort recherchieren und, wieder im heimischen Exil angelangt, unermüdlich die unvermeidliche Katastrophe, den Schlamassel prophezeihen – so, und nur so musste es schließlich wieder kommen: so kam es immer schon. Grimmig und grantig gebärdet sich der Alte dann, und wenn ihm irgendwelche Schönredner dazwischen funken, kann er schon mal richtig böse werden.

> Chronist aus Leidenschaft - Peter Scholl-Latour
 
Gesellschaft

19.06.13

Neue Welten auf dem Directors' Cut — Filmfest München 2012

Quelle: Sophie Adell

 
Gesellschaft 18.06.13 Artikel lesen

20 Jahre Morde
in Solingen

Bei einem von Neonazis verübten Brandanschlag auf ein Zweifamilienhaus der türkischstämmigen Familien Genc und Ince am 29.5.1993 in Solingen starben fünf Menschen. Hülya Genc, Gülüstan Öztürk und Hatice Genc verbrannten, Gürsün Ince und Saime Genc starben nach einem Sprung aus dem Fenster. Ein sechs Monate alter Säugling, ein dreijähriges Kind und ein Jugendlicher wurden mit lebensgefährlichen Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht, überlebten aber den Anschlag. 14 weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen. Die türkischstämmigen Familien Genc und Ince lebten zu diesem Zeitpunkt mehr als 20 Jahre lang in Solingen.

> Michael Lausberg: 20 Jahre Morde in Solingen
Nach Oben
 
Gesellschaft 18.06.13 Artikel lesen

Aufruhr im
Garten Eden

Man kann es sich kaum vorstellen, aber im unzugänglichen Regenwald des Amazonasgebietes zwischen Brasilien und Peru werden auch heute noch völlig abgeschieden lebende indigene Stämme entdeckt, die bis dato in totaler Isolation und ohne Kontakt zur westlichen Zivilisation lebten. Feuerrot und pechschwarz angemalte Menschen, mit archaischen Waffen, auf die fremden Späher im Himmel zielend - so gingen die Bilder zum Beispiel im Mai 2008 um die Welt. Auch das Jahr 2011 konnte mit einer neuerlichen Sensation aufwarten, als ein weiteres Steinzeitdorf beim Überflug offenbar wurde.

> Andreas Weiser (Autor), Andreas Fröhlich: Brasilien hören - Das Brasilien-Hörbuch
 
Gesellschaft 17.06.13 Artikel lesen

Die Bedeutung des 17. Juni
1953
für die Zukunft

„Freiheit und Demokratie sind schnell verspielt und nur unter Opfern wiederzuerlangen.“ Das sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Mike Mohring, heute während einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, die sich mit der Bedeutung des Volksaufstandes vom 17.Juni 1953 für die Zukunft befasste. Für Mohring ist „die Erinnerung an die Aufbrüche, Abbrüche, Verirrungen und Erfolge der Freiheitsgeschichte unverzichtbarer Teil demokratischer Bildung.

> Erinnerung an wechselvolle Freiheitsgeschichte unverzichtbarer Teil demokratischer Bildung
 
Gesellschaft 20.05.13 Artikel lesen

Warum sind
wir so säkular?

Die Kirchen in Deutschland leeren sich, die evangelischen mehr noch als die katholischen. Immer mehr Gotteshäuser werden „umgewidmet“, werden Kulturstätten und Austellungs­räume. Der Kirchgang wird zum kulturellen Event, entleert jeder Form des religiösen Be­kenntnisses. Gebaut werden nur noch Moscheen. Der Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden war die große Ausnahme, und er war kein christlich-religiöses, sondern ein kunsthistorisches, bzw. kulturpolitisches Ereignis. Die christlichen Kirchen im Osten fristen nur noch eine ...

> Warum sind wir so säkular? Eine Antwort aus dem deutschen Osten
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Gesellschaft 17.05.13 Artikel lesen

Jüdisches Museum München:
Rituale gegen das Vergessen

ls eine „Arena der Erinnerung“, deren „Gestaltungsidee aufgrund inhaltlicher Vorgaben im Zeichen des Kreises“ steht, präsentiert sich bis zum 1. September die Werkschau „Alles hat seine Zeit - Rituale gegen das Vergessen“ im Jüdischen Museum am Jakobsplatz. Sie zeigt sich als eine Ausstellung der Kontraste auf zwei übereinanderliegenden Ebenen, die durch den Einbau von sich ergänzenden Halbkreisen zu einem einheitlichen Ganzen geformt werden. Der erste Teil des Titels „Alles hat seine Zeit“ ist an dem Wort „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit...

> Rituale gegen das Vergessen: Ausstellung im Jüdischen Museum in München
 
Gesellschaft 14.05.13 Artikel lesen

Journalismus: Mythos
der Objektivität

Das Bild der Journalisten-Zunft heute ist nicht gut. Journalisten rangieren in der Glaubwürdigkeitsskala ziemlich weit unten. Kein Wunder, es gibt zu viele Beispiele, in denen etwas behauptet wird und man gleichzeitig das Gegenteil in einem anderen Medium lesen kann. Hat Schopenhauer also recht, wenn er sagt, Journalisten seien nur Tagelöhner des Geistes? Oder Nietzsche, der meinte, noch hundert Jahre Zeitungen und alles stinkt? Oder der Kollege Jean Francois Revel, ein bekannter französischer Publizist, leider schon verstorben, der in seinem Buch mit dem Titel: La connaissance inutile (Das unbrauchbare Wissen) im ersten Satz schreibt:

> Mythos Objektivität - Vom Umgang der Journalisten mit der Wahrheit
 
Gesellschaft 07.05.13 Artikel lesen

In Kürze: Interview
mit Alfred Grosser

Im Interview mit dem deutsch-französischen Publizisten und Historiker sprach die Tabula Rasa über die Philosophen Albert Camus und Emmanuel Levinas. Im Fokus des Gespräches stand auch die Frage nach dem Geist der Verzeihung und die Frage nach dem Glück. Grosser verrät, warum es sich lohnt, Mythen zu bekämpfen und warum die "Alternative für Deutschland" keine kurzweilige Bewegung ist. Die Tabula Rasa traf den berühmten Politologen auf einer Veranstaltung der Katholischen Akademie Bayern.

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Gesellschaft 02.05.13 Artikel lesen

Richard Wagners
Münchner Jahr

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Eine „bestandbezogene“ Ausstellung „aus der Perspektive der Freunde“ zeigt zum Wagner-Jubiläumbis zum 28. Mai die Bayerische Staatsbibliothek in ihrer Schatzkammer. Fokussiert wird Richard Wagner – wie bereits das schöne Plakat ankündigt -im Umkreis der ihm nahe stehenden Personen während seines kurzen Aufenthaltes in München. Sichtbar und auch dank einer kostenlosen Audioguide hörbar wird das „System Wagner“, die Arbeit des Komponisten, der „mit vielen Opern im Gepäck“ nach München kam, seine Beziehungzum Dirigenten und Pianisten Hans von Bülowund seiner Frau Cosima Liszt sowie zu den Sängern Malvina ...

> Anna Zanco-Prestel: Richard Wagners Münchner Jahr
 
Gesellschaft 02.04.13 Artikel lesen

Die Ikone
Karl Marx

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Viele glaubten ihn nun los zu sein, den Dämon besiegt zu haben - und dies für alle Zeiten. Nach dem Fall der sozialistischen Regime vor zwanzig Jahren hatte auch alles den Anschein, daß Karl Marx (1818-1883) nicht wieder in den Köpfen auftauchen würde, aus den Universitäten und ihren Lehrplänen ist er inzwischen ganz verschwunden. Doch nach der globalen Finanzkrise, die auch nach wie vor ihre Schrecken zeitigt, hat der Trierer Kapitalismuskritiker, Philosoph, Journalist und Utopist wieder Konjunktur. Was ist dran an Marx, können wir wieder von ihm lernen? Die Tabula Rasa blickt ins Archiv. Warum es sich wieder lohnt, Karl Marx zu lesen.

> Hans-Martin Lohmann: Ein Philosoph der handfesten Dinge> Borislaw Wankow: Einige neue Kritikpunkte am Historischen Materialismus von Karl Marx> Reinhard Marx ist Erzbischof von München und Freising: Marx schreibt an Marx
 
Gesellschaft 28.04.13 Artikel lesen

Peter Boxall:
1001 Bücher

"Lesen ist ein stilles Vergnügen, ein Kind des Alleinseins und der Vertiefung, eine Amme der Tagräume und Grübeleien, die Geliebte aller Leidenschaften und ein Anstifter zu Abenteuer und Wandel. Lesen kann ein Leben verändern." Peter Ackroyd schreibt nicht nur gute Bücher, sondern bekennt sich damit auch als kluger Leser. Recht hat der Brite, der zugleich das Vorwort des vorliegenden, opulenten Kompendiums verfasst hat. Aldous Huxley wiederum geht noch weiter. Für ihn besitzt derjenige, der zu lesen versteht, "den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten."

> "Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste."
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Gesellschaft 12.04.13 Artikel lesen

Norbert Röttgen:
Europas Berufung heute

Es gibt keine andere Region auf der Erde, die mit der Ent­stehung von Globalisierung so sehr verbunden und deren geschichtliche Entwicklung wiederum selbst so von ihr geprägt ist wie (West-)Europa. Über mehrere Jahrhunderte der Neuzeit hinweg ist Europa eine der dominanten Mächte auf der Erde gewesen, sie hat den Globus gewissermaßen erschlossen und erstmals mit einem weltumspannenden Netz umwoben. Moderne Wissenschaft und Forschung, die technologische An­wendung von Erkenntnissen, modernes Staats- und Rechtsverständnis, die industrielle Revolution, die zivili­satorische Dimension von Kunst und Kultur, ...

> Europas Berufung heute: Die Globalisierung muss europäisch werden
 
Gesellschaft 25.04.13 Artikel lesen

Foto-Ausstellung „Limelight“
im Münchner Sofitel

In Kooperation mit der Pariser Galerie Polka eröffnete das Sofitel Munich Bayerpost am 24. April die Foto-Ausstellung „Limelight“. „Limelight“ ist der Titel der Ausstellung, die die Pariser Galerie in den Räumlichkeiten der Bayerpost präsentiert. Gezeigt werden 35 Fotografien von Persönlichkeiten wie Brigitte Bardot, Mariah Carey, Dita von Teese, Mick Jagger, den Beatles, James Brown, Yves Saint Laurent, Jeff Koons, Pablo Picasso, Salvador Dali oder Philippe Starck. Aufgenommen wurden diese Bilder von den Star-Fotografen Derek Hudson, Jean-Marie Périer, Marc Riboud und Sébastien Micke. Die Ausstellung ist noch bis Ende Juni im Sofitel Munich Bayerpost zu sehen.

> Foto-Ausstellung 'Limelight' - Sofitel Munich Bayerpost
 
Gesellschaft 23.04.13 Artikel lesen

225 Jahre
"Knigge"

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Die Behauptung, „Der Knigge“ sei veraltet, ist schon so lange modern, dass sie selbst veraltet ist. Immer wieder heißt es, man müsse diese oder jene Benimm- und Anstandsregel nicht mehr beachten. In Wahrheit hätte Knigges 1788 erschienenes gesellschaftsethisches Buch Über den Umgang mit Menschen auch heute noch Milliarden etwas zu sagen.Und zwar dort, wo er sich zum Umgang mit Tieren äußert. Obwohl Knigge (1752–1796) so gut wie nichts (Un-)Menschliches fremd war, „zitiert“ man ihn vor allem als Autorität für Benimmregeln bei Tisch. Man hört dann etwa ...

> Zu Tisch mit Knigge und Gandhi
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Gesellschaft 23.04.13 Artikel lesen

Alfred Grosser spricht in
Katholischer Akademie Bayern

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Elysée-Vertrags will die Katholische Akademie Bayern einen tieferen Blick auf die Beziehungen der beiden Nachbarländer werfen. Die Tagung „Intellektuelle, Kultur und Religion links und rechts des Rheins“ am Freitag, 26. April 2013, ab 14 Uhr, nimmt – jenseits der politischen Alltagsgeschäfte – die kulturell-geistesgeschichtliche Situation in den Blick. Mit Professor Alfred Grosser, Politologe und Publizist aus Paris, wird der Experte für Fragen der deutsch-französischen Beziehungen das einleitende Referat halten.

> Zur Webseite der Akademie kommen Sie hier
 
Gesellschaft 22.04.13 Artikel lesen

Die Schwester
Joseph Ratzingers

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Der Rimstinger Anton Nußbaum ließ, tatkräftig unterstützt von seiner Frau Ulrike und seiner Heimatgemeinde, kürzlich die 3. Ausgabe seines speziellen Papst-Benedikt-Buches „Ich werde mal Kardinal!“ vom Stapel – der LIEBFRAUENBOTE berichtete über die Präsentation. In der schönen Publikation gibt der Autor der für den emeritierten bayerischen Papst, dessen Mutter in Rimsting aufwuchs, wichtigen, aber bisher kaum beachteten Person viel Raum: Maria, der Schwester von Joseph und Georg Ratzinger. Sie erhielt ihre Ausbildung in Hauswirtschaft, Steno, Buchführung, Maschinenschreiben ...

> Wer kennt Maria Ratzinger? Anton Nußbaum stellt Papst Benedikts Schwester groß heraus
 
Gesellschaft 19.04.13 Artikel lesen

Datenschutz: "Der Staat
spielt Russisches Roulette ..."

2009 sollen Angreifer – vermutlich auch aus China und Russland – versucht haben, das US­-amerikanische Stromnetz zu "kartieren". Zwischenzeitlich wurden Regierungen, produzierende Unternehmen, Banken, Versicherungen und Google zur Ader gelassen. Jüngste Beispiele sind Twitter, die New York Times und das Wallstreet Journal. Wobei: Auch Kleinstunternehmen wie Anwälte, Arztpraxen, Architekten, Designer, Hotels, Immobilienmakler, Ingenieure, Marketingagenturen und -­forscher, Öffentlichkeitsarbeiter und Steuerberatungskanzleien werden als Opfer nicht verschmäht; ein besonderes Anschauungsbeispiel von Dateninkontinenz liefert Korn/Ferry, der weltweit größte Kopfgeldjäger im Bereich "Executive Search".

> Datenschutz - "Der Staat spielt Russisches Roulette auf Kosten der Bürger"
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Gesellschaft 18.04.13 Artikel lesen

Naturkundemuseum Bayern
Einweihung des Denkmals

Die erste Hürde ist erfolgreich geschafft: In wenigen Wochen wird der Architektenwettbewerb für das neue Naturkundemuseum Bayern im Schloss Nymphenburg ausgeschrieben. Finanziert wurde er durch private Spenden von Unternehmen und Bürgern aus Bayern und ganz Deutschland, die der Förderkreis Naturkundemuseum Bayern e.V. gesammelt hatte. Ziel des bürgerlichen Engagements ist es, Bayern auch bei den Life-Sciences, den Bio-, Geo- und Umweltwissenschaften, an die Spitze zu bringen. Um den Projektauftakt zu feiern [...] enthüllten der Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch und der Förderkreis (Vorstandsvorsitzende Dr. Auguste von Bayern und Prof. Randolf Rodenstock) am 17. April ein ...

> Naturkundemuseum Bayern – Einweihung des Gründungsdenkmals> Interview mit Dr. Auguste von Bayern, Prinzessin zur Lippe
 
Gesellschaft 17.04.13 Artikel lesen

Paris
entdecken

Die Stadt der Liebe zu Fuß zu erkunden, ist immer noch die beste und schönste Art der Fortbewegung. Nun gibt es Reiseführer en mass auf dem Markt und auch die französische Hauptstadt ist großzügig vertreten. Warum also noch mehr Neues? Das vorliegende Buch richtet sich an eine Zielgruppe, die das Besondere sucht, die abseits der touristischen Hotspots noch ein paar Geheimnisse der berühmten und zweitausendjährigen Stadtgeschichte entdecken möchte. Die gibt es offensichtlich immer noch. Man muss nur, wie schon Balzac erkannte, tief in sie eindringen und schon entfaltet sich die Stadt wie eine aufblühende Rose.

> Es heißt, alle Wege führen nach Rom...
 
Gesellschaft 16.04.13 Artikel lesen

Zur Begründungsnot
von Grundwerten

Unser Thema „Zur Begründungsnot von Grundwerten" beschäftigt das Denken schon seit langer Zeit, auch wenn dieser Begriff erst sehr viel später erscheint. Ich möchte gerne zum Ausgangspunkt dieser Überlegungen einen Satz des großen deutschen Philosophen Immanuel Kant nehmen. Er ist gewiss nicht nur Ethiker, aber in seiner Spätwerke spielt die Frage nach der Verbindlichkeit eines Ethos eine zentrale Rolle. In seiner Schrift „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" aus dem Jahre 1785 bestimmt er den kategorischen Imperativ als einzige und allein verbindliche Norm der Ethik.

> Karl Kardinal Lehmann: „Was dagegen über allen Preis erhaben ist, das hat eine Würde."
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Gesellschaft 12.04.13 Artikel lesen

Unternehmerverantwortung
in Sozialer Marktwirtschaft

In der Sozialen Marktwirtschaft ist der Kunde König! Er ist der Souverän des wirtschaftlichen Geschehens und bestimmt durch seine Nachfrage, was und wieviel produziert wird. Der Unternehmer „dient“ also dem „König Kunde“ und letztlich dem Konsumenten. Der Markt insgesamt „dient“ der Versorgung der Bedürfnisse der Menschen und der Gesellschaft insgesamt. In diesem Sinne haben Unternehmer und Markt eine unverzichtbare gesellschaftliche Aufgabe und dadurch eine durch und durch "soziale" Funktion. Voraussetzung ist ein funktionierender Wettbewerb und ein freier Preismechanismus.

> Marie-Luise Dött: Unternehmerverantwortung in der Sozialen Marktwirtschaft
 
Gesellschaft 08.04.13 Artikel lesen

Die Erkrankung
ADS/ADHS

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Der Text verdeutlicht, welcher gesellschaftliche Wandel mit dem veränderten Umgang der ,,Erkrankung“ ADS/ADHS einhergeht – hier im Expliziten bezogen auf Kinder im Kleinkind- und Grundschulalter. Zeichnet sich innerhalb der vergangenen Jahre tatsächlich, wie oft proklamiert, eine fortschreitende Erkrankungszunahme der Verhaltensstörung ADS/ADHS ab, oder hat sich lediglich das gesellschaftliche Bewusstseins dafür verschoben – in Richtung einer vorschnellen Diagnosestellung und Medikamentierung der Verhaltensstörung von Seiten der Ärzte?

> Zunehmende Bewusstseinsveränderung gegenüber der Erkrankung ADS/ADHS
 
Gesellschaft 08.04.13 Artikel lesen

350. Geburtstag vom
August Hermann Francke

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Es gibt richtig viele Menschen in vielen Ecken unseres Landes, die mich sagen lassen: Wir leben mit großartigen Bürgern im besten Deutschland, in dem jemals Deutsche lebten. Und Halle ist nun ein besonders geeigneter Ort, gerade dies festzustellen. Ich meine also nicht, dass hier alles unverbesserlich getan sei. Aber ich meine wohl: Wir haben so gute Voraussetzungen wie nie zuvor, mitzugestalten – viele in unserem Land tun es und überdurchschnittlich viele davon scheinen in Halle zu wohnen.

> Joachim Gauck: 350. Geburtstag von August Hermann Francke
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Gesellschaft 08.04.13 Artikel lesen

Ein Buch aus dem
Nachlass von Horst Bienek

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Den Schriftsteller Horst Bienek (1930-1990) aus Gleiwitz in Oberschlesien traf ich im Spätsommer 1966 in München. Sein Schicksal war mir damals schon bekannt. Er hatte Gedichtbände veröffentlicht und arbeitete als Lektor im Deutschen Taschenbuch-Verlag (dtv). Ich war in einer Gruppe von 30 Studenten für zwei Wochen nach München gekommen, um an einem Vorbereitungskurs für unsere Tätigkeit als Deutschlehrer in Schweden teilzunehmen. Ich traf Horst Bienek für anderthalb Stunden in einem Café, er war fröhlich und ausgelassen, die drei Jahre Workuta 1952/55...

> Von Gleiwitz über Potsdam nach Workuta Buch aus dem Nachlass Horst Bieneks
 
Gesellschaft 03.04.13 Artikel lesen

Bonifikation für Chefärzte
für mehr Wirtschaftlichkeit

Von der Öffentlichkeit fast unbeachtet erschien vor einiger Zeit eine Nachricht auf dem Laufband von n-TV, dass immer mehr Chefärzte in den Kliniken Bonifikationen zwecks Erreichung wirtschaftlicher Zielsetzungen erhalten. Leider ist der Öffentlichkeit wohl nicht bekannt, dass in den Krankenhäusern nach Diagnose, Krankheitsgrad und Schweregrad der Erkrankungen eine Abrechnung mit den Krankenkassen erfolgt. Mit der Fallpauschale wird über eine definierte Krankheit, eine so genannte mittlere Verweildauer, festgelegt, und darüber der Zahlbetrag für die Kostenerstattung ermittelt. Wird diese überschritten, so erfolgt eine erhebliche Kürzung der Tagessätze.

> Bonifikationen für Chefärzte zwecks Erreichung wirtschaftlicher Ziele
 
Gesellschaft 02.04.13 Artikel lesen

Wirtschaftsethik: Brauchen
wir den ehrbaren Kaufmann?

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In Zeiten von Wirtschafts-, Bankenkrise und inflationär ansteigender Managerboni ist ein Jahrtausende altes Bild außer Blick geraten – das Bild vom ehrbaren Kaufmann und mit ihm ein ganzer Kodex von Rechtschaffenheit, stoischen Werten und altchristlichen Tugenden. So tröstet es auch kaum, daß als quasi einziger Lichtblick derzeit die Deutsche Bank über ein nachhaltigeres Bonussystem nachdenkt und Co-Chef Anshu Jain sogar auf knapp zwei Millionen Euro freiwillig verzichtet; ein Stachel bleibt, denn Paul Achleitner, seit 2012 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank, will die Umstrukturierung dieses Bonussystem eigenständig umsetzten – fernab von Brüssel.

> Moderne Wirtschaftsethik: Brauchen wir den ehrbaren Kaufmann?
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Gesellschaft 01.04.13 Artikel lesen

Hans Mayer und
der 17. Juni 1953

Der Literaturwissenschaftler Hans Mayer (1907-2001) hat sich während der anderthalb Jahrzehnte 1948/63, in denen er als Professor an der Leipziger Universität wirkte, zu tagespolitischen Fragen höchst selten geäußert. Seine Antrittsvorlesung vom 20. Juli 1949 war dem anscheinend gegenwartsfernen Thema „Goethe und Hegel“ gewidmet. Und dennoch waren seine überfüllten Vorlesungen, obwohl „nur“ deutsche Literaturgeschichte vorgetragen wurde, im berühmten Hörsaal 40 hochpolitische Vorgänge.

> Hans Mayer und der 17. Juni 1953 - Unbekannter Text aufgefunden
 
Gesellschaft 31.03.13 Artikel lesen

Der Prozess der
Partnerwahl

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Im Leben eines jeden Menschen waren in der Vergangenheit, sind in der Gegenwart und werden auch in Zukunft Paarbeziehungen ein zentrales Thema sein. Aus diesem Grund wird in vorliegendem Text untersucht, aus welchem Ordnungsprinzip heraus und auf welche Weise Menschen heterosexuelle Paarbeziehungen eingehen und inwieweit dabei eine freie Partnerwahl erfolgt – auf die Entstehung und die Gründe für das Existieren von gleichgeschlechtlichen Paarbeziehungen nicht eingegangen. Es ist bei der Erklärung des Zustandekommens von Paarbeziehungen die Mikroebene, in deren Bereich beispielsweise Analysen ...

> Der Prozess der Partnerwahl, der Paarbildung und des Lebens einer Paarbeziehung
 
Gesellschaft 26.03.13 Artikel lesen

Gesichter der
Nachhaltigkeit

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Vertrauensverlust, Finanzkrisen und Klimawandel führen uns die Grenzen eines Wirtschaftssystems vor Augen, das auf unbegrenztes Wachstum und einen immer schnelleren Kreislauf von Geld, Gütern und Geist setzt. Die Herausforderungen des Industriezeitalters zeigen, dass ein »Weiter so« nicht zu rechtfertigen ist. Wie kann der Wandel gestaltet werden? Welche Einflussmöglichkeiten hat der Einzelne? Beispiele wie die von Günther Bachmann, Roland Berger, Michael Herberger, Claus Hipp, Dietmar Hopp, Henning Kagermann, Franz Koch, Vitali und Wladimir Klitschko, Barbara Kux, Marie-Christine Ostermann, Michael Otto und Dieter Zetsche zeigen, dass Nachhaltigkeit kein Projekt ist, sondern ein Prozess, der mit der Leidenschaft zum Konkreten verbunden ist. Mehr dazu: „Gesichter der Nachhaltigkeit“, abcverlag Heidelberg.

> Wo Verantwortung beginnt
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Gesellschaft 25.03.13 Artikel lesen

Vom Wesen der
modernen Technik

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In Zeiten des ökofundamentalistisch motivierten Wut- bzw. Angstbürgers von ‚Stuttgart 21‘ und Fukushima erlebt ein altbekanntes deutsches Motiv eine Renaissance - nämlich das der Technikskepsis. In diesem Zusammenhang wird oft das Denken Martin Heideggers zur Flankierung diverser Attacken in Stellung gebracht. Und tatsächlich scheinen seine Schriften um die 1950er Jahre herum davon zu strotzen, die Menschen vor dem vorstellenden Herstellen, der Machenschaft und der Ermächtigung durch das ‚Ge-stell‘ zu warnen. Lässt sich die Bodenhaftung und Natursehnsucht, das Aufbegehren gegen das Maschinenzeitalter und dessen Rationalismen ...

> Christian J. Grothaus: Der Blick auf das Wesen der Technik
 
Gesellschaft 23.03.13 Artikel lesen

Brian Clegg: Die
Vermessung des Körpers

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Schon eine kleine, aber lautstarke Opposition der alten Griechen glaubte entgegen der herrschenden Vorstellung, dass alles aus denselben vier Elementen bestehe (Erde, Luft, Feuer und Wasser), an die Existenz von Atomen (griech.: átomos) als kleinstem Bestandteil der Materie. Doch dieser Gedanke kochte 2000 Jahre lang auf Sparflamme, bis 1905 mit Einsteins veröffentlichter Arbeit "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" man nach und nach die Existenz dieser, sich ein bisschen wie zappelige kleine Kinder aufführenden Teilchen anzuerkennen begann.

> Heike Geilen: Sind wir nur eine Luftnummer im Universum?
 
Gesellschaft 23.03.13 Artikel lesen

Was kostet der Umstieg
auf regenerative Energien?

Nach der Katastrophe in Fukujima fordern Bürger aus allen Teilen der Gesellschaft einen raschen Umstieg auf regenerative Energien. Bereits heute sind in Süddeutschland viele Hausdächer mit Photovoltaikanlagen bestückt und in Norddeutschland beherrschen Windräder das Landschaftsbild. Das Abschalten von sieben Kernkraftwerken hatte bislang keine Konsequenzen und auch dies bestätigt die These, dass ein Umstieg auf regenerative Energien rasch umsetzbar sei. Windkraft und Sonnenenergie werden als leistungsstarke Energieträger der Zukunft gehandelt und sie erfreuen sich bereits seit Jahren einer starken Förderung.

> Gerd Ganteför: Was kostet der Umstieg auf die regenerativen Energien wirklich?
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Gesellschaft 21.03.13 Artikel lesen

Statt von Glocken werden wir
bald vom Muezzin geweckt

Notker Wolf leitet den Benediktinerorden, berät Manager, hat eine Band und schreibt Bestseller. Er ist der ranghöchste Repräsentant des Benediktinerordens: Abtprimas Prof. Dr. Notker Wolf (Rom). Seit acht Jahren steht der 68-Jährige an der Spitze des ältesten christlichen Ordens. Vor rund 1.500 Jahren hatte ihn Benedikt von Nursia auf dem Monte Cassino südlich von Rom gegründet. Dort verfasste er auch die Benediktregel, deren Maxime „Ora et labora“ (Bete und arbeite) populär wurde. Heute gehören dem Orden weltweit etwa 8.000 Mönche und 17.000 Nonnen an.

> Notker Wolf: Statt von Glocken werden wir bald vom Muezzin geweckt
 
Gesellschaft 13.03.13 Artikel lesen

KSI Journalistenforum Web 2.0

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Das Nebeneinander, um nicht zu sagen: der Wettbewerb von Journalismus und anderen relevanten Teilöffentlichkeiten, wie sie durch die sogenannten neuen Medien mittlerweile entstanden sind, wird besonders signifikant beim Blick auf die Berichterstattung über eine missbrauchte Frau, die in zwei katholischen Kliniken in Köln angeblich abgewiesen worden ist. Eine den klassischen journalistischen Handwerklichkeiten wie Recherche und Gegenrecherche geschuldete Berichterstattung gerät dann in vielen Fällen angesichts von medialer Standardisierung und Pauschalierung bis hin zur Skandalisierung schnell zur Debatte um die Frage, wer die Deutungshoheit beansprucht.

> Constantin von Hoensbroech und Ulrike von Hoensbroech: KSI Jounalistenforum Web 2.0
 
Gesellschaft 13.03.13 Artikel lesen

Pressesterben

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Da der angeblich im Maja-Kalender für Ende 2012 vor gesehene und von der Sensationspresse gierig aufgegriffene Weltuntergang nicht stattgefunden hat, der ja zwangsläufig auch den Untergang eben jener Presseerzeugnisse bewirkt hätte, die ihn herbeiredeten, müssen wir mit unangenehmen Verzögerungen rechnen und etwas mehr Geduld aufbringen in hoffnungsvoller Erwartung des Ablebens einiger Blätter. Schon die Pietät verlangt es, keine Namen zu nennen, die so klingen wie Bild, Stern, Spiegel oder auch Süddeutsche. Überdies ist es nach Karl Kraus„in einem Rechtsstaate verboten, zum Boykott gegen die Pest aufzufordern. Schützen Sie sich selbst!“

> Wolfgang Ockenfels: Pressesterben
Nach Oben
 
Gesellschaft 12.03.13 Artikel lesen

Moral und Ethik
in der Moderne

Im Kapitel zehn „Die Moral der Gesellschaft: Paradigm Lost“ aus Reese-Schäfers „Niklas Luhmann: Zur Einführung“ erläutert der Autor den Standpunkt des Soziologen Luhmann in Hinblick auf die Rolle von Moral und Ethik in heutigen, modernen Gesellschaften. Zunächst beschreibt Reese-Schäfer, dass die Moral, welche in Luhmanns Augen eine von vielen auf Kommunikation beruhenden „Funktionssystem[en]“ der Gesellschaft darstelle, sich des „Code[s] gut/ schlecht“ bediene, um „im moralischen Bereich“ zu werten.

> Zur Rolle von Moral und Ethik in der modernen Gesellschaft
 
Gesellschaft 09.03.13 Artikel lesen

Katja Kraus: Geschichten
von Erfolg und Scheitern

Der Begriff des Scheiterns hat Konjunktur. Auch wenn uns die Moderne mit deren verkörpertem Glücksversprechen das Gegenteil souffliert. Denn dieses verheißt uns schließlich die Lösung aller Probleme, wenn man nur mit den Mitteln der Vernunft an ihrer Bewältigung arbeitet. Doch Scheitern gehört trotzdem beinahe zu einer alltäglichen Situation. Schon länger scheitern Ehen, der FC Bayern wurde wieder einmal nicht Deutscher Meister und ist an seinem eigenen Anspruchsniveau gescheitert, Lebensplanungen und -wünsche lassen sich nicht realisieren und werden sodann als gescheitert verworfen.

> "Es gab kein Entkommen, ich hatte eine Riesenverantwortung ...
 
Gesellschaft 08.03.13 Artikel lesen

Walter Jens
90 Jahre alt

Einst war er gefeiert, der Rhetor und Universalgelehrte, das legendäre Mitglied der Gruppe 47, dem literarischen Netzwerk, für das er sich lange engagierte. Stets war Jens präsent, wenn es galt, politische, gesellschaftliche oder kulturelle Streitfragen zu erörtern - sein Fokus dabei immer auf die Aufklärung gerichtet. Vor Jahren hat den Professor, der immer wieder betonte, lieber zu sterben, als mit Demenz durch Tübingen zu laufen, die Demenz eingeholt, er selbst weiß wohl kaum mehr etwas aus seinen großen Tagen. Sein Sohn Tilman hatte vor vier Jahren ein beeindruckendes Buch vorgelegt, in dem er nicht nur die Vaterfigur ins Zentrum, sondern auch dessen Krankheit stellt.

> Stefan Groß: Demenz: Der lange Abschied von Walter Jens und das Resümee seines Sohnes
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Gesellschaft 08.03.13 Artikel lesen

Internationaler
Frauentag

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In der ganzen Welt wird am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert. Auf Beschluss der II. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen wurde am 19. März 1911 dieser Tag ins Leben gerufen. Maßgeblich initiiert von der deutschen Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Die zentrale politische Forderung des ersten Internationalen Tages für die Frau war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Die Tabula Rasa nimmt diesen Tag zum Anlaß und stellt die Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Jena vor.

> Ingo Runnebaum: Die Jenaer Frauenklinik mit Herz: Tradition verpflichtet
 
Gesellschaft 08.03.13 Artikel lesen

Harald Welzer:
Selbst denken

Stellen Sie sich selbst einmal im Tempus Futur 2 vor. Futur 2? Da war doch etwas vor langer Zeit, werden Sie sich jetzt grübelnd fragen und versuchen, verschüttetes Schulwissen mühsam an die Oberfläche zu holen. Diese sehr selten benutzte Zeitform der deutschen Grammatik, deren Bildung zudem gar nicht so einfach ist, spielt im Buch von Harald Welzer eine nicht unwesentliche Rolle. Denn die vollendete Zukunft, wie sie auch noch genannt wird, verändert beim Imaginieren Wertigkeiten.

> Kann man im Universum der Konsum-Gulags der expansiven Moderne Sinn kaufen?
 
Gesellschaft 08.03.13 Artikel lesen

At the Berlinale with the
Head of BMW Berlin

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With all the ‘movers and shakers’ of the film world at the 2013 Berlinale, the BMW brand was very much in evidence, on the streets, on the ‘red carpet’ and all over town at various parties, press conferences and award ceremonies. As one of the event’s official partners, having your vehicles seen in the right places makes good business sense, especially when many of them are built in Berlin and have the city’s air in their tyres. In an exclusive interview, Head of BMW Berlin Hans-Reiner Schröder reveals his passion for the brand, ...

> Sophie Adell: At the Berlinale with the Head of BMW Berlin
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Gesellschaft 07.03.13 Artikel lesen

Herbert Schnädelbach:
Im Interview

In Ihrem Grundkurs zur Philosophie, den Sie herausgegeben haben mit Ekkehard Martens, da gehen Sie von den kantischen Fragen aus. Sie zitieren Kant: „Alles Interesse meiner Vernunft – das spekulative sowohl als das praktische – vereinigt sich in folgenden drei Fragen: 1. Was kann ich wissen, 2. Was soll ich tun, 3. Was darf ich hoffen.“ In den Vorlesungen über Logik fügt Kant noch die Frage „Was ist der Mensch?“ hinzu. In Ihrem letzten Aufsatzband reden Sie wieder von allen vier Fragen Kants, aber dann ist so eine Frage wie „Was darf ich hoffen?“ –

> Herbert Schnädelbach: Erinnern, Glauben und Wissen
 
Gesellschaft 07.03.13 Artikel lesen

Interview mit
Willy Bogner

Bogner: Als Kind will man ja immer das werden, was die Eltern sind und mein Vater war ein sehr begeisterter Sportler, meine Mutter hingegen war sehr kreativ. Damit war mein Leben eigentlich schon vorgezeichnet – irgendwas kreativ-sportliches sollte es sein und die Eltern haben dafür eine perfekte Vorlage geliefert. Für mich entdeckt habe ich so ein wahnsinnig interessantes Feld, in dem man jede Art von Kreativität ausbilden kann. Also ich glaub, ich habe sehr viel Glück mit meinen Eltern gehabt.

> „Leidenschaft für Sport und Mode“ - Interview mit Willy Bogner
 
Gesellschaft 20.02.13 Artikel lesen

Unternehmenskultur
Führungsstil und Ethik

Niemand dürfte heutzutage ernsthaft bestreiten, dass der Unternehmenskultur und den Elementen des Führungsstils eine erhebliche Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens beizumessen ist. Deshalb ist es als erstaunlich zu bezeichnen, dass die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass diesen Erfolgsfaktoren offensichtlich immer weniger Bedeutung beigemessen wird. Die festzustellende, ständige Erosion, der Unternehmenskulturen in den Unternehmen ist deshalb auch bemerkenswert, da in allen Managerlehrgängen und ähnlichen Veranstaltungen sehr deutlich auf die Notwendigkeit ...

> Rainer Westphal: Unternehmenskultur, Führungsstil und Ethik
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Gesellschaft 15.02.13 Artikel lesen

Was wird aus der Mongolei?
Bücher für Nomaden

Fast 3 Millionen Menschen leben heute in der Mongolei, Bauboom und voll gestopfte Straßen prägen das Bild der Städte. Internationale Konzerne aus Südkorea, China, Indien Russland, den USA und aus Europa bemächtigen sich des Landes, der Seltenen Erden und anderer wichtiger Bodenschätze – dies unabhängig von jedweder Form des Umweltschutzes. Durch die geringen Wasserreserven droht das Land zur Wüste zu werden. Doch was Jürgen Petry noch trauriger stimmt, ist, dass es in der ganzen Mongolei keinen einzigen Verlag mehr gibt. Hier sieht er Handlungsbedarf – gerade aus dem Westen, Hilfe zur Selbsthilfe.

> Bücher für Nomaden - Interview mit Jürgen Petry
 
Gesellschaft 13.02.13 Artikel lesen

Neues Naturkundemuseum! Im
Gespräch: Auguste von Bayern

Man ist vielleicht überrascht: das kleine Museum "Mensch und Natur" in Nymphenburg ist heute das besucherstärkste Museum Deutschlands - das allerdings, wenn man die Besucherzahl auf den Quadratmeter rechnet. Aber genau das ist der Punkt: das jetzige Museum Mensch und Natur platzt aus allen Nähten und hat mit 200.000 Besuchern pro Jahr seine Kapazitätsgrenze längst erreicht. Z.B. muss es jedes Jahr 1500 Schulklassen abweisen, weil ihm die Kapazität fehlt! Dabei könnten es viel mehr Besuchersein. Bei einer Vergrößerung des Museums rechnen wir konservativ mit mind. 600.000 Besuchern pro Jahr.

> Das neue „Naturkundemuseum Bayern“ – eine Investition in die Zukunft> Zur Webseite kommen Sie hier:
 
Gesellschaft 18.02.13 Artikel lesen

Ist Multiple Sklerose heilbar?
Im Interview Nicolaus König

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Eine der prominentesten Politikerinnen Deutschlands, Malu Dreyer, erste Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, hat Multiple Sklerose, und diese Thematik Anfang 2013 – im Fokus ihres politischen Amtes – erneut in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt. Über das Krankheitsbild, den Verlauf, die genetischen Ursachen, die Behandlungsmöglichkeiten und den neuesten Stand der Forschung sprach die Tabula Rasa mit Dr. Nicolaus König, dem ehemaligen Chefarzt der Marianne-Strauß-Klinik, der ein ausgewiesener Experte für MS-Erkrankungen ist.

> Ist Multiple Sklerose heilbar? – Im Interview mit Nicolaus König
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Gesellschaft 08.02.13 Artikel lesen

Burnout - Die neue
Volkskrankheit der Moderne

Das Thema "Burnout" bewegt sich inzwischen auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Treffer im dreistelligen Millionenbereich landet man beim Googeln. Deutlich über Hundert liegen die Zahlen bei (Selbsthilfe-)Büchern, die dieses Thema beinhalten. Radio und Fernsehen stehen gleichfalls nicht nach. Nun also noch eine weitere Abhandlung über die anwachsende, durch diverse Medien befeuerte öffentliche Diskussion, der sich anscheinend epidemieartig ausbreitenden neuen Volkskrankheit.

> Theo R. Payk: Burnout Basiswissen und Fallbeispiele
 
Gesellschaft 19.02.13 Artikel lesen

Deutschlands
Energiewende

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Deutschland hat sich nach der Atomkatastrophe in Fukushima entschieden, zukünftig seinen Energiebedarf aus erneuerbaren Energien zu decken. Diese Energiewende hat zwei Ziele. Das erste Ziel ist der "Ausstieg" aus der Kernenergie. Dieser Ausstieg ließe sich relativ leicht durch einen Austausch der Kernkraftwerke gegen gleichgroße Kohle- und Gaskraftwerke umsetzen. Ein Ausbau des Stromnetzes wäre dazu nicht notwendig. Auch der Strompreis würde sich kaum ändern, denn Kohlestrom ist ähnlich preisgünstig wie der Strom aus Kernkraftwerken. Die Energiewende hat aber noch ein zweites Ziel: den "Umstieg" auf die erneuerbaren Energien.

> Gerd Ganteför: Deutschlands Energiewende
 
Gesellschaft 26.02.13 Artikel lesen

Gauck: Rede zu Perspektiven
der europäischen Idee

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www.dts-nachrichtenagentur.de

So viel Europa war nie – das empfinden viele Menschen besonders in Deutschland derzeit auf ganz andere Weise, zum Beispiel beim Blick in die morgendlichen Zeitungen. Da begegnet uns Europa meistens verkürzt auf vier Buchstaben – Euro – oder als Krisenfall. Immer wieder ist von Gipfeldiplomatie die Rede und von Rettungspaketen. Es belastet. Es geht um schwierige Verhandlungen, auch wenn es Erfolge sind, nur um Teilerfolge, und dann gibt es immer wieder ein Unbehagen, auch deutlichen Unmut, den man nicht ignorieren darf. In einigen Mitgliedsstaaten fürchten die Menschen, dass sie zu Zahlmeistern der Krise werden.

> Joachim Gauck: Rede zu Perspektiven der europäischen Idee
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Gesellschaft 06.02.13 Artikel lesen

Bildung und
soziale Ungleichheit

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Vorliegender Text befasst sich mit dem Zusammenhang von Bildung und sozialer Ungleichheit innerhalb des deutschen Bildungssystems und verdeutlicht, welche Rolle die Institution Schule bei der kumulativen Verfestigung und Reproduktion sozialer Ungleichheit spielt. Es kann, aufgrund der Breite und Vielschichtigkeit besagten Themas, in vorliegendem Text nur ein Abriss besagter Problematik dargestellt werden, welchem es jedoch in aller Kürze gelingt, elementare Aspekte innerhalb der Entstehung und Verfestigung sozialer Ungleichheit zu verdeutlichen.

> Der Zusammenhang von Bildung und sozialer Ungleichheit
 
Gesellschaft 20.02.13 Artikel lesen

Pietismus in Russland
im 18. Jahrhundert

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Die Hinwendung Russlands nach Westen unter Zar Peter I. (1672-1725) war die Öffnung eines Verschlusses, durch welchen nun Menschen mit unterschiedlichen Hoffnungen und Interessen ins Land strömten. Die Nachricht vom jungen Zaren, der sich außerordentlich für alles Europäische als Inbegriff von Fortschrittlichkeit interessierte, wurde auch in Deutschland begeistert vernommen. Peter I. wollte Russland nach dem Vorbild Westeuropas modernisieren und brauchte dafür Menschen, von denen man lernen konnte und die ihm dabei behilflich sein würden.

> Teresa Tammer: Pietismus und Modernisierung in Russland im 18. Jahrhundert
 
Gesellschaft 14.02.13 Artikel lesen

„Eurovision Song Contest“
Priester für Deutschland?

Priester für Deutschland? Am kommenden Mittwoch findet die nationale Ausscheidung für den europäischen Schlagerwettbewerb „Eurovision Song Contest“ statt. Mit dabei: Drei katholische Priester, die derzeit mit ihren verpopten Versionen von Kirchenliedern erfolgreich auf Tournee sind. Ob es für sie mit der Neukomposition der über 1000 Jahre alten Vorlage von „Ave Maris Stella“ für den ersten Platz reicht, ist für die Geistlichen dabei völlig nebensächlich. Ein Gespräch mit dem Benediktinerabt Rhabanus Petri über die Motivation der singenden Geistlichen.

> Wem Gott die rechte Gunst erweisen will
Nach Oben
 
Gesellschaft 12.02.13 Artikel lesen

Ein Rückblick: Enzyklika
Deus caritas est

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Die Überraschung war groß, als am ersten Weihnachtsfeiertag letzten Jahres das erste Sendschreiben des neuen Papstes der Öffentlichkeit übergeben wurde. Man hatte dem als intellektualistisch geltenden, deutschen Kardinal Joseph Ratzinger ein solch populäres Thema nicht zugetraut: Deus caritas est – Gott ist die Liebe. Offenbar scheinen sich nicht nur Name und Institut geändert zu haben, sondern der nun oberste katholische Würdenträger Benedikt XVI. auch seine eigene Haltung, die sich nicht zuletzt im ausdrücklichen und konsequenten Versuch ausdrückt, an seinen ‚volks­nahen‘ Vorgänger Johannes Paul II. anzuknüpfen, dem er mehrmals im Text seine Referenz erweist.

> Papst Benedikt XVI.: Enzyklika Deus caritas est
 
Gesellschaft 12.02.13 Artikel lesen

Wird Georg Gänswein
Erzbischof von Köln?

Kurz vor seinem spektakulären Rücktritt, der auch seinen Kritikern Respekt abverlangt, hat Papst Benedikt XVI. enge Wegbereiter in hohen geistigen Ämtern installiert. Sein langjähriger Privatsekretär, Dr. Georg Gänswein, wurde zum Erzbischof und Präfekten des Päpstlichen Hauses ernannt, der Trierer Theologe Prof. Dr. Voderholzer Bischof von Regensburg und der ehemalige Bischof des Bistums, Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller, neuer Präfekt der Glaubenskongregation in Rom. Während die Katholische Kirche weltweit Zulauf hat, geht in der Bundesrepublik die Zahl der Gläubigen stetig zurück. Denkbar wäre es, dass Erzbischof Gänswein eines der mächtigsten Bistümer Deutschlands, das Kölner Erzbistum, leiten und Kardinal Meisner ablösen wird.

 
Gesellschaft 29.01.13 Artikel lesen

Sexismus-Debatte:
Erotik ist Verführung

Im übersexualisierten Deutschland ist das Verhältnis der Geschlechter so verkorkst, dass eine lächerlich harmlose Bemerkung eines Politikers zu einer Journalistin einen moralinsauren Sturm der Entrüstung und eine künstliche Debatte über Sexismus hervorruft. Eine selbstbewusste Frau hätte die Bemerkung von Brüderle entweder als Kompliment genommen, um dann ihr Interview umso gezielter zu verfolgen, oder locker gekontert, womit die Angelegenheit auch schon erledigt gewesen wäre. Aber kennen wir diese veröffentlichte Aufregung nicht schon?

> Adorján F. Kovács: Erotik ist Verführung
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Gesellschaft 06.02.13 Artikel lesen

Für eine neue
Liebeskultur

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Die Medien lieben solche Geschichten: Schon etwas angegraute Männer riskieren für junge Frauen ihre Familien und Karrieren. Geht es um schnellen Sex wie bei Clinton und zusätzlich um Mißbrauchsverdacht wie bei Berlusconi oder Strauss-Kahn, erübrigen sich weitere Diskussionen. Geht es jedoch um längere Liebschaften, möchte man mit Hölderlins Sokrates, der Alkibiades stets huldigte, den Moralaposteln entgegenrufen: „Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste / Hohe Jugend versteht, wer in die Welt geblickt / Und es neigen die Weisen / Oft am Ende zu Schönem sich.“ Letztlich ist hier das Alter nicht entscheidend

> Mehrfachbeziehungen als Ideal – Für eine neue Liebeskultur
 
Gesellschaft 05.02.13 Artikel lesen

Fußball:
Wettbetrug

Wie die europäische Polizeibehörde mitteilte, wurde nun der weltweit größte Wettskandal im Fußball aufgedeckt. Nach den Meldungen wurden 380 Spiele zwischen den Jahren 2008 und 2011 manipuliert. Bei weiteren 300 Spielen verhärten sich die Verdachtsmomente. Über 425 Spieler, Funktionäre, Schiedsrichter und Kriminelle sind beteiligt. Der Wettgewinn beträgt acht Millionen Euro, Bestechungsgelder in Höhe von zwei Millionen Euro sollen geflossen sein.

> Was ich vom Fußball lernte> Perspektiven einer Philosophie des Fußballs
 
Gesellschaft 03.02.13 Artikel lesen

Gespräch mit Martin Schulz:
Wege aus der Eurokrise

vbw Präsident Prof. Randolf Rodenstock, der das Streitgespräch moderierte, wandte sich gegen den Begriff „Euro-Krise“: „Der Kern der Problematik liegt an anderer Stelle: nämlich in der übermäßigen Verschuldung sowie in dem chronischen Leistungsbilanzdefizit mehrerer Mitgliedsstaaten der Europäischen Währungsunion.“ Laut Rodenstock muss daher an der mangelhaften Wirtschafts- und Finanzpolitik einzelner Euro-Mitgliedsstaaten angesetzt werden: „Hier liegt das Grundübel. Seit vielen Jahren wurde vielfach – auch von Deutschland – gegen die Vorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspakts verstoßen.

> vbw Streitgespräch zwischen Martin Schulz und Manfred Weber> Randolf Rodenstock im Gespräch mit Dirk von Nayhauß
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Gesellschaft 02.02.13 Artikel lesen

Präimplantationsdiagnostik -
pro und contra zum Verfahren

Nach langen Diskussionen über Erlaubnis oder Verbot der PID in Deutschland hat der Bundesrat die Rechtsverordnung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) gebilligt. Damit dürfen von nun an in bestimmten Ausnahmefällen künstlich befruchtete Embryonen vor der Einsetzung in den Mutterleib künftig auf Gendefekte untersucht werden. Die Tabula Rasa sprach zur Thematik mit den Philosophen Prof. Dr. mult. Robert Spaemann und Prof. Dr. Nida-Rümelin und mit dem Journalisten Martin Lohmann.

> Über Glauben und Wissen, Gott und Moderne - Robert Spaemann im Gespräch mit Stefan Groß> Das Kreuz mit der PID - Interview mit Martin Lohmann> Stefan Groß: Präimplantationsdiagnostik. Einige philosophische Anmerkungen> Interview mit Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin – Die Zukunft der Philosophie
 
Gesellschaft 29.01.13 Artikel lesen

Der Europäer
Robert Menasse

Viel wird über Europa gestritten, oft die nationale Brille aufgesetzt, was in Brüssel tatsächlich geschieht, sehen nur wenige, auch für viele Bundesbürger ist Brüssel weit weg. Nun hat der österreichische Schriftsteller Robert Menasse für die Aufhebung des Nationalstaates plädiert. Mit seiner Streitschrift zum Thema: "Der europäische Landbote. Die Wut der Bürger und der Friede Europas", wird er den Heinrich-Mann-Preis 2013 bekommen. Menasse wünscht sich ein Umdenken auf Europa hin, ein neues Verständnis von Demokratie, und er fragt sich: Braucht die Europäische Union Großbritannien? Die Tabula Rasa hat sein Buch „Ich kann jeder sagen, Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung“ (2009) rezensiert.

> Robert Menasse: Ich kann jeder sagen Erzählungen vom Ende der Nachkriegsordnung> 3sat.online - Mediathek: Gespräch mit Robert Menasse
 
Gesellschaft 29.01.13 Artikel lesen

Was guckst Du?

Haben die Tätlichkeiten und verbalen Injurien einer agitierten türkischen Minderheit Sympathien bei der türkischen Bevölkerungsmehrheit ausgelöst? Und was ist mit den in Deutschland ansässigen Türken? Dazu schweigen sich unsere Leitartikler aus. Auch ansonsten gerät die publizistische Auseinandersetzung mit diesem Vorfall gewohnt handzahm. Die politische sowieso. Man forderte die türkischen Sicherheitskräfte auf, die deutschen Sicherheitskräfte zukünftig sicherer zu sichern, um die guten Beziehungen beider Länder auch weiterhin sicher stellen zu können.

> Zu den Pöbelattacken türkischer Aktivisten gegen deutsche Bundeswehrsoldaten
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Gesellschaft 28.01.13 Artikel lesen

Generation
Burn-out

Sie sind schön, sie sind erfolgreich, sie chatten und sind kommunikationssüchtig, sie sind ständig unterwegs und multitask, sie können einfach alles, das World Wide Web ist ihre Welt, Facebook und Xing die Plattform ihrer Sozialnetze. Doch nun sind sie ausgebrannt - Krankheitsbild Burnout. Nicht Generation Golf, nicht Generation 89, sondern Generation Burnout. In den Jahren von 2004 bis 2011 sind die Krankheitstage wegen Burn-out um das 18-Fache gestiegen. Nun wollen Gewerkschaften und Arbeitgeber dagegen vorgehen, aber sie streiten noch über die Ursachen

> Das überforderte Ich
 
Gesellschaft 23.01.13 Artikel lesen

Facebook-User sind oft
unzufrieden und neidisch

Nach einer Studie von Wirtschaftsinformatikern der TU Darmstadt und der Humboldt-Universität zu Berlin macht die Facebook-Nutzung viele User neidisch und unzufrieden. Wie die Wissenschaftler herausfanden, kann die Teilnahme an sozialen Netzwerken starke negative Emotionen hervorrufen und die Lebensqualität beeinträchtigen.

> Nietzsche on Facebook? - Postmoderne Welten des Philosophierens
 
Gesellschaft 22.01.13 Artikel lesen

Warum brauchen wir
Studiengebühren?

Herr Dr. Goppel, ich zitiere Sie: „Erst Bildung eröffnet dem Menschen Chancen für ein Leben in Freiheit, Selbstentfaltung und Verantwortung.” Wenn Bildung ein Gut erster Klasse ist, widerspricht dem nicht, dass Studierende für ihre Bildung zahlen müssen? Ein heftiger Streit um die Abschaffung der Studiengebühren führt derzeit zu einer angespannten Lage mit dem Koalitionspartner FDP.

> Werte schaffen Werte: Warum wir Studiengebühren brauchen
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Gesellschaft 21.01.13 Artikel lesen

War Knigge ein
früher Vegetarier?

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Die Behauptung, „Der Knigge“ sei veraltet, ist schon so lange modern, dass sie selbst veraltet ist. Immer wieder heißt es, man müsse diese oder jene Benimm- und Anstandsregel nicht mehr beachten. In Wahrheit hätte Knigges 1788 erschienenes gesellschaftsethisches Buch Über den Umgang mit Menschen auch heute noch Milliarden etwas zu sagen.Und zwar dort, wo er sich zum Umgang mit Tieren äußert. Obwohl Knigge (1752–1796) so gut wie nichts (Un-)Menschliches fremd war, „zitiert“ man ihn vor allem als Autorität für Benimmregeln bei Tisch.

> Zu Tisch mit Knigge und Gandhi
 
Gesellschaft 05.01.13 Artikel lesen

Ärmeres
Deutschland

Deutschland ist nicht arm, aber ärmer geworden. Mit diesem Komparativ wird keine absolute Steigerung, sondern ein statistischer Vergleich zwischen armen und reichen Bevölkerungsgruppen zum Ausdruck gebracht. Nach den Regeln der statistischen Armutsmessung würde eine Stadt wie Berlin im Durchschnitt noch mehr Arme aufweisen, wenn ein Milliardär wie Bill Gates eingebürgert würde. Ohnehin fühlen sich die Deutschen lieber als arm denn als reich. Und viele wollen als arm gelten, ohne am eigenen Leib erfahren zu müssen, was materielle Not bedeutet. Merkwürdig auch, daß in der öffentlichen Wahrnehmung des Armutsdiskurses der breite Mittelstand ausgeblendet bleibt, wenn von einer sich öffnenden „Schere“ von arm und reich die Rede ist.

> Wolfgang Ockenfels: Ärmeres Deutschland
 
Gesellschaft 01.01.13 Artikel lesen

Die Abenteuer meines
ehemaligen Bankberaters

"Man könne das Wachstum gar nicht verhindern, erklärte mir mein ehemaliger Bankberater. 'Wenn die Wirtschaft schrumpft, wachsen die Schulden. Wenn die Haare ausfallen, wächst die Glatze. Wenn die Handys kleiner werden, dann wächst halt die Fläche um die Handys herum.' Auch mein Geld sei also nicht direkt weg, ich hätte dafür etwas anderes bekommen, 'Nun müssen wir nur noch herausfinden, was das ist', sagte er und klopfte mir auf die Schulter. 'Ist das nicht aufregend?', fragte er. Ich weiß nicht mehr, ob ich nickte."

> "Scheiß aufs glückliche Ende"
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Gesellschaft 17.01.13 Artikel lesen

Im Interview:
Jakob Augstein

Der Sohn von Martin Walser, der Herausgeber der Wochenzeitung „der Freitag“, Jakob Augstein, ist derzeit immer wieder in den Schlagzeilen. Allein ihn des Antisemitismus, gar einen Antisemiten zu bezeichnen, trägt nicht. Hier irrt Broder. Die Tabula Rasa sprach mit dem Miteigentümer des „Spiegels“ und dem Kolumnisten, der sich eindeutig als links bezeichnet. Erst jüngst ist sein Buch „Die Tage des Gärtners“ erschienen. Wie steht es um den Journalismus und welche Herausforderung stellt das Netz für die Printmedien dar?

> Jakob Augstein im Gespräch mit Stefan Groß> Jakob Augstein: Die Tage des Gärtners Vom Glück, im Freien zu sein
 
Gesellschaft 01.01.13 Artikel lesen

Hanns-Josef Ortheil
Das Kind, das nicht fragte

"Das Fragen und Antworten ist in guten Dialogen eine Lust und ein Fest, doch man muss von dieser Kunst etwas verstehen, um sie als Lust und Fest zu erleben. Ich glaube davon viel zu verstehen, ich bin eine Art Fachmann für diese Kunst, und es ist mir gelungen, daraus sogar meinen Beruf zu machen. (...) Ich beginne also jeweils mit den leuchtenden, schmucken Oberflächen der städtischen Räume, betrachte dann ihre Bewohner, bringe sie zum Sprechen und dringe dann ein in die Tiefenschichten der Bewusstseinräume und psychischen Keller. (Meine Arbeit ist Raumforschung, und ein Verhältnis zur Zeit entsteht ganz nebenbei...)".

> Teilnehmende Beobachtungen oder Die Fülle der Zeit
 
Gesellschaft 08.01.13 Artikel lesen

Präimplantationsdiagnostik
Philosophische Anmerkungen

Kaum eine Thematik hatte die Gemüter so erhitzt wie die lange geführten Diskussionen um die begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland. Das neue PID-Gesetz, das die PID mit der Einschränkung erlaubt, eine Untersuchung nur jenen schwer genetisch belasteten Personen zuzugestehen, die einen Kinderwunsch hegen, ist seit dem 8. Dezember 2011 in Kraft. Jedoch lässt die Rechtsverordnung bislang auf sich warten. Eine generelle Erlaubnis der PID wird nach wie vor abgelehnt, wenngleich diese in vielen europäischen Ländern bereits gängige Praxis ist.

> Präimplantationsdiagnostik. Einige philosophische Anmerkungen
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Gesellschaft 10.12.12 Artikel lesen

Nobelpreis für die
Europäische Union

Wie EU-Parlamentspräsident Schulz hervorhob, sei der Nobelpreis für die Europäische Union eine Verpflichtung für die Zukunft. Der Europapolitiker betonte im Deutschlandradio Kultur, dass Frieden und Demokratie auf dem Kontinent nicht als Selbstverständlichkeit verstanden werden könnten. Hass und Rassismus bestimmen nach wie vor den Alltag in vielen europäischen Städten und Gemeinden. Der Präsident der Europäischen Bewegung Bayern, EBB, Dr. Ingo Friedrich, Vizepräsident des Europäischen Parlamentes a. D., E.h., betonte auf der Jahresversammlung des EBB, dass der Euro keineswegs als Störfaktor auf dem weiteren Weg der europäischen Vereinigung verstanden werden darf. Im Zuge des europäischen Gedankens haben sich viele Länder, darunter Spanien, Portugal und Griechenland, von Diktaturen zu Demokratien gewandelt.

 
Gesellschaft 28.10.12 Artikel lesen

Im Interview: Philipp Freiherr
von und zu Guttenberg

Philipp Freiherr von und zu Guttenberg ist seit März 2010 Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. Der studierte Forstwirt und Ökologe wurde vor zwei Jahren in den Vorstand des Bayerischen Waldbesitzerverbandes gewählt. Seit dem Jahr 2007 hat er das Amt des Vizepräsidenten des Europäischen Waldbesitzerverbandes (CEPF) inne. Die Tabula Rasa sprach mit ihm über das Thema Nachhaltigkeit, über Erneuerbare Energien, über Bioökonomie und den Klimawandel.

> Interview mit Philipp Freiherr von und zu Guttenberg> Mehr Informationen zum Deutschen Forstwirtschaftsrat
 
Gesellschaft 18.12.12 Artikel lesen

Prof. Dr. Bernhard
Vogel
wurde 80

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KAS

In dieser Woche feiert der langjährige frühere Thüringer Ministerpräsident Prof. Dr. Bernhard Vogel seinen 80. Geburtstag. Von 1994 bis 2004 gehörte er als Erfurter Abgeordneter auch der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag an. Der Freistaat Thüringen hat dem charismatischen Politiker viel zu verdanken. Die CDU-Fraktion im Landtag ehrt den ehemaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Thüringen, indem sie ihren Sitzungssaal nach Bernhard Vogel benennt. Die Einweihung des Bernhard-Vogel-Saals findet am 18. Dezember im Thüringer Landtag statt.

> Im Gespräch mit Bernhard Vogel> Bernhard Vogel über Rußland und Polen
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Gesellschaft 08.12.12 Artikel lesen

Goethes und Schilllers
Unbehagen an der Gartenkunst

Die Kunst ist „lange bildend, eh’ sie schön ist, und doch so wahre, große Kunst, ja oft wahrer und größer als die schöne. Denn in dem Menschen ist eine bildende Natur, die gleich sich tätig beweist […].“ Diese Maxime aus Goethes Aufsatz Von deutscher Baukunst aus dem Jahre 1772 steht für einen Kunstbegriff, der hier bereits zu einer Zeit formuliert wird, in der Goethe noch im Bann des Sturm und Drang steht, der aber schon auf seinen späteren Klassizismus vorbereitet. Bereits sechs Jahre später wird er im vierten Akt seines Triumph(s) der Empfindsamkeit eine erste kritische Sicht an der englischen Gartenkunst und ihren „Spielereien“ formulieren – im Hintergrund dabei der distanzierte Blick auf das wirkungsästhetische Paradigma der Gartenkunst.

> Was Goethe und Schiller an der englischen Gartenkunst missfiel
 
Gesellschaft 29.11.12 Artikel lesen

Jürgen Petry:
"Subordination"

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Jürgen Petry, der Ex-LKG-Chef, hat nun seinen ersten Roman vorgelegt. Nach "Das Monopol" hat Petry mit "Subordination" ein Stück Zeitgeschichte geschrieben – Autobiographisches inbegriffen. Vor 23 Jahren kam dem jetzigen Inhaber der christlichen Leipziger Buchhandlung "An der Thomaskirche" die Idee. „Subordination“, so stellte er fest, ist "keineswegs nur eine Erwartung der Herrschenden an ihr Volk in einer Diktatur, die sich 'real existierender Sozialismus' zu nennen beliebte, sondern „Subordination“ ist eine Erwartung der Regierenden und ihrer Subalternen an das Volk, in unterschiedlichen Formen zwar, aber eben doch eine permanente Grunderwartung, egal ob an der Spitze ein Kaiser, ein Reichspräsident, ein Führer, ein Staatsratsvorsitzender oder eine Bundeskanzlerin steht.“

> Leseprobe
 
Gesellschaft 10.12.12 Artikel lesen

Mythos Chancengleichheit:
Die soziale Ungleichheit

Im vergangenen Jahrhundert hat sich hierzulande die Bildungsbeteiligung signifikant erhöht. Trotzdem weisen Bildungsforscher immer wieder daraufhin, dass nicht allen Kindern der Zugang zu Schulformen gleichermaßen offen steht. Durch die Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse (PISA: Programme for International Student Assessment) gewann das Thema soziale Disparitäten in der Bildungsbeteiligung und dem Kompetenzerwerb signifikant an Bedeutung in der bildungssoziologischen und -politischen Debatte. Im Rahmen der PISA-Studie wurde der sozioökonomische und kulturelle Hintergrund der Schüler erfasst und in Verbindung mit den erlangten Kompetenzen gesetzt.

> Reproduktion sozialer Ungleichheiten im deutschen Schulsystem: Mythos Chancengleichheit
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Gesellschaft 08.12.12 Artikel lesen

Kritik der
Klimaökonomik

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Der Klimawandel ist das größte Problem des 21. Jahrhunderts. Zerstören wir die klimatische Grundlage menschlicher Existenz, brauchen wir uns über Finanzkrisen und Arbeitsplätze keine Gedanken mehr zu machen. Trotzdem steht in den Sternen, ob in nächster Zeit ein entschlossener globaler Klimaschutz für die Zeit ab 2012 zwischen den Staaten vereinbart werden wird. Welches Maß an Klimaschutz wäre aber optimal? Genau das möchte die Klimaökonomik in Geld ausrechnen: Möglichst wenig Klimaschäden, aber bitte nur, wenn die dafür nötige Klimapolitik nicht übermäßig viel kostet und möglichst noch andere monetäre Vorteile hat (Wachstum).

> Felix Ekardt: Kritik der Klimaökonomik
 
Gesellschaft 10.12.12 Artikel lesen

Hartz IV auf
dem Prüfstand

Am 9. Februar 2010 verkündete das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sein Aufsehen erregendes Urteil zu den Regelsätzen beim Arbeitslosengeld II und beim Sozialgeld (Az. 1 BvL 1/09, 1 BvL 3/09 und 1 BvL 4/09), die es für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar erklärte. Zwar hielten die Richter/innen des Ersten Senats den Hartz-IV-Regelsatz nicht für „evident unzureichend“, sie verpflichteten die Bundesregierung jedoch, vor dem 1. Januar 2011 eine Neuberechnung/-regelung zu treffen und bis dahin nötigenfalls einmalige Beihilfen zu gewähren, um Hilfebedürftigen durch Deckung ihrer Sonderbedarfe eine menschenwürdige Existenz zu sichern.

> „Menschenwürdiges Existenzminimum“ oder „anstrengungsloser Wohlstand“?
 
Gesellschaft 07.12.12 Artikel lesen

Unternehmer Aldi gestorben:
Der größte Kommunist

Sie brauchen nur den ersten Satz dieses Beitrages zu lesen. Dann haben sie es und die Bundestagswahl 2009 ist auch schon entschieden: Der größte und bedeutendste Kommunist der Bundesrepublik Deutschland ist Aldi. (bitte die anderen Discounter Lidl, Plus, Penny, Kik, Ikea u.a. auf keinen Fall vergessen). Und der größte Kapitalist des Landes sind ebenfalls Aldi und die anderen Billiganbieter. Und das gibt’s nur im Wilden Westen! Aldi und co. liefern auf menschenwürdigem Niveau die Grundversorgung, die der Kommunismus immer versprochen hat: Lebensmittel ...

> Armut und Kapitalismus - Der bedeutendste deutsche Kommunist heißt Aldi
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Gesellschaft 03.12.12 Artikel lesen

Europäische Bewegung Bayern
e. V. feiert Friedensnobelpreis

Die Europäische Bewegung Bayern e. V. hat im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union im würdigen Rahmen gefeiert. Wie der Präsident der EBB, Dr. Ingo Friedrich (Foto), langjähriger Vizepräsident des Europäischen Parlamentes a. D. und derzeitige Schatzmeister der Europäischen Volkspartei (EVP) hervorhob, kam die Verleihung des Nobelpreises an „Europa zur rechten Zeit“. Der französische Generalkonsul Emmanuel Cohet referierte in der Festveranstaltung zum Thema „50 Jahre Elysee-Vertrag“. „Die Europäische Bewegung erwuchs nach dem 2. Weltkrieg aus dem Willen zu dauerhaftem Frieden.“ Vizepräsidentin des Geschäftsführers ist Frau Ulla Rüdenholz, für die Mitglieder der Bewegung ist Gerald Hochenberger verantwortlich.

> Europäische Bewegung Bayern e.V.
 
Gesellschaft 02.12.12 Artikel lesen

Realitätsverweigeung
der Extremismustheorie

Die kürzlich von der Friedrich-Ebert-Stiftung herausgegebene Studie über extrem rechte Einstellungen in der Bundesrepublik brachte erschreckende Ergebnisse zu Tage. 9% der deutschen Bevölkerung besitzen demnach ein geschlossenes extrem rechtes Weltbild. Dies bedeutet eine Steigerung von 0,8% im Vergleich zur letzten Studie, die im Jahre 2010 durchgeführt wurde. In Westdeutschland wurde ein Rückgang von 7,6% auf 7,3% festgestellt, während in Ostdeutschland der Anteil von 10,5% auf 15,8% anstieg. Jede vierte befragte Person bekannte sich zu ausländerfeindlichen Äußerungen, wobei Personen über 60 Jahre und Arbeitslose die höchsten Werte besaßen. Im Vergleich zu Westdeutschland, wo jeder fünfte Befragte ausländerfeindliche Einstellungen offenbarte, war die Quote im Osten mit fast 39% ungleich höher.

> Extrem rechte Einstellungen in Deutschland
 
Gesellschaft 27.11.12 Artikel lesen

Zur Häufigkeit von
Intervallkarzinomen

Häufigkeit von Intervallkarzinomen im deutschen Mammographie-Screening-Programm: Auswertungen des Epidemiologischen Krebsregisters Nordrhein-Westfalen heißt die interessante Arbeit, die im Deutschen Ärzteblatt im November 2012 erschienen ist. Das Mammographie-Screening-Programm ist eines der medizinischen Früherkennungsprogramme auf dem Gebiet der Onkologie. Onkologische Früherkennungsprogramme zählen zu den Maßnahmen der Krebsvorsorge für Menschen, die an diesem Krebs nicht erkrankt sind, bezüglich dieses Krebses bisher gesund sind.

> To Screen or not to Screen
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Gesellschaft 25.11.12 Artikel lesen

25 Jahre europäische
Anti-Folter-Konvention

Am 26.11.1987 verabschiedete der Europarat das europäische Übereinkommen zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe. Zu diesem Zweck wurde auch ein entsprechendes Kommitee geschaffen. Die Europäische Antifolterkonvention legt ihr Schwergewicht, unter Berücksichtigung des Folterverbotes nach Artikel 3 EMRK, auf Verhinderung und Verhütung von Folter. Vor diesem Hintergrund erscheint die Herstellung und Verbreitung sogenannter Elektroschock-Geräte als ernst zu nehmendes Problem. Der Autor setzt sich damit detailliert kritisch auseinander.

> Wege in den Folter - Staat: was Sie über Taser-Waffen wissen sollten
 
Gesellschaft 23.11.12 Artikel lesen

"Adolf Eichmann -
Spediteur der Endlösung"

Der Justizpalast im Herzen Münchens war während der NS-Zeit Austragungsort zahlreicher „Schauprozesse“, u.a. von jenen gegen die Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, bei dem die Geschwister Hans und Sophie Scholl auf der Anklagebank saßen. Daran erinnerte Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk, die am12. November zusammen mit Dr. h.c. Charlotte Knobloch die Ausstellung „Der Eichmann-Prozeß in Jerusalem„ eröffnete, die unmittelbar an die schicksalhaften 12 Jahre deutscher Geschichte anknüpft.

> "Adolf Eichmann - Spediteur der Endlösung"
 
Gesellschaft 10.11.12 Artikel lesen

Kosmische
Kultstätten

"Seit Jahrtausenden nimmt die Sonne auf den Rhythmus unseres Alltagslebens und den Wechsel der Jahreszeiten Einfluss. Auch heute noch unterscheiden wir uns kaum von unseren frühen Vorfahren, die zum Himmel emporblicken, seine Geometrie zu verstehen lernten und diese Erkenntnisse auf ihr Leben anwendeten." In den ältesten Bauwerken der Menschheit kann man immer wieder auf klare Beziehungen zum Sternenhimmel stoßen und viele wichtige Kultstätten und heilige Orte der Erde, die sich zumeist als Knotenpunkte erweisen, an denen sich kosmische Kräfte zentrieren und ein astroarchäologisches Zusammenwirken stattfindet, sind durch besondere derartige Objekte markiert.

> Sehen und glauben - alte Rituale, neue Erkenntnisse
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Gesellschaft 08.11.12 Artikel lesen

Enthetzt Euch!
Weniger Tempo - mehr Zeit

"Es geht um Zeit, und wenn's um Zeit geht, geht es um nichts Geringeres als ums Leben selbst und um das, was die Welt im Innersten zusammenhält. Alle, ausnahmslos alle sind wir Zwangsabonnenten der Zeit - ein Leben lang.", beginnt Professor Dr. Karlheinz Geißler, der die amüsanteste Erfindung der Menschheit zu seinem Lebensthema gemacht und bereits mehrfach darüber publiziert hat, sein Buch. Auf die Frage, wodurch sich der Mensch in allererster Linie von allen übrigen Lebewesen unterscheidet, hält er eine ganz klare Antwort parat: durch seine Leidenschaft zum Zeitsparen.

> Tick-Tack oder Zeit, die man selber ist
 
Gesellschaft 07.11.12 Artikel lesen

Der Zorn:
Eine Hommage

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"Tief liegen die Quellen des Lebens. Man muss hinabsteigen, weit hinab in die düstere Seelenhöhle, um ihr Gurgeln zu hören. Dort, in der schützenden Dunkelheit des Vergessens, wo das Urgestein des Daseins noch flüssig ist, angereichert mit wilden Instinkten und den giftigen Gasen der Verdrängungen, dort köchelt die Lebensmaterie leise vor sich hin. An den Anfang seiner Existenz gelangt der Mensch nur, indem er die Schichten abträgt, die ihn geformt haben. Aber selbst, wenn der Schleier aller künstlichen Gestalten fortgerissen ist, in diesem reinen Raum des Ursprungs, bleibt vieles verborgen. Denn der Blick findet keinen Halt.[...]

> "Zorn macht langweilige Menschen geistreich." (F. Bacon)
 
Gesellschaft 31.10.12 Artikel lesen

Wie gefährlich ist die
Grippeimpfung?

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Der Mangel an Grippeimpfstoffen erregt die Republik. Wer fragt, ob die Grippeimpfung einen Vorteil erbringt? Die Wirkung der Grippeimpfung ist schlecht belegt, da wissenschaftliche Vergleiche zu einem nicht-geimpften Kollektiv inkohärente Ergebnisse liefern. Bezeichnend lassen sich nur ein Viertel des medizinischen Personals impfen, welche mit Kranken in Berührung kommt.

> Wie gefährlich ist die Grippeimpfung?
Nach Oben
 
Gesellschaft 30.10.12 Artikel lesen

Altkanzler Helmut Schmidt:
Überalterung und Schrumpfung

In Deutschland leben 82 Millionen Menschen, davon sind 40 Millionen erwerbstätig. Sie arbeiten Voll- oder Teilzeit, einige sind selbständig. Weitaus die meisten sind Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Die übrigen 42 Millionen Einwohner leben von dem Sozialprodukt, welches die kleinere Hälfte der Einwohner hervorbringt (und von unentgeltlichen Leistungen innerhalb der eigenen Familie oder Nachbarschaft).

> Helmut Schmidt: Überalterung und Schrumpfung zwingen zum Umbau
 
Gesellschaft 30.10.12 Artikel lesen

Indische Verhältnisse in
der Bundesrepublik

Leider ist davon auszugehen, dass es der Öffentlichkeit bisher entgangen ist, dass eine weitreichende Verschärfung der Hartz IV-Gesetze im Jahre 2011 stattgefunden hat. Die Gesetzgebung wurde den Wünschen der Bundesregierung angepasst, welche immer noch publiziert, dass die Wiedereingliederung der Betroffenen weitgehend von Druck und Repressalien abhängig wäre.

> Indische Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland
 
Gesellschaft 23.10.12 Artikel lesen

Das Zeitalter der Erkenntnis
Erforschung des Unbewussten

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"Expressionismus sollte konkurrieren mit der Entdeckung der Psychoanalyse von Siegmund Freud und mit der Entdeckung der Quantentheorie von Max Planck." Der österreichische Maler Oskar Kokoschka prägte diese Worte. Beginnend mit Klimt und seinen Schützlingen, zu den neben Kokoschka auch Egon Schiele gehörte, erwies sich die Malerei der österreichischen Moderne dem kreativen Schreiben und der Psychoanalyse in ihrer Fähigkeit, aus der damals vorherrschenden restriktiven Haltung gegenüber Sexualität und Aggression aufzubrechen und das wahre Innere der Menschen zu enthüllen, als ebenbürtig.

> Wendung nach innen
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Gesellschaft 23.10.12 Artikel lesen

Karen Duve
Grrrimm

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...so beginnen viele Märchen aus einem Buch, das vor 200 Jahren, am 20. Dezember 1812, erstmalig erschien: die "Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm. Es ist das bekannteste und weltweit am meisten verbreitete Buch der deutschen Kulturgeschichte und die fünf erhaltenen persönlichen Handexemplare der beiden Grimms erklärte die UNESCO sogar zum "Weltdokumentenerbe". Die legendären Märchen wurden allerdings seit ihrem Erscheinen immer wieder umgeschrieben und dabei deutlich entschärft. So wird in den heutigen Fassungen zum Beispiel verschwiegen, dass die langhaarige Schönheit Rapunzel nicht nur auf ...

> Es war einmal...
 
Gesellschaft 23.10.12 Artikel lesen

Die Kunst
des Liegens

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"Liegen Sie gerade, dann lägen Sie sicher nicht falsch: denn wir alle liegen, und das regelmäßig und oft mit großer Freude. Im Liegen entspannen wir uns, es ist die Position, die dem Körper den geringsten Widerstand bietet und ihm am wenigsten Kraft abverlangt. Liegend tun wir so einiges: Wir schlafen und träumen, lieben, denken nach, geben uns melancholischen Stimmungen hin, dämmern und leiden. Nur eines tun wir liegend kaum: uns bewegen. In der Horizontalen kommen wir dem, was man seltsamerweise als Stillstand bezeichnet, sehr nah."

> Bettgeflüster
 
Gesellschaft 22.10.12 Artikel lesen

Der ganzheitliche Ansatz
der Palliativmedizin

Nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist die Palliativmedizin „die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt“, die über eine rein palliative Therapie hinausgeht.

> Der "ganzheitliche Ansatz" der Palliativmedizin
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Gesellschaft 19.10.12 Artikel lesen

Gesellschaftlicher Konsens?

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In Skandinavien gibt es das Jantegesetz. Dieses „Gesetz“ hat der dänische Schriftsteller Aksel Sandemose formuliert, in seinem Roman „Ein Flüchtling kreuzt seine Spur“ aus dem Jahre 1933; da der Roman zur Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts spielt, dürfte die Haltung, die das Jantegesetz spiegelt, weitaus älter sein. Benannt nach der fiktiven dänischen Kleinstadt Jante, wird das Jantegesetz doch im gesamten Norden, besonders aber in Dänemark anerkannt. Es beschreibt den kulturellen und politischen „Code“ des Umgehens miteinander, nach dem es verpönt ist, sich selbst zu erhöhen oder sich als besser und klüger darzustellen als andere.

> Adorján F. Kovács: Gesellschaftlicher Konsens?
 
Gesellschaft 02.10.12 Artikel lesen

Das Mohammed-Video

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Die meisten Deutschen haben, sollte es sie überhaupt interessieren, keine Ahnung, ob das, was der umstrittene Film „Die Unschuld der Muslime“ von Sam Bacile zeigt, sachlich stimmt oder ob sein Inhalt Erfindung ist. Daher soll, nachdem die akute Aufregung abgeebbt ist, eine Information zu Machart und Inhalt des Videos, das (noch) auf Youtube zu sehen ist, gegeben werden. Dabei soll zunächst nicht interessieren, wer tatsächlich das Video gedreht hat oder aus welchem Grund es fabriziert worden ist.

> Adorján F. Kovács: Das Mohammed-Video: Eine Trash-Produktion und ihr religiöser Gehalt
 
Gesellschaft 08.10.12 Artikel lesen

Was wir von Tieren
über Physik lernen können

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Science Busters? Seit 2007 machen Kabarettist Martin Puntigam und seine zwei "Zuchtbullen der Physik", der Wiener Universitätsprofessor (i. R.) Heinz Oberhummer und sein Kollege Werner Gruber, Theater- und Kabarettbühnen unter dem Motto "Wer nichts weiß, muss alles glauben!" unsicher. Mittlerweile agiert das "Trio Infernale" sogar in einer Wissenschaftsshow des ORF. Ihr Anliegen: "Wissen in die Köpfe und Herzen von Menschen abseits des gebildeten Bürgertums zu pflanzen" und den Leuten - insbesondere der jungen Generation - erzählen wie faszinierend Naturwissenschaft und Technik ist.

> "Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen..."
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Gesellschaft 04.10.12 Artikel lesen

Renaissance der
Meinungsfreiheit

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Der Voltaire unterstellte Ausspruch „Ich bin nicht Eurer Meinung, aber ich werde darum kämpfen, dass Ihr Euch ausdrücken könnt“, gilt bis heute in aufgeklärten Ländern als das Prinzip der Meinungsfreiheit. Noch wagt es kein öffentlich bezahlter Demokrat, diesen Satz anzuzweifeln, ihm gar zu widersprechen. Der moderne demokratische Staat bietet seinen Bürgern Freiheiten, darunter die Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit bedeutet, dass die geäußerte Meinung nicht unterdrückt oder verfolgt wird, wenn sie der Form nach einer Meinung entspricht. Der Inhalt der Meinung ist irrelevant.

> Renaissance der Meinungsfreiheit
 
Gesellschaft 03.10.12 Artikel lesen

Deutsche Multiple
Sklerose Gesellschaft

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Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) ist die älteste Hilfsorganisation für Menschen mit Multipler Sklerose in Deutschland. Der Landesverband Bayern e.V. betreut seit nunmehr über 50 Jahren Multiple-Sklerose-Erkrankte in ganz Bayern. Ihm gehören aktuell mehr als 7.000 Mitglieder an; über 211 Kontaktgruppen für MS-Erkrankte bieten Ratsuchenden Orientierung und Begleitung. Alleine in Bayern wird die Zahl der Betroffenen auf aktuell 15.000 geschätzt.

> Übergabe Schirmherrschaft der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband e. V.
 
Gesellschaft 25.09.12 Artikel lesen

Duisburg und die Vorboten
des nächsten Progroms?

In den letzten Jahren kam es zu einer Zuwanderung von angeblich 5.000 Sinti und Roma vornehmlich aus Rumänien und Bulgarien nach Duisburg. Aufgrund von antiziganistischen Stereotypen werden die Migranten Opfer von gesellschaftlicher und bürokratischer Ausgrenzung. Die Feindschaft gegen Sinti und Roma ist innerhalb der bundesrepublikanischen Gesellschaft weit verbreitet. Aus dem Völkermord im „Dritten Reich“, dem nach Schätzungen europaweit 500.000 Sinti und Roma zum Opfer fielen, hat das postfaschistische Deutschland nur sehr wenig gelernt.

> Duisburg und die Vorboten des nächsten Pogroms?
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Gesellschaft 23.09.12 Artikel lesen

Comedian Harmony:
Das Schweigen der Lämmer

Die Feigheit,“ fand der Dramatiker Sigmund Graff,“ tarnt sich am liebsten als Vorsicht oder Rücksicht.“ So sprach einer, der sich auskannte; der es wirklich wissen musste. Zwischen 1924 und 1933 war Graff Mitarbeiter beim deutschnationalen Stahlhelm. Als Redakteur der Parteizeitung nutzte er stets die Gelegenheit, seiner Linientreuen Gesinnung Nachdruck zu verleihen; etwa, indem er das Mordgemetzel des 1. Weltkrieges heroisch verklärte. Im Jahr der Machtergreifung erfolgte seine Ernennung zum Referenten im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.

> Comedian Harmony: Das Schweigen der Lämmer
 
Gesellschaft 22.09.12 Artikel lesen

Beleidigungen
und kein Ende?

Die anschwellende Kakophonie der Karikaturen – auf Papier und auf der Strasse – wird möglicherweise so schnell verlöschen wie die Flamme eines frommen Jünglings, die in Khartum ein deutsches Papierfähnchen verzehren sollte (schade, das uns nicht ein Sekunden später gezeigt wurde, was man dann mit dem verruhsten Holzstäbchen in der Hand macht … ja, der Schritt vom Erhabenen zum Lächerlichen ist kurz) … Mit dem verschwundenen ‚arabischen Frühling’ sollten doch nun endlich auch unsere – so gut gemeinten – Einbildungen verschwinden, die dort einen hoffnungsvollen Trend zur Demokratisierung und Modernisierung auszumachen meinten.

> Steffen Dietzsch: Beleidigungen und kein Ende?
 
Gesellschaft 15.09.12 Artikel lesen

Religionsfreiheit versus
ärztliche Ethik

Die Diskussion innerhalb der Ärztegewerkschaft Marburger Bund über die religiöse Beschneidung von Juden erinnert an blind und taub Geborene, die sich gegenseitig Farben und Töne erklären. Ich konzentriere mich auf das Judentum, da es nicht meine Aufgabe ist, Vorstellungen der Muslime zu vertreten. Auf Grund der Demographie und der vielen Mischehen werden bei 120.000 in Deutschland registrierten Juden jährlich weniger als 200 Babies geboren, die für eine jüdischen Beschneidung in Frage kommen.

> Religionsfreiheit versus ärztliche Ethik
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Gesellschaft 13.09.12 Artikel lesen

Erziehung durch
Einzelhaft

Der im November 1976 heimtückisch aus der DDR ausgebürgerte Liedermacher Wolf Bier­mann schrieb im Nachsatz seiner „Ballade vom Aaleräuchern“: „Beim ersten Biss und beim letzten Biss / Denk ich an Sigi Faust, den Freund / Ein Landeskind, das jetzt, wo hier munter / Der Aal schwimmt und der Westwind jault / In Cottbus, im ‚VEB Knast’ verfault / Mit flie­ßend Wasser (die Wände runter!) / Ein kranker Mann im Kellerloch / Mit Krätze, mit Hunger und Hass im Magen / Zum Krüppel vom Meister im Knüppelschlagen / Gemacht! – Sitzt vier-ein-halb Jahre ab. / Und nicht, weil er Aale geräuchert hat.“

> Erziehung durch Einzelhaft
 
Gesellschaft 25.08.12 Artikel lesen

Finis Europa -
Abendland bald abgebrannt?

Meine Betrachtung kreist um die zu einem früheren Zeitpunkt noch bewusst beiläufig aufgeworfene Frage, inwieweit der von namhaften Historikern ganz unterschiedlich bewertete Verfall der spätantiken Welt mit Symptomen verglichen werden darf, die das Gefüge Europas im Eingang zum 21. Jahrhundert langsam zu zerbrechen drohen. Ein solches Unterfangen mag auf den ersten Blick monströs anmuten, wollte man ihm die üblichen Parameter zugrunde legen, mittels derer der Untergang als bloße ´Katastrophe´, als eine Art schauriges Spektakel erschiene. Eine sehr geläufige, ...

> Shanto Trdic: Finis Europa - Abendland bald abgebrannt? (1)> Finis Europa - Abendland bald abgebrannt? (2)> Finis Europa - Abendland bald abgebrannt? (3)
 
Gesellschaft 21.08.12 Artikel lesen

Winnetous Himmelfahrt
Zur Idee des edlen Wilden

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Winnetou ist" a dream come true", zumindest für den europäischen Kulturmenschen, der spätestens seit Rousseau seine Sehnsucht nach Originalität und Unberührtheit auf den Naturmenschen projiziert und dessen Idealbild der edle Wilde ist. Seit Karl May ist dieser indigene Archetypus massenverdaulich geworden und hat vor allem die Herzen der deutschsprachigen Leserschaft erobert. Wie könnte er auch nicht? Ein langhaariger, attraktiver Apache, loyal bis in den Tod gegenüber seinem weißen Blutsbruder, mutig wie ein Löwe, weise und im Einklang mit Manitou und Mutter Natur, reitet im Laufe der Buchbände und Filmteile in seinen sicheren Heldentod.

> Winnetous Himmelfahrt - Zur Idee des edlen Wilden
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Gesellschaft 21.08.12 Artikel lesen

Denk ich an Europa -
bin ich um den Schlaf gebracht

Es ist schon erstaunlich, wie der Altkanzler Helmut Schmidt in der Talk-Show von Frau Maischberger mit seinen 93 Jahren zu dem Thema Europa fundiert Stellung nehmen konnte. Der Altkanzler hat darauf hingewiesen, dass die eingetretene Entwicklung als außerordentlich gefährlich zu bezeichnen ist, und äußerte sich skeptisch, was die Bewältigung der Krise betrifft. Frau Dr. Merkel bescheinigte er hohes taktisches Geschick. Die notwendige strategische Ausrichtung würde aber fehlen (1). Er machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass eine der Hauptursachen für die kritische Situation in der Euro-Zone darin zu sehen ist, ...

> „Denk ich an Europa in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!“
 
Gesellschaft 21.08.12 Artikel lesen

Giovanni di Lorenzo
sucht und findet Antworten

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Foto: Liane Bednarz

Denn „Wofür stehst Du“? ist keine gestelzte Selbstveredlungsfibel. Keine pathetische Ode an die Tugend. Keine selbstgefällige Plauderei zweier arrivierter Herren. Nein, „Wofür stehst Du“ ist ein kurzweiliger und dabei mühelos tiefer gehender Gesprächsband in sieben Kapiteln: Ehrliche und schonungslose Erinnerungen und Reflektionen, sich selbst und anderen gegenüber. Ja, selbst die Familie di Lorenzos kommt nicht immer gut dabei weg. Aber keine Angst, die Sache ist durchaus humorvoll gestaltet. Hier sind zwei echte Meister jener spitzen Selbstironie am Werke, die selten geworden ist.

> Liane Bednarz: Ein Leseabend mit dem ZEIT-Chefredakteur im Münchner Lustspielhaus
 
Gesellschaft 13.08.12 Artikel lesen

Rechtsbeschneidungen

Was hat das Kölner Landgericht mit der Olympiade zu tun? Beide Sphären, die rechtsstaatliche Ordnung wie der sportliche Wettbewerb dienen, trotz gegenteiliger Beteuerungen, nicht unbedingt der Völkerverständigung und dem Religionsfrieden. Sie sollen aber bitte nicht die auf engem Raum leicht entflammbaren Konflikte zwischen Kulturen, Religionen und Nationalitäten auch noch anheizen. Beim Sport gibt es festgefügte Regeln, die Geltung beanspruchen dürfen. Daran haben sich alle Spieler gefälligst zu halten, die schwachen wie die starken. Und über die Einhaltung der Regeln eines Spiels, das ernsten, manchmal fanatischen Charakter annimmt, wachen unparteiische Schiedsrichter.

> Rechtsbeschneidungen
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Gesellschaft 10.08.12 Artikel lesen

Neonazismus im
Deutschen Olympia-Team

Die Rostockerin Nadja Drygalla ruderte bei den Olympischen Spielen im Deutschland-Achter der Frauen. Als dann durch einen Artikel einer antifaschistischen Gruppe öffentlich gemacht wurde, dass ihr Freund Michael Fischer ein bundesweit bekannter Neonazi ist, verließ sie vorzeitig das olympische Dorf. Ob dies auf Druck der Teamleitung geschah oder aus freien Stücken, kann nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Drygalla ist die Freundin von Michael Fischer, der 2011 für die NPD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern antrat ...

> Neonazismus im deutschen Olympia-Team
 
Gesellschaft 30.07.12 Artikel lesen

Jostein Gaarder:
Fragen fragen

Kann ein Buch ausschließlich aus Fragen bestehen? Und müssen wir unbedingt immer eine Antwort darauf haben? Sein Bestseller "Sofies Welt" - übersetzt in über 40 Sprachen und allein in Deutschland mit mehr als drei Millionen verkauften Exemplaren ein großer Erfolg - hat ihn bekannt gemacht. Weitere Bücher folgten, ebenfalls mit beachtlichen Auflagen. Sie alle katapultierten Jostein Gaarder zum erfolgreichsten norwegischen Schriftsteller aller Zeiten. Philosophisch kommen sie immer daher.

> Ein Buch voller Geheimnisse
 
Gesellschaft 02.03.12 Artikel lesen

Zwei Lösungen für
das Klimaproblem

Die deutsche Energiewende ist ein Jahrhundertprojekt, das für die Bürger und die Industrie noch große Anstrengungen und Opfer mit sich bringen wird. Ein solches Großprojekt sollte nur dann in Angriff genommen werden, wenn sichergestellt ist, dass der Nutzen den Aufwand rechtfertigt. Im Folgenden werden daher die Ziele der Energiewende genau umrissen und eine Kostenschätzung durchgeführt. Das Ergebnis ist, dass die Kosten sehr hoch sein werden. Umso wichtiger ist die Beantwortung der Frage, ob die Ziele der Energiewende tatsächlich erreicht werden können. Die hier dargelegte Analyse ergibt, dass die Erfolgsaussichten im globalen Kontext eher gering sind.

> Gerd Ganteför: Zwei Lösungen für das Klimaproblem
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Gesellschaft 27.06.12 Artikel lesen

Das Haus der
schlafenden Vernunft

Dass der 1920 in Stockerau in Niederösterreich geborene und am 11. September 1991 gestorbene Ernst Herbeck mit einer Karriere als psychiatrischer Langzeitpatient zu einem bewunderten Dichter wurde, der Gedichte geschrieben hat, die zum Schönsten zählen, was die österreichische Lyrik in der Gegenwart hervorgebracht hat, ist eine mehr als unwahrscheinliche Geschichte. In seinem 20. Lebensjahr fühlte er sich von fremden Stimmen verfolgt und hypnotisiert, was zu seiner ersten Einweisung in die Psychiatrie führte.

> Gerhard Roth Im Irrgarten der Bilder - Die Gugginger Künstler
 
Gesellschaft 12.06.12 Artikel lesen

Perfektion langweilt

Nun hat es das iPhone geschafft. Es ist die meistgenutzte Kamera vor all den Nikons und Canons bei "flickr", einer großen Fotosharing-Website. Warum? Flexibilität in jeglicher Richtung ist wohl das entscheidende Kriterium. Zur globalen Erfolgsgeschichte tragen zudem auch eine Vielzahl von Foto-Apps bei, mit denen sich Aufnahmen bearbeiten, verschönern, verfremden und verschicken lassen. Das Angebot ist überwältigend. Wer nach einer Fotografie-App sucht ohne deren Namen zu kennen, wird kaum fündig werden.

> "Perfektion langweilt mich." (Richard Koci Hernandez)
 
Gesellschaft 04.07.12 Artikel lesen

Die Genetik aus der
Sicht früherer Kritiker

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Seit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms im „Human genome project“ zu Beginn dieses Jahrhunderts haben die dadurch zugänglich gewordenen Informationen und Methoden bereits einen erheblichen Einfluss auf Theorie und Praxis vieler Teilbereiche der Medizin gewonnen. Wenn die sehr hoch gesteckten Erwartungen bezüglich der Bedeutung des Genoms – und der Zahl der tatsächlich existierenden Gene – auch nach unten korrigiert werden mussten, so ist der Erkenntnisgewinn durch die Bewältigung des Genom-Projekts doch immens.

> Besessen oder Erkrankt? Die Genetik aus Sicht der frühen Kritiker
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Gesellschaft 02.07.12 Artikel lesen

Wie Architekten die
Welt verändern

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Vor knapp 2100 Jahren wurde der Begriff Architektur das erste Mal definiert. Der römische Architekt Vitruv (Marcus Vitruvius Pollio) erklärt ihn in seinen "Zehn Büchern über Architektur" als das Zusammenspiel von Baukunst und Technik, also die Kunst des Baumeisters und des Ingenieurs. Diese Kunst vereint ein gemeinsames Ziel: aus allen "Wichtigkeiten" logische Antworten entwickeln, um unter Beachtung der drei Kriterien der Architektur - Nützlichkeit, Festigkeit und Harmonie - ein stimmiges Ganzes herzustellen, ....

> Isabel Kuhl: Meilensteine: Wie große Ideen die Architektur veränderten
 
Gesellschaft 23.07.12 Artikel lesen

Postmoderne
Wissenschaft

Seit geraumer Zeit haben namhafte Autoren neue Formen der Wissensproduktion konstatiert und diese mit unterschiedlichen begrifflichen Zuschreibungen versehen. Neben „Mode 2“ zählt das Konzept der „post-normal science“, durch die in den letzten Jahren in den medialen Fokus geratene Klimawandel-Diskussion, zu den wirkmächtigsten. Diesen Neu-Konzeptionen ist zu eigen, dass sie einen basalen Strukturwandel hin zu einem „blurring of boundaries“ von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu erkennen glauben.

> Postnormale oder Postmoderne Wissenschaft - Eine Betrachtung
 
Gesellschaft 24.11.10 Artikel lesen

Der Philosoph Bazon Brock
will "Die Kultur zivilisieren"

Nachdem sie das Ende des Sozialismus ausgerufen hatten, suchten linke Karrieristen und rechte Abzocker nach einer neuen Legitimation dafür, sich den Ratlosen und Ratsuchenden in aller Welt als Heilsbringer ideell und materiell zu empfehlen. Bemerkenswerterweise einigten sich Links und Rechts auf die Ideologie des Multikulturalismus als neue Menschheitsbeglückung. Selbst bei großzügigster Interpretation aller vorliegenden Veröffentlichungen zum Multikulturalismus läßt sich aber leider nur feststellen, daß es überhaupt keine konkreten Vorstellungen davon gibt, wie eine multikulturelle Gesellschaft funktionieren soll.

> Bazon Brock: Die Kultur zivilisieren
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Gesellschaft 04.11.10 Artikel lesen

Warum das Geld nie schläft:
Zu Oliver Stones Wall Street 2

Es gibt Filme, die Zeitgeschichte widerspiegeln und es gibt solche, die Zeitgeschichte schreiben. Oliver Stones „Wall Street“ aus dem Jahre 1987 tat beides. In diesem Finanzthriller wurden Arbeits- und Lebensverhältnisse geschildert, die vorher nur wenige interessiert hatten. Investmentbanker waren in den 80er vor „Wall Street“ für ein breiteres Publikum ungefähr so interessant wie die Krawatten der lokalen Kreissparkassenleiter. Stones Film änderte das… Und er änderte das in ambivalenter Weise.

> Bernd Villhauer: Warum das Geld nie schläft
 
Gesellschaft 04.12.10 Artikel lesen

Sind wir noch normal?

Die Zeitungen sind voll von Abnormalen. Da gibt es abnormale Verbrecher, abnormal hohe Kreditzinsen, abnormal kleine Löhne und abnormal schöne Mannequins, die bis zur Abnormalität retuschiert werden. Fazit: Überall lacht uns das Abnormale entgegen und wir saugen es gierig auf. Warum streben wir es dann an, „normal“ zu sein bzw. als normal wahrgenommen zu werden? Was bedeutet das Wort „normal“? Normen sind soziale Vorschriften, die das Verhalten des Einzelnen in Bezug auf die soziale Gruppe regeln sollen.

> ABNORMAL NORMAL
 
Gesellschaft 22.03.11 Artikel lesen

Konstantin Neven DuMont:
Über das digitale Zeitalter

Auf der Leipziger Buchmesse sprach der deutsche Unternehmer, Manager, Verleger und Moderator Konstantin Neven DuMont mit Stefan Groß über die Zukunft des digitalen Zeitalters, über Pay Content, über das Ipad und über seine persönlichen Lese-Interessen. DuMont war bis 2010 Vorsitzender des publizistischen Beirates der "Berliner Zeitung", des "Berliner Kuriers", der "Hamburger Morgenpost", er war Vorsitzender des Herausgeberrates der "Frankfurter Rundschau" und Herausgeber des "Kölner Stadt-Anzeigers", des "Express" und der "Mitteldeutschen Zeitung". Er engagiert sich als Aufsichtsrat für die Deutsche Presse-Agentur, ist Mitglied vom Deutschen Presserat, Vorstandsmitglied der Freunde "Wallraf-Richartz-Museum" und "Museum Ludwig" in Köln.

> Interview mit Konstantin Neven DuMont über die Zukunft des digitalen Zeitalters
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Gesellschaft 06.07.12 Artikel lesen

Mit dir, aber
ohne Dich!

"Wir müssen die Dinge, die uns zuinnerst betreffen, uns als Aufgabe stellen, sie im Wort zu gestalten." Dies schreibt der 54-jährige Heinz Hilpert, einer der großen Theaterregisseure der 1920er und 1930er Jahre, am 05.11.1944 in seinem Buch an und für "Nuschka". Im beginnenden Sommer desselben Jahres wird er von seiner jüdischen Geliebten und späteren Ehefrau Annelies "Nuschka" Heuser, die in die Schweiz flüchten musste, getrennt. Als ihm vom deutschen Regime jede weitere Reise dorthin untersagt wird, fasst er seine tägliche Einsamkeit und Sehnsucht in Worte und hält sie in einer Art Tagebuch fest.

> Heinz Hilpert Michael Dillmann (Hrsg.), Andrea Rolz (Hrsg.) Reisen in Burma
 
Gesellschaft 08.07.12 Artikel lesen

Lifestyle
Amsterdam

Offiziell hat die niederländische Hauptstadt knapp 790.000 Einwohner. Die Dunkelziffer der nicht registrierten Amsterdamer würde die Stadt allerdings schnell als Millionenmetropole ausweisen, erfährt man hinter vorgehaltener Hand von Einheimischen. Nichtsdestotrotz besticht Amsterdam gerade durch sein friedliches Nebeneinander der unterschiedlichsten Kulturen und Menschen. Außerdem strahlt "Frau Antjes Grachtenstädtl" trotz seiner quirligen Urbanität ein verblüffendes "Entspanntsein" aus. Jung und Alt fahren salopp Rad - zumeist romantisch am Wasser - und jederzeit und überall fühlte man sich sicher und gut aufgehoben.

> I Am-sterdam
 
Gesellschaft 24.10.11 Artikel lesen

Thomas Raufeisens
DDR-Bericht

Es gibt weit über 100 Erlebnisberichte aus DDR-Zuchthäusern! Der erste stammte von Eva Müthel, die sechs Jahre eingesperrt war, und trug den Titel „Für dich blüht kein Baum“ (1957), der bisher letzte wurde von dem Dresdner Geschwisterpaar Dorothea Ebert und Michael Proksch unter dem Titel „Und plötzlich waren wir Verbrecher“ (2010) veröffentlicht. Das Buch Thomas Raufeisens, der 1962 in Hannover geboren wurde, nimmt innerhalb der DDR-Gefängnisliteratur eine Sonderstellung ein, nicht wegen der Haftbedingungen, die nicht anders waren als die seiner Mitgefangenen, sondern weil der Verfasser von seinem Vater Armin Raufeisen (1928-1987) in den SED-Staat verschleppt und damit in ein unsägliches Unglück gestürzt wurde, das über Nacht sein junges Leben völlig veränderte.

> Zerstörte Jugend
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Gesellschaft 26.08.10 Artikel lesen

Erzieher aus Herz und Blut:
Christian Gotthilf Salzmann

Als Philanthropismus wird die Lehre von der Erziehung zur Natürlichkeit, Vernunft und Menschenfreundschaft bezeichnet. Das erzieherische Programm des Philanthropismus, eines wesentlichen Zweiges der deutschen Pädagogik während der Aufklärung (1720-1790), stand am Anfang der modernen Bildungsreformen im 19. Jahrhundert. Schon vor dem Erscheinen von Rousseaus "Emile" verfolgten philanthropische Pädagogen eine Erziehung, die auf die Natur von Kindern und Jugendlichen abgestimmt war.

> Die Pädagogik Christian Gotthilf Salzmanns
 
Gesellschaft 20.04.11 Artikel lesen

"der Freitag" Verleger
Jakob Augstein im Interview

Am Rande des Medienkongresses von „taz“ und „der Freitag“ traf die Tabula Rasa den Verleger und Herausgeber des „der Freitag“ und sprach mit ihm über die Zukunft des Online-Journalismus, über kleine Internetseiten und deren Kampf ums Überleben. Thema dabei war die „mediale Zersplitterung“, das Prekariat der Journalisten und der Kampf von Online gegen das Printmedium. Am Kongreß in Berlin nahmen über 1500 Gäste aus Wirtschaft, Politik und den Medien teil, darunter prominente Journalisten wie Werner d’Inka, Matthias Matussek, Ranga Yogeshwar u. a.

> Stefan Groß im Gespräch mit dem Verleger der Wochenzeitung „der Freitag“, Jakob Augstein
 
Gesellschaft 11.03.12 Artikel lesen

Die Missachtung
von Arbeit

Ausgerechnet unter Finanznachrichten wird veröffentlicht, dass Michael Sommer, DGB-Vorsitzender und SPD Mitglied, verkündet hat, dass die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen eine Missachtung der Arbeit beinhaltet. Diese, für einen DGB-Vorsitzenden merkwürdige Meinungsäußerung, erfolgt vor dem Hintergrund, dass Millionen von Menschen mit der Begründung, die Lohnstückkosten zwecks Steigerung der Konkurrenzfähigkeit und der Exporte senken zu müssen, erwerbslos sind, oder sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen befinden.

> Rainer Westphal: Die Missachtung von Arbeit
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Gesellschaft 05.07.12 Artikel lesen

Condorcet: Geschichte
als Fortschrittsoptimismus

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Marie Jean Antoine Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet (1743-1794), wird als einer der letzten Philosophen und Enzyklopädisten betrachtet. Ferner gilt er – durch seinen „Entwurf einer historischen Darstellung der Fortschritte des menschlichen Geistes“ – als einer der wichtigsten Vertreter des Fortschrittsoptimismus und Denker der Aufklärung vor und während der Zeit der Französischen Revolution. Darin postuliert er, dass der Mensch aufgrund seines Strebens nach verbesserten Bedingungen seines Daseins die Idee des Fortschrittes in sich trägt.

> Ingrid Groß: Marie Jean Antoine Nicolas Caritat de Condorcet
 
Gesellschaft 25.05.12 Artikel lesen

Kritische Bemerkungen
zur Extremismustheorie

In den 1960er Jahren wurde von den Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder der Begriff „Rechtsradikalismus“ verwendet. Ihrer Definition nach wurde die freiheitlich-demokratische Grundordnung“ durch „Radikale von links und rechts“ bedroht. Mitte der 1970er Jahre wurde der Begriff „Rechtsradikalismus“ durch den Terminus „Rechtsextremismus“ unter Bezugnahme auf eine spezifische Forschungsrichtung in den USA, die sich „right wing extremism“ oder auch „right wing authoritatism“ zum Thema gemacht hatte , weitgehend ersetzt.

> Kritische Bemerkungen zur Extremismustheorie
 
Gesellschaft 03.06.12 Artikel lesen

Die verminderte
Lernbereitschaft

Martin Jänicke, Professor für Politikwissenschaft und Gründungsdirektor des Forschungszentrums für Umweltpolitik, stellte in seinem Aufsatz „Industrielle Macht als Innovationsbarriere“ im Jahre 1986 sehr anschaulich die fehlende Lernbereitschaft in den Führungsetagen der Konzerne dar. Er definierte die industrielle Macht als Privileg dahingehend, nicht innovativ sein zu müssen. Er stellte fest, dass dieses Privileg dazu führt, Rücksichtnahmen jenseits des Profitmotivs zu vernachlässigen und Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen zu können.

> Die verminderte Lernbereitschaft
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Gesellschaft 03.07.12 Artikel lesen

Oliver Kahn Stiftung:
Neues Coaching-Progamm

Am 6. Juni 2012 war es soweit: Die Oliver Kahn Stiftung und AMANDLA EduFootball e.V. besiegelten ihre Kooperation für die nächsten 5 Jahre. Ziel der Kooperation ist die gemeinsame Entwicklung eines Coaching-Programms durch Integration des 'Du packst es!-Programms' der Oliver Kahn Stiftung in die Programme von AMANDLA: 'Fair Play', 'Life-Skills'und'Youth Leadership'. Dieses Coaching-Programm soll im nächsten Schritt national und international angewendet und umgesetzt werden.

> AMANDLA EduFootball e.V. und Oliver Kahn Stiftung entwickeln gemeinsames Coaching-Programm> Zur Webseite der Oliver Kahn Stiftung
 
Gesellschaft 02.07.12 Artikel lesen

Wer bist Du?

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"Hinab, hinab, hinab. Wollte das denn nie ein Ende nehmen? 'Wie viele Meilen ich wohl schon gefallen bin?', sagte sie laut. 'Weit kann es nicht mehr sein bis zum Erdmittelpunkt. Das wären dann, ja: sechstausend Kilometer wären das, ungefähr wenigstens -.' " (aus "Alice im Wunderland"). Wohl jeder kennt das berühmte Kinderbuch von Lewis Carroll, hat es vielleicht gar gelesen. Die Titelheldin wird während eines langweiligen Picknicks mit ihrer Schwester auf ein weißes Kaninchen aufmerksam, dem sie schließlich in dessen Bau folgt und nach einem beinahe endlos scheinenden Sturz in einer traumartigen Unterwelt landet, die vor Paradoxa und Absurditäten nur so strotzt.

> Wer bist du?
 
Gesellschaft 01.06.12 Artikel lesen

Jakob Augstein
Die Tage des Gärtners

Warum, so fragt man sich ob dieser Äußerung, befassen sich Menschen trotz alledem und immer wieder voller Inbrunst mit einem solchen? Vielleicht oder gerade um dem Menschen zu entkommen. Sie schaffen den Garten, "um Ordnung an die Stelle von Chaos zu setzen, Schönheit an die Stelle von Verkommenheit und Harmonie an die Stelle von Lärm." Ein Garten, meint Jakob Augstein, [...] sei ein Bollwerk gegen Schwätzer, Lügner, Eigennützige, Unzuverlässige, Aufgeblasene und Missgünstige.

> "Der Mensch im Garten, um es klar zu sagen, nervt." (J. Augstein)
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Gesellschaft 28.06.12 Artikel lesen

Vom Feind zum Freund:
Ostdeutschland und Polen

In einer Umfrage der Zeitschrift "Der Spiegel" von 1991 zu den Einstellungen der Menschen in Deutschland und Polen ihrem jeweiligen Nachbarn gegenüber, erhielten die Ostdeutschen von den Polen -0,8 Sympathiepunkte, Westdeutsche dagegen +0,9. Polen wurden von den Ostdeutschen mit -0,1 und von den Westdeutschen mit -0,6 Sympathiepunkten bewertet.(1) Die große Sympathie gegenüber den Westdeutschen verwundert nicht, denn die freie und wohlhabende Gesellschaft besaß eine große Anziehungskraft.

> Teresa Tammer: Vom Feind zum Freund? Ostdeutschland und Polen - 1946-1950
 
Gesellschaft 25.06.12 Artikel lesen

Was Kinder
glücklich macht!

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Nein, diese Headline ist keineswegs ironisch gemeint, selbst wenn unsere "Reimeschmiede" bei jungen Menschen meist langgezogene Gesichter und Desinteresse erzeugen. Klassiker gelten als trocken, sie zu lesen als mühsam. Und die großen Poeten sind allesamt staubige und "uncoole Typen". Die meisten Lehrer tragen leider auch nicht dazu bei, die Flusenschicht von deren Büsten zu blasen.

> Schiller, Goethe, Heine und Co. machen Kinder tatsächlich froh
 
Gesellschaft 25.06.12 Artikel lesen

Konzeptlosigkeit
als neues Konzept

Die Pressekonferenz am 22. Juli 2011 dürfte wohl in die Analen der Geschichte der Bundesrepublik eingehen. Nach 18 Monaten Chaos ist die Kanzlerin zu der weisen Erkenntnis gekommen, dass offensichtlich der Euro den Deutschen Wohlstand und Frieden gebracht hat. Darüber hinaus erklärte Sie, dass Sie nunmehr zu der Auffassung gelangt sei, dass es sich bei Europa und dem Euro um eine Schicksalsgemeinschaft ...

> Rainer Westphal: Die Erhebung der Konzeptionslosigkeit zum Konzept
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Gesellschaft 19.06.12 Artikel lesen

Das kleine Buch vom
Riechen und Schmecken

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Die Geschichte vom mörderischen Duftgenie Jean-Baptiste Grenouille zog weltweit Millionen Leser und schließlich auch Kinozuschauer in ihren Bann. Dank seiner Supernase konnte er Ulmen- von Birnbaumholz unterscheiden oder wusste nach dem Geschmack von Milch zu sagen, von welcher Kuh sie stammte und was diese vorher gefressen hatte. Dabei ist solch eine Gabe gar nicht so weit hergeholt. Denn geübte Weintester kommen diesem Genius schon ziemlich nahe, indem es ihnen zum Beispiel gelingt, Anbaugebiet und Jahrgang zu erkennen. Allerdings entlarvt Patrick Süskind das Genie in seinem Roman "Das Parfüm" gerade in seiner besonderen Sinnlichkeit als ambivalent und destruktiv. Hanns Hatt, einer der renommiertesten Geruchsforscher von der Ruhr-Universität Bochum, legt noch eins drauf.

> Sind Sie eine Links- oder eine Rechtsnase?
 
Gesellschaft 15.06.12 Artikel lesen

Alexander Kissler:
Scheinloser Schein

In der Scheinbar brennt noch Licht. Eine Lokalrunde jagt die nächste. Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Herzlich eingeladen ist jeder, der auf den Unterschied von Schein und Sein pfeift. Jede, die munter mit den Achseln zuckt, wenn manches Ding sich einmal so und einmal ganz anders verhält und grundsätzlich die alte Weisheit gilt: Meistens ist gar nichts dahinter. Meistens ist alles nur Lug. Oder Trug. Ja, zu derlei alltagspraktischer Moralität rafft sich eine Generation auf, die ein Wort verdrängte, es durch ein anderes ersetzte, das just das Gegenteil meint, zugleich aber an der alten Bedeutung festhält. „Scheinbar“ ist das neue „Anscheinend“. Ein Anschein, der eine hohe Plausibilität besitzt, für den der letzte Beweis aber fehlt, wird neuerdings mit dem sprachlichen Zeichen für das Kontrafaktische versehen.

> Scheinloser Schein
 
Gesellschaft 15.06.12 Artikel lesen

Peter Hacks und die
Pakete aus Dachau

Der spätere DDR-Dramatiker Peter Hacks (1928-2003) wurde in der schlesischen Hauptstadt Breslau geboren und geriet gegen Kriegsende 1945 in amerikanische Gefangenschaft. Im März 1946 konnte er in Wuppertal das Abitur ablegen, er zog zu seinen Eltern, die nach der Flucht aus Schlesien im bayerischen Dachau eine neue Unterkunft gefunden hatten, und studierte Theaterwissenschaft in München, wo er 1951 von Artur Kutscher (1878-1960) mit einer Arbeit über „Das Theaterstück des Biedermeier“ promoviert wurde.

> Kommunist Peter Hacks und die Westpakete aus Dachau
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Gesellschaft 12.06.12 Artikel lesen

Unser Sonnensystem ist
ein chaotisches System

Geht am 21. Dezember 2012 wirklich die Welt unter? Diese Frage stellen sich tausende Menschen und keiner weiß so recht die Antwort. Wenn man dem Maya-Kalender und Nostradamus Glauben schenkt, dann wird uns wohl ein derart übles Schicksal bevorstehen. Aber die Wissenschaftler haben mittlerweile Entwarnung gegeben. Forscher haben im Norden von Guatemala den bislang ältesten Maya-Kalender entdeckt. Und da steht angeblich nix von einem Weltuntergang drin.

> "Es muss also ordentlich rumsen in der Sonne!"
 
Gesellschaft 10.06.12 Artikel lesen

Fußball-EM: Dieser Stoff
gibt viele Geschichten her

Möglicherweise hat Papst Johannes Paul II. den Ausgang des Finales der Fußball-Europameisterschaft 1980 in Italien vorausgesehen. Der damalige Pontifex habe bei einer Audienz für die teilnehmenden Nationalmannschaften plötzlich in Richtung der deutschen Mannschaft geblickt und zwei Finger wie zu einem Victory-Zeichen erhoben. „Horst, Du sollst zwei Dinger machen“, interpretierte der damalige deutsche Mittelstürmer Horst Hrubesch die Geste Seiner Heiligkeit und setzte sie beim Endspiel gegen Belgien auch gleich um. Hrubesch machte seine ,zwei Dinger‘ zum 2:0-Sieg gegen Belgien, und Deutschland war zum zweiten Mal Europameister. Oder lag der Erfolg eher doch am Trikot der deutschen Kicker?

> Eine Ausstellung im Deutschen Sport- und Olympiazentrum
 
Gesellschaft 06.06.12 Artikel lesen

Künstler, Verwerter
Piraten

Gruselige Horrorfiguren gehen um in Deutschland, es sind die Klabautermänner der Piratenpartei. Sie kommen nerdmäßig aus ihren vergammelten Kajüten und wollen hohnlachend mit blutigen Entermessern den bejammernswerten deutschen Künstlern den letzten Bissen Brot aus dem Maule rauben, auf dass diese darben, verdorren und absterben. Das Abendland ist wieder mal bedroht, diesmal von renitenten immer-alles-umsonst-haben-wollenden Internetzombies.

> Künstler, Verwerter und Piraten
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Gesellschaft 03.06.12 Artikel lesen

DDR-Roman:
Nackt unter Wölfen

Der Roman „Nackt unter Wölfen“ aus dem Jahr 1958 war das antifaschistische Heldenepos des damals noch jungen SED-Staats! Es ist die Geschichte des Warschauer Juden Zacharias Jankowski, der in Wirklichkeit Zacharias Zweig hieß und der im März 1945 seinen dreijährigen Sohn Stefan Jerzy Zweig in einem Koffer ins Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar schmuggelt. Rund vier Wochen später, am 11. April 1945, wird das Lager von amerikanischen Truppen befreit, das Kind ist gerettet.

> DDR-Roman „Nackt unter Wölfen“ (1958): Erweiterte Neu-Ausgabe im Aufbau-Verlag
 
Gesellschaft 01.06.12 Artikel lesen

Oliver Storz: Als
wir Gangster waren

Das Gedächtnis, so meinte Oliver Storz, ein vielfach ausgezeichneter Filmregisseur, der im Juli 2011 starb, komme im Alter in Lawinen - die Lawine will lange nicht kommen, aber dann nimmt sie urplötzlich Fahrt auf und wird riesig [...]. Diese Lawine hat Dominik Graf (Foto) in nur zwei Monaten, von April bis Juni 2011, versucht aufzufangen. Seine auf der Berlinale 2012 gezeigte Dokumentation "Lawinen der Erinnerung", eine gefilmte Liebeserklärung an seinen Kollegen, ist ein Bild- und Klangkunstwerk, "ein Lehrstück des respektvollen Porträts und ein Musterbeispiel dafür, was eine Fernsehproduktion erreichen kann.", wie die F.A.Z. zutreffend feststellte. Dieser Film zeigt einmal mehr, wie kostbar Erinnerungen eines Zeitzeugen sind.

> Weltsicht im privaten Erleben
 
Gesellschaft 01.06.12 Artikel lesen

Frederica Tozzi
Die Frau in der Kunst

Bild

Bereits auf Seite 6 bleibt der Blick an einem faszinierenden Gemälde hängen. Die Abbildung zeigt eine sitzende junge Frau, die ein Zeichenbrett hält und dabei ist, mit einer Feder auf ein Blatt zu zeichnen. Sie ist im schlichten Empirestil gekleidet, das Haar passend dazu frisiert. Durch die zerbrochene Fensterscheibe geht der Blick auf ein Gebäude mit Balustrade, auf der ein Paar im Gespräch zu sehen ist. Das Licht fällt durch das Fenster und erhellt das junge Mädchen, es hat sich in ihren Locken und Falten des dünnen Musselinstoffes verfangen und taucht die Szene in ein bewegtes Licht- und Schattenspiel.

> "Es ist gar nicht leicht, so schön zu sein, wie man aussieht." (Sharon Stone)
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Gesellschaft 16.05.12 Artikel lesen

Johann G. Fichte:
250. Geburtstag

Pünktlich zum 250. Geburtstag des deutschen Philosophen Johann Gottlieb Fichte sind zwei Biographien erschienen: Wilhelm G. Jacobs' "Johann Gottlieb Fichte, Eine Biographie" und Manfred Kühns "Johann Gottlieb Fichte, Ein deutscher Philosoph". Der in Rammenau bei Bischofswerda geborene Fichte gilt mit seiner Theorie vom subjektiven Ich zurecht als einer der wichtigsten Vertreter des Deutschen Idealismus. Mit seinen "Reden an die Deutsche Nation" kritisierte er die napoleonische Besatzung und wurde zum Vordenker des nationalen Gedankens.

> Handelsstaat versus Globali­sierung
 
Gesellschaft 07.05.12 Artikel lesen

Wie man sich das
Sparen spart

Es muss ein anderes Volk gewesen sein, dessen Mund einmal so überging: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Das Eichhörnchen war deutsches Nationalsymbol. Es sparte sich vom (Volks-)Mund ab, was es besaß, um zu besitzen, wenn die Zeiten schlimmer werden. Heute macht Deutschland sich als Sparkommissar Europas unbeliebt. Allein das Sparen, das sie meinen, die Merkelmannen, hat mit dem Eichhörnchen von ehedem nichts gemein.

> Wie man sich das Sparen spart
 
Gesellschaft 11.03.12 Artikel lesen

Johann Gottfried Schnabel
und die neue, ideale Welt

Bild

Johann Gottfried Schnabels Werk Insel Felsenburg hat sowohl utopischen Charakter als auch bedeutende Schnittmengen mit der Robinsonade . Bei der Darstellung einer unbekannten Welt geht es vor allem um die Schilderung persönlicher Einzelschicksale; die Figuren treten als individualisierte Charaktere auf. Der Zeitpunkt des Erscheinens von Schnabels Werk ist nicht festlegbar; zwischen 1731 und 1743 erschien es unter dem Titel „Wunderliche Fata einiger See-Fahrer, absonderlich Alberti Julii, eines gebornen Sachsen“.

> Michael Lausberg: Die Insel Felsenburg – das Modell einer besseren Welt
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Gesellschaft 12.04.12 Artikel lesen

Die Sozialistische Reichspartei
und ihr Verbot - ein Rückblick

Nach der Aufdeckung der Morde des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) im November vergangenen Jahres sind die Diskussionen um ein NPD-Verbotsverfahren wieder aufgeflammt. Befürworter und Gegner sind fast tagtäglich in den hegemonialen Medien der Bundesrepublik präsent; vor allem bis zu den Bundestagswahlen im nächsten Jahr werden die Diskussionen nicht nachlassen. Vor diesem Hintergrund ist es aufschlussreich zu sehen, wie das bislang einzige Verbot einer neonazistischen Partei in der Geschichte der Bundesrepublik, nämlich der Sozialistischen Reichspartei im Jahre 1952, zustande kam.

> Die Sozialistische Reichspartei (SRP) und ihr Verbot 1952 – ein Rückblick
 
Gesellschaft 23.04.12 Artikel lesen

Der 1. FC Köln
und die Wahl in NRW

In Nordrhein-Westfalen wird am 13. Mai ein neues Landesparlament gewählt. Für die Wähler wird es sehr schwer werden, auf dem Wahlzettel im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland an den richtigen Stellen ihre Kreuzchen für Erst- und Zweitstimme zu machen. Denn die eigentliche Volkspartei tritt gar nicht an. Anmerkungen zur politischen und gesellschaftlichen Verortung eines Fußballclubs.

> Ein lebenslang verbindendes Gefühl: Der 1. FC Köln ist die Volkspartei
 
Gesellschaft 13.04.12 Artikel lesen

Und nochmal:
Günter Grass

Die zeternden Wehleidsbekundungen so mancher Semitophiler sind wirklich geboren aus dem Brei der „political correctness“, die jedes kritische Lüftlein gegenüber israelischen Aktionen ersticken wollen. Zur unsäglichen Siedlungspolitik, die Grass nicht einmal angedeutet hat, wird mit verdruckster Verschämtheit milde Missbilligung zum Ausdruck gebracht. Niemand wagt, das Kind beim Namen zu nennen.

> Günter Grass Wo er recht hat, hat er Recht, wo er (ver)schweigt, liegt er falsch.
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Gesellschaft 11.04.12 Artikel lesen

Searching God
Scientifically

In the long history of mankind humans of all cultures believed in Gods and Goddesses and their transcendent worlds. For all of them, Gods have been all-mighty supernatural beings, which in general are invisible like ghosts but also transformable into everything on earth. According to actual monotheistic world religions God created the world in an extraordinary magic event within six days, speaking like a human person. This age old simplified story including the creation of Adam and Eve was very impressive for simple people of those times, which needed illustrative pictures to understand the message, that God is the omnipotent and omnipresent ruler not only of his celestial (transcendent) worlds but also of our real (immanent) world.

> Searching God Scientifically
 
Gesellschaft 12.03.12 Artikel lesen

Wie christlich ist
die Union?

"Das Wählermilieu hat sich selbstverständlich verändert, die Wähler haben sich verändert, und auch der Bezug der Union zum Christentum hat sich insofern verändert, als die Wähler der CDU vor fünfzig Jahren überwiegend aus regelmäßigen Kirchenbesuchern bestanden. Heute ist die Mehrheit der Mitglieder der beiden christlichen Kirchen nicht mehr sonntäglicher Kirchenbesucher. Folglich hat sich auch das Wählermilieu verändert, aber geblieben ist die Programmatik der CDU, das eindeutige Bekenntnis zum christlichen Menschenbild und zum Kernsatz des Grundgesetztes – „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“"

> Bernhard Vogel im Gespräch mit Stefan Groß
 
Gesellschaft 28.03.12 Artikel lesen

Die wohl älteste
Bürgerinitiative

„Unter dem Namen ‚Dombau-Verein‘ bildet sich in Köln ein Verein, welcher den Zweck hat, vermittelst Darbringung von Geldbeiträgen und in jeder sonst angemessenen Weise für die würdige Erhaltung und den Fortbau der katholischen Kathedral-Domkirche in Köln nach dem ursprünglichen Plane tätig mitzuwirken.“ So lautet Paragraph 1 des Statuts des Zentral-Dombau-Vereins (ZDV), das am 8. Dezember 1841 durch den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. durch „Allerhöchste Kabinettsordre“ genehmigt wurde.

> Die wohl älteste Bürgerinitiative der Welt
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Gesellschaft 27.02.12 Artikel lesen

in medias res ...

Wollte man einmal ganz zwanglos und gemütlich, locker und ohne festen Faden über jenes vielfältige Beziehungsgeflecht nachdenken, das zwischen öffentlicher Meinung und medialer Suggestion gleich einem unsichtbaren, dicht gewobenen Netz besteht, kommt man kaum umhin, jeweilige Beobachtungen und Befunde, die man der Betrachtung für würdig erachtet, als weitere Ausgeburten jenes ´Zeitgeistes´ zu begreifen, von dem gerade in diesem Zusammenhange dauernd, beinahe zwanghaft die Rede ist.

> Shanto Trdic: in medias re
 
Gesellschaft 30.01.12 Artikel lesen

Mit Lügen fängt
das Denken an

Die Aussage, dass mit dem Lügen das Denken anfängt, soll keineswegs implizieren, dass die Kanzlerin aller Deutschen über ein außerordentliches Denkvermögen verfügt, obwohl einige Zeitgenossen aufgrund der Überschrift zu dieser Schlussfolgerung gelangen könnten. Vielmehr soll die Behandlung des Themas dazu anregen, sich über die Sprache und die hieraus bestehenden Zusammenhänge zwischen Wissen und Geist Vorstellungen anzueignen.

> Mit dem Lügen fängt das Denken an
 
Gesellschaft 20.12.11 Artikel lesen

Wie teuer ist
uns Europa?

Christliche Politiker gehören in Europa zu einer aussterbenden Gattung. Die wenigen bekennenden Christen, die den Beruf des Politikers ergreifen, scheinen im lauten Getümmel der Machtspiele die Berufung zur Heiligkeit zu überhören. Jedenfalls gibt es nur ganz wenige Politiker, die von der Kirche seliggesprochen werden könnten. Dazu gehören vor allem Robert Schuman und Alcide de Gasperi. Weniger Konrad Adenauer, der war nicht nur römisch-, sondern auch rheinisch-katholisch.

> Wolfgang Ockenfels: Wie teuer ist uns Europa?
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Gesellschaft 30.01.12 Artikel lesen

Unsere schöne, bunte
Zertifizierungswelt

In der Medizin geht es um Gesundheit, letztendlich um Leben und Tod, was der durchschnittliche Mensch höher als den schnöden Mammon bewertet. Zu Unrecht. Denn Gesundheit hat ihren Preis. Die Mentalität des deutschen Krankenversicherten läutet das Ende eben dieser Versicherung ein. Die Versicherungsbeiträge monatlich korrekt entrichtet, erwartet der Leidende, dass alles erdenklich Teuere ihm angetan werde, auf dass der status quo ante wiederhergestellt werde.

> Sinn und Unsinn medizinischer Zertifikate
 
Gesellschaft 01.01.12 Artikel lesen

Alexander Kissler
Immer am Rand lang

Wer etwas zu sagen hat, der sagt es am Rande. Entscheidend ist selten, was auf Kongressen oder bei Tagungen, bei Ministertreffen oder Verhandlungsgesprächen Thema wird. Entscheidend ist fast immer, was an deren Rande geschieht. Der Rahmen bestimmt über das Bild, die Lobby schlägt das Podium, der Wandelgang das Forum. Zentrifugal ist unser Leben. Eine Landesministerin verkündet den schlagenden Satz „am Rande der Klausur“ ihrer Fraktion. Der Beitrittsvertrag der Europäischen Union mit Kroatien wird „am Rande des EU-Gipfels“ unterzeichnet.

> Alexander Kissler: Immer am Rand lang
 
Gesellschaft 10.01.12 Artikel lesen

Katharina II. und die
Leibeigenschaft

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Im Jahr 1762 bestieg eine Frau den russischen Thron, die den Zaren, ihren Ehemann, zuvor verhaften, absetzen und umbringen ließ. Katharina II. (1729-1796) verstand sich als die „bessere“ Herrscherin und begründete dies u.a. mit den Ideen der Aufklärung, die sie verkündete zu vertreten, und mit der Traditionslinie seit Peter dem Großen, in die sie sich zu stellen beabsichtigte. Ihre Verdienste für das Russische Reich waren fürwahr außerordentlich, sodass die Geschichtsschreibung ihr ebenso den Beinamen „die Große“ verlieh.

> Teresa Tammer: Katharina II. und die Leibeigenschaft 1762 – 1796
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Gesellschaft 30.11.11 Artikel lesen

Warum haben
wir Kinder?

Kaum ein Thema ist stärker tabuisiert, als die Frage: „Warum haben wir Kinder?“ Das soeben erschienene philosophie-Magazin ist nicht nur deswegen zu beglückwünschen, weil es gleich in der ersten Ausgabe, für Januar 2012, dieser im deutschen Denken unterbelichteten Frage das Dossier widmet, sondern zumal auch deshalb, weil darin von Wolfram Eilenberger das Gebot des philanthropischen Antinatalismus („Kinderlosigkeit ist die Nächstenliebe unserer Zeit“) bedacht wird: „Du sollst nicht zeugen!“

> Von der Existenzverwünschung zur Daseins-Anklage
 
Gesellschaft 29.11.11 Artikel lesen

Der unnötige Tod
Kurt Lichtensteins

Die Reise, die der Dortmunder Journalist Kurt Lichtenstein (1911-1961) am 9. Oktober 1961 in Lübeck angetreten hatte, endete drei Tage später mit seinem Tod an der innerdeutschen Grenze. Er war als Reporter der sozialdemokratischen Zeitung „Westfälische Rundschau“ in Dortmund unterwegs gewesen und hatte einen Bericht über die Stimmungslage der westdeutschen Bevölkerung an der DDR- Grenze schreiben wollen, acht Wochen nach dem Mauerbau in Berlin.

> Politischer Mord im Zwielicht Der unnötige Tod Kurt Lichtensteins
 
Gesellschaft 29.11.11 Artikel lesen

Manfred Bielers Roman
"Maria Morzeck"

Der 1934 in Zerbst/Anhalt geborene DDR-Schriftsteller Manfred Bieler hat nach seiner Ausbürgerung 1969 in München einen äußerst spannenden Roman veröffentlicht, der in diesem Jahr, wo wir des Mauerbaus vom 13. August 1961 gedenken, hochaktuell ist: „Maria Morzeck oder Das Kaninchen bin ich“. Es ist ein Roman über das so plötzlich geteilte Berlin, über die Teilung Deutschlands, die erst 28 Jahre später ihr Ende fand, gespiegelt in den Schicksalen einfacher Leute, die auf einmal der Staatsmacht hilflos ausgeliefert waren!

> Ostberlin nach dem Mauerbau Manfred Bielers Roman „Maria Morzeck“
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Gesellschaft 17.11.11 Artikel lesen

Norbert Blüm für mehr
christliche Werte in der CDU

Der frühere Minister für Arbeit und Sozialordnung, Norbert Blüm, hat beim traditionellen Buß- und Bettagsgespräch auf dem Petersberg bei Bonn die Führungsspitze seiner Partei um Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, sich stärker zu christlichen Werten zu bekennen. „Ich denke, dass eine christliche Partei betonen muss, was an ihrer Politik spezifisch christlich ist“, so Blüm. Für den CDU-Politiker steht außer Frage, daß, um Ehe und Familie zu retten, der „Homo oeconomicus“ in die Schranken gewiesen werden muß.

> Norbert Blüm: Wer das Neue will, trägt die Beweislast!
 
Gesellschaft 24.11.11 Artikel lesen

Rassismus in
Deutschland

Die neonazistische Mordserie, von der Bild-Zeitung verharmlosend „Döner-Morde“ getauft, beherrscht seit mehr als einer Woche die Medien in der Bundesrepublik. Selbst in konservativen Zeitungen wie der FAZ oder den Springer-Medien wird plötzlich eine „Gefahr von rechts“ erkannt und ein wie auch immer geartetes „hartes Durchgreifen“ gefordert. Die Forderung nach einem NPD-Verbot hat Konjunktur. Das Versagen der Inlandsgeheimdienste ist nicht mehr zu leugnen, vor allem strukturelle Änderungen werden gefordert. An die Möglichkeit personeller oder programmatischer Änderungen scheint kaum jemand denken zu wollen.

> Der normale gesellschaftliche Rassismus in Deutschland
 
Gesellschaft 13.11.11 Artikel lesen

Susan Sonntag

Die Kunst des essayistischen Schreibens erfordert, daß der Schreiber sich selbst unkenntlich genug macht, um durch Formen und Themen immer wieder verblüffen zu können. Der Essay soll in knapper Form pointiert neue Interessengebiete erkunden oder vertraute Gegenstände der Kultur neu beleuchten. Es läßt sich aber nicht vermeiden, daß die Person des Essayisten im Lauf der Zeit kenntlich wird, daß der Essay, der scheinbar aus kurzen Beschreibungen verschiedener Phänomene besteht, in eine Selbstbeschreibung mündet.

> Museale Gestik und Phänomenologie
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Gesellschaft 12.11.11 Artikel lesen

Von Gott über die
Religion zur Demokratie

Menschen, die Zeit haben, überlegen zuweilen, ob es Gott gibt. Das Ende aller Überlegungen ist bekannt: Mitglieder dieses Universum verfügen weder über die Fähigkeit, die Existenz Gottes zu beweisen, noch sie zu widerlegen. Nun wissen die Leser, dass es in der Logik verschiedene Arten von Aussagen gibt. Solche, die sich verifizieren, also beweisen lassen, solche, die sich falsifizieren, also widerlegen lassen, und solche, die sich weder verifizieren, noch falsifizieren lassen.

> Von Gott über die Religion zur Demokratie
 
Gesellschaft 11.11.11 Artikel lesen

Drei Exempel im
Umgang mit Schuld

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Man kann weithin unwahrhaftig mit der eigenen Schuld umgehen: man kann sie leugnen oder abstreiten, sie verhehlen und totschweigen, man kann sie machtvoll verdrängen, sie zuweisen oder übertragen, man kann sie planvoll untergliedern und aufteilen, sie kunstvoll tarnen und verbergen, man kann sie stilvoll fälschen und unkenntlich machen, sie prachtvoll verfremden, verkleiden und verschleiern, man kann sie zuchtvoll einhüllen, vermummen und ummanteln, sie verdecken und verpacken, sie maßvoll verwischen und vertuschen, man kann sie glanzvoll verzerren und entstellen, sie weihevoll einnebeln und verdunkeln, überspielen und tünchen, man kann sie schönen und ausschmücken, verzieren und verbrämen, ...

> Das gewöhnliche Unwesen. - Drei Exempel zum Umgang mit Schuld
 
Gesellschaft 11.11.11 Artikel lesen

Die "Neuen Atheisten"
um Richard Dawkins

Eine neue Generation von Skeptikern und Naturwissenschaftlern ist mit missionarischem Eifer und dem Ziel aufgebrochen, die Welt vom religiösen Glauben zu befreien, oder sich zumindest der Rückkehr der Religionen aktiv in den Weg zu stellen. Der Auslöser dafür ist bei vielen das Trauma der Anschläge vom 11. September 2001. Als „Papst“ dieser sogenannten „Neuen Atheisten“ wird der Evolutionsbiologe Richard Dawkins angesehen, dessen Buch „Der Gotteswahn“ nach seinem für Furore sorgenden Auftritt in den USA und in Großbritannien nun in Deutschland erschienen ist. Auch als direkte Antwort zum religiösen Kreationismus, der die Evolutionstheorie ablehnt und bekämpft, stützt und beruft sich die neue atheistische Bewegung gerade auf die Evolution und auf Darwin.

> Der Denkfehler und die Inhumanität der „Neuen Atheisten“ um Richard Dawkins
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Gesellschaft 09.11.11 Artikel lesen

Tribüne statt Spielfeld

Kachelmann, Guttenberg, Strauss-Kahn – um nur einige wenige prominente Namen für aktuelle Fälle zu nennen, an denen sich die Fragen nach dem Umgang zwischen Justiz und Medien einerseits sowie dem eigenen Selbstverständnis der Medien und Journalisten beim Umgang mit der Justiz und juristischen Sachverhalten andererseits zuletzt derart heftiggestellt haben, dass die Reflexion über die Berichterstattung und Rolle der Medien bei juristischen Ereignissen selbst zu einem Topos der Berichterstattung geworden ist. Wie gehen Medien mit rechtsstaatlichen Verfahren um? Werden Medien allzu eilfertig zum Handlanger eigener oder fremder Interessen bei der Berichterstattung über Ermittlungen oder Verfahren?

> Abschlussdiskussion zu Medien und Gericht beim ifp-Jahrestreffen
 
Gesellschaft 08.11.11 Artikel lesen

Kulturkampf in Köln

„Unüberbrückbare Differenzen“ bei der Bauausführung, Terminplanung sowie bei den Kosten werden dem Architekten vorgeworfen, der „in der technischen Abwicklung den eigenen gestalterischen und qualitativen Anforderungen nicht mehr gerecht“ wird. So lautet im Kern die Begründung, warum die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) als Bauherrin der geplanten Kölner Großmoschee ihrem Architekten Paul Böhm mit sofortiger Wirkung gekündigt hat. Böhm, der sich in den teilweise hitzigen Debatten um den Neubau stets weit mehr denn nur als kompetenter Architekt und Bauleiter für die Moschee positioniert hat, wehrt sich gegen die Anschuldigungen und kündigte seinerseits.

> Verhärtet wie Beton
 
Gesellschaft 02.11.11 Artikel lesen

Der Teufel
ist los!

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Der Ausruf „Der Teufel ist los!“ geht auf die Vorstellung der tausendjährigen Herrschaft von Jesus Christus und seiner Anhänger zurück. In dieser Epoche ist der Teufel gebunden und sitzt quasi im Abgrund fest. Danach allerdings wird er für „eine kleine Zeit“ losgelassen, so heißt es zumindest in der „Offenbarung“ (20,3). Es scheint, dass diese „kleine“ Zeit gekommen ist. Wir schreiben das 21. Jahrhundert und wir können nicht einmal mehr sagen, dass der Teufel los ist, weil wir gar keine Vorstellung mehr davon haben, was denn dieser „Teufel“, der „Satanas“ überhaupt sein soll.

> Der Teufel ist los! - Endzeiten des 21. Jahrhunderts
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Gesellschaft 24.10.11 Artikel lesen

Der Aufstand
von Kronstadt

Der Aufstand 1921 der Matrosen von Kronstadt gegen die Sowjetherrschaft unter Lenin und Trotzki in der russischen Hauptstadt Petersburg war weit mehr als nur eine lokale Erhebung gegen die Willkür subalterner Funktionäre. Was hier, drei Jahre nach dem Bürgerkrieg 1917/20, von der Führung der Kommunistischen Partei gegen die aufbegehrende Bevölkerung exekutiert wurde, lief nach einem Aktionsmuster ab, mit dem fortan alle Aufstände in der Sowjetunion wie nach 1945 im Ostblock überhaupt niedergeschlagen und im Blut erstickt wurden, vom Aufstand des 17. Juni 1953 über den Ungarnaufstand 1956 bis zum „Prager Frühling“ 1968.

> Der Aufstand von Kronstadt 1921 - Wie die Sowjetmacht ein Blutbad anrichtete
 
Gesellschaft 12.10.11 Artikel lesen

Rechte Gewalt gegen
Roma in Bulgarien

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Nachdem ein Rom in der Stadt Katuniza, 160 Kilometer östlich von Sofia, für den Tod eines 19-Jährigen Jugendlichen verantwortlich gemacht worden war, kam es zu pogromartigen Ausschreitungen von rechten Bulgaren.Mehrere Häuser und Autos des Beschuldigten wurden in Brand gesetzt. Fußballhooligans aus dem benachbarten Plovdiv schlossen sich den gewaltsamen Ausschreitungen an. Es kam zu Auseinandersetzungen mit den angerückten Polizisten. Dabei starb ein 16-jähriger Junge angeblich an Herzversagen, fünf Menschen wurden verletzt. Die Polizei nahm seitdem rund 400 Randalierer fest. Zudem wurde der Rom selbst festgenommen.

> Rechte Gewalt gegen Roma in Bulgarien
 
Gesellschaft 09.10.11 Artikel lesen

Der Widerspruch
des Adam Smith

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Gemeinhin wird unter dem Adam Smith-Problem der Widerspruch zwischen der auf Sympathie gegründeten‚Theorie der ethischen Gefühle’ und dem auf Eigeninteresse beruhenden ‚Wohlstand der Nationen’ verstanden.Auch wenn Sympathie nicht mit altruistischem Handeln gleichzusetzen und Eigeninteresse nicht als radikaler Egoismus zu interpretieren ist, so bleibt zunächst eine Differenz zwischen ethischer und ökonomischer Theorie. Die ‚Theorie der ethischen Gefühle’ basiert auf der menschlichen Befähigung zum empathischen Verstehen der Beweggründe der Anderen, der ‚Wohlstand der Nationen’ dagegen auf egoistisch am Markt handelnder menschlicher Selbstliebe.

> Widerspruch von religiöser Hoffnung und politischer Analyse in Smith Theorie des Marktes
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Gesellschaft 04.10.11 Artikel lesen

Kollaborateure
in der Ukraine

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Der Fall John Demjanjuk zeigt, wie schwierig es ist, die Zusammenarbeit zwischen Einheimischen und ihren deutschen Besatzern während des Zweiten Weltkriegs zu bewerten. 1920 wurde Iwan Mykolajowytsch Demjanjuk in einem ukrainischen Dorf geboren. Er diente in der Roten Armee und kam 1942 in deutsche Kriegsgefangenschaft. Aus der Gefangenschaft wurde er als „Hilfswilliger“ rekrutiert, von der SS ausgebildet und in nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern als Wachmann eingesetzt. Nach dem Krieg wanderten er und seine Familie in die USA aus.

> „Kollaborateure“ in der Ukraine – Opfer oder Täter?
 
Gesellschaft 26.09.11 Artikel lesen

Vom Un/Sinn
des Geldes

Dieser Tage scheint sich die Welt, um das zu drehen, von dem anscheinend viel zu wenig da ist. Klar ist vom lieben Geld die Rede. Man hasst oder liebt es, brauchen tut man es, besser mehr, als zu wenig. Geld scheint das Realste unserer Existenz zu sein, es scheint unser Überleben zu gewährleisten. Geld spiegelt unsere menschliche Bedürfniswelt wieder und unseren Versuch, diese zu befrieden. Viele reden ungern über finanzielle Angelegenheiten, werden aber gerade von Geldfragen intensivst beschäftigt und von Geldsorgen geplagt; bei manchen sind letztere existentiell.

> Vom Un/Sinn des Geldes - Kleine Annalen des kostbarsten Düngers der Welt
 
Gesellschaft 18.09.11 Artikel lesen

Interview mit Nida-Rümelin
Die "Welt der Gründe"

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Rechte: http://www.julian.nida-ruemelin.de/

Auf dem XXII. Kongress für Philosophie der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, der unter dem Titel "Welt der Gründe" stand und in München tagte, hat die Tabula Rasa mit dem Präsidenten Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin gesprochen. Ein Auszug, der sich speziell mit dem Titelthema beschäftigt, wird hier vorab Online gestellt. Ein längeres Interview mit dem ehemaligen Staatsminister im Kabinett Schröder widmete sich unterschiedlichsten Themen: Welche Perspektive hat die Philosophie in der Zukunft? Wie kann die Philosophie praktisch werden? Was hat man sich unter einem Humanismus als Leitkultur vorzustellen? Wie kann man den Philosophieunterricht in den Schulen integrieren? Was kann eine Philosophie der Freiheit im 21. Jahrhundert leisten?

> Julian Nida-Rümelin – Die „Welt der Gründe“
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Gesellschaft 11.09.11 Artikel lesen

Was stimmt an unserem
Schulsystem nicht?

In diesem Artikel möchte ich eine auf den ersten Blick ganz absonderliche These vertreten. Sie lautet: Nichts hindert so sehr am Lernen wie die Schule. Damit meine ich nicht, dass die Theorie grau und die Praxis das eigentliche Erstrebenswerte ist, sondern dass der Zweck der Schule ist, die Menschen schlecht auszubilden. Seit die PISA-Studie im Jahr 2000 den deutschen Schulen die Illusion geraubt hat, ein herausragendes Bildungssystem zu besitzen, wird über die Verbesserung der Lernvoraussetzung an den Schulen diskutiert.

> Haben Schlangen Längs- oder Quermuskeln? Was an unserem Schulsystem nicht stimmt
 
Gesellschaft 01.09.11 Artikel lesen

Oliver Kahn Stiftung:
"Du packst es!"

Der Weltfußballer Oliver Kahn hat sich auch nach seiner aktiven Karriere als Fußballer hohe Ziele gesteckt. Mit der neu gegründeten „Oliver Kahn Stiftung“ will die Fußballegende insbesondere junge Menschen motivieren, für ihre Visionen zu kämpfen. Unterstützt wird das pädagogische Projekt durch Kahns Buch „Du packst es! Wie du schaffst, was du willst", in dem der ehemalige Torhüter des FC-Bayern München Jugendlichen – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft – einen Leitfaden an die Hand gibt, wie sie mit persönlichen Niederlagen umgehen können, und wie es ihnen gelingen kann, sich selbst zu motivieren. Grundlage des Programms und insbesondere aller Schulprojekte, die Kahn bundesweit realisiert, ist das Leitmotiv „Du packst es!“

> Zu den Seiten der im Juli gegründeten Stiftung kommen Sie hier
 
Gesellschaft 23.08.11 Artikel lesen

Wie verfassungstreu ist das
Bundesverfassungsgericht?

Die Väter des Grundgesetzes haben die Institution des Bundesverfassungsgerichts aus der Erkenntnis heraus geschaffen, da ihnen aus leidvoller Erfahrung bekannt war, wie sich politische Parteien aus Gründen des Machterhalts und der Durchsetzung von Weltanschauungen immer weiter von den in der Verfassung geregelten Grundsätzen entfernen. Dass auch eine Änderung in der Verfassung möglich ist, dürfte bekannt sein. Allerdings hat man aus naheliegenden Gründen dieses nur möglich gemacht, wenn eine Zweidrittelmehrheit dieser zustimmt.

> Neues aus dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
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Gesellschaft 09.08.11 Artikel lesen

Lisz Hirn im Interview
mit Caroline Schell

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Caroline Schell

Lisz Hirn im intimen Dialog mit der aufstrebenden bildenden Künstlerin Caroline Schell in ihrem aufgelösten Atelier in Wien. Sie hat bereits erfolgreich zahlreiche Ausstellungen absolviert und sich als Sandperformerin einen internationalen Namen gemacht. Ein Schicksal wie van Gogh scheint ihr dank steigender Popularität erspart zu bleiben. Im September bezieht sie ihr neues Revier in Paris. Schell ist die Nichte des berühmten Schauspielers, Oscarpreisträgers, Regisseurs und Produzenten Maximilian Schell.

> "Ich bin mit der Kunst verheiratet"
 
Gesellschaft 13.08.11 Artikel lesen

"Niemand hat die Absicht,
eine Mauer zu errichten"

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", versicherte der Staatsratsvorsitzende der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Walter Ulbricht, am 15. Juni 1961 bei einer internationalen Pressekonferenz auf die Frage nach der möglichen Errichtung einer baulich erkennbaren Staatsgrenze zwischen Ost- und West-Berlin. Ulbricht war damit der erste überhaupt, der den Begriff Mauer verwandte. Zwei Monate später, am 13. August, begann bekanntlich der Bau der im DDR-Staatsjargon propagandistisch auch als "befestigte Staatsgrenze" bezeichneten Mauer.

> "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!
 
Gesellschaft 28.07.11 Artikel lesen

Die gar nicht so fabelhafte
Welt der AsylantInnen

Das Thema „Asyl“ nimmt nicht nur in den Medien einen großen Platz ein, sondern auch in den Köpfen der Menschen, wo dieses zumeist negativ konnotiert ist. Die Gesellschaft im Allgemeinen scheint AsylantInnen als Bedrohung der sozialen Ordnung und Sicherheit wahrzunehmen. Wie soll also mit „den“ AsylantInnen umgegangen werden? Welcher Umgang soll gepflegt, welche Regeln aufgestellt werden und zu welchen Maßnahmen ist der Staat gegenüber den Fremden verpflichtet? Welche Bedrohungen gibt es und wie können diese reduziert oder eliminiert werden? In welchem Verhältnis stehen Asyl und Gastfreundschaft? Diese Fragen nehmen auch die Philosophie in Verantwortung.

> Lisz Hirn: Die gar nicht so fabelhafte Welt der AsylantInnen
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Gesellschaft 02.07.11 Artikel lesen

Grundeinkommen als
soziale Zukunftsidee

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Als vielleicht größte Veränderung der Menschheit im Verlaufe des 20. Jahrhunderts kann der Wechsel von der Außensteuerung auf die Innensteuerung des sozialen Verhaltens gelten. Soziologen und Sozialpsychologen sprechen von der Subjektivierung oder Internalisierung von Motiven und Handlungsorientierungen. Die Psychoanalyse Sigmund Freuds spricht vom „Über-Ich“, in dem sich heute die Gesellschaft versammelt. Die Gesellschaft ist also in uns. Eine neuere soziologische Schule, der sogenannte Neoinstitutionalismus, verallgemeinert diesen Prozess, indem sie auf die „Skripte“ aufmerksam macht, die in allen Institutionen und Organisationen das Handeln steuern.

> Michael Opielka: Grundeinkommen als soziale Zukunftsidee
 
Gesellschaft 20.07.11 Artikel lesen

Marshall McLuhan
100. Geburtstag

Ein Slogan ging in die Geschichte der abendländischen Mediengeschichte ein und dieser stammte von keinem anderen als dem Medientheoretiker und Professor für Literatur, Marshall McLuhan: „Das Medium ist die Botschaft“. Frühzeitig, schon während seines Studiums in Cambrigde, widmete sich der vor hundert Jahren, am 21. Juli 1911, in Kanada geborene McLuhan dem Thema von Inhalt und Medium, beschäftigte sich mit der Macht, die dem Medium innewohnt, die Inhalte zu transportieren, letztendlich gar zu verändern. Während sich das Mittelalter auf die Logik konzentrierte, das Denken und die Scholien in den Mittelpunkt stellte, sah McLuhan in der aufbrechenden Renaissance keineswegs die vielbeschworene Neuentdeckung der Antike, sondern eine Zeit, die die Beschäftigung mit der Sprache und der Rhetorik wieder in ihren Fokus rückte. Und für das 20. Jahrhundert prophezeite er, daß dieses wiederum durch die Rückkehr der Grammatik bestimmt sein wird.

> Marshall McLuhan: "Das Medium ist die Botschaft"
 
Gesellschaft 18.07.11 Artikel lesen

Kernenergie- Hat sich
Herr Röttgen verrechnet?

Nach der Katastrophe in Fukujima fordern Bürger aus allen Teilen der Gesellschaft einen raschen Umstieg auf regenerative Energien. Bereits heute sind in Süddeutschland viele Hausdächer mit Photovoltaikanlagen bestückt und in Norddeutschland beherrschen Windräder das Landschaftsbild. Das Abschalten von sieben Kernkraftwerken hatte bislang keine Konsequenzen und auch dies bestätigt die These, dass ein Umstieg auf regenerative Energien rasch umsetzbar sei.

> Gerd Ganteför: Was kostet der Umstieg auf die regenerativen Energien wirklich?
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Gesellschaft 22.07.11 Artikel lesen

"The Tree of Life"
Eine Filmrezension

Mancher Feuilletonleser wurde in letzter Zeit vielleicht auf den Film „The Tree of Life“ aufmerksam, der mit den Hollywoodgrößen Brad Pitt, Sean Penn und Jessica Chastain auch recht prominent besetzt ist. Aber die Stars des Streifens sind in diesem Fall nicht das Interessante, sondern sein Regisseur, der in diesem Fall auch das Drehbuch geschrieben hat. Terrance Malick gilt nämlich als Philosoph und Poet in seiner Branche, deren Medienrummel er sich üblicherweise konsequent entzieht. Und nicht nur das, er hat sich an einer Promotion versucht über Wittgenstein und Heidegger und übersetzte 1969 auch dessen Aufsatz Vom Wesen des Grundes (1929) ins Englische.

> Christian J. Grothaus: Eine Ode an die Lebendigkeit.
 
Gesellschaft 13.07.11 Artikel lesen

Folgenschwere Entscheidung -
Ein Plädoyer für die Kernkraft

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Jeder Angeklagte hat das Recht auf einen Pflichtverteidiger. Auch die Kernenergie. Vielleicht bin ich der Richtige für diese Aufgabe, denn ich hatte schon immer Sympathien für die Kernenergie und ich ändere nicht leichtfertig meine Meinung. Folgenschwere Entscheidungen wie der Ausstieg aus der Kernenergie und der Umstieg auf die regenerativen Energien sollten auf einer nüchternen Analyse der Lage beruhen. Die dringendsten Probleme der Menschheit sind die Bevölkerungszunahme um eine Milliarde alle 12 Jahre, die Verknappung des Erdöls und die Klimaerwärmung

> Zum Text kommen Sie hier
 
Gesellschaft 28.06.11 Artikel lesen

Martin Lohmann im Interview
zur Präimplantationsdiagnostik

Über kaum ein Thema wird in den letzten Jahren so intensiv und so kontrovers diskutiert wie über die sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID). Die Tabula Rasa sprach über diese Thematik, die im Juli auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages stehen wird, mit dem katholischen Publizisten, Theologen und Historiker Martin Lohmann. Lohmann, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur des „Rheinischer Merkur“, arbeitet als Verlagsleiter des Kölner Kirchenzeitungsverlages Bachem Medien und ist ehrenamtlich Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht BVL. Zudem ist er Sprecher des von ihm initiierten und mitbegründeten Arbeitskreises Engagierter Katholiken (AEK) in der CDU. Zuletzt erschien sein Buch "Das Kreuz mit dem C".

> Martin Lohmann: Das Kreuz mit der Präimplantationsdiagnostik (PID)
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Gesellschaft 30.06.11 Artikel lesen

Ulrich Beck und die
Rede von der Risikorationalität

Da scheinen sich viele heute einig: die Rede von Risikorationalität sei als Ideologie zu deklarieren und zu vermeiden, wie Ulrich Beck neulich in der FAZ schrieb. Unser Risikosoziologe weiß natürlich, dass seine Risikoverwerfung nicht ohne Kosten zu bekommen sei – da wird so ganz nebenbei eine Zeitenwende herbeigeredet und unsere Gegenwart just als eine – zumindest energietechnische – Endzeit unterstellt (die er als Energiewende = Demokratiewende entdramatisieren will). Denn wenn das weitere Reden vom Risiko, das man einzugehen gewillt sein muß, als Übergehen ins ideologische Reden zu begreifen wäre, dann wird der Begriff Risiko als für die technische Moderne überhaupt entbehrlich und bloß noch sozusagen ‚historistisch’ interessant.

> Steffen Dietzsch: Restrisiko … gibt uns das Risiko den Rest?
 
Gesellschaft 11.05.11 Artikel lesen

Willy Bogner im Interview
mit Flörian Görmar

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stadtmagazin07

Seit mehr als 75 Jahren wird die Marke Bogner mit dieser Maxime geführt, erst vom Vater, seit 1977 von Willy Bogner junior. Was einst in einem Münchner Hinterhof ins Leben gerufen wurde, ist heute eines der international bekanntesten Sportmodelabel. Nach Wolfgang Joop und Karl Lagerfeld ist Willy Bogner der dritte Stardesigner, der mit eigener Ausstellung im Apoldaer Kunsthaus Avantgarde zu Gast ist. Der Herausgeber des "07 Das Stadtmagazin" traf den Designer im thüringischen Apolda und sprach mit diesem auch über die Leidenschaft für Sport und Mode.

> „Leidenschaft für Sport und Mode“ - Interview mit Willy Bogner
 
Gesellschaft 31.01.11 Artikel lesen

Der Philosoph Robert
Spaemann im Gespräch

Im zweiten Teil des Gespräches mit Robert Spaemann spricht der renommierte Philosophieprofessor über den derzeitigen Werterelativismus, über eine Ethik in Zeiten des anything goes, über den Machbarkeitswahn, über Nietzsches "Letzten Menschen", über die Präimplantationsdiagnostik (PID) und über den Gottesbegriff nach Auschwitz. Spaemann zählt zu den bekanntesten deutschen Denkern. Im Dezember 2010 hatte der in Berlin geborene Denker der Tabula Rasa ein ausführliches Interview gegeben.

> Über Glauben und Wissen, Gott und Moderne - Robert Spaemann im Gespräch (Teil II)
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Gesellschaft 15.04.11 Artikel lesen

Der Ausverkauf der
europäischen Tugenden

Keine historische Ideologie hat die Geschichte des europäischen Monopols derart verfestigt wie das kapitalistische System. Mit seinem globalen Siegeszug übernahmen auch die europäischen Werte die Vorherrschaft. Der Kapitalismus ist bekanntlich eine Konzeption, die sich auf das Gewinnstreben des Einzelnen richtet. Es ist daher evident, die kapitalistischen Ideologien durch eine subjektive Werttheorie zu repräsentieren, in welchen der wertende Mensch zwischen seinem Maßstab und der zu bewertenden Sache eine Beziehung herstellt, ergo ein Werturteil bildet.

> Lisz Hirn: Europas Werteindustrie - Der Ausverkauf europäischer Tugenden
 
Gesellschaft 01.07.11 Artikel lesen

Verdrängter Klassenkampf
auf dem Land in der DDR

Die Fernsehsendung „Bauer sucht Frau“ ist sicherlich manchem bekannt. Darin präsentiert sich auch der ein oder andere ostdeutsche Bauer immer wieder gern – zur (Schaden-)Freude eines Millionenpublikums. Weit weniger vertraut dürfte aber vielen sein, dass der Bauernstand in Ostdeutschland noch immer von den Auswirkungen der sozialistischen Agrarpolitik geprägt ist. Denn die ostdeutsche Landwirtschaft in den Jahren des SED-Regimes ist auch über 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ein in der Breite vernachlässigtes Thema im, zugegebener Maßen, weiten Feld der DDRAufarbeitung.

> Benjamin Griebe: Verdrängter Klassenkampf auf dem Land?
 
Gesellschaft 23.06.11 Artikel lesen

Charles Darwin Online

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Internetnutzer haben einen Vorteil, wenn sich diese für den Naturforscher Charles Darwin interessieren, um beispielsweise der Frage nachzugehen, wie dieser auf seine Theorie von der Entwicklung der Arten gekommen ist. Einige Wissenschaftseinrichtungen in England haben die persönlichen Arbeitsnotizen des Evolutionsforschers ins Internet gestellt. Damit wird für den Interessierten sichtbar, welche Literatur Darwin gelesen hat und welche Probleme sich daraus für ihn ergaben. Der Naturforscher hatte in 730 Bänden seiner insgesamt 1480 Bücher Bleistiftnotizen an den Rand gemacht. In der Universität von Cambridge ist seine Bibliothek zu bewundern. Die Tabula Rasa fragt: Ist Darwin Atheist?

> Hans Kessler: Kein Atheist: Wie Darwin zu Religion und Schöpfungsglauben stand
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Gesellschaft 22.06.11 Artikel lesen

Die Manipulation der
öffentlichen Meinung

Bevor man sich mit diesem Thema befasst, dürfte es zum Vorteil gereichen, sich mit dem Begriff „öffentliche Meinung“ zu befassen. Dieser Begriff tauchte wohl erstmalig bei Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) auf, in dem Sinne, dass die öffentliche Meinung eine Urteilsinstanz ist, vor dessen Missbilligung man sich hüten soll. Bezogen auf die heutige Zeit, sollte man von einer vorherrschenden öffentlichen Meinung sprechen, da nicht davon auszugehen ist, dass die öffentliche Meinung in allen Punkten einheitlich ist. Es ist festzustellen, dass man sich bereits im 18. Jahrhundert über dieses Problem erhebliche Gedanken gemacht hat. Man hat bereits zum damaligen Zeitpunkt erkannt, wie wichtig es ist, die vorherrschende öffentliche Meinung zu kennen, und um dann u. U. diese so zu steuern, damit wirtschaftliche und politische Interessen optimal bedient werden können.

> Rainer Westphal: Die Manipulation der öffentlichen Meinung
 
Gesellschaft 21.06.11 Artikel lesen

Norbert Bolz: Der Begriff
"Publikum" ist heute veraltet

Für den Berliner Medienphilosophen Norbert Bolz gibt es den Begriff das "Publikum" nicht mehr, da dieser im Zeitalter des Internets überholt ist. Für Bolz ist das Netz weniger ein Medium zur Informationsgewinnung, sondern vielmehr ein Kommunikationsmedium, denn die Bürger benutzen das Internet, um sich dadurch selbst zu organisieren. Für die sogenannten alten Medien sieht der in Ludwigshafen geborene Philosoph zunehmend eine "Wonne der Passivität". Diese zeige sich letztendlich als Gegenpol zur ständigen Internetaktivität, weil sie den Genuß verspricht, nicht in einen Dialog eintreten zu können, oder zu müssen. Film und Fernsehen könnten dadurch in der Zukunft eine "ökologische Nische" finden.

 
Gesellschaft 14.06.11 Artikel lesen

Wer warum heute
noch Freunde braucht

Wer kennt nicht die berühmte Strophe “Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt”? Aber wie schaut Freundschaft 2.0 aus beziehungsweise was ist unter dem Terminus “Freundschaft” eigentlich zu verstehen? Freundschaft kennzeichnet eine positive Anziehung und Beziehung zwischen Menschen, die sich durch Vertrauen, Sympathie, Wertschätzung und Verständnis auszeichnet. Es gibt Nutzfreundschaften, Zweckfreundschaften und die “reine” Freundschaft. So weit die Theorie, doch wie schaut die heutige Praxis aus?

> Lisz Hirn: Wer warum heute noch Freunde braucht
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Gesellschaft 14.06.11 Artikel lesen

Was bedeutet es
heute, glücklich zu sein?

Psychologe, Psychotherapeuten, Psychiater, Politiker, Gurus und Geistliche schreiben regelmäßig Beiträge zum Thema “Glück”. Die Buchläden bieten eine schier unermessliche Auswahl an Literatur zur (Selbst-) Hilfe. Und obgleich es so vieles gibt, das uns glücklich machen soll/kann/will, sind wir es erstaunlicherweise selten. Dieses Erstaunen führt uns zu einer Disziplin, für die dieses Phänomenaußerordentlich interessant ist: die Philosophie. Nun stellt sich die Frage, was eine PhilosophIn zu dieser Sache sagen kann. Kann die Philosophie eine neue Perspektive zu den Fragen “Was ist Glück?” und “Was bedeutet Glück?” liefern?

> De felicitate.
 
Gesellschaft 10.06.11 Artikel lesen

Papst Johannes Paul II.
Die Sexualität und die Kirche

Ein Papst spricht von Sexualität, deren Schönheit und die Erfüllung durch sie. Ein Traum? In der ehelichen Vereinigung von Mann und Frau entdecken wir „den Sinn des gesamten Daseins, den Sinn des Lebens“? Ein Pontifex, der daran erinnert, dass die Sexualität etwas unglaublich Wertvolles und Beglückendes ist? Das Christentum sei keineswegs körperfeindlich, sagt ausgerechnet der Petrusnachfolger. Ja, es sei sogar ausgesprochen körperfreundlich, lustvoll und ganzheitlich. Und überhaupt: Das Ganze lässt sich auch noch biblisch begründen. Von wegen Verklemmtheit! Wäre es nicht wunderbar, der oberste Sittenlehrer würde mit Hochachtung und Wertschätzung von Sexualität sprechen, so dass aus der ansonsten doch rasch so empfundenen „Straße mit lauter Verbotsschildern“ eine Allee der beglückenden Empfehlungen, eine einzige Einladung zur Liebe würde?

> Die Sommerlektüre für den Baggersee (und andere Strände der Freizügigkeit)
 
Gesellschaft 03.06.11 Artikel lesen

Hans Mayer und
der 17. Juni 1953

Der Literaturwissenschaftler Hans Mayer (1907-2001) hat sich während der anderthalb Jahrzehnte 1948/63, in denen er als Professor an der Leipziger Universität wirkte, zu tagespolitischen Fragen höchst selten geäußert. Seine Antrittsvorlesung vom 20. Juli 1949 war dem anscheinend gegenwartsfernen Thema „Goethe und Hegel“ gewidmet. Und dennoch waren seine überfüllten Vorlesungen, obwohl „nur“ deutsche Literaturgeschichte vorgetragen wurde, im berühmten Hörsaal 40 hochpolitische Vorgänge. Wie Hans Mayer dort auf seine Zuhörer aus allen Fakultäten wirkte, hat sein Schüler Uwe Johnson (1934-1984) zum 60. Geburtstag 1967 eindrucksvoll beschrieben.

> Hans Mayer und der 17. Juni 1953 - Unbekannter Text aufgefunden
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Gesellschaft 30.05.11 Artikel lesen

Wer spricht heute
noch sorbisch?

Das Ministerkomitee des Europarates hat in seinem Bericht vom 25. Mai 2011 vor dem Reduktionismus der friesischen und sorbischen Sprache gewarnt. Dem Bericht zufolge sind Nordfriesisch, Saterfriesisch und Niedersorbisch vom Aussterben bedroht. Das Komitee fordert die Bundesrepublik auf, mehr für den Erhalt dieser Minderheitensprachen zu tun. Der Europarat empfiehlt, diese Sprachen im Schulunterricht stärker zu fördern und Rundfunk- sowie Fernsehsendungen vermehrt in den Minderheitensprachen auszustrahlen, um das Interesse an diesen zu erhalten und zu fördern.

> Friesisch und Sorbisch vom Aussterben bedroht
 
Gesellschaft 25.05.11 Artikel lesen

Raus aus Afghanistan

Der 18. Mai 2011, der Tag, an dem deutsche Soldaten in mehr oder weniger Notwehr mehr oder weniger friedliche oder feindliche einheimische Demonstranten verletzt und getötet haben, sollte den Abzug deutscher Soldaten aus Afghanistan einleiten, auch wenn bisher die üblichen Pazifisten, Experten und Moralisten mehr oder weniger überraschend leise treten oder schweigen. Was könnten die Ursachen für einen plötzlichen und vorzeitigen Abzug sein? Analysieren wir als Einstiegshilfe den unvorhersehbaren Ausstieg aus der Kernenergie.

> Der Moment ist günstig, Afghanistan zu verlassen
 
Gesellschaft 22.05.11 Artikel lesen

Vom Drewermann
zum Guttenberg

Können sie sich noch an Eugen Drewermann erinnern? Richtig, den kennen wir doch. Das war dieser nette, etwas linkisch wirkende Onkel von nebenan, meist in eine spießige Strickjacke gehüllt, wie das scheue Schaf in weiche Wolle, und so kam er auch ständig rüber: im Grunde völlig harmlos, wiewohl ganz fest und unbeirrt in seinen Ansichten, die er auch heute mit Nachdruck vertritt, ohne das ihn noch irgendwer ernstlich zur Kenntnis nähme. In seiner ruhigen, nachdenklichen Art glich Drewermann dem chronisch zerstreuten, etwas unbeholfen agierenden Professorentypus, wiewohl er in der Hauptsache ein echter Seelsorger war, den es eher zufällig in Talk-Shows oder auf lärmende Marktplätze verschlug.

> Vom Drewermann zum Guttenberg
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Gesellschaft 22.05.11 Artikel lesen

Friedrich Eberhard von Rochow
und die Aufklärungspädagogik

Die Aufklärung brachte dem Erziehungswesen völlig neue Impulse. Sie forderte eine Hinwendung zu naturgemäßer Pädagogik, die von Vernunft und sittlicher Lebensweise gekennzeichnet war. Die Erziehung wurde auf alle Angehörigen der Bevölkerung ausgedehnt, vor allem auf die Bildung von Frauen sowie die Weiterbildung von Erwachsenen. Wissenschaftliche Verfahrensweisen wurden auch auf praktische Tätigkeiten (Realbildung, landwirtschaftliche und gewerbliche Erziehung) ausgedehnt. Philanthropine oder "Werkstätten der Menschenfreundschaft" standen am Beginn moderner Schulreform.

> Friedrich Eberhard von Rochow-Pädagoge und aufklärerischer Sozialreformer
 
Gesellschaft 28.04.11 Artikel lesen

Die Datenphobie
der Deutschen

Man sollte es doch tatsächlich nicht für möglich halten, im "Spiegel-Online" mokiert sich doch ein merkwürdiger „Journalist“ darüber, dass die Deutschen an einer Datenphobie leiden. Es dürfte jedoch Tatsache sein, dass die Deutschen eher an einer berechtigten Phobie gegen die Menschen leiden, welche aus politischen und wirtschaftlichen Interessen Zahlenwerke und Datenbestände schaffen, um wissenschaftliche Erkenntnisse vorzutäuschen oder gewisse Handlungen zu rechtfertigen. Offensichtlich ist dieses leider sehr häufig der Fall. Manche Journalisten leiden offensichtlich unter einer Gedächtnis-Phobie, da diese wohl vergessen haben, wie man in deutschen Großunternehmen wie Bundesbahn und Telekom Daten gegen verdächtige Mitarbeiter und vermeintliche Schädlinge gesammelt, und hinter dem Rücken der Betroffenen verwendet hat.

> Rainer Westphal: Datenphobie der Deutschen
 
Gesellschaft 07.05.11 Artikel lesen

Staatsfeind in beiden
deutschen Diktaturen

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Anläßlich des Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus, am 8. Mai 1945, widmet sich die Tabula Rasa einem Zeitzeugen, dem 97 Jahre alten Priester Hermann Scheipers aus Ochtrup, der der letzte Überlebende aus dem Priesterblock des KZ Dachau ist. Weil er den Staat durch "freundschaftlichen Verkehr mit Angehörigen feindlichen Volkstums" gefährdete, kam Hermann Scheipers im Oktober 1940 in das Polizeigefängnis von Leipzig. Die Angehörigen "feindlichen Volkstums" waren polnische Zwangsarbeiter. Aus Sicht des jungen Geistlichen gehörten auch sie zu den "Söhnen und Töchtern Gottes, denen meine Liebe und Fürsorge als Priester und Seelsorger galt". Aus Sicht der Nationalsozialisten aber handelte es sich um "Untermenschen", für die Scheipers Gottesdienst gefeiert hatte. Sechs Monate war er im Polizeigefängnis inhaftiert.

> Constantin Graf von Hoensbroech: Staatsfeind in beiden deutschen Diktaturen
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Gesellschaft 12.05.11 Artikel lesen

Die Angst
vor Alzheimer

Demographischer Wandel - die Zahl der Alzheimerpatienten in Deutschlandland steigt rasant und wird in den nächsten Jahren weitere Rekordmarken erklimmen. Fast 2 Millionen Menschen sind derzeit von der Krankheit betroffen, Experten rechnen für das Jahr 2030 mit 2,5 Millionen. Bekanntestes Opfer der letzten Tage, der Fotograph, Maler und selbsternannte Playboy Gunter Sachs, der sich in seinem Schweizer Chalet wegen seiner Alzheimer-Krankheit erschossen hatte. Der 78-jährige Ex-Mann von Brigit Bardot hat damit die Konsequenz gezogen: Im Abschiedsbrief hieß es: "Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand [...]." Auch der Literaturprofessor Walter Jens aus Tübingen erkrankte vor Jahren an Alzheimer, sein Sohn Tilmann hatte 2009 darüber ein Buch geschrieben.

> Annegret Balogh: Demenz – ein unabwendbares Schicksal oder doch nicht?> Demenz: Der lange Abschied von Walter Jens und das Resümee seines Sohnes Tilman
 
Gesellschaft 30.04.11 Artikel lesen

Schmutziges Geheimnis
sauberer Energiegewinnung

Nach der verheerenden Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima in Japan wurden die Forderungen nach einem Ausstieg aus der Energiegewinnung durch Kernkraft und der Förderung nachhaltiger sauberer Energiegewinnung wieder lauter. Auch die Protestkundgebungen für alternative Energiegewinnung und gegen die Kernenergie erfreuten sich in jüngster Vergangenheit wieder eines regen Zulaufs. Die Windkraftanlagen zählen zu dieser ökologisch sinnvollen Alternative. Aber...

> Philipp Legrand: Schmutziges Geheimnis sauberer Energiegewinnung
 
Gesellschaft 21.04.11 Artikel lesen

Akademisch
Abgehoben

Daß ein Politiker überhaupt nach akademischen Würden strebt, ist schon fast strafwürdig. Es gibt in der Politik schon zu viele Wissenschaftler, für die, nach dem Wort eines Spaßvogels, die Wissenschaft nicht dazu da ist, Probleme zu lösen, sondern zu vervielfältigen – durch permanente Differenzierung der Terminologie. Was wir dringend brauchen sind tatkräftige Politiker, die komplexe Probleme lösen, d.h. zunächst sinnvoll vereinfachen. Und da wäre vielleicht von Guttenberg noch einiges zu erwarten. „Smoke on the water“, der Rocksong von Deep Purple, war sein Abschiedslied beim Großen Zapfenstreich.

> Wolfgang Ockenfels: Akademisch abgehoben
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Gesellschaft 09.04.11 Artikel lesen

Von John Rawls
zu Samuel Butler

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„Urzustand“ und „Schleier des Nichtwissens“ sind die Reagenzien für eines der bekanntesten philosophischen Gedankenexperimente. Der Experimentator, John Rawls (1921-2002), bedient sich dieser philosophischen Chemikalien, um Gerechtigkeitsgrundsätze zu ermitteln. Was sind der Urzustand und der Schleier des Nichtwissens? Anders als für Teile der älteren politischen Philosophie, ist der Urzustand für Rawls kein vergangener tatsächlicher oder rekonstruierter Naturzustand, sondern ein Fragezustand, in den sich jeder von uns zu jedem beliebigen Zeitpunkt gemeinsam mit anderen versetzen kann, um mit ihnen in fairer Verhandlung und Übereinkunft Grundsätze der Gerechtigkeit zu gewinnen

> Seinsunwilligkeit vor dem Schleier gebürtlichen Nichtwissens
 
Gesellschaft 06.04.11 Artikel lesen

Multikulti
war gestern

Nachdem sie das Ende des Sozialismus ausgerufen hatten, suchten linke Karrieristen und rechte Abzocker nach einer neuen Legitimation dafür, sich den Ratlosen und Ratsuchenden in aller Welt als Heilsbringer ideell und materiell zu empfehlen. Bemerkenswerterweise einigten sich Links und Rechts auf die Ideologie des Multikulturalismus als neue Menschheitsbeglückung. Selbst bei großzügigster Interpretation aller vorliegenden Veröffentlichungen zum Multikulturalismus läßt sich aber leider nur feststellen, daß es überhaupt keine konkreten Vorstellungen davon gibt, wie eine multikulturelle Gesellschaft funktionieren soll. Denn was Links und Rechts unter Multikultur als Lösung des Problems halbwegs friedfertigen Zusammenlebens von unterschiedlichen Ethnien, Sprach- und Kulturgemeinschaften Wirtschafts- und Gesellschaftsformen ausgeben, ist bestenfalls die Benennung oder Beschreibung des Problems, nicht aber seine Lösung.

> Bazon Brock: Die Kultur zivilisieren
 
Gesellschaft 06.04.11 Artikel lesen

Die Angst der Deutschen vor
der Zukunft in die Vergangenheit

Kein westliches Land ist so technikfeindlich und fortschrittspessimistisch wie Deutschland. Nirgendwo auf der Welt sind Atomkraft, Gentechnik und Stammzellenforschung so geächtet, Chemieangst und Mobilfunkfurcht so verbreitet. Trotz höchster Sicherheitsstandards ist der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossene Sache, während alle anderen deren Vorteile gerade wieder entdecken und nutzen. Eine CSU-Agrarministerin tut im Jahr 2009 alles, um die Pflanzengentechnik abzuwürgen. Universitäten haben resigniert und die Forschung auf diesem Gebiet aufgegeben. 80 Prozent der Gentechnikforscher sind bereits ausgewandert oder wollen es tun. Wichtige Grundlagen der Pflanzengentechnik wurden einst in deutschen Labors entwickelt. Doch Fortschritt war gestern.

> Nathan Warszawski: Die Angst der Deutschen vor der Zukunft in die Vergangenheit
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Gesellschaft 03.04.11 Artikel lesen

Hat die Fachhochschule noch
eine Existenzberechtigung?

Haben die Fachhochschulen in der gewandelten Hochschullandschaft „nach Bologna und PISA“ noch eine Existenzberechtigung? Die Frage mag den meisten Beobachtern ketzerisch erscheinen, sind sich doch Medien, Politiker und Hochschulleitungen sicher, dass die Fachhochschulen ausgeweitet werden sollen. Der allgemein angegebene Grund: sie sind anwendungs- also praxisorientiert (als „Universities of Applied Sciences“) und viel billiger als die Universitäten. Ich werde diesen common sense infrage stellen. Nach meiner Auffassung spricht sehr viel dafür, die Fachhochschulen – wo immer dies möglich ist – in die Universitäten zu integrieren (und die verbleibenden Fachhochschulen mit Berufsakademien und Fachschulen als eine Art College zu behandeln).

> Michael Opielka: Aus zwei mach eins? Zur Entwicklung der Fachhochschulen am Beispiel Jena
 
Gesellschaft 03.04.11 Artikel lesen

Narzisstische Gesellschaft
fördert seelisches Leid

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Wenn sich in diesem Lande in den Unternehmen immer häufiger perverse Verhaltensweisen bemerkbar machen, dann dürfte es daran liegen, dass sich die Werteverhältnisse aufgrund des Zeitgeistes, welcher vom Neoliberalismus geprägt wird, verschoben haben. Es lässt sich nicht verheimlichen, dass diese Gesellschaft förmlich zum Egotrip einlädt. Der zunehmende wirtschaftliche Zynismus fördert narzisstische Verhaltensweisen, und somit die seelische Gewalt gegenüber den vermeintlich Schwächeren dieser Gesellschaft. Diese Gesellschaft wird immer oberflächlicher. Es zählt ausschließlich Geld, Erfolg und ein makelloser Lebenslauf.

> Rainer Westphal: Warum eine narzisstische Gesellschaft seelische Gewalt fördert
 
Gesellschaft 30.03.11 Artikel lesen

Kommentar zur:
Islamkonferenz

Vor der Deutschen Islamkonferenz hat Bundesinnenminister Friedrich seine Aussage zur kulturellen Ausgrenzung des Islams im ARD-Morgenmagazin vom 29.3.2011 bekräftigt. Friedrich verweist darauf, dass diejenigen Muslime, welche in Deutschland leben zu dieser Gesellschaft zwar gehören, jedoch nicht Teil der kulturellen Identität des Landes seien. Für Friedrich scheint sich die Identität dieses Landes auf Grundlage folgender Fragen zu erschließen: „Wo kommen die Deutschen her? Wo kommt die Kultur dieses Landes her? Was hat unsere Wertemaßstäbe geprägt?“ Für Friedrich ergibt sich daraus eine „klare“ Antwort, nämlich die christlich-abendländische Kultur. Bei der Frage, was eigentlich unter dem Kulturbegriff zu verstehen ist, trifft man auf eine Vielzahl von Definitionen.

> Der Schein vom Sein – zum Theater einer objektivistischen Kulturinterpretation
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Gesellschaft 30.03.11 Artikel lesen

Das Unwahrscheinliche
ist Realität geworden

In ihrer Regierungserklärung vom 17. März 2011 findet die Bundeskanzlerin Worte, mit denen die Bevölkerung dieses Landes entängstigt werden soll, das circa ein Fünftel seines Strombedarfs mittels Kernspaltung deckt: „Derart gewaltige Erdbeben und Flutwellen, wie sie Japan getroffen haben, treffen uns nach allen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erwartungen nicht.“ Blicken wir zurück: Anlässlich ihrer Vereidigung im Jahr 2005 gelobte die Kanzlerin, ihr Bestes geben zu wollen, um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ (Art. 56 GG)

> Kanzlerin muss sofortiges Herunterfahren aller AKW einleiten
 
Gesellschaft 17.03.11 Artikel lesen

Deutsches Schulsystem: Vom
Mythos der Chancengleichheit

Im vergangenen Jahrhundert hat sich die Bildungsbeteiligung signifikant erhöht. Trotzdem weisen Bildungsforscher immer wieder daraufhin, dass nicht allen Kindern der Zugang zu Schulformen gleichermaßen offen steht. Durch die Veröffentlichung der PISA - Ergebnisse (PISA: Programme for International Student Assessment) gewann das Thema soziale Disparitäten in der Bildungsbeteiligung und dem Kompetenzerwerb signifikant an Bedeutung in der bildungssoziologischen und -politischen Debatte.

> Philipp Legrand: Die Reproduktion sozialer Ungleichheiten im deutschen Schulsystem
 
Gesellschaft 09.03.11 Artikel lesen

Benedikt XVI. - ein
Übergangspapst?

Zwei italienische Journalisten waren es, Paolo Rodari und Andrea Tornielli, die im vergangenen Sommer das Buch mit dem etwas martialisch klingenden Titel „Angriff auf Ratzinger“ veröffentlicht haben. Das Buch beginnt mit einem längeren Zitat. Es spricht ein Kurienkardinal, der anonym bleiben will, aber seine Einschätzung des deutschen Pontifikats dennoch den beiden Autoren anvertrauen wollte. Und so diktierte er ihnen diese Sätze: „Ich habe immer noch, als ob es heute wäre, die Worte im Ohr, die ich einen damals äußerst einflußreichen Kardinal der römischen Kurie am Tag nach der Wahl Benedikts XVI. sagen hörte: ,Zwei, drei Jahre – länger als zwei, drei Jahre wird das nicht dauern’, wobei er seine Worte mit einer Art beschwichtigenden Geste begleitete.

> Guido Horst: Nun geht es erst richtig los
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Gesellschaft 28.02.11 Artikel lesen

Die Politik und die
intellektuelle Redlichkeit

Es ist eine Binsenweisheit, dass Binsenweisheiten immer wiederholt werden müssen, damit diese nicht in Vergessenheit geraten. Eine Binsenweisheit ist es, dass Politik nichts mit Moral zu tun haben muss, sondern diese durch das Volk den Politikern ständig zur Pflicht zu machen ist. Einer Studie gemäß, die von renommierten Psychologen durchgeführt wurde, sollen Menschen mit Macht beim Lügen wahre Könner sein. Mit anderen Worten, Mächtige sind die besseren Lügner.

> Die Politik und die intellektuelle Redlichkeit
 
Gesellschaft 28.02.11 Artikel lesen

"The King's Speech" ist
bester Film des Jahres

Der Gewinner der diesjährigen Oscarnacht ist das britische Drama um den stotternden König Georg VI. Der Film hatte die diesjährigen Academy Awards dominiert und räumte die Preise für den besten Film, für die beste Regie, für das beste Drehbuch und für den besten Hauptdarsteller (Colin Firth) ab. Beste Schauspielerin wurde Natalie Portman in "Black Swan". Hingegen konnte "True Grit" der Coen-Brüder trotz Nominierungenen keinen Preis mit nach Hause nehmen.

 
Gesellschaft 21.02.11 Artikel lesen

Leonard Susskind und der
Krieg um das Schwarze Loch

Schwarze Löcher sind real, realer zumindest als die geschichtlichen Überlieferungen aus dem "Black Hole von Kalkutta", einem berühmt berüchtigten Kerker im kolonialen Indien, in dem in der Nacht vom 20. Juni 1756 ein grauenvolles Massaker stattgefunden haben soll. Das Universum ist voll von ihnen, und sie gehören wohl zu denbizarrsten, gewaltigsten und spektakulärsten Körpern der Astrophysik. Es handelt sich um besonders kompakte und dichte Objekte, aus denen nicht einmal das Licht zu entkommen vermag. Verstehen lassen sich diese Merkwürdigkeiten der Natur nur sehr schwer.

> Die beunruhigenden Folgen des Raumzeitkontinuums der Quantenfeldtheorie
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Gesellschaft 18.02.11 Artikel lesen

Mutmaßungen über
Andreas Baader

Fluchtpunkt Anarchie, Endstation Terror – Tod in Stammheim. Was über den Andreas Baader zu Lebzeiten und seither berichtet wurde, verstärkt einmal mehr die Vermutung, dass mittels gängiger, griffiger Allgemeinplätze ein auf Anhieb schlüssiges, überzeugendes Bild konstruiert werden kann, dass erst auf den zweiten, dritten Blick an Schärfe und Kontur verliert, weil die Widersprüche und Ungereimtheiten in den Details liegen, die von den ´Kennern´ gerne übersehen werden. Wenn sich der frühe Baader, zum Beispiel, als gerissener Kleinkrimineller hervor tat, dann war dies eine Rolle, die er gut gebracht hat; aber es war nicht die einzige, so wenig wie die des Maulhelden, der andere abstößt oder in seinen Bann zieht – je nachdem.

> Höllenfahrt auf totem Gleis - Mutmaßungen über Andreas Baader
 
Gesellschaft 17.02.11 Artikel lesen

Der Heilige Augustinus
und die "Carnedizee"

Nicht bloß die Agrarindustrie hat ihre Fleischskandale, auch die Philosophie: Seit vielen Jahrhunderten zerbrechen sich große Denker den Kopf darüber – sei es im Ohrensessel, sei es bei Tisch –, wie sie es bei aller Liebe zur Wahrheit bewerkstelligen können, auf das noch sehr viel leidenschaftlicher geliebte Fleisch nicht verzichten zu müssen. Insbesondere zwei Probleme stehen dem Weg des Fleisches auf den Tellermittelpunkt der Denker im Wege. Da ist zum einen das christliche Gebot „Du sollst nicht töten!“, zum anderen das fast immer überreiche Parallelangebot an nichttierischer Nahrung.

> Carnedizee - Philosophie als fleischlastiges Denken statt brotlose Kunst
 
Gesellschaft 16.02.11 Artikel lesen

Aufarbeitung: Thüringen
und seine DDR-Geschichte

Der Freistaat Thüringen will mit einem neuen Gedenkstättenkonzept zukünftig an die DDR-Vergangenheit erinnern. Der Erfurter Landtag billigte den Vorschlag einer Historikerkomission. Dieser sieht eine verbesserte Zusammenarbeit von Gedenkstätten bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur und eine stärkere Würdigung bürgerschaftlichen Engagements vor. Darüber hinaus sollen sich die Kommunen finanziell stärker an der Förderung dieser Einrichtungen beteiligen. Der Vorsitzende der Komission, Volkhard Knigge, bezeichnete den Entschluß als eine große Chance, denn der Freistaat sei das einzige Bundesland mit einem derartigen Konzept.

> Opfer mit Durchblick stellen die Welt in Frage
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Gesellschaft 14.02.11 Artikel lesen

Die etwas andere Filmkritik:
"Tal der Wölfe - Palästina"

Der Film "Tal der Wölfe - Palästina" basiert auf einer türkischen Serie, die zur besten türkischen Fernsehzeit läuft. Wenn die Serie läuft, sind die Straßen Istanbuls befahrbar! Da das Thema von den Türken sehr gut angenommen worden ist, sind geschäftstüchtige Kulturschaffende auf den Gedanken gekommen, aus der Serie einen Abend füllenden Film zu drehen. Es soll der teuerste Film sein, der jemals in der Türkei gedreht worden ist. Sehr erfolgreich. Der finanzielle Erfolg bei den im Ausland lebenden Türken soll wiederholt werden.

> Die etwas andere Filmkritik Tal der Wölfe – Palästina
 
Gesellschaft 30.01.11 Artikel lesen

Der Traum von ewiger Schönheit

Anti-Aging-Medizin was ist das? Der Kampf gegen das Altwerden? Will diese Medizin den ewigen Wunsch der Menschheit, jung zu bleiben, mit wissenschaftlicher Methodologie bewahrheiten? Oder steigen Menschen mit dem äußeren Habitus des Alters in ein Bad und verlassen es in der äußeren Gestalt der Jugend, so wie Lucas Cranach d.Ä. (1546) in einem Gemälde der Nachwelt überliefert hat? as die Haut anbelangt, so ist die moderne Dermatologie diesem Ziel schon ein Stück näher gerückt. Aber es wäre viel zu eng gesehen, wenn die Anti-Aging-Medizin nur die Erhaltung der äußeren Gestalt als wünschenswert sich zum Ziel setzen würde, und sie hätte wohl auch die Ideologie der Eitelkeit zum Inhalt. Es ist der Blick in die Statistik, der den Anlass und den tieferen Grund für die Etablierung dieses neuen Medizin-Zweiges uns aufzeigt. Die Menge an Arzneimittelverordnungen in Deutschland steigt mit dem kalendarischen Alter exponentiell, der steile Anstieg beginnt mit dem 45sten Lebensjahr.

> Annegret Balogh: Anti-Aging-Medizin
 
Gesellschaft 17.01.11 Artikel lesen

Das Ende des
unendlichen Wachstums

Gemessen an den wahren Herausforderungen des globalen Klimawandels war Cancún eine verheerende Pleite. Angesichts des eigenen Verbrauchs ist die EU nun aber in der Pflicht, allein voranzuschreiten, sollte der Kompromiss von Cancún nicht umgesetzt werden können. Der weltweite naturwissenschaftliche Konsens legt nahe: Will man drastische ökonomische Schäden, Klimakriege um schwindende Nahrungs- und Trinkwasservorräte und Millionen Tote vermeiden, müssten die globalen (!) Klimagasemissionen bis 2050 um etwa 80 Prozent sinken. Dabei haben wir Deutschen pro Kopf die zweieinhalbfachen Emissionen wie die Chinesen und die 30-fachen Emissionen wie die Afrikaner.

> Das Ende des unendlichen Wachstums
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Gesellschaft 17.01.11 Artikel lesen

Leuchtende Pfade
zum Kommunismus

Es seien, hörten wir, Wege zum Kommunismus zu beschreiten, um zu wissen, ob das, was man Kommunismus nennen sollte, möglich sei. Hat er sich also vom unbedingten Glaubensbekenntnis – entweder ER oder Barbarei – von ehedem auf diese empiristische Metapher zurückgezogen? Aber auch sie hilft kaum weiter, sie behindert eher klares – kognitives – Verstehen dieses Großidols. Kommunistisch – was heißt dass? Das Problem, das er sich stellt, ist es, die sogenannte soziale Frage zu lösen, und zwar endgültig! Endgültig, d. h. radikal, d. i. an die Wurzel gehen: damit war nichts Geringeres gemeint, als die Aufhebung des Privateigentums zugunsten des Gemeineigentums in Gang zu setzen.

> Steffen Dietzsch: Leuchtende Pfade zum Kommunismus
 
Gesellschaft 07.01.11 Artikel lesen

Wer bin ich? Eine Einführung
in die Philosophische Beratung

Heutzutage gibt es ein breites und beinahe unüberschaubares Angebot an Beratungsmöglichkeiten. Alle haben ein vorgebliches Ziel: sie wollen dem Menschen helfen, seine Probleme zu verarbeiten und sich selbst höher zu entwickeln bzw. zu entfalten. So weit klingt alles logisch und wünschenswert. Vor allem da es ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein scheint, ein erfülltes Leben zu führen, sein Leben gelingen zu lassen.

> Lisz Hirn: WER BIN ICH? - Eine Einführung in die Philosophische Lebensberatung
 
Gesellschaft 10.01.11 Artikel lesen

Nachdenken über
"Work Life Balance"

Es gibt gute und schlechte Freunde. Nachdem mich jemand überredet hatte, eine Glosse über das Thema »Work Life Balance« zu schreiben, war ich nach einer Weile überzeugt, es habe sich um einen Freund der letzteren Sorte gehandelt: Von Stund an ging es mir jedenfalls so miserabel wie dem bärtigen Mann in der bekannten Geschichte, der, nachdem ihn jemand gefragt hatte, ob sein Bart beim Schlafen über oder unter der Bettdecke liege, kein Auge mehr zu tun konnte. Ich lebte sozusagen nach dem frei nach Heine formulierten Motto »Denk ich an Work-Life in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht«.

> Walther Ch. Zimmerli: Vom Unfug des Gleichgewichts - Nachdenken über „Work Life Balance“
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Gesellschaft 10.10.10 Artikel lesen

Das Internet und die Deutschen

Nach der Initiative D21 profitiert eine große Mehrheit der Deutschen immer noch nicht von den Möglichkeiten der digitalen Medien. So ist das World Wide Web für drei Viertel der Bevölkerung kein fester Bestandteil ihres täglichen Lebens. D21-Vorstand Ulrich Herrmann betonte bei der Präsentation der Studie "Digitale Gesellschaft", daß die meisten Deutschen noch nicht in der digitalen Gesellschaft angekommen sind. Die Tabula Rasa hat Frank Schirrmachers Buch "Payback" rezensiert.

> Eine Anmerkung zu Frank Schirrmachers "Payback"
 
Gesellschaft 03.01.11 Artikel lesen

Das Ende der Wehrpflicht

Nach mehr als 50 Jahren wird nun die Wehrpflicht in Deutschland ausgesetzt. Zum letzten Mal werden am 3. Januar junge Männer regulär zum Grundwehrdienst eingezogen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums müssen bundesweit noch rund 12.000 Wehrpflichtige ihren Grundwehrdienst antreten. Zum zweiten Einberufungstermin - Anfang März - rücken dann nur noch Freiwillige ein. Zum 1. Juli 2011 wird die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt. Die Zahl der Bundeswehrsoldaten soll von 240.000 auf 185.000 zurückgehen. Auch der Zivildienst wird künftig entfallen.

> Quo vadis? Wohin geht die Bundeswehr?> Frank-Jürgen Weise - der neue Mann für die Bundeswehr
 
Gesellschaft 24.10.10 Artikel lesen

Von Deutschlands Beruf - Oder:
Europa und der deutsche Geist

Dass Deutschland ein zweigeteiltes Land sei, und zwar genuin, dass war einem Deutschland so sehr verbundenen Schriftstellerkreis wie dem spanischen um Ortega y Gasset schon zu Zeiten tiefster deutscher Einheit (im Kaiserreich) offensichtlich. Es habe „im Gesamtverlauf seiner Geschichte die Unfähigkeit bewiesen, eine kulturelle Einheit zu bilden“, so ein diesbezüglich markantes Diktum.Es sei kennzeichnend für den Mangel an politischer Kultur der Deutschen, dass sie die „sozialen Widersprüche und Disharmonien nicht gewahr“ werden und „gar mit Stolz ein Dasein aus unterschiedlichen und heterogenen Lebensfragmenten führen“ und eben niemals „vor Durst nach Einigkeit verschmachten.“

> Von Deutschlands Beruf - Oder: Europa und der deutsche Geist
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Gesellschaft 09.11.10 Artikel lesen

Und er kommt doch:
Der Klimawandel

Klimaökonomen unterschätzen die drohenden Klimaschäden. Der Klimawandel kommt schneller und drastischer als vermutet. Es geht aus aktueller Sicht der Naturwissenschaftler für 2050 im Grunde um minus 95 % Klimagase in den Industriestaaten und minus 80 % weltweit, will man katastrophale Schäden vermeiden. Wer wie Nick Stern global nur 50 % will (oder wie andere noch viel weniger), droht große Klimaschäden in Kauf zu nehmen. Ökonomen stützen damit gerade die aktuelle, lasche Mainstream-Klimapolitik. Die bisher im Schnitt die Emissionen in westlichen Ländern lediglich konstant hält, und zwar so, dass ein Deutscher immer noch die dreifache Pro-Kopf-Emissionsmenge hat wie ein Chinese.

> Felix Ekardt: Kritik der Klimaökonomik
 
Gesellschaft 14.12.10 Artikel lesen

Himmelhoch, jauchzend
zu Tode betrübt

Er ist einer der bekanntesten deutschen Chefärzte, Manfred Lütz. Sein Krankenhaus für psychisch Kranke liegt nahe Köln. Um dort hinzugelangen, benutze man die Abfahrt Köln "Wahn". Und der Chefarzt, der nebenbei noch Theologe ist, weil er glaubt, daß die Medizin allein verdumme, tourt als Medienstar durch Deutschland, kaum eine Talkshow ohne ihn. Sein neuer Clou: er will seinen Bestseller "Irre! Wir behandeln die Falschen, unser Problem sind die Normalen" auf die Bühne bringen. Hier ein Auszug aus dem Buch, das seit Monaten in der "Spiegel"-Liste zu finden ist.

> Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt
 
Gesellschaft 04.10.10 Artikel lesen

Schabowskis Zettel

„Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“ Als er stammelnd die Grenzen für offen erklärt, ist sich Günter Schabowski der Sprengkraft seiner Worte nicht bewußt. Vor nunmehr einundzwanzig Jahren wurde das Undenkbare greifbar. Zuerst fiel die Mauer in den Köpfen, dann in den Herzen. Viele Anhänger der ehemaligen DDR haben Schabowski die Grenzöffnung und damit die Zerschlagung ihrer Republik nicht verziehen. Heute lebt der ehemalige Journalist des "Neuen Deutschlands" zurückgezogen in Berlin, auch mit seiner Gesundheit steht es nicht bestens. Schabowsiki, soviel ist sicher, ist einer der wenigen der Ex-SED-Führungs-Clique, der bereut hat, der sich wendete, und der dafür bezahlen mußte. Die denkwürdigen Ereignisse von 1989 analysiert für die Tabula Rasa Graf von Hoensbroech.

> Schließt euch an, denn: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
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Gesellschaft 02.11.10 Artikel lesen

Chronist aus Leidenschaft:
Peter Scholl-Latour

Wenn es klappt, dann wird der vitale Greis auch noch mit über Neunzig Jahren um den Erdball rasen, vor Ort recherchieren und, wieder im heimischen Exil angelangt, unermüdlich die unvermeidliche Katastrophe, den Schlamassel prophezeihen – so, und nur so musste es schließlich wieder kommen: so kam es immer schon. Grimmig und grantig gebärdet sich der Alte dann, und wenn ihm irgendwelche Schönredner dazwischen funken, kann er schon mal richtig böse werden.

> Chronist aus Leidenschaft - Peter Scholl-Latour
 
Gesellschaft 15.11.10 Artikel lesen

Das "schöne Leben"
im DDR-Zuchthaus

Dieter Winderlich war begeisterter „Volkspolizist“ der ersten Stunde und eingefleischter Marxist-Leninist. Beide Überzeugungen vertritt der ehemalige Generalmajor und, nach Karl Maron und Friedrich Dickel, letzte Anführer der „Deutschen Volkspolizei“ noch heute. Man kann das nachlesen in einem Artikel, den er zum 65. Gründungstag der „Volkspolizei“, aus der später, als sie noch „Kasernierte Volkspolizei“ hieß, die „Deutsche Grenzpolizei“ als Vorläufer der DDR-Grenztruppen, das „Ministerium für Staatssicherheit“ und 1956 die „Nationale Volksarmee“ hervorgingen, am 1. Juli 2010 veröffentlicht hat. Dort schwärmte er von der „antifaschistischen Polizei des Volkes“, in der „junge Arbeiter und Bauern“ gedient hätten.

> Die „Volkspolizei“ und die DDR-Zuchthäuser - Dieter Winderlichs „humaner Strafvollzug“
 
Gesellschaft 16.11.10 Artikel lesen

Kein Ende in Sicht - die
Securitate und ihre Opfer

Das Leben des Dichters Oskar Pastior hat Herta Müller (Foto) zu ihrem viel gerühmten Roman „Atemschaukel“ inspiriert. Und sie war nach den Enthüllungen von Pastiors Spitzeltätigkeit für den rumänischen Geheimdienst Securitate tief gekränkt und darüber bestürzt. Ihre Sicht auf den Freund und Büchner-Preisträger hatte sich verändert. Auch ein anderer Freund Pastiors, Dieter Schlesak, hat nun in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" über dessen Spitzeltätigkeit reflektiert. "Meine Jugend im Rumänien der sechziger Jahre war anders, als ich sie bisher im Gedächtnis hatte. Sie wird durch die Lektüre zu einem Netz von ekelhaften Gemeinheiten, Verrat und Abgründen der tödlichen Gefahren." Die Tabula Rasa wirft nochmals einen Blick auf eine Tagung in Jena, die sich diesem Thema angenommen hatte. Der Schriftsteller Richard Wagner hat sich nunmehr dafür ausgesprochen, die Oskar-Pastior-Stiftung nicht mehr fortzuführen und auch keinen Pastior-Preis zu vergeben. Seins Werk hat weiterhin künstlerisch Bestand, seiner Dichtung fehlt jede moralische Instanz, daher kann man diese weiterhin lesen.

> Der Sog der Vergangenheit – Zur Tagung “Die Securitate in Siebenbürgen”
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Gesellschaft 24.10.10 Artikel lesen

Ein Tagungsband zu 20
Jahre Friedliche Revolution

Bild

Gerade frisch aus der Druckpresse erreicht die geneigte Leserschaft ein kleiner Sammelband zu „20 Jahre Friedlichen Revolution – Warschau – Leipzig – Berlin – Jena“. Herausgeber ist das Collegium Europaeum Jenense (CEJ) der Friedrich Schiller Universität Jena unter Federführung von Prof. Dr. Martin Herrmann als Herausgeber. Der Sammelband geht zurück auf das gleichnamige Kolloquium vom 19. Juni 2009, welches vom CEJ, der Stadt Jena und der Ostthüringer Zeitung (OTZ) organisiert wurde. Der Sammelband vereint die überarbeiteten Vorträge dieser Tagung.

> Es bedarf wohl keiner friedlichen Revolution mehr in Deutschland…
 
Gesellschaft 12.10.10 Artikel lesen

Integration als Problem -
Zur Tragik eines Begriffs

Es ist an der Zeit, einmal gründlich und mit gebotener Nüchternheit über einen Begriff nachzudenken, der mittlerweile so inflationär, oberflächlich und konform verwendet wird, dass die eigentliche Problematik, die er birgt, klammheimlich hinter der mutwillig geblähten Fassade zu verschwinden droht. Über Integration wird derzeit so unvermittelt wie unverhohlen schwadroniert, schamlos wie selbstverständlich, unverbindlich und unschuldig, ausdauernd bis ausufernd; stets und ständig. Das Wort ist in aller Munde und noch die kleinste publizistische Abhandlung kann nicht mehr ohne auskommen, will sie auch nur in Ansätzen ernst genommen werden. Aber genau hier liegt das Problem: diese begriffliche Vereinbarung wird selbst gar nicht ernst genommen, wird gebraucht, als hantiere man mit einer Tube Alleskleber, die schon sämtliche inhaltliche Einzelteile binden, halten mag.

> Integration als Problem - Zur Tragik eines Begriffs
 
Gesellschaft 24.10.10 Artikel lesen

Integrierende Religionskunde
statt trennender Islamunterricht

Zwei Dinge sind auseinanderzuhalten: Auf der einen Seite die jüngst bekanntgegebene Förderung des Lehrfaches Islamische Theologie etwa an den Universitäten von Tübingen und Münster. Auf der anderen Seite der Islamunterricht an allgemeinbildenden Schulen. Begrüßenswert ist die Förderung des Faches Islamische Theologie genau dann, wenn durch sie eine ergebnisoffene historisch-kritische Auslegung des Koran gefördert wird. Abzulehnen ist schulische Islamkunde dann, wenn sie separierend wirkt, statt integrierend angelegt zu sein. Um nicht separierend zu wirken, muss dort, wo Religion an Schulen unterrichtet wird, das Thema Islam Teil eines umfassenderen Unterrichtsfaches sein.

> Die Ähnlichkeit in der Verschiedenheit
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Gesellschaft 10.10.10 Artikel lesen

"Geiz ist geil" - Über
Lohn- und Preisdumping

Zunächst wollen wir eine Begriffsdefinition versuchen, die sich mit Dumping im eigentlichen und im übertragenen Sinn beschäftigt. Was also verstehen wir unter Dumping? Vom englischen „to dump“ – also „abladen, wegschütten, loswerden“ kommt der Ausdruck, der das Anbieten von Waren zu sehr niedrigen Preisen beschreibt. Dumping dient a) der Erlangung einer stärkeren Markposition oder b) dem Eintritt in diese Märkte durch extrem niedrigpreisige Angebote. Wichtig ist, dass Dumping in wirtschaftswissenschaftlichem Sinn nicht einfach nur starke Preissenkungen bedeutet, sondern dass hier bewusst ein kurzzeitiger Verlust einkalkuliert wird, damit man langfristig seine Position verbessert.

> „Geiz ist geil“ - Über Lohn- und Preisdumping
 
Gesellschaft 06.10.10 Artikel lesen

Was dürfen wir hoffen?
Die Elite und die Leitkultur

Bereits im Jahr 1992 ging es um – das Gespenst der Politikverdrossenheit. Und die Gesellschaft für deutsche Sprache hatte es damals zum Wort des Jahres gekürt. Auch achtzehn Jahre danach ist es weiterhin ein geflügeltes Wort, steht es doch exemplarisch und nach wie vor für die Frustration der kleinen Leute, die enttäuscht von der Politik sind, die sich aber vor allem aus dem Herrschaftsdiskurs ausgegrenzt wissen, und die sich im Gegenzug mehr direkte Demokratie in der Republik wünschen. 2002, zehn Jahre später, hatte der Historiker Arnulf Baring sein „Bürger auf die Barrikaden!“ gefordert und zugleich diagnostiziert, daß hilflose Politiker das Land verrotten lassen würden.

> Die herrschenden Eliten und die Politikverdrossenheit
 
Gesellschaft 06.10.10 Artikel lesen

Sarrazin und die Frage nach
der menschlichen Existenz

Eine überzeugende Antwort auf die fundamentalethische Frage, warum überhaupt Menschen hervorgebracht werden sollen, kennt Sarrazin ebenso wenig wie die Philosophie seit der griechischen Antike: „Es gibt schließlich keine rationale Begründung dafür, weshalb sich Individuen, Familien, ein Stamm, ein Volk überhaupt fortpflanzen. [...] Jeder muss selber entscheiden, ob er es für wertvoll erachtet, Nachkommen zu haben, dass seine Familie sich fortpflanzt und sein Volk in seiner kulturellen und physischen Eigenart eine Zukunft hat.“

> Sarrazins Weg von der Amöbe zum Menschen und zurück
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Gesellschaft 04.10.10 Artikel lesen

Hilft das Lesen in der Not?

Vielleicht sind die Reservoirs der westlichen Kulturen erschöpft. Der Mo­tor des Fortschritts und der Ausdifferenzierung scheint ein Auslaufmodell zu sein. Ideenverlassenheit, Welt- und Selbstfremdheit, Traditionsverlust, „das Grauen“ (Joseph Conrad) sind die Stichwörter der Moderne seit 1900. Zwar lauft alles auf hohem Niveau weiter, doch scheint es keine substanziellen Ziele mehr zu geben, sondern es gilt, Krisen zu managen, Misserfolge zu vermeiden, Konflikte stillzustellen, Geld zu verdienen und sich irgendwie zu amüsieren (sofern all das noch gelingt).

> Hilft das Lesen in der Not? Warum unsere Wirtschaftskrise eine Krise der Moderne ist
 
Gesellschaft 04.10.10 Artikel lesen

Der schwierige Umgang mit der Freiheit

Wir leben in einer Demokratie, genießen große Freiheit. Dennoch sind viele Menschen mit den politischen Verhältnissen im Land unzufrieden. In Ost wie West gibt es Sehnsucht nach dem Sozialismus. Das ist bedenklich, meint der Ex-Stasi-Beauftragte Joachim Gauck. Er vermutet hinter der Verdrossenheit vor allem Angst. Die Tabula Rasa sprach mit Joachim Gauck.

> Constantin Graf von Hoensbroech im Interview mit Joachim Gauck
 
Gesellschaft 26.09.10 Artikel lesen

War Darwin Atheist?

Charles Darwin (1809-1882) war fasziniert von der Vielfalt der Lebewesen auf unserer Erde. Und er war ein großer Naturforscher, der eine riesige Fülle von Beobachtungsmaterial gesammelt und viele Bücher dazu geschrieben hat. Weltberühmt wurde er durch die Theorie, die er in dem Buch Über die Entstehung der Arten (1859) dar­legt und begründet.

> Kein Atheist: Wie Darwin zu Religion und Schöpfungsglauben stand
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Gesellschaft 24.09.10 Artikel lesen

Was leistet die Palliativmedizin?

Nach der Definition der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ist Palliativmedizin die Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, für die das Hauptziel der Begleitung die Aufrechterhaltung der Lebensqualität ist. Die Tabula Rasa fragt nach.

> Der "ganzheitliche Ansatz" der Palliativmedizin
 
Gesellschaft 30.07.10 Artikel lesen

Schicksal Demenz?

Eine versierte Lektorin redigierte zurecht in einem Manuskript das Erwähnen von Demenzen. Das Wort Demenz leitet sich – wie so vieles in der medizinischen Wissenschaft - von dem lateinische Wort dementia (ohne Geist) ab und bedeutet in unserem Sprachgebrauch ein Defizit an geistiger, emotionaler und sozialer Leistungsfähigkeit. Es wird also die Summe von vielgestaltigen Zeichen (Symptomkomplex) einer mangelnden Funktion unseres Gehirns so bezeichnet.

> Demenz – ein unabwendbares Schicksal oder doch nicht?
 
Gesellschaft 27.07.10 Artikel lesen

Nietzsche on Facebook?

Hand auf´s Herz: Sind Sie bei Facebook? Haben Sie einen persönlichen Account, den Sie regelmäßig nutzen, um neue Freunde zu „adden“ und sich zu „connecten“? Auch die Philosophie nimmt teil am postmodernen Reigen des virtuellen Zeitalters und zwar in Form von schizophilen Profilen. Hier trifft man virtuelle Tote in zehnfacher, manchmal sogar hundertfacher Form, zum Teil mit falscher Orthographie, aber zumeist leben sie in der virtuellen Welt mit denselben Personen (oder besser gesagt mit „personas“ im Sinne von Masken) wie im realen Leben.

> Nietzsche on Facebook? - Postmoderne Welten des Philosophierens
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Gesellschaft 19.05.10 Artikel lesen

Wie irre sind wir eigentlich?

Bild

Rechte: Gütersloher Verlagshaus

Ganz so heiter und unbeschwert, wie es die einleitenden Worte des gelernten Mediziners und wortgewandten Eckart von Hirschhausen mutmaßen lassen, ist das neue Buch von Manfred Lütz dann doch nicht, was nicht heißt, daß man zuerst über Hirschhausen und dann über Lütz nicht herzlich lachen kann. Denn: „Ich möchte mir das Gehirn möglichst lange frisch halten, indem ich es möglichst selten benutze“ oder: „Aristoteles dachte noch, das Hirn sei nur ein Apparat, um das Blut zu kühlen. Und wie wir heute wissen, hat er bei vielen Menschen recht behalten …“, bleiben schöne Kalauer.

> Wie irre sind wir eigentlich?
 

 

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Linke Unterwerfung: Islam schützen, Christentum verleumden

(Giulio Meotti)

Das weltweit größte Shopping-Portal, Amazon, verkauft viele Halloween-Kostüme. Eine der Neuheiten im Jahr 2016 war die "Sexy Burka", der typische obskurantistische Umhang, den die Taliban und der islamische Staat den Frauen auferlegen. Aber die ...

 
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George Orwell und das Wahrheitsministerium

(Nathan Warszawski)

Bis 1948 schreibt George Orwell an seinem Roman „1984“, der ein Welterfolg werden wird. Unter dem Eindruck der unsäglichen Verbrechen des Stalinismus, die damals viele Intellektuelle (bis heute) verteidigen, beschreibt Orwell den ...

 
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Leserbrief zu: Carsten Jentzsch „Ostalgie zwischen Sole und Sauna“ (NEUE PRESSE 19. Oktober)

(Jörg Bernhard Bilke)

Was da in der Obermaintherme Staffelstein, angerührt durch den Faschingsverein Kuckuck in Sonneberg, den Badegästen serviert wurde, ist kein Vorfaschingsscherz mehr, sondern eine handfeste Beleidigung der nach Zehntausenden zählenden Opfer des SED-Regimes! Wäre ...

 
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Es sind pöbelnde Politiker, die Deutschland spalten

(Vera Lengsfeld)

Nachdem sich das Spektakel über die ungeheuerliche Frechheit, die sich das Volk, von seinen Vertretern gern Pöbel, Mischpoke, Schande oder Pack genannt, am 3. Oktober in Dresden leistete, gelegt hat, ist es ...

 
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Moscheebauten in der öffentlichen Diskussion

(Michael Lausberg)

Seit dem Ende des Kalten Krieges spielen ideologische Fragen und Deutungsformen über den Islam eine wesentliche Rolle zur Absicherung und Legitimation politischer Entscheidungen. Auch wenn die Anschläge am 11.9.2001 nicht der Anfangspunkt waren, ...

 
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Tricks zur Überwindung der Tötungshemmung

(Adorján F. Kovács)

Der Staat erlaubt mittlerweile sowohl am Anfang als auch am Ende des Lebens dessen vorsätzliche Beendigung aus niederen Beweggründen. Dabei scheut er nicht vor juristischen und sprachlichen Tricks zurück, die das Töten leichter machen sollen.

 
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Buchvorstellung im Jüdischen Gemeindezentrum -
Gila Lustigers Essay „Erschütterung“ - Über den Terror

(kein Autor)

In Europa begann 2015 eine neue Zeit:Die brutalen Anschläge in Paris auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo und den jüdischen Supermarkt, die Attentate vom 13. November auf das Bataclan, die Restaurants, Bistros und ...

 
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Rassismus ist auch dann Rassismus, wenn er begründet ist.
Oder: Lassen sich alle gesellschaftlichen Konflikte gewaltfrei lösen?

(Nathan Warszawski)

 
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Günther Beckstein: “Wir schaffen das wieder, mit den Flüchtlingen!”

(Tino Loessl Zahedi)

Ein bewegender, doch unterhaltsamer Vortrag zu aktuellen Themen bildete im September den Mittelpunkt des letzten MPE-SPECIAL. in 2016.

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Der Vulkanausbruch in der Eifel

(Nathan Warszawski)

Menschen glauben zu Recht, dass das Wetter einen ungeheuerlichen Einfluss auf das Schicksal der Menschen und ihrer Geschichte hat. Deshalb bieten sie alle ihre Kräfte auf, um die Klimaerwärmung zu begrenzen. Sie malen ...

 
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Die Invastion der USA am Hindukusch - Ein Rückblick

(Michael Lausberg)

Unter dem Deckmantel des „Kampfes gegen den Terror“ begannen die USA am 7. Oktober 2001 einen militärischen Großangriff auf das islamistische Taliban-Regime in Afghanistan und auf die dortigen al-Qaida-Stützpunkte. Vielmehr diente und dient die Invasion geostrategischen und imperialistischen Zwecken.

 
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Simon-Snopkowski-Ehrenpreis 2016 an den Bayerischen Rundfunk

(Anna Zanco-Prestel)

Der Bayerische Rundfunk ist der diesjährige Träger des Simon-Snopkowski-Ehrenpreises 2016, den die nach ihrem Gründer genannte „Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition“ alle zwei Jahre verleiht. Eine in etwa ...

 
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Gibt es eigentlich noch Meinungsfreiheit in unserem Land?

(Vera Lengsfeld)

In unserem Land ist die Kommunikation zwischen Politik und Gesellschaft gestört, hieß es einst im berühmten Manifest des Neuen Forums während der Friedlichen Revolution in der DDR. Heute gibt es eine erschreckend ähnliche ...

 
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Der neu erwachte Souverän

(Oliver Weber)

„Wir sind freie Bürger – keine Untertanen!“ Die Worte klingen nicht wie eine wissenschaftlich-korrekte Tatsachenbehauptung. Der Spruch tönt laut, pathetisch, auffordernd – als stünde sein Verkünder plötzlich wutentbrannt auf einer Anhöhe in der Mitte ...

 
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Mehr Populismus wagen?

(Moritz Rudolph)

Es gibt einen rechtspopulistischen Affekt. Seit einigen Jahren schon bewegt er sich durch Europa und war allein den vergangenen dreizehn Monaten bei Wahlen beeindruckend erfolgreich inDänemark, der Schweiz, Frankreich, Polen, Österreich und Großbritannien. ...

 
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Die große Entfremdung

(Hans-Martin Esser)

Die Putzfrau, das fremde Wesen Schaut man sich die Entwicklung der Sozialdemokratie an, fällt auf, dass wirkliche Arbeiter selten geworden sind in der Partei. Gern wird behauptet, dass ...

 
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Brauchen wir eigentlich noch das öffentlich-rechtliche Fernsehen?

(Stefan Groß)

Die Diskussion über das öffentlich-rechtliche-Fernsehen ist neu entbrannt. Zündstoff in die tickende Bombe gab jüngst der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, der mit seinem Vorschlag, ARD und ZDF zusammenzulegen, eine Diskussion befeuert hat, mit der schon die AfD in die Offensive ging. Doch ein Zusammenlegen bringt wenig, wenn sich nicht spürbar die Qualität ändert.

 
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Jagd auf Flüchtlinge in Osteuropa

(Michael Lausberg)

Nicht nur in den wohlhabenderen westeuropäischen Staaten wird Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht, Anschläge verübt und wie in Bautzen physisch angegriffen. Aus osteuropäischen Ländern kommen täglich neue Schreckensmeldungen, die jedweder Vorstellungen von Humanität und Menschenrechten widerspricht.

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Heranwachsende verschiedener Kulturen brauchen gemeinsame Positiverfahrungen

(Bernd Westermeyer)

Immer mehr Europäer vermissen das Gefühl von Sicherheit und Stabilität, und Heranwachsende sind mit gesellschaftlichen Erregungszuständen konfrontiert, die auf gefährliche Weise Xenophobie befördern. In dieser Situation brauchen Deutschland und Europa pädagogische Modelle, die das gute Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen erlebbar machen.

 
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Nicht alle Muslime sind Terroristen, die meisten Terroristen jedoch Muslime

(Wolfgang Ockenfels)

Das kardinale Mißverständnis von Angst und Furcht zeigt, wie weit sich die abgeschirmten politisch-klerikalen Eliten inzwischen von den Gefühlen und Gedanken der „einfachen Leute“ verabschiedet haben.

 
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Beeinflusst ein altes Rollenbild junge Frauen beim Kinderkriegen?

(Lisz Hirn)

Im Allgemeinen könnte man glauben, es hätte sich in den letzten Jahrzehnten vieles für die deutschen und österreichischen Frauen zum Positiven verändert. Beruf und Familie sind angeblich besser zu vereinbaren. Mutterschaft ist flexibler ...

 
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Wie rechts ist eigentlich Mecklenburg-Vorpommern?

(Michael Lausberg)

Das Flächenland Mecklenburg-Vorpommern mit seinen 1,6 Millionen Einwohnern ist vorwiegend ländlich geprägt. Die Industrie, vor allem Schiffbau und Fischerei, kämpfen ums Überleben. Die Arbeitslosigkeit zählt mit 9 Prozent immer noch zu den höchsten in ...

 
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„Ich habe von meinem Recht Gebrauch gemacht, meine Frau zu töten.“ - Stolpersteine der Integration

(Herbert Csef)

Der 32-jährige Iraker Jumaah K. erwürgte am 15. November 2015 im oberpfälzischen Laaber seine Ehefrau. Mit ihr und ihren gemeinsamen drei Kindern zwischen drei und acht Jahren kam er im Februar 2015 nach ...

 
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Das seltsame Integrationsverständnis einer Vorzeige-Muslima

(Hugo Müller-Vogg)

„Mein Vater ist ein frommer Muslim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch schreiben, ist aber integrierter als viele Funktionäre der AfD, die unsere Verfassung in Frage stellen.“ So einfach ist das ...

 
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Franz-Werfel-Preis für Freya Klier

(Jörg Bernhard Bilke)

Die in Berlin lebende Schriftstellerin und Filmregisseurin Freya Klier ist vom „Zentrum gegen Vertreibungen“ mit dem „Franz-Werfel-Menschenrechtspreis“ 2016 ausgezeichnet worden. Der Preis wird jedes zweite Jahr verliehen und ist mit 10 000 Euro dotiert. ...

 
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Die Schattenseiten der Olympischen Spiele in Rio

(Michael Lausberg)

Rio de Janeiro lockt und fasziniert alljährlich Millionen Besucher. Die zweitgrößte Stadt Brasiliens (6,3 Millionen Einwohner, Großraum 12,2 Millionen) ist nun auch Gastgeber für das größte Sportereignis der Welt: die Olympischen Sommerspiele. Eine ...

 
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Es ist ein Fluch unserer Zeit, Menschen schematisch mit Etiketten zu versehen

(Bernd Westermeyer)

Sehen Sie einen Trend zum Nichtwissen? Tritt das Allgemeinwissen in den Hintergrund? Man kann auf der einen Seite feststellen, dass das Wissen explodiert und auf der anderen Seite die sogenannte Allgemeinbildung zurückgeht. ...

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Leserbrief zu: „Wie Berlin auf Erdogan reagiert“

(Jörg Bernhard Bilke)

Wer historische Vergleiche sucht, wird sie finden: In der Nacht vom 30. Juni zum 1. Juli 1934 veranstaltete die SS die „Nacht der langen Messer“, mit der die SA-Führung unter Ernst Röhm (1887-1934), ...

 
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Die Schattenseiten der Olympischen Spiele in Rio

(Michael Lausberg)

Am Wochenende werden die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro beginnen, wobei die ausrichtende Stadt unvergessene Wettkämpfe und einen reibungslosen Ablauf der Weltöffentlichkeit bieten will. Schattenseiten und Probleme werden dabei bewusst totgeschwiegen.

 
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Jeder ist selbst Schlüssel zur Integration - Hegemonie der Dummheit und Zynismus der Macht

(Axel Rösike)

Kaum andere Worte kennzeichnen momentan den sogenannten offiziellen sozialen Diskurs treffender als die des Forderns, Förderns und hinreichend der Zumutbarkeit. Es ist ausgemachte Weisheit der Großen Koalition, dass alles Erdenkliche für zumutbar erklärt ...

 
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Adolf Frankls Visionen aus dem Inferno - Zweite Sonderausstellung im NS-Dokumentationszentrum in München

(Anna Zanco-Prestel)

Aus der Ferne betrachtet, bestechen die Gemälde, die das NS-Dokumentationszentrum im Rahmen seiner Reihe „Kunst gegen das Vergessen“ zeigt, durch ihre starke Farbigkeit, eine Farbigkeit, die alle Blicke auf sich lenkt. Man denkt ...

 
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„MPE-SINGLE-CONNECT." - Der exklusive Single-Event für Singles ab 30 bis Ende 60

(kein Autor)

 
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Von der linken Jugend

(Oliver Weber)

Eine Reihe von Beiträgen in „ZEIT Campus“ zeigt: Linkssein zählt in der Jugend immer noch zum guten Ton. Doch manchmal ist es an der Zeit, erwachsen zu werden.

 
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Faires Leder – Trugschluss oder Zukunftsperspektive?

(Julia Stüwe)

Leder ist in einer Zeit, in welcher der Vegetarismus und Veganismus einen großen Hype erfahren, äußerst umstritten. Doch selbst Fleischliebhaber stehen dem natürlichen Material skeptisch gegenüber. Der Grund ist kein geringer: Die unhaltbaren Bedingungen, unter welchen Lederwaren hergestellt werden.

 
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Alfred Kantorowicz und der Spanische Bürgerkrieg - Die beiden Fassungen des Kriegstagebuchs

(Jörg Bernhard Bilke)

 
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Renate Künast und ihr Tweet: „Wer glaubt, wir schießen dem das Beil aus der Hand, ist ahnungslos“

(Stefan Groß)

Nach der Axt-Attacke in einem Zug bei Würzburg hat ein Tweet der Grünen-Politikerin Renate Künast eine heftige Debatte ausgelöst. Die Gewerkschaft der Polizei ist wütend.

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Welches Europa wollen wir - welches Europa brauchen wir?

(Ingo Friedrich)

Ein stabiles und die Welt beruhigendes Europa ist heute noch wichtiger als zu Zeiten des Kalten Krieges. Dieses Europa fällt aber nicht als Geschenk vom Himmel sondern muss mühsam erarbeitet werden.

 
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TTIP - nein Danke!

(Robert Born)

Diesen Juli feiert das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) sein dreijähriges Bestehen und sein größter Wunsch ist es, Realität zu werden. Doch wenn TTIP kommt, wird es für alle Seiten nachteilig sein.

 
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Identitätspluralität als Chance

(Krisa Kops)

Ich habe einen Bekannten. Ein junger Mann, Muslim, Deutscher, Akademiker, Fußballfan und vieles mehr. Schon früh betraute man ihn auf kommunaler Ebene mit politscher Verantwortung. Heute arbeitet er für eines der führenden Internetunternehmen ...

 
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In vielen Medien genießen linksextremistische Verbrecher einen Bonus

(Hugo Müller-Vogg)

Der unkontrollierte und ungesteuerte Zustrom von Flüchtlingen hat im vergangenen Jahr nicht nur eine außergewöhnlich große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ausgelöst. Zu Tage gefördert hat er auch niedrige Instinkte: üble Hetze gegen Ausländer, menschenverachtende ...

 
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CHRISTOS FLOATING PIERS - Ein Spektakel für alle Sinne - Endspurt auf dem Iseo-See

(Anna Zanco-Prestel)

Seit zwei Wochen hat The Floating Piers, die neue spektakuläre Megainstallation des weltberühmten Künstlers CHRISTO den Iseo-See in eine internationale Attraktion verwandelt. In den ersten Tagen scheuten sich sogar manche ...

 
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Die Abreitsmigration innerhalb der EU ist der eigentliche Grund für den Brexit

(Stefan Groß)

Während die einen Großbritanniens Austritt aus der EU verteufeln, Boris Johnson, möglicher Cameron-Nachfolger, und Nikel Farage, Vorsitzender der UK Independence Party, am liebsten an den Pranger oder auf den Scheiterhaufen stellen würden, den ...

 
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Auschwitz als Symbol

(Nathan Warszawski)

Ein 94-jähriger KZ-Wachmann und gleichzeitiger SS-Mann wird 71 Jahre nach dem Untergang des NS-Staates zu 5 Jahren Haft verurteilt. Ob er die Haft jemals antreten wird, steht in den Sternen. Ob er lebendig ...

 
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Mario Draghi und Theo Waigel besprechen die Zinswende auf dem Signs-Award in München 2016

(Stefan Groß)

EZB-Präsident Mario Draghi beschwört den Zusammenhalt Europas / Theo Waigel fordert eine Zinswende für 2017 / Kommt das Ende der Nullzinspolitik in Sicht? / Brisante Debatte auf dem SignsAward-Gipfel, einer Veranstaltung von der WEIMER MEDIA GROUP, von Sabine Heimbach Communications Counsel und vom Journal International in München.

 
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Der Göttinger Professor Heinrich Grellmann und sein rassistisches Bild von „Zigeunern“

(Michael Lausberg)

Heinrich Grellmann gilt als der Begründer des rassistischen Antiziganismus, der in der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten kulminierte. Vor dem Hintergrund der aufkommenden Nationalstaaten und der Herausbildung des bürgerlich lebenden Menschen wurden „die Zigeuner“ in ...

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Der Philosoph Žižek und die Political Correctness

(Lisz Hirn)

Sagen, oder lieber nicht sagen? Das ist hier die Frage. Political Correctness ist das Gebot der Stunde. Die Angst, etwas falsch zu sagen, haben nicht nur Politiker. Auch in den Geistes- und Kulturwissenschaften treibt sie ihr Unwesen. Und macht vor niemanden Halt. Warum schweigen nicht Gold ist.

 
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Rechtspopulisten fallen nicht vom Himmel

(Hugo Müller-Vogg)

„Ein Gespenst geht um in Europa.“ Aber anders als 1848 von Karl Marx beschworen ist es zurzeit nicht der Kommunismus, der den einen Hoffnung geben und die anderen in Angst und Schrecken ...

 
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Alexander Gauland tut seiner Partei keinen Gefallen

(Stefan Groß)

Deutschland ist gespaltner denn je. Während die Volksparteien auf Wählerdiät gehen, gewinnt die AfD an politischer Geltungskraft. Doch dank Alexander Gauland muss das nicht so bleiben. Das beste Mittel gegen das Erstarken der AfD ist der Vize der Partei selbst. Gauland ist der personalisierte Selbstmord der AfD – und das ist auch gut so!

 
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Kein Grundrecht auf subventionierte Faulheit - Schweizer lehnen Grundeinkommen ab

(Hugo Müller-Vogg)

Der westeuropäische Sozialstaat basiert auf drei Prämissen. Erstens: Wer unverschuldet nicht für seinen eigenen Lebensunterhalt aufkommen kann, dem wird vom Staat geholfen; genauer: von den Steuerzahlern. Zweitens: Der Mensch ist nicht von Hause ...

 
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Warum wir die Fluchtursachen bekämpfen müssen und nicht die Flüchtlinge!

(Michael Lausberg)

Glaubt man manchen aktuellen „Asylkritikern“, haben wir es in der aktuellen Flüchtlingspolitik gerade mit einem Ausnahmezustand zu tun. Diese ist jedoch nicht mit Abschottungspolitik und Grenzfestungen zu begegnen. Migration ist nicht als Bedrohung zu verstehen, sondern als etwas ganz Normales, was es seit Menschengedenken gibt.

 
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Sexodus: Wer oder was ist der Mann?

(Carolin Anett Lüdeke )

Es gibt in der heutigen Zeit immer weniger Eheschließungen, dafür immer mehr Singles, sowie eine steigende Kinderlosigkeit – aber warum? Ein Kommentar zu Beziehung, Mann, Frau und dem „Sexodus“.

 
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Interview mit Ursula Wingfield von Alphabet Deutschland - Die Mobilität der Zukunft wird vernetzt

(Stefan Groß)

Frau Wingfield, Ihr Unternehmen bietet Dienstleistungen rund um den Firmenfuhrpark an. Dies schließt sowohl Pkw- und Transporter-Leasing als auch Full-Service-Angebote ein. Was macht eigentlich ein Fuhrparkdienstleister? Kurz gesagt: Wir entlasten unsere ...

 
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Die Mitverantwortung des Patienten und das Fehlverhalten von Ärzten

(Rainer Westphal)

Es dürfte sich um eine Binsenweisheit handeln, dass es sich bei der Medizin um ein zutiefst kommunikatives Fach handelt. Offensichtlich bedarf es aber in der heutigen Zeit eine ständige Wiederholung ...

 
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Von Feminismus bis Gender

(Carolin Anett Lüdeke )

Kampf um Gleichberechtigung? In Gesellschaft, Politik und Schule toben verschiedenste Kämpfe um Gleichberechtigung und Emanzipation. Es wird suggeriert: Die Frau kommt zu kurz und wird immer noch unterdrückt. Sie sollte die ...

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Warum Deutschland vom islamistischen Terror verschont bleibt

(Nathan Warszawski)

Der Krieg gegen die Sowjetunion kostet Nazi-Deutschland das Leben vieler Soldaten und SS-Leute. Die Lücken müssen mit Kämpfern aus den besetzten und eroberten Gebieten aufgefüllt werden. Die meisten Ersatzsoldaten erweisen sich als unzuverlässig. ...

 
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Vergewaltigungen durch die „Rote Armee“ - Waren die Opfer selbst schuld?

(Jörg Bernhard Bilke)

Mein Studienfreund Gerhard F. ist 1937 noch im altenOstpreußen geboren! Wir haben, Jahre vor dem Berliner Mauerbau 1961, miteinander Literaturwissenschaft studiert, an der Freien Universität in Berlin und später in Mainz, jetzt ist ...

 
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Teufelszeug oder gesünderer Ersatz für die Tabakzigarette: Die Diskussion um die E-Zigarette

(Michael Lausberg)

Seit ihrer Markteinführung im Jahre 2005 werden die Wirkung und die Gesundheitsgefährdung der E-Zigarette kontrovers diskutiert. In der Presse wird immer wieder davon berichtet, dass es so gut wie keine wissenschaftlichen Studien über ...

 
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"Und deshalb glaube ich, dass wir in zehn Jahren eine viel bessere journalistische Qualität erreichen werden" - Interview mit Mathias Döpfner

(Mathias Döpfner)

Agilität in der Medienbranche ist in aller Munde. Dennoch haben viele Verlage die Herausforderungen für Verlage im Internetzeitalter erst spät erkannt. Der Strukturwandel der Medien fordert massive Innovationen und agile Trends. Dazu Mathias Döpfner: "Je besser man weiß, was man bewahren will, desto besser kann man sich radikal verändern. Und mit dieser Haltung haben wir unseren Mitarbeitern in den letzten Jahren sehr viele Veränderungen zugemutet. Wenn es so etwas gibt wie den „Veränderungsmuskel“, dann ist der bei uns besonders gut trainiert. Gestählt wie im Fitnessstudio. Weil wir uns kontinuierlich verändern, ist es für uns nicht mehr so schockierend, wenn es schon wieder nötig ist."

 
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Recep Tayyip Erdoğan beschreitet den Weg zum Erfolg

(Nathan Warszawski)

Der Präsident aller Türken wird sich in Kürze zum Selbstherrscher ernennen. Diesen Weg verfolgt er seit unbehaarten Kindesbeinen an. Der Krieg in Syrien hat ihm den Weg zu seinem Ziel geebnet. ...

 
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NOT UND FLUCHT - Über das Fundament einer europäischen Tradition

(Thomas Berger)

Wenn wir an Europa denken oder das Wort aussprechen, werden nicht nur geographische Assoziationen hervorgerufen, sondern zweifellos auch kulturelle. Die sogenannte Flüchtlingskrise ist keineswegs bloß eine Frage nationalstaatlicher Natur. Es geht bei diesem ...

 
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Legenden und Fakten zur Diskussion um die E-Zigarette

(Michael Lausberg)

Seit ihrer Markteinführung im Jahre 2005 wird die Wirkung und die Gesundheitsgefährdung der E-Zigarette kontrovers diskutiert. In der Presse wird immer wieder davon berichtet, dass es so gut wie keine wissenschaftlichen Studien über ...

 
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Anleitung zum Unglücklichsein - Warum uns soziale Netzwerke unglücklich machen

(Stefan Groß)

Was ist ein gutes Leben, was ist das Glück? Von der Tugendethik bis hin zum Pragmatismus und Utilitarismus reichen die Antworten. Was für ein Mensch man sei, entscheidet darüber, welche Philosophie man wähle, hatte der deutsche Idealist Johann Gottlieb Fichte einmal betont. Dies gilt um so mehr auch für das Glück. Doch im Zeitalter von Virtualität und sozialer Netzwerke wird die Glückssuche nicht einfacher, sondern schwieriger.

 
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Vorworte und Vorwürfe

(Siegmar Faust)

Diesen Text schreibe ich ohne äußeren Auftrag und ohne Längenmaß. Aber ich muss mich schreibend wehren gegen den schreienden Unsinn dieser Zeit. Ich schreibe den Text in erster Linie für mich selber, ...

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Soll die Jugend doch zahlen!

(Wolfram Weimer)

Die Rentenpolitik der Großen Koalition stolziert in Spendierhosen übers Land. Die Jungen werden ausgeplündert. Dabei hat Schäuble Recht: Es wäre nur fair, dass wir länger arbeiten und flexibel in den Ruhestand wechseln. ...

 
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Einmaliger Ausflug in die Welt des Biers
Ministerpräsident Seehofer eröffnete die Bayerische Landesausstellung 2016

(Hans Gärtner)

„Leut`, versaufts net `s ganze Geld, kaufts euch lieber a Bier dafür“. Diesen herrlich „abgedrehten“ Rat fand der Schreiber der Eröffnungsrede des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zur diesjährigen Bayerischen Landesausstellung ...

 
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Schwarz-Rot will Renten-Geschenke verteilen: Schon heute ist jeder zweite Rentner arm – aber nur auf dem Papier

(Hugo Müller-Vogg)

Was für ein Schicksal! Eine Frau bezieht deutlich weniger Rente als die Grundsicherung von 840 Euro. Sie verdient sich aber noch etwas dazu – mit einem 450 Euro-Minijob. Sie gehört ...

 
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Ökumenischer Preis an Frank-Walter Steinmeier

(Robert Walser)

 
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Preuße von Geburt und Überzeugung - Zum Tod von Peter Mast 2015

(Jörg Bernhard Bilke)

Erst jetzt wurde bekannt, dass Dr. Peter Mast, von 1990 bis 2000 leitender Mitarbeiter der heute in der Bonner Kaiserstraße ansässigen „Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen“, schon im Sommer 2015 in München verstorben ist. ...

 
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Gegründet von Kurfürst August dem Starken - Das Zuchthaus Waldheim wird 300 Jahre alt

(Jörg Bernhard Bilke)

Im Juni 1850 hielt im Morgengrauen auf einer Anhöhe vor Waldheim in Sachsen eine mit Pferden bespannte Kutsche, in der der Revolutionär August Röckel (1814-1876) saß. Er war wegen Beteiligung am Dresdner Mai-Aufstand ...

 
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Hempels Paradox

(Patrick Zimmerschied)

Der Logiker Carl Gustav Hempel beschrieb in den 1940er Jahren ein von ihm entdecktes Paradoxon: Er stellte fest, dass die Beobachtung eines nicht-schwarzen Objekts, beispielsweise eines grünen Apfels, die Annahme ...

 
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Flankenhilfe für Böhmermann - Auch Altbarde Dieter Hallervorden greift Erdoğan an

(Stefan Groß)

Im Fall Böhmermann gerät auch die Kanzlerin zunehmend unter Druck - man spricht schon von einer Staatsaffäre. Merkel steht vor dem Dilemma: Gibt sie den türkischen Forderungen nach und leitet ein Strafverfahren gegen Jan Böhmermann ein oder nicht? Ihre einzige Chance die Pressefreiheit zu retten, ist der öffentliche Schulterschluss mit dem ZDF-Moderator aus Deutschland.

 
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Bodo Ramelow versus Sahra Wagenknecht - Mehr Kampf war nie bei den LINKEN der jüngeren Generation

(Stefan Groß)

Nicht nur in der Union geht es rund, streitet doch Horst Seehofer beständig gegen das Kanzleramt. Auch DIE LINKEN stehen dem nicht nach. Ein neuer Grabenkampf ist entbrannt. Protagonisten dabei sind der Thüringer Regierungschef Ramelow und die Fraktionschefin Wagenknecht. Intern läuft es zunehmend unrund.

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Da sind selbst Merkelianer entsetzt

(Wolfram Weimer)

Ein Schmähgedicht des Satirikers Böhmermann bringt die Bundeskanzlerin zum Kotau vor Erdogan. Der Vorgang ist eine Untergrabung von Kultur – und Pressefreiheit – und er zeigt, wie sehr sich Berlin mit seiner ...

 
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Terrorismus und Migration: 
Wir produzieren Heerscharen von Entwurzelten und 
Unzufriedenen.

(Roger Köppel)

Europa ist im Begriff, sich selber abzuschaffen. Keine Zivilisation überlebt, wenn sie ihre Grenzen nicht mehr sichert und un­gesteuert Hunderttausende, ja Millionen von schwer bis kaum integrierbaren Fremden aufnimmt. Die grössenwahnsinnige «Wir schaffen ...

 
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Ein neuer politischer Manichäismus greift um sich

(Nils Heisterhagen)

Ein neues Freund-Feind-Denken macht sich breit. Das philosophische Fundament dafür zum Beispiel schafft die Wut-Philosophie des AfD-Philosophen Marc Jongen. Aber selbst wenn Empörung angemessen ist, mit Wut muss das noch lange nichts zu tun haben

 
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Gibt es ein Recht auf Drogen? - Vom Spagat der Politik und der Frage wann Rauschmittel legalisiert werden sollten

(Stefan Groß)

In Deutschland kämpft Rot-Grün für eine Legalisierung der Droge Cannabis, die Union ist da anderer Meinung. Allein bei Schwerkranken sollte es eine Ausnahme geben, wie das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig nun entschied

 
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Der Neo-Islamismus polarisiert die Schweiz - Muslimische Schüler verweigern Schweizer Lehrerin den Handschlag

(Stefan Groß)

Für Aufsehen und Diskussion sorgt in der Schweiz die Entscheidung der Schulleitung in der Sekundarschule Therwil. Zwei muslimische Schüler verweigern ihrer Lehrerin den Handschlag. Die Schule hat die Sonderregelung erlaubt, die Lehrerin fühlt sich diskriminiert.

 
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Die neue Basta-Republik – Der unmündige Bürger

(Stefan Groß)

Ob der Maulkorb für Jan Böhmermanns Satire an Erdoğan oder die ewigen Fingerzeige auf politische Gegner. Mit den Maßregelungen der Politik an ihren Bürgern treiben wir sicher in einen Bevormundungsstaat. Der Bürger wird zum Untertan und reglementiert.

 
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Geistige Vorbereiter des Holocaust. Antisemitismus im deutschen Bildungsbürgertum vor 1933

(Michael Lausberg)

Die klare Trennung von Christen und Juden teilte den Juden einen in jeder Beziehung anderen Status zu.[1] Das IV. Laterankonzil 1215 macht den Juden deutlich Kleidervorschriften, aus denen dann der obligatorische Gelbe Fleck ...

 
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Die Frage nach dem bundesrepublikanischen Gesellschaftsmodell: Interkulturalität oder völkischer Nationalismus nach Vorbild des Ethnopluralismus?

(Michael Lausberg)

Wie in der aktuellen Flüchtlingspolitik zu sehen, gibt es eine starke Tendenz innerhalb der bundesrepublikanischen Gesellschaft zur generellen Abwehr von Zuwanderung. Die „Das Boot ist voll“-Rhetorik und reaktionäre Begriffe wie „nationale Identität“ und ...

 
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Baal

(Nathan Warszawski)

Baal wird über Jahrtausende als oberster Gott rund ums Mittelmeer in Asien und in Afrika, ja sogar kurzzeitig in Rom verehrt. Es heißt, dass er böse und blutrünstig ist und nach ...

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Der Europa-Terrorismus – Der Islamismus wird zum mörderischen Kumpan

(Stefan Groß)

Der Terror kommt nicht nur zurück, er kommt stärker nach Europa und die Türkei. Der neue Schauplatz ist das freiheitliche Europa und seine Verbündeten. Der asymmetrische Krieg wird künftig in die westlichen Großstädte verlegt. Grund dafür ist ein „Islamischer Staat“, der in Syrien und im Irak an Einfluß verliert.

 
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Zielscheibe Europa - Der Terror kommt zurück

(Stefan Groß)

Eine kleine Analyse des Terrors zeigt: er verortet sich jenseits der Vernunft, er ist universal und folgt keiner Logik. Das traditionelle Freund-Feind-Schema ist obsolet und entpersonalisiert die Opfer.

 
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Die griechische Tragödie

(Patrick Zimmerschied)

Seit sich vor ungefähr zwei Wochen durch heftige Regenfälle ein Großteil der inoffiziellen und einiger offizieller Flüchtlings-Camps im Norden Griechenlands in Sumpflandschaften verwandelt hatten, bin ich dort mit meiner griechischen Lebensgefährtin als freiwilliger ...

 
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Ein klares Nein zu Merkels Flüchtlingspolitik und zu Rot-Grün bzw. Grün-Rot

(Hugo Müller-Vogg)

Dieser Supersonntag war ein ganz besonderer. In drei Ländern wurde gewählt und drei Mal ging es weniger um Landespolitik als um die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel und ihrer Großen Koalition. Auch wenn die ...

 
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Demokratie und AfD

(Nathan Warszawski)

In wenigen Tagen dürfen die Bürger von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt neue Landesparlamente wählen. Der Wahlausgang soll nicht nur über die Politik der kommenden Jahre der drei Bindestrich-Bundesländer entscheiden, sondern auch über die ...

 
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Rotfront in Deutschland? Der verspätete Sonderweg

(Adorján F. Kovács)

Mit der Ankündigung des SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, als Kanzlerkandidat bei der nächsten Bundestagswahl anzutreten, ist eine Option im Bund denkbar geworden, mit der schon in einem der neuen Bundesländer experimentiert wird, nämlich Rot-Rot-Grün. Bei ...

 
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Vom Ende der Geschichte, das doch nicht kommt -
Warum Erdoğan über Francis F