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Die aktuelle Juli-Ausgabe 2016 ist da!

Wissen 01.11.16 Artikel lesen

Die Unvereinbarkeit der Naturwissenschaften mit der Theologie

Ein wichtiges Fundament des christlichen Glaubens ist das Vertrauen auf die Wahrheit der biblischen und kirchlichen Botschaften, die unsere Vorfahren seit Generationen als unerschütterlich betrachteten. Doch dieses Vertrauen wurde in den westlichen Ländern aufgrund der Fortschritte in den Naturwissenschaften und der u. a. dadurch entstandenen heutigen Informations- und Kommunikationsgesellschaft schwer erschüttert.

> Hans Sixl: Über die Unvereinbarkeit der Naturwissenschaften mit der Theologie
 
Wissen 25.10.16 Artikel lesen

Tricks zur Überwindung der Tötungshemmung

Der §218 erlaubt seit seiner sogenannten Reformierung die dabei beschönigend als Schwangerschaftsabbruchbezeichnete Abtreibung bis zur 12. Woche seit der Empfängnis. Die Abtreibung wurde und wird immer noch fälschlich mit Freiheit und Selbstbestimmung in Verbindung gebracht.

> Adorján F. Kovács: Tricks zur Überwindung der Tötungshemmung
 
Wissen 24.10.16 Artikel lesen

Roger Bacons wissenschaftlicher Messianismus

Roger Bacons Leben fiel in eine von Kriegen, Gewalt und in allen Lebensbereichen von Auseinandersetzungen geprägte Zeit. Eine Zeit des Umbruchs, der Durchsetzung neuer Ordnungen in der Kirche, der Gesellschaft, der Kultur und in der Geld- und Warenwirtschaft. Es herrschte Angst, denn die Zeit des Antichrist schien nahe zu sein.

> Nikolaus Egel: Die Rettung der Welt durch die Kraft der Wissenschaft
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Wissen 16.09.16 Artikel lesen

Die Religion der Zukunft – eine Religion ohne Glauben?

Seit Jahrtausenden entstanden und verschwanden Religionen auf allen Kontinenten. Auch allen heutigen Religionen wird es nicht anders ergehen, da sie geglaubt werden müssen, eine Problematik, die vor allem den jungen Menschen zu schaffen macht, die alles verstehen möchten. Kann es denn in Zukunft eine Religion ohne Glauben geben?

> Die Religion der Zukunft – eine Religion ohne Glauben?
 
Wissen 15.09.16 Artikel lesen

Es ist ein Fluch unserer Zeit, Menschen schematisch mit Etiketten zu versehen

Es ist ein Fluch unserer Zeit, Menschen schematisch mit Etiketten zu versehen und in Generationen einzuteilen. Wenn man genau hinschaut, sieht man alle Couleurs, Politikverdrossene und politikinteressierte Optimisten. Es ist ein Fluch unserer Zeit, Menschen schematisch mit Etiketten zu versehen und in Generationen einzuteilen. Wenn man genau hinschaut, sieht man alle Couleurs, Politikverdrossene und politikinteressierte Optimisten.

> Es ist ein Fluch unserer Zeit, Menschen schematisch mit Etiketten zu versehen
 
Wissen 28.07.16 Artikel lesen

Die Philosophie der Vorsokratiker

Handel und Schifffahrt der Griechen erstreckten sich über die ganze Welt des Mittelmeeres. Rund um dieses Meer, bis zur Straße von Gibraltar im Westen und bis zum Schwarzen Meer im Osten, hatten sich im Laufe der Zeit griechische Kolonisten niedergelassen.

> Die Philosophie der Vorsokratiker
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Wissen 30.06.16 Artikel lesen

Wir Europäer sind individualistisch und hedonistisch

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Über mehr als 500 Jahre lagen die Geschicke der Welt in den Händen unseres kleines Kontinents. Diese Zeit ist nun vorüber.

> Wir Europäer sind individualistisch und hedonistisch
 
Wissen 30.06.16 Artikel lesen

Darf man überhaupt auf eine bessere Welt hoffen?

Einst populär und heute fast vergessen. Ernst Bloch schrieb im Vorwort seines bekannten Werks „Das Prinzip Hoffnung“: „Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Was erwarten wir? Was erwartet uns?

> Darf man überhaupt auf eine bessere Welt hoffen?
 
Wissen 27.06.16 Artikel lesen

Wer sind wir eigentlich?

Alle Lebewesen reproduzieren sich von Generation zu Generation neu. Auch wir Menschen sind abgesehen von den Feinheiten unseres Aussehens eine körperlich nur geringfügig modifizierte Kopie unserer Vorfahren. Dafür sorgen die auf der DNA genetisch abgespeicherten Informationen.

> Wer sind wir eigentlich?
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Wissen

22.06.16

Richard David Precht im Gespräch mit Prof. Dr. Hartmut Rosa

Quelle: You Tube

Warum haben wir heute alle zuwenig Zeit?

 
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22.06.16

Hartmut Rosa

Quelle: You Tube

Konturen einer Postwachstumsgesellschaft – Hartmut Rosa stellt das ‚Jenaer Projekt’ vor. Aufzeichnung eines Vortrags im Rahmen der Ringvorlesung ‚Postwachstumsökonomie’ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im November 2015.

> Mehr dazu
 
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22.06.16

Vergesst das Wissen!

Quelle: You Tube

Richard David Precht ist ein intellektueller Star mit einer Mission: Die Welt droht zu verrohen, sie muss gerettet werden, beispielsweise indem man die Kinder zu Mitgefühl und Kreativität erzieht. Ein Gespräch über unnützes Wissen, über Irrwege der Wirtschaft und über wahre Bildung.

> Mehr dazu
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19.06.16

Vis-à-vis - Peter Sloterdijk

Quelle: You Tube

Der Philosoph und Autor befragt von Frank A. Meyer. Der Philosoph Peter Sloterdijk gehört zu den massgeblichen intellektuellen Instanzen in Deutschland. Er ist im akademischen Betrieb genauso zu Hause wie in den Feuilletons. Mit seinen Büchern erreicht er eine breite Leserschicht, die weit über die philosophische Fachwelt

> Mehr dazu
 
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19.06.16

Gadamer erzählt die Geschichte der Philosophie

Quelle: You Tube

Hans-Georg Gadamer (1900-2002) spannt in dieser TV-Reihe aus dem Jahr 2000 einen Bogen von den griechischen Philosophen über Hegel, Kant, Hölderlin, Nietzsche bis zu der von ihm begründeten Hermeneutik. Zusammengestellt von Rüdiger Safranski.

 
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19.06.16

Markus Gabriel - Warum es die Welt nicht gibt

Quelle: You Tube

Seitdem es Philosophie gibt, denken Menschen darüber nach, was die Welt „eigentlich“ ist. Für die einen ist sie die Gesamtheit aller Dinge, für andere die Gesamtheit aller Beziehungen. Konstruktivisten unterscheiden zwischen der nicht-erfahrbaren „Welt an sich“ und der Welt, wie sie uns erscheint; für Naturalisten ist jegliche Existenz auf physikalische Gesetzmäßigkeiten zurückzuführen.

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19.06.16

Jürgen Habermas: "Zum Verhältnis von Philosophie und Politik"

Quelle: You Tube

Symposion anlässlich des Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin am 28.11.2014 in der Carl-Friedrich von Siemens Stiftung am südlichen Schlossrondell des Nymphenburger Schloss München.

 
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19.06.16

Julian Nida-Rümelin über philosophische Anthropologie

Quelle: You Tube

Der Münchner Philosoph Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin hat am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster über die philosophische Anthropologie gesprochen. Sein öffentlicher Gastvortrag vom 7. Mai 2015 trug den Titel „Plädoyer für eine normative (humanistische) Anthropologie“. Er war Teil des Workshops „Ethik und Anthropologie“ am Exzellenzcluster. Weitere Informationen auf der Website www.religion-und-politik.de.

 
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19.06.16

Herfried Münkler - Irrtümer und Illusionen im großen Krieg

Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler beschreibt in einem Vortrag die Irrtümer, Illusionen und Fehler, die zum Ersten Weltkrieg führten. Münkler betrachtete am Dienstag, 4. März 2014, im W-Forum des Bundestages den Ersten Weltkrieg als "Feld politischen Lernens"

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Wissen 06.05.16 Artikel lesen

Fortschritt mit Gottesglauben?

Der Philosoph Leibniz zeigte die Möglichkeit der Koexistenz von Vernunft und Glauben. Seine Überlegungen boten eine Alternative für Europa, der die übrige Welt zur damaligen Zeit wohl gefolgt wäre. Diese historische Möglichkeit wurde mit der Aufklärung verspielt. Das hat Auswirkungen bis in die heutige Politik hinein – weltweit.

> Fortschritt mit Gottesglauben?
 
Wissen 08.05.16 Artikel lesen

Die politische Philosophie John Lockes

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In der Zeit zwischen dem 13. und dem 17. Jahrhundert hatten die Engländer als erstes unter den Staaten Europas eine gewisse politische Freiheit im Innern erstritten und auch ihre Macht nach außen hin ständig vermehrt.

> Die politische Philosophie John Lockes
 
Wissen 08.05.16 Artikel lesen

Thomas Berger: Albert Camus - Absurdität und Glück

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Als ich mich in der Mittel- und Oberstufe des Gymnasiums für Literatur zu interessieren begann, riet mir mein bester Freund: „Wenn du lesen willst, was man heute lesen sollte, lies Camus!”

> Thomas Berger: Albert Camus - Absurdität und Glück
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Wissen 24.05.16 Artikel lesen

Hobbes' LEVIATHAN in Krisenzeiten lesen

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Wir werden von Bildern überflutet – dieser Gedanke ist selbst nur noch ein Gemeinplatz unter anderen.

> Nikolaus Egel: Hobbes' LEVIATHAN in Krisenzeiten lesen
 
Wissen 07.06.16 Artikel lesen

Die Zaren Alexej I und Peter der Große: Der Blick nach Westen

Alexej I (1641-1676) führte einen der entscheidendsten Kriege des russischen Reiches in der Frühen Neuzeit. Im Westen hätte nach der Vereinigung Polens und Litauens auch die Vereinigung der beiden Kirchen folgen sollen, die in den beiden Gebietsteilen des neuen Staates herrschten.

> Die Zaren Alexej I und Peter der Große: Der Blick nach Westen
 
Wissen 09.06.16 Artikel lesen

Evolution der Informationsverarbeitung

Dieser Beitrag befasst sich mit den elementaren Mechanismen der Informationsverarbeitung, ihren Ursprüngen und ihren evolutionären Stufen. Die erste Stufe der Kausalkette steht in engem Zusammenhang mit der Evolution der Materie auf Basis der Standardtheorie der Kosmologie, die die Entwicklung unseres Universums beschreibt.
Dieser Beitrag befasst sich mit den elementaren Mechanismen der Informationsverarbeitung, ihren Ursprüngen und ihren evolutionären Stufen. Die erste Stufe der Kausalkette steht in engem Zusammenhang mit der Evolution der Materie auf Basis der Standardtheorie der Kosmologie, die die Entwicklung unseres Universums beschreibt.

> Hans Sixl: Evolution der Informationsverarbeitung
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Wissen 17.06.16 Artikel lesen

Der Philosoph Žižek und die Political Correctness

Der für seine Provokationen berüchtigte Philosoph Žižek wies als einer der Ersten darauf hin, dass sich „politisch korrekte“ Begriffe mit der Zeit „abnutzen“.

> Der Philosoph Žižek und die Political Correctness
 
Wissen 25.04.16 Artikel lesen

Hempels Paradox

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Der Logiker Carl Gustav Hempel beschrieb in den 1940er Jahren ein von ihm entdecktes Paradoxon:
Er stellte fest, dass die Beobachtung eines nicht-schwarzen Objekts, beispielsweise eines grünen Apfels, die Annahme unterstützen kann ...

> Hempels Paradox
 
Wissen 22.04.16 Artikel lesen

Annullierung des Menschen aufgrund der bundesdeutschen Sozial-Bürokratie

Theodor Adorno und Max Horkheimer schrieben die meisten der an dieser Stelle verwendeten Gedanken bis zum Mai 1944 in Los Angeles auf. Es besteht heutzutage Veranlassung, an der Aktualität der vor über 70 Jahren verfassten kleinen Schrift (Dialektik der Aufklärung) nicht zu zweifeln ...

> Annullierung des Menschen aufgrund der bundesdeutschen Sozial-Bürokratie
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Wissen 22.04.16 Artikel lesen

Grundlegende Entwicklungslinien des Osmanischen Reiches

Im Frühmittelalter die fortdauernde Teilung Europas und des Mittelmeerraums in einen christlichen und einen islamischen Teil sowie des christlichen Teils in einen lateinischen und einen orthodoxen, der den Kulturkreis von Byzanz umfasste.

> Grundlegende Entwicklungslinien des Osmanischen Reiches
 
Wissen 18.04.16 Artikel lesen

Die Philosophie Ernst Cassirers

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Seit dem Ende des Kalten Krieges begann die Ausbildung des Forschungsfeldes der interkulturellen Philosophie als neue Impulsgeber innerhalb der herkömmlichen Philosophie. Der sich in allen Ebenen durchsetzende Globalisierungsprozess brachte eine größere Heterogenität und Fragmentierung von Weltbildern mit sich und schließt Individuen oder Gruppen unterschiedlicher kultureller Herkunft zu einer Menschheit zusammen.

> Die Philosophie Ernst Cassirers
 
Wissen 05.04.16 Artikel lesen

Evolution der Information

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Unter Evolution versteht man die Entwicklung der Lebewesen und deren in Genen codierten Merkmale durch Mutation und Selektion. Da sich jedoch die Ereignisse in der Natur nicht nur auf das biologische Leben beschränken, wurde der Begriff der Evolution auf weitere Fachgebiete wie die Chemie, Mathematik, Informatik, Kosmologie, Soziologie usw. ausgedehnt.

> Evolution der Information
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Wissen 15.03.16 Artikel lesen

Das Gewicht der Welt

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Meist spricht man ganz selbstverständlich von der Willensfreiheit. Doch weder Freiheit noch Wille sind unproblematische Begriffe. Ist mein Wille zum Beispiel immer frei?

> Das Gewicht der Welt
 
Wissen 08.03.16 Artikel lesen

Was ist der Geist des Menschen?

Die Begriffe Geist, Information und Bewusstsein werden von Philosophen seit Jahrtausenden kontrovers diskutiert. Eine eindeutige Antwort auf die Frage, was der Geist des Menschen ist und was er wie genau macht, …

> Was ist der Geist des Menschen?
 
Wissen 19.02.16 Artikel lesen

Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff

Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff (1699-1753) war ein Multitalent auf den Gebieten der Kunst und Architektur im 18. Jahrhundert. Er war Porträt- und Landschaftsmaler, Theaterintendant, Landschaftsgestalter und Innendekorateur, in erster Linie aber Architekt im Dienste FriedrichsII. von Preußen.

> Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff
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Wissen 11.02.16 Artikel lesen

4 Dinge, die wir von Friedrich Schiller lernen können

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Friedrich Schiller ist keineswegs nur Deutschlands berühmtester Dramatiker, dem wir die besten Stücke der Weltgeschichte verdanken. Schiller ist mehr, er ist auch ein politischer Geist.

> 4 Dinge, die wir von Friedrich Schiller lernen können
 
Wissen 13.01.16 Artikel lesen

Der rationalen Philosophie entsprungen: Friedrich Heinrich Jacobis radikaler Ansatz im Denken der Neuzeit

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Im Ausgang des 18. Jahrhunderts befindet sich die abendländische Philosophie vor ihrer Zerreißprobe: Rationalismus und Empirismus liefern sich einen Wettstreit um das Patriarchat des europäischen Denkens.

> Der rationalen Philosophie entsprungen: Friedrich Heinrich Jacobis radikaler Ansatz im Denken der Neuzeit
 
Wissen 03.11.15 Artikel lesen

Die Psyche des Menschen aus physikalischer Sicht

Die Psyche charakterisiert die mentale Verfassung des Menschen, die sich auf seine geistige und körperliche Leistungsfähigkeit und sein Verhalten auswirkt. Sie ist ein Ergebnis der Verarbeitung seines subjektiv erlebten Innenlebens, das aus historisch-religiöser Tradition auch als Seelenleben bezeichnet wird.

> Die Psyche des Menschen aus physikalischer Sicht
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Wissen 13.12.15 Artikel lesen

Anamnetische Vernunft - Rückbesinnung auf die Grundlagen der europäischen Kultur

„Europa“ steht heute für vieles: den gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraum, die gemeinsame Friedenssicherung, einen zunehmenden Multikulturalismus und – erinnern wir uns – mit „Europa“ war einmal zu Zeiten von Adenauer, Schuman und De Gásperi (terminologisch nicht ganz deckungsgleich) das „christliche Abendland“ gemeint.

> Anamnetische Vernunft. - Rückbesinnung auf die Grundlagen der europäischen Kultur
 
Wissen 20.10.15 Artikel lesen

Paradise lost. Die Darstellung des Irdischen Paradieses auf der Mappamondo von Fra Mauro (Venedig, um 1450)

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Als Christoph Columbus im Jahre 1498 während seiner dritten Reise in die Neue Welt die Mündung des Orinoco an der Küste von Südamerika sichtet, fallen ihm die folgenden Worte zu diesem gerade von ihm entdeckten Fluss ein: [...]

> Paradise lost. Die Darstellung des Irdischen Paradieses auf der Mappamondo von Fra Mauro (Venedig, um 1450)
 
Wissen 20.10.15 Artikel lesen

Bemerkungen zur Staatskonstruktion in Thomas Hobbes` Leviathan

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Hobbes´ Leviathan ist ein hypothetisches Konstrukt eines Staatsgebildes, das er zum Wohl des Lebens der einzelnen Bürger entworfen hat. Auch wenn seine Schlussfolgerung, dass nur eine starke Autorität wie die seines Leviathan-Souveräns dieser Konstruktion Dauerhaftigkeit verbürge, für seine Zeitgenossen wie für uns – wenn auch aus jeweils anderen Gründen - so nicht nachvollziehbar ist, so bleibt doch sein emanzipatorischer Impetus und seine Radikalität des Vertrauens in die Möglichkeiten der Vernunft von ungemeiner Anziehungskraft:

> Bemerkungen zur Staatskonstruktion in Thomas Hobbes` Leviathan
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Wissen 06.10.15 Artikel lesen

EPISTEME IN BEWEGUNG - Marsilio Ficino und die Renaissance – Magie

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Wenn sich die FU Berlin in einer Veranstaltung mit hochrangigen Wissenschaftlern aus dem In – und Ausland einem der führenden Geistesgrößen der Renaissance, Marsilio Ficino ( 1433-1499), widmet, dann zielt der Wissenstranfer laut Programm auf die interdisziplinäre Rezeption und sollte in dieser Dynamik sui generis bis in die Weltenseele hinein seine charakteristische Wirkung entfalten.

> EPISTEME IN BEWEGUNG - Marsilio Ficino und die Renaissance – Magie
 
Wissen 31.08.15 Artikel lesen

Die Skepsis als Lebensform: Einige Betrachtungen über die Funktion des Skeptizismus

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Philosophen haben es heutzutage nicht ganz leicht. Man nimmt sie nicht mehr besonders ernst. Sie scheinen – bestenfalls – überflüssig geworden zu sein. Das zeigt sich nicht nur daran, dass die Etats für philosophische Lehrstühle, Seminare usw. an den Universitäten zusehends gestrichen werden, oder dass es mehr und mehr von privaten und wirtschaftsnahen Geldgebern abhängt, ob ein Projekt begonnen und (meist nicht länger als zwei bis drei Jahre) weiterverfolgt werden kann.

> Die Skepsis als Lebensform: Einige Betrachtungen über die Funktion des Skeptizismus
 
Wissen 08.09.15 Artikel lesen

Zum Begriff der Pleonexia bei Aristoteles und Thomas Hobbes

Die Gedankenwelt des Aristoteles wie der gesamten griechischen Antike ist grundverschieden von der der Neuzeit und Moderne. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass Aristoteles einen Begriff des Politischen (als Gemeinschaftsideal) hat, dem in der modernen – durch die Aufklärung bestimmten – politischen Philosophie nichts mehr entspricht.

> Zum Begriff der Pleonexia bei Aristoteles und Thomas Hobbes
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Wissen 31.08.15 Artikel lesen

„Mitten im tiefsten Winter wurde mir endlich bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.“ (Albert Camus)

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Kein Satz des Literaturnobel-Preisträgers Albert Camus wird so häufig zitiert wie dieser im Titel. Mit seiner Hymne an den unbesiegbaren Sommer erreicht wohl Camus besonders die Herzen seiner Leser. Eine Analyse von Facebook-Mitgliedern hat ergeben, dass unter ihnen Albert Camus hinsichtlich Lieblingszitaten mehr verehrt wird als Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller oder Thomas Mann.

> „Mitten im tiefsten Winter wurde mir endlich bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.“ (Albert Camus)
 
Wissen 31.08.15 Artikel lesen

Die Auflösung einer gespannten Erwartung in Nichts. Skepsis und Ironie in Franciscus Sanchez’ Quod nihil scitur

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„Jeder Mensch strebt von Natur aus nach Wissen.“Mit dieser Behauptung beginnt Aristoteles seine Metaphysik. Doch was wäre – und dies ist die Frage des Skeptizismus – wenn dieses natürliche Streben vergebens wäre, wenn es höchst unsicher wäre, ob der Mensch überhaupt etwas wissen kann? Müsste daraus nicht folgen, dass der Mensch sich in einem äußerst verzweifelten und bedauernswerten Zustand befände?

> Die Auflösung einer gespannten Erwartung in Nichts. Skepsis und Ironie in Franciscus Sanchez’ Quod nihil scitur
 
Wissen 16.07.15 Artikel lesen

Kolleg Friedrich Nietzsche lädt vom 17. bis 19. Juli zur philosophischen Veranstaltungsreihe »Weimar denkt« ein

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Von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Juli, lädt das Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar alle Interessiertenunter dem Titel »Weimar denkt« zu einer philosophischen Veranstaltungsreihe ein. In Diskussionen, Vorträgen und Gesprächen soll die Stadt als Ort des Denkens begreifbar werden. Frei von universitären Konventionen reflektieren die Teilnehmer über aktuelle politische und philosophische Probleme. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei.

> Kolleg Friedrich Nietzsche lädt vom 17. bis 19. Juli zur philosophischen Veranstaltungsreihe »Weimar denkt« ein
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Wissen 29.05.15 Artikel lesen

Philosoph aus Pommern - Zum Tode Odo Marquards

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Er war ein Ausnahmeathlet, ein Solitär, unter den Philosophen, schon rein äußerlich unterschied er sich vom aristokratisch-intellektuellen Großmut vieler seiner Kollegen, und er hatte ihnen etwas voraus: eine tief fundierte Skepsis gegenüber der Wahrheitsfrage, war selbstironisch und stand für eine kritisch-polemische Einschätzung der Gegenwart.

> Stefan Groß: Er war ein Ausnahmeathlet, ein Solitär, unter den Philosophen – zum Tod von Odo Marquard> Philosoph aus Pommern - Zum Tode Odo Marquards
 
Wissen 02.06.15 Artikel lesen

»Die Idee des Sozialismus. Versuch einer Aktualisierung« – Axel Honneth beginnt seine Vorlesungsreihe in Weimar

Am Donnerstag, 4. Juni, um 18:15 Uhr beginnt der Sozialphilosoph Prof. Dr. Axel Honneth im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek seine Vorlesungsreihe mit dem Thema »Die ursprüngliche Idee: Vollendung der Revolution in sozialer Freiheit«. Als Distinguished Fellow des Kollegs Friedrich Nietzsche wird Axel Honneth zur Thematik »Die Idee des Sozialismus. Versuch einer Aktualisierung« zwei öffentliche Vorlesungen in Weimar, gefolgt von zwei weiteren Vorlesungen an den Universitäten Erfurt und Jena halten.

> »Die Idee des Sozialismus. Versuch einer Aktualisierung« – Axel Honneth beginnt seine Vorlesungsreihe in Weimar
 
Wissen 25.04.15 Artikel lesen

Von Hegel zu Hitler. Geschichte und Kritik eines Zerrbildes, Papyrossa, Köln 2015“

Karl Popper ist hauptsächlich einer breiteren Öffentlichkeit durch sein Werk The Open Society and Its Enemies (Die offene Gesellschaft und ihre Feinde) aus dem Jahre 1945 bekannt geworden. Darin analysierte Popper ausführlich die angeblichen totalitären Tendenzen in den Schriften von Platon, Marx und Hegel. Als positives Gegenbild zu diesen „geschlossenen Gesellschaften“ entwirft er eine „offene Gesellschaft“, die sich pluralistisch in einem fortwährenden Prozess evolutionär fortentwickeln sollte.

> Von Hegel zu Hitler. Geschichte und Kritik eines Zerrbildes
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Wissen 14.04.15 Artikel lesen

Was ist Leben?

Der Ursprung des Lebens, oder besser, die Entstehung erster replikationsfähiger Organismen, liegt immer noch weitestgehend im Dunkeln. Ausgehend von den ältesten Fossilien, den sogenannten Stromatolithen (durch Mikroorganismen gebildete Sedimentgesteine), lassen sich erste Lebensformen vor circa 3,6 Milliarden Jahren nachweisen.

> Was ist Leben?
 
Wissen 11.10.11 Artikel lesen

Über Friedrich Nietzsche

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Nietzsche hat es, als Denker wider gängige Gewohnheiten, sehr weit gebracht. Seine Strahlkraft ist ungebrochen. Manisch, gleich einem Zwangsneurotiker, ging er zu Werke; und zugrunde. Als Großer des Geistes wirkte er, im raschen Anschluss an eine eher abrupt ausgebrochene, wiewohl ein volles Jahrzehnt währende Umnachtung, ungemein stiftend; bald auch über Deutschlands Grenzen hinweg. Seine tiefschürfenden, so unermüdlich wie resolut bohrenden Fragestellungen haben manche Quelle zum Sprudeln gebracht. Sein weiter, allzu schweifender Blick hat der Philosophie insgesamt weitflächige Grundlagen zurück gewonnen: fruchtbare Böden, die sich auf recht vielfältige Art und Weise beackern lassen.

> ´Sprich dein Wort und zerbrich!´ - Über Friedrich Nietzsche
 
Wissen 22.08.14 Artikel lesen

Pierre Bourdieus praxeologische Erkenntnislogik

Bourdieu beschäftigt sich mit der Problematik des Zustandekommens sozialer Ungleichheit und dem Erklären der Reproduktion gesellschaftlicher Klassenstrukturen auf empirisch konkreter Analyseebene.

> Pierre Bourdieus praxeologische Erkenntnislogik
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Wissen 13.02.12 Artikel lesen

J. G. Fichte - Handelsstaat
versus Globalisierung

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Mit seiner Schrift „Der geschloßne Handelsstaat“, die Johann Gottlieb Fichte 1800 vorlegt, formuliert er sein Programm eines autonomen Nationalstaates. In strikter Abgrenzung vom offenen Handelsstaat geht es dem deutschen Idealisten auch um eine Kritik an der sogenannten Globalisierung. Schon Fichte monierte also ein globales Wirtschaftsdenken, weil er die Autonomie des National­staates dadurch gefährdet sah. Bereits vor 200 Jahren hatte er die Schwachstellen einer rein sich auf Globalisierung beschränkenden Wirtschaftspolitik herausgearbeitet. So sehr Fichte wegen seines geschlossenen Handelssystems auch kritisiert wurde, gerade mit Blick auf die globale Wirtschaft des 21. Jahrhunderts lohnt sich eine erneute Auseinandersetzung mit seinem Handelsmodell.

> Stefan Groß: Anmerkungen zu Johann Gottlieb Fichtes „geschloßnem Handelsstaat“
 
Wissen 13.11.11 Artikel lesen

Charles Darwins
Evolutionsbiologie

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Gern stilisieren sich gegenwärtig Naturwissenschaftler als aufgeklärte Überwinder von Religion und religiösen Vorurteilen. Dies war allerdings nicht immer so. Noch in der Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich Naturwissenschaftler wie Ernst Haeckel mit dem Mikroskop bewaffnet auf die Suche nach dem Plan Gottes in der Natur gemacht. Am 21. 12. 1853 schreibt Haeckel an seine Eltern über seine anatomischen Studien des inneren Aufbaus von Meerestieren: »Man wird wirklich ganz ...

> Christian Danz: Charles Darwins Evolutionsbiologie
 
Wissen 27.10.14 Artikel lesen

Materialismus – das Ende einer Weltanschauung

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Spätestens seit 1927, dem Jahr der sogenannten „Kopenhagener Deutung“ der Quantenmechanik, wovon gleich noch die Rede sein wird, wissen wir oder könnten vielmehr wissen, dass unser bisheriges materialistisches Weltbild obsolet geworden ist.

> Materialismus – das Ende einer Weltanschauung
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Wissen 04.11.13 Artikel lesen

Interview mit Prof.
Dr. Julian Nida-Rümelin

Die Geisteswissenschaften sind gegenwärtig durch die Reformen an den Universitäten unter Druck geraten. Das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich fürchte, zumindest sehe ich darin eine Gefahr, dass sich hier eine Entwicklung wiederholt, wie sie aus den USA ziemlich vertraut ist, d. h. dass die harten Wissenschaften, insbesondere die Naturwissenschaften, aber auch die social sciences im Sinne einer harten Wissenschaft sehr stark dominieren, und dass die Geisteswissenschaften eher eine schmückende Nebenrolle bekommen. In den USA sind die humanities, gut finanziert, weil sie für das Grundstudium nötig sind, aber sie sind hoch ideologisiert, stärker als in Europa und in Deutschland ...

> Interview mit Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin – Die Zukunft der Philosophie
 
Wissen 07.03.14 Artikel lesen

Philosophie und Atheismus

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Was ich hier zum Thema Philosophie und Religion zu sagen mir vorgenommen habe, ist auf einen ziemlich genauen Zeitpunkt hin fokussiert. Die Redeabsicht ist auf einige hier Anwesende gemünzt. Wir haben eine uns gemeinsame religiös kodierte Situation erlebt und gestaltet. Ich spreche zu Ihnen im Hier und Jetzt über ein Damals bis zum Heute: über die mir bis heute zugewiesene, geschenkte Lebenszeit – die Frist von 1924 bis 2007. Philosophie und die Religion ist ein von mir in dieser Zeit gelebtes Thema. Es war einst ein mir als ehemaligem Dominikaner zugewiesenes Amt. Ich mache daraus eine jetzt aufbereitete und zurechtgemachte Erzählung. Ich spreche noch immer aus einer zu verantwortenden Situation heraus.

> Gonsalv K. Mainberger: Philosophie und Atheismus Die Schmuggler entwischen den Zöllnern
 
Wissen 22.08.14 Artikel lesen

Die Aktualität Georg Simmels

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Der Text veranschaulicht – auf Basis Georg Simmels Ansatzes eines sich von der frühen Moderne bis in die Postmoderne zunehmend verselbstständigenden Individualisierungsprozesses – die Veränderungen der sozialen Integration der Menschen, im Kontext des großstädtischen Lebens.

> Über die Verkümmerung der Seele in der Großstadt
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Wissen 24.02.15 Artikel lesen

Herders Kugelmodell der Kultur die Kugel geben – eine runde Sache

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[J]ede Nation“, so Herder in seiner aus dem Jahre 1774 stammenden Abhandlung Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit (Herder 1891: 509), „hat ihren Mittelpunkt der Glückseligkeit in sich, wie jede Kugel ihren Schwerpunkt!“ Mit seinem Kugelmodell der Kultur legte Herder den Grundstein der theoretischen Konzeptualisierung der Nationalkultur, und damit in engem Zusammenhang stehend, ebenfalls in nationaler Perspektive, der Sprache.

> Herders Kugelmodell der Kultur die Kugel geben – eine runde Sache
 
Wissen 05.05.14 Artikel lesen

Die egoistische Komponente des Mitleids

Das Tun eines Menschen mag im Ergebnis selbstlos sein; zur Beurteilung der moralischen Bedeutung einer Handlung oder des Handelnden kommt es jedoch auf seine Absichten an. Da erweisen sich allerdings zahlreiche selbstlose Taten als offenkundig egoistisch motiviert, durch die Aussicht auf Anerkennung, Belohnung im Diesseits oder im Jenseits oder durch die Hoffnung auf ein Tauschgeschäft, nämlich den Anspruch auf spätere Hilfe bei eigener Not, usw. Solche Motive zu guten Taten habe ich erläutert, von ihnen ist hier nicht noch einmal die Rede, sondern von jenen, bei denen einer nicht den eigenen Nutzen im Auge hat.

> Die egoistische Komponente des Mitleids
 
Wissen 03.01.11 Artikel lesen

Der moderne Relativismus:
Robert Spaemann im Gespräch

Seit Jahren zählt der 1927 in Berlin geborene Philosoph Robert Spaemann zu den bekanntesten deutschen Denkern. Immer wieder schaltet er sich ein, wenn es um die großen Fragen der Menschheit geht, wenn der Mensch und seine Würde, sein Personsein, auf dem Spiel stehen. Spaemann, der auch als Berater des Papstes fungiert, spricht mit Stefan Groß über Gott, den Glauben, die Moderne und den Wertrelativismus. Für Aufsehen sorgte Spaemann, der mit "Glück und Wohlwollen" eines seiner wichtigsten Bücher vorlegte, mit seinem Buch "Der letzte Gottesbeweis", einem Beweis Gottes aus der Grammatik.

> Über Glauben und Wissen, Gott und Moderne - Robert Spaemann im Gespräch (Teil I)
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Wissen 28.09.13 Artikel lesen

Die bestrittene Willensfreiheit
in der Neurobiologie

Viele Neurobiologen bestreiten die Willensfreiheit des Menschen und fordern, da die Menschen dieser Erkenntnis nach nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht werden können, eine grundlegende Reform bzw. gar die Abschaffung des bisherigen Strafrechts (etwa unter: Berliner Zeitung - Archiv). Der andere Fall eines Kategorienfehlers liegt in der Soziobiologie. Dort wird das Sozialverhalten des Menschen allein mit einem gen-zentrierten Ansatz von der Evolutionstheorie her verstanden, und zwar unter Leugnung der Eigenständigkeit des geistig-kulturellen Seins des Menschen als Kategorie eigener Art. Das läuft durch diesen gen-zentrierten Ansatz definitionsgemäß stets auf einen Sozialdarwinismus hinaus. Eine Erkenntnis von Konrad Lorenz zeigt, dass beiden naturwissenschaftlichen Vorstößen ...

> Die bestrittene Willensfreiheit in der Neurobiologie ...
 
Wissen 27.01.15 Artikel lesen

Physikalische und chemische Evolution

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Die physikalische Evolution steht am Beginn aller evolutionären Prozesse. Ihr folgen die chemische Evolution, die Biogenese und die biologische Evolution. Für die evolutionäre Entwicklung aller uns bekannten Teilchen ausgehend von den Elementarteilchen über die Atome und die ersten einfachen Moleküle sind ausschließlich physikalische und mathematische Gesetzmäßigkeiten verantwortlich, die dafür sorgen, dass laufend überproportional neue Informationen entstehen. Gekoppelt an die Evolution der Information erfolgt mit ihrer Verarbeitung eine Evolution des Geistes. Beim Übergang von Teilchen zu lebenden Systemen ändern sich die Mechanismen der Informationsverarbeitung, da zur Steuerung der Zellprozesse Informationen von einem Ort zum anderen übertragen werden müsse

> Physikalische und chemische Evolution
 
Wissen 17.01.15 Artikel lesen

Albert Camus und die Liebe

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Liebe ist ein Hauptthema im Leben und Werk von Albert Camus (1913-1960). Anlässlich seines 100. Geburtstages hat im Jahre 2013 die Journalistin Anne-Kathrin Reif ein sehr lesenswertes Buch hierüber vorgelegt. Der Titel: „Albert Camus – vom Absurden zur Liebe.“ Die Autorin hatte bereits im Jahre 1999 ihre Dissertation diesem Thema gewidmet: „Die Welt bietet nicht Wahrheiten, sondern Liebesmöglichkeiten. Zur Bedeutung der Liebe im Werk von Albert Camus.“ (Wuppertal 1999). Albert Camus ist als Schriftsteller und als Existenzphilosoph berühmt geworden.

> „Die Welt bietet keine Wahrheiten, sondern Liebesmöglichkeiten.“
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Wissen 11.11.14 Artikel lesen

Ein Wort fürs Leben? Carl Schmitts Begriff des Politischen aus heutiger Sicht

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Was bedeutet Politik, damals und heute? Es klingt wie die klassische rhetorische Frage zu Beginn eines Lehrbuchs für Studierende der Politikwissenschaft. Das Erlernen verschiedener empirischer Politikdefinitionen stellt schließlich einen wichtigen Grundbaustein des Faches dar. Welche Institutionen meinen wir, welche Akteure und Vorgänge schließen wir mit ein, wenn wir von Politik sprechen?

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Wissen 26.11.14 Artikel lesen

DISKURSIVE FREIHEIT »how it goes«

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Recht und Ökonomie sind unnötig komplex. Man muss sagen: kompliziert. Denn komplex kann wissenschaftlich immer auch die Reduzierung von unzähligen komplizierten Einzelphänomenen und ihren verschiedenartigen Verschlingungen genannt werden. Steigerung der Komplexität wäre insofern (systemtheoretisch) eine Gestaltung von Ordnung (Formation).

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Wissen 03.11.14 Artikel lesen

Zur angeblichen Unmöglichkeit der Evolution

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Begriffe wie Atheisten, Seele, Evolution, Wissenschaft, Naturgesetze usw. werden oft von Anhängern verschiedenster Religionen so benutzt, wie es ihnen gerade beliebt. Wenn alle Andersgläubigen Ungläubige genannt oder wenn alle Nichtchristen als Atheisten eingestuft werden, dann ist dies nicht korrekt, schließlich muss nicht jeder, der an einen Gott glaubt, an den Koran, die Bibel oder einer Jesustheologie glauben müssen. Ähnliches gilt, wenn behauptet wird, jede Information benötige naturwissenschaftlich beweisbar einen intelligenten Urheber, was angeblich die Evolutionslehre ad absurdum führen würde. Die Unhaltbarkeit dieser und anderer Behauptungen wird im Folgenden genauer erläutert.

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Wissen 19.09.14 Artikel lesen

Das Verhältnis Philosophie und Religion in Fasl al Maqal des Ibn Ruschd (Averroes)

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Das Interesse der Muslime an der griechischen Philosophie ist allmählich entwickelt und von vielen unterschiedlichen Völkern übermittelt, so dass wir keine eindeutigen Gründe dafür finden können.

> Das Verhältnis Philosophie und Religion in Fasl al Maqal des Ibn Ruschd
 
Wissen 05.09.14 Artikel lesen

Die Grundkonzeption der Interkulturellen Philosophie

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Interkulturelle Philosophie ist neue Disziplin innerhalb der herkömmlichen Philosophie, die seit dem Beginn der Globalisierung die Notwendigkeit eines gewaltfreien kulturellen Austausches betont. Interkulturelle Philosophie sieht sich als eine kritische Philosophie der Philosophie und will alle philosophischen Disziplinen und Beschäftigungen durchdringen; die idealtypsisch jeweils die Dimension des Interkulturellen in sich aufnehmen sollten.

> Die Grundkonzeption der Interkulturellen Philosophie
 
Wissen 21.10.14 Artikel lesen

»Ereignis und Spekulation«

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Anlässlich seines 15-jährigen Jubiläums lädt das Kolleg Friedrich Nietzsche vom 21. bis 24. Oktober 2014 unter dem Titel »Ereignis und Spekulation – Philosophische Momente« zu einem umfassenden Programm mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen und vielem mehr an Veranstaltungsorten in ganz Weimar ein.

> Das Kolleg Friedrich Nietzsche feiert 15-jähriges Jubiläum mit umfassendem Veranstaltungsprogramm
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Wissen 05.09.14 Artikel lesen

Die Philosophie Karl Christian Friedrich Krauses im Lichte der abendländischen Geistesmetaphysik

Während bedeutende Vertreter des Deutschen Idealismus wie Kant, Fichte, Schelling und Hegel nach wie vor großes Ansehen innerhalb der Geschichte der Philosophie haben, hat sich bislang nur eine kleine Zahl von Interessierten, zumindest in Deutschland, mit dem Denken Karl Christian Friedrich Krauses beschäftigt. Dieser Aufsatzband will diese Lücke schließen. Anhand von Strukturvergleichen soll die Philosophie des Thüringer Außenseiters sowohl in den Kontext der abendländischen Geistesmetaphysik gestellt als auch der Versuch unternommen werden, danach zu fragen, inwieweit man mit Krause noch im 21. Jahrhundert philosophieren kann. Vom Neuplatonismus Plotins spannt sich der Bogen bis hin zur modernen Medizin und zum Völkerrechtsgedanken. Aber auch die Kritik Krauses am transzendentalen Ansatz Kants, am Naturkonzept Schellings und an der Logik Hegels wird dabei berücksichtigt. Neben der Auseinandersetzung mit Krauses Erkenntnistheorie und Metaphysik liegt ein weiterer Schwerpunkt auf seiner Ästhetik und Rechtsphilosophie.

> Die Philosophie Karl Christian Friedrich Krauses im Lichte der abendländischen Geistesmetaphysik
 
Wissen 05.09.14 Artikel lesen

Die Philosophie Karl Christian Friedrich Krauses im Kontext des deutschen Idealismus: Vom Bild des Absoluten - Krauses Lehre vom Göttlichen und Fichtes Wissenschaftslehre von 1804

Gleichwohl Krauses Philosophie international hohes Ansehen genießt, insbesondere in der südamerikanischen und spanischen Welt, bleibt der aus Thüringen stammende Denker innerhalb des deutschen Diskurses ein Außenseiter. Im Gegensatz zum viel berühmteren Kollegen Johann Gottlieb Fichte, dessen wissenschaftlichen Werdegang Krause verfolgte und in vielen seiner Schriften darüber Zeugnis ablegte, gelang es ihm jedoch nie, mit seinem ehemaligen Lehrer auf Augenhöhe zu kommen. Dennoch ist für die Fichteforschung der Panentheist Krause kein Unbekannter, da eine der wichtigsten Schriften Fichtes, die Wissenschaftslehre nova methodo, in Form einer Nachschrift von Krause vorliegt. Vergessen wird zumeist, daß Krause selbst eine originäre Philosophie entwickelte. Das Buch will diesem Vergessen entgegentreten. Dabei werden die synthetisch-harmonische Philosophie Krauses

> Die Philosophie Karl Christian Friedrich Krauses im Kontext des deutschen Idealismus
 
Wissen 25.07.14 Artikel lesen

Ideologie: Politische Begriffe - Drehpunkte aktueller Theorie

»Der Wind verstreut den Samen des Lebens über den Planeten. Er lässt Gras und Wälder wachsen. Die ewigen Winde des Weltalls sausen dahin. Was tragen sie? Niemand weiß es. Aber ich bin überzeugt, dass die Natur uns geschaffen und mit Vernunft begabt hat, damit wir — wie ihre Diener, die Winde — Leben in die unübersehbaren, unendlichen Welten des Universums tragen. Die Vernunft des Guten muss siegen, auf der Erde und danach im ganzen Weltall.«

> Ideologie: Politische Begriffe - Drehpunkte aktueller Theorie
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Wissen 01.06.14 Artikel lesen

"Erkenne Dich selbst"

Wieder einmal hat sich eine Menschenmenge auf dem Marktplatz von Athen um den wunderlichen alten Mannes in weißer Toga gebildet. Seine angebotenen "Waren" kosten allerdings keine Drachme. Er wirft sie kostenlos unter das Volk. "Philo-soph" nennt er sich, was übertragen "Freund der Weisheit" bedeutet. Sein Handelsprodukt: Gespräche über die Tugend, die Seele, Gerechtigkeit und Wahrheit. Sein Name: Sokrates.

> Jean Paul Mongin, Yann Le Bras: Der Tod des weisen Sokrates
 
Wissen 28.06.14 Artikel lesen

Naturwissenschaft des Geistes - Bewusstsein

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Haben nur Menschen ein Bewusstsein? Wann und wie entsteht es? Was sind die Voraussetzungen dafür? Was kann uns bewusst werden? Wer denkt in uns? Wer sendet die richtigen Befehle an die Muskulatur, wenn wir uns bewegen und wer sorgt dafür, dass sie dort auch korrekt ausgeführt werden?Wer weiß in unseren Zellen, was die Informationen auf der DNA bedeuten und welche Programme damit auszuführen sind? Diese Fragen werden im Folgenden auf Basis der Informationsverarbeitung und ihrer Mechanismen aus naturwissenschaftlicher Sicht beantwortet.

> Naturwissenschaft des Geistes - Bewusstsein
 
Wissen 05.05.14 Artikel lesen

Der Geist des Menschen:
Was ist er und wie funktioniert er?

Unter einem Geist stellt man sich etwas Aktives oder Lebendes vor, was existiert, aber mit unseren Sinnen nicht wahrnehmbar ist. Diese Vorstellung trifft auch auf unseren menschlichen Geist zu, der in unserem Kopf arbeitet. Von ihm wissen wir, dass er in uns existiert und aktiv ist, weil wir mit ihm denken, planen und träumen können. Aber wir können ihn nicht wahrnehmen. Wir hören ihn in unserem Inneren, wenn wir denken. Und wenn wir träumen, lässt er uns Ereignisse in Bild und Ton wie in einem Film ablaufen. Ihn brauchen wir beim Sprechen und bei der Ausführung bewusster Aktionen unseres Körpers. Doch was ist unser Geist eigentlich? Wie arbeitet er? Wie funktioniert er? Was ist seine Aufgabe? Was macht er beim Denken usw.?

> Der Geist des Menschen: Was ist er und wie funktioniert er?
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Wissen 16.04.14 Artikel lesen

Wie wurde die Welt erschaffen?

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Gott hat Welt erschaffen, steht in der Bibel. War es ein Wunder oder ging es auch ohne Wunder? Die modernen Naturwissenschaften beweisen, dass unser Universum aus einer Raum-Zeit-Energie-Singularität entstanden ist. In diesem Punkt gab es eine unendlich hoch konzentrierte Energie, in der alle Informationen und Programme wie in einem Samen oder einem Ei enthalten waren, die festlegten, wie sich alles entwickeln sollte. Wenn dies wirklich so war, gab es dann in Analogie zu dem Leben, das wir kennen, ein noch mächtigeres Lebewesen, von dem der Samen oder das Ei stammte? Was uns zu diesen ungewöhnlichen Fragen und Aussagen führte, soll im Folgenden behandelt werden.

> Wie wurde die Welt erschaffen?
 
Wissen 09.04.14 Artikel lesen

E=mc2! Da beißt die Maus keinen Faden ab und Gott kann würfeln bis er schwarz wird

Albert Einstein: Den Namen kennt wohl jedes Kind und bestimmt auch sein Foto aus dem Jahr 1951, auf dem er die Zunge weit herausstreckt. Gern wird er mit einer wirren weißen Haarpracht dargestellt. Irgendwas mit Physik hatte er am Hut. Stammt nicht diese knackige Formel E = mc2 von ihm? Und ist er nicht der Begründer der Relativitätstheorie? Nur was diese besagt, geschweige denn sie tatsächlich zu verstehen, gelingt den wenigsten Erwachsenen. Wie um Himmels Willen sollen dann Kinder ab 7 Jahren begreifen, womit die Mehrzahl ihrer Eltern bereits extreme Schwierigkeiten haben dürfte?

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Wissen 30.03.14 Artikel lesen

Wilhelm Schmid: Gelassenheit.
Was wir gewinnen, wenn wir älter werden

Es ist erst wenige Jahre her, da machten amerikanische Wissenschaftler aus Harvard mit einem sensationellen Forschungsergebnis auf sich aufmerksam. Ihnen war es bei Mäusen gelungen, deren Alterungsprozess aufzuhalten und ihn sogar umzukehren. Die entscheidende Rolle dabei spielt das sogenannte "Untsterblichkeitsenzym" Telomerase, für dessen Entdeckung es im Jahr 2009 sogar den Medizin-Nobelpreis gab. "Forever young"! Sollte der Song von Alphaville aus dem Jahr 1984 bald kein Wunschtraum mehr sein? Bis dies allerdings auch für den Menschen Wirklichkeit wird, müssen wir uns "wohl oder übel" mit dem Alterungsprozess "abfinden". Doch warum tun wir uns so schwer mit dem Alter? Warum ist unser Bild, das wir davon haben, so negativ aufgeladen? Warum wird es zuweilen gar als Bedrohung angesehen?

> Wilhelm Schmid: Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden
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Wissen 04.04.14 Artikel lesen

Die metaphysischen Anfangsgründe der Welt

Einige Physiker gehen mittlerweile davon aus, dass der Urknall möglicherweise nicht den absoluten Anfang markiert. Man glaubt zwar nach wie vor, dass vor dem sogenannten Big Bang das Nichts gewesen ist, wobei sich dann das Problem stellt zu erklären, wie aus dem Nichts etwas hervorgegangen sein soll. Der amerikanische Physiker Michio Kaku zieht sich da elegant aus der Affäre, indem er schlicht behauptet es käme darauf an, wie man dieses Nichts definiert. Er übersieht dabei aber, dass sich das Nichts eben gerade dadurch auszeichnet, über keine Eigenschaften zu verfügen die man definieren könnte. Tut man es doch, hat man es eben nicht mehr mit dem Nichts zu tun. So glaubt er, dass vor dem Big Bang eine Art energiereiches Vakuum existiert hat aus dem sich dann alles weitere entwickelte. Damit setzt er allerdings wieder etwas voraus, nämlich Energie, dessen Entstehung nicht weiter erklärt werden kann, frei nach dem Motto „Give us one free miracleand we'll explain the rest” (Terence McKenna). Es lohnt sich demnach darüber nachzudenken, was dieses Nichts denn nun wirklich „ist“.

> Die metaphysischen Anfangsgründe der Welt
 
Wissen 16.02.14 Artikel lesen

Die unhinterfragten Voraussetzungen
der Wissenschaften

In den letzten einhundert Jahren gibt es wohl kaum etwas, über das wir mehr erfahren haben, als über dieses merkwürdige Phänomen, das wir Materie nennen. Doch trotz aller Erkenntnis auf diesem Gebiet ist die Materie, gerade in vielen naturwissenschaftlichen Publikationen, ein oftmals unhinterfragtes Problem. So heißt es in einem Standardwerk zur Evolutionsbiologie: „Der Materialismus ist das solide philosophische Fundament, auf dem auch die Evolutionstheorie ruht.“ (Kutschera: Evolutionsbiologie, 2008, S. 12). Das klingt ganz so, als wüsste der Autor, was sich hinter dem Begriff Materie verbirgt. Doch das ist natürlich ganz und gar nicht der Fall. Von welcher Art Materialismus spricht er? Ist es das, was Ernst Bloch einmal spöttisch Klotzmaterialismus genannt hat?

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Wissen 15.03.14 Artikel lesen

Literatur und Karriere - Begriff, Funktion und Reflexion von Bildung in der Spätantike

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Mit diesen oder ähnlichen Schlagworten lassen sich in etwa die Fronten der gegenwärtigen deutschen Debatte um Bildung und Universität benennen. Auf der einen Seite stehen, so scheint es, die „Ökonomisierer“, die von universitärer Bildung in erster Linie die Produktion passfähiger Absolventen für den Arbeitsmarkt erwarten; auf der anderen die „Humboldtianer“, die im Sinne eines humanistischen Bildungsideals auf Bildung als Menschenbildung insistieren und betonen, daß die Idee der Universität verlorengeht, wenn Bildung nur Ausbildung ist. Es mag aber sein, daß die Linien dieser Debatte doch nicht ganz so eindeutig verlaufen wie von derartigen Schlagwörtern suggeriert. Zum einen könnte man darauf hinweisen, dass diejenigen, die das humanistische Bildungsideal hochhalten – und das sind meistens wir, die Professoren – mit unserer vermeintlich zweckfreien Bildung doch (trotz W-Besoldung) ganz einträgliche und gesellschaftlich anerkannte Positionen erreicht haben und nicht ganz zu Unrecht stolz darauf sind.

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Wissen 07.03.14 Artikel lesen

Der Einzelne und
seine Freiheit

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Wer die Frage nach der Freiheit stellt, stellt sich damit unweigerlich der Frage nach seiner eigenen Freiheit. Wer sich nach seiner Freiheit fragt, fragt nicht nur nach der Freiheit an-sich oder dem Begriff der Freiheit, sondern sieht sich mit einer ganzen Reihe von Fragen konfrontiert. Ich will einige dieser Frage, die mir wesentlich erscheinen, herausgreifen und im folgenden diskutieren. Dies werden im besonderen zwei meiner Ansicht maßgebende Fragen sein, auf die mein hauptsächliches Augenmerk gerichtet sein wird. Bevor ich auf diese beiden Fragen eingehen werde, möchte ich aber einiges Grundsätzliche zum Begriff der Freiheit sagen.

> Der Einzelne und seine Freiheit
 
Wissen 04.03.14 Artikel lesen

Philosoph aus Ostpreußen:
Oskar Negt zum 80. Geburtstag

Damals, vor fast einem halben Jahrhundert, als an westdeutschen Universitäten die Studenten demonstrierten, um den „reaktionären Staat“ abzuschaffen, hätte man nie vermutet, dass Oskar Negt, einer der Wortführer der „außerparlamentarischen Opposition“ (APO) , geborener Ostpreuße ist. Damals war er noch, nachdem er 1962 bei Theodor Wiesengrund-Adorno (1903-1969) mit einer Arbeit über Positivismus und Dialektik bei Hegel und Comte promoviert worden war, Assistent bei Jürgen Habermas (1929) in Frankfurt am Main, konnte sich 1968 mit einer Untersuchung „Zur Theorie der Arbeiterbildung“ habilitieren und wurde 1970 auf den Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Hannover berufen.

> Philosoph aus Ostpreußen: Oskar Negt zum 80. Geburtstag
 
Wissen 26.02.14 Artikel lesen

Der Kampf um die
Geschlechter: Judith Butler

Die homosexuelle Feministin und Philosophin Judith Butler strebt dem Poststrukturalismus (und auch Konstruktivismus) zu, welcher die Kontingenz des gesellschaftlichen Zustandekommens hervorhebt und betont, dass Sprache mittels kontingenter Kategorien die Realität konstruiert und damit das binäre Geschlechterdenken erst konstituiert. Butler nimmt primär innerhalb ihres Werkes ,,Das Unbehagen der Geschlechter“ (,,gender trouble“ aus dem Jahr 1990) und der darin zum Vorschein kommenden feministischen Theorie vor allem Bezug auf die Autoren Althusser, Deriddas und Foucault. Ohne die Diskursproblematik Foucaults verstanden und durchdrungen zu haben, ist Butlers Vorhaben einer resoluten Dekonstruktion der Geschlechter kaum möglich.

> Judith Butlers Kampf für eine Dekonstruktion der Geschlechter
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Wissen 19.02.14 Artikel lesen

Was bedeutet Heideggers
Antisemitismus
für sein Werk?

Zu Lebzeiten veröffentlichte Heidegger etwa 20 Bücher. Inzwischen erscheinen die letzten der 100 Bände seiner Gesamtausgabe. Man muß schon sehr naiv sein, um angesichts dieser Textlage eine grundsätzliche Neuerung in seiner Philosophie zu erwarten. Sollte man die ganze Zeit etwas Entscheidendes übersehen haben? Natürlich nicht, und die Diskussion um antisemitische Äußerungen in seinen „Schwarzen Heften“ wird das einmal mehr zeigen: Die Verteidiger Heideggers werden seinen Antisemitismus leugnen, die Gegner den Antisemitismus als endgültig erwiesen ansehen, eine dritte Gruppe auf die Stärken und Schwachpunkte seine Philosophie verweisen – und jede wird sich in ihrer bisherigen Interpretation bestätigt sehen. Das gilt natürlich auch für folgende Anmerkungen.

> Was bedeutet Heideggers Antisemitismus für sein Werk?
 
Wissen 13.02.14 Artikel lesen

Interview: Alfred Grosser:
Was stiftet der Moralpädagoge?

Groß: Was bleibt, aber stiftet der Dichter, sagt Hölderlin, was stiftet der Moralpädagoge? Sie sprechen von unserer Zeit als einer, in der die Zeiten des Glücks etwas weniger geworden sind! Was können wir dagegen tun und wo sehen Sie die Ursachen? Grosser: Unter anderem, indem ich versuche das ständige „Was wird das Ausland sagen?“ zu bekämpfen sowie die Art, sich von Israel ständig erpressen zu lassen, wie ich das in meinem Buch „Von Auschwitz nach Jerusalem. Über Deutschland und Israel“ dargestellt habe. Heute muss aber vor einem neuen deutschen Hochmut gewarnt werden, mit seinen dummen antieuropäischen Konsequenzen.

> Interview mit Prof. Dr. Alfred Grosser: Was bleibt aber stiftet der Moralpädagoge
 
Wissen 11.02.14 Artikel lesen

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

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"1809 erschien Schellings Abhandlung über die Freiheit. Sie ist Schellings größte Leistung, und sie ist zugleich eines der tiefsten Werke der deutschen und damit der abendländischen Philosophie." Mit dieser Würdigung von Schellings Freiheitsschrift als einem der Höhepunkte der abendländischen Philosophiegeschichte eröffnet Martin Heidegger seine 1936 gehaltene Vorlesung "Schellings Abhandlung über das Wesen der menschlichen Freiheit". Fast 60 Jahre später liegt nun mit dem von Otfried Höffe und Annemarie Pieper herausgegebenen Band ein weiterer Kommentar zu dieser bedeutenden und schwierigen Schrift Schellings vor. Wer ihn zur Hand nimmt, wird nicht nur eine gründliche Einführung in den Duktus des Gedankenganges dieser Schrift bekommen, sondern zugleich einen Einblick in die verschiedensten, differenten Standpunkte der Schellingforschung.

> Über das Wesen der menschlichen Freiheit> Wille und Freiheit zwischen dem ewigen Mögen Schellings und dem Wille zur Macht Nietzsches> Der Gedanke des trinitarischen Gottes als bestimmter Begriff der Freiheit bei Schelling> Im Anfang war nicht der Begriff - Zu Schellings Rekonstruktion des Johannesprologs
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Wissen 30.01.14 Artikel lesen

Arthur Schopenhauer
in Jena geehrt

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Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, wurde am 2. Oktober 2013 an der Universität Jena der aus Danzig in Westpreußen stammende Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) geehrt. Der Sohn des vermögenden Kaufmanns Heinrich Floris Schopenhauer (1747-1805), der einer angesehenen Kaufmannsdynastie in Danz

 
Wissen 01.02.14 Artikel lesen

Die ultimative Physik
des Abnehmens

Schlank im Schlaf, Trennkost, Eiweißdiät und Ananas-Kur? Oder doch lieber Brigitte-Diät oder ein Programm bei den Weight-Watchers? Der Weg zum Wunschgewicht wird allerorts angepriesen. Und viel zu leicht glaubt man den vollmundigen Erfolgsgarantien der neuesten Studien, schlankmachenden Pillen, Tees, Pülverchens oder Werbeversprechen wie: "Abnehmen ganz leicht - keine Änderung Ihrer Ernährungsgewohnheiten nötig" oder "Viele Kilos in wenigen Tagen", mitunter gar völlig ohne Sport und Diät.

> Die Energiemenge in diesem Universum ist immer gleich groß oder: Von nichts kommt nichts
 
Wissen 17.01.13 Artikel lesen

Hugo Grotius'
politische Philosophie

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Der niederländische Theologe und Jurist Hugo Grotius hatte mit seinem Werk „De jure belli ac pacis libri tres“ einen weitgehenden Einfluss auf die spätere Formulierung des internationalen Rechtes. Dabei wurde er durch den Achzigjährigen Krieg zwischen Spanien und den Niederlanden sowie den 30jährigen Krieg zwischen katholischen und protestantischen europäischen Staaten beeinflusst. Er war davon beseelt, solche Konflikte auf der Grundlage eines juristischen und politischen Konsenses für die Zukunft zu vermeiden.

> Michael Lausberg: Hugo Grotius‘ politische Philosophie
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Wissen 05.11.11 Artikel lesen

John Miltons
politische Theorie

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John Milton (9.12.1608-8.11.1674) war ein englischer Dichter und Staatsphilosoph. Milton wurde im Elternhaus und später im Christ College der Universität Cambridge streng puritanisch erzogen. Er widersetzte sich dem Wunsch seines Vaters, Theologe zu werden und widmete sich stattdessen der Historie und dem Studium der klassischen Literatur. Sein Jugendwerk „Comus“, das ein Maskenspiel allegorischer Art darstellte, spiegelte seine puritanische Erziehung wider.

> John Miltons politische Theorie
 
Wissen 04.11.13 Artikel lesen

Platons Vorstellungen
zu Krieg und Frieden

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Platons Aussagen über Krieg und Frieden in der Politeia beginnen im ersten Buch damit, dass der Gerechte seine Leistungen durch die Kriegsführung erbringt. Dieser erste Versuch, den Nutzbereich des Gerechten zu bestimmen, erweist sich als zu eng, denn anschließend hat Polemarchos die Schwierigkeit, den Nutzen der Gerechtigkeit im Frieden zu bestimmen. Folgt man Schubert, so scheint es in Unternehmungen die spezifische Gerechtigkeit zu sein, die den größstmöglichen Nutzen sichert.

> Michael Lausberg: Die Vorstellungen Platons von Krieg und Frieden
 
Wissen 28.11.13 Artikel lesen

Klaus Vieweg: Das
Denken der Freiheit

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Philosophie hat das Vernünftige zu ergründen und zu begründen, den ‚Gedanken ihrer Zeit‘ zu formulieren, den ‚sich denkenden Geist der Zeit‘ zu repräsentieren und ihm angemessenen Ausdruck zu geben. Philosophie muss ihre Zeit, ihre Welt in Gedanken fassen, auf den Begriff bringen. Am Beginn des 21. Jahrhunderts sieht sich die Menschheit mit riesigen und komplexen Herausforderungen konfrontiert und muss völlig neue Konstellationen ernst nehmen. Schon das erste Dezennium zeigte, dass die Weltwirtschaft sich auf riskantem Terrain und auf gefährlichen Abwegen bewegt, dies belegt nicht nur die globale Wirtschafts- und Finanzkrise.

> Das Denken der Freiheit - Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts
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Wissen 07.11.13 Artikel lesen

Albert Camus:
100. Geburtstag

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Vor 100 Jahren, am 7. November 1913, wurde der Intellektuelle, Schriftsteller und bekennende Nicht-Philosoph Albert Camus in Nordalgerien geboren. Als einer der wichtigsten Vertreter des Existenzialismus wurde er durch den Roman „Der Fremde“, den philosophischen Essay „Der Mythos des Sisyphos“ und durch sein Buch der „Der Mensch in der Revolte“ weltberühmt. Von der Grundposition, daß es keinen Gott gibt ausgehend, ist die Existenz des Menschen sinnlos. Diese Sinnlosigkeit kann nur durch eine „permanente Revolte“ durchbrochen werden. Dabei muß der Mensch in der Lage sein, die Sinnlosigkeit zu ertragen, denn nur so gelingt es ihm, die Absurdität des Lebens zu überwinden und Herr über sein Schicksal zu werden. Camus’ Name steht für den Widerstand gegen totalitäre Strukturen und Gesellschaftsentwürfe, die Menschenopfer verlangen. Mit 46 Jahren starb der Nobelpreisträger bei einem Autounfall.

> Adorján F. Kovács: Stolz und Trägheit - Zum 100. Geburtstag von Albert Camus
 
Wissen 20.10.13 Artikel lesen

"Überlebensfrage
der Philosophie"

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Philosophie und Alltag? In der öffentlichen Meinung in Österreich einander immer und überall ausschließende Begriffe. Dessen ist sich auch Lisz Hirn bewusst. Die Philosophin und Künstlerin ist Mitglied der Gesellschaft für angewandte Philosophie (GAP) und Obfrau des Vereins für philosophische Lebensberatung. "Die akademische Philosopie hat ihre Meriten, aber viele Vertreter glauben, dass man es nicht nötig hat, mit dem was man tut, an die Öffentlichkeit zu gehen", sagt sie im Gespräch mit dem hpd. Der Bereich praktische Philosophie werde hierzulande kaum wahrgenommen.

> "Überlebensfrage der Philosophie"
 
Wissen 16.10.13 Artikel lesen

Der Einzelne
und seine Freiheit

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Wer die Frage nach der Freiheit stellt, stellt sich damit unweigerlich der Frage nach seiner eigenen Freiheit. Wer sich nach seiner Freiheit fragt, fragt nicht nur nach der Freiheit an-sich oder dem Begriff der Freiheit, sondern sieht sich mit einer ganzen Reihe von Fragen konfrontiert. Ich will einige dieser Frage, die mir wesentlich erscheinen, herausgreifen und im folgenden diskutieren. Dies werden im besonderen zwei meiner Ansicht maßgebende Fragen sein, auf die mein hauptsächliches Augenmerk gerichtet sein wird. Bevor ich auf diese beiden Fragen eingehen werde, möchte ich aber einiges Grundsätzliche zum Begriff der Freiheit sagen.

> Der Einzelne und seine Freiheit
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Wissen 28.09.13 Artikel lesen

Die Soziobiologie -
neuer Sozialdarwinismus

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Die Soziobiologie versucht jegliche Formen des Sozialverhaltens bei den sozial lebenden Wesen einschließlich des Menschen auf evolutionstheoretischer Basis plausibel zu erklären. Das wird als Grundlage der heutigen Soziobiologie mit einem gen-zentrierten Ansatz einer Gesamtfitness-Theorie und dem Schlagwort des „egoistischen Gens“ vollzogen. Unter diesem Ansatz wird letztlich das gesamte menschliche Sein gesehen und gedeutet, wobei Geist und Kultur nur als eine „in Schlepptau“ genommene Begleiterscheinung der weiterhin allein wirkmächtigen (egoistischen) Gene verstanden werden.

> Die Soziobiologie - neuer Sozialdarwinismus eines fatalen naturwissenschaftlichen Irrwegs
 
Wissen 24.07.13 Artikel lesen

Gibt es einen
freien Willen?

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Gibt es einen freien Willen? Können wir wirklich tun, was wir wollen oder entscheidet sich das Gehirn an unserem Bewusstsein vorbei? Theologen und Philosophen streiten darüber schon lange. Für die einen - zum Beispiel materialistische Philosophen der Aufklärungszeit - sind alle Ereignisse seit Anbeginn der Zeiten vorherbestimmt und Freiheit nur eine Illusion. Andere - zum Beispiel Existentialisten wie Jean-Paul Sartre - meinen, wir haben selbst unter Extrembedingungen (Gefangenschaft, Folter) die freie Wahl der Entscheidung, unser Schicksal anzunehmen oder uns ihm zu widersetzen.

> Unfrei und gesteuert?
 
Wissen 30.07.13 Artikel lesen

Theodor W. Adorno:
"Das Leben lebt nicht"

Bevor man mit dem ersten Aphorismus der Minima Moralia beginnt, wird man noch das vorangestellte Wort Ferdinand Kürnbergers lesen, das da heißt: „Das Leben lebt nicht“ (MM,20).ii Ich möchte mit einigen Überlegungen dazu beginnen, denn hieran bereits läßt sich das Motiv, um das es im folgenden gehen soll, exemplarisch vorführen. Einerseits könnte der Satz bedeuten – und das liegt nahe, stellt man ihn sich als Kurzzu­sammenfassung der nachfolgenden Seiten vor –, daß das Leben tot ist, nicht mehr lebt, zwar weitergeht, aber entleert gegenüber seinem Begriff, weil es nicht mehr lebendig ist.

> Der Lebensbegriff und seine Implikationen bei Theodor W.Adorno
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Wissen 21.06.13 Artikel lesen

Naturwissenschaften
des Geistes - Seele

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Der Begriff der Seele wurde schon in vorchristlicher Zeit von nahezu allen Kulturen mit dem Geist, der den menschlichen Körper belebt, verbunden. Demzufolge lehren die meisten Religionen, dass er sich gemeinsam mit dem Leben im Augenblick des Todes vom Körper löst und danach ein körperloses Geist- oder Schattenleben führt. Die Unterschiede zwischen den theologischen Aspekten der Seele und aktuellen naturwissenschaftlicher Fakten im Zusammenhang mit dem Geist des Menschen werden in diesem Artikel diskutiert.

> Hans Sixl: Naturwissenschaft des Geistes - Teil 7 – Seele
 
Wissen 11.07.13 Artikel lesen

Das Kunstmuseum und
die soziale Ungerechtigkeit

Bezüglich der Reproduktion sozialer Ungleichheit wirkt eine Kombination institutioneller, schulischer und pädagogischer – innerhalb der Schule wirksam werdender – Steuerung mit milieuspezifischen Strategien – durch kulturell bedingte Defizite – zusammen. Aufgrund einer differenten Bildung, Erziehung, Sozialisation, habitueller Prägung und einem daraus resultierend unterschiedlich erlernten Sprachcode, entsprechend des eigenen Herkunftsmilieus, entstehen primär innerhalb der ersten Lebensjahre zwangsläufig soziale Ungleichheiten zwischen Kindern begünstigter (bildungsnahen) ...

> Das Kunstmuseum als Distinktionsstätte sozialer Ungleichheit
 
Wissen 05.07.13 Artikel lesen

Edmund Husserls Epochè

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Auch wenn es sich bei ausgeführter ,,Methode“ um eine konstitutionell soziologiefremde Disziplin handelt, wird es als bedeutsam erachtet, das Verfahren der Epochè und phänomenologischen Reduktion Edmund Husserls – Philosoph und Vater der Phänomenologie – anzuführen. Diese Methode versucht Bewusstseinsebenen streng voneinander zu unterscheiden zwischen Meinungen, Spekulationen, Vorurteilen, Paradigmen oder Diskursen auf der einen Seite und zwischen Wirklichkeit bzw. dem an sich erscheinenden Phänomen auf der anderen Seite.

> Edmund Husserls Epochè und phänomenologische Reduktion
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Wissen 24.06.13 Artikel lesen

Immanuel Kant und die
evolutionäre Erkenntnistheorie

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Der hypothetische Realismus der modernen Naturwissenschaft erhebt den Anspruch, Kants Transzendentalphilosophie in ihrem Kern durch die evolutionäre Erkenntnistheorie widerlegt zu haben, wie es etwa Gerhard Vollmer mit seinem Buch „Evolutionäre Erkenntnistheorie“ vollzieht. Insbesondere von philosophischer Seite wird das entschieden bestritten, wobei beide Seiten sich gegenseitig grundsätzliche Fehler vorhalten. Jedoch verwenden die beiden Neurobiologen Humberto R. Maturana und Francisco J. Varela in ihrem Buch „Der Baum der Erkenntnis“ mit dem Untertitel „Wie wir die Welt durch unsere Wahrnehmung erschaffen ...

> Moderne Naturwissenschaft gegen Geisteswissenschaft oder Realismus gegen Idealismus
 
Wissen 20.06.13 Artikel lesen

Ernst Cassirer
und die Kunst

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Thematisch befasst sich Ernst Cassirer in dem Kapitel ,,Kunst“ des kulturanthropologischen Werkes ,,Versuch über den Menschen“ damit, wie die Sphäre der Kunst, als völlig autonomes Diskurssystem, – in Abgrenzung zu den Bereichen der Wissenschaft, der Sprache, der Geschichte, der Religion oder der Mythos‘ – vermag, durch ein Vereinen der beiden konträren Pole des Objektivismus und des Subjektivismus, das Phänomen der Schönheit innerhalb der unterschiedlichen (Kunst)Epochen des 18. – 20.Jhds. auf unterschiedliche Art und Weise zu verstehen, abzubilden und zu interpretieren.

> Ernst Cassirer und die Kunst
 
Wissen 01.06.13 Artikel lesen

Norbert Elias "Über den
Prozess der Zivilisation"

Norbert Elias’ Texte ,,Über den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen“ beschäftigen sich mit den Gründen des historischen Zustandekommens der typisch ablaufenden Verhaltensschemata, die für uns, in einer zivilisierten abendländischen Kultur lebenden, Menschen als selbstverständlich hingenommen werden. Vom Mittelalter über die höfische bis hin zur neuzeitlichen Kultur hat sich sowohl im Verhalten als auch im Affekthaushalt der Menschen eine beständige und langfristige Wandlung vollzogen.

> Norbert Elias: ,,Über den Prozess der Zivilisation“
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Wissen 11.05.13 Artikel lesen

Ein Universum
aus Nichts

Der Physiker Richard Feynman, dem es mit seinen legendären Vorlesungen wie keinem anderen gelungen ist, die Physik aufregend und interessant darzustellen, wartete immer wieder und allzu gern mit einem seiner berühmten Bonmots auf. So konnte es passieren, dass er sich an Menschen wandte und zu ihnen sagte: "Sie werden nicht glauben, was mir heute passiert ist! Sie werden es einfach nicht glauben!" Auf die erstaunte Frage seines Gegenübers, der wissen wollte, was denn geschehen sei, pflegte er zu antworten: "Absolut nichts!"

> Viel Lärm um nichts oder: Weniger ist mehr
 
Wissen 06.05.13 Artikel lesen

Naturwissenschaft
des Geistes

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Alles, was real ist, kann von den Naturwissenschaften erfasst und beschrieben werden. Dies gilt auch für den Geist des Menschen, der geheimnisvoll in unserem Innern für unsere körperlichen und geistigen Aktionen verantwortlich ist. Eindeutige Definitionen sind der Ausgangspunkt jeder wissenschaftlichen Beschreibung. Also stellen sich die Fragen: Wie kann der menschliche Geist naturwissenschaftlich definiert und verstanden werden? Gilt diese Definition dann auch für andere Formen des Geistes? Welche naturwissenschaftlichen Fakten stehen dafür zur Verfügung und wie sind sie definiert?

> Naturwissenschaft des Geistes – Definitionen
 
Wissen 06.05.13 Artikel lesen

Durkheims Verständnis
sozialer Tatsachen

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Der französische Soziologe Emile Durkheim (1858 – 1917) hat sich innerhalb der frühen Moderne im Zuge des Übergangs von der ständisch organisierten feudalen Gesellschaftsordnung hin zur komplexen individuellen Marktwirtschaft mit dem, aufgrund zunehmender Arbeitsteilung vorangetriebenen, Differenzierungsprozess beschäftigt. Damit hatten sich zuvor bereits Auguste Comtè, Karl Marx oder Herbert Spencer beschäftigt. Aufgrund der gesellschaftlichen Umbrüche Frankreichs Ende des 19.Jhds./Anfang des 20.Jhds., gilt Durkheims Interesse der Frage, auf welche Art und Weise sich, ...

> Èmile Durkheims Verständnis ,,sozialer Tatsachen“
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Wissen 01.05.13 Artikel lesen

Max Webers Ethik und
der Geist des Kapitalismus

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Max Weber (1864 – 1920) versteht – als einer der Gründerväter der Soziologie – genauso wie auch Marx die Entwicklung der kapitalistischen Profitlogik als wichtigsten Faktor des Übergangs von der traditionellen Ständegesellschaft zur modernen Klassengesellschaft. Für Marx liegt der entscheidende Umbruch in den ökonomischen Produktions-bedingungen – der ,,Basis“ –, den damit einhergehenden Ausbeutungs-, Unterdrückungs- und Enteignungsprozessen und der fortschreitenden Domestizierung der Natur .

> Webers Werk ,,Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“
 
Wissen 20.03.13 Artikel lesen

Günther Anders' Ausblick
auf die Welt ohne Menschen

Solange es Krisen gibt, und darin liegt: solange es Menschen gibt, hat die Apokalypse Konjunktur. Sie ist einfach nicht tot zu kriegen, es sei denn, so das apokalyptische Paradox, sie würde eines Tages wirklich. Die Apokalypse ist ungeheuer alt und doch jung geblieben – ein echter ‚Evergreen‘. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters ist sie ausgesprochen modern: Als allgemeine Apokalypse treibt sie die Globalisierung auf die negative Spitze, ist als ihr Höhe- zugleich ihr Endpunkt; als private Apokalypse vollendet sie die zunehmende Atomisierung des Individuums im Zeitalter der Medialisierung der Welt.

> ‚Apokalypse Soon‘? - Günther Anders’ Ausblick auf eine Welt ohne Menschen
 
Wissen 26.04.13 Artikel lesen

Walther Ch. Zimmerli:
Hermeneutik des Wissens

Die Formulierung des Titels ist in verschiedener Hinsicht anstößig: Allein schon über technisches Wissen nachdenken zu wollen scheint unmöglich, weil paradox zu sein; Technik, im Wortsinne aus dem griechischen 'techne' abgeleitet, scheint mehr mit Können und Kunst als mit Wissen und Kognition zu tun zu haben. Theoretisches Wissen - gewiss; aber technisches Wissen? Und in der Tat lebt unsere abendländische epistemologische Tradition von der Differenz zwischen Technik und Wis­sen. Wissen, griechisch 'episteme', ist die - idealistisch oder materialistisch interpretierte - Repräsentation der Welt...

> Walther Ch. Zimmerli: DIE HERMENEUTIK DES TECHNISCHEN WISSENS UND DIE ZUKUNFT DER BILDUNG
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Wissen 17.04.13 Artikel lesen

Naturwissenschaft
des Geistes - Leben

Grundlage des Lebens sind genetisch abgespeicherte Informationen und ihre Verarbeitung.Obwohl wir heute in einer Wissensgesellschaft leben, zählt die Entstehung des Lebens noch immer zu den ungelösten Rätseln der Menschheit. Die Urzelle gilt als Ausgangspunkt der Evolution. Doch wie ist sie entstanden? Was sind die Ursachen und die Mechanismen der Dynamik des Lebens? Welche Triebkräfte lassen im Vorfeld des Lebens die notwendigen Biomoleküle und die Zellstrukturen entstehen? Die Arbeit des genetischen Geistes und der elementaren Geistformen, die mit physikalisch-chemischen Mechanismen molekulare Informationen verarbeiten, ...

> Naturwissenschaft des Geistes - Teil 6 – Leben
 
Wissen 29.04.13 Artikel lesen

Jacob Burckhardt
und der Rassismus

Der Schweizer Kulturhistoriker Jacob Burckhardt (1818–1897) ist wissenschaftlicher Zeitzeuge der großen gesellschaftlichen Umbrüche, die seit der Französischen Revolution in Europa stattgefunden haben. Wer sich nicht von seinem enormen geschichtlichen Faktenwissen und seiner kunst- wie stilvollen Beredsamkeit blenden lässt, wird bei einem kritischen und sachlichen Rückblick aus der heutigen Perspektive feststellen, dass die bei Burckhardt zu findenden seltsamen und zum Teil geradezu menschenverachtenden Aussagen nicht vereinzelte, unzusammenhängende Missverständnisse oder Ausrutscher sind.

> Ein Beispiel für den Rassismus in der Wissenschaft des 19. Jahrhunderts
 
Wissen 29.03.13 Artikel lesen

Naturwissenschaft des
Geistes: Körper und Geist

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Was der menschliche Geist ist, wie er arbeitet und wie er sich von seinem Körper unterscheidet, gilt noch heute für Philosophen und Theologen als ungelöstes Körper-Geist- und Leib-Seele-Problem. Obwohl wir heute in einer Informations- und Kommunikationsgesellschaft leben und genau wissen, wie Informationen entstehen und verarbeitet werden, ist dieses Problem in diesem nahe liegenden Zusammenhang noch nicht erschöpfend beantwortet worden. Fest steht indessen, dass Informationen und alle Formen des Geistes, die sie verarbeiten, für alle Prozesse unseres körperlichen und geistigen Lebens verantwortlich sind. Was dabei in unserem Körper bewusst, unterbewusst und unbewusst geschieht, wird in diesem Artikel behandelt.

> Naturwissenschaft des Geistes - Teil 5 – Körper und Geist
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Wissen 14.03.13 Artikel lesen

Die sittliche
Erziehung bei Piaget

Jean Piaget vertrat eine Sichtweise der sittlichen Erziehung, die im Gegensatz zu der Durkheims, bereits im Erziehungsvorgang das Schwergewicht auf Freiwilligkeit, Gegenseitigkeit und Autonomie legt. Diese Sichtweise war von der Hoffnung auf eine verwandelte Neugestaltung menschlichen Zusammenlebens durch kommende Generationen begleitet. Es lassen sich in Durkheims Konzept von moralischer Erziehung eine einseitige Betonung der Momente von Disziplin und Autorität sehen, ohne dass die Erziehung sich die Aufhebung der der Disziplin und Autorität entsprechenden seelischen Dispositionen zum Ziele setzte.

> Michael Lausberg: Die sittliche Erziehung bei Piaget
 
Wissen 07.03.13 Artikel lesen

Richard Rorty:
Welchen Zweck hat Wahrheit?

Die Frage Solidarität oder Objektivität?, mit der Richard Rorty (1931-2007) seine Gedanken überschreibt, kann wie folgt ausformuliert werden: Welchen Zweck hat Wahrheit und welche Bedeutung dieses Wortes wird ihm gerecht? Der Mensch sucht nach Sinn im Leben und wendet dabei unterschiedliche Strategien an. Einen Sinn finden, so setzt Rorty voraus, ist gleichbedeutend mit der Vorstellung zu wissen, was Wahrheit bedeutet. Wissen, was wahr ist, gehört zu einer anderen Fragestellung.

> Welchen Zweck hat Wahrheit? Essay zu Richard Rortys Solidarität oder Objektivität?
 
Wissen 04.03.13 Artikel lesen

HO Theorien des
Bewusstseins

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In diesem Beitrag wird versucht, die im angelsächsischen Raum verbreiteten Bewusstseinstheorien höherer Ordnung in ihren gängigsten Ausprägungen (HOT, HOP, HOE) vorzustellen. In ihnen vereinen sich, so die Meinung des Autors, phänomenologische Sprache und analytische Herangehensweise. Dies kann als verbindendes Moment zwischen der analytischen Philosophie und der Phänomenologie verstanden werden. Vor diesem Hintergrund scheint es angebracht zu sein, sich auch im deutschsprachigen Raum einer eingehenden Analyse dieser Theorien nicht zu verschließen.

> HO Theorien des Bewusstseins: Wo analytische Philosophie und Phänomenologie sich treffen
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Wissen 01.03.13 Artikel lesen

Naturwissenschaft
des Geistes - Technik

Was wir wissen, ist ein Tropfen. Was wir nicht wissen, ist ein Ozean. Der Kern dieser Aussage des Physikers Isaac Newton bleibt ewig bestehen, obwohl die Menschheit ihr Wissen ständig vervielfacht. Wissen basiert auf Informationen, es ist etwas Geistiges wie unser Bewusstsein und unser Verstand. Auch unser Geist, der mit Informationen arbeitet, ist nicht durch unsere Sinnesorgane erfassbar, aber er ist dennoch Realität. Telefon, Radio, Fernsehen, Computer und ihre mobilen Ausführungen haben in allen Kombinationen dafür gesorgt, dass wir heute in einer Informationsgesellschaft leben.

> Hans Sixl: Naturwissenschaft des Geistes – Teil 4 – Technischer Geist
 
Wissen 01.02.13 Artikel lesen

Martin Heidegger
und die Physik

Durch vorliegenden Text wird verdeutlicht, warum der deutsche Philosoph Martin Heidegger die Physik nicht empirisch, sondern mathematisch begründet sieht. Somit wird – in erkenntnistheoretischer Hinsicht – die Frage beantwortet, inwieweit die Physik von Heidegger nicht als empirische, auf Erfahrung basierende Wissenschaft angesehen wird, sondern als mathematische, welche Erfahrung durch die Herleitung folgerichtiger Theoreme aus schon existierenden Axiomen erst ermöglicht.

> Martin Heideggers Begründung der Physik als mathematische Wissenschaft
 
Wissen 08.02.13 Artikel lesen

Naturwissenschaften
des Geistes

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So wie sich der menschliche Geist evolutionär entwickelt hat, so haben sich auch seine Lernfähigkeit, sein Wissen und sein Wille, mit dem er kreativ seine Ziele verfolgt, nach den Prinzipien von Ursache und Wirkung entwickelt.Damit stellt sich die Frage, was Intelligenz und Zielstrebigkeit in der Natur verursacht und wie diese rein geistigen Eigenschaften naturwissenschaftlich begründet und auf elementare Prozessschritte zurückgeführt werden können.

> Hans Sixl: Naturwissenschaft des Geistes - Teil 3 – Ursprung des Willens
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Wissen 16.01.13 Artikel lesen

Norbert Blüm:
Zurück ins Neandertal?

Eine der schönsten Geschichten von der Liebe zwischen Mann und Frau wird in Platons Symposion erzählt. Einst lebten die Menschen als „Mannweiber“ unentschieden nach Geschlecht. Die „Mannweiber“ waren mächtige Wesen; „an Kraft und Stärke waren sie gewaltig und hatten auch noch große Gedanken“. Für Zeus und die Götter wurden die Menschen zu gefährlichen Konkurrenten. Also schwächten die Götter die „Mannweiber“ und Zeus zerteilte sie eigenhändig in zwei Hälften: „wie wenn man Früchte zerschneidet, um sie einzumachen“.

> Norbert Blüm: Zurück ins Neandertal? Ein Plädoyer für den Schutz von Ehe und Familie
 
Wissen 08.01.13 Artikel lesen

Christoph Martin Wieland
Zum 200. Todestag

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Kaum ein Denker prägte seine Zeit nachhaltiger als Christoph Martin Wieland, kaum einer entrückte unverdientermaßen so schnell wieder in die Vergessenheit wie der einstmalige Dichter des Rokoko, der Libretto-, Operndichter, der am 20 Januar 1813 in Weimar verstarb. Der am 5. September 1733 in Biberach geborene Pfarrerssohn war mehr als ein Literat; er formte das unter der Regentschaft Anna Amalias mit ihm aufblühende Weimar – das kleine Herzogtum an der Ilm, und eine der damals bekanntesten Zeitschriften, „Der Teutsche Merkur“ feierte durch seinen Herausgeber große Erfolge.

> Stefan Groß: Christoph Martin Wieland – Zum 200. Todestag
 
Wissen 20.01.13 Artikel lesen

Naturwissenschaft
des Geistes

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Der Geist des Menschen ist das zentrale Thema der Geisteswissenschaften. Er zählt auch heute noch zu den ungelösten Rätseln der Menschheit, weil er sich dem direkten experimentellen Nachweis entzieht. Erst in den letzten Jahrzehnten, nachdem verstärkt naturwissenschaftliche Technologien bei der Erforschung der Fragen des körperlichen und geistigen Lebens in Biologie und Genetik zum Einsatz kamen, konnten auch die neuronalen Aktivitäten des Gehirns, die für den Geist des Menschen verantwortlich sind, experimentell untersucht werden.

> Naturwissenschaft des Geistes – Historisches
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Wissen 15.01.13 Artikel lesen

Thomas Vašek:
"Denkstücke"

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Darf ich Sie zu einem kleinen Gedankenspiel einladen? Stellen Sie sich bitte einen Sandhaufen vor. So einen richtig schönen großen, mit eigener Hände Arbeit angehäuft, vielleicht gar am Traumstrand Ihrer Wahl (wobei letzteres keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Geschichte hat). Entfernen Sie nun bitte ein Sandkorn von diesem Haufen. Ja, nur ein einziges. Was sehen Sie jetzt? Genau: Einen Sandhaufen. Das scheint unbestreitbar zu sein, schließlich macht ein einziges Sandkorn nicht den Unterschied zwischen einem Haufen und einem "Nicht-Haufen" aus.

> Ein großer Zwerg mit Glatzkopf und vollem Haar
 
Wissen 02.01.13 Artikel lesen

Der Geist als
unsichtbarer Akteur

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Der menschliche Geist ist seit Jahrtausenden eine nahezu exklusive Domäne der Philosophie und Theologie, was in der Bezeichnung Geisteswissenschaften zum Ausdruck kommt. Im Gegensatz zu ihnen befassen sich die Naturwissenschaften erst neuerdings mit ihm in den Neuro- und Kognitionswissenschaften. Neuere Erkenntnisse der Physik, der Genetik, der modernen Technologien und der Informationswissenschaften erlauben es inzwischen auch, sich grundsätzlich mit anderen Formen des Geistes zu beschäftigen. In Analogie zu der Philosophie des Geistes ist es damit möglich, eine Naturwissenschaft des Geistes zu etablieren.

> Naturwissenschaft des Geistes - Teil 1 - Der Geist als unsichtbarer Akteur
 
Wissen 02.01.13 Artikel lesen

Der Geist, der
Informationen bearbeitet

Der denkende menschliche Geist stellt evolutionär die vorläufig höchste Stufe des Geistes dar, die in einer endlosen Kausalkette aus jeweils anderen Vorformen des Geistes entstanden ist. Mit ihm führt der Mensch ein geistiges Leben, so wie er mit seinem Körper ein körperliches Leben führt. Erst seit wenigen Jahrzehnten kann auf der Grundlage von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen eindeutig definiert und verstanden werden, was der Geist des Menschen ist, was er im Körper des Menschen leistet, welche Geistformen in ihm aktiv sind, wie sie zusammenwirken, was sie wie machen, und woraus sie entstanden sind.

> Naturwissenschaft des Geistes – Teil 2 - Der Geist, der Informationen verarbeitet
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Wissen 06.12.12 Artikel lesen

Über Antworten,
die Fragen bleiben

Vor rund 100 Jahren war es für die klassische Wissenschaft an der Zeit, das deterministische Weltbild zu begraben, denn die Unschärferelation verdeutlichte, dass man Ereignisse nicht exakt bestimmen kann. Im Text „Quantenmechanik und Kantsche Philosophie“ verdeutlichte Werner Heisenberg denn auch sehr anschaulich, dass die Gesetze der modernen Physik vielmehr in einer Beobachtungssituation gefunden werden, die zwischen dem Möglichen und Wirklichen förmlich changiert. Die Unvorhersehbarkeit und eine zugehörige Unbestimmbarkeits-Erfahrung, die damals einen Albert Einstein noch empörte und zum Ausruf „Gott würfelt nicht“ brachte, ist heutzutage allgemein akzeptiert und wird vor allem in der zeitgenössischen Kunst reichlich bearbeitet.

> Über Antworten, die Fragen bleiben
 
Wissen 13.11.12 Artikel lesen

Die Konstitution von
Gefühlsräumen

Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit der Analyse gesellschaftlicher Ordnung wie sie Ernst Bloch in seinem Schrift ‚Erbschaft dieser Zeit‘ von 1935 entwickeln hat und sucht diese für die Anwendung auf einen größeren Kontext zu verallgemeinern. Blochs Perspektive ist auf die Auseinandersetzung mit dem kulturgeschichtlichen Phänomen des Faschismus beschränkt. E

> Die Konstitution von Gefühlsräumen - Untersuchungen zur Macht kollektiven Stimmungen
 
Wissen 29.10.12 Artikel lesen

Der "Erasmier"
Ralf Dahrendorf

„Ralf Dahrendorf ist mit seiner Begabung für ... Wissenschaft und Politik – eine höchst seltene Kombination in Deutschland –, ganz unersetzlich. Vielleicht hat vor ihm nur Max Weber, der den Unterbau für die damals neu entdeckte Soziologie legte und gleichzeitig deren Erkenntnisse für Gesellschaft und Ökonomie erschloß, diese beiden Eigenschaften in sich vereinigt." Das schrieb Marion Gräfin Dönhoff 1989 zum sechzigsten Geburtstag Dahrendorfs in der ZEIT.

> Karl-Heinz Hense: Von der tätigen Freiheit - Der „Erasmier“ Ralf Dahrendorf
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Wissen 23.11.12 Artikel lesen

Herausforderung für
den Naturalismus?

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Gegenwärtig ist eine Naturalisierungsdämmerung (Schwägerl 2004) in der Philosophie des Geistes erkennbar. Verschiedene Ansätze materialistisch, physikalistischer Art (reduktiv, nicht-reduktiv, eliminativ, eigenschaftsdualistisch …), versuchen die Geist-Gehirn-Debatte, mit Rückgriff auf die Naturwissenschaften, einer Lösung zuzuführen. Dabei erweist sich das phänomenale Erleben, der Charakter phänomenaler Erfahrung, als hartnäckiges Problem.

> Zum Text kommen Sie hier!
 
Wissen 09.11.12 Artikel lesen

Ist Gott ohne
Transzendenz denkbar?

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Wenn der Ursprung unseres Universums alle göttlichen Eigenschaften aufweist, dann ist das Universum nicht durch einen transzendenten Gott, sondern aus einem immanenten Gott entstanden, der ebenfalls wandlungsfähig ist. Die naturwissenschaftliche Erfahrung lehrt uns, dass alles eine Ursache hat. Demnach kann es keinen absoluten Anfang einer Sache geben. Nach dem vielfach bestätigten kosmologischen Standardmodell der Entstehung des Universums ist unsere reale Welt (soweit nachweisbar) von der ersten Sekunde an aus Energie nach den Regeln der Naturgesetze entstanden, die wiederum auch aus etwas Anderem entstanden sein können.

> Ist Gott ohne Transzendenz denkbar?
 
Wissen 04.11.12 Artikel lesen

Nietzsche und Wagner:
Geschichte einer Hassliebe

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"Wir waren Freunde und sind uns fremd geworden. Aber das ist recht so und wir wollen's uns nicht verhehlen und verdunkeln, als ob wir uns dessen zu schämen hätten. Wir sind zwei Schiffe, deren jedes sein Ziel und seine Bahn hat; wir können uns wohl kreuzen und ein Fest miteinander feiern, wie wir es gethan haben, - und dann lagen die braven Schiffe so ruhig in Einem Hafen und in Einer Sonne, daß es scheinen mochte, sie seien schon am Ziele und hätten Ein Ziel gehabt. ...

> Zarathustra übersteht Parsifal, Das Dunkel des gelebten Augenblicks
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Wissen 03.11.12 Artikel lesen

Emmanuel Levinas

La philosophie de Levinas est une intensification progressive de l'intention d’autre, propre de la volonté humaine; et ainsi une exigeante appel a la justice jusqu'á la fin de la sainteté. On est située, donc, dans le domaine de l'ouverture de la personne à l'intersubjectivité. La découverte de l'altérité situé Levinas dans le plan de la volonté humaine. Car le propre de cette puissance de l'esprit, et ce qui la distingue de l'intelligence, c’est son intention d'altérité: du bien comme l’autre que l'être; mais qui peut arriver à être, si nous voulons qu’il soit: le bien comme ce que nous ajoutons l’être.

> Levinas: la phenomenologie et l’anthropologie de l’altérité intersubjective
 
Wissen 24.10.12 Artikel lesen

Im Gespräch:
Julian Nida-Rümelin

Die Geisteswissenschaften sind gegenwärtig durch die Reformen an den Universitäten unter Druck geraten. Das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich fürchte, zumindest sehe ich darin eine Gefahr, dass sich hier eine Entwicklung wiederholt, wie sie aus den USA ziemlich vertraut ist, d. h. dass die harten Wissenschaften, insbesondere die Naturwissenschaften, aber auch die social sciences im Sinne einer harten Wissenschaft sehr stark dominieren...

> > Stefan Groß im Interview mit Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin – Die Zukunft der Philosophi
 
Wissen 19.10.12 Artikel lesen

Das Eliasson Alphabet

Nach der mittlerweile ausverkauften limitierten „Art Edition“ (200 Stück) hat sich der Taschen-Verlag entschlossen, eine auf 21x26 cm geschrumpfte Ausgabe der „Enzyklopädie des Studio Olafur Eliasson“ auf den Markt zu bringen. Das Buch mit seinen 530 Seiten liegt nun zwar gut in der Hand, aber das Lesen der arg klein geratenen Texte ist dafür mit einiger Anstrengung verbunden. Eine, die sich jedoch lohnt, denn die Arbeitsweise und der Anspruch eines forschenden Künstlers werden im vorliegenden Band sehr anschaulich.

> Christian J. Grothaus: Das Eliasson Alphabet oder: Eine Spielanleitung für Raum und Zeit
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Wissen 05.10.12 Artikel lesen

Methoden des
Philosophierens

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Gibt es eine dem Fach Philosophie eigene Unterrichtsmethode? Diese Frage ist weniger wichtig, als sie zunächst vielleicht erscheinen mag. Denn kennt man allgemeine Unterrichtsmethoden, die sich auch im Philosophieunterricht einsetzen lassen, so spielt es keine große Rolle mehr, ob diese Methoden nun fachspezifisch seien oder nicht. Dennoch ist die Frage wichtig, denn sie zwingt einen, eine andere Frage zu stellen, der man sonst vielleicht zu wenig Beachtung schenkt: Was sind die Methoden des Philosophierens?

> Jonas Pfister: Methoden des Philosophierens und Unterrichtsmethoden
 
Wissen 04.10.12 Artikel lesen

Irrte Kant?

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Wissen basiert auf sinnlicher Wahrnehmung. Und real ist nur, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Diese beiden Statements hörte ich vor zwei Tagen in einer Radiosendung unter Bezug auf den Philosophen Immanuel Kant (1724-1804). Sie erscheinen mir allerdings eine unzulässige Verkürzung seiner Aussage zu sein, nach der Sinnlichkeit und Verstand die beiden Wurzeln der Erkenntnis sind. Es kommt also noch der Verstand hinzu, der uns auch noch weitere Dinge als real erkennen lässt, die wir nicht direkt mit unseren Sinnen wahrnehmen können.

> Hans Sixl: Irrte Kant?
 
Wissen 21.09.12 Artikel lesen

Jörg Friedrich
Kritik der vernetzten Vernunft

In diesem Buch geht es um Vernunft und darum, was es heute heißt, vernünftig zu sein. Oft verlangt man von uns, vernünftig zu sein, die Vernunft zu gebrauchen. Aber was ist Vernunft? Und was ist vernünftig?" Dies fragt sich Jörg Friedrich in seiner "Kritik der vernetzen Vernunft" und trifft damit genau den Nerv unserer Zeit. Denn fast jeder ruft heute nach Vernunft, hält sie für notwendig und möglich. Aber allem Anschein nach sind die meisten davon überzeugt, dass der Mensch alles andere als vernünftig ist. Der Naturwissenschaftler, Unternehmer und Philosoph unternimmt in seinem Buch den Versuch, Klarheit darüber zu gewinnen, "was Vernunft heute ist, ...

> "Alles wird besser, aber nichts wird gut." (Werner Karma)
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Wissen 21.09.12 Artikel lesen

Michael Nedo
Ludwig Wittgenstein

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Über Ludwig Wittgenstein wird viel erzählt: dass er als Person ziemlich unerträglich gewesen sein muss und ständig seine Umgebung belästigte - bis sie ihm selbst lästig wurde. Dann hat er sie gewechselt. So wurde aus dem Ingenieur ein Schriftsteller und nachdem er sein Millionenerbe verschenkte, ein Volksschullehrer, der in großer Bescheidenheit lebte. Später wirkte er als Philosophieprofessor in Cambrige. Privat war er mit sich nicht im Reinen. Sein Leben lang litt er unter Depressionen und stand häufig am Rande des Selbstmordes (drei seiner Brüder wählten den Freitod).

> "Beim Philosophieren muss man ins alte Chaos hinabsteigen und sich dort wohlfühlen."
 
Wissen 22.08.12 Artikel lesen

"Wir müssen wissen,
wir werden wissen"

Eines der beeindruckendsten Fresken, die der römische Renaissancemaler Raffael geschaffen hat, findet man in den Stanzen des Raffael, im Apostolischen Palast in der Vatikanstadt: "Die Schule von Athen". Der Titel des Bildes verweist auf die herausragende philosophische Denkschule des antiken Griechenland, verkörpert von ihren Vorläufern, Hauptvertretern und Nachfolgern. In der Bildmitte stehen die Philosophen Platon und Aristoteles. Platon zeigt auf die überirdische Welt der Ideen, Aristoteles auf die Welt der konkreten Dinge - "eine symbolische Szene für die alles überragende Frage philosophischen Denkens", stellt Bernd-Olaf Küppers fest.

> Bernd-Olaf Küppers: Die Berechenbarkeit der Welt
 
Wissen 14.12.11 Artikel lesen

John Miltons
politische Philosophie

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John Milton (9.12.1608-8.11.1674) war ein englischer Dichter und Staatsphilosoph. Milton wurde im Elternhaus und später im Christ College der Universität Cambridge streng puritanisch erzogen.Er widersetzte sich dem Wunsch seines Vaters, Theologe zu werden und widmete sich stattdessen der Historie und dem Studium der klassischen Literatur. Sein Jugendwerk „Comus“, das ein Maskenspiel allegorischer Art darstellte, spiegelte seine puritanische Erziehung wider.

> John Miltons politische Theorie
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Wissen 16.04.12 Artikel lesen

Immanuel Kant und
der Sozialstaat

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Es gib gute, wenn nicht sogar zwingende Gründe, die bisher vorherrschenden Interpretationen von Kants Eigentumstheorie zu revidieren. So soll aufgezeigt werden, dass Kants Moral-, Rechts- und Staatsphilosophie sehr wohl in einem systematischen Zusammenhang stehen und aufeinander aufbauen. Der Eigentumstheorie kommt hierbei eine entscheidende Bedeutung zu.

> Eine rechtsphilosophische Untersuchung zur normativen Basis von Kants ‚Rechtslehre’
 
Wissen 11.11.11 Artikel lesen

Meister Eckhart und
das Christentum

Das Christentum besaß zu keiner Zeit eine einheitliche Lehre oder Theologie. Meister Eckhart eröffnet den Zugang zu einer alten christlichen negativen Theologie und Tradition, die eng mit der Philosophie (des Neuplatonismus) und dem Entstehen der christlichen Theologie überhaupt verbunden ist. Diese negative Theologie gründet entsprechend des Philosophiebezuges auf der Vernunft, geht gleichzeitig aber trotz dieses natürlichen und vernünftigen Ansatzes in einer wahren Transzendenz und Mystik über alles Weltliche hinaus. Gerade in der heutigen Zeit mit ihren religiösen Problemen ist diese strikte negative Theologie in ihrer Vernunft dabei alles andere als überholt.

> Meister Eckhart und die wahren Wurzeln des Christentums
 
Wissen 23.12.11 Artikel lesen

Robert Spaemann:
Über Glauben und Wissen

Der letzte Mensch von dem Nietzsche spricht, ist in seinen Augen etwas ganz Negatives. Der letzte Mensch ist der Mensch, der wie der Erdfloh am längsten lebt. Dies ist der Mensch, der ein wenig arbeiten, sich ein bißchen amüsieren will, ein wenig Drogen konsumieren möchte, aber nicht so viel, damit dies der Gesundheit nicht schadet. Nietzsche gibt also ein Bild vom letzten Menschen, für den es nichts mehr gibt, was einen unbedingten Wert hat.

> Über Glauben und Wissen, Gott und Moderne - Robert Spaemann im Gespräch mit Stefan Groß
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Wissen 13.02.12 Artikel lesen

Auf der Suche nach Gott

Der Wissenszuwachs der Naturwissenschaften der letzten Jahrzehnte erlaubt es uns heute, auch geisteswissenschaftliche Aussagen anhand von experimentellen Fakten zu überprüfen. Mit den Erkenntnissen der modernen Kosmologie, der Genetik und der Informatik kann anhand einer eindeutigen Definition Gottes gezeigt werden, dass nicht nur im Geschehen auf unserer realen Welt rein göttliche Merkmale identifiziert werden können, sondern dass sich mit ihnen auch der immanent in unserer Welt wirkende Teil des übernatürlichen Wesens Gottes offenbart und auf diese Weise naturwissenschaftlich erkannt und verstanden werden kann. Dies wird im Zusammenhang mit früheren Gottesbeweisen diskutiert.

> Gott und Naturwissenschaften - Auf der Suche nach Gott
 
Wissen 30.12.11 Artikel lesen

Ludwig Feuerbach

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Ludwig Feuerbachs These, dass die sterblichen, beschränkten Menschen nach Vollkommenheit streben und deshalb eine Macht kreieren, die diese fehlenden Eigenschaften besitzt, hat in Zeiten der beherrschenden Stellung der christlichen Dogmatik in der BRD nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

> 160 Jahre „Das Wesen des Christentums“
 
Wissen 14.02.12 Artikel lesen

Das Noumenon
vom Erdrechtsbund

Neben nationalen Rechtsinteressen, die Krause in seiner Rechtsphilosophie immer wieder aufgreift, ist es die übernationale Idee eines Rechtsbundes, der die unterschiedlichen Völker miteinander vereinen soll, auf die er immer wieder reflektiert. Mit der Idee eines „europäischen Staatenbundes“ sowie mit seinem Gedanken einer universal geltenden Rechtsordnung – dem „Erdrechtsbund“ – greift Krause Gedanken aus der Renaissance auf. Schon Erasmus von Rotterdam und – vor ihm – Nikolaus von Kues hielten an einer Idee Europas fest. Aber auch Gedanken, die mittlerweile innerhalb der UNO diskutiert werden, lassen sich, wie anfangs betont, bereits bei Krause finden. In Anlehnung an Kants Idee eines ewigen Friedens sucht er nach einem universalen Rechtsbegriff, der für alle Völker Rechtsgültigkeit besitzen soll.

> Stefan Groß: Das Ideal vom „Erdrechtsbund“
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Wissen 07.02.12 Artikel lesen

Natural Theology

In the history of ideas, there is the old concept of natural theology which assumes that man can have knowledge of God through looking at nature. Natural theology was not only advanced by great Greek philosophers such as Plato and Aristotle but also by renowned church fathers like Augustine or Thomas Aquinas. The idea of recognizing God in nature was also advanced by the Apostle Paul who, in his letter to the Roman church, asserted that God’s “invisible attributes, namely his eternal power and divine nature, have been clearly perceived, ever since the creation of the world, in the things that have been made”.

> Natural Theology Revisited: A Scientific Approach to the Question of God
 
Wissen 02.02.12 Artikel lesen

Zur Definition Gottes

Klare und eindeutige Definitionen aller verwendeten Begriffe stellen die Voraussetzung für jede sinnvolle Kommunikation und für jede fundierte wissenschaftliche Arbeit dar. Dies gilt insbesondere für die Frage nach Gott, bei der nicht nur die verschiedenen Religionen sondern auch die einzelnen Menschen von unterschiedlichen Vorstellungen ausgehen. Als Grundlage für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Natur- und Geisteswissenschaften wird eine interdisziplinär nutzbare und für alle Weltreligionen relevante Definition Gottes abgeleitet, die sich auf eindeutige Kernaussagen der Religionsgeschichte und auf unsere Erwartungen an einen Gott bezieht, der über allen anderen Gottheiten steht.

> Hans Sixl: Zur Definition Gottes - aus naturwissenschaftlicher Sicht
 
Wissen 16.11.11 Artikel lesen

Philosophische Probleme
der Mathematik

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Obwohl vermutlich jeder Leser im Laufe seines Lebens mehr als einmal mit Mathematik konfrontiert wurde – sei es als Schüler, der sich mit mehr oder weniger Begeisterung an mathematischen Aufgaben abmüht, oder als Benutzer von Technik, bei deren Entwicklung ein gewisses Maß an Mathematik unverzichtbar ist –, so kann doch kaum jemand auf die Frage, was Mathematik eigentlich sei, eine klare und möglichst überschaubare Antwort geben.

> Thomas Rießinger: Wahrheit oder Spiel - Philosophische Probleme der Mathematik
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Wissen 10.01.12 Artikel lesen

Geist und Leben aus der
Sicht der Naturwissenschaft

Geist und Leben spielen in der Philosophie und in der Theologie eine zentrale Rolle. Wer ist das geistige Ich in uns? Wo kommt es her? Warum kann es ein von unserem Körper weitgehend unabhängiges Leben führen? Ist der menschliche Geist unsterblich?, lauten die Fragen, die schon seit Jahrtausenden die Menschheit bewegen. Schon vor Sokrates erkannten die Philosophen, dass der Geist des Menschen Ursprung, Mittel und Produkt denkender und schöpferischer Handlungen ist. Nach religiöser Tradition ist er von Gott geschaffen, von Gott beseelt und von Gott mit Verstand, Vernunft und Weisheit versehen.

> Hans Sixl: Geist und Leben aus naturwissenschaftlicher Sicht
 
Wissen 11.11.11 Artikel lesen

Michel Foucault:
Der Mensch als Untertan

Es ist eine in der Foucault-Forschung gängige Praxis, das Werk des französischen Historiker-Philosophen in verschiedene Phasen zu unterteilen. Man wird um dieses Vorgehen selbst dann nicht herumkommen, wenn man versucht, stärker die Einheit der Theorie als ihre Brüche und Umkehrungen zu betonen. Ich orientiere mich an einer Einteilung in vier Phasen, die ich im folgenden kurz erläutern will: In der ersten Phase zeigt Foucaults Denken einen stark surrealistischen Einschlag, der sich mit von Heidegger abgeleiteten existenzphilosophischen Motiven zu einer Art ‚Gegen­psychologie‘ verbindet, wie sie exemplarisch in der „Introduction“ zu Ludwig Bins­wangers Le rêve et l’existence zum Vorschein kommt.

> Der Mensch als Untertan
 
Wissen 16.11.11 Artikel lesen

Sigmund Freuds
Zukunftsillusionen

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Religionskritiken, sowohl gegen ihre ideellen als auch praktischen Grundlagen, werden so alt sein wie die schriftlich fixierten Religionen. Sigmund Freud dürfte sowohl die subtile Kritik Ludwig Feuerbachs (1804-1872), die zerset­zende von Karl Marx (1818-1883), aber auch die verzweifelte seines Zeitge­nossen Friedrich Nietzsche (1844-1900) studiert ha­ben, denn er beruft sich auf „bessere Männer“, die „vollständiger, kraftvoller und eindrucksvoller“ als er Kritik an der Religion geübt hätten.

> Sigmund Freuds Zukunftsillusionen
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Wissen 15.11.11 Artikel lesen

Nachhaltigkeit

Ich beginne mein Referat mit einem gewissen Zögern. Auf der einen Seite das Bemühen um Diskursphilosophie, mit dem weitreichenden Ansatz, möglichst alle, auch den Fernnächsten, auch zukünftige Generationen einzubeziehen, auf der anderen Seite – das wirkt vor den Niederungen der Politik wie ein luzider, glänzender Tempel – die Niederungen der Politik, in denen in der Regel nicht nach diesem Verfahren des Diskurses vorgegangen wird, sondern wo, mehr oder weniger brutal, Interessenpolitik eine Rolle spielt.

> Günter Altner: Nachhaltigkeit
 
Wissen 15.11.11 Artikel lesen

Kolonialisierung -
neu betrachtet

Wenn es um das Verhältnis von Kolonialisierung und Aufklärung geht, gibt im 20. Jahrhundert der bekannte Eröffnungssatz der Dialektik der Aufklärung den Ton an: „Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen, aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils.“

> Walther Ch. Zimmerli: Aspekte einer Philosophie der technologischen Zivilisation
 
Wissen 12.11.11 Artikel lesen

Die Verständlichkeit
der Wissenschaft

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Darüber, was Wissenschaft sei, lässt sich streiten. Eine Ende der Debatte ist nicht in Sicht, und dies, obwohl der Begriff ‚Wissenschaft’ seit mindestens einem Jahrhundert Gegenstand sorgfältiger Reflexionen ist. Im gegebenen Rahmen einen Lösungs­vor­schlag zu formulieren, wäre vermessen. Aber einen Aspekt des Problems einer iso­lierten Betrachtung zu unterziehen, das kann gelingen: Es gilt, die These zu entfalten, dass ‚Verständlichkeit’ als Minimalbedingung für Wissenschaft anzusehen ist.

> Daniel Krause: Zum Niedergang der Diskussionskultur in den Geisteswissenschaften
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Wissen 10.11.11 Artikel lesen

Magazin Philosophie

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Philosophisches Wissen hat nach wir vor Konjunktur. Immer mehr Verlage nützen den Trend der Zeit, um neue Magazine auf den Markt zu bringen. Dabei geht es nicht um die Philosophie als rein-akademische Wissenschaft im Elfenbeinturm, sondern um ein philosophisches Wissen, das praxisnah vermittelt wird, das die hochkomplexen Theorien der abendländischen Geistesgeschichte so verwandelt, daß die Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Bücher von Richard David Precht sprechen für diesen Erfolg. Auch die Tabula Rasa hat ein Ressort Philosophie, in dem Sie gern nachblättern können.

> Philosophie und Wissenschaft
 
Wissen 17.10.11 Artikel lesen

Wille und Freiheit bei
Schelling und Nietzsche

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Das Un-vernünftige des Willens als Prinzip der Philosophie setzend, gelangen sowohl Schelling wie auch Nietzsche – wenn auch auf verschiedenen Wegen – zu einem gemeinen Scheitern. Dieses zeigt sich einerseits, bei Schelling, nach den Untersuchungen über das Wesen des menschlichen Freiheit (wo das Thema des Willens die ursprüngliche Freiheit und ihre wesentliche Unsystematischkeit erleuchtet), als die Unmöglichkeit ein vollständiges System des Wissens zu definieren; bei Nietzsche, anderseits, als die unüberwindliche Schwierigkeit sein systematisches Werk, den Willen zur Macht (d.h. das Projekt der ‚Übermachtigung’ des idealistischen Willens, die als die absolute Freiheit des Ursprungs endlich gelesen werden soll) zu fassen.

> Wille und Freiheit zwischen dem ewigen Mögen Schellings und dem Wille zur Macht Nietzsches
 
Wissen 16.08.11 Artikel lesen

Albert Camus: Unfalltod
oder Auftragsmord des KGB?

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Der französische Philosoph und Existentialist, Albert Camus, war immer ein Freund der klaren Worte. So klar wie sein Denken, so klar war auch seine Kritik an der Politik der damaligen Sowjetunion. Ganz Frankreich trauerte nach seinem Unfalltod am 4. Januar 1960, als der Schriftsteller auf dem Weg nach Paris bei einem Autounfall ums Leben kam. Eigentlich wollte der Romancier mit seiner Frau und den Kindern die Bahn nehmen. Sein italienischer Verleger Michel Gallimard überredete ihn jedoch, ihn mit dem Auto zu chauffieren. Jetzt verdichteten sich Gerüchte, daß der Literaturnobelpreisträger Camus durch den sowjetischen Geheimdienst getötet worden sein soll.

> Steffen Dietzsch: Camus’ Tod oder Nichts scheint trügerischer als Tatsachen
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Wissen 26.09.10 Artikel lesen

Rudolf Eucken und der Idealismus

Nie war eine Gegenwart vergangenheitsinteressierter als unsere eigene. Je moderner wir leben, umso ausgreifender entwickeln sich kulturell Tendenzen der Selbsthistorisierung. Exemplarisch heisst das: Die Zeitabstände zwischen den Feiern zur Erinnerung an ein- und dasselbe Ereignis verkürzen sich. Universitätsjubiläen des grossen Stils, zwischen denen früher viele Jahrzehnte liegen durften, werden heute bereits nach Ablauf von zwei Lustren abermals fällig.

> Hermann Lübbe: Rudolf Eucken und der Idealismus. Deutsche Weltanschauung nobelpreisgekrönt
 
Wissen 16.12.10 Artikel lesen

Was darf ich hoffen?
Herr Schnädelbach

In Ihrem Grundkurs zur Philosophie, den Sie herausgegeben haben mit Ekkehard Martens, da gehen Sie von den kantischen Fragen aus. Sie zitieren Kant: „Alles Interesse meiner Vernunft – das spekulative sowohl als das praktische – vereinigt sich in folgenden drei Fragen: 1. Was kann ich wissen, 2. Was soll ich tun, 3. Was darf ich hoffen.“ In den Vorlesungen über Logik fügt Kant noch die Frage „Was ist der Mensch?“ hinzu. In Ihrem letzten Aufsatzband reden Sie wieder von allen vier Fragen Kants, aber dann ist so eine Frage wie „Was darf ich hoffen?“

> Herbert Schnädelbach: Erinnern, Glauben und Wissen
 
Wissen 15.06.11 Artikel lesen

Aspekte einer Philosophie
der technologischen Zivilisation

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Wenn es um das Verhältnis von Kolonialisierung und Aufklärung geht, gibt im 20. Jahrhundert der bekannte Eröffnungssatz der Dialektik der Aufklärung den Ton an: „Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen, aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils.“ Hier geht es von allem Aufklärungsanfang an um Kolonialisierung, und zwar gleichsam um eine gut gemeinte Kolonialisierung. Wir haben nämlich verges­sen, dass der Begriff „Kolonialisierung“ in seinem ursprünglichen Kontext eine ausge­sprochen positive Konnotation hatte, und zwar, bis die unbeabsichtigten unerwünsch­ten Nebenfolgen der Kolonialisierung bemerkt wurden.

> Walther Ch. Zimmerli: Kolonialisierung - neu betrachtet
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Wissen 01.06.11 Artikel lesen

Peter Singer und
der Utilitarismus

Der australische Philosoph Peter Singer erhält den Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs). Der Festakt zur Preisverleihung findet am Freitag, 3. Juni 2011, in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt. Peter Singer wird für sein engagiertes Eintreten für Tierrechte ausgezeichnet, insbesondere für die Initiierung des Great Ape Project. Die Auszeichnung hat bereits im Vorfeld erbitterte Kontroversen ausgelöst, vor allem unter Menschen, die dem durchschnittlichen physischen und psychischen Ideal nicht entsprechen. Der Utilitarismus ist der zum Scheitern verurteilte Versuch, die vom Menschen erkannten Naturgesetze auf eine menschliche Ideologie zu übertragen.

> Der Utilitarismus des Peter Singer
 
Wissen 09.05.11 Artikel lesen

David Hume
300. Geburtstag

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Vor dreihundert Jahren, am 7. Mai 1711, wurde der Philosoph, Nationalökonom und Historiker David Hume im schottischen Edinburgh geboren. Hume zählt bis heute zu den größten Denkern des 18. Jahrhundert und gilt als der Vollender des englischen Empirismus und als Begründer des erkenntnistheoretischen Positivismus, der auch noch den Königsberger Philosophen Immanuel Kant beeinflußte. Sein wohl berühmtestes Werk ist die „Untersuchung über den menschlichen Verstand“. Für Hume stand fest, daß das menschliche Denken nur das miteinander verbinden kann, was ihm durch äußere Sinneswahrnehmung und durch innere Erfahrung (Erinnerung und Einbildungskraft) gegeben ist.

> Frank Stäudner: Die Metaphysik David Humes
 
Wissen 05.05.11 Artikel lesen

Michel Onfrays
"Anti-Freud"

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Der französische Popularphilosoph Michel Onfray, der in den letzten Jahren mit seinem Epikurismus für eine Philosophie des Leibes und der Sinne plädierte, später die Abkehr von den Religionen proklamierte, hat sich nun mit Sigmund Freud und insbesondere mit dessen Psychoanalyse kritisch auseinandersetzt. In seinem "Anti-Freud", ein Buch, das in Frankreich im vergangenen Jahr für Schlagzeilen in der linken Intellektuellenszene sorgte, entlarvt Onfray die Psychoanalyse im Gewand der freudschen Rhetorik als „großartiges Märchen“ und als eine kollektive Wahnvorstellung, der alle erliegen. Letztendlich nutzte die Analyse nur einem: Freud selbst.

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Wissen 07.04.11 Artikel lesen

Georg Büchner
und der Idealismus

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Der Satz Georg Büchners über die „abscheuliche Kunstsprache“ der Philosophie verweist auf mehr als das unmittelbare Unbehagen des Rezipienten einer jeden lebendigen Sinnlichkeit entbehrender Metaphysik, jene „trostlose Wüste“, die ihr vorgeworfen wird.Büchner stellt die Forderung auf, für „menschliche Verhältnisse eine menschliche Sprache suchen“. Dies enthält die Forderung nach einer menschlichen Philosophie, die aber, wenn sie Realitätsgehalt haben sollte, auf menschliche Verhältnisse rekurrieren müsste. Metaphysik, wie überhaupt abstraktes Denken, war für Büchner nicht nur Denkform, sondern kam dem Sein wesentlich selbst zu.

> Michael Lausberg: Georg Büchner und der Idealismus
 
Wissen 16.03.11 Artikel lesen

Nachhaltigkeit - Verantwortung
zwischen Diskurs und Erfolg

Im Thema klingt ein gewisser Pessimismus an, und ich möchte herausarbeiten, daß das Element des Diskurses im Vorfeld der Entscheidungsfindung wichtiger politischer Entwicklungen unverzichtbar ist und im Blick auf die Zukunft auch immer wichtiger wird. Das Thema ist so formuliert: Nachhaltigkeit – über die fast ausweglosen Schwierigkeiten des gesellschaftlichen Diskurses. Erhard Eppler hat in der Süddeutschen Zeitung vom 26. Oktober geschrieben: „Wer jetzt nicht mehr Demokratie wagt, wird sehr viel mehr Polizei brauchen.“ Das ist natürlich im Blick auf den Konflikt Stuttgart 21 formuliert. Man könnte auch sagen: wer jetzt, ob in Stuttgart oder an anderen Konfliktpunkten, nicht mehr Diskurs wagt, wird sehr viel mehr Polizei brauchen.

> Günter Altner: Nachhaltigkeit
 
Wissen 10.03.11 Artikel lesen

Der Ausverkauf
europäischer Tugenden

Keine historische Ideologie hat die Geschichte des europäischen Monopols derart verfestigt wie das kapitalistische System. Mit seinem globalen Siegeszug übernahmen auch die europäischen Werte die Vorherrschaft. Der Kapitalismus ist bekanntlich eine Konzeption, die sich auf das Gewinnstreben des Einzelnen richtet. Es ist daher evident, die kapitalistischen Ideologien durch eine subjektive Werttheorie zu repräsentieren, in welchen der wertende Mensch zwischen seinem Maßstab und der zu bewertenden Sache eine Beziehung herstellt, ergo ein Werturteil bildet. Der Wert eines Gutes ergibt sich in der Volkswirtschaftslehre aus dem Angebot zum einen und der Nachfrage zum anderen.

> Lisz Hirn: EUROPAS WERTEINDUSTRIE
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Wissen 14.03.11 Artikel lesen

Die Wiederkehr
des Intellektuellen

Die Intellektuellen, immer wieder einmal totgesagt, leben noch. Zumindest sieht es für die Betrachter der deutschsprachigen Szene so aus, auch wenn einige behaup­ten, dass die hiesigen Intellektuellenstreitigkeiten kleinlicher und gehässiger ausge­tragen würden als diejenigen in Frankreich. Wie auch immer: in Deutschland be­wegt wieder einmal ein Sturm den Blätterwald. Gewiss, es mag mehr ein Sturm im Wasserglas sein, aber für deutsche Verhältnisse ist es bereits ein veritabler Orkan, und zwar - endlich wieder einmal! - ein Intellektuellenstreit, pikanterweise ange­zettelt ausgerechnet im Vorgarten der Frankfurter Lordsiegelbewahrer der Kriti­schen Theorie.

> Walther Ch. Zimmerli: Die ewige Wiederkehr der Intellektuellen
 
Wissen 12.01.11 Artikel lesen

Ist Lieben eine Kunst?
Nachgefragt bei Erich Fromm

Erich Fromm wird um 1900 in Frankfurt am Main geboren. Sein Interesse gilt schon früh der Psychologie und der Philosophie, insbesondere der praktischen Philosophie. In diesem Sinne schlägt er den Weg der Frankfurter Schule ein, die unter der Schirmherrschaft der berühmten Philosophen Theodor W. Adorno und Max Horkheimer steht und sich mit der Innovation des marxistischen Gedankenguts auseinandersetzt. Wahrscheinlich wurde Erich Fromm in diesem Kreis zu seinen sozial-philosophischen Konzepten inspiriert.

> Ist Lieben eine Kunst? Nachgefragt bei Erich Fromm
 
Wissen 22.11.10 Artikel lesen

Was ist eigentlich
Diskurspragmatik?

Fichtes Diktum, daß die jeweilige Philosophie vom je reflektierenden Individuum abhänge, ist zum Gemeinplatz der Geschichte des abendländischen Denkens geworden. Doch was ist dran, an Ludwig Wittgenstein, an Jürgen Habermas (Foto), dem lingustic turn, an der modernen Sprachphilosophie und der sogenannten Transzendental-pragmatik. Der Philosoph Dietrich Böhler, Vertreter der "Berliner Diskurspragmatik" in der Nachfolge der Diskursethik gab prägnante und eingängige Aufschlüsse zu diesem Thema. Lesen Sie in der Tabula Rasa mehr dazu.

> Dietrich Böhler: Der Universalitätsanspruch der Diskurspragmatik
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Wissen 17.12.10 Artikel lesen

Sloterdijk meets
Schopenhauer

Der Philosoph Arthur Schopenhauer (geboren 1788, gestorben 1860) hat heute erst sein Publikum gefunden, er wird gelesen, gelesen und gelesen. Zeit seines Lebens kämpfte er gegen die Kathederphilosophie, gegen Hegel und die Dialektik. Wie keinem anderen Denker vor ihm gelingt dem Danziger Bürgersohn die Synthese zwischen Platonismus, indischer Weisheitslehre und Kantianismus. Und auch Friedrich Nietzsche, der Titan aus dem kleinen Ort Röcken bei Naumburg, hatte seinen Lehrer einst gefeiert, bevor er sich abwandte. Aber ohne Schopenhauer wäre Nietzsche nicht das, was er war. Doch 2010 ist Schopenhauer-Jahr.

> Schopenhauer
 
Wissen 28.10.10 Artikel lesen

Mit Hans Jonas
im Gespräch

Die von Unternehmern, Philosophen und Wirtschaftswissenschaftlern gegründete Forschungsgruppe EWD des Freundeskreises des Hans Jonas-Zentrums e. V. hat zu einer Tagung in Berlin geladen, in deren Mittelpunkt die Berliner Diskurs-, die Transzendentalpragmatik von Karl Otto Apel und auch das Denken des Verantwortungsethikers Hans Jonas standen. Unter der Leitung von Professor Böhler entstand bereits 1992 an der FU Berlin ein wirtschaftsethischer Seminar- und Vorlesungszyklus. Böhler, der am 27. seine Abschiedsvorlesung hielt, ist Mitherausgeber der "Kritischen Werksausgabe" von Hans Jonas. Gerade ist der erste Band erschienen.

> Hans-Jonas-Zentrum> Ein Mahner mit prophetischer Eindringlichkeit> Volker Gerhardt: Ein Jahrhundertdenker> Der Universalitätsanspruch der Diskurspragmatik
 
Wissen 10.10.10 Artikel lesen

Radikalismus auf leisen Sohlen

„Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen. Die Wurzel für den Menschen ist aber der Mensch selbst.“ Dieser Satz aus Marxens Einleitung zur Kritik der Hegelschen Rechtphilosophie paßt wie kaum ein anderer auf das vorliegende Buch. Der Autor, bisher nicht gerade durch publizistische Breitenwirkung aufgefallen, setzt mit diesem Pamphlet zum gesellschaftlichen Rundumschlag an. Das bisweilen selbstbewußt, zumeist aber polemisch Vorgetragene wirkt durch sein Ansinnen, sich zu beinahe allen etablierten Denkstilen und Weltanschauungen in Gegnerschaft zu setzen, als anregende intellektuelle Provokation: Beinahe auf jeder Seite verspürt man als Leser das Bedürfnis, den Ausführungen und Behauptungen des Autors zu widersprechen. Bezeichnend ist dabei Küppers’ eigentümliches stilistisches Schwanken zwischen wissenschaftlicher Bescheidenheit auf der einen und technologisch imprägnierter Omnipotenzanmaßung auf der anderen Seite.

> Radikalismus auf leisen Sohlen
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Wissen 02.10.10 Artikel lesen

Mythos versus Logos

Was haben wir heutzutage mit dem „Mythischen“ zu tun? Leben wir nicht in einer „logischen“ und wissenschaftlichen Lebenswelt? Der Begriff „Mythos“ hat keinen Seltenheitswert aus. Ganz im Gegenteil: fast überall ist „er“ auffind- und lesbar, adelt sowohl Werbeprodukte als auch (historische) Persönlichkeiten. Aber was eigentlich das Wort „Mythos“ in der Urform bedeutet, stellt für den Normalverbraucher selbst einen Mythos dar. Was ist unter „Mythos“ zu verstehen? Und wie lässt sich der „Mythos“ vom „Logos“ differenzieren?

> Leben wir in einer mythischen oder logischen Welt?
 
Wissen 30.09.10 Artikel lesen

Postmoderne und Gartenkunst:
Facetten der Gestaltung

Der Begriff der Postmoderne verdeutlicht einen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sichtbar gewordenen kulturellen Wandel. „Schon die Konstruktion des Terminus gibt aber zu erkennen, dass sich >Postmoderne< in ein Verhältnis zur >Moderne< begibt.“ Dabei kommen diesem Begriff höchst unterschiedliche Bedeutungenzu. So „verweist er zunächst auf die Entwicklungen in den Künsten, die sich von der klassischen Moderne und den historischen Avantgarden fortbewegen.“ Diese Entfernung von den Idealen der klassischen Kunst wird vor allem im Bereich der Architektur und Literatur, als auch in Film, Theaterkunst und Musik deutlich.

> Postmoderne Ästhetik - Das Verhältnis von Ästhetik, Kunst und Natur
 
Wissen 26.09.10 Artikel lesen

Von Nietzsche zum Liberalismus

Die letzte Schrift Nietzsches, bevor er von seinen inneren Widersprüchen langsam in die geistige Umnachtung gerissen wird, Ecce Homo, enthält den berühmten Passus: „Ich kenne mein Los. Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen, – an eine Krisis, wie es keine auf Erden gab, an die tiefste Gewissens-Collision, an eine Entscheidung gegen alles, was bis dahin geglaubt, gefordert, geheiligt worden war.“ Dies wahnhafte Erleben löst heute Befremden, höchstens Bedauern aus, man kennt die Gefahren des sich vereinsamenden Denkers, Soziologen sprechen gern vom „Wahnsinn des Selbstseinwollens“

> Von Nietzsche zum Liberalismus
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Wissen 25.09.10 Artikel lesen

Die Welt als Wille:
Schopenhauer zum 150.

Der Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) zählt heutzutage – neben Nietzsche – zu den meist gelesenen Autoren. Die Klarheit der Sprache, die Eindeutigkeit der Formulierungen und die Argumentation verleihen seiner Philosophie Ausdruck. Wie Nietzsche wird Schopenhauer, der um seinen philosophischen Auftrag wußte, die akademische Lehrbahn versagt. Ein Versuch in Berlin nach dem Tod Hegels dessen Professur zu übernehmen, mißlang. Der in Danzig geborene und in seiner Wohnung in Frankfurt/Main verstorbene Schopenhauer begreift sich einerseits als Vollender des kantischen Systems, andererseits steht er in der vorkantischen Tradition des Platonismus.

> Arthur Schopenhauer - Die Welt als Wille und Vorstellung (I.)> Arthur Schopenhauer - Die Welt als Wille und Vorstellung (II.)
 
Wissen 24.09.10 Artikel lesen

Was ist ein Individuum?

Die Philosophie des griechischen Neuplatonikers Plotin (205-270 n. Chr.) ist in den vergangenen Jahrzehnten vermehrt als originärer Beitrag zu Grundfragen der Metaphysik, der philosophischen Anthropologie und auch der Ethik anerkannt worden. Dabei hat gerade auch das Phänomen der menschlichen Individualität einige Aufmerksamkeit gefunden, dessen Realität Plotin fraglos anerkennt, das aber im Rahmen einer neuplatonischen, das Eine über das Viele stellenden Metaphysik nicht leicht zu erklären ist.

> Einheit, Individualität und Selbstbewußtsein in Plotins Metaphysik der Seele
 
Wissen 22.09.10 Artikel lesen

Welche Macht hat die Philosophie?

Wenn man den geistigen Autoritäten und Inhabern der kulturellen Deutungshoheit Glauben schenken darf, so ist etwas im Begriff, an sein Ende zu gelangen – oder es ist schon zu Ende. In der Zeitschrift Merkur stellt Karl-Heinz Bohrer im Juli 2010 die resignativ anmutende Frage: „Welche Macht hat die Philosophie heute noch?“ Ebenso kreist Peter Sloterdijks neues Buch, das aus einer Tübinger Vorlesung vom Sommer 2009 hervorgegangen ist, um dieses Problem, hat aber gegenüber Bohrer den didaktischen Vorteil, zunächst große Mühe auf die Beantwortung der Frage „Was ist Philosophie?“ zu verwenden.

> Die Prekarität der Philosophie
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Wissen 22.09.10 Artikel lesen

Zur Ästhetik der Musik:
Von der Antike zur Gegenwart

Richard Wagner hat in Auseinandersetzung mit der Antike „ein Ideal für [s]eine musische Kunstanschauung“ herausgearbeitet. Im Unterschied zur vorangegangenen Operntradition, mit der er brechen wollte, sollte bei seinen Musikdramen der ethisch-rituelle Gehalt eine zentrale Rolle spielen. Auf diese Weise wollte er auch eine kulturelle Revolution auslösen. Seine Intentionen hinsichtlich der ethischen Bedeutung von Musikdramen waren jedoch durchaus analog zu denen der Erfinder der Oper, die diese am Ende des 16. Jh. in Florenz auf der Basis einer intensiven Auseinandersetzung mit der antiken Musikphilosophie entwickelten.

> Einige Überlegungen zur antiken und modernen Musikphilosophie
 
Wissen 01.09.10 Artikel lesen

Michel Serres' Bekenntnis
zum Unpolitischen

Der französische Professor für Philosophie Michel Serres, der auch in Stanford lehrte, bekennt in der "Süddeutschen Zeitung", daß er kein Interesse daran habe, mit Dinosuariern zu spielen. Der Autor von "Der Parasit" ist sich dahingehend sicher, daß sich die Welt derart verändert hat, daß die politischen Institutionen dagegen wie Dinosaurier wirken. Die Kluft zwischen politischer Welt und Wirklichkeit sei so derart groß, daß man sich die Beschäftigung mit der Politik restlos verkneifen kann, da sich die wahren Dinge ohnehin nicht in dieser ereigneten. Auch wiederholte Serres seinen Vorschlag, daß die Naturelemente den Status einer juristischen Person erhalten sollten, denn dann könnte das Meer, wie bei der Ölpest im Golf von Mexiko, den BP-Konzern verklagen. Der Philosoph ist sich auch sicher, daß er mit seinen Thesen auf Spott stößt, aber die Machtlosigkeit, mit der die Politik auf die Katastrophe reagierte, zeigt mit Nachhaltigkeit, daß man in einem derartigen Fall anders denken müßte.

 
Wissen 18.07.10 Artikel lesen

Der Philosoph des Politischen

Richard Hooker war ein anglikanischer Priester, der zusammen mit Thomas Cranmer und Matthew Parker das Denken der anglikanischen Kirche wesentlich mitbestimmte. In seinem Werk „Of The Laws Of Ecclesiastical Polity”, wo er sich mit der anglikanischen Kirchenverfassung auseinandersetzte, breitet er seine Gedanken zur politischen Theorie aus. Zu seinen Lebzeiten sind davon die Bücher I-IV (1593) und V (1597) erschienen. Hooker vertritt einen Gesetzesbegriff, der die Natur als göttliche Schöpfungsordnung und die von den Menschen selbst geschaffenen weltlichen und geistlichen Ordnungen umfasst

> Die politische Philosophie Richard Hookers
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Artikel in dieser Rubrik:

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Über die Unvereinbarkeit der Naturwissenschaften mit der Theologie

(Hans Sixl)

Abgesehen davon, dass naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten jede Art von Wunder strikt ausschließen, unterscheiden sich die Naturwissenschaften grundsätzlich von der Theologie dadurch, dass sie durch Forschungsarbeiten ständig verbessertes neues Wissen schaffen, das ...

 
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Roger Bacons wissenschaftlicher Messianismus. Die Rettung der Welt durch die Kraft der Wissenschaft

(Nikolaus Egel )

 
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Es herrscht die große Tyrannei des Geistes

(Moritz Rudolph)

Die politische Haltung vieler Intellektueller im 20. Jahrhundert zeigt: Brillanz schützt vor Torheit nicht. Gegen die autoritäre Versuchung war ihr ganzer Geist machtlos. Der Philosoph Mark Lilla geht der Verwandtschaft von Kopfarbeit und Tyrannis auf den Grund.

 
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Die Religion der Zukunft – eine Religion ohne Glauben?

(Hans Sixl)

Seit Jahrtausenden entstanden und verschwanden Religionen auf allen Kontinenten. Auch allen heutigen Religionen wird es nicht anders ergehen, da sie geglaubt werden müssen, eine Problematik, die vor allem den jungen Menschen zu schaffen ...

 
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Gewinn(en) um jeden Preis

(Bernd Westermeyer)

Heiligt das Streben nach übermenschlicher Perfektion längst schon alle Mittel?

 
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Die Philosophie der Vorsokratiker

(Michael Lausberg)

Ausgangssituation Handel und Schifffahrt der Griechen erstreckten sich über die ganze Welt des Mittelmeeres. Rund um dieses Meer, bis zur Straße von Gibraltar im Westen und bis zum Schwarzen Meer im Osten, ...

 
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Deutsche Romantik

(Michael Lausberg)

Die Jahrzehnte zwischen 1785 und 1815 sind eine Zeit des Übergangs und der Krise in den deutschen Territorien. Die Autoren der Klassik und Romantik treten das Erbe der Aufklärung an.[1] Die Formen und Inhalte ...

 
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Die neuen Herausforderungen des Brexit für Schule und Gesellschaft

(Bernd Westermeyer)

Das bevorstehende Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union stellt einerseits fundamental die europäische Idee in Frage und frustriert viele überzeugte Europäerinnen und Europäer. Gerade jetzt aber gilt es, nicht kleinmütig zu resignieren.

 
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Darf man überhaupt auf eine bessere Welt hoffen?

(Lisz Hirn)

Viel Grund zu hoffen, gibt es nicht. Zumindest, wenn man den Hiobsbotschaften der internationalen Medienlandschaft Glauben schenkt. Wer heutzutage noch an ein glückliches Ende glaubt, wird oft belächelt, wer noch auf eine bessere Zukunft hofft, ist ein unverbesserlicher Träumer. Warum ein wenig Hoffnung uns allen besser täte und warum sie manchmal Wunder wirkt.

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Die Völkermord-Resolution des Bundestages als klares Zeichen der historischen Verantwortung

(Michael Lausberg)

Am 2.6.2016 hat der Bundestag hat mit einer großen Mehrheit den Massenmord an bis zu 1,5 Millionen Armeniern Aramäern, Assyrern, Chaldäern und Pontusgriechen im Osmanischen Reich 1915 als Völkermord eingestuft. Der gemeinsam von Union, ...

 
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Wer sind wir eigentlich?

(Hans Sixl)

Alle Lebewesen reproduzieren sich von Generation zu Generation neu. Auch wir Menschen sind abgesehen von den Feinheiten unseres Aussehens eine körperlich nur geringfügig modifizierte Kopie unserer Vorfahren. Dafür sorgen die auf der DNA ...

 
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Die Zaren Alexej I und Peter der Große: Der Blick nach Westen

(Michael Lausberg)

Alexej I Alexej I (1641-1676) führte einen der entscheidendsten Kriege des russischen Reiches in der Frühen Neuzeit. Im Westen hätte nach der Vereinigung Polens und Litauens auch die Vereinigung der beiden Kirchen folgen ...

 
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Evolution der Informationsverarbeitung

(Hans Sixl)

Vorbemerkungen Dieser Beitrag befasst sich mit den elementaren Mechanismen der Informationsverarbeitung, ihren Ursprüngen und ihren evolutionären Stufen. Die erste Stufe der Kausalkette steht in engem Zusammenhang mit der Evolution der Materie auf Basis der ...

 
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„Antifaschistischer Schutzwall“: Der Bau der Mauer und die Ereignisse danach in der DDR

(Michael Lausberg)

Die Ministerpräsidenten der westdeutschen Länder vereinbarten im Sommer 1948 die Einberufung eines Parlamentarischen Rates, der den Entwurf eines Grundgesetzes ausarbeiten sollte. Nachdem alle Landtage mit Ausnahme des bayrischen zugestimmt hatten, konnte das Grundgesetz am ...

 
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Hobbes LEVIATHAN in Krisenzeiten lesen

(Nikolaus Egel )

Wir werden von Bildern überflutet – dieser Gedanke ist selbst nur noch ein Gemeinplatz unter anderen. Bildern in Krisenzeiten, die einen „Ausnahmezustand“ anzeigen, der nach Meinung vieler Politiker zu einem „permanenten Ausnahmezustand“ ...

 
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Patronale Netzwerke im Zentrum hybrider Regime: Der Fall Thailand

(Marius Mestermann)

1. Einleitung Die faktische Machtübernahme durch das thailändische Militär jährt sich im Mai 2016 bereits zum zweiten Mal. Der Putsch, der angeblich keiner war, steht in einer langen Tradition von Eingriffen des ...

 
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Die politische Philosophie John Lockes

(Michael Lausberg)

In der Zeit zwischen dem 13. und dem 17. Jahrhundert hatten die Engländer als erstes unter den Staaten Europas eine gewisse politische Freiheit im Innern erstritten und auch ihre Macht nach außen hin ...

 
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Fortschritt mit Gottesglauben?

(Adorján F. Kovács)

Der Philosoph Leibniz zeigte die Möglichkeit der Koexistenz von Vernunft und Glauben. Seine Überlegungen boten eine Alternative für Europa, der die übrige Welt zur damaligen Zeit wohl gefolgt wäre. Diese historische Möglichkeit wurde mit der Aufklärung verspielt. Das hat Auswirkungen bis in die heutige Politik hinein – weltweit.

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Flucht und Umsiedlung nach 1945

(Michael Lausberg)

Bis Mitte 1941 wurde der Konflikt von der deutschen Wehrmacht in Europa vorwiegend als Eroberungskrieg geführt. Nach Polen wurden in kurzen, konzentriert geführten Feldzügen Dänemark, Norwegen, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, der Großteil Frankreichs, ...

 
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Grundlegende Entwicklungslinien des Osmanischen Reiches

(Michael Lausberg)

1 Einleitung Im Frühmittelalter die fortdauernde Teilung Europas und des Mittelmeerraums in einen christlichen und einen islamischen Teil sowie des christlichen Teils in einen lateinischen und einen orthodoxen, der den Kulturkreis von Byzanz ...

 
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Die Philosophie Ernst Cassirers

(Michael Lausberg)

1 Einleitung Seit dem Ende des Kalten Krieges begann die Ausbildung des Forschungsfeldes der interkulturellen Philosophie als neue Impulsgeber innerhalb der herkömmlichen Philosophie. Der sich in allen Ebenen durchsetzende Globalisierungsprozess brachte eine größere Heterogenität ...

 
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Evolution der Information

(Hans Sixl)

Vorbemerkungen Unter Evolution versteht man die Entwicklung der Lebewesen und deren in Genen codierten Merkmale durch Mutation und Selektion. Da sich jedoch die Ereignisse in der Natur nicht nur auf das ...

 
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Das Gewicht der Welt

(Patrick Zimmerschied)

Meist spricht man ganz selbstverständlich von der Willensfreiheit. Doch weder Freiheit noch Wille sind unproblematische Begriffe. Ist mein Wille zum Beispiel immer frei? Und wenn nicht, ist das Kriterium für die fehlende Freiheit ...

 
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Was ist der Geist des Menschen?

(Hans Sixl)

Was ist der Geist des Menschen? Zusammenfassung Die Begriffe Geist, Information und Bewusstsein werden von Philosophen seit Jahrtausenden kontrovers diskutiert. Eine eindeutige Antwort auf die Frage, was der Geist des Menschen ...

 
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Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff

(Michael Lausberg)

Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff (1699-1753) war ein Multitalent auf den Gebieten der Kunst und Architektur im 18. Jahrhundert. Er war Porträt- und Landschaftsmaler, Theaterintendant, Landschaftsgestalter und Innendekorateur, in erster Linie aber Architekt im Dienste ...

 
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4 Dinge, die wir von Friedrich Schiller lernen können

(Stefan Groß)

Friedrich Schiller ist keineswegs nur Deutschlands berühmtester Dramatiker, dem wir die besten Stücke der Weltgeschichte verdanken. Schiller ist mehr, er ist auch ein politischer Geist. Er wollte eine erneuerte Gesellschaft mittels seiner ästhetischen ...

 
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Acht Diplomaten, die Widerstandskämpfer gegen Hitler waren

(Sebastian Sigler)

1.) Ulrich v. Hassell „Ulrich v. Hassell war eine der markantesten Persön­lichkeiten des deut­schen diplomatischen Dienstes in den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Nach 1933 geriet er zunehmend in ...

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Ein Nietzscheanischer Transhumanismus - Wird so die „gefährlichste Idee der Welt“ (Fukuyama) noch gefährlicher?

(Stefan Lorenz Sorgner)

Habermas hat bereits in seinem Essay zur liberalen Eugenik aus dem Jahr 2001 auf den Transhumanismus verwiesen. Hier hat er von einer „Hand voll ausgeflippter Intellektueller“ gesprochen, denen noch die „breitenwirksame Ansteckungskraft“ fehle. ...

 
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Der rationalen Philosophie entsprungen: Friedrich Heinrich Jacobis radikaler Ansatz im Denken der Neuzeit

(Hannes Mittermaier)

 
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Die Psyche des Menschen aus physikalischer Sicht

(Hans Sixl)

Die Psyche charakterisiert die mentale Verfassung des Menschen, die sich auf seine geistige und körperliche Leistungsfähigkeit und sein Verhalten auswirkt. Sie ist ein Ergebnis der Verarbeitung seines subjektiv erlebten Innenlebens, das aus historisch-religiöser ...

 
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Paradise lost. Die Darstellung des Irdischen Paradieses auf der Mappamondo von Fra Mauro (Venedig, um 1450)

(Nikolaus Egel )

Und GOTT der HERR pflanzte einen Garten in Eden, gegen Morgen, und setzte den Menschen darein, den er gemacht hatte. / Und GOTT der HERR ließ auswachsen aus der Erde allerlei Bäume, ...

 
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Bemerkungen zur Staatskonstruktion in Thomas Hobbes` Leviathan

(Nikolaus Egel )

Vorbemerkung Hobbes´ Leviathan ist ein hypothetisches Konstrukt eines Staatsgebildes, das er zum Wohl des Lebens der einzelnen Bürger entworfen hat. Auch wenn seine Schlussfolgerung, dass nur eine starke Autorität wie die seines Leviathan-Souveräns ...

 
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EPISTEME IN BEWEGUNG - Marsilio Ficino und die Renaissance – Magie

(Simonetta Beer)

Wenn sich die FU Berlin in einer Veranstaltung mit hochrangigen Wissenschaftlern aus dem In – und Ausland einem der führenden Geistesgrößen der Renaissance, Marsilio Ficino ( 1433-1499), widmet, dann zielt der Wissenstranfer laut ...

 
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Zum Begriff der Pleonexia bei Aristoteles und Thomas Hobbes

(Nikolaus Egel )

„Es gibt nichts, das so absurd wäre, als das es nicht einige der alten Philosophen behauptet hätten, wie Cicero sagt (der selber einer von ihnen war). Und ich glaube, daß in der Naturphilosophie ...

 
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„Mitten im tiefsten Winter wurde mir endlich bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt.“ (Albert Camus)

(Herbert Csef)

Kein Satz des Literaturnobel-Preisträgers Albert Camus wird so häufig zitiert wie dieser im Titel. Mit seiner Hymne an den unbesiegbaren Sommer erreicht wohl Camus besonders die Herzen seiner Leser. Eine Analyse von Facebook-Mitgliedern ...

 
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Die Auflösung einer gespannten Erwartung in Nichts. Skepsis und Ironie in Franciscus Sanchez’ Quod nihil scitur

(Nikolaus Egel )

1. Einleitung „Jeder Mensch strebt von Natur aus nach Wissen.“[1] Mit dieser Behauptung beginnt Aristoteles seine Metaphysik. Doch was wäre – und dies ist die Frage des Skeptizismus – wenn dieses natürliche Streben ...

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Die Skepsis als Lebensform: Einige Betrachtungen über die Funktion des Skeptizismus

(Nikolaus Egel )

I. Einleitung: Ulrich und das geniale Rennpferd Philosophen haben es heutzutage nicht ganz leicht. Man nimmt sie nicht mehr besonders ernst. Sie scheinen – bestenfalls – überflüssig geworden zu sein. Das ...

 
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Kolleg Friedrich Nietzsche lädt vom 17. bis 19. Juli zur philosophischen Veranstaltungsreihe »Weimar denkt« ein

(Pressestelle Klassik Stiftung Weimar)

Von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Juli, lädt das Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar alle Interessiertenunter dem Titel »Weimar denkt« zu einer philosophischen Veranstaltungsreihe ein. In Diskussionen, ...

 
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»Die Idee des Sozialismus. Versuch einer Aktualisierung« – Axel Honneth beginnt seine Vorlesungsreihe in Weimar

(Pressestelle Klassik Stiftung Weimar)

Am Donnerstag, 4. Juni, um 18:15 Uhr beginnt der Sozialphilosoph Prof. Dr. Axel Honneth im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek seine Vorlesungsreihe mit dem Thema »Die ursprüngliche Idee: Vollendung ...

 
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Er war ein Ausnahmeathlet, ein Solitär, unter den Philosophen – zum Tod von Odo Marquard

(Stefan Groß)

Er war ein Ausnahmeathlet, ein Solitär, unter den Philosophen, schon rein äußerlich unterschied er sich vom aristokratisch-intellektuellen Großmut vieler seiner Kollegen, und er hatte ihnen etwas voraus: eine tief fundierte Skepsis gegenüber der ...

 
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Philosoph aus Pommern -
Zum Tode Odo Marquards

(Jörg Bernhard Bilke)

Am 9. Mai starb im niedersächsischen Celle der Philosophieprofessor Odo Marquard, der bis 1993 am der Universität Gießen gelehrt hatte. Geboren am 26. Februar 1928 in Stolp/Hinterpommern als Sohn des ...

 
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Traktat über das Buch von Domenico Losurdo: „Von Hegel zu Hitler. Geschichte und Kritik eines Zerrbildes, Papyrossa, Köln 2015“

(Michael Lausberg)

Karl Popper ist hauptsächlich einer breiteren Öffentlichkeit durch sein Werk The Open Society and Its Enemies (Die offene Gesellschaft und ihre Feinde) aus dem Jahre 1945 bekannt geworden. Darin analysierte Popper ausführlich die ...

 
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Was ist Leben?

(Eckart Löhr)

Nun ist aber Mechanismus allein bei weitem nicht das, was die Natur ausmacht. Denn sobald wir ins Gebiet der organischen Natur übertreten, hört für uns alle mechanische Verknüpfung von Ursache und Wirkung ...

 
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Herders Kugelmodell der Kultur die Kugel geben – eine runde Sache

(Frank Jablonka)

1. Die zwei Seiten von Herders Kugelmodell 1.1. „[J]ede Nation“, so Herder in seiner aus dem Jahre 1774 stammenden Abhandlung Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit (Herder 1891: ...

 
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Paraden und Palliativa - Philosophische Maximen zur Lebensweisheit

(Axel Schlote)

Diese Schrift handelt von der Freiheit, nicht von Bananen oder Börsengeschäften. Meist wird sie mißverstanden als Erlaubnis, alles zu dürfen. Freiheit heißt jedoch, wenig zu müssen, um viel schaffen zu ...

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„Krankheiten sind einsame Abenteuer.“
Albert Camus‘ Überlebenskampf gegen seine Tuberkulose

(Herbert Csef)

Mehr als die Hälfte seines Lebens litt Albert Camus unter dem Damoklesschwert der Todesdrohung durch seine schwere Tuberkulose. Vom 17. Lebensjahr an war sie seine dunkle Begleiterin, mal als dunkler ...

 
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Zwischen Kampf und Agonie die Wohlfahrt - REALPOLITIK kann Verzweiflung bedeuten.

(Axel Rösike)

Natürlich vermutlich auch Erfüllung und Lebensaufgabe. Für diejenigen, die ein schönes Mandat hatten, kann es sich jedenfalls auch nach Verlust dessen noch auszahlen. Und mit etwas Geschick eignet man sich Renommee an. So ...

 
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Physikalische und chemische Evolution

(Hans Sixl)

Vorbemerkungen Die physikalische Evolution steht am Beginn aller evolutionären Prozesse. Ihr folgen die chemische Evolution, die Biogenese und die biologische Evolution. Für die evolutionäre Entwicklung aller uns bekannten Teilchen ausgehend von den Elementarteilchen über ...

 
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„Die Welt bietet keine Wahrheiten, sondern Liebesmöglichkeiten.“ - Albert Camus und die Liebe

(Herbert Csef)

„Elend und Größe dieser Welt: Sie bietet keine Wahrheiten, sondern Liebesmöglichkeiten. Es herrscht das Absurde. Und die Liebe errettet davor.“ (Albert Camus, Tagebücher Band I, S. 60) Liebe ist ein ...

 
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Zeit – aus naturwissenschaftlicher Sicht

(Hans Sixl)

Vorbemerkungen Mit der Frage, was denn eigentlich die Zeit sei, haben sich seit Aristoteles schon viele große Denker befasst. Doch ohne naturwissenschaftliche Kenntnisse bleibt auch dem größten Philosophen das Wesen der Zeit verschlossen. ...

 
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DISKURSIVE FREIHEIT »how it goes«

(Axel Rösike)

»Vorgetäuschte Unordnung benötigt vollendete Disziplin; vorgetäuschte Furcht benötigt Mut; vorgetäuschte Schwäche benötigt Stärke.« (1) Diskursive Freiheit / komplex oder kompliziert?! Recht und Ökonomie sind unnötig komplex. Man muss ...

 
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Ein Wort fürs Leben? Carl Schmitts Begriff des Politischen aus heutiger Sicht

(Marius Mestermann)

1.Was bedeutet Politik, damals und heute? Es klingt wie die klassische rhetorische Frage zu Beginn eines Lehrbuchs für Studierende der Politikwissenschaft. Das Erlernen verschiedener empirischer Politikdefinitionen stellt schließlich einen wichtigen Grundbaustein des Faches dar. ...

 
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Die Erben des Sozialdarwinismus - Argumentieren Peter Singer und Thilo Sarrazin sozialdarwinistisch?

(Danny Oestreich)

Inhalt 1 Einführung 2 Auf den Spuren des Sozialdarwinismus 2. 1 Das Definitionsproblem und die historische Verortung 2.2 Die Charakterisierung der Soziologie Herbert Spencers 3 Die Analyse von Singers ...

 
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Zur angeblichen Unmöglichkeit der Evolution

(Hans Sixl)

Vorbemerkungen Begriffe wie Atheisten, Seele, Evolution, Wissenschaft, Naturgesetze usw. werden oft von Anhängern verschiedenster Religionen so benutzt, wie es ihnen gerade beliebt. Wenn alle Andersgläubigen Ungläubige genannt oder wenn alle Nichtchristen als Atheisten eingestuft ...

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Materialismus – das Ende einer Weltanschauung

(Eckart Löhr)

Denn was ist schließlich der Mensch in der Natur? Ein Nichts vor dem Unendlichen, ein Alles vor dem Nichts, eine Mitte zwischen Nichts und Allem. ...

 
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»Ereignis und Spekulation« – Das Kolleg Friedrich Nietzsche feiert 15-jähriges Jubiläum mit umfassendem Veranstaltungsprogramm

(Pressestelle Klassik Stiftung Weimar)

 
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ΕΥΡΗΚΑ! Wie die reinen Verstandesbegriffe in Kants
metaphysischer Deduktion „entspringen“.

(Ingomar Kloos)

 
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Das Verhältnis Philosophie und Religion in Fasl al Maqal des Ibn Ruschd.

(Zohra Makadmini)

Inhaltverzeichnis I. Einleitung… II. Der historische Rahmen des Denkens Ibn Ruschds 1. Das Almohadenkalifat 2. Die Koexistenz der drei Religionen III. Die Legitimation der Philosophie im Fasl al Maqal 1. ...

 
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Die Grundkonzeption der Interkulturellen Philosophie

(Michael Lausberg)

Interkulturelle Philosophie ist neue Disziplin innerhalb der herkömmlichen Philosophie, die seit dem Beginn der Globalisierung die Notwendigkeit eines gewaltfreien kulturellen Austausches betont. Interkulturelle Philosophie sieht sich als eine kritische Philosophie der Philosophie und will alle philosophischen Disziplinen und Beschäftigungen durchdringen; die idealtypsisch jeweils die Dimension des Interkulturellen in sich aufnehmen sollten.

 
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Michel Foucault - Die Macht und Herrschaft bestehender Diskurse

(Susanne Weiß)

Der französische Philosoph und Begründer der Diskursanalyse Michel Foucault (1926 – 1984) verdeutlicht, auf welche Weise und in welchem Ausmaß, durch Diskurse zustande gekommenes und weitergetragenes objektiv geglaubtes Wissen vermag Macht auszuüben und Menschen dadurch zu konstituieren. Das Essay erhebt nicht den Anspruch kulturell tradierte Wissensbestände als, um die Absolutheit dessen auszudrücken, ,,falsch“ zu bezeichnen. Vielmehr ist es das Anliegen vorliegenden Essays, zu veranschaulichen, dass – nach kritischer Auseinandersetzung mit Foucaults Diskursproblematik – ,,objektives“ Wissen nicht notwendigerweise wahr sein muss, sondern auf Kontingenz basiert. Auch wenn in die Problematik der verfälschten Tradierung kulturellen Wissens durch aus ebenfalls der sozialkonstruktivistische Aspekt Berger und Luckmanns und auch die Durkheimsche Thematik ,,sozialer Tatsachen“ eine bedeutende Rolle spielen, bezieht sich vorliegender Text ausschließlich auf die Foucaultsche Diskursanalyse bzw. -problematik. Durch die hier vorgenommene knappe und konzentriert dar-gestellte Analyse des Zustandekommens von Diskursen und deren Funktionsweise, kommt genau das zustande, was Foucault kritisiert. Vorliegendes Essay verknappt Foucaults Diskurs, bündelt Elementares und lässt Unwichtiges seiner Theorie wegfallen. Somit kommt zwangsläufig exakt das Zustande, was innerhalb des Essays kritisiert wird – das hier postulierte ,,Wissen“ basiert bewusst auf Verknappung und Auslassung der Foucaultschen Ausführungen und kann aufgrund dessen schon keinerlei Vollständigkeit mehr beanspruchen; dies gilt es an dieser Stelle mitzubedenken.

 
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Die Aktualität Georg Simmels Theorieansatzes einer Verkümmerung menschlicher Seelen im Kontext des großstädtischen Lebens

(Susanne Weiß)

Der Text veranschaulicht – auf Basis Georg Simmels Ansatzes eines sich von der frühen Moderne bis in die Postmoderne zunehmend verselbstständigenden Individualisierungsprozesses – die Veränderungen der sozialen Integration der Menschen, im Kontext des großstädtischen ...

 
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Pierre Bourdieus praxeologische Erkenntnislogik

(Susanne Weiß)

Bourdieu beschäftigt sich mit der Problematik des Zustandekommens sozialer Ungleichheit und dem Erklären der Reproduktion gesellschaftlicher Klassenstrukturen auf empirisch konkreter Analyseebene. Im Fokus steht die Untersuchung des Verhältnisses von Sozialstruktur, Herrschaft, Kultur und sozialer ...

 
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Die Urkatastrophe des Ersten Weltkriegs als Denkanstoß einer weiteren Aufklärung

(Bernd Ehlert)

Der Erste Weltkrieg wird als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Wie konnte es dazu kommen, wie kann so etwas verhindert werden? In unserem gängigen Selbst- und Weltverständnis wird diese Frage immer noch auf ...

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Philosophieren heißt, sich über die Welt Gedanken zu machen...

(Heike Geilen)

Leben an der Schwelle zum Erwachsenwerden ist vielfach nicht ganz einfach für die "Betroffenen". Aus Kindern werden junge Persönlichkeiten, die nach eigenen Wegen suchen und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen ...

 
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"Alle unsere Tätigkeiten sind durch einige der machtvollsten Ideen verbunden, welche die Menschheit jemals entwickelt hat - Ideen, mit denen man erklären kann, wie wir und unsere Welt ins Dasein getreten sind."

(Heike Geilen)

"Unsere Körper und unsere Gene sind übereinander geschichtete biologische Erfindungen, die im Laufe der Jahrmilliarden aufeinander abgestimmt wurden (...); jede Zelle und jedes Gen ist das Produkt der Wechselbeziehungen zwischen ...

 
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Ideologie: Politische Begriffe - Drehpunkte aktueller Theorie

(Axel Rösike)

Ideologie / Entideologisierung »Der Wind verstreut den Samen des Lebens über den Planeten. Er lässt Gras und Wälder wachsen. Die ewigen Winde des Weltalls sausen dahin. Was tragen sie? Niemand weiß ...

 
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Kosmische Dreifaltigkeit oder: "Im Schattenkabinett der Wirklichkeit"

(Heike Geilen)

Frage: Was haben Harry Potter, das iPad und die moderne Teilchenphysik gemeinsam? Antwort: Vor einer Neuerscheinung bilden sich lange Schlangen und Medienhypes. Populistische Panikmache geisterte im Jahr 2008 durch viele Medien, je näher ...

 
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"Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio" (Hamlet, W. Shakespeare)

(Heike Geilen)

Hamlets Ermahnung stellt vielleicht ein Sinnbild der Verwirrung und Unsicherheit des Universums dar, die auf uns einstürzt. Und das passiert sehr oft. Immer wieder führen unsere Schulweisheiten zu Anomalien. Und mit jeder Tür, die ...

 
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Naturwissenschaft des Geistes – Teil 8 – Bewusstsein

(Hans Sixl)

Abstract Haben nur Menschen ein Bewusstsein? Wann und wie entsteht es? Was sind die Voraussetzungen dafür? Was kann uns bewusst werden? Wer denkt in uns? Wer sendet die richtigen Befehle an die Muskulatur, wenn ...

 
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Irinäus Eibl-Eibesfeldt-Steigbügelhalter für die extreme Rechte?

(Michael Lausberg)

Irinäus Eibl-Eibesfeldt, Schüler von Konrad Lorenz, ist ein österreichischer Verhaltensforscher, der die Humanethologie als selbständigen Forschungszweig begründete.[1] Eibl-Eibesfeldt betrieb umfangreiche ethologische Forschungen in Afrika, Südamerika und Ostasien, wo er besonders „angeborene“ Verhaltensweisen untersuchte. Er leitete die ...

 
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Karl-Heinz Nusser, Menschenrechte und Demokratie bei Jürgen Habermas

(kein Autor)

 
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Der Geist des Menschen:
Was ist er und wie funktioniert er?

(Hans Sixl)

Abstract Unter einem Geist stellt man sich etwas Aktives oder Lebendes vor, was existiert, aber mit unseren Sinnen nicht wahrnehmbar ist. Diese Vorstellung trifft auch auf unseren menschlichen Geist zu, der in unserem ...

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Die egoistische Komponente des Mitleids

(Axel Schlote)

Auszüge aus Axel Schlote: Die universale Urkraft und das moralische Genie. Notate und Komplemente (nicht nur) zur Philosophie von Arthur Schopenhauer, Wissenschaftlicher Verlag Berlin: Berlin 2014. (...) § 14 Die egoistische Komponente des Mitleids ...

 
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E=mc2! Da beißt die Maus keinen Faden ab und Gott kann würfeln bis er schwarz wird

(Heike Geilen)

Albert Einstein: Den Namen kennt wohl jedes Kind und bestimmt auch sein Foto aus dem Jahr 1951, auf dem er die Zunge weit herausstreckt. Gern wird er mit einer wirren weißen Haarpracht ...

 
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Wie wurde die Welt erschaffen?

(Hans Sixl)

Abstract Gott hat Welt erschaffen, steht in der Bibel. War es ein Wunder oder ging es auch ohne Wunder? Die modernen Naturwissenschaften beweisen, dass unser Universum aus einer Raum-Zeit-Energie-Singularität entstanden ist. In diesem ...

 
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Literatur und Karriere - Begriff, Funktion und Reflexion von Bildung in der Spätantike

(Christian Tornau)

Begriff, Funktion und Reflexion von Bildung in der Spätantike[1] Bildung vermittelt Chancen. Bildung ist Bildung der Persönlichkeit und als solche zweckfrei. Mit diesen oder ähnlichen Schlagworten lassen ...

 
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Philosoph aus Ostpreußen:
Oskar Negt zum 80. Geburtstag

(Jörg Bernhard Bilke)

Damals, vor fast einem halben Jahrhundert, als an westdeutschen Universitäten die Studenten demonstrierten, um den „reaktionären Staat“ abzuschaffen, hätte man nie vermutet, dass Oskar Negt, einer der Wortführer der „außerparlamentarischen ...

 
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Hegel, Schleiermacher und Schopenhauer und das Legitimationsproblem der Philosophiegeschichte

(Haşim Koç )

Das hier zu besprechende, hoch interessante Buch des Autors wurde im Jahre 2003 als Habilitationsschrift an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der TU Berlin angenommen. Der Verfasser versucht darin die unterschiedlichen Platonbilder wichtiger Philosophen des ...

 
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Was bedeutet Heideggers Antisemitismus für sein Werk?

(Sigbert Gebert)

Zu Lebzeiten veröffentlichte Heidegger etwa 20 Bücher. Inzwischen erscheinen die letzten der 100 Bände seiner Gesamtausgabe. Man muß schon sehr naiv sein, um angesichts dieser Textlage eine grundsätzliche Neuerung in ...

 
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Die unhinterfragten Voraussetzungen der Wissenschaften

(Eckart Löhr)

In den letzten einhundert Jahren gibt es wohl kaum etwas, über das wir mehr erfahren haben, als über dieses merkwürdige Phänomen, das wir Materie nennen. Doch trotz aller Erkenntnis auf diesem Gebiet ...

 
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Arthur Schopenhauer in Jena geehrt

(Jörg Bernhard Bilke)

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, wurde am 2. Oktober 2013 an der Universität Jena der aus Danzig in Westpreußen stammende Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) geehrt. Der Sohn des vermögenden Kaufmanns ...

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Facetten einer Architekturphilosophie

(Christian J. Grothaus)

Die Architekturphilosophie hat einige Schwierigkeiten, sich von ihrer dominanten Mutter, der Architekturtheorie, abzunabeln. Dennoch tut sie es und kann auch schon Erfolge aufweisen. Der Herausgeber des neuen Sammelbandes „Architekturphilosophie. Grundlagentexte“ ...

 
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Das Denken der Freiheit - Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts

(Klaus Vieweg)

Vive la liberté - Eine Wiederbelebung des wasserklaren Gedankens

 
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Klaus-Michael Kodalle: Verzeihung denken - Die verkannte Grundlage humaner Verhältnisse

(Klaus M. Kodalle)

Einleitung Vom Geist der Verzeihung Ist Verzeihung die heimliche „Mitte der Ethik“?[1] Lange Zeit hat sich die Philosophie in ihren ethischen Diskursen über ein Thema ausgeschwiegen, das den Kernbereich menschlichen Zusammenlebens betrifft. In der ...

 
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Stolz und Trägheit - Zum 100. Geburtstag von Albert Camus

(Adorján F. Kovács)

In Camus´ Roman „Die Pest“ kommt dieser seltsame Typ vor, Grand, der ein Buch schreiben möchte. Aber eins, das vollkommen ist. Er erklärt dem Doktor Rieux: „«Sehen Sie, Herr Doktor, ...

 
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Die bestrittene Willensfreiheit in der Neurobiologie und das egoistische Gen der Soziobiologie, zwei Kategorienfehler der modernen Naturwissenschaft, die „böse in die Irre führen

(Bernd Ehlert)

Viele Neurobiologen bestreiten die Willensfreiheit des Menschen und fordern, da die Menschen dieser Erkenntnis nach nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht werden können, eine grundlegende Reform bzw. gar die Abschaffung des bisherigen Strafrechts ...

 
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Die Soziobiologie - neuer Sozialdarwinismus eines fatalen naturwissenschaftlichen Irrwegs oder (überlebens)notwendige Theorie der weiteren Evolution des Menschen?

(Bernd Ehlert)

Die Soziobiologie versucht jegliche Formen des Sozialverhaltens bei den sozial lebenden Wesen einschließlich des Menschen auf evolutionstheoretischer Basis plausibel zu erklären. Das wird als Grundlage der heutigen Soziobiologie mit einem gen-zentrierten Ansatz einer Gesamtfitness-Theorie ...

 
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Maurice Halbwachs‘ Konzept des ,,kollektiven Gedächtnisses“

(Susanne Weiß)

Für jede Herrschaft, aber auch für die kritische Auseinandersetzung mit einer solchen, sind Erinnerungen von existentieller Bedeutung. So versucht der Staat beispielsweise mit Denkmälern, Jahrestagen, Straßennamen, Schulbüchern, Bildern oder Fernsehsendungen bestimmte Ereignisse in unserem ...

 
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Edmund Husserls Epochè und phänomenologische Reduktion

(Susanne Weiß)

Auch wenn es sich bei ausgeführter ,,Methode“ um eine konstitutionell soziologiefremde Disziplin handelt, wird es als bedeutsam erachtet, das Verfahren der Epochè und phänomenologischen Reduktion Edmund Husserls – Philosoph und Vater der Phänomenologie ...

 
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Ernst Cassirer und die Kunst

(Susanne Weiß)

Thematisch befasst sich Ernst Cassirer in dem Kapitel ,,Kunst“ des kulturanthropologischen Werkes ,,Versuch über den Menschen“ (Kapitel IX. Kunst, S. 212 –261) damit, wie die Sphäre der Kunst, als völlig autonomes Diskurssystem, – ...

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Moderne Naturwissenschaft gegen Geisteswissenschaft oder Realismus gegen Idealismus: Wird Kant durch die evolutionäre Erkenntnistheorie widerlegt oder bestätigt?

(Bernd Ehlert)

Der hypothetische Realismus der modernen Naturwissenschaft erhebt den Anspruch, Kants Transzendentalphilosophie in ihrem Kern durch die evolutionäre Erkenntnistheorie widerlegt zu haben, wie es etwa Gerhard Vollmer mit seinem Buch „Evolutionäre Erkenntnistheorie“ vollzieht. Insbesondere ...

 
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Naturwissenschaft des Geistes - Teil 7 – Seele

(Hans Sixl)

Der Begriff der Seele wurde schon in vorchristlicher Zeit von nahezu allen Kulturen mit dem Geist, der den menschlichen Körper belebt, verbunden. Demzufolge lehren die meisten Religionen, dass er sich gemeinsam mit dem ...

 
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Norbert Elias: ,,Über den Prozess der Zivilisation“

(Susanne Weiß)

Der deutsche Soziologe Norbert Elias (geb. 1939) beschäftigt sich, vor allem innerhalb seiner Texte ,,Über den Prozess der Zivilisation“, mit dem Herausbildungs- und Begründungsprozesses von, dem heute gebräuchlichen Ausdruck, der ,,Zivilisation“.

 
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Morgenländische Niegewesenseinswünsche – eine Eloge auf Omar Chayyam

(Karim Akerma)

Voltaire mochte der schöngeredeten, besten aller Welten und ihrem Schöpfer das Erdbeben von Lissabon nicht mehr verzeihen; der persische Dichter, Mathematiker und Astronom Omar Chayyam (circa 1048–1131) macht Gott einen Vorwurf, der einem ...

 
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Mythos Objektivität - Vom Umgang der Journalisten mit der Wahrheit

(Jürgen Liminski)

Das Bild der Journalisten-Zunft heute ist nicht gut. Journalisten rangieren in der Glaubwürdigkeitsskala ziemlich weit unten. Kein Wunder, es gibt zu viele Beispiele, in denen etwas behauptet wird und man gleichzeitig das Gegenteil ...

 
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Naturwissenschaft des Geistes – Definitionen

(Hans Sixl)

Alles, was real ist, kann von den Naturwissenschaften erfasst und beschrieben werden. Dies gilt auch für den Geist des Menschen, der geheimnisvoll in unserem Innern für unsere körperlichen und geistigen Aktionen verantwortlich ist. ...

 
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Èmile Durkheims Verständnis der, auf den Menschen als sog. ,,homo duplex“ einwirkenden, Unausweichlichkeit ,,sozialer Tatsachen“

(Susanne Weiß)

Der französische Soziologe Emile Durkheim (1858 – 1917) hat sich innerhalb der frühen Moderne im Zuge des Übergangs von der ständisch organisierten feudalen Gesellschaftsordnung hin zur komplexen individuellen Marktwirtschaft mit dem, aufgrund zunehmender Arbeitsteilung ...

 
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Der sozialkonstruktivistische Ansatz von Peter L. Berger und Thomas Luckmann

(Susanne Weiß)

Dem amerikanischen Soziologen Peter L. Berger (geb. 1929) und dem deutschen Soziologen Thomas Luckmann (geb. 1927) gelingt es in der Mitte des 20. Jhds., primär innerhalb ihres gemeinsam verfassten Werkes ,,Die Konstruktion der Wirklichkeit“aus dem ...

 
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Webers Werk ,,Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ und dessen handlungstheoretische Begründung des Profit- und Besitzstrebens im modernen kapitalistischen Sinne

(Susanne Weiß)

Max Weber (1864 – 1920) versteht – als einer der Gründerväter der Soziologie – genauso wie auch Marx die Entwicklung der kapitalistischen Profitlogik als wichtigsten Faktor des Übergangs von der traditionellen Ständegesellschaft zur ...

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DIE HERMENEUTIK DES TECHNISCHEN WISSENS UND DIE ZUKUNFT DER BILDUNG

(Walther Ch. Zimmerli)

Die Formulierung des Titels ist in verschiedener Hinsicht anstößig: Allein schon über technisches Wissen nachdenken zu wollen scheint unmöglich, weil paradox zu sein; Technik, im Wortsinne aus dem griechischen 'techne' abgeleitet, scheint mehr mit Können ...

 
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Über den Seinsstatus des subjektiven Charakters der Erfahrung

(Jürgen Koller)

Kaum jemand würde bestreiten, dass die Sinneserfahrungen des Sehens, Hörens und Schmeckens, des Fühlens und Riechens sowie Empfindungen, wie „Freude, Überraschung, Trauer, Ärger, Wut, Ekel, Scham, Furcht oder Verachtung“ (Goller 2004, 18) oder ...

 
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Naturwissenschaft des Geistes - Teil 6 – Leben

(Hans Sixl)

Grundlage des Lebens sind genetisch abgespeicherte Informationen und ihre Verarbeitung.Obwohl wir heute in einer Wissensgesellschaft leben, zählt die Entstehung des Lebens noch immer zu den ungelösten Rätseln der Menschheit. Die Urzelle gilt als ...

 
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‚Apokalypse Soon‘? - Günther Anders’ Ausblick auf eine Welt ohne Menschen

(Eike Brock)

„Apokalypse ist gefragt.“ (Wilhelm Genazino: Die Liebesblödigkeit) 0. Apokalyptische Vorbemerkung Solange es Krisen gibt, und darin liegt: solange es Menschen gibt, hat die Apokalypse Konjunktur. Sie ist einfach nicht tot ...

 
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Naturwissenschaft des Geistes - Teil 5 – Körper und Geist

(Hans Sixl)

Was der menschliche Geist ist, wie er arbeitet und wie er sich von seinem Körper unterscheidet, gilt noch heute für Philosophen und Theologen als ungelöstes Körper-Geist- und Leib-Seele-Problem. Obwohl wir heute in einer ...

 
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Die sittliche Erziehung bei Piaget

(Michael Lausberg)

Jean Piaget vertrat eine Sichtweise der sittlichen Erziehung, die im Gegensatz zu der Durkheims, bereits im Erziehungsvorgang das Schwergewicht auf Freiwilligkeit, Gegenseitigkeit und Autonomie legt. Diese Sichtweise war von der Hoffnung auf eine verwandelte ...

 
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ΕΥΡΗΚΑ! Wie die reinen Verstandesbegriffe in Kants metaphysischer Deduktion „entspringen“

(Ingomar Kloos)

ΕΥΡΗΚΑ![1] Wie die reinen Verstandesbegriffe in Kants metaphysischer Deduktion[2] „entspringen“. Vorbemerkung Bereits zu Beginn meines Studiums der Philosophie Kants und der intensiveren Beschäftigung mit der Kritik der reinen Vernunft (KrV)[3] erschien mir ...

 
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Naturwissenschaft des Geistes – Teil 4 – Technischer Geist

(Hans Sixl)

Was wir wissen, ist ein Tropfen. Was wir nicht wissen, ist ein Ozean. Der Kern dieser Aussage des Physikers Isaac Newton bleibt ewig bestehen, obwohl die Menschheit ihr Wissen ständig vervielfacht. Wissen basiert ...

 
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HO Theorien des Bewusstseins

(Jürgen Koller)

Wo analytische Philosophie und Phänomenologie sich treffen

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Naturwissenschaft des Geistes - Teil 3 - Ursprung des Willens

(Hans Sixl)

So wie sich der menschliche Geist evolutionär entwickelt hat, so haben sich auch seine Lernfähigkeit, sein Wissen und sein Wille, mit dem er kreativ seine Ziele verfolgt, nach den Prinzipien von Ursache und ...

 
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Martin Heideggers Begründung der Physik als mathematische – und nicht empirische – Wissenschaft

(Susanne Weiß)

Durch vorliegenden Text wird verdeutlicht, warum der deutsche Philosoph Martin Heidegger die Physik nicht empirisch, sondern mathematisch begründet sieht. Somit wird – in erkenntnistheoretischer Hinsicht – die Frage beantwortet, inwieweit die Physik von ...

 
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Niklas Luhmanns funktional-strukturelle Systemtheorie

(Susanne Weiß)

Die Entstehungs- und Funktionsweise sozialer Systeme Der Systemtheoretiker Niklas Luhmann zeichnet anhand des Textes ,,Interaktion, Organisation, Gesellschaft. Anwendungen der Systemtheorie“ – quasi als Gegenpol zur pessimistischen Diagnose Adornos/Horkheimers innerhalb der ...

 
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Naturwissenschaft des Geistes – Historisches

(Hans Sixl)

Der Geist des Menschen ist das zentrale Thema der Geisteswissenschaften. Er zählt auch heute noch zu den ungelösten Rätseln der Menschheit, weil er sich dem direkten experimentellen Nachweis entzieht. Erst in den letzten ...

 
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Norbert Blüm: Zurück ins Neandertal?
Ein Plädoyer für den Schutz von Ehe und Familie

(Norbert Blüm)

Eine der schönsten Geschichten von der Liebe zwischen Mann und Frau wird in Platons Symposion erzählt. Einst lebten die Menschen als „Mannweiber“ unentschieden nach Geschlecht. Die „Mannweiber“ waren mächtige Wesen; „an Kraft und ...

 
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Hugo Grotius‘ politische Philosophie

(Michael Lausberg)

Der niederländische Theologe und Jurist Hugo Grotius hatte mit seinem Werk „De jure belli ac pacis libri tres“ einen weitgehenden Einfluss auf die spätere Formulierung des internationalen Rechtes.[1] Dabei wurde er durch den Achzigjährigen ...

 
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Christoph Martin Wieland – Zum 200. Todestag

(Stefan Groß)

Kaum ein Denker prägte seine Zeit nachhaltiger als Christoph Martin Wieland, kaum einer entrückte unverdientermaßen so schnell wieder in die Vergessenheit wie der einstmalige Dichter des Rokoko, der Libretto-, Operndichter, der am 20 ...

 
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Ein großer Zwerg mit Glatzkopf und vollem Haar

(Heike Geilen)

 
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Naturwissenschaft des Geistes – Teil 2 - Der Geist, der Informationen verarbeitet

(Hans Sixl)

Der denkende menschliche Geist stellt evolutionär die vorläufig höchste Stufe des Geistes dar, die in einer endlosen Kausalkette aus jeweils anderen Vorformen des Geistes entstanden ist. Mit ihm führt der Mensch ein geistiges ...

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Naturwissenschaft des Geistes - Teil 1 - Der Geist als unsichtbarer Akteur

(Hans Sixl)

Der menschliche Geist ist seit Jahrtausenden eine nahezu exklusive Domäne der Philosophie und Theologie, was in der Bezeichnung Geisteswissenschaften zum Ausdruck kommt. Im Gegensatz zu ihnen befassen sich die Naturwissenschaften erst neuerdings mit ...

 
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Über Antworten, die Fragen bleiben

(Christian J. Grothaus)

Vor rund 100 Jahren war es für die klassische Wissenschaft an der Zeit, das deterministische Weltbild zu begraben, denn die Unschärferelation verdeutlichte, dass man Ereignisse nicht exakt bestimmen kann. Im Text „Quantenmechanik und ...

 
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Die Konstitution von Gefühlsräumen - Untersuchungen zur Macht kollektiven Stimmungen

(Georg Zetlmeisl)

1. Einleitung Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit der Analyse gesellschaftlicher Ordnung wie sie Ernst Bloch in seinem Schrift ‚Erbschaft dieser Zeit‘ von 1935 entwickeln hat und sucht diese für die Anwendung ...

 
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Ist Gott ohne Transzendenz denkbar?

(Hans Sixl)

Vorbemerkungen Wenn der Ursprung unseres Universums alle göttlichen Eigenschaften aufweist, dann ist das Universum nicht durch einen transzendenten Gott, sondern aus einem immanenten Gott entstanden, der ebenfalls wandlungsfähig ist. Die naturwissenschaftliche Erfahrung lehrt uns, ...

 
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Zarathustra übersteht Parsifal, Das Dunkel des gelebten Augenblicks oder Die Geburt verschiedener Tragödien

(Heike Geilen)

"Wir waren Freunde und sind uns fremd geworden. Aber das ist recht so und wir wollen's uns nicht verhehlen und verdunkeln, als ob wir uns dessen zu schämen hätten. Wir sind zwei Schiffe, ...

 
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Le fouk’s en face du filou

(Georg Zetlmeisl)

Körperphilosophische Konzepte bei Michel Foucault und Roland Barthes

 
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Levinas: la phenomenologie et l’anthropologie de l’altérité intersubjective

(Jean A. García González)

La philosophie de Levinas est une intensification progressive de l'intention d’autre, propre de la volonté humaine; et ainsi une exigeante appel a la justice jusqu'á la fin de la sainteté. On est ...

 
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Von der tätigen Freiheit -
Der „Erasmier“ Ralf Dahrendorf

(Karl-Heinz Hense)

"... ich sehe mich als einen Radikalliberalen, für den die sozialen Anrechte des Staatsbürgers eine ebenso wichtige Voraussetzung des Fortschritts sind wie die Wahlchancen, die sich aus Innovationsgeist und Unternehmerinitiative ergeben."[1] ...

 
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Das Eliasson Alphabet oder: Eine Spielanleitung für Raum und Zeit

(Christian J. Grothaus)

Nach der mittlerweile ausverkauften limitierten „Art Edition“ (200 Stück) hat sich der Taschen-Verlag entschlossen, eine auf 21x26 cm geschrumpfte Ausgabe der „Enzyklopädie des Studio Olafur Eliasson“ auf den Markt zu bringen. Das Buch ...

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Arthur Rimbaud – Moloch der Einsamkeit

(Shanto Trdic)

„It was not fear or dread, it was a nothing that he knew too well. It was all a nothing and a man was nothing too.” Ernest Hemingway; Winner ...

 
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Methoden des Philosophierens und Unterrichtsmethoden

(Jonas Pfister)

Gibt es eine dem Fach Philosophie eigene Unterrichtsmethode? Diese Frage ist weniger wichtig, als sie zunächst vielleicht erscheinen mag. Denn kennt man allgemeine Unterrichtsmethoden, die sich auch im Philosophieunterricht einsetzen lassen, so spielt es ...

 
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Irrte Kant?

(Hans Sixl)

Wissen basiert auf sinnlicher Wahrnehmung. Und real ist nur, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Diese beiden Statements hörte ich vor zwei Tagen in einer Radiosendung unter Bezug auf den Philosophen Immanuel ...

 
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"Alles wird besser, aber nichts wird gut." (Werner Karma)

(Heike Geilen)

"In diesem Buch geht es um Vernunft und darum, was es heute heißt, vernünftig zu sein. Oft verlangt man von uns, vernünftig zu sein, die Vernunft zu gebrauchen. Aber was ...

 
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"Wir müssen wissen, wir werden wissen" - Ein Experiment mit Ideen

(Heike Geilen)

Eines der beeindruckendsten Fresken, die der römische Renaissancemaler Raffael geschaffen hat, findet man in den Stanzen des Raffael, im Apostolischen Palast in der Vatikanstadt: "Die Schule von Athen". Der Titel ...

 
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Marie Jean Antoine Nicolas Caritat de Condorcet
Geschichte als Fortschrittsoptimismus

(Ingrid Groß)

 
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Kant und der Sozialstaat – Eine rechtsphilosophische Untersuchung zur normativen Basis von Kants ‚Rechtslehre’.

(Burkhard Kühnemund)

1.Einleitung Es gib gute, wenn nicht sogar zwingende Gründe, die bisher vorherrschenden Interpretationen von Kants Eigentumstheorie zu revidieren. So soll aufgezeigt werden, dass Kants Moral-, Rechts- und Staatsphilosophie sehr wohl ...

 
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Gott und Naturwissenschaften - Auf der Suche nach Gott

(Hans Sixl)

Abstract Der Wissenszuwachs der Naturwissenschaften der letzten Jahrzehnte erlaubt es uns heute, auch geisteswissenschaftliche Aussagen anhand von experimentellen Fakten zu überprüfen. Mit den Erkenntnissen der modernen Kosmologie, der Genetik und der Informatik kann ...

 
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Natural Theology Revisited:
A Scientific Approach to the Question of God

(Kurt Bangert)

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Zur Definition Gottes - aus naturwissenschaftlicher Sicht

(Hans Sixl)

Abstract Klare und eindeutige Definitionen aller verwendeten Begriffe stellen die Voraussetzung für jede sinnvolle Kommunikation und für jede fundierte wissenschaftliche Arbeit dar. Dies gilt insbesondere für die Frage nach Gott, bei der ...

 
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Geist und Leben aus naturwissenschaftlicher Sicht

(Hans Sixl)

Abstract Physical and mental life is only possible by processing of information and this is done by a spirit. The origin and the development of different spirits defined this way, responsible for ...

 
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160 Jahre „Das Wesen des Christentums“

(Michael Lausberg)

Ludwig Feuerbachs These, dass die sterblichen, beschränkten Menschen nach Vollkommenheit streben und deshalb eine Macht kreieren, die diese fehlenden Eigenschaften besitzt, hat in Zeiten der beherrschenden Stellung der christlichen Dogmatik in der BRD nichts ...

 
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Der Mensch als Untertan

(Robert Lembke)

Zum Begriff der Subjektivierung bei Michel Foucault

 
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John Miltons politische Theorie

(Michael Lausberg)

Biographische Notizen John Milton (9.12.1608-8.11.1674) war ein englischer Dichter und Staatsphilosoph. Milton wurde im Elternhaus und später im Christ College der Universität Cambridge streng puritanisch erzogen.[1] Er widersetzte sich dem Wunsch seines ...

 
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Wille und Freiheit zwischen dem ewigen Mögen Schellings und dem Wille zur Macht Nietzsches

(Emilio Carlo Corriero)

Einleitung Das Un-vernünftige des Willens als Prinzip der Philosophie setzend, gelangen sowohl Schelling wie auch Nietzsche – wenn auch auf verschiedenen Wegen – zu einem gemeinen Scheitern. Dieses zeigt sich einerseits, ...

 
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´Sprich dein Wort und zerbrich!´ - Über Friedrich Nietzsche

(Shanto Trdic)

„Mein ganzes Leben hat sich vor meinen Blicken zersetzt: dieses ganze unheimliche verborgen gehaltene Leben, das alle sechs Jahre einen Schritt thut und gar nichts weiter will als diesen Schritt: während alles übrige, allgemeine menschliche Beziehungen, ...

 
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Von der Tugend der Gerechtigkeit zur Gerechtigkeit des Marktes – Der Widerspruch von religiöser Hoffnung und politischer Analyse in Adam Smith Theorie des freien Marktes

(Burkhard Kühnemund)

Einleitung Gemeinhin wird unter dem Adam Smith-Problem der Widerspruch zwischen der auf Sympathie gegründeten‚Theorie der ethischen Gefühle’ und dem auf Eigeninteresse beruhenden ‚Wohlstand der Nationen’ verstanden.Auch wenn Sympathie nicht mit altruistischem Handeln gleichzusetzen ...

 
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Interview mit Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin – Die Zukunft der Philosophie

(Julian Nida-Rümelin)

Die Tabula Rasa hat auf dem XXII. Kongress für Philosophie der Deutschen Gesellschaft für Philosophie mit ihrem Präsidenten, Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a. D., gesprochen.

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Julian Nida-Rümelin –
Die „Welt der Gründe“

(Julian Nida-Rümelin)

Herr Professor Nida-Rümelin, Sie haben als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie dem diesjährigen Kongress das Thema „Welt der Gründe“ vorangestellt. Warum sollten wir 2011 darüber reflektieren und was ist diese „Welt der Gründe“? ...

 
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Camus’ Tod oder Nichts scheint trügerischer als Tatsachen

(Steffen Dietzsch)

Eine Tatsache ist eine Tatsache – denkt man kurzschlüssig … Sie scheint zunächst fest umrissen, handgreiflich, verlässlich, man kommt eine zeitlang gut mit ihr voran, aber dann – kurz vor dem Gipfel (ihrer ...

 
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Nach dem Bankrott

(Jürgen Habermas)

Der Privatisierungswahn ist an sein Ende gekommen. Nicht der Markt, sondern die Politik ist für das Gemeinwohl zuständig: Ein Gespräch mit dem Philosophen Jürgen Habermas über die Notwendigkeit einer internationalen Weltordnung

 
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Kolonialisierung - neu betrachtet
Aspekte einer Philosophie der technologischen Zivilisation

(Walther Ch. Zimmerli)

Der Felsen, an den unser Denken geschmiedet ist Wenn es um das Verhältnis von Kolonialisierung und Aufklärung geht, gibt im 20. Jahrhundert der bekannte Eröffnungssatz der Dialektik der Aufklärung den Ton ...

 
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Der Utilitarismus des Peter Singer

(Nathan Warszawski)

Der australische Philosoph Peter Singer erhält den Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs). Der Festakt zur Preisverleihung findet am Freitag, 3. Juni 2011, in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt. Peter Singer wird ...

 
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Die Metaphysik David Humes

(Frank Stäudner)

Einleitung Das Kernstück der Erkenntnistheorie des schottischen Philosophen David Hume (1711-1776) ist die Kausalanalyse: die Untersuchung über Art und Weise, wie kausale Verknüpfungen zwischen Ursachen und Wirkungen hergestellt werden. Daß diese hergestellt werden ...

 
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Ethnizitäts-Kontroverse - zwischen konstruierter Objektivität und subjektivem Konstrukt

(Philipp Legrand)

Zusammenfassung Der Artikel widmet sich der Ethnizitäts-Diskussion und beschäftigt sich mit verschiedenen Ansätzen objektivistischer und konstruktivistischer Interpretationen ethnischer Erscheinungen. Defizite beider Erklärungsansätze werden dargestellt und auf integrative Konzepte, die sowohl objektivistische als auch konstruktivistische Elemente ...

 
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Die ethischen Vorstellungen von G.H. Mead

(Michael Lausberg)

1) Einleitung George Herbert Mead (1863-1931) war bis zu seinem Tode Professor für Philosophie und Sozialpsychologie an der Universität Chicago. Beeinflusst durch die Evolutionstheorie Darwins verstand Mead das Bewusstsein des Menschen als evolutionäres Projekt ...

 
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Georg Büchner und der Idealismus

(Michael Lausberg)

1. Einleitung In der Abhandlung wird die Frage untersucht, wie das Verhältnis Georg Büchners, der trotz seines frühen Todes als einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller gilt, zum Idealismus war. Der ...

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Nachhaltigkeit – über die „fast“ ausweglosen Schwierigkeiten des gesellschaftlichen Diskurses.

(Günter Altner)

Verantwortung zwischen Diskurs und Erfolg. Philosophische und wirtschaftsethische Perspektiven

 
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Walther Ch. Zimmerli: Die ewige Wiederkehr der Intellektuellen

(Walther Ch. Zimmerli)

Die ewige Wiederkehr der Intellektuellen1 Die Intellektuellen, immer wieder einmal totgesagt, leben noch. Zumindest sieht es für die Betrachter der deutschsprachigen Szene so aus, auch wenn einige behaup­ten, dass ...

 
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Moral und Politik

(Dietrich Böhler)

Geneigte Leser, zumal Günter Altner, haben vorgeschlagen, diesen Handbuchartikel aus dem „Lexikon des Sozialismus“, hg. von Thomas Meyer u.a., Bund-Verlag, Köln 1986, zur Diskussion zu stellen. Das geschieht hier in leicht bearbeiteter Form – und erweitert durch den energiepolitischen Passus aus Helmut Schmidts Bilanz „Ausser Dienst (2008). Fortgesetzt wird so die Konfrontation von politischer Dialogethik, in deren Perspektive der Artikel verfaßt ist, und der, sich als verantwortungsethisch verstehenden, Politik des hochgeachteten Bundeskanzlers a. D. Helmut Schmidt. Ein Denk- und vielleicht Lehrstück zur politischen Ethik ...

 
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EUROPAS WERTEINDUSTRIE -
Der Ausverkauf europäischer Tugenden

(Lisz Hirn)

 
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Sigmund Freuds Zukunftsillusionen

(Siegmar Faust)

Ein paar Vorworte Religionskritiken, sowohl gegen ihre ideellen als auch praktischen Grundlagen, werden so alt sein wie die schriftlich fixierten Religionen. Sigmund Freud dürfte sowohl die subtile Kritik Ludwig Feuerbachs (1804-1872), die zerset­zende ...

 
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Über Glauben und Wissen, Gott und Moderne - Robert Spaemann im Gespräch mit Stefan Groß (Teil II)

(Robert Spaemann)

Stefan Groß: Wie läßt sich Ihrer Meinung nach der zunehmende Werterelativismus stoppen? Benedikt XVI. plädiert für eine Überordnung der Ethik über die Politik. Wie stehen Sie dazu? Prof. Dr. mult. Robert Spaemann: ...

 
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Über Glauben und Wissen, Gott und Moderne - Robert Spaemann im Gespräch (Teil I)

(Robert Spaemann)

Inwieweit spielt die neuplatonische Philosophie mit ihren Lehren von den drei Wesenheiten innerhalb Ihres christlichen Denkens eine prägende Rolle? Kann man mit diesem Denken heutzutage noch philosophieren? Da stecken schon in ...

 
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Der Universalitätsanspruch der Diskurspragmatik und die relativistische Selbstgefährdung der pragmatischen Wende oder des „dritten Paradigmas“.

(Dietrich Böhler)

Die Berliner Diskurspragmatik fiel nicht vom Himmel. Nicht allein, daß sie auf meinen Ansatz einer Philosophie und Theorie der Rechts- und Sozialwissenschaften als kritische Reflexion bzw. als transzendentalphilosophische Theorie des Sozialen (1970 und ...

 
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Das Nietzsche-Dokumentationszentrum in Naumburg/Saale

(Andreas Urs Sommer)

Zur Eröffnung am 14. Oktober 2010

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Finanzkrise und Neue Ökonomien

(Bernd Villhauer)

Herbsttagung des Darmstädter „Instituts für Praxis der Philosophie“ beschäftigte sich mit Wirtschaftsfragen

 
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Erinnern, Glauben und Wissen

(Herbert Schnädelbach)

In Ihrem Grundkurs zur Philosophie, den Sie herausgegeben haben mit Ekkehard Martens, da gehen Sie von den kantischen Fragen aus. Sie zitieren Kant: „Alles Interesse meiner Vernunft – das spekulative ...

 
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Radikalismus auf leisen Sohlen

(Robert Lembke)

Bernd-Olaf Küppers, Wissen statt Moral. Fünf Thesen zur Wissensgesellschaft, Köln: Fackelträger-Verlag 2010, 192 S.

 
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Postmoderne Ästhetik - Das Verhältnis von Ästhetik, Kunst und Natur

(Stephanie Schmidt)

1.Einleitung Der Begriff der Postmoderne verdeutlicht einen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sichtbar gewordenen kulturellen Wandel. „Schon die Konstruktion des Terminus gibt aber zu erkennen, dass sich >Postmoderne< in ein ...

 
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Wahrheit oder Spiel - Philosophische Probleme der Mathematik

(Thomas Rießinger)

Obwohl vermutlich jeder Leser im Laufe seines Lebens mehr als einmal mit Mathematik konfrontiert wurde – sei es als Schüler, der sich mit mehr oder weniger Begeisterung an mathematischen Aufgaben abmüht, oder als ...

 
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Was sollen wir jetzt tun?

(Lisz Hirn)

“Die Welt [...] besteht im wesentlichen aus Dingen, die Gebilde von Menschenhand sind; und diese Dinge, die ohne den Menschen nie entstanden wären, sind wiederum die Bedingung menschlicher Existenz. Die Menschen leben also ...

 
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Arthur Schopenhauer - Die Welt als Wille und Vorstellung (II.)

(Stefan Groß)

Fortsetzung von Teil I Vom rationalen Standort aus gesehen ist nicht zu erklären, warum ein Mensch mit einem anderen Mitleid empfindet. Rationalen und zweckbestimmten Vorstellungen steht das Mitleid quer. Ein kategorischer Imperativ ...

 
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Arthur Schopenhauer - Die Welt als Wille und Vorstellung (I.)

(Stefan Groß)

Einleitung Der Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) zählt heutzutage – neben Nietzsche – zu den meist gelesenen Autoren. Die Klarheit der Sprache, die Eindeutigkeit der Formulierungen und die Argumentation verleihen seiner Philosophie Ausdruck. ...

 
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Einige Überlegungen zur antiken und modernen Musikphilosophie

(Stefan Lorenz Sorgner)

In memoriam Vincenzo Galilei Es ist schwer, sich deutlich vorzustellen, in welcher Art die Musik von je ihre besondere Macht der Erscheinungswelt gegenüber äußerte. Uns muß es dünken, daß die Musik der ...

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Die Prekarität der Philosophie

(Robert Lembke)

Wenn man den geistigen Autoritäten und Inhabern der kulturellen Deutungshoheit Glauben schenken darf, so ist etwas im Begriff, an sein Ende zu gelangen – oder es ist schon zu Ende. In der ...

 
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Hans Jonas – Zum hundertsten Geburtstag

(Stefan Groß)

Der Philosoph Hans Jonas zählt in unserem Jahrhundert zu denjenigen bedeutsamen Persönlichkeiten, die im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen stehen. Jonas ist analytischer Philosoph, der einerseits von den Errungenschaften der Kantischen Philosophie ausgeht, andererseits als ...

 
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Deskriptive Zugänge zur Seele nach Wilhelm von Ockham

(Romy Schmidt)

I Dass Autoritäten fehlbar sind, steht außer Zweifel, es sei denn, so Ockham, man argumentiere von der Autorität desjenigen her, der sich nicht täuscht noch täuschen lassen kann. Entsprechend folge nicht ‚Aristoteles hat ...

 
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Arabische Philosophie im Mittelalter

(Michael Lausberg)

1)Einleitung Im arabischen Raum existierten parallel zur christlichen Scholastik verschiedene Philosophen, die auf die griechische Philosophie zurückgriffen. Die arabische Philosophie besaß aufgrund der Tatsache, dass über die vollständigen Schriften des Aristoteles ...

 
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Asymmetrische Dialektik?
Bemerkungen zum Umgang mit der Subjekt-Objekt-Dichotomie bei Theodor W. Adorno und Bruno Latour

(David Kaeß)

„Wann also trifft die Seele die Wahrheit? Denn wenn sie mit dem Leibe versucht, etwas zu betrachten, dann offenbar wird sie von diesem hintergangen. […] Und sie denkt offenbar am besten, wenn nichts ...

 
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DIE REVOLTE GEHT WEITER

(Lisz Hirn)

„Über den Nihilismus hinaus bereiten wir alle in den Ruinen eine Renaissance vor. Doch wenige wissen es.“ Zum 50. Mal jährt sich heuer der Todestag Albert Camus´. Was von der Revolte übrig ...

 
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Die politische Philosophie Richard Hookers

(Michael Lausberg)

Richard Hooker (März 1554 – 3 11. 1600) war ein anglikanischer Priester, der zusammen mit Thomas Cranmer[1] und Matthew Parker[2] das Denken der anglikanischen Kirche wesentlich mitbestimmte. In seinem Werk „Of The Laws ...

 
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Nietzsche on Facebook? - Postmoderne Welten des Philosophierens

(Lisz Hirn)

Hand auf´s Herz: Sind Sie bei Facebook? Haben Sie einen persönlichen Account, den Sie regelmäßig nutzen, um neue Freunde zu „adden“ und sich zu „connecten“? Auch die Philosophie nimmt teil am postmodernen Reigen ...

 
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Von Nietzsche zum Liberalismus

(Robert Lembke)

Die letzte Schrift Nietzsches, bevor er von seinen inneren Widersprüchen langsam in die geistige Umnachtung gerissen wird, Ecce Homo, enthält den berühmten Passus: „Ich kenne mein Los. Es wird sich einmal an meinen Namen ...

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Was ist ein Individuum? Einheit, Individualität und Selbstbewußtsein in Plotins Metaphysik der Seele[1]

(Christian Tornau)

1. Einleitung Die Philosophie des griechischen Neuplatonikers Plotin (205-270 n. Chr.) ist in den vergangenen Jahrzehnten vermehrt als originärer Beitrag zu Grundfragen der Metaphysik, der philosophischen Anthropologie und auch der Ethik anerkannt worden. ...

 
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Die Vorstellungen Platons von Krieg und Frieden

(Michael Lausberg)

 
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Die Geschichte des Begriffs der Toleranz

(Michael Lausberg)

1 Einleitung Der lateinische Begriff der tolerantia wurde von Martin Luther als „Tollerantz“ in die deutsche Sprache übertragen. Der Autor geht in der nachfolgenden Untersuchung von folgender Definition aus:i „Toleranz ...

 
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Die Aufgabe des Denkens und das Geviert

(Alejandro Rojas Jiménez)

 
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Zur Rolle von Moral und Ethik in der modernen Gesellschaft

(Geraldine Ermisch)

Im Kapitel zehn „Die Moral der Gesellschaft: Paradigm Lost“ aus Reese-Schäfers „Niklas Luhmann: Zur Einführung“ erläutert der Autor den Standpunkt des Soziologen Luhmann in Hinblick auf die Rolle von Moral und Ethik in ...

 
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Theodicy shading off into Anthropodicy in Milton, Twain and Kant

(Karim Akerma)

Antinatalism as Eve’s Escape Route in the Face of Wrongful Creation, Unrequested Existence and the Evil of Freedom

 
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Leitbilder der philosophischen Entwicklungsphase Bakunins

(Michael Lausberg)

Im Jahre 1835 quittierte Bakunin seinen Dienst als Leutnant in der russischen Armee und wechselte an die Universität Moskau.[1] Hier lernte er den jungen Dichter Nikolay W. Stankjewitsch kennen, von dem er seinen ersten ...

 
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Die Angst vor der Technik

(Teresa Tammer)

Kann bessere Wissenschaft die Angst vor der Technik überwinden?

 
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Nietzsche: "Vom Freigeist zum Übermenschen"

(Lisz Hirn)

Friedrich Nietzsche diskutiert in seiner Philosophie zwei anthropologische Ideale, die chronologisch eindeutig voneinander unterscheidbar sind: Der Philosoph konstruiert zum einen in seinen „frühen“ Werken das Ideal des „freien Geistes“, zum anderen erörtert er in ...

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Philosophische Aspekte der Gartenkunst am Beispiel des Wörlitzer Parks

(Stefan Groß)

Abstract Wie in vielen englischen Gärten der damaligen Zeit, wurde auch im Wörlitzer Gartenreich die regelmäßig-barocke Anordnung der Natur zugunsten des freien Spiels der freien Formen aufgehoben. Die Natur wurde ...

 
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Die Ausnahme. Zum 50. Todestag von Albert Camus

(Robert Lembke)

Heute vor 50 Jahren war die Welt mit einem Male ärmer geworden. Von ihr gegangen war Albert Camus, gestorben bei einem Autounfall mit seinem Verleger Gallimard, als dieser ihm seinen ...

 
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Schopenhauer: Kunst und Wille

(Lisz Hirn)

...

 
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"Basedow und das Dessauer Philanthropin"

(Michael Lausberg)

Rousseaus pädagogische Gedanken haben in der europäischen Geisteswelt außerordentlich gewirkt, am tiefsten aber wohl in Deutschland.[1] Sie förderten vor allem jene schulreformatorischen Bestrebungen der deutschen Aufklärung, die sich um 1770 in dem Kreise der ...

 
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Schopenhauer

(Peter Sloterdijk)

Schopenhauer ist der erste Denker ersten Ranges gewesen, der aus der abendländischen Vernunftkirche ausgetreten ist. Neben Marx und den Junghegelianern war er derjenige, der den revolutionären Bruch im Denken des 19. Jahrhunderts in ...

 
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Zum Tode von Claude Lévi-Strauss – Ein Rückblick

(Michael Lausberg)

Claude Lévi-Strauss, der „wohl bedeutendste Ethnologe des 20. Jahrhunderts“[1], verstarb am 30. Oktober 2009 in Paris. In seinen Forschungen entwickelte er die ethnologische Methode des Strukturalismus weiter, insbesondere zur Analyse der Verwandtschaftssysteme und Denkformen der ...

 
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Die Stellung des Subjekts bei Foucault und Habermas

(Markus Paulus)

Zusammenfassung The query for the nature of human subjects, their position between social forces and self-determined agency has been a topic of philosophy and social theory since their origins. This paper confronts ...

 
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Die Resonanz des gobinistischen Rassen­begriffs bei Wagner und Nietzsche

(Michael Lausberg)

Einleitung Der Grundinhalt des Rassismus, d.h. eine Über- oder Unterlegenheit einer bestimmten Menschengruppe gegenüber einer anderen, die als Abstammungs- oder Fortpflanzungsgemeinschaften mit „artgleichen“ physischen, psychischen und charakterlichen Eigenschaften aufgefasst wird, ist wahrscheinlich ...

 
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Ist der Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation gescheitert? - Eine kritische Besprechung von Hans Jonas‘ „Das Prinzip Verantwortung, Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation.“

(Geraldine Ermisch)

In Hans Jonas’ ethischem Hauptwerk Das Prinzip Verantwortung, Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation erklärt der Autor die Grundzüge und Eigenschaften traditioneller Ethikformen und verdeutlicht, welche neuen Anforderungen eine der heutigen technisierten ...

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Das Epiphänomen des Bewußtseins

(Borislaw Wankow)

Ich verstehe das Bewußtsein nicht. Ich habe nichts Ver­nünftiges oder Intelligentes darüber zu sagen. (Der große Evolutionsbiologe John Maynard Smith im Gespräch mit Robert Wright1) Stuart: Was ist Bewußtsein? Al: ...

 
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Das ökonomistische Projekt der Macht im Spiegel der Systemkrise - Eine Analyse, Kritik und Polemik zur politischen Rollenidentität

(Ulrich Büchler)

„Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.“[1] „Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von ...

 
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Deleuzes Hegel-Kritik

(Stefan Groß)

I. Einleitung Gilles Deleuzes Denken ist spannungsreich und abwechslungsvoll, nicht umsonst plädiert er in seinem Hauptwerk Differenz und Wiederholung letztendlich dafür, daß ein Buch entweder wie ein Kriminal- oder wie ein Science-Fiction-Roman geschrieben ...

 
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Christentum und Repräsentation

(Gonsalv K. Mainberger)

Die christliche Religion ist, wie die anderen Buchreligionen, ein Repräsentationssystem. Spezifisches Merkmal ist die „Gottesperspektive“[1], ein Blickwinkel, der den Religionsausübenden zwar von einer fremden Instanz auferlegt und überantwortet ist, von ihnen aber im Zuge ...

 
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Die Philosophie des Konfuzius

(Michael Lausberg)

1) Einleitung Die auf Konfuzius zurückgehende, neben Daoismus und Buddhismus ein­flussreichste philosophische Geisteshaltung in China und Ostasien ist der Konfuzianismus, der in China seit der Han-Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.) ...

 
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Ethik als TÜV der Religionen

(Jakob A. Bertzbach)

Interview vom 24.04.09 mit dem Berliner Ethikdozenten Jakob A. Bertzbach zu Ethik, Religion und Volksabstimmungen

 
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Die Funktion der Religion und die Autonomie der Politik

(Volker Gerhardt)

Braucht die demokratische Gesellschaft Religion? SPD-Bundestagsfraktion und Arbeitskreis Christen in der SPD Berlin, Bundestag, 13. März 2009

 
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Correctness. Über Moral als Mittel der Meinungskontrolle

(Hermann Lübbe)

Hermann Lübbe: „Die Herrschaft von Correctness - Regeln fixiert partielle Realitätsverluste“. „Correctness“ gilt im englisch angereicherten Neudeutsch als Neologismus für die uns angesonnene Beachtung moralisch qualifizierter Verhaltensregeln von öffentlicher Relevanz. In dieser ...

 
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Rudolf Eucken und der Idealismus. Deutsche Weltanschauung nobelpreisgekrönt.

(Hermann Lübbe)

Professor Dr. Dr. hc. Hermann Lübbe zählt zu den einflußreichsten Philosophen in der Bundesrepublik. Zuletzt sind von ihm folgende Bücher erschienen: Vom Parteigenossen zum Bundesbürger. Über beschwiegene und historisierte Vergangenheiten. München, 2007; Die Zivilisationsökumene. Globalisierung kulturell, technisch und politisch. München, 2005; Religion nach der Aufklärung. München, 2004; Modernisierungsgewinner. Religion, Geschichtssinn, Direkte Demokratie und Moral. München, 2004.

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Kritische Anmerkungen zu Bernd Ehlerts Kritik: „Der Denkfehler und die Inhumanität der „Neuen Atheisten“ um Richard Dawkins.“

(Notker Gloker)

Erschienen in: TABVLA RASA, Die Zeitung für Mitteldeutschland. Ausgabe 30. Oktober 2007.

 
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Was heißt Frausein?

(Heike Geilen)

Hans-Martin Schönherr-Mann Simone de Beauvoir und das andere Geschlecht Dtv (November 2007) 238 Seiten, Taschenbuch ISBN-10: 3423246480 ISBN-13: 978-3423246484 Preis: 14,50 EURO

 
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Samuel von Pufendorfs politische Philosophie

(Michael Lausberg)

1. Einleitung Samuel von Pufendorf war der führende Staatstheoretiker im Deut­sch­land des aufgeklärten Absolutismus. Neben staats- und völker­rechtlichen Schriften verfasste er als Historiograph für die Regenten von Brandenburg und Schweden geschichtliche Werke. ...

 
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Probleme der Induktion und Deduktion

(Borislaw Wankow)

Zusammenfassung: Es werden Induktion und Deduktion bzw. Verifikation und Falsifikation als vermeintlich grundlegende Verfahren für die Begründung der Wissenschaft und damit den Erkenntnisgewinn untersucht. Der Schwerpunkt liegt auf der Kritik von Karl Poppers wissenschaftstheoretischen Ansichten. Dabei ...

 
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VIDAY REFLEXION EN EL PENSAMIENTO ANTIGUO: PLOTINO Y PSEUDO DIONISIO AREOPAGITA

(Stefan Groß)

Junto a la filosofía de Platón y Aristóteles fue especialmente el Neoplatonismo, el que influenció sistemáticamente la filosofía cristiana de occidente. Por un período de mil años las preguntas planteadas por el platonismo ...

 
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Lebenswelt und Wissenschaft

(Alejandro Rojas Jiménez)

Es hat neulich eine Sitzung in Heidelberg stattgefunden, wo besprochen wurde, worin das wissenschaftliche Phänomen spezifisch besteht. Sollte die Intuition des Wiener Kreises richtig sein, dann würde die Suche nach dem Spezifischen des wissenschaftlichen ...

 
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Philosophie auf dem „Holodeck“ – wie könnte sie aussehen?

(Ralf Beuthan)

Zu A. F. Kochs „Versuch über Wahrheit und Zeit“ (Paderborn: Mentis 2006/ ISBN: 3897855615)

 

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